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Hab heute ein Freitagsfeeling. Kein Wunder: Morgen ist Feiertag und den Freitag hab ich frei. Juhuu!

Schnüggel und ich haben von Donnerstag (also morgen) bis Samstag ein Hotelzimmer im Schwarzwald gebucht. Ist natürlich lächerlich nah, doch es geht mir mehr ums Rauskommen allgemein. Nen Wellnessbereich gibt’s in dem Hotel auch und ich hoffe auf Massagen. Und irgendwo in der Umgebung hat es da glaub auch nen See – also wäre „Gewässer“ auch gesichert. Vielleicht kann man sogar mit nem Bott drauf rumfahren.. Hinsitzen und draufgucken ist aber auch schon okay.

Im Büro ist es heute irgendwie *Matsch*

Hatte eine Besprechung, vor der ich ziemlich Muffesausen hatte – die lief gut … und ansonsten war noch jede Menge Zeug zu tun, über das ich nun mal leider komplett den Überblick verloren hab im Moment.

Eine Sache war terminlich sehr wichtig. Die ist erledigt. Doch eine andere steht noch an. Die muß ich noch machen.. Dann kamen noch Anfragen rein – eigentlich easy, doch ich weiß nicht, wie die Antwort formulieren. Und dann hab ich bemerkt, dass ich in einem Fall wohl was falsch verstanden hab und somit nicht richtig reagiert habe. Mist..

*seufz*

… hoffentlich komm ich heute noch hier raus.

Mama gegenüber hab ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Irgendwie hab ich überall ein schlechtes Gewissen!

 

Hab ich gestern vormittags mich irgendwie platt gefühlt?

.. hahaaa .. lächerlich!

Da hatte ich ja noch gar keinen Grund dazu.

Gestern Mittag um drei ist nämlich Mama bei ihrem Schnuppertag in der Tagespflege gestürzt. Nun ist sie im Krankenhaus .. Oberschenkelhalsbruch und gebrochene Rippen. Und das zusätzlich zu dem eh noch nicht verheilten Bruch des Kreuzbeins und dem schwächlichen Zustand, in dem sie zuletzt war.

Leben .. echt jetzt: WAS ZUR HÖLLE SOLL DAS?!

Mama hat doch keinem was getan, dass sie dauernd so eine drauf bekommt! Und dann noch eine. Und noch eine!

Dabei waren wir alle so guter Dinge, weil sich das mit der Tagespflege so gut anging… Und ich hatte echt Hoffnung, dass Mama dann gut versorgt ist und langsam alles etwas geregelter wird und nicht so eine Daueranspannung.

Nun ist wieder alles ungewisse und alles geht von vorne los.

.. und das Schlimmste ist halt, dass Mama schlicht und ergreifend nimmer will. Und das tut so weh zu sehen, dass sie keinen wirklichen Lebenswillen mehr hat und keine Hoffnung.

Meine Schwester (die ja zufällig dieses Wochenende da war und gestern auch noch) meinte jetzt zu mir ich soll TROTZDEM weg übers Wochenende, dass ich die Auszeit dringend brauche. Mama sei versorgt, ich solle jetzt nach mir schauen.

Eigentlich hat sie ja Recht.

Es hat keinen Sinn, wenn ich mich auf dem Zahnfleisch weiter schleppe und es ist ja absehbar, dass die kommende Zeit auch nicht entspannt wird.
… das ist es seit letzten August nicht. Nur damals ohne größere Familiendramen, sondern „nur“ im Büro absehbar..

Mir ist kotzübel. Und ich bin innerlich total aufgekratzt und unruhig. Ich bin fahrig und ängstlich und weiß nicht, wo anfangen. Hab das Gefühl, es bricht alles über mich ein, über mir zusammen..

Ich möchte einfach nur weg, weit weg – und das am Besten für mehrere Wochen.

Ich bin so froh, dass ich zumindest den Freitag jetzt frei habe – doch irgendwie kommen wir nicht mit den Planungen voran 😦

Ich möchte gern irgendwohin fahren. Eigentlich egal, wo – Hauptsache raus hier und Natur und sonst nichts.

Doch das Planen ist auch schon wieder Stress.

.. alles Mist.

Und ich werde immer schwerer .. 92,1 kg waren es heute.

Doch zum Kalorienzählen hab ich gerade nicht auch noch die Kraft.

Könnte nur noch heulen.

Mir ist heiß.

