Bin wieder dabei! Yeah, yeah, yeah..

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1. Heute lerne ich zum ersten Mal die (halbe) Gruppe meiner Gruppentherapie kennen – wie spannend.

2. Ob wir uns wohl ab Mittwoch sehen können, Schnüggel und ich? Er wird Mittwoch Abend versuchen, über die Grenze zu kommen – anscheinend gab es Lockerungen für Paare 😀

3. Ich bin oft ziemlich schnell genervt, wenn es im Büro um mangelnde Kommunikation und Offenheit geht. Doch ich bemerke auch eine innere Stärke, die immer wieder durchkommt seit der Therapie. Das ist cool! Ich geh einfach direkt drauf los, wenn mich was nervt (sobald ich die notwendige Contenance erlangt habe, das braucht manchmal seine Zeit).

4. Dabei ist so ein Wutausbruch was richtig Befreiende – kommt aber wohl trotzdem nicht immer und bei jedem als eine passende Attitüde rüber.

5. Manchmal hab ich das Gefühl, ich mute mir doch zu viel zu und alles ist viel zu viel und wächst mir über den Kopf.

6. Doch im Großen und Ganzen kann ich sagen: Das Studieren gibt mir Aufschwung und macht Spaß.

7. Ich habe diese Woche einige Termine bei Ärzten und so und trotz dass ich keien Vorlesungen hab, viel an Studienarbeiten / Übungen anzugehen, zudem hoffe ich, dass ich ab Mitte der Woche nimmer allein bin.

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Bin ja grad echt fleißig dabei bei der 52-Wochen-Challenge Dankbarkeit von Alexandra von Gedankenflüge! Bin richtig stolz auf mich!

Und schon geht’s los!!

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Das Wochenthema (bei dem ich auch so richtig gut in der Zeit liege! Wooow!!) lautet

Für welche Eigenschaften an dir bist du dankbar?

Ist das zu fassen? Mir kommt als aller,allererstes in den Sinn, dass ich froh bin NICHT spießig zu sein!

Ist das zu glauben? Definiere ich mich echt so seltsam, dass ich nicht auf das schaue, was ich bin – sondern das, was ich nicht sein will? Da muss ich ja grad echt den Kopf schütteln über mich..

Aber gut. Ich beginne einfach nochmal von vorne.

Meine Eigenschaften, für die ich dankbar bin, sind, dass ich empathisch bin. Mitfühlend. Interessiert – sowohl an meinem Gegenüber, meinen Mitmenschen, an der Natur, den Tieren und auch an .. keine Ahnung .. alles Mögliche, was mich interessiert halt. Ich bin neugierig und offen, mich von Unbekanntem begeistern zu lassen. Das wenigste lehne ich ab, weil ich es nicht kenne – meine Einstellung ist, dass ich ja nicht wissen kann, ob es mir (nicht) gefällt, wenn ich es nicht kenne. Ich bin dankbar dafür, dass ich eine recht schnelle Auffassungsgabe habe. Das fällt mir im Normalfall nicht auf, weil ich es ja nicht anders kenne, es fällt mir nur dann auf, wenn ich merke, dass andere noch hinterherhinken, wenn ich schon ein paar Schritte weiter gedacht habe .. oder wenn es mir jemand sagt. Also muss da wohl was sein. Und das scheint ziemlich cool zu sein, dass ich das hab.

Ich bin dankbar, dass ich in vielerlei Hinsicht keinen falschen Stolz kenne und mir somit Unterstützung und Hilfe holen kann, wenn ich sie brauche. Gut, manchmal bin ich schon schüchtern, doch im Großen und Ganzen ist es so.

Und irgendwie bin ich dankbar, einfach so ein kleines bisschen chaotisch zu sein – das ist zwar manchmal (oft!) etwas anstrengend (auch für mich selbst), doch irgendwie ist es belebend und erfrischend und .. keine Ahnung … ich halt. Und für meine Kreativität bin ich auch froh, Auch die nehme ich oft als selbstverständlich hin und sie fällt mir erst auf, wenn andere mich darauf aufmerksam machen.

