Derzeit nehme ich am Lebenskraft-Kongress teil.

Fühle mich derzeit etwas kraftlos.

Meine Schultern beginnen wieder immens zu schmerzen, bin einfach nur verspannt und fühle mich gestresst – und ich hab keine Motivation und Freude aus mir. Das nervt mich.

Eigentlich nerven mich auch diese ganzen hoch motivierten und waaaaahnsinnig tollen und konsequenten und „ich bin so anders als die Geselschaft – doch jeder kann aussteigen!“-Menschen und lösen immens Widerstand in mir aus durch ihre Art.

Höre es mir trotzdem an, zumindest manches.

Hab heute ein interessantes Interview gehört von Mine Nur Akarsu über die Aktivierung der Zirbeldrüse. Nicht, dass ich das Thema noch nie gekannt hätte – eigentlich kenne ich das schon seit gut zehn Jahren.. hab das Wissen (natürlich) nur mal wieder verschüttet. Das meiste, was sie sagt, weiß ich eigentlich schon. Nur hab ich es halt wieder vergessen oder schlicht nicht angewendet. Ein Punkt fand ich aber spannend:

Ohne (aktivierte) Zirbeldrüse keine Visionen.

Ja, das geht mir auch so .. ich hab keine wirklichen Visionen und wenn dann nur kurz und außerdem hab ich immer das Gefühl, dass es entweder eh zu klein und unbedeutend ist, um gleich eine „Vision“ zu sein – oder sowieso nicht machbar, also auch keine Vision wert.

What th F**K?!

Hatte ich noch vor kurzem gedacht, dass ich Abnehmen kann, einen kräftigen schlanken, flexiblen Körper haben – merke ich, wie dieses Ziel immer mehr schwindet und Kraft verliert. Und sich immer mehr Widerwillen gegen den Einsatz dafür einschleicht.

Ist es mir zwischendrin „zu“ gut gegangen??

Ich merke auch, wie ich morgens die Bürstenmassage widerwilliger beginne. Oft flüstert mir meine Helga zu, ich brauch das doch heute nicht machen.. kann ja morgen wieder. Ein paarmal hatte sie schon Erfolg.

Heinrich Barbarella, mir grauts vor Dir!“

.. sowas ist meist der Anfang vom Ende!

Und ich mag nicht Kalorien zählen, keinen Sport machen, Schokolade essen ohne Ende und .. keine Ahnung … einfach abhängen und betäuben.

In mir läuft das Programm „Wozu das alles? Der Aufwand lohnt nicht. Bist doch eh schon zu alt.“. Zudem ich hab keine Vorstellung, was sich wirklich ändern soll. Kann. Darf.

Ja, ich hab sogar ein bißchen Angst, dass ich wirklich schlank werde. Und dann? Wird dann alles anders? Oder eben nicht. Fühle ich mich dann gut?

Keine Ahnung – im Moment fühle ich mich auch ziemlich dick .. dabei hab ich vor nem halben Jahr noch wesentlich mehr gewogen. Ist doch komisch. Das ist für mich im Moment gar nicht vorstellbar – ich finde es jetzt schon viel zu viel! Aber es auch gerade nicht vorstellbar, dass ich weniger wiege. Das ist noch viel seltsamer.

Will ich keine Ziele erreichen? Keine Visionen haben?

.. nur im Neid auf das Leben anderer sein – doch keine Ideen und Visionen entwicken, wie mein eigenes gut wird. Oder ist es gut? Und ich erkenne das nur nicht an?

Ich nerve mich mal wieder unendlich mit meinen selbstgemachten Dramen..

Bin eine richtige Nöle und Tragikkönigin…😦

 

 

Ich glaub, die Eiweißriegel haben ihren Zenit in meiner Ernährung erreicht … heut ist mir zum ersten Mal bewußt, dass mir schlecht ist – und wahrscheinlich von meinem Eiweißriegelfrühstück.

Wenn ich genauer nachdenke, war mir gestern auch nicht richtig wohl damit. Und heute hab ich auch so n „Buärks“-Gefühl im Mund.

Schade.

War wirklich sehr praktisch mit den Dingern im Rucksack. Haste immer was griffbereit – ohne Gluten oder sonstige Dramen (wie verschmierte Rucksäcke, weil sich Obst halt doch nicht unbedingt als Langzeitbewohner eines Rucksacks und damit Notnahrung für eine längereAufbewahrungszeit  eignet) und doch eben nicht gleich die komplette Schokoriegeldröhung, wie bei einem spontan am Kiosk gekauften Mars/Milky Way/…, sondern zumindest ein bißchen gesünder. Vielleicht nur vom Gewissen her – aber immerhin. Verhindert dann eben auch spontane Fressanfälle in verbotene Lebensmittelabgründe, weil halt sonst nichts greifbar ist.

