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Irgendwie geht mir das dauernde Auf und Ab auf den Sack…

Dauernd wird irgendwo wieder ne Bremse rein gehauen!

Gerade wollte ich ne Überweisung machen ins Ausland .. mööööb! Geht nicht! Muß ich mich erst für freischalten lassen. Geht aber frühestens morgen.

*knirsch*

Wäre ja auch zu einfach schön gewesen, wenn ich einfach mal irgendwas erledigen könnte, dass es dann auch einfach erledigt IST – und nicht noch nen riesigen Rattenschwanz hinter sich her zieht.

Also irgendwie kommt nichts, nichts, nichts bei mir vom Tisch!

Im Büro wird es immer nur noch mehr und wenn ich was erledigen will, dann kann ich sicher sein, dass iiiirgendetwas fehlt oder ne bescheuerte Nachfrage kommt, die wieder irgendwas auslöst und ich es deswegen DOCH nicht fertig bekomme..

*grrrrr*

Oder die Dinge sind einfach von der Sache her so, dass sie in der Luft hängen. Wie jetzt auch mit der Pflege von Mama. Gut, wir haben den Termin beim MDK und inzwischen hab ich noch einen ambulanten Pflegedienst organisiert. Also einen Termin mit dem ambulanten Pflegedienst. Doch dann brauchen wir noch einen Verordnungsschein für die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe vom Hausarzt, damit die Medikamentengabe von der Krankenkasse übernommen wird. Wäre ja jetzt viel zu einfach, das direkt beim Hausarzt zu bestellen – nein! Wenn das HEUTE bestellt wird, aber erst ab 21. April erfolgen soll, dann würde das ja komisch kommen… also soll ich das später machen. Wieder was, was irgendwie erledigt ist, doch trotzdem nicht erledigt ist, weil es noch was nachzieht.

Oder, dass mir der Laptop für die Mikrozensusinterviews einfach nicht zurück gegeben wird. Er ist in Reparatur und ich sollte den jetzt mal langsam haben für die Interviews! Wenn ich die scheiß Interviews jetzt mit den Formularen machen soll, brauch ich zum einen doppelt so lang und zum anderen können da Fehler entstehen. Das nervt mich unendlich!

Warum ist alles so kompliziert?!

Und selbst Dinge, die doch eigentlich einfach sind, werden verkompliziert!

Ich mag nimmer! 😦

Na gut – manches klappt doch.

Zum Beispiel hat mir die Bücherei ein Buch verlängert, obwohl es eigentlich nimmer ging. Ne Woche drauf nutzt mir schon was. Ist übrigens Die Fettlöserin .. das wollte ich jetzt schon auch mal lesen, wo es doch von so vielen mit Fettlogik überwinden verglichen wird.

Und dass meine Schwester den Termin mit dem MDK ausgemacht hat – und ich mit dem Pflegedienst.

Und dann hab ich noch vom Juristen was ohne Änderungen zurück bekommen .. YEAH! Mir wurde dann auch umgehend der Vertrag gebunden und ich hab ihn sofort zur Unterschrift weiter gegeben. Das ist schon auch toll .. denn diese Vereinbarung dümpelte gefühlt seit 2014 in unterschiedlichen Varianten rum.. Und nun kommt er (unglaublich!) doch mal vom Tisch!

Naja – nur hatte ich leider auch ein unerfreuliches Gespräch heute. Ich mag es nicht, wenn die Leute unzufrieden sind und dann Forderungen stellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht durchsetzen kann. Ich wüßte nicht, wie ich das hinbekommen soll.. Auch wenn ich ihr Anliegen verstehe. Und ich die Leute an sich auch mag..

Andersrum hat mich heute eine Kollegin abgeschirmt in einer Besprechung. Sie meinte, ich brauche da nur hinkommen, wenn Bedarf ist und ich solle einfach nur auf Abruf sein. Ich wurde aber nicht von ihr abgerufen. Und damit wurde mir ein weiteres unangenehmes Gespräch erspart. Dafür bin ich ihr echt sehr dankbar. Mit dieser Kollegin arbeite ich eh sehr gern zusammen 😀

Mit meiner anderen Kollegin auch – die hat mich mit Schokolade gefüttert, als ich frustriert zu ihr bin. Dafür hab ich ihr auch beim Formulieren eines Plakates geholfen und vorher beim Verrücken eines Schrankes..

