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Mir ist kotzübel. Und ich bin innerlich total aufgekratzt und unruhig. Ich bin fahrig und ängstlich und weiß nicht, wo anfangen. Hab das Gefühl, es bricht alles über mich ein, über mir zusammen..

Ich möchte einfach nur weg, weit weg – und das am Besten für mehrere Wochen.

Ich bin so froh, dass ich zumindest den Freitag jetzt frei habe – doch irgendwie kommen wir nicht mit den Planungen voran 😦

Ich möchte gern irgendwohin fahren. Eigentlich egal, wo – Hauptsache raus hier und Natur und sonst nichts.

Doch das Planen ist auch schon wieder Stress.

.. alles Mist.

Und ich werde immer schwerer .. 92,1 kg waren es heute.

Doch zum Kalorienzählen hab ich gerade nicht auch noch die Kraft.

Könnte nur noch heulen.

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Die Tretmühle ist wieder in Schwung gekommen, das Fahrrad also wieder mit der Bewegungsenergie in Balance.

Also irgendwie sowas wie Balance..

Hab heute morgen einen Impuls per Mail geschickt bekommen, der mich mal aufmerken ließ.

Eine sehr gute Frage .. also ich glaub so blau ist es bei mir nicht.

Insbesondere derzeit, wo ich mich einfach nur noch überfordert und gehetzt fühle.

Definitiv hab ich heute mehr Freude an der Arbeit, als noch vor einem, zwei oder gar drei Jahren .. da fand ich es fast alles nur schrecklich (und angsteinflößend), doch .. ja … also ich brauch eigentlich ne weitere Farbe. Grau für „is okay“. Denn „geliebt“ ist dann doch etwas übertrieben – „ungeliebt“ wäre aber auch etwas hart. Was ich wirklich liebe ist, in Texten rumkorrigieren. Das macht mir Spaß. Neue Texte schreiben, nicht. Aber Korrekturlesen find ich super!

.. doch was gefunden, was ich liebe.

Ich mag es auch, mich mit den Kollegen abzustimmen und zu sehen, wie etwas aus unserem gemeinsamen Wissen wächst. Das find ich schon toll, wie aus vielen kleinen Einzelwissensstückchen am Ende was Großes, Ganzes rausgekommen ist.

Was ich nicht mag, bzw. mir Angst macht, ist meine (bzw. unsere) Stellung zu vertreten vor Anderen, bzw. der „Gegenseite“. Da fühle ich mich unsicher und hab Angst durch Nachfragen aus der Bahn geworfen zu werden. Schon wenn ich dran denk, gerade beim Schreiben, hab ich nen Kloß im Hals.

Also geht es drum, Sicherheit zu gewinnen. Dann kann ich auch diesen Teil der Arbeit „lieben“.

Hab vor Jahren mal ein Buch gelesen, welches kurz zusammengefasst die Aussage hatte:

Wo Angst ist, hat Liebe keinen Platz – und wo Liebe ist, ist keine Angst.

Muß ich wohl mal wieder nachlesen, denn so richtig passt es nicht, wenn ich das grad so schreib, da kommen tausend kleine „ja, aber..“s angerannt und halten mir hüpfend und zeternd ihre Gegenbeispiele vors Gesicht, doch ich denke, eine Wahrheit steckt da schon irgendwo drin.

Naja – auf jeden Fall bin ich heute aus dem Bett gekommen, das ist schon mal gut. Doch ich merke, dass es schwieriger wird .. und das ist schlecht.

Muß wirklich mal ne Pause, einen Urlaub planen!

 

… interessante Feststellung am Rande:

Als ich gerade die Schlagworte hier zum Artikel eingegeben hab, hat er „erschöpft“, „Arbeit“, „Angst“ alles schon gekannt .. „Liebe“ aber nicht. Hab das Schlagwort also bisher noch nie verwendet. Find ich jetzt auch bemerkenswert..

Geschafft – der heutige Tag war wirklich …ach, einfach viel.

Von meiner Liste konnte ich inzwischen einiges streichen 😀

  • Autoschlüssel finden
  • Auto in Werkstatt (Samstag)
  • Führerschein aus Auto holen und in Koffer packen
  • (den abgelaufenen) internationalen Führerschein suchen und einpacken
  • Fremdwährung holen und in Koffer packen
  • Reiseführer in Stadtbibliothek holen und lesen
  • Spülmaschine ausräumen / einräumen und laufen lassen (Samstag oder so)
  • Krempel im Spülbecken abwaschen
  • zum Sport gehen (Freitag oder so)
  • Koffer packen
  • Wohnung aufräumen, damit Nachbarin zum Blumen gießen rein kann (derzeit leider unmöglich!)
  • Wäsche waschen, die mit in den Urlaub soll
  • Wäsche zusammenlegen und in Schrank räumen, die NICHT mit in den Urlaub soll
  • Staubsaugen (soll bitte Schnüggel am Samstag machen)
  • Fleck auf dem Wohnzimmerboden entfernen (Where the fuck kommt das Ding her??)
  • Reisepass und ESTA suchen und einpacken
  • Flugticket suchen und einpacken
  • Hotelreservierung ausdrucken und einpacken
  • Kühlschrank putzen und ausmisten
  • gute Laune behalten
  • entspannt bleiben
  • Schlüssel für Briefkasten und Wohnung der Nachbarin geben
  • zur Massage
  • zum Zahnarzt nach der Massage
  • zur Beerdigung in der Mittagspause
  • gucken, was man für Apps braucht (keine Ahnung, wie man sowas guckt)
  • Reise vorbereiten… ?!
  • Mama besuchen
  • Abrechnung Krankenkasse machen
  • Adapter besorgen

Definitiv hab ich heute auch im Büro einiges geschafft – trotzdem bin ich nicht so gut im Erfolge feiern wie im mich nieder machen! Was alles noch NICHT gemacht ist!

Ich hab echt etwas Angst vor der Reise. Bescheuerte Ängste!

zB dass mein Koffer zu klein ist (hm… ich glaub, ich könnte noch nen zweiten mitnehmen??) oder ich nicht alles mitnehme, was ich brauche (kann man doch eigentlich fast alles kaufen – oder?? nur Medikamente und so Zeug wie Knirscherschiene wird n Problem, ansonsten…) – meine Wohnung macht mir auch Angst. Dass die Nachbarin zum Giessen rein kommt. Und ich es doch gar nicht schaffe, bis dahin meine Unordnung zu beseitigen… Ich hab echt nen Schaden.. Aber meine Balkonpflanzen will ich auch nicht verdursten lassen – nur aus lauter Scham! Das sind schliesslich Lebewesen – und die haben es eh schon schwer genug, dass sie grad bei mir gelandet sind…

.. hm … alles in allem frag ich mich manchmal: War ich früher auch schon so gestört? Oder trat es nur nicht so deutlich zu Tage? Hatte schliesslich „ein Sicherheitsnetz“ – zB meine Eltern. So komische Gedanken wie „wer kümmert sich um meine Blumen, wenn ich nicht da bin?“ brauchte ich da gar nicht haben. Ganz klar – Mama. Heute frag ich mich eher, wer guckt nach meiner Mama, wenn ich nicht da bin??

Die Beerdigung heute hat mir natürlich Papas Beerdigung wieder ins Bewusstsein gehoben. Und gerade fällt mir auch wieder ein, dass ich so in den Neunzigern eine echt gruselige „Serie“ hatte, dass immer zuhause gestorben wurde, wenn ich im Urlaub war. Gut, einmal war es „nur“ eine meiner Rennmäuse – aber trotzdem war es ein Todesfall nach der Rückkehr. Ich weiss noch, dass meine Mutter mir sagte, dass meine Freundin, die den Käfig geputzt hat, sich total schuldig gefühlt hat. Dabei konnte sie ja nichts dafür.

Ja, ja .. meine Piepser. Die waren schon auch echt immer süss 😀

Tja … schon wieder erfolgreich Zeit tot geschlagen.

… und Liste erweitert und reduziert.

Irgendwie hat so ne Liste schon was.

Sollte ich vielleicht auch fürs Packen machen 😀

Aber manchmal wäre es echt praktisch, wenn ich mich einfach austauschen könnte gegen eine angstlose Version, die einfach energetisch aufs Leben zugeht und nicht immer zaudert und sich sorgt und unentschlossen ist oder eine Bernhardiner-Helga! Ist zwar ganz nett und kuschelig und hat auch ein feines Fässchen mit, mit dessen Hilfen sie einen erfolgreich einlullt – aber halt nicht so wirklich ne windschnittige, rassige, energetische, anpackende und vorwärtsstrebende Version einer Schweinehündin..

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