Leider, leider, leider war ich etwas nachlässig die letzten Wochen. Tatsächlich hab ich in den Entwürfen einen Montagsstarter und einen Freitagsfüller stehen, die mehr oder weniger fertig sind .. doch nun ja… weiß nicht, ob ich die noch nachträglich mal online stelle. Mal schauen. Hier ist auf jeden Fall der aktuelle

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1. Heute wird mein Mikrozensusbezirk fertig. Und zwar ganz egal, ob die Leute da sind oder nicht: Für mich ist heute das letzte mal, denn ich gehe das dritte Mal hin – und damit bin ich durch.

2. Aufgrund meines Seminars verschiebe ich meinen Termin zur Zahnreinigung beim Zahnarzt. Da bin ich nämlich nun leider nicht da.

3. Vor meinem Fenster schreit gerade ein Baby derart penetrant und nervig, ich möchte es langsam nur noch erwürgen. Warum machen die Eltern denn nichts?! Echt ey!

4. Sich den Zeh anzustoßen tut weh. Schnüggel macht das regelmäßig.

5. Es könnte sein, dass mein Liebster ein bißchen, bißchen dabbig ist... *kicher*

6. Find ich was lustig, lache ich gern und laut – also so richtig dolle hahaha!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend in der Rockfabrik, morgen habe ich geplant, zu einer historischen Stadtführung nach Ludwigsburg zu gehen und Sonntag möchte ich daheim noch etwas mehr klar Schiff machen!

 

 

Der Freitags-Füller ist eine wöchentliche Aktion im Blog von Barbara.

Vielen Dank für die Lücken!

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Mein Montag kann ab jetzt nur noch entspannt und glücklich werden, denn meine großen Bauchwehtermine sind vorbei – und waren letztlich vielleicht gar nicht soo schlimm…. ?!

Naja – auf jeden Fall sind sie vorbei! 😀

.. deswegen mach ich mich jetzt frisch und fröhlich an den

 

  1. Ich finde den Sommer seit ich erwachsen bin längst nimmer so toll, wie in der Kindheit. Früher war er toll und Ferien und Freibad und Urlaub und überhaupt – jetzt ist er nur heiß und bäbbig und ich fühle mich unwohl in den Klamotten und ohne auch.
  2. Das wäre mal echt genial: Nochmal in die Kindheit zurück.
  3. Ich habe nichts dagegen, derzeit jeden Tag ein Eis zu essen. Oder zwei. Gestern hab ich eine leckere Eissorte neu entdeckt: Mops-Eis! Gibt es am Eugensplatz in der Pinguin Eisdiele. Warum Mops-Eis? Weil es da eine Loriot-Säule gibt und auf der ist ein Mops drauf 😉
  4. Was ist jedoch absolut unübertrefflich? Das Spaghettieis in der Eisdiele meiner Kindheit!
  5. Früher war das Pferd mein absolutes Lieblingstier. Ich mag Pferde immer noch sehr gern, doch ich liebe auch Rennmäuse, Hunde, Erdmännchen und natürlich Einhörner 🙂
  6. Oft verschlägt es uns da nimmer hin, also in die Eisdiele meiner Kindheit. Zumindest nimmer so oft, wie noch bis vor nem Jahr. Dadurch, dass Mama nimmer ist, fahren wir nicht mehr jedes Wochenende zu ihr – und da haben wir uns sonst OFT noch ein Eis gegönnt.
  7. Massage, Heilpraktikerin und am Mittwoch zur Solo-Comedy-Gala, so sieht der Plan für die nächsten Tage aus. Ja, ich hab kaum was vor. Und das ist gut so.

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Mein derzeitiger Ohrwurm..