Und ich hab endlich ne Terminabfrage für ein anderes Gespräch, vor dem ich etwas Bammel hab, raus geschickt. Nun liegt es zumindest nimmer an mir *grins*

Außerdem hatte ich ne echt tolle Mittagspause mit meinem Kollegen. Wir waren lecker essen!

.. einziger Nachteil: Ich hab hinterher ne Gräte im Hals stecken gehabt. Übrigens kitzelt die immer noch leicht da hinten – hoffentlich löst die sich bald! 😦

Ja, ja .. die Gräten des Lebens, die einem so im Hals stecken bleiben.

Und trotzdem so im Resümee ist der Tag durchaus nicht NUR blöd, sondern auch mit einigem Schönen und erfolgreich Absolviertem durchzogen… Und genau betrachtet, war der Tag auch echt nicht langweilig, sondern war schon einiges geboten..

.. und ich bin heute ja ECHT mitteilungsbedürftig! Schon mein dritter Eintrag .. und der Tag hat ja noch vier Stunden – wer weiß, was ich noch alles schreibe 😉

Bei mir: 400 g.

Das ist die Differenz von letztem zu diesem Montag.

Ich bin frustriert.

Dieses bewußte Essen ist echt eine Daueranstrengung .. und viele, viele Entscheidungen gegen irgendwas.

Gut – gestern hab ich nicht mehr am Abend aufgeschrieben. Da stehen noch knapp 600 kcal als Guthaben in fddb .. doch das stimmt nicht. Es müßte noch ein Martini, ein Kartoffelpüree, grüne Bohnen, Kräuterbutter und irgendeine Sauce drin stehen. Damit wäre ich wahrscheinlich mehr oder weniger auf Null gestanden..
Doch nach Schnüggels Abschied hab ich nen Mampfanfall bekommen: Zwei Cabanossi, zwei Salamibrezeln, zwei Joghurt und zwei Riegel von Schnüggels vergessener Schokolade fanden nebst einem Schokoschornsteinfeger noch ihr Ende in meinem Magen.

Fühlte mich trotzdem noch leer.

.. es ist frustrierend.

Nahezu mein Kalorienkredit, den ich über die Woche abgezahlt habe, hab ich wohl wieder aufgenommen….

Manchmal hab ich das Gefühl, ich bin zu doof zum Kalorien aufschreiben.

Wirklich geschmeidig finde ich das Ganze nicht .. heute ist der fünfte Tag und ich bin schon wieder komplett genervt. Manche Leute machen das dauerhaft!

Und ich frag mich: WIE?! Wie schaffen die das?!

Dabei nutzt es ja definitiv was (selbst, wenn ich falsch aufschreiben sollte) – ich meine: Allein dadurch, dass ich aufschreibe esse ich weniger. Weil ich halt bewußter esse. Die weitere Scheibe Brot weg lasse, nicht mal eben DOCH nebenher ein Gummibärchen esse .. schlichtweg halt bewußt im „Sparmodus“ bin und auch besser bleibe.