Echt schade.

Vielleicht war es nur die Sorte. Ich hab noch Hoffnung, dass ich noch nicht ganz den (Eiweiß)Riegel vor meine praktische Nahrungsquelle schieben muß.
.. leider erinnere ich mich auch noch recht gut, wie ich nach Monaten von Shake-Diät (und ner tollen Abnahme!) damals einfach nach ner Zeit das Zeug nimmer runterwürgen konnte – und dann eine jahrelange Abneigung dagegen verspürte. Latent ist diese Abneigung immer noch da.. Nach gut 7 Jahren!

Naja … mal schauen, vielleicht ist es echt nur ein kurzer Einbruch.

Hoffentlich.

oder: Auf den Spuren des guten Gefühls

Leider ist es mit meinem Wohlfühlgefühl derzeit etwas mau. Das Gefühl von „mies-fühlen“ ist gerade präsenter, als das des „gut-fühlens“.

Schade.

Gestern war es ganz tief unten .. als ich das Büro verließ, hat das die Laune wieder gehoben .. aber nur kurz – bis mich einer meiner Mikrozensustermine versetzt hat und mir dadurch einen weiteren Abendtermin aufgehalst hat. Nochmal den scheißschweren Laptop rumschleppen und negative Stunden im Büro einfahren, weil ich dort vorbeischauen muß – obwohl sich für mich schon abzeichnet, dass da dann wieder keiner da ist.

Das ist nämlich meist so. Wenn sich einer schon bei den ersten zwei Ankündigungen nicht meldet, ist er (zu 99%) auch bei der dritten nicht da. Mikrozensusgesetz.

Nur muß ich da halt nochmal hindackeln … für insgesamt 1,40 Euro hab ich dann drei Abende verschissen. Und verspannte Schultern vom Laptop schleppen.

Danke, ihr Arschlöcher da draußen!

.. so, das mußte mal gesagt werden.

Können die Leute nicht einfach mal anrufen, dass sie nicht wollen / keine Zeit haben und sich nicht einfach nur tot stellen?!

Voll ätzend!

.. weil wenn die Leute SAGEN würden, dass sie nicht wollen / nicht da sind /selbst ausfüllen wollen, würde ich entweder genauso 1,40 Euro bekommen, dass ich nen Ausfall hab (ohne mehrfach verschissenen Abend) oder könnte die Formulare einwerfen (ohne mir nen Bruch an dem Laptop zu heben, weil ich nur den Bried mit dem Fragebogen mitnehme und nicht das schwere Laptopteil) oder könnte ein Interview machen und dann mindestens 12 Euro bekommen … was es dann aber immer noch besser rechtfertigt, als dreimal hinrennen für sozusagen gute 10 Euro Verlust.

Mit ner Absage wäre ich zwar immer noch nochmal unterwegs zum Formular einwerfen .. könnte es aber besser timen. Ich muß dann nicht das Formular einwerfen zu einer Zeit, in der ich im Büro negative Stunden mache, weil ich früher gehe – ich kann das Formular auch locker noch abends um zehn einwerfen oder an einem Sonntag, wenn mir das besser ins Zeug passt und muß dann nur den Weg zum Briefkasten des zu Befragenden auf mich nehmen (wobei das unter Umständen auch schon einiges ist) – nicht noch die ganzen Zeitgrenzen beachten, in denen ich mit den Interviews sein muß..

Hm.

Ich merke gerade, ich bin wohl ziemlich angepisst im Moment.

War gar nicht geplant, dass ich was über den Mikrozensus schreibe.

Eigentlich wollte ich über die magische Launeverbesserung des Kauens schreiben. Das merke ich nämlich immer wieder. Obwohl: Eigentlich hat es Schnüggel mal vor Jahren bemerkt.

Wenn ich kaue, verbessert sich meien Laune meist merklich. Was heißt meist? Ich bin noch selten schlecht gelaunt geblieben beim Essen – es hebt IMMER die Laune, wenn ich was kaue.

.. gut .. manchmal senkt es die Laune dann wieder, wenn ich mich überfressen hab und ein schlechtes Gewissen habe. Vom Grundprinzip her ist essen / kauen jedoch ein Stimmungsaufheller.