… und mich käst der ganze Scheiß hier an.

Die ganzen Irrungen und Wirrungen hier und das ganze „der muß da unterschreiben und der da .. und ohne dass der das nicht gemacht hat, darf der nicht das“ und so ein Sandkasten-Sand-Eimerchen-Sandförmchen-Spiel.

Ich will Urlaub. Ich will einfach ein bißchen die Beine hochlegen.

..und eigentlich sollte ich das derzeit wirklich schon allein nach ärztlicher Verordnung!

Ja, mich hat es nämlich am Samstag die Treppe hoch geputzt und ich hab zwei geprellte Knie – und deswegen soll ich die Beine hochlegen und die Knie kühlen.

Am liebsten wäre ich daheim geblieben – doch da Montag die Hölle war und ich das wußte, bin ich ins Büro gegangen. War auch gut so, denn ich konnte wirklich am Vormittag eine Kuh vom Eis führen, sonst wäre die ganz gewaltig eingebrochen und versunken! Und das wäre echt die Hölle geworden.

Naja – gut schlafen bekomm ich auch langsam nimmer so gut hin. Ich schlafe schon, ja .. doch ich wache regelmäßig irgendwann zwischen fünf und sechs auf und kann nimmer schlafen, sondern wälze Sorgen.

Zeug im Büro – und privat. Mama zum Beispiel.

Wir sind jetzt auf der Suche nach einer Tagespflege. Ganz allein daheim geht es einfach nicht. Auch nicht mit der Unterstützung, die wir inzwischen organisiert haben für Duschen, Einkaufen und Medikamentengabe.. Die Tagesstruktur ist trotzdem nicht gegeben. Und mit dem Telefon geht auch was schief. Das legt sie nicht auf und dann ist sie stundenlang nicht erreichbar – und ich bekomme nicht raus, warum sie mich wenige Minuten vorher anrufen wollte..

Alles total nervenzehrend…

Die Tretmühle ist wieder in Schwung gekommen, das Fahrrad also wieder mit der Bewegungsenergie in Balance.

Also irgendwie sowas wie Balance..

Hab heute morgen einen Impuls per Mail geschickt bekommen, der mich mal aufmerken ließ.

Eine sehr gute Frage .. also ich glaub so blau ist es bei mir nicht.

Insbesondere derzeit, wo ich mich einfach nur noch überfordert und gehetzt fühle.

Definitiv hab ich heute mehr Freude an der Arbeit, als noch vor einem, zwei oder gar drei Jahren .. da fand ich es fast alles nur schrecklich (und angsteinflößend), doch .. ja … also ich brauch eigentlich ne weitere Farbe. Grau für „is okay“. Denn „geliebt“ ist dann doch etwas übertrieben – „ungeliebt“ wäre aber auch etwas hart. Was ich wirklich liebe ist, in Texten rumkorrigieren. Das macht mir Spaß. Neue Texte schreiben, nicht. Aber Korrekturlesen find ich super!

.. doch was gefunden, was ich liebe.

Ich mag es auch, mich mit den Kollegen abzustimmen und zu sehen, wie etwas aus unserem gemeinsamen Wissen wächst. Das find ich schon toll, wie aus vielen kleinen Einzelwissensstückchen am Ende was Großes, Ganzes rausgekommen ist.

Was ich nicht mag, bzw. mir Angst macht, ist meine (bzw. unsere) Stellung zu vertreten vor Anderen, bzw. der „Gegenseite“. Da fühle ich mich unsicher und hab Angst durch Nachfragen aus der Bahn geworfen zu werden. Schon wenn ich dran denk, gerade beim Schreiben, hab ich nen Kloß im Hals.

Also geht es drum, Sicherheit zu gewinnen. Dann kann ich auch diesen Teil der Arbeit „lieben“.

Hab vor Jahren mal ein Buch gelesen, welches kurz zusammengefasst die Aussage hatte:

Wo Angst ist, hat Liebe keinen Platz – und wo Liebe ist, ist keine Angst.

Muß ich wohl mal wieder nachlesen, denn so richtig passt es nicht, wenn ich das grad so schreib, da kommen tausend kleine „ja, aber..“s angerannt und halten mir hüpfend und zeternd ihre Gegenbeispiele vors Gesicht, doch ich denke, eine Wahrheit steckt da schon irgendwo drin.

Naja – auf jeden Fall bin ich heute aus dem Bett gekommen, das ist schon mal gut. Doch ich merke, dass es schwieriger wird .. und das ist schlecht.