Doch schon allein vorgestern war es wieder ein mords Drama, einigermaßen den Grünen Smoothie darzustellen, den ich mir gemacht hab. Ich hab dann mal aufgeschrieben, was alles drin war (macht ja schon mal NULL Spaß! => GANZ schlecht fürs Gesamtziel! Ich bin ein Mensch, bei dem der Spaßfaktor als Motivation ganz oben steht. Spaß haben und Hilfreich sein sind meine inneren Antriebe.). Ich dachte, ich leg mir einfach mal ne Liste in FDDB an dafür .. denn natürlich trinke ich nicht den kompletten Smoothie an einem Tag! Und zweimal den ganzen Dreck aufschreiben, nervt mich ja noch mehr.. Jetzt hab ich eh schon länger als n Jahr gebraucht, bis ich mir ENDLICH mal wieder nen Smoothie gemacht hab (zig Kilogramm an gekauftem Grünzeug, was nach der Gammelgrenze dann weg geworfen wurde, hat das gebraucht..), jetzt will ich mich nicht noch mit nervigem Aufschreiben bremsen lassen. Aber zurück zum Text: Ich hab also in FDDB (dem Programm meiner Wahl) eine Liste angelegt mit Karottengrün, Babyspinat, Trauben, Apfel, dem Beerenmix und dem Apfel-Mango-Saft, den ich verarbeitet hab. Die verwendeten Mengen hab ich geschätzt (denn natürlich dachte ich nicht ans Abwiegen). Schön soweit. Dann hab ich mal einfach 400 ml eingegeben … weil etwa so viel hab ich getrunken. Ich hab dann seltsam unrunde Zahlen bei den einzelnen Zutaten eingetragen bekommen – soweit okay, doch: Woher will ich wissen, ob das nun zusammenpasst? Die ganzen verschiedenen Maßeinheiten? Ich meine: Wenn ich jetzt noch die restlichen 250 ml eingebe: Woher will ich wissen, ob das für den dann 100% der Zutaten sind? Ich hab Gramm und Liter eingegeben und der Smoothie wird als Liter ausgegeben – irgendwie ist mir das zu hoch..

Oder irgendwelche Salate!

Hab gestern abend beim Pizza-Express nen Salat bestellt. Natürlich gemischt – Feta-Käse drin und Tomaten, Gurken und Oliven und so halt.. Das Zeug alles einzeln aufzuführen bei FDDB, nervt mich zu Tode. Auch, wenn ich was im Restaurant bestelle, hab ich doch eigentlich keine Ahnung, was mir da geliefert wird.

Wie schaffen es Leute, dass dauerhaft zu machen?!

Und jeden Tag immer wieder das gleiche Gesuche… Selbst irgendwelche Riegel sind manchmal nicht in Riegel angelegt, sondern nur mit 100 g Portionen (was ja völliger Schwachsinn ist). Da ich die Grammzahlen der einzelnen Riegel auch nicht immer auswendig weiß, muß ich dauernd nachgucken und eingeben – das finde ich auch total nervig und zermürbend! Ich hätte ja wirklich, wirklich nichts dagegen, dass einfach für alle zu ergänzen: Doch WIE?!

Auch mit den Favoriten komme ich nicht ganz klar.

Oder manchmal hab ich schon Sachen eingeben wollen, weil sie nicht gefunden wurden (nicht mal mit dem Strichcode) udn am Ende, als alles eingegeben war, kam: Produkt gibt es schon in der Datei! Alles umsonst gewesen! Super! Macht KEINEN Spaß! (= ist Barbarellagift)

.. und langsam (weil mich das alles so nervt und andere Leute das so toll hinbekommen zu scheinen) hab ich das Gefühl: Das liegt an MIR! Wahrscheinlich benutze ich diese App wirklich völlig schwachsinnig. Ich bin irgendwie zu doof dafür.

Aber ich finde nicht mal irgendein Forum oder was, wo mir einer mal Tipps zur Anwendung geben kann.

Sehr, sehr frustrierend .. und ich zweifle langsam an mir selbst. Echt jetzt.

Weil irgendwie will ich ja auch nicht nur von den immer gleichen Fertigprodukten leben, nur weil das besser zum Einscannen ist… und selbst dann ist immer wieder dieses Maßeinheitenproblem da mit den 100g Portionen *nerv*

Hilfe?! … HIIILFEEEE!!!

 

Allem Fettlogik-überwinden zum Trotz:

Offensichtlich schaffe ich es nicht, weniger zu fressen. Und somit logischerweise auch nicht, weniger zu wiegen.

Vielleicht gibt es keinen wirklichen „Setpoint“ für den Körper – offensichtlich hat aber meine Seele einen.

Ich wiege wieder 94 kg .. sogar 94,1 kg. Und ich kann nicht aufhören zu essen, essen, essen. Dieses Mal ist es kein wirklicher Warnschuss für mich, dass es wieder aufwärts geht – sondern gefühlsmäßig eine Bestätigung, was für eine elende Versagerin und Pflaume ich doch bin. Ich hab keine Kraft und keinen Willen zum erneuten Kämpfen. Es ist alles sinnlos.