Früher war mein Spruch ja „Hopsen macht glücklich!“.

.. stimmt auch.

Mach ich aber irgendwie nimmer.

Macht mich auch irgendwie nicht glücklich mit meinem Gewicht, daran zu denken, ich könnte jetzt hopsen. Und wirkt zu anstrengend auf mich.

.. hab wohl einiges an jugendlicher Spannkraft und positiver Energie eingebüst.

Mist.

… das macht mir noch schlechtere Laune, als eh schon.

 

Was ist los mit mir?

Ich hab einen echten Stimmungseinbruch – ja, eigentlich schon nen Durchbruch in die Depressionshölle.

Irgendwas kämpft in mir und nagt an meinem Selbstwert.

Echt schade … meine Umwelt meint wohl eher, es geht mir gut, weil ich doch jetzt so schöne Reisen hatte und so … sollte doch auch so sein! Doch mein Gefühl spielt leider nicht mit. Ich fühle mich deprimiert.

Warum?

Und natürlich beginne ich auch wieder zu essen.

Was heißt „natürlich“ … ist halt so ne Beobachtung.

Zu Sport hab ich auch keine Lust. Oder überhaupt zu was anderem, als rumhängen.

.. und selbst dazu hab ich genaugenommen keine Lust.

Auch (und erst recht!) nicht zum Leute treffen. Leute treffen ist anstrengend. Da muß ich gut drauf sein. Das erwartet die Umwelt so. Fröhlichkeit ist mein Markenzeichen.

Frust.

Es ist ganz schön schwierig, ich zu sein.

Komisch – gestern war irgendwie alles noch mehr oder weniger gut. Okay, ich bin von einem Termin zum nächsten gerannt .. aber trotzdem war grundsätzlich alles soweit gut.

.. bis ich heimkam und Wasser unter der Spüle hatte.

Das hat so nen prinzipiellen Einbruch verursacht.

Auch wenn ich seit dem trotzdem noch das ein oder andere „weggeschafft“ hab – das grundsätzliche Überforderungsgefühl und Gefühl von „Nicht auch noch das! Nicht ausgerechnet jetzt! Warum immer ich?“ blieb (zumindest latent) erhalten.

Im Büro rotier ich wegen den neu übernommenen Aufgaben von der Kollegin – ich fühle mich nicht in diesem Projekt zuhause.
.. doch genaugenommen tu ich das in keinem Projekt.

Ich hab immer das Gefühl, ich kann das nicht und bin unsicher. Nur vielleicht nicht GANZ so stark wie jetzt bei dem neuen Projekt.

Ist also eher ein grundsätzliches Einstellungsproblem. Vielleicht.

Und was, was sich prinzipiell durch mein Leben zieht. Egal ob Arbeit, Heilpflanzen, Theater, Urlaub oder sonstwas – in allem hab ich das Gefühl, nur was „zu pfuschen“ und bestenfalls über eine Art „Teilwissen“ zu verfügen.

Interessanterweise war das in der SChule für mich kein Problem – da war ich ja in Ausbildung und Lernender. Und ich wurde kontrolliert.

Nur ohne Kontrolle von außen wird es anscheinend für mich schwer, zu meinen „Taten“ oder Planungen oder sonstigem zu stehen!

.. interessante Erkenntnis.

Manche Dinge sind erstaunlich.

Ende Mai hatten wir ein Treffen mit dem Theater – da waren alle Leute … und keiner hat ein Wort verloren, dass ich zu diesem Zeitpunkt immerhin 11 Kilo abgenommen hatte.. Beim Thema der Rollenvergabe hieß es an einer Stelle, dass diese eine Rolle ja nur die eine von uns spielen könne – auf Nachfrage von mir hieß es, dass ich mich bestimmt nicht in dem engen Kostüm wohlfühlen wurde. Selbst auf meine Bemerkung hin, dass ich ja schon 11 Kilo seit Jahresanfang abgenommen habe und Premiere erst im Oktober / November ist und ich bis dahin voraussichtlich noch mehr abnehmen würde, kam keine große Reaktion meiner Theaterkollegen. Ich meinte sogar ein beinah mitleidiges Zucken im Mundwinkel eines Kollegen zu sehen, ob dieser Bemerkung von mir..

Ganz anders letztes Wochenende.

Da hatten wir auch ein Wiedersehen – und plötzlich ist allen aufgefallen, wie „wahnsinnig“ ich doch abgenommen habe!

