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Ja, da spielt sich gerade mein Leben ab.

Mein Verhältnis zu den Listen ist etwas gespalten..

Einerseits schreckt es mich, die ganzen Aufgaben aufgelistet zu sehen. Und die Liste hier im Blog ist ja eigentlich nur ein Bruchteil von dem, was ich sonst noch so machen möchte. Ich hab inzwischen auch angefangen, mir Listen für sonst so zu schreiben, dass ich Sachen nicht vergesse und sie unter den Tisch fallen.

Also einerseits setzen mich die Listen ein kleines wenig unter Druck … besonders, wenn manche Punkte immer drauf stehen und nie gestrichen werden. Und da die Listen dazu neigen, sehr lang zu sein, weil es gibt einfach immer SO viel, was mir noch einfällt – und dabei schreib ich wirklich so einiges erst gar nicht drauf..

Doch andererseits sind diese Listen ein ganz hervorragendes Mittel, mich auf der Schiene zu halten!

Gerade, wenn ich manche Punkte lese, fällt mir auf: „Oh – stimmt, das wolltest Du noch erledigen! Ganz vergessen..“ und dann erledige ich es. Und dann kann ich es streichen. Die Liste wird kürzer. Also zumindest theoretisch, praktisch kommen ja dann auch wieder irgendwelche neuen Punkte dazu. Doch ich wende durchaus auch immer wieder den Trick an, die Punkte nicht gleich zu löschen, sondern manchmal einfach nur zu streichen – damit ich das so durchgestrichen sehe und mir bewußt machen kann: „Hey – Du hast aber schon auch einiges geschafft!“. Das ist dann auch ein gutes Gefühl..

Da ich etwas schlecht bin im Prioritäten setzen, sind die Listen manchmal etwas konfus, bzw. die Abarbeitung der Listen ist manchmal etwas konfus. Aber trotzdem: Ich hab das Gefühl, im Großen und Ganzen helfen mir die Listen.

Übrigens auch diese hier im Blog. Klar, es gibt Punkte, die schon seit Wochen drauf sind – doch das macht auch in gewisser Weise darauf aufmerksam, wie ich mir mit manchen Dingen das Leben selbst schwer mache durch das dauernde Verschieben..

Ich neige dazu, eine Tätigkeit einfach zu unterbrechen – und sehr oft später nicht mehr aufzunehmen. Ich unterbreche was, wenn ich einfach grad keine Lust mehr hab – oder mir was anderes durch den Kopf schießt.

Wie zum Beispiel im Moment diesen Artikel. Ich hab ihn gerade beinahe unterbrochen, um „mal eben kurz“ bei meiner Schwester anzurufen und zu fragen, wie es ihr geht. Flups – ein Gedanke .. und sofort bin ich gedanklich wo anders und fang was Neues an.. Das „Alte“ wird dann nicht fertig.

Da hilft mir derzeit das Aufräumprogramm der magischen Küchenspüle SEHR! Für die täglichen 15 Minuten Aufräumen wird ein Wecker gestellt. Und tatsächlich hält mich das gut am Ball. Hab es vorgestern auch wieder gemerkt. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr, hätte wahrscheinlich unter normalen Umständen einfach alles liegen lassen und wäre ins Bett gegangen / wäre vor den Fernseher gegangen / hätte was anderes begonnen, doch der Blick auf den Wecker hat mich bei der Stange gehalten. „Nur noch acht Minuten übrig..“ hab ich mir gedacht, „bloß diese acht Minuten brauch ich durchhalten und dann kann ich den Putzlappen fallen lassen und hab es geschafft.. Das ist okay!“ und ich hab es dann auch durchgehalten und letztlich war der Backofen dann geputzt. Der tickende Wecker hilft mir auch, wieder zur Aufgabe zurück zu kehren! Wenn ich zwischendrin kurz mal was wegräume und mir was anders ins Auge fällt und ich sofort mit einem begeisterten „Ah – das kann ich dann ja auch gleich mal machen!“ drauf anspringe, dann holt mich das Tick-Tick-Tick zur eigentlichen Aufgabe zurück. „Hey hallo Duhuu!“, mahnt es mich sanft tickend, „Du hast nur noch 5 Minuten – da mußt Du jetzt sofort zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren und diese fertig machen, sonst langt die Zeit doch gar nicht..“ und so hab ich am Ende eine beendete Aufgabe und ein gutes Gefühl und nicht zwei (oder drei oder vier) begonnene und das Gefühl, überhaupt nichts geschafft zu haben, sondern nur noch mehr Chaos und einen Haufen Frust..

Vielleicht sollte ich den Wecker auch im Büro anwenden, um besser an einer Aufgabe zu bleiben.

Im Büro ist es ja auch tatsächlich noch vorstellbar – doch beim abendlichen „Schleichfressen“… hm.. für das ist der Wecker wohl keine echte Hilfe 😦

Oder sollte ich mir einfach immer, wenn ich was zu Essen holen will, den Wecker stellen und sagen: „Also JETZT holst Du Dir nichts – aber dann in 30 Minuten, das ist okay.. Da kannst Du Dir dann was holen.“

Wäre ne Variante.

Das teste ich mal heute Abend! 😀

Weil leider hab ich den Punkt mit den „unter 84,9 kg bleiben“ schon mal diese Woche NICHT erreicht.. hab heute 85,2 kg, nachdem ich gestern schon 85,1 kg hatte und eigentlich gehofft hatte, es geht dann heute wieder runter. Mist.

