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Ja, es wirkt so, als ob ich nur noch nörgle.

Ist ja auch irgendwie grad so hier.

Ich bemerke auch sowas wie „tagezeitabhängige Überforderungssymptome“ – in den Morgenstunden ist es GANZ schlimm (besonders vor dem Aufstehen die Hölle), dann am Vormittag sehr erdrückend, um die Mittagszeit ist mir hundeelend und speiübel … erst im Laufe des Nachmittages wird es besser und mein Gesamtzustand gelöster, die Übelkeit verschwindet dann auch wieder. Und am Abend bin ich froh, wenn ich irgendwas vom Tisch hab und ein Häkchen dran machen kann – und bin komplett erschlagen und unfähig noch viel mehr abseits des Erforderlichen zu tun.. Als „Erforderlich“ wird dann übrigens so gut wie nichts mehr neben essen und fernsehen eingestuft, falls nicht irgendwelche Termine abgemacht sind.

Das ist zumindest so, wenn ich zur Arbeit gehe.

Kein besonders beseelender Zustand, ehrlich gesagt!

Und klar, ich nehme mir vor, wieder mit dem Sport zu beginnen .. doch es fehlt die Energie am Abend. Schon blöd.

Naja .. jetzt ist Mittag – und mein Energie- und Stimmungslevel im Moment ganz okay..

 

Dann mal frisch ans Werk.

 

 

 

Das ist die Abschiedsformel von Veit Lindaus gestrigem Mail gewesen. Ich bekomme nämlich im Rahmen des Human Trust tägliche ne Motivationsmail. Lese die aber in letzter Zeit nicht oft.

Wenn ich die Mail von gestern heute lese – es ist der blanke Hohn …

Kurz zusammengefasst steht drin:„Nutze die Zeit heute – Du weißt nicht, wann Dein letzter Tag ist.“

Und was hab ich gestern gemacht?

Eine Megakrise gehabt. Eine regelrechte Lebenskrise gehabt.

Und ich bin noch nicht wirklich raus aus der Krise.

Ich fühle mich schlicht und ergreifend einsam, allein und mein Leben fühlt sich verschwendet an. So ohne Kinder. Ohne, dass da jemand ist, dem ich was bedeute und wichtig bin. (Ohne dass ich mir selbst wichtig bin..??) Und das ist natürlich ungerecht, denn ich bin ja zum Beispiel Schnüggel wichtig. Sagte er auch gestern. Und er wiederholte auch, dass er versteht, warum bisher kein Mann mit mir Kinder wollte … ich sei .. keine Ahnung .. nicht fähig, eine Mutter zu sein. Dass das Leben schon gewußt hätte, warum ich keine Kinder hab. Ich wäre total damit überfordert gewesen, ich wäre doch schon so (also ohne Kinder) vom Leben überfordert.

Das erschüttert mich total.

Ja, ich weiß auch, dass ich in diesem Leben nicht mehr Mutter werde.

Doch trotzdem.

Dieser Sonntag, er hängt mir nach.

Und ihm auch.

Er hat vorhin geschrieben, es ginge ihm nicht wirklich gut .. er hätte das Gefühl, mir mein Leben ruiniert zu haben (weil ich keine Kinder habe und sie nun auch in diesem Leben nicht mehr bekommen werde).

Hat er natürlich nicht allein. Ich bin ja selbst schuld, mein Leben geführt zu haben, wie ich es geführt habe und auch diese Partnerschaft eingegangen zu sein. Er sagte gleich zu Beginn, er wolle keine Kinder.

….

Und mir fällt einfach nichts mehr ein zu mir, meinen Wünschen, meinem Leben oder sonst irgendwas, was den gesamten Pfusch, den ich „mein Leben“ nenne, irgendwie rechtfertigt.

Wahrscheinlich nutzt alles rechtfertigen eh nichts. Das ist nur „Hirnfickerei“ und ändert nichts am Gefühl.

Was bleibt, ist ein schwarzes Loch, in dem ich mich im Moment befinde.

Ich bin genervt.

Ich kann einfach das Fressen nicht lassen!

Bin schon wieder bei gut 93 kg (93,5 heute, um genau zu sein). Eigentlich hatte ich gestern gesagt, ich zähle heute Kalorien. Hab aber noch nichts aufgeschrieben. Es wäre dann mal mindestens eine Handvoll (und damit meine ich nicht (!) fünf!) Gummitiere (die ich aus meiner Wohnung rausgeschafft und ins Büro gebracht hab, damit ich dort nicht alle aufess (über ein Kilo Gummitiere!) .. leider stehe ich jetzt die ganze Zeit im Vorzimmer und fresse..), ein Eiweißriegel und ne Banane. Und Kaffee. Mit Stevia. An der Cola bin ich heute früh grad nochmal vorbei geschrappt.

Hab letzte Woche ja mal Bilder von meinem Theaterauftritt gesehen .. OH! MEIN! GOTT!

Ich bin wesentlich fetter, als ich es auf dem Schirm hab. Tatsächlich hab ich nicht das Gefühl, einen BMI von fast 33 zu haben. Ich klammere mich immer noch an den „Hey – ich hab über 10 Kilo abgenommen!“-Erfolg .. den Rest verdräng ich irgendwie.

Ach Mann .. *heul* Das Leben ist scheiße.

Ich bin alt und fett und kinderlos und hab ne Absage und bin grau und häßlich und faul und unordentlich und einsam und überhaupt … 😦

Und irgendwie genervt. Der Mikrozensus nervt mich. Mein halber Kalender diese Woche ist mit dem Scheiß voll. Es macht mir nimmer den Spaß, den es mir früher gemacht hat – es mutiert langsam zur Belastung. Vielleicht sollte ich es doch aufgeben.

Und ich fühle mich als schreckliche Tochter. Mama geht mir unheimlich auf die Nerven mit ihrer Vergesslichkeit. Ich weiß, dass sie nichts dafür kann – doch es nervt mich. Und ich mag nicht daran denken, wie es ist, wenn es noch schlimmer wird.

Zum Sport bekomme ich auch nicht den Dreh … Menno.

Irgendwie ist alles eine Farce. Oder es fühlt sich so an, als ob es eine Farce ist, wenn ich denke, es wäre irgendwas schön oder gut in meinem Leben.

Und dann kommt wieder der „Dramaqueen, Dramaqueen!“-Springteufel aus der Ecke des Gehirnkästchens. Und ich weiß gar nicht, was ich ernst nehmen soll – dass ich dramatisiere oder dass es mir schlecht geht.

Auf jeden Fall bin ich fett.

Scheiß Wampe! 😦

 

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