Auch den Leuten, die mich eigentlich auch im Juni bei der Jahreshauptversammlung gesehen hatten – und das nicht nur hinterm Tisch, so wie im Mai – fiel es nun plötzlich auf. Dabei sind es jetzt auch nur so ca. 4 Kilo weniger, als bei den anderen Begegnungen.

Schon erstaunlich.

Und natürlich wurde ich gefragt, wie ich es gemacht hab.

Witzig – ich weiß da meist gar nicht so spontan ne Antwort, deswegen sag ich jetzt einfach immer:„Hab Kalorien gezählt.“ Würgt eventuell nachfolgende Fragen dann meist im Kern ab, hab ich bemerkt. Ist sozusagen ein „Stimmungskiller“ beim Gegenüber *lach*

Ja, doch tatsächlich hab ich mich jetzt gefragt:„Ja, was genau hab ich eigentlich gemacht?“ und „Hatte ich auch den berühmten Fettlogik-Knick, von dem viele Leute beim Fettlogik-Blog sprechen?“

Also warf ich mal einen Blick in meine Gewichtskurve..

Gewichtsbericht 2016_08_08 Fettlogik

.. also Fettlogik gelesen hab ich ja im März. Die Gewichtsdaten sind allerdings zu Beginn ja eh nicht wöchentlich verfolgbar und von dem her etwas „knickanfälliger“. Nach drei Wochen Ayurveda (mit Fettlogik-Lesegenuß) waren z.B. vier Kilo weg. Ohne Zwischenwiegeergebnisse. Anfang des Jahres stand ich auch nur sporadisch auf die Waage. Auch der Juli wirkt mit dem dreiwöchigen USA-Aufenthalt und ohne Zwischenwiegeergebnisse natürlich etwas krass als „Knick“.

Also einen konkreten „Fettlogik-Knick“ kann ich bei mir nicht erkennen – zumal ich auch (von jetzigem Stand an gesehen) ca. die Hälfte abgenommen habe, ohne Fettlogik überhaupt gelesen zu haben. Zu Beginn waren die Ernährungsrichtlinien meiner Ärztin an vorderste Front:

  • Nur zweimal am Tag essen – und das innerhalb von acht Stunden.
  • Auf Unverträglichkeiten achten.
  • und natürlich: Tägliche Bürstenmassage.

(nach wie vor würde ich Bürstenmassage jedem(!) ans Herz legen – insbesondere, wenn jemand abnehmen möchte .. bei mir hat es eine komplette Veränderung meiner Körperwahrnehmung bewirkt)

.. andere Dinge hab ich nicht durchgreifend beachtet, wie z.B. tägliche Spaziergänge. Doch es gab Veränderungen in diese Richtung. Und natürlich der Plan, eine Kur zu machen. Das endete dann in der Ayurvedakur im März. Und einer weiteren sehr motivierenden Abnahme während dieser Kur. UND natürlich dem Lesen von Fettlogik.

Trotzdem finde ich, hat die Lektüre von Fettlogik nachhaltig meine Gewichtskurve beeinflußt!

Zum einen:
Ich begann zu glaube, dass ich tatsächlich nachhaltig(!) abnehmen kann. Sanft schlich zuerst als eine Art „unglaubliche Idee“ zu meinem Bewußtsein bis inzwischen zu meinem Unterbewußtsein die Gewissheit:

Ich KANN abnehmen – ohne notwendige Zunahme hinterher.

Denn eben das hatte ich bisher geglaubt:

Ich kann abnehmen – und werde hinterher wieder zunehmen.
Und zwar auf mehr Gewicht als vor Beginn der Abnahme.

Zum zweiten:
Ich begann, mehr auf Eiweiß zu achten. Obwohl ich natürlich auch vorher schon HUNDERTFACH gelesen hatte, dass allein Eiweiß der glücklichmachende Abnehmhelfer ist. Jedoch hatte ich in der Dunkelfelduntersuchung meiner Heilpraktikerin immer gesehen, dass ich zu viel Eiweiß im Blut hab! Also hab ich natürlich hier widersprüchliche Sachen gehabt – udn somit lieber auf Eiweiß verzichtet. Aufgrund der Aussage im Fettlogik-Buch, dass ich mit zu wenig Eiweiß nicht abnehmen kann, hab ich mal nachgefragt bei meiner Heilpraktikerin. Ergebnis: Es ist bei dem „zu viel“ in der Blutuntersuchung das TIERISCHE Eiweiß gemeint. Vom pflanzlichen Eiweiß ist hier nicht die Rede gewesen – und ich hatte grünes Licht.