Tatsächlich fallen mir grad immer wieder viele Sachen ein, die mich hemmen und blockieren – doch vielleicht ist es ja auch eine dankenswerte Eigenschaft, dass ich kritisch bin mit mir und Potential erkenne, was ich noch verbessern kann, um mit noch einem kleinen bisschen mehr Freude durchs Leben zu gehen 😉

Da ich ja bei der letzten Frage der 52-Wochen-Challenge Dankbarkeit bei Alexandra von Gedankenflüge mitgemacht habe, hab ich bei Alexandra gesehen, dass es in der 42. Woche eine echt sehr spannende Frage gab! Schwierig – doch spannend. Der möchte ich mich nachträglich stellen – auch wenn ich noch kein wirkliches Ergebnis im Kopf hab. Das kommt ja vielleicht dann während dem Schreiben..

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Dann mal los – in der 42. Woche lautete das Wochenthema:

Was würde in einem Liebesbrief an dich stehen?

Sehr spannend – ein Liebesbrief an mich. Ich wechsle also mal in die Außensicht, das finde ich einfacher.

Was finden andere an mir liebenswert?

Schnüggel würde bestimmt erwähnen, dass es schön ist, mit mir zu lachen, dass er es an mir liebt, dass ich ihn zum Lachen bringe. So hab ich das schon von ihm gehört. Und das kann ich verstehen und annehmen. Ich lache auch gern und ich bringe tatsächlich sehr gern Leute zum Lachen. Solange es  kein „Weglachen“ ist, sondern ein offenes befreites Lachen finde ich daran auch absolut nichts auszusetzen. Gern auch mal albern, ausgelassen – ja, auch mal einfach komplett sinnbefreit, skurril. 😀

In einem Liebesbrief an mich stände bestimmt auch, dass .. ja, was … ich ein einfühlsamer Mensch bin vielleicht. Tolerant und nachsichtig und viel strenger zu mir selbst, als zu meinen Mitmenschen. Dass ich ohne Wertung einen Menschen annehmen kann und stets bereit bin, in meinem Gegenüber das Gute zu sehen. Einen nahezu unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen habe. Manchmal gibt es vielleicht mal Ausnahmen, bei denen sich mir die Verdacht aufdrängt, dass es halt nicht NUR gute Menschen gibt – und trotz dieser Ausnahmen bin ich immer gleich wieder dabei, meinem Gegenüber arglos gegenüber zu treten und erst mal aus Prinzip keine böse Absicht vorauszusetzen. Im Gegenteil, es erschreckt mich regelmäßig, wenn ich mitbekommen, dass es andere anders sehen und ihrem Gegenüber Hinterlist oder ähnliches zutrauen. Das entzieht sich meiner Gedankenwelt – und ich setze es somit voraus, dass es andere genauso handhaben.

Ich denke, in einem Liebesbrief würde meine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe drin stehen … und natürlich das Blitzen meiner Augen, wenn mich etwas begeistert!

 

Zwanzig, zwanzig-zwanzig! Na wenn ich DEN verpasst hätte, hätte ich mich aber verbiegen müssen, um mir kräftig selbst in den Allerwertesten zu beißen!

Zum Glück bleibt mir das aber erspart – die Lücken ausfüllen ist auch viiiiel entspannter, als sich wie ne Brezel zu verbiegen 😉

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1. „Das ist noch zu tun und das und das..“ – was immer noch so alles ansteht, geht mir nicht aus dem Kopf. Vielleicht auch nicht schlecht, dann geh ich es mal an.. oder?

2. Immer wenn ich diesen Satzanfang lesen, singt es in mir „Wenn sie diesen Tango hört..“ los und ich versuche, das in „immer wenn ich“ unterzubringen. Geht ja gar nicht..