Alles käst mich an. Ich fühle mich schrecklich. Nicht nur wegen dem Gewicht. Wahrscheinlich ist das Essen eher eine Auswirkung als die Ursache. Ich weiß einfach nicht, was machen … und auch nicht, was oder wie schreiben, was mit mir los ist.

Ich fühle mich manchmal wie ein Wombel in einer Fettrüstung … plump und ungelenkt. Und irgendwie zu Tode gelangweilt in meiner Welt, voll mit irgendwelchen Anforderungen, die mich feindlich anstarren und alles in allem viel zu groß sind und viel zu viel, als dass sie irgendwie bewältigbar wären. Ich will das alles auch gar nicht machen und versuche, unsichtbar zu sein. Vielleicht ist soll meine Fettrüstung einem Tarnumhang gleichen, wer weiß. Hilft aber nichts. Ich bleibe trotzdem sichtbar. Und ich fühle mich, wie wenn ich aus einem schwarzen Loch herausblicke – auf dem Kopf ein drückendes Gefühl, als wenn ein außerirdischer Riesenkrake draufsitzt, der mir das Denk- und Fühlvermögen abgezapft hat.

Tja, das sagt jetzt zwar auch nichts aus, was mit mir los ist .. doch ich erinnere mich, dass wir in einem Kurs mal die Übung gemacht haben, unser derzeitiges Befinden in einem Bild auszudrücken. Also bildlich zu beschreiben. Ich fand das damals sehr interessant und irgendwie auch einen guten Weg, sich auszudrücken oder das innere Befinden zu beschreiben oder auch nur, sich begreiflich zu machen.

Naja .. oder ich kann einfach sagen: Ich fühle mich jämmerlich.

Und ich weiß nicht, wie damit umgehen.

Doch zumindest einen Erfolg hab ich zu vermelden: Ich hab am Sonntag meine Sportsaison 2017 eröffnet.

.. übrigens gehen mir meine Kategorien hier immer mehr auf den Nerv. Irgendwie ist nichts gescheit einzuordnen darin!

Scheiß Chaos im Kopf, im Blog, in der Wohnung, im Büro .. im Leben!

 

Ich will Schokolade.

Ich bin genervt.

Ich kann einfach das Fressen nicht lassen!

Bin schon wieder bei gut 93 kg (93,5 heute, um genau zu sein). Eigentlich hatte ich gestern gesagt, ich zähle heute Kalorien. Hab aber noch nichts aufgeschrieben. Es wäre dann mal mindestens eine Handvoll (und damit meine ich nicht (!) fünf!) Gummitiere (die ich aus meiner Wohnung rausgeschafft und ins Büro gebracht hab, damit ich dort nicht alle aufess (über ein Kilo Gummitiere!) .. leider stehe ich jetzt die ganze Zeit im Vorzimmer und fresse..), ein Eiweißriegel und ne Banane. Und Kaffee. Mit Stevia. An der Cola bin ich heute früh grad nochmal vorbei geschrappt.

Hab letzte Woche ja mal Bilder von meinem Theaterauftritt gesehen .. OH! MEIN! GOTT!

Ich bin wesentlich fetter, als ich es auf dem Schirm hab. Tatsächlich hab ich nicht das Gefühl, einen BMI von fast 33 zu haben. Ich klammere mich immer noch an den „Hey – ich hab über 10 Kilo abgenommen!“-Erfolg .. den Rest verdräng ich irgendwie.

Ach Mann .. *heul* Das Leben ist scheiße.

Ich bin alt und fett und kinderlos und hab ne Absage und bin grau und häßlich und faul und unordentlich und einsam und überhaupt … 😦

Und irgendwie genervt. Der Mikrozensus nervt mich. Mein halber Kalender diese Woche ist mit dem Scheiß voll. Es macht mir nimmer den Spaß, den es mir früher gemacht hat – es mutiert langsam zur Belastung. Vielleicht sollte ich es doch aufgeben.

Und ich fühle mich als schreckliche Tochter. Mama geht mir unheimlich auf die Nerven mit ihrer Vergesslichkeit. Ich weiß, dass sie nichts dafür kann – doch es nervt mich. Und ich mag nicht daran denken, wie es ist, wenn es noch schlimmer wird.