Zum dritten:
Auch beim Thema Muskeln hat mir die Wiederholung im Fettlogik-Buch gut getan und den letztendlichen Arschtritt gegeben. Und zwar die Erkenntnis: Krafttraining ist wichtig. Nur so funktioniert Muskelaufbau. Und: Auch als Frau kannste Krafttraining machen. Meine Angst vor „Barbarella Schwarzenegger“ ist verschwunden – und als ich bei der Ernährungsberatung hörte, Frauen sollen ja nicht so viel Krafttraining machen, damit sie keine Muskelpakete werden, konnte ich einfach sanft lächeln und mir meinen Teil denken.

Zum vierten:
Die Regeln:

Iss mehr, als du verbrauchst => Du nimmst zu.
Iss weniger, als Du verbrauchst => Du nimmst ab.

waren mir natürlich schon lange bekannt und absolut logisch – und trotzdem durch alle möglichen Regeln drumrum, was man alles noch tun muß, um wirklich RICHTIG abzunehmen (und nicht falsch), total in den Hintergrund geraten. Es in aller Einfachheit nochmal so zu lesen und das als Basis zu nehmen, war ungemein befreiend. Wie auch…

Zum fünften:
… der Wegfall von Mythen wie „ohne Frühstück geht gar nicht(s)“ und „Du darfst nicht unter ne gewisse Kalorienzahl am Tag kommen, sonst geht der Stoffwechsel unwiederbringlich kaputt.“. Ich darf einfach essen, wann ich will – und schau drauf, was es ist. Keine komplizierten Regeln.. Boah – welch Erleichterung.

Und ich darf Kalorien zählen, wenn ich will .. und wenn ich es nicht mache, ist es für mich auch okay. Okay – stand so nicht konkret im Buch, ist aber meine Regel.

Tatsache ist: Eigentlich weiß ich es selbst nicht so GANZ genau, wie und warum es nun bei mir mit dem Abnehmen klappt – aber es geht. Und der Widerstand ist weg. Und die Überzeugung, dass es bei mir doch eigentlich eh nicht geht.

… ist doch cool😀

Gut, manchmal schiele ich etwas neidisch auf andere Fettlogik-Blogleger, wie schnell die Abnehmen – doch ich schränke mich eben nicht auf 500 – 1000 Kalorien am Tag ein.

Das hier ist mein Weg – und es geht abwärts mit dem Gewicht und aufwärts mit dem Lebensgefühl. In meinem Tempo.

Und was weiteres Schönes: Es ist kein Kampf, sondern geht geschmeidig. Ich integriere die Sache mit den Lebensmittelintoleranzen gut und hadere nicht damit – und akzeptiere mich einfach. Auch wenn ich eben mal ne Schokolade esse oder sonstwas, was bei Verzicht meien Abnahme bestimmt beschleunigen würde😉

 

 

Die Ernährungsberatung gestern im Fitness Studio war wesentlich besser, als ich gedacht habe!

Natürlich kam der Frühstück-Spruch – wenn auch nicht so ausgeprägt, wie gedacht. Und was mit „Stoffwechsel ankurbeln“ kam auch. Und natürlich auch, dass ich keine Schokolade essen soll(te) (logisch!).

Trotzdem fand ich sie sehr gut – besonders: Sie hatte sich richtig, richtig mit dem Thema Histamin-, Gluten- und Laktoseintoleranz auseinandergesetzt und da gute Sachen zu gesagt.

.. klar, das Meiste auch nicht völlig neu für mich – trotzdem ein toller Tipp für eine Webseite mit Filterung der Rezepte (mitohnekochen.com) ist auf jeden Fall rausgesprungen. Und auch nochmal die eindringliche Vertiefung, dass ich WIRKLICH mal eine Karenzzeit von Gluten machen sollte – und dadurch den Darm entlasten.

Sehr aufmunternd fand ich ihre Aussage:„Vielleicht klingt das erst mal etwas eingeschränkt – doch ich hab auch eine gute Nachricht: Wenn ich mir das so anschaue, entsprechen Deine Ernährungsrichtlinien absolut meinen üblichen Tipps für eine gemüsereiche, gesunde Ernährung!“

Also eigentlich esse ich in modifizierter Form dann so, wie sie es anderen auch empfiehlt. Nur halt ohne Vollkornprodukte oder Milchprodukte..