Doch ist nächste Woche nicht eh Aschermittwoch und somit Fastenzeit?

.. ich glaub, ich überlege mir mal, diese Fastenzeit auf Schokolade und Gummibärchen zu verzichten und somit meinen (leider wieder angewachsenen) Zuckerkonsum zu reduzieren.

.. ach übrigens:
Ich hab durchgehalten mit Schreiben! Und JETZT ruf ich meiner Schwester an, um zu fragen, wie es ihr geht 😉

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Ich bekomme immer wieder nen Anflug von Cola-Jieper.

GANZ schlecht!

Was hilft dagegen? … vielleicht was anderes trinken. Wasser? .. naja – ist nicht so ganz das, was mich jetzt anmacht.

Anderes Zuckerzeug mag ich aber auch nicht trinken (bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich gestern beim Vietnamesen ja eine Zitronen-Ingwer-Limo getrunken hab! Ups! So geht’s los – und ich merk es nicht mal..).

Vielleicht nen Tee?

Also so ein bißchen doof finde ich das schon, dass es nun schon mit so viel mehr Energieaufwand verbunden ist, nicht einfach in die alte Spur zu geraten.

.. mit der Schokolade hab ich da in den letzten Tagen echt nicht so sehr die Bremse gezogen, wie geplant.

Verflixt.

Dabei möcht ich doch eigentlich in absehbarer Zeit die 81 kg auf der Liste abhaken!

Aber gut: Ich hab viele Listen, auf denen ich was abhaken möchte.. *Schnutezieh*

Also werd ich jetzt mal Häkchen sammeln gehen 😉

Dann setz ich mir jetzt mal ein Ziel für den nächsten Verdünnisierungs-Haken!

Also heute hatte ich 84,1 kg. Nicht das niedrigste Gewicht doch der letzte Monat sieht eigentlich ganz okay aus. So insgesamt..

Okay – kein mords Abstieg des Gewichtes, aber auch keine heftige Zunahme.

Doch ich könnte ja mal so planen, auf Ende April März die 81 kg zu erreichen?

Das wären dann drei Kilogramm in 10 Wochen. Machbar!

 

Und mit nem halben Liter leckerem Wasser im Bauch hab ich auch gar keine Cola-Gelüste mehr. Praktisch 😀

Nach der Theaterprobe traf mich eine neue Nachricht wie ein Schlag:

Die Spielstätte unseres Theaters wird Mitte 2018 abgerissen werden.

Das ist also definitiv unsere letzte Saison dort. Dabei sind wir doch erst ein paar Jahre dort! Wir sind doch erst vor wenigen Jahren umgezogen und hatten zwei Jahre zwischendrin keine Bühne!

Ich bin echt schockiert. Und traurig. Richtig traurig. Ist das jetzt das Ende unseres Theaters?

Und ich bin froh – richtig, richtig froh! – dass ich die Rolle dieses Jahr DOCH angenommen habe! Ich hab ja ziemlich lange rumüberlegt. Weil wegen der Kur, dem Stress im Büro, dem Gesundheitszustand von Mama und weil ich ja schon letztes Jahr mitgespielt habe und das halt eine Wochenendbeziehung doch ziemlich beansprucht, wenn ich mehrere Monate lang (fast) jedes Wochenende Theater spiele.

Zudem bin ich echt frustriert, wie viel Aufwand es ist, unsere Daten überall einzutragen bzw. eintragen zu lassen in diverse Veranstaltungskalender – und wie unerfolgreich ich damit bin. Ich meine: Ich kämpfe mich durch x verschiedene Plattformen, um die Termine einzutragen – und im Veranstaltungskalender steht … NIX! Also nachfragen.. Und somit noch mehr Zeitaufwand. Echt ätzend!

Zudem hab ich noch keine wirkliche Form gefunden, wie ich die Veranstaltungen am ansprechendsten eintrage .. ist auch überall etwas anders.

Naja – und dann merke ich: Ich habe wieder ein gesteigertes Verlangen nach Süßem. Ich hab heute extrem mehr Süßkram gegessen, als noch vor zwei Wochen! Nicht gut! Zudem bin ich auch ziemlich unleidlich.. Ich muss mich auch langsam richtig zusammenreißen, dass ich nicht doch mal n Cola kaufe. Der innere Zuckergeifer flüstert mir säuselnd ins Ohr, dass das doch gar nicht so schlimm sei, mal wieder n Cola zu probieren.. DOch ich kenn mich gut genug, dass das der Anfang vom Ende ist.

Schaue mir grad (nochmal) Voll verzuckert an. Ich spüre selbst diese Zuckersucht, von der darin gesprochen wird. Und vielleicht kann ich deswegen heute nicht schlafen? Und bin den ganzen Abend schon unleidlich und esse so schleichend vor mich hin – ohne wirklich irgendein Sättigungsgefühl zu bekommen. ICh könnte die ganze Zeit rummümmeln und trinken und so.. Schöner Mist.

Zudem hab ich auch seit drei Tagen einen immensen Gewichtsaufschwung! Auf einen Schlag bin ich auf fast 85 kg hoch geschnellt – heute waren es sogar über 85 kg. Dafür auch erstmals unter 40 % Fettanteil, aber trotzdem. Ich hab Angst vor einem „Aufschwung“ – sollte wieder gesünder essen. Fällt mir aber schon grad etwas schwer, muss ich zugeben.. Mist.

Brauche einen Zuckerentzug.

Ganz schön schwierig, wenn es innerlich dauernd schreit „Süß, süß – gib mir SÜÜÜSS!“

 

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