Muß wirklich mal ne Pause, einen Urlaub planen!

 

… interessante Feststellung am Rande:

Als ich gerade die Schlagworte hier zum Artikel eingegeben hab, hat er „erschöpft“, „Arbeit“, „Angst“ alles schon gekannt .. „Liebe“ aber nicht. Hab das Schlagwort also bisher noch nie verwendet. Find ich jetzt auch bemerkenswert..

Das Wochenende hat mich aus dem Gleichgewicht gebracht.

Obwohl: War ich vorher im Gleichgewicht?

Wahrscheinlich nicht. Oder doch?

Ich glaub, ich war in so einem „Fortbewegungsgleichgewicht“ .. also wie ein Fahrrad, das in der Fahrt natürlich schon aufrecht bleibt und einfach immer weiter und weiter läuft, doch sobald die Bewegungsenergie weg fällt, fällt es um.

So ähnlich kommt es mir gerade auch vor: Wenn der Antrieb, bzw. das von einem zum anderen rennen weg fällt, fall ich um.

Und nichts desto trotz war ich froh, ein paar Tage weg zu sein von hier. Den Alltag und das ganze Gerümpel hinter mir zu lassen und andere Sachen sehen für ein paar Tage. Am Sonntag war ja die Taufe meines Patenkindes. Ich bin jetzt Patentante 😀

Voll cool!! Bin richtig stolz!

.. und er ist sooo knuffig – echt!

Ich hatte am Montag zwar Muskelkater vom Rumtragen, aber egal! Das war ein schöner Muskelkater 🙂

Am 1. Mai, dem Montag also, haben wir ne Freundin von mir besucht. Ihre Mutter ist gleich alt wie meine – und ist auch dementiös. Da hab ich bei den Geschichten manchmal ganz schön geschluckt.. Es klingt bei meiner Freundin ja alles eher dramalos und natürlich, teilweise fast amüsant – ich weiß nicht, ob ich das auch so hinbekomme. Bei mir ist irgendwie immer ratz-fatz Alarm und Panik angesagt.. Es genügt schon, dass ein Anruf eingeht, dass es mich teilweise aus dem Tritt bringt.

Und ich hab am Wochenende bemerkt, wie gut es mir tut, mal einfach ein bißchen „weg“ zu sein. Ich hab ein echtes Bedürfnis nach Urlaub. Und sei es nur ein paar Kilometer weit weg fahren und in einem schönen Hotelzimmer übernachten und aller Mist ist in der Wohnung daheim.. Raus aus dem Zugriff..

.. oh Mann.

Und heute geht alles schon wieder los.

Hab gar keinen Überblick im Moment, was alles zu tun ist.

Die Nulllinie im Hirn, sozusagen.

Miiiiiiiiiiiiiiep…

 

 

Ich höre in letzter Zeit gern im Büro Radio Schwarze Welle – und da hab ich neulich das Lied Schwarz macht schlank von All the Ashes kennen gelernt .. gefiel mir ja sofort sehr gut 😀

Überhaupt tut mir das nebenher Musik hören gut .. zumindest bei manchen Arbeiten. Ich mach das ja mit Kopfhörern – und irgendwie bin ich dann besser / konzentrierter bei der Arbeit und lasse mich weniger ablenken. Bin sozusagen „an die Leine gelegt“ *lach*

Tja… viel los gewesen die letzten Tage.

Ich bin immer noch sehr zufrieden mit der neuen Chefin. Hab wirklich ein gutes Gefühl mit ihr. Ich finde es total schön, dass sie oft noch kurz zu mir rüberkommt, bevor sie geht und noch ein paar Worte zum Abschied sagt. Und ich fühle mich wirklich gehört von ihr. Gehört und gesehen. Das tut gut.

Doch mit der Arbeit wird es irgendwie nicht weniger. Das ist halt schon blöd. Ich bekomme immer noch manchmal Angstanfälle, wenn es mich überfällt, was alles zu tun ist. Und da macht das Unterbewußtsein dann auch keinen Unterschied zwischen beruflich und privat.

Mama ist seit ein paar Tagen wieder daheim – und ich hab da schon etwas gemischte Gefühle. Hat sie uns gegenüber immer betont, dass sie wieder heim möchte, als sie im Pflegeheim war und dass sie es „vielleicht noch ne Woche aushält“, bekamen wir einen Tag, bevor sie wirklich heim kam die Rückmeldung von den Pflegern, dass es ihr ja so gut gefallen würde und sie ja gern bleiben wollte, doch „meine Töchter mich ja hier rausholen wollen“…

Äh.