Zum Sport bekomme ich auch nicht den Dreh … Menno.

Irgendwie ist alles eine Farce. Oder es fühlt sich so an, als ob es eine Farce ist, wenn ich denke, es wäre irgendwas schön oder gut in meinem Leben.

Und dann kommt wieder der „Dramaqueen, Dramaqueen!“-Springteufel aus der Ecke des Gehirnkästchens. Und ich weiß gar nicht, was ich ernst nehmen soll – dass ich dramatisiere oder dass es mir schlecht geht.

Auf jeden Fall bin ich fett.

Scheiß Wampe! 😦

 

Die letzten Tage hänge ich durch, seelisch trage ich Halbmast, körperlich – ach, irgendwie auch.

Ich bin unglücklich .. schon wieder Silvester, schon wieder ein neues Jahr. Und ich hab das Gefühl, einfach nicht zu wissen, was ich mit meinem Leben machen soll. Außer siechen und Tag für Tag leben und gar nicht wissen, warum. Und zu sehen, was andere Tolles aus ihrem Leben gemacht haben oder gerade machen. Aber die sind ja auch noch jung. Ich alte Schachtel kann nichts mehr machen.

Hab gerade bei Erzählmirnix einen Gastartikel über Fettlogik – Chaoslogik – Lebenslogik gelesen .. ja irgendsowas ist das wohl auch bei mir. Am Anfang hab ich den Artikel dann auch superinteressiert gelesen und mich da sehr wiedergefunden. Irgendwann war es mir nur noch zu viel Geschriebenes, konnte ich nimmer gedanklich beim Text bleiben, sondern nur noch denken „Ist das jetzt bald aus?“ So ganz extrem fiel mir der Bruch auf bei „Ich mag es, wenn mein Kind sich aufgeregt…“ Mein Kind. 40. Okay. Auch einer von denen, die es geschafft haben. Interesselevel sinkt auf etwa Null. Vorher merkte ich schon eine Abschwächung bei „Und jetzt bin ich 40. Habe einen Beruf (…), eine Familie und …“ . Ist 40. Hat Familie. Dann ist doch schon alles okay.

Ich merke, wie ich aggressiv werde während dem Schreiben..

Das trifft voll meinen wunden Punkt, der über Silvester (da der Grundstress abflachte) immer wieder sichtbar wurde.

Ich fühle mich ungeliebt. Und ich weiß, dass ich damit Schnüggel Unrecht tue, denn er liebt mich. Zumindest sagt er das. Und er verhält sich auch so. Und so wie ich mich verhalte, werde ich ihn irgendwann verlieren. Ich hätte ihn manchmal über die Feiertage einfach schlagen können. Einfach so. Weil er so leise, sanft und harmlos ist. So unschuldig .. und langweilig. Das alles provoziert mich irgendwie.

Ja, und irgendwie bin ich auch voll in Weltuntergangsstimmung. Und dass schon seit Tagen. Vielleicht nicht ununterbrochen und durchgehend. Doch unterschwellig ist es immer dabei.

Ja, bestimmt spielt die Ungewissheit, wie es im Job nun weitergeht mit rein. Auch das Vorstellungsgespräch morgen macht mir Angst. Obwohl es mir egal sein sollte. Es wird sich eh was ändern, egal, ob ich den Job bekomme oder einen neuen Chef bekomme. Doch genau das ist es ja: Das Wissen, dass alles so ungewiss ist in der Zukunft – egal, was kommt! Und zu allem Übel: Ich weiß nicht mal, ob ich mir den Job wirklich zutraue oder nicht. Und wenn ich dann solche Durchhänger habe wie jetzt … das geht doch nicht!

Ich habe eine (Traum)Vorstellung von mir, jung, fit, lustig, klug, belastbar, fröhlich, aktiv und .. einfach ideal zu sein!

Doch im Moment fühle ich mich eher nur „und … einfach“. Wenn’s hoch kommt.

*heul*

 

Und überhaupt .. was mich auch aufregt:

Der Spruch: „Ach – die Kinder sind ja jetzt groß .. da brauchen wir keinen Baum mehr.“

Leute, könnt ihr solche SCHEISS Sprüche mal bitte lassen?! Ich fühle mich damit abgewertet!