3. Musik höre ich tatsächlich viel zu selten. Das fällt mir immer besonders auf, wenn ich mal welche höre.

4. Aliens gibt es bestimmt. Ich fände es ziemlich unlogisch und absolut unwahrscheinlich, dass die Erde im ganzen großen Weltall der allerallereinzigste bewohnte Planet sein soll. Ziemlich überheblich, so zu denken, dass sich nur der Mensch entwickeln kann und nicht andere Lebensformen. Sieht man doch schon auf der Erde, was für wahnsinnig coole und angepasste Tiere und Pflanzen es gibt. Warum also nicht auch wo anders?

5. Die letzten vier Wochen mit Schnüggel waren so schön.

6. Ich muß langsam los, es ist schon spät.

7. Diese Woche steht im Zeichen von GIS. Ich will die Übungen endlich fertig machen und auf den aktuellen Stand kommen!

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Warum nicht einfach wieder einsteigen?“ dachte ich mir – und somit mache ich heute (endlich) mal wieder bei der 52-Wochen-Challenge Dankbarkeit bei Alexandra von Gedankenflüge mit.

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Diese Woche lautet das Wochenthema:

Für welchen Menschen bist du dankbar?

Tja, das ist einfach: Für Schnüggel.

Ich bin total dankbar für die letzten vier Wochen, die wir zusammen hatten. Es war eine sehr intensive und tolle Zeit. Schnüggel hat heute zum Abschied gesagt, dass das unsere Beziehung sehr vertieft und nach vorne gebracht hat. Da hat er Recht. Ich bin dankbar, dass er mich so unterstützt hat hier. Er war oft wie ein lebendes Beruhigungsmittel für mich: Einmal in den Arm genommen oder einfach nur, dass er da war und meine Sorgen und Ängste waren – na gut – vielleicht nicht komplett verflogen, doch ich war dann oft schnell wieder so „aufgemöbelt“, dass ich die Dinge angehen konnte. Oft bin ich ja sonst ne ganze Weile blockiert und das ist meist sehr, sehr kontraproduktiv, weil es ja verhindert, dass ich das, was mich belastet, dann auch angehen kann.

Auch wenn mir noch andere Menschen in meinem Leben einfallen, möchte ich es einfach mal bei Schnüggel belassen an dieser Stelle.

Für mich waren die letzten vier Wochen, als er hier bei mir lebte und wir gemeinsam sowas wie ein Alltagsleben hatten, einfach nur wundervoll. Natürlich war es kein „wirklicher“ Alltag – er hatte ja Home Office und ich online Vorlesungen und wir somit auch viel gemeinsame Zeit zuhause, wenn auch arbeitend. Doch es war einfach entspannt. Und das macht mich sehr, sehr dankbar.

Ja, so fühle ich mich gerade.

Es fiel mir gerade auf, als ich die Studentenversion eines CAD-Programms bestellen wollte und die Bestellung nicht möglich war. Klar, hab ich mich kurz geärgert und rumprobiert, doch dann mal bei der Firma angerufen und nun musste ich ne Mail hin schicken mit einem Screenshot. Könnte auch einfacher gehen – also indem es einfach gleich funktioniert, zum Beispiel – doch okay.

Vorher hab ich mich erst mal durchgefragt, wo ich die Immatrikulationsbescheinigung her bekomme, die ich noch nie gebraucht hab bis zu dem Zeitpunkt und bei der Gelegenheit festgestellt, dass das bei mir falsch ausgefüllt ist. Hab also versucht, da jemanden zu erreichen, damit das richtig gestellt wird. Ist keiner da (zumindest nicht der Zuständige) und ich schreib dann auch mal ne Mail.

Läuft also tatsächlich nicht so unheimlich geschmiert grad, könnte man sagen.

Trotzdem (oder besser: grad deswegen!) finde ich es bemerkenswert, wie ich mich fühle.

Nicht als unheimliches Opfer und armer Wurm, warum denn bitte immer bei MIR alles schief laufen muss und warum denn nun auch noch DAS alles sein muss, wo doch eh so viel los ist und ich gar nimmer weiß, wie schaffen und … blablabla..

Nein, in meinem Inneren findet das (fast) keinerlei Resonanz.

  • Meine Imma ist falsch?
    ..okay – wo muss ich mich hinwenden, damit sie richtig gestellt wird?
  • Ich kann das Programm nicht runter laden?
    … an wen muss ich mich wenden, damit ich es bekomme?