Fand ich echt motivierten.

Demotivierend ist natürlich das dauernde „kannst Du Dir einfach kochen“ … „Kochen“ und „einfach“ sind zwei Worte, die meiner Meinung nach widersprüchlich sind und nicht in einem Satz zu nennen sind. Wenn ich abends um neun heimkomme (und realistisch gesehen ist das meistens die Zeit, wenn ich oft hungrig daheim eintrudle), ist „kochen“ das letzte, was ich will. Da will ich einfach nur schnell was essen. Und ehrlich gesagt bin ich stolz auf meine Organisation, dass ich inzwischen was daheim HABE, was ich essen kann. Früher hab ich sehr, sehr oft nichts gehabt – und dann beim Lieferservice angerufen. Ich hatte allein schon deswegen nichts zuhause, weil ich nicht mehr aufgehört habe zu essen, bis alles weg war. Also lieber konkret sich ne Mahlzeit liefern lassen, als die vorrätigen sozusagen drei Mahlzeiten unbremsbar zu fressen. Klar wußte ich, das ist nicht gut – ich hab mich auch nicht gut gefühlt. Hab trotzdem weiter gegessen. Einfach immer weiter. Und wenn ich voll war noch ein bißchen, denn: Warum jetzt noch drei Scheiben Wurst in der Packung übrig lassen oder sowas?! Also war mein Gegenmittel, die Fressanfälle einzudämmen, dass ich einfach nichts zu essen im Haus hatte.

Da fällt mir ein, dass ich gestern die Wurst mit drei oder vier Scheiben zurück in den Kühlschrank getan hab…

Find ich ja grad echt gut. Obwohl ich gestern auch n bißchen fressanfallmäßig drauf war.. Ne Scheibe Brot weniger hätte es definitiv AUCH getan!

Egal.

Dafür hab ich gestern erfolgreich wieder mit dem Training angefangen.

Beinahe hätte ich noch in der Kabine unverrichteter Dinge umgedreht. Hatte doch tatsächlich kein Handtuch dabei und auch keine Getränkeflasche..

Oh – Getränke! Da fällt mir ein, dass ich IMMENS zu wenig trinke!! Hat die Messung gestern auch gezeigt. Ich hatte irgendwas mit 45% .. und der Wert sollte so bei 60% sein! Also gleich mal ein Glas Wasser trinken! *gulp*

.. also: Helga, meine innere Schweinehündin, erkannte natürlich SOFORT ihre Chance und fing an, mich zu stupsen. „Komm!“, schmeichelte sie mit weicher Stimme, „mit dem Training kannste auch irgendwann später anfangen … zählt dann noch zum Urlaub! Wenn Du jetzt eh kein Handtuch hast und so, dann kannst Du doch jetzt auch gemütlich heim und fein fernsehen… Hast ja soo viele noch vor in den kommenden Tagen und in den letzten so viel gemacht … mußt Dir doch nicht den Sportstress geben. Du bist bestimmt eh total abgefallen.. lass uns gehen!“ … sprachs und hielt mir mit freundlicher hängender Zunge und einem sanften Blick aus ihren tiefen Hundeaugen schwanzwendelnd die Ausgangstür auf.

Ich jedoch machte einen auf „harter Hund statt Schweinehund“ – und zog mich um.

Gut, ich hab bei allen Geräten erst mal ne Gewichtsstufe runter genommen. Doch da das erstaunlich gut ging, hab ich letztlich den dritten und letzten Satz (und ehrlich gesagt hab ich sonst noch NIE nen dritten Satz gemacht!) mit dem „vor-Urlaubs-Gewicht“ gemacht. Hab zwar teilweise schon gekämpft – doch das ist okay.

.. bin echt stolz auf mich.😀

Bin jetzt also seit ner Woche wieder am Arbeiten..

Gefühl: Wie? .. war ich weg?

Ja, nein – nicht ganz. Das ist übertrieben.

Es ist auch hier alles anders und komisch – Kollegin nun weg, Chef im Urlaub .. tausend neue Projekte (eben, weil Kollegin weg), von dem her ein Gefühl von Druck – doch irgendwie auch ein Gefühl von Einsamkeit. Einfach, weil so wenig Leute da sind. Das wird aber nicht viel besser werden – auch wenn der Chef wieder aus dem Urlaub zurück kommt.

Hm..

Auch daheim fühle ich mich einsam.