Okay.

Und als sie daheim war, wurde sie nicht müde, zu erzählen, nun würde ja alles wie eine Wand vor ihr stehen und sie bekam doch so gut verträgliches Essen im Heim und da waren so nette Leute.

Wie wir’s machen, machen wir’s falsch …

Es ist unmöglich, sie daheim dazu zu bringen, dass sie z.B. Brei und Suppen und Mus isst, wie sie es im Heim hatte und gut vertragen hat – wir zwingen sie ja, lauter Zeug zu essen, was sie nicht verträgt. Dabei ist es genau das, was sie sagt, dass sie essen möchte. Also außer, sie sagt gerade, dass sie nichts braucht. Das ist ja eigentlich die häufigste Antwort.

Sie strahlt immer so ein „Schaut, wie schlecht es mir geht und wie ich leide – und IHR seid schuld, weil ich von euch zu allem gezwungen werde, was ich nicht will!“ aus. Zumindest uns gegenüber. Betritt jemand anders den Raum, ist sie der lustige Sonnenschein. Meine Schwester meinte mal, Mama sei wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde – und da hat sie durchaus Recht. Dabei meint sie das nicht bös .. also Mama. Ich denke, es ist einfach so eine jahrzehntelang trainierte Rolle, dass sie immer fröhlich wirken muß für andere.. Nur nach innen (also zur Familie) bröckelt die Fassade langsam.

Meine Sorge ist halt, dass sie in Kürze vom ganz guten Zustand, den sie nun hat, wieder runter ist, weil sie einfach zu wenig isst.. und schlicht und ergreifend ihre Vergesslichkeit.

Es kommt nun morgens und abends eine Dame vom Sozialen Dienst, die ihr die Medikamente bringt. Und trotzdem fragte Mama uns immer wieder, wann sie denn nun was nehmen soll.. Dabei wurde es ihr gerade erst gesagt.

Ich denke halt, sie vergisst dann vielleicht auch alles mögliche im Alltag. Essen zum Beispiel. Und dann ist ihr schlecht.

Also irgendwie bin ich nicht so wirklich entspannt mit der Gesamtsituation..

Mal schauen, was Anfang Mai dann rauskommt bei der Beurteilung des MDK.

 

Und was hat das jetzt alles mit der Überschrift zu tun?

.. eigentlich nichts.

Zum Thema „schlank“ ist leider nichts Positives zu vermelden. Die Neun hat sich wieder relativ eingenistet. Und ich schaffe es auch nicht, wirklich vom Süßkram abzulassen. Dafür lebe ich äußerst sportabstinent. Mir langt es einfach jeden Abend und ich hab keine Lust, noch zum Sport zu springen. Selbst wenn ich weiß, dass es mir vermutlich gut tun würde.

Und zum Thema „krank“ – naja.. Mit dieser inneren Unruhe und dem nicht mehr endenden Gefühl der Überlastung hoffe ich, dass ich bei guter Gesundheit bleibe. Das Ringana-Zeug vertrage ich inzwischen übrigens ganz gut. Ist immer noch nicht lecker, doch mir wird nimmer schlecht. Auch was 😉

 

Ist Ostern nicht so eine „alles wird neu – es ist Frühling!“-Fest?

Ehrlich gesagt hab ich gar nicht viel mit Ostern mitbekommen dieses Jahr. Doch ich bin unendlich froh, dass ich vier arbeitsfreie Tage hatte. Und ich war – ehrlich gesagt – sehr froh, dass Schnüggel erst am Samstag kam.

Ich hab den Karfreitag mal einfach GAR NICHTS getan. Den ganzen Tag nur gespielt, fern gesehen und geschlafen. Nichts gewaschen, nichts erledigt, nicht bei Mama angerufen .. einfach NICHTS.

Ich war so froh, einfach einen Tag lang nur meine Ruhe vor der Welt zu haben.