Darf ich – ohne Kinder – keinen Baum haben? Hab ich keine Berechtigung, mich an einem Weihnachtsbaum zu erfreuen .. einfach nur für MICH?! Muß mir nun auch noch unter die Nase gerieben werden, dass ich nicht nur kinderlos bin sondern dann auch bitte schön BAUMlos (und am besten überhaupt FREUDLOS) zu sein habe?!

Das ist das reinste kidshaming! Echt! Bei fatshaming drehen die Leute gleich durch, dass man sowas nicht machen sollte – sogar Dünne … doch kidshaming ist total okay. „Warum hast DU denn eigentlich keine Kinder?“ Warum HAST Du denn welche?! Muss es unbedingt mehr von DEINER Sorte geben, oder was?!… fick dich doch selbst, Du Arschloch!

Eigentlich sollten Leute erst mal nen Arschlochtest bestehen, bevor sie sich vermehren dürfen sollen! *grrr*

Ach .. Menno. 2017 .. Du kotzt mich an. Ich werd ganz kirre in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren. Wird Zeit dass der Alltagsstress losgeht, damit ich keine Zeit mehr habe, mich zu fühlen.

 

 

… hm. Der ganze Artikel ist wesentlich wütender, als ich es zu Beginn jemals gedacht hätte.

 

 

Irgendwie ist alles doof.

Und ich kann nicht mal sagen, was genau. Ich mag mich selbst nicht richtig grad. Es ist immer, als müsste ich mich erst mal an mich gewöhnen, sobald ich wieder unter Menschen bin. Fühle mich einsam und zurückgezogen. Eigentlich tut mir das nicht gut – und ich hätte gern mehr Leben im Leben .. doch manchmal weiß ich nicht, ob das ein Bild ist, das ich von mir habe oder ob das wirklich ich bin.

Im Büro geht nichts voran. Die Dinge, die mich da lang schon belasten, scheinen unbewältigbar. „Zum Glück“ kommt immer irgendwelcher „ach mach ich mal eben“ Kleinkram, mit dem ich mich dann beschäftigen kann.. und *Huch!* ist auch schon wieder Abend.

Außerdem entdecke ich Züge an mir, die ich nicht mag. Also nicht, dass ich die gerade beschriebenen mögen würde .. aber heute bei Mittagessen verkündete eine weitere Kollegin, dass sie heiratet. Jetzt heiraten drei Kollegen nächstes Jahr. Hammer.

.. und ich bin neidisch.

Ich will auch, dass mich einer heiraten will.

Und ich will auch verheiratet sein. Von jemandem ein bedingungsloses Ja bekommen. Und zu jemandem bedingungslos Ja sagen.

Hört sich für mich alles so unecht und fremd an. Auch Familie und sowas. Irgendwie war das immer was, was die anderen haben.

Fühle mich manchmal wie der Zuschauer in meinem eigenen Leben. Wie unter einer Glasglocke. Ich seh das zwar alles, was es so gibt – doch es ist nicht erreichbar. Weder wirklich, also praktisch zum anfassen, noch gefühlsmäßig. Auch das Herz kommt nicht durch die Glasglocke.

Fühle mich gedrückt. Hab ich eine schwarze Hündin? Also mir kam bei dem Gedanken gleich der Name „Petra“. Vielleicht von „schwarzer Peter“ – wer weiß. Doch es passt für mich. Für mich ist das jetzt Petra.

Oder ist das alles nur Show und eigentlich bin ich einfach nur ne faule Socke? Oder ne faule Zicke? Ich kann mich so nicht leiden. Hab aber auch keine Lust, mich zu verstellen. Das wäre irgendwie Selbstverleugnung.

Ich hab das Gefühl, mir ist es grad zu viel an Änderungen hier.. Irgendeinen Fixpunkt braucht man doch, wenn sich alles bewegt – oder?

Wie soll ich denn von so ner Basis aus ne Bewerbung schaffen??

Ich weiß auch nicht.. das Leben ist scheiße.

.. nur mein Gewicht – das wird besser 😀

Immerhin etwas!