.. irgendeinen Zusammenhang zum aktuellen Thermometerstand sehe ich nicht.. 😉

Heute gibt es die „Hitze-Edition“ des Freitags-Füllers. Da ich doch eine heiße Frau bin, muß ich natürlich mitmachen 😉

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1. Gestern war es hier anscheinend 37 Grad. Ich hab es aus dem Wetterrückblick gefischt, denn ich schaue immer lieber nicht aufs Thermometer, wenn es so heiß ist, weil mich sonst die immer mehr ansteigende Temperatur echt aufregt 😉

2. Zur Abkühlung hole ich mir derzeit gerne eine Eisschokolade vom Café gegenüber. Die hole ich allerdings auch so gern, also als Genuß halt. Genau betrachtet, hab ich gestern ja dreimal Eis gegessen, fällt mir grad auf… Huch!

3. Wenn so warm ist, hab ich echt keine Lust, in der Sonne zu sein. Verstehe echt nicht, wie sich da manche Leute auf die Wiese in die Sonne legen können… *Kopfschüttel*

4. Mein Schlafplatz liegt derzeit neben einem weit geöffneten Fenster im Fenster mit einem erfrischenden Durchzug vom Balkon her. Vorgestern Nacht hatte ich ein vermutlich einmaliges Erlebnis: Es war so ca. 1:20 und ich lag so auf dem Rücken im Bett und hörte meinem Hörbuch zu. Plötzlich sah ich, wie was Schwarzes durchs Fenster reinflog und in meinem Schlafzimmer kreiste.. Eine Fledermaus hatte sich in mein Schlafzimmer verirrt! Ich war total irritiert und in meiner ersten Hilflosigkeit schrieb ich eine WhatsApp an Schnüggel. Der schlief natürlich, ich hatte ja auch nicht wirklich ne Antwort erwartet.. Ich stand dann auf, weil ich befürchtete, die Fledermaus könnte tiefer in die Wohnung fliegen, wenn ich die Schlafzimmertür nicht zumachen würde. Vom Flur aus hatte ich dann die Idee, dass ich ja das Licht im Schlafzimmer anmachen könnte, weil dann ja eventuell die Fledermaus ins Dunkel nach draußen flüchten würde. Ich machte also das Licht an und verfolgte kurz die kreisende Fledermaus – und beschloss dann, dass ich das ja mit dem Handy filmen könnte. Leider, leider leider ist die Kleine wohl etwas medienscheu gewesen, denn nachdem ich mein Handy angemacht hatte, war im Schlafzimmer Ruhe eingekehrt. Sie ist wohl in dem kurzen unbeobachteten Moment dann rausgehuscht.. Fand ich dann ja fast schade, denn von der Sorge abgesehen, dass sie mir aufs Bett kacken könnte, war das schon irgendwie cool..

5. Der beste Durstlöscher ist kühles Wasser. Und natürlich Cola Zero. Selbstredend 😉

6. Egal, wie warm oder kalt es ist: Schokolade ist mein Lieblingssnack und (leider) derzeit mein Hauptnahrungsmittel am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Geburtstag meiner Freundin, morgen habe ich aktuell gar nichts mehr geplant, weil der geplante Ausflug an den Rheinfall wegen Gewitterwarnung ausfällt und deswegen ist es momentan ungewiss, ob ich am Sonntag dann daheim oder bei Schnüggel in der Schweiz bin. Doch wo auch immer ich bin, auf jeden Fall möchte ich den Sonntag halbwegs gut rumbringen und hoffe, die Nerven zu behalten, denn vor dem Montag hab ich schon seit Wochen ziemliche Angst! Da stehen im Büro nämlich zwei ganz blöde Termine an.. *panik*

 

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Ich hab gerade einen superlustigen Artikel gelesen – und zwar diesen hier:

Urlaub auf Balkonien

Ich hab so lachen müssen, als ich die Tipps gelesen habe und mir vorgestellt hab, dass ich WIRKLICH so agieren könnte … also sehr amüsant! Echt.

Das mit dem Schlüssel übergeben geht ja noch … aber ihn nachher wieder mit ner Fremdsprache beim Nachbarn abholen?! *laaach*

Also die Vorstellung amüsiert mich wirklich sehr – doch wirklich trauen würde ich mich das wohl nicht.

Schade, oder?