Samstag hatte ich dann Termine für den Mikrozensus. Das lief super 😀

Nachdem ich Donnerstag noch meinen Laptop bekommen hab (sozusagen in letzter Minute), war das ja schon auch noch etwas aufregend gewesen (um nicht zu sagen: nervig). Am Donnerstag Abend war dann die letzte Theateraufführung .. hat echt super Spaß gemacht und es waren drei liebe Freundinnen da, worüber ich mich total gefreut hab 😀

Ansonsten war am Samstag noch ein bißchen einkaufen angesagt, als Schnüggel dann da war .. und am Sonntag haben wir Mama geholt und sind zu ihr nach Hause gefahren, wo wir gemeinsam Kaffee getrunken haben. Sonntag war Mama echt SUPER drauf! Sie läuft auch ohne alles wieder einwandfrei .. echt der Hammer!

Montag jedoch .. naja, also da war es echt wieder eher schwierig, mit Mama zurecht zu kommen. Zu Beginn war sie toll drauf – dann kam plötzlich ein Einbruch und es war alles Mist. Alle bevormunden sie und sie darf nie machen, was sie will. Als wir fragten, was sie denn will oder wollte, meinte sie, das wüßte sie nicht. Aber sie sei nicht daran schuld, dass sie das nicht wüßte, da wären die anderen schuld, die ihr ja nie ihren Willen lassen.. Überhaupt: Das hätte sie alles ganz anders geregelt mit ihrer Krankheit! Warum sie in dieser „Wohnung“ hier untergebracht worden wäre! Das hätte man auch anders regeln können. Immer würde alles gegen ihren Willen gemacht und alle würden sie stressen. Und sie fühle sich hier bevormundet und keiner lässt sie was machen – doch nun hätten wir alle sie ja auch derart heruntergewirtschaftet, dass sie sich total überfordert fühlt.

Zu deutsch: Sie will nicht im sicheren Heim bleiben, wo sie versorgt und umsorgt wird, das nervt sie, sie will heim – doch sie will auch nicht daheim sein, wo sie sich überfordert fühlt und will eine Sicherheit.

.. na das kann ja heiter werden.

Bin echt gespannt auf diese Woche .. das wird ja wirklich sehr aufregend.

Dabei ist mir eh schon den ganzen Vormittag schlecht, weil heute meine neue Chefin kommt und mir das an die Nieren geht, wie das hier dann wird..

Unsicherheit auf allen Ebenen!

Bin schon etwas angespannt.. Und bis Anfang Mai ist irgendwie auch nirgends mal ne Pause in Sicht. Wenn mich jemand besucht, meint der vielleicht, ich hätte für ihn den roten Teppich ausgerollt .. doch das ist eigentlich meine heraushängende Zunge, vom dauernden Hin- und Hergehechle..

Hoffe, das Ringang-Zeug schlägt bald an.

Obwohl: Dieses komische Gemüsepulver schmeckt derart unerträglich, dass ich es gestern mal weg gelassen hab. Und die Tage davor, die Portion reduziert hab. Mir wurde zu Beginn eh immer schlecht davon .. das ist wohl nicht so der Bringer für mich..

Ich fass es nicht.

Den ganzen Tag organisieren meine Schwester und ich, wie wir Mama nach dem Pflegeheim wieder daheim gut unterbringen und hören seit Wochen nur, dass sie heim will … und heute erzählt Mama meiner Schwester am Telefon, wie toll es hier im Pflegeheim ist und dass es doch gar nciht schlecht wäre, hier zu bleiben.

Waaaas?!

Ja, gut – heute war Spielenachmittag und gebastelt haben sie auch .. Mama hatte bestimmt ihren Spass – doch das sind ja jetzt schon etwas unerwartete Töne..

Irgendwie geht mir das dauernde Auf und Ab auf den Sack…

Dauernd wird irgendwo wieder ne Bremse rein gehauen!

Gerade wollte ich ne Überweisung machen ins Ausland .. mööööb! Geht nicht! Muß ich mich erst für freischalten lassen. Geht aber frühestens morgen.

*knirsch*

Wäre ja auch zu einfach schön gewesen, wenn ich einfach mal irgendwas erledigen könnte, dass es dann auch einfach erledigt IST – und nicht noch nen riesigen Rattenschwanz hinter sich her zieht.

Also irgendwie kommt nichts, nichts, nichts bei mir vom Tisch!

Im Büro wird es immer nur noch mehr und wenn ich was erledigen will, dann kann ich sicher sein, dass iiiirgendetwas fehlt oder ne bescheuerte Nachfrage kommt, die wieder irgendwas auslöst und ich es deswegen DOCH nicht fertig bekomme..