Ich fühle mich überfordert. Und dass ich innerlich komplett unruhig bin und somit gefühlt zu keinem klaren Gedanken fähig, macht die Sache nicht besser. Ich bin eh nicht besonders gut im dran bleiben – doch zur Zeit ist es extrem schlimm.

… wollte übrigens schon im vorigen Satz das Schreiben hier abbrechen. Das kleinste Kieselsteinchen auf dem Weg einer Tätigkeit, bringt mich zum abbrechen. So bring ich natürlich nichts fertig. Was den Stress noch erhöht, weil die Liste nur noch länger wird, statt kürzer. Es kommen Dinge dazu – doch keine wirklich weg.

Wie soll ich mich so auf eine Führungsposition bewerben?

Ich bin jetzt schon völlig mit den Nerven runter – dabei ist die Stelle noch nicht mal ausgeschrieben!

Dazu ist abgrundtief schlechte Laune derzeit mein (fast) ständiger Begleiter. Zum Beispiel gestern auf dem Weg zur Theaterprobe. Ich hasse meine Rolle. Und ich muß das Stück „eröffnen“, da ich als erstes auf die Bühne gehe. Eigentlich ja was Schönes – doch da ich noch irgendwie im Klinsch mit meiner Rolle liege, kann ich mich nicht reinfallen lassen und fühle mich unwohl damit. Wenn das Stück schon ne Weile läuft, ist bereits mehr Energie da … so muß ich die erst aufbauen. Und das, wenn ich mit der Rolle hadere … echt schwierig. Beim zweiten Durchlauf hab ich eine immense Verbesserung bemerkt! Da hatte ich schon fast Spaß am Spielen (was ich eigentlich immer haben sollte .. doch irgendwie fühle ich mich neben einer konzentrationsfreien auch wie eine spaßfreie Zone!).

Heute früh war mir auch derart übel, als ich im Bett lag .. ich wäre am liebsten nicht ins Büro gegangen. Dadurch wird aber alles nur NOCH schlimmer. Doch durch das konzentrationslose Dasein hier, fühle ich mich auch nicht besser irgendwie. Und unfähig noch dazu.

Warum fällt es mir nur so schwer, einfach positiv an Herausforderungen ranzugehen und diese anzunehmen und als spannende Wachstumschance zu sehen … und nicht als unüberwindbare Berge, belastende Riesenprobleme und fast sichere Scheiterungsgefahr.. ??

Ich fühle mich wie der Nöhlexpress. 😦

… grummel.

Ich träume von einem leichteren Leben (welch schöne Doppeldeutigkeit!) – und hau mir derzeit wieder mehr Schokolade und Kram rein, als seit langem.

Widersinnig – oder?

Scheint echt ein Stressausgleich durch Essausgleich zu sein… Doch warum nicht lieber durch Appetitlosigkeit?! 😦

Dieses Phänomen hatte ich bisher nur einmal im Leben:

Als ich verliebt war … zum zweiten Mal mit meinem Ex zusammen. Ich war so glücklich und konnte echt so gut wie nichts essen. Die Pizza hab ich nach nem Viertel stehen lassen .. ja, damals hab ich noch Pizza gegessen.

Pizza!

*seufz*

.. dieses glutenfreie Ernähren ist manchmal schon etwas lästig. *seufz*

Überhaupt ist alles grad irgendwie lästig und ätzend und überhaupt.

Nöhl.

Bei mir hatte die Morgenstund heute früh definitiv kein Gold um Mund – eher Blei im Arsch. Doch das trifft es nicht so ganz, der Blei war mehr in der Seele.

Das Wochenende über war ich mit Aufräumen beschäftigt und auch beim Besuch von der Kollegin mit Neugeborenem mit meiner Kollegin (und natürlich Schnüggel) war zwar das berufliche Thema da (klar, die Kollegin daheim wurde informiert, dass mein Chef geht. Ihre erste Reaktion war die gleiche, wie bei jedem von uns, ein entsetzt gehauchtes „Scheiße!“), doch trotzdem irgendwie eher „mit Abstand“.

Morgens, im Bett, wenn ich den Arbeitstag starten soll, da ist es ganz anders präsent.