.. ich glaub, mit den richtigen Vorbereitungen ist Balkonien wirklich ein seehr entspanntes Ziel. Besonders, da ja nichts von Koffer packen auf der Liste ist und das ist ja mein Stresspunkt Nummer EINS! 😉

Tell me why, I don’t like mondays … tja. Liegt wohl am (falschen) Job. Oder am falschen Leben.

  1. Zur Arbeit zu müssen stimmt mich meist unglücklich, manchmal auch verzweifelt und irgendwas zwischen panisch und ängstlich. Auf jeden Fall ist schon immer ein Haufen Energie notwendig, dass ich überhaupt aufstehe und hingehe!
  2. Es gibt doch bestimmt auch schöne Dinge im Leben. Doch derzeit hab ich viel zu oft einen grauen Schleier über dem Seelenhimmel.
  3. Manchmal fällt es mir schwer, die Zukunft nicht nur schwarz zu sehen. Irgendwie sehe ich nirgends so ein richtiges Ziel, auf das ich hinsteuern kann – mir fehlt die Leidenschaft, das innere Feuer und der Antrieb.
  4. Am Wochenende war ich in der Schweiz bei Schnüggel.
  5. Ich schaue aktuell viel zu viele Serien. Obwohl – es gab Zeiten, in denen ich glaub noch mehr Serien aufgenommen habe..
  6. Während ich den Montagsstarter ausfülle, hebt sich meine Laune ein bisschen. Sehr schön.
  7. Ich habe diese Woche den halben Kalender am Abend mit Mikrozensusterminen voll. Doch ein Abend ist auch ein Treffen mit einer Freundin geplant und an einem Abend wird der Geburtstag einer anderen Freundin gefeiert. Und dann ist schon wieder Wochenende!

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Schönen Start in die Woche mit nem schönen Montagsstarter!

Auf geht’s! 😀

  1. Ich mag keinen Kreuzkümmel. *uaaah* *schüttel* Ekelig! Allein der Gedanke, dass ich auf so ein Ding beiße, lässt mich schaudern. Ist aber ein kleines bisschen besser geworden, als früher: Hab am Freitag versehentlich einen Käse gekauft, in dem minimal Kreuzkümmel drin war. Ich hab es dann doch tatsächlich nicht ausgespuckt, sondern das Stück vollends gegessen (darf nur keinesfalls drauf beißen, sonst hält mich nichts mehr zurück!). Hab aber dann den restlichen Käse meiner Freundin geschenkt, die ihn prima fand..
  2. Wenn ich an die Zukunft denke, dann graut es mir vor der Zukunft. Wirkt zwar grad etwas sinnlos der Satz so, doch tatsächlich hab ich nicht nen bestimmten Auslöser, dass es mir vor der Zukunft graut, sondern eher ein „Gesamtgrauen“, das von kleinen Lichtblicken aufgehellt wird.
  3. Ich habe meine Zweifel daran, dass sich das hier bei mir auf der Arbeit noch einspielt. Irgendwie empfinde ich die Situation als ziemlich verfahren..
  4. Aber wir müssen was bewegen und ändern, dann gibt es vielleicht doch noch Hoffnung.
  5. Dick und Doof, die gab es schon zu meiner Kindheit und hab ich erst am Wochenende einen mit nem T-Shirt rumlaufen sehen.
  6. Was ist Liebe? … hört sich irgendwie nciht so cool an wie „What is love?“. Zu diesen Worten singen gleich Howard Jones und Haddaway im Kopf los (zum Glück abwechselnd und nicht miteinander) – bei deutschen Pendant bleibt der Kopf leer.. Schade, oder?
  7. Einige Interviews und Termine einwerfen möchte ich diese Woche schaffen und freue mich außerdem auf unser Sommerfest, den Termin bei der Physiotherapie, einer kosmetischen Lichtbehandlung und der Fußpflege und ein Seminar zu einem digitalen Notizbuch sowie ein Coachingtelefonat.

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Heute nehme ich mir mal wieder Zeit für den Freitags-Füller und hoffe, ich hab gute Eingebungen für die Lücken..