Bisher war ich ja noch nicht soo viel daheim – hatte gleich mal viele Termine in der vergangenen Woche – oder Schnüggel war da. Dadurch, dass der Montag n Feiertag war (in der Schweiz), war er auch bis Montag früh da. Ein schönes Gefühl, ihn ein bißchen länger um mich zu haben.

Hmm…

Das Gewicht .. tja, also das mit den „zwei Kilo weniger“ war nur ne kurze Angelegenheit! Schon einen Tag später hatte ich ein Kilo mehr und inzwischen wieder ein paar Gramm mehr.. Trotzdem bin ich noch (knapp) unter dem Gewicht, als ich in den Urlaub fuhr.

Ich werte es trotzdem als Erfolg: War in den USA und hab NICHT zugenommen! So!

Ab heute werde ich auch wieder anfangen ins Studio zu gehen. Hab nen Termin bei der Ernährungsberaterin und dafür ein paar Tage aufgeschrieben, was ich so esse. Dummerweise hab ich nen ziemlichen Süßhunger😦 Und die Colasucht ist auch zurück. Kämpfe schwer, dass ich nicht jeden Tag nen Liter reinschütte und versuche im Moment den halben Liter pro Tag zu bagatellisieren. Ist aber eigentlich nicht im Ordnung. Hab heute zB noch kein Cola getrunken – aber dauernd im Hinterkopf, dass ich das doch noch machen könnte. An meinem Leergut gemessen, ist leicht zu sehen, dass es wirklich am Tag n halber Liter war bisher..

Mist.

Naja – und irgendwie stehe ich der Ernährungsberatung heute Abend eher skeptisch gegenüber.

Was sollen da schon wieder für Weisheiten und Neuigkeiten kommen?

N Haufen Fettlogiken und sonstige Binsenweisheiten, die eh jeder schon weiß – ich hör es schon:

„Oh .. Du frühstückst ja gar nicht! Also, das geht nicht. Du mußt UNBEDINGT frühstücken, wenn Du abnehmen willst – ein Frühstück ist eine gesunde und wichtige Grundlage für den Tag..“

„Die Schokolade solltest Du weg lassen..“ (ach was – echt?)

„Gut wäre es, wenn Du selbst kochen würdest – Kantinenessen / Essen gehen ist nicht gesund / zu fettreich / zu *irgendwasNegativeseinsetzen*“ (hab ich ja noch nie gehört… *ironischgähn*)

„Keine gesüßten Getränke! Am besten nur Wasser!“

„Nur drei Mahlzeiten am Tag essen!“ oder alternativ „Am besten fünf kleine Mahlzeiten am Tag essen!“

Hab meine eigene Ernährungsberaterin im Kopf. Seit Jahren. Seit März und Fettlogik-Genuß in etwas entschärfter Form – doch immer noch sehr, sehr weise und bestimmt – und vorwurfsvoll..

Ob da die Ernährungsberaterin heute Abend überhaupt durchkommt und nicht gleich abgewiegelt wird.. ?!

Also innerlich, meine ich. Äußerlich werde ich mir das schon anhören und das Ganze aufnehmen – ob es jedoch durch meinen inneren Filter kommt … hm .. wer weiß.

… Fettlogik hat meinen inneren Filter geknackt😉

Schade ist jedoch, dass im Moment meine abendlichen Traurigkeits-, Einsamkeits-, Überlastungsfressanfälle wieder kommen. Zuviel „sollte“ und „müßte“ und Termine … doch ohne diese hocke ich erst recht da und fühle mich nutzlos und traurig.

Echt verdreht … mal schauen, ob es besser wird, wenn ich wieder mit dem Sport beginne. Vor dem Urlaub fand ich das echt motivierend!

… und das um ZWEI KILO LEICHTER!!!

In drei Wochen!!!

 

Von wegen, die USA machen fett😉

 

VOLL GEIL😀

… wie der ganze Trip😀

Geschafft – der heutige Tag war wirklich …ach, einfach viel.