Und vom Gefühl her fühle mich an schlimmere Zeiten erinnert – da, wo jedes Aufstehen ein Kampf war. Jeden Morgen war es schon eine immense Anstrengung, überhaupt aus dem Bett zu kommen und zur Arbeit zu gehen. Öfters als einmal hab ich es schlicht nicht geschafft.

Ganz so extrem ist die Hürde nun heute nicht gewesen, ich habe allerdings definitiv ein Gefühl von „Blei in der Seele“, das mich runterzieht und ich weiß nicht, wie das alles weitergehen soll..

Soll ich die Stelle wechseln?
.. aber wohin? Was will ich überhaupt? Also wirklich!

Soll ich mich als Nachfolgerin für meinen Chef bewerben?
.. aber traue ich mir das zu? Und die Kollegen? Trauen die mir das zu? Eigentlich sollte ich es mir zutrauen. Doch … *schluck*
Doch mal ehrlich: Wieso sollte irgendjemand, der neu (!!) daherkommt besser sein, als ich?! Der muß doch auch erst mal alles neu lernen hier!

… und eigentlich hab ich null Bock mich mit dem Ganzen zu beschäftigen.

Ich will, dass es so bleibt, wie es ist.

Es war nicht super – doch irgendwie gewohnt und halbwegs war ich arrangiert mit der Gesamtsituation. Es war alles schon VIEL schlimmer hier für mich.. Siehe oben, als ich morgens teilweise gar nicht aus dem Bett kam.

Und trotzdem fühlt sich alles gerade so komisch an. Ich hab das Gefühl, den Umbruch nutzen zu müssen .. weiß aber nicht wirklich, wie und ob ich das wirklich will und hab zu viel Ängste und Blockaden. Und Angst, dass ich dann jemand vor die Nase gesetzt bekomme und wie es dann ist mit dem.

Ich hab mich ja schon auf andere Stellen mit Führung beworben .. doch irgendwie war ich auch immer ganz froh, wenn ich ne Absage bekommen hab. So tief drin. Ganz tief drin.

Was ist bloß kaputt in mir, dass ich mir so was Gehobenes nicht zutraue?

Bei jeder Müllsammelaktion oder sonstigen Sache, die eine „niederwertige Tätigkeit“ ist, bin ich sofort dabei und mir nicht zu schade..

Das finde ich an sich eine gute Eigenschaft. Nur, dass ich mich nicht auch „zu Höherem berufen“ fühle, sehe ich langsam als Problem.

Eigentlich spiegelt sich das auch in der Theaterrolle wieder, die ich ja dann doch nicht mit der neuen Mitspielerin getauscht hab. Ich mochte meine  kleine Rolle von Anfang an nicht. Bin nun enttäuscht, wie klein sie doch tatsächlich ist (weil drei meiner gefühlt zwanzig Sätze auch noch von hinter der Bühne hervorgerufen werden!) und neidisch, wenn die Theaterkollegin ihre große Rolle spielt. Und trotzdem hab ich mich nicht getraut zu sagen, dass ich die große Rolle möchte. Dass ich einen Anspruch auf diese  große Rolle habe, weil ich so lang dabei bin und es auch KANN! Und WILL! Hab mich nicht getraut, meinen Platz einzunehmen. Hatte „gute Gründe“ wie, dass ich noch bei der Kinderbetreuung mitmachen möchte in den Herbstferien und dass wir von der Altersverteilung her doch so rum viel besser passen…

Doch irgendwie ist steckt wohl sowas wie Versagensangst dahinter … und das Gefühl, nicht zu viele Blicke auf sich ziehen zu dürfen. Oder sowas ähnliches.

Ein komisches Selbstbild.

.. und irgendwo im Hintergrund steigt das Bild meiner Mutter auf, die auch immer einen auf Opferrolle machte. Selbst, wenn sie was angriff, hab ich (zumindest aus heutiger Sicht) immer einen Schleier von „Aufopferung“ bei ihr dabei..

Hmm ..

Kein Wunder hab ich morgens Blei in der Seele und am Tag „Aggressionshemmungen“ (wie meine Therapeutin so schön sagt).. Irgendwie ergibt es Sinn … auf eine für mich noch nicht richtig greifbare Art, die jedoch wie eine Ahnung im Raum schwebt.

April 2017
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