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1. Das Geräusch von Grillenzirpen mag ich gern und bin immer wieder erstaunt, wenn Schnüggel sagt, er hört das nicht. Teils auch, wenn die Grillen echt richtig laut zirpen! Er hat nen Tinnitus in der Tonlage, in der das Zirpen oft ist und hört es deswegen nur selten, wenn ich es ihm sage.

2. Der Geschmack von Schokolade ist etwas, was ich wohl nie über bekomme.

3. Der Geruch aus der Wohnung unter mir, vermittelt mir oft das Gefühl, über einem Asia Restaurant zu wohnen. Seit dem Auszug meiner früherer Nachbarn vor ein paar Jahren wohnt dort eine asiatische WG in ständiger Neubesetzung. So oft, wie da die Namen ausgetauscht werden, vermietet der neue Eigentümer die Wohnung wohl an asiatische Austauschstudenten oder so..

4. Der Anblick des Meeres oder überhaupt von Gewässern hat etwas unglaublich Beruhigendes, finde ich.

5. Die Lust zu Arbeiten ist bei mir seit einiger Zeit nicht sehr ausgeprägt. Die Lust zu Leben manchmal auch nicht.

6. Das Gefühl der Sinnlosigkeit meines Daseins kenne ich gut. Versuche trotzdem, einiges auf die Beine zu stellen. Wahrscheinlich grad deswegen..

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Konzert in der Wilhelma, falls das Wetter hält, morgen habe ich geplant, zum einen den Markisenbauer zu empfangen und zum anderen zum Stadtteilfest des Stadtteils nebenan zu gehen und Sonntag möchte ich glaub gar nimmer viel, außer meiner Ruhe. Die Woche war echt randvoll mit Aktivitäten!

 

Der Freitags-Füller ist eine wöchentliche Aktion im Blog von Barbara.

Vielen Dank für die Lücken!

Ich hab im Laufe der letzten Woche ein neues Hobby entwickelt:

Ich sammle rumliegenden Plastikmüll ein.

Also eigentlich mach ich das schon länger, nur nicht so intensiv und gezielt. Bisher hab ich immer mal wieder was aufgehoben und weg geworfen, was so rumlag. Ne Zeitlang täglich immer mal wieder was, zum Beispiel hab ich jedes Mal, wenn ich zu meiner Garage ging so rumliegende Schnapsfläschchen mitgenommen, weil zwischen meiner Wohnung und meiner Garage ja auch eh ein Altglascontainer ist. Und irgendwie hab ich es mit der Müllverwertung. Bin schon manchmal etwas pingelig und kleinkariert bei so was – und Schnüggels gelegentlicher Hang zum Bünzli hat das Ganze noch gefördert. Beispielsweise hatte er damit begonnen, beim Altpapier bei Umschlägen die Fenster raus zu reißen – ich kann inzwischen keine Umschläge mehr MIT Fenstern ins Altpapier werfen. Geht nicht. Schlimm. Echt! Fühle mich gleich als „Umweltsünderin“ – dabei kommt mir das große .. ähm .. Speien, wenn ich in unsere Altpapiertonne vom Haus guck, wo die Leute dann in Plastik verpackte Werbung rein schmeißen oder Pizzapackungen – am Besten noch inklusive Alupapier und Speiseresten. Da könnte ich echt ausflippen!

Eigentlich wollte ich schon lange bei Let’s putz! mitmachen – hat aber meist nicht geklappt, weil die Aktion immer in die Arbeitszeit eines normale arbeitenden Menschens fällt. Dieses Jahr hat es trotzdem zum zweiten Mal geklappt. Ich hatte ja auch im Mai noch reduzierte Arbeitszeiten. Einerseits hab ich ja die mitwirkenden Kinder bewirtet, Getränke ausgegeben, Tische abgewischt für die nächsten kleinen Gäste und so – doch gegen Ende ließ ich es mir nicht nehmen, auch mal mit einer Zange los zuziehen und zu sammeln. Völlig durchweicht, aber glücklich kam ich nach ner guten Stunde zurück – alle waren inzwischen weg, denn die Aktion war eigentlich schon rum und und mein Kollege hatte mit meiner Frau noch extra auf mich gewartet. Ich war da schon erstaunt, was ich so alles aus den Büschen zog – unter anderem ne Baseballmütze und ne (anscheinend noch gefüllte) Cremedose.. Bei dieser Aktion hat ich tatsächlich (aller Genauigkeit zum Trotz) alles in einen großen, grauen Sack gesammelt – Papier, Plastik, Glas … der war am Ende nicht so voll, wie er gefühlt sein müsste, nach dem, was ich alles gesammelt hatte.