*grrrrr*

Oder die Dinge sind einfach von der Sache her so, dass sie in der Luft hängen. Wie jetzt auch mit der Pflege von Mama. Gut, wir haben den Termin beim MDK und inzwischen hab ich noch einen ambulanten Pflegedienst organisiert. Also einen Termin mit dem ambulanten Pflegedienst. Doch dann brauchen wir noch einen Verordnungsschein für die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe vom Hausarzt, damit die Medikamentengabe von der Krankenkasse übernommen wird. Wäre ja jetzt viel zu einfach, das direkt beim Hausarzt zu bestellen – nein! Wenn das HEUTE bestellt wird, aber erst ab 21. April erfolgen soll, dann würde das ja komisch kommen… also soll ich das später machen. Wieder was, was irgendwie erledigt ist, doch trotzdem nicht erledigt ist, weil es noch was nachzieht.

Oder, dass mir der Laptop für die Mikrozensusinterviews einfach nicht zurück gegeben wird. Er ist in Reparatur und ich sollte den jetzt mal langsam haben für die Interviews! Wenn ich die scheiß Interviews jetzt mit den Formularen machen soll, brauch ich zum einen doppelt so lang und zum anderen können da Fehler entstehen. Das nervt mich unendlich!

Warum ist alles so kompliziert?!

Und selbst Dinge, die doch eigentlich einfach sind, werden verkompliziert!

Ich mag nimmer! 😦

Na gut – manches klappt doch.

Zum Beispiel hat mir die Bücherei ein Buch verlängert, obwohl es eigentlich nimmer ging. Ne Woche drauf nutzt mir schon was. Ist übrigens Die Fettlöserin .. das wollte ich jetzt schon auch mal lesen, wo es doch von so vielen mit Fettlogik überwinden verglichen wird.

Und dass meine Schwester den Termin mit dem MDK ausgemacht hat – und ich mit dem Pflegedienst.

Und dann hab ich noch vom Juristen was ohne Änderungen zurück bekommen .. YEAH! Mir wurde dann auch umgehend der Vertrag gebunden und ich hab ihn sofort zur Unterschrift weiter gegeben. Das ist schon auch toll .. denn diese Vereinbarung dümpelte gefühlt seit 2014 in unterschiedlichen Varianten rum.. Und nun kommt er (unglaublich!) doch mal vom Tisch!

Naja – nur hatte ich leider auch ein unerfreuliches Gespräch heute. Ich mag es nicht, wenn die Leute unzufrieden sind und dann Forderungen stellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht durchsetzen kann. Ich wüßte nicht, wie ich das hinbekommen soll.. Auch wenn ich ihr Anliegen verstehe. Und ich die Leute an sich auch mag..

Andersrum hat mich heute eine Kollegin abgeschirmt in einer Besprechung. Sie meinte, ich brauche da nur hinkommen, wenn Bedarf ist und ich solle einfach nur auf Abruf sein. Ich wurde aber nicht von ihr abgerufen. Und damit wurde mir ein weiteres unangenehmes Gespräch erspart. Dafür bin ich ihr echt sehr dankbar. Mit dieser Kollegin arbeite ich eh sehr gern zusammen 😀

Mit meiner anderen Kollegin auch – die hat mich mit Schokolade gefüttert, als ich frustriert zu ihr bin. Dafür hab ich ihr auch beim Formulieren eines Plakates geholfen und vorher beim Verrücken eines Schrankes..

Und ich hab endlich ne Terminabfrage für ein anderes Gespräch, vor dem ich etwas Bammel hab, raus geschickt. Nun liegt es zumindest nimmer an mir *grins*

Außerdem hatte ich ne echt tolle Mittagspause mit meinem Kollegen. Wir waren lecker essen!

.. einziger Nachteil: Ich hab hinterher ne Gräte im Hals stecken gehabt. Übrigens kitzelt die immer noch leicht da hinten – hoffentlich löst die sich bald! 😦

Ja, ja .. die Gräten des Lebens, die einem so im Hals stecken bleiben.

Und trotzdem so im Resümee ist der Tag durchaus nicht NUR blöd, sondern auch mit einigem Schönen und erfolgreich Absolviertem durchzogen… Und genau betrachtet, war der Tag auch echt nicht langweilig, sondern war schon einiges geboten..

.. und ich bin heute ja ECHT mitteilungsbedürftig! Schon mein dritter Eintrag .. und der Tag hat ja noch vier Stunden – wer weiß, was ich noch alles schreibe 😉

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