Von meiner Liste konnte ich inzwischen einiges streichen😀

  • Autoschlüssel finden
  • Auto in Werkstatt (Samstag)
  • Führerschein aus Auto holen und in Koffer packen
  • (den abgelaufenen) internationalen Führerschein suchen und einpacken
  • Fremdwährung holen und in Koffer packen
  • Reiseführer in Stadtbibliothek holen und lesen
  • Spülmaschine ausräumen / einräumen und laufen lassen (Samstag oder so)
  • Krempel im Spülbecken abwaschen
  • zum Sport gehen (Freitag oder so)
  • Koffer packen
  • Wohnung aufräumen, damit Nachbarin zum Blumen gießen rein kann (derzeit leider unmöglich!)
  • Wäsche waschen, die mit in den Urlaub soll
  • Wäsche zusammenlegen und in Schrank räumen, die NICHT mit in den Urlaub soll
  • Staubsaugen (soll bitte Schnüggel am Samstag machen)
  • Fleck auf dem Wohnzimmerboden entfernen (Where the fuck kommt das Ding her??)
  • Reisepass und ESTA suchen und einpacken
  • Flugticket suchen und einpacken
  • Hotelreservierung ausdrucken und einpacken
  • Kühlschrank putzen und ausmisten
  • gute Laune behalten
  • entspannt bleiben
  • Schlüssel für Briefkasten und Wohnung der Nachbarin geben
  • zur Massage
  • zum Zahnarzt nach der Massage
  • zur Beerdigung in der Mittagspause
  • gucken, was man für Apps braucht (keine Ahnung, wie man sowas guckt)
  • Reise vorbereiten… ?!
  • Mama besuchen
  • Abrechnung Krankenkasse machen
  • Adapter besorgen

Definitiv hab ich heute auch im Büro einiges geschafft – trotzdem bin ich nicht so gut im Erfolge feiern wie im mich nieder machen! Was alles noch NICHT gemacht ist!

Ich hab echt etwas Angst vor der Reise. Bescheuerte Ängste!

zB dass mein Koffer zu klein ist (hm… ich glaub, ich könnte noch nen zweiten mitnehmen??) oder ich nicht alles mitnehme, was ich brauche (kann man doch eigentlich fast alles kaufen – oder?? nur Medikamente und so Zeug wie Knirscherschiene wird n Problem, ansonsten…) – meine Wohnung macht mir auch Angst. Dass die Nachbarin zum Giessen rein kommt. Und ich es doch gar nicht schaffe, bis dahin meine Unordnung zu beseitigen… Ich hab echt nen Schaden.. Aber meine Balkonpflanzen will ich auch nicht verdursten lassen – nur aus lauter Scham! Das sind schliesslich Lebewesen – und die haben es eh schon schwer genug, dass sie grad bei mir gelandet sind…

.. hm … alles in allem frag ich mich manchmal: War ich früher auch schon so gestört? Oder trat es nur nicht so deutlich zu Tage? Hatte schliesslich „ein Sicherheitsnetz“ – zB meine Eltern. So komische Gedanken wie „wer kümmert sich um meine Blumen, wenn ich nicht da bin?“ brauchte ich da gar nicht haben. Ganz klar – Mama. Heute frag ich mich eher, wer guckt nach meiner Mama, wenn ich nicht da bin??

Die Beerdigung heute hat mir natürlich Papas Beerdigung wieder ins Bewusstsein gehoben. Und gerade fällt mir auch wieder ein, dass ich so in den Neunzigern eine echt gruselige „Serie“ hatte, dass immer zuhause gestorben wurde, wenn ich im Urlaub war. Gut, einmal war es „nur“ eine meiner Rennmäuse – aber trotzdem war es ein Todesfall nach der Rückkehr. Ich weiss noch, dass meine Mutter mir sagte, dass meine Freundin, die den Käfig geputzt hat, sich total schuldig gefühlt hat. Dabei konnte sie ja nichts dafür.

Ja, ja .. meine Piepser. Die waren schon auch echt immer süss😀

Tja … schon wieder erfolgreich Zeit tot geschlagen.

… und Liste erweitert und reduziert.

Irgendwie hat so ne Liste schon was.

Sollte ich vielleicht auch fürs Packen machen😀

Aber manchmal wäre es echt praktisch, wenn ich mich einfach austauschen könnte gegen eine angstlose Version, die einfach energetisch aufs Leben zugeht und nicht immer zaudert und sich sorgt und unentschlossen ist oder eine Bernhardiner-Helga! Ist zwar ganz nett und kuschelig und hat auch ein feines Fässchen mit, mit dessen Hilfen sie einen erfolgreich einlullt – aber halt nicht so wirklich ne windschnittige, rassige, energetische, anpackende und vorwärtsstrebende Version einer Schweinehündin..

Ticke-di-Tick-Ticker

Onkelz auf dem Hockenheimring20. Juni 2014
JAAAAA!!! Hier sind die Onkelz - schnall Dich an!
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