An dem Tag sprachen mich auch zwei Leute an. Eine Dame fragte nur einfach, ob heute Let’s putz sei und auf mein Bejahen hin, bedankte sich dafür, dass ich mitmachen würde. Ein Herr machte sich dagegen schon mehr Gedanken: Er fragte mich, was ich da täte. Auf meine Antwort hin, dass ich Müll aufsammeln würde, fragte er nochmal genauer nach, ob ich das freiwillig machen würde oder machen müsste. Ich musste lachen, denn ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass jemand meinen könnte, ich hätte sozusagen die Strafe „Müll aufsammeln“ bekommen – doch stimmt: Hab ich glaub schon mal bei ner amerikanischen Serie gesehen, dass es so was gibt.. Bei uns auch? Keine Ahnung.

Nun, ich machte das jedenfalls freiwillig – und empfand es als regelrechte Meditation. Ich war so richtig im Hier und Jetzt und im Flow.

Ich hab also bei Let’s putz einfach die Sammelzange nicht abgegeben und behalten, um auch mal so sammeln zu können. Ja, und nun hab ich es letzte Woche auch gemacht.

Motiviert war ich ja eh schon, doch trotzdem liefen mir in den vergangenen Wochen immer wieder Dinge über den Weg, die mich noch in meinem Vorhaben bestärkten. Zum Beispiel flatterte in mein Mailfach eine Petition, die ich beim ersten Lesen für kompletten Unsinn hielt.

Die Petition forderte Pfand auf Zigaretten und Zigerattenschachteln..

„Also echt!“, dachte ich, „wie soll DAS denn gehen?!“

Tja – die Petition erklärt es. Auch wenn ich noch ein bisschen an der tatsächlichen Umsetzbarkeit zweifle, halte ich das Ganze im Kern für eine gute Idee, denn tatsächlich ist es ein Wahnsinn, wie viele Zigarettenkippen rumliegen – viele davon direkt um einen Mülleimer! Dass so ein Filter aus Kunststoff besteht, war mir bis zu der Petition hin echt nicht bekannt, dass er voll mit Giftstoffen ist, ist logisch – war mir nur einfach nicht bewusst. Ich meine, Schnüggel ist ja Raucher und geht schon immer sehr bewusst mit seinen Kippen um. Er hat die ganzen Jahre, die ich ihn kenne keine in die Natur geworfen oder auf die Straße. Er hat immer ne alte Packung in der Hosentasche, wo er die Kippen rein tut, falls er keinen Mülleimer in der Umgebung hat. Also eigentlich praktiziert er das Thema „Taschenaschenbecher“ seit Jahr(zehnt)en.

Über die Petition bin ich auf die Seite der Aufheber gestoßen.

Was die machen? Also im Prinzip das, was ich auch gemacht hab – nur hatte ich kein eigenes Wort dafür.

Die Aufheber regen an, dass jeder aktive Aufheber drei Teile am Tag in einen naheliegenden Mülleimer bringt.

Im Moment bin ich dann sozusagen ein „Mega-Aufheber“, denn derzeit zieht eine Frau mit Holzzange und Gelbem Sack bewaffnet durch unseren Stadtteil.. ja – das bin ich.