So fühle ich mich.

Und das fühlt sich gut an.

Ich bin geerdet und flexibel und ja .. vielleicht nicht unerschütterlich, doch (um es in Bildern zu sagen), ich klammere mich nicht bei der leisesten Brise an den Mast meines Lebensschiffs und lamentiere, warum es denn nun so furchtbar pustet und ich gar nicht weiß, wie ich das schaffen soll, nicht unter zu gehen bei diesen widrigen Umständen der See, sondern schau, wie ich das Segel neu setze, um weiter zu kommen. Oder es mal einzuholen, den Anker zu werfen und sich ein bisschen an Deck zu sonnen, während das Schiff gemächlich auf den Wellen tanzt. Nur so mal als Alternative.

… tatsächlich komme ich in den vergangenen Wochen kaum zum Anker werfen, sonnen oder überhaupt irgendwas mal „einfach so“. Das Studium fordert mich tatsächlich ziemlich (noch ein kleines bisschen mehr, als gedacht) und natürlich hatte ich auch schon heftige Panikanfälle und Angstgefühle von „Das schaff ich ja NIE!!“ – aber eben nicht immer und vor allem nicht heute.

Heute bemerke ich, dass ich auch einen sehr gelassenen Anteil in mir hab, der keine Sorge hat, sondern den Überblick behält und einfach handelt, auch und grad wenn es nicht immer optimal läuft.

Und der ist momentan am Steuer.

Tut gut!

Und gibt mir irgendwie die Bestätigung, dass ich ja gar nicht alles soooo schlecht gemacht haben kann, mit dem, wie ich mein Leben grad so angehe und verändere 😉

Ich schaff es grad irgendwie nur vierzehn Tage, den Montagsstarter auszufüllen. Bisschen blöd. Aber andersrum: Besser, als gar nicht!

Dann mal auf die Lücken – fertig – los! 😉

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1. Unglaublich, aber wahr: Jetzt ist er da, der Mai.

2. Auf dem Handy spiele ich gern Township und Lemminge. In der Klinik haben wir zweimal Activity gespielt – sehr lustig! Im Gegensatz zu früher gibt es leider kaum noch Spieleabende in meinem Leben.

3. Nichts gegen „normales Leben“, aber die derzeitige Situation mit dem etwas heruntergefahrenen Leben, finde ich nach wie vor sehr angenehm und ich fühle mich selten eingeschränkt.

4. Chaos ist mein zweiter Vorname. Fühlt sich aber an wie mein erster.

5. Aber was wird wohl werden, wenn Schnüggel wieder heim fährt? Er ist tatsächlich gerade so ein bisschen mein Fels in der Brandung, mein Held.

6. Nun wird es Zeit, den Balkon zu bepflanzen, finde ich. Sowas wertet ihn noch mehr auf.

7. Diese Woche steht arbeiten und studieren an, außerdem freue ich mich auf jeden neuen Tag im Moment. Mit Schnüggel zusammen ist irgendwie einfach alles gut. Ich wünschte, er würde noch ne weitere Woche bleiben.

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Heute bin ich zur Abwechslung mal gut im Rennen beim

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1. Es ärgert mich, dass ich mich so schnell überfordert fühle.

2. Dabei wäre wahrscheinlich die Hälfte der Sachen halb so schlimm, wenn ich nicht gleich in einen totalen Panikmodus schalten würde und dadurch die Hemmschwelle immens ansteigt, das Problem anzugehen. Ach, Problem klingt gleich wieder negativ und man soll das ja positiver formulieren, um es zu schwächen – also: Die Herausforderung anzugehen.

3. Es ist ein totaler Widerspruch, dass ich grad ja einerseits viele neue Herausforderungen FREIWILLIG in mein Leben hole und andererseits mit all dem Altem (und nun noch zusätzlich dem Neuem) doch sowieso schon in einer ständigen Angst und einem Gefühl von Überforderung lebe.

4. Es geht nicht ohne Schnüggel für mich momentan. Er ist im außen mein ruhender Pol, den ich innerlich nicht hab – doch der sich innerlich in mir ausbreitet durch seine Anwesenheit.

5. Klarheit und Ruhe im Kopf sowie die Kraft, die Dinge anzugehen und vor allem gut die ganzen Prioritäten der anstehenden Dinge setzen zu können – das wünsche ich mir für diese Woche.

6. Dass ich mal eine Ruhe und Klarheit in mein Leben und meine Zukunft bringe – ich meine, das kann doch nicht so schwer sein.

7. Vorlesungen, Studienarbeiten runterreißen, Arzttermine wahrnehmen und mit Arbeitgeber auch mit Hilfe eines Anwalts Klarheit erwirken –  das steht diese Woche auf dem Plan.

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Wahrscheinlich bin ich schon immer schnell in den Panikmodus geraten – doch derzeit finde ich es schon sehr belastend.

Manchmal erscheint es mir, als mache es schon bei der geringsten Anforderung „schnapp“ und ich sehe nicht mehr drüber raus. Dabei wäre einiges gar nicht so schlimm, wenn ich nur dran bleibe.. Vermutlich. Das Verschieben und Ablenken und nicht-tun macht es ja meist noch viel schlimmer, weil dann eben immer mehr anfällt und der Berg immer höher wird an Dingen, die zu machen sind.

Irgendwie finde ich es recht gut, dass die Welt grad wegen Corona etwas langsamer läuft. Etwas ruhiger, mehr mit Abstand, ich verstehe gar nicht, was manche Leute für ein Problem haben, dass sie sich langweilen oder ähnliches. Tatsächlich könnte es wegen mir echt so bleiben. So reduziert. So eingeigelt, So daheim.

.. und mir tut es gut, dass Schnüggel hier ist. Samstag ist er eingereist. Aufgrund eines Attestes durfte er einreisen. Ich hatte vor Ostern mit dem auswärtigen Amt telefoniert und gefragt, ob es eine Möglichkeit zur Einreise gäbe. Die Antwort war, dass es keinerlei touristische Möglichkeiten gibt und ein Besuch als „touristischer Grund“ zählen würde, egal, wie lange wir bereits zusammen sind. Es gäbe auch keine Möglichkeit, eine Genehmigung zu bekommen. Wenn überhaupt eine Einreise möglich wäre, dann könnte das nur der Grenzbeamte vor Ort entscheiden und das nur bei so Sondersituationen, wie dass enge Angehörige gestorben wären oder sich jemand nicht selbst versorgen könnte. Gut, einkaufen und kochen kann ich selbst – doch tatsächlich ging es mir nicht besonders gut und ich hatte zunehmend das Gefühl, mir wächst alles über den Kopf und ich sehe nicht mehr drüber raus. Wäre das nicht auch ein Grund, dass er einreisen kann? Letztlich war ich einige Wochen in der Tagesklinik und bin nachweislich seit Monaten krank geschrieben.. Meine Ärztin hat meine Idee, dass er bei mir ist, für gut geheißen und mir ein Attest geschrieben, dass sie es aus ärztlicher Sicht befürwortet und gutheißt, wenn er einreisen könnte und für mich sorgen. Sie war überzeugt, das würde mich stabilisieren.

Und tatsächlich tut es das mehr, als ich selbst vermutet hatte. Ich hatte eigentlich befürchtet, dass er mir recht schnell auf die Nerven fallen könnte und ich mir wünschen, dass er wieder geht, weil ich mich in meinem „Einigelmodus“ gestört fühle – doch tatsächlich ist es so, dass ich viel weniger „versumpfe“ und mich seelisch um einiges stabiler fühle, jemanden habe, mit dem ich sprechen kann (wenn ich das mal schaffe, ich fresse tatsächlich sehr viel mehr an Ängsten und Sorgen in mich rein, als ich so merke) und es tut mir unendlich gut, dass einfach jemanden da ist, an dem ich mich anlehnen kann, der mich in den Arm nimmt, mit mir lacht und den ich auch manchmal umsorge, indem ich ihm zum Beispiel einen Kaffee bringe, wenn er in einer Besprechung ist oder was Süßes hinlege oder einfach mal kurz in den Arm nehme.

Tatsächlich motiviert es mich sehr, dass wir hier zusammen in der Wohnung sind und er Home Office macht. Auch er hat ein Gefühl von „Wochenende“ obwohl er ja arbeitet. Es ist einfach nur schön!

.. also wenn ich nicht gerade in den Panikmodus verfalle. Aber selbst das ist gemeinsam mit Schnüggel anders als allein. Und insgesamt tut es uns beiden gut, dass wir ein paar Tage mehr zusammen haben, als sonst immer nur das Wochenende. Einfach mal zusammen sein und gemeinsam Alltag erleben. Das ist was Neues für uns. Sonst ist ja meist was Spezielles, weil Wochenende oder Urlaub ist oder sonst halt irgendwie Freizeit.

Ich bin Schnüggel unendlich dankbar, dass er her gekommen ist, den Weg auf sich genommen hat und nun von hier aus arbeitet. Und es geht eigentlich recht gut. Also auch nicht groß anders, als wenn er von zuhause aus Home Office machen würde. Außer natürlich, dass da seine verrückte Freundin nicht um ihn rum ist, sondern er seine Ruhe hat 😉

Ich bewundere, wie konzentriert er ist. Wir haben seinen Arbeitsplatz im Wohnzimmer aufgebaut und er meinte mal, ich könne auch nebenher fernsehen, wenn ich will. Das hielt ich für total abstrus und hab es bisher eigentlich noch nicht gemacht (außer mal was zum Aufnehmen programmiert oder so). Doch tatsächlich bekommt er da gar nichts mit. Er meint, er ist das Großraumbüro gewohnt und somit ist es für ihn hier eh leise – selbst wenn ich mal in der Küche nen Kaffee raus lasse oder den Geschirrspüler ausräume.

Ich bin da ja komplett anders, mich lenkt es ja schon ab, wenn jemand anders bei mir im Büro ist – teils bekomme ich mich ja nicht mal richtig konzentriert, wenn ich allein bin und bin leicht ablenkbar und fahrig. Die kleinste Ablenkung von außen holt mich schnell raus.

Wahrscheinlich einfach ein Nebeneffekt meiner inneren Unruhe, Instabilität und Unsicherheit.

Ich kann mich schon erinnern, dass es Sachen gab, bei denen ich auch vertieft war … doch ich wüsste im Moment nicht mehr, bei was. Vielleicht sollte ich beginnen, daran zu arbeiten und regelmäßig zu meditieren oder ähnliches. Aber gut – wenn ich das nur aufschreibe, bekomm ich schon die innerliche Panik und fühl mich davon überfordert und „unfrei, weil überstrukturiert“.

Naja .. was wollte ich eigentlich sagen.

Keine Ahnung.

Schnüggel ahoi! Hoffentlich bleibt er noch mindestens ne weitere Woche!

… oder ich muss echt schauen, dass ich in die Schweiz ziehe. Was natürlich komplett bekloppt wäre mit dem Studium.. Obwohl: Online ginge das ja auch 😉

Mit einer Woche Pause und einem Tag Rückstand mach fülle ich ihn heute aus, den

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1. Nun ist Ostern schon wieder vorbei.

2. Wie es alles mit Arbeit und Studium weitergeht und ob ich es packe, macht mir viele Gedanken.

3. Ein guter Rat wäre vielleicht, weniger zu denken und mehr zu machen.

4. Wir haben am Samstag Eierlikör selbst gemacht und der ist echt so lecker.

5. Ich finde, wir alle sollten viel mehr Spaß am Leben haben und weniger Hektik.

6. Das Leben lebenswert für alle machen und den Planeten zu schützen, geht uns alle an.

7. In dieser Woche steht erneut ein Arztbesuch an und noch ein weiterer. Ansonsten möchte ich tatsächlich den ein oder anderen Haken an die Studienarbeiten bekommen und in die Planung der kommenden Wochen..

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