You are currently browsing the tag archive for the ‘überfordert’ tag.

So fühle ich mich grad.

Soll ich froh sein, dass die Waage „erst“ bei 95 kg steht?

Anbetracht meines Süßigkeitenkonsum und meiner Fressanfälle ist das echt noch fast erstaunlich, wie „gut“ ich das Gewicht „halte“..

Hmm .. trotzdem! Mein Gewicht ist jetzt höher als vor nem Jahr 😦

Und es tröstet nur geringfügig, dass ich im Vergleich zu Anfang 2016 immer noch 10 kg abgenommen hab. Hab trotzdem aktuell einen BMI von 33,3 …*plärr*

Ich fühl mich plump und unbeweglich. Einfach wie ein Klops.

Dummerweise hab ich auch in meiner Zunge öfters ein „Klops“gefühl – und das macht mir wirklich richtig Angst! Ich bemerke auch, dass ich öfter mal Schluckbeschwerden habe. Ich verschlucke mich öfters. Ich beiße mir komisch auf die Zunge – und diese „rugelt“ manchmal unkoordiniert im Mund rum.

Ich bekomme langsam wirklich eine ziemliche Panik, dass ich bald auch nur noch angedickte Getränke und püriertes Essen zu mir nehmen kann. Wie Mama. Ob ihre komische Krankheit erblich ist, finde ich irgendwie nirgends richtig raus.

Manchmal komme ich mir schon vor wie eine Spinnerin. Auch kein gutes Gefühl.

Aber tatsächlich wäre es irgendwie doch viel besser, wenn ich mir das Ganze nur einbilde, als wenn ich wirklich Myasthenia gravis habe..

Vielleicht kommt daher meine gefühlte Reizbarkeit der letzten Zeit. Ich fühle mich irgendwie ziemlich zickig. Also auf jeden Fall hatte ich schon gelöstere Zeiten..

Vielleicht ist es auch einfach die anwachsende Anspannung im Büro, je mehr es auf den Ausschuss nächste Woche zugeht – und es halt einfach GAR nicht läuft, wie es soll! Nachbesserungen und Drama – das nervt gewaltig! Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht..

Und leicht auch nicht.

Das bestätigt mir ja meine Waage immer wieder, wenn ich drauf stehe.

… aber vielleicht ist dieses Gefühl von Zugeschnürtheit in der Kehle auch gewichtsabhängig? Möglicherweise wäre es besser, wenn ich weniger wiege?

Oder ist diese Rechnung ZU einfach??

*seufz*

Alles Kacke.

Advertisements

Da sitz ich. Beim Punkt „Ruhe“ vom vorhin ausgefüllten Freitags-Füller. Also zumindest sowas wie Ruhe – auf dem Sofa mit dem Laptop und im Fernsehen läuft Young Sherlock Holmes.

Der Nachmittag war echt schön. Meine Freundin hat nen Rucksack gekauft für ihre geplante Wanderung. Ich hab auch einen gekauft – aber nur so für den Alltag. Und der Rucksack scheuert. Ich weiss nicht, ob ich den behalten mag.. Mal schauen, vielleicht tausch ich ihn um oder geb ihn zurück. Ist trotzdem schon mal n Fortschritt (selbst wenn ich ihn zurück gebe), weil mein letzter Rucksack schon seit Monaten hinüber ist und ich mir bisher noch keine Zeit genommen hab, mir einen Ersatz zu kaufen – und jetzt hab ich mich immerhin schon mal um ne Neuanschaffung gekümmert. Is doch was 😉

Ehrlich gesagt: Wenn ich meinen Eintrag zum letzten Freitags-Füller lese, fühle ich mich ja selbst als Drama-Queen. Bin ich echt so überfordert – oder überzieh ich einfach nur?

Aber ich hab mich echt so gefühlt in dem Moment, wo ich das geschrieben hab!

Jetzt bin ich wieder ausgeglichener … der Nachmittag mit meiner Freundin hat mir wohl echt gut getan. Auch wenn die mich manchmal mit ihrer gandenlosen Ehrlichkeit nervt, die ich nicht immer hören mag – ist unbequem!

Somit wurde mir auch vor Augen geführt, dass sie ihre Träume und Ziele hat und diese verfolgt… und mir diese gerade irgendwie abhanden kommen und ich nur noch das Gefühl hab, irgendwie allem Möglichen hinterher zu stramplen..

Das tat weniger gut.

Überhaupt: Wo ist bei mir gerade die Grenze zwischen Überdramatisieren und wirklicher Überforderung?  Ich weiss es nicht.

Im Moment fühlt sich alles sehr ruhig und gut an … doch heute Nachmittag war WIRKLICH alles für mich hochdramatisch und nicht zu schaffen. Und das Ganze aus eigentlich kleinem Anlass.

Vielleicht strengt es mich derzeit so an, auf der Gerade zu bleiben, dass ich bei der kleinsten Unebenheit total in Panik, aus dem Gleichgewicht zu kommen, das Lenkrad völlig verreiße und heillos übersteure!

Hm.

Komm runter Drama-Queen! *Augenroll*

… hier gerade auf meiner Couch kann ich das gar nicht richtig nachvollziehen.

Doch ich fürchte, der nächste Ausschlag des barbarellischen Dramameters lauert schon auf mich..

Mist.

Ich weiss mich langsam nicht mehr ganz einzuschätzen und das macht mir Sorge. Manche Leute sagen, dass ich wirklich zu viel um die Ohren hab und auf mich achten soll – und irgendwie sprechen die Zeichen dafür … und trotzdem ist es so schwierig, los zu lassen oder sich mit dem Gedanken zu befassen, dass ich irgendwo kürzer treten soll(te).

… vielleicht sind ja die anderen die Drama-Queens und Drama-Kings???

Oder ist das nur so eine Art blauäugiges Pippi Langstrumpf Syndrom von mir, a la „Ich mach mir die Welt, widde-widde, wie sie mir gefällt!“?

Mann, ging der Urlaub schnell rum.

Okay – bei nicht mal 1,5 Wochen ist das ja klar.

So richtig runter gekommen bin ich nicht, ich hab gemerkt, wie ich oft innerlich noch sehr am rotieren war. Selbst wenn nichts zu tun war – oder vielleicht gerade deswegen.

.. da fällt mir ein: Ich muß gleich mal beim Finanzamt anrufen!

Okay … Verlängerung für meine Steuererklärung ist jetzt bis Ende September.

Uff … schon wieder was von der Liste.

Irgendwie sind es lauter so Kleinigkeiten, die mich dauernd wieder hochpeitschen. Da ein Anruf beim Finanzamt, ein Telefonat mit der Hausärztin (wir versuchen seit über drei Wochen miteinander zu telefonieren, damit ich mal die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung mitgeteilt bekomme), einen Termin mit dem Orthopäden (ja, ganz toll – hab vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich bei mir ein Überbein am Fußspann bildet! Panik!) und dann wollte ich eigentlich noch wegen einer geplanten Kur mal Erkundungen einziehen.. Das stresst mich auch ein bißchen.

Und das war nur das „ganz private Telefonzeug“.

Beim Mikrozensus lauern noch Stunden von Interviews auf mich. Doch irgendwie kann ich das nicht loslassen. Ich weiß, dass ich diese Arbeit eigentlich abschieben sollte zur Zeit.

Denn beim Theater hab ich jetzt auch wieder etwas mehr zu tun, da ich mich um Prospekte und Plakate kümmere .. eigentlich um das ganze Werbungszeug. Doch bei dem kenn ich mich nicht aus. Deswegen hab ich gerade nur Prospekte und Plakate auf dem Schirm. Und ich hab die Rolle für die neue Saison zugesagt. War vielleicht auch etwas doof.

.. denn ich weiß ja nicht genau, was mit Mama an zusätzlicher Arbeit auf mich zukommt. Mama ist seit ein paar Tagen wieder aus der ReHa daheim und meine Schwester wohnt im Moment komplett bei ihr, um alles zu organisieren. Da bin ich ihr echt dankbar. Heute zum Beispiel ist der Termin mit dem MDK wegen der Einstufung des Pflegegrads. Im Prinzip geht irgendwie gar nichts mehr bei Mama „einfach so“. Nicht mal ein Arzttermin oder sowas. Ich find das ziemlich beängstigend. Vielleicht unterschätze ich Mama auch. Keine