Im Gelben Sack sammle ich vorzugsweise Plastikzeug, doch natürlich auch Alumüll oder was sonst so in den Gelben Sack kommt. „Normalen“ Müll lass ich jedoch auch nicht unbedingt liegen (bekomm ich nicht so richtig hin), sondern schau, dass ich ihn in naheliegenden Mülleimern unterbringen kann. Läuft meist ganz gut, führt allerdings so manchen zu witzigen zurückgelegten Wegen, wenn man mich von oben her beobachten würde. Naja, eigentlich braucht man mich dazu gar nicht „von oben her“ beobachten.. *lach*

Besonderen Augenmerk lege ich zeitweise auf Zigarettenstummel, insbesondere, wenn sie in recht naher Umgebung zu einem Mülleimer liegen. Ich bin schon richtig geübt darin, bis zu vier oder fünf Kippen auf einmal aufsammeln zu können 😉

Eigentlich sollte ich mit zwei Säcken arbeiten, doch ehrlich gesagt hab ich dazu keine richtige Lust im Moment. Noch komm ich gut durch mit meiner Methode.

.. und meinen täglichen Schritten kommt es auch zugute 😉

Freitag wurde übrigens der erste Gelbe Sack mit Verpackungsmüll aus dem Quartier von der Müllabfuhr abgeholt. Nein, ich hab ihn nicht ganz voll gesammelt bekommen. Tatsächlich braucht das wohl ne ganze Weile, weil das was mir sehr oft ins Auge fällt sind Bonbonpapierchen und dieses Plastik, was von den Zigarettenhüllen kommt, wenn man sie oben aufreißt. Mit solchen „voluminösen“ Beuten kann ich natürlich ne Weile sammeln, bis der Gelbe Sack voll ist 😉

Interessant find ich übrigens, dass mich an diesen bisher vier Abenden noch NIE jemand angesprochen hat. Komisch, oder?

Naja, vermutlich denken die Leute, ich bin ein bisschen bekloppt oder so. Auch egal. Ich bin auch hier beim Sammeln völlig in meiner Mitte gewesen – irgendwie ist das ausgleichend wie ne Meditation für mich.

Allerdings hab ich schon die passende Antwort, wenn mich jemand fragen sollte, warum ich den Müll aufhebe.

Ich würde einfach sagen: „Viel interessanter ist doch: Warum lassen ihn die anderen liegen?“ – und damit meine ich nicht nur denjenigen, der ihn fallen gelassen hat, sondern auch die vielen, vielen Leute, die möglicherweise tagtäglich und unter Umständen seit mehreren Tagen, Wochen, Monaten, Jahren (?!) dran vorbei laufen 😉

Nun, viel gestrichen hab ich heute leider nicht auf meiner Merkerliste. Doch wer weiß – vielleicht ja nächste Woche.

Jetzt gibt es ja auch erst mal die Fragen – Danke an Martin und AnteTanni 😀

  1. Ich freu mich auf ganz viel diese Woche! Bin richtig motiviert und fröhlich 🙂
  2. Bloß aufs Arbeiten habe ich keine Lust.
  3. Ob ich es wohl bei dieser „Küchenspüle“ schaffe, immer am Ball zu bleiben? Heute startet wieder ein Mailkurs für drei Wochen – und ich bin guter Dinge 😀
  4. Ich frage mich schon manchmal, ob ich es jemals schaffe, Ordnung in meine Wohnung zu bringen oder ob ich dazu umziehen muss.. Denn genau genommen ist in meiner derzeitigen Wohnung noch nie wirklich richtig aufgeräumt gewesen bzw. hatte alles einen Platz..
  5. Hast du eigentlich ein Ordnungsgen in Dir – oder auch eher ein Chaosgen, wie ich?
  6. Die Maus im Büro liegt links von mir. Zuhause bin ich allerdings „Rechtehandmäuslerin“. Ist so entstanden, als ich mit der rechten Hand mal Probleme hatte. Inzwischen denke ich gar nimmer drüber nach, sondern schnapp einfach die Maus mit der Hand, auf der Seite sie halt grad liegt. Bin absolut beidhändig.
  7. Kurz und knapp, das steht diese Woche an: Zweimal Theater, einmal Mikrozensusinterviews machen, ein Treffen mit der Trauernachfolgegruppe, eine Mittagspause mit meinem früheren Lieblingskollegen, eine berufliche Führung, Yoga, Massage und Wilhelma-Konzert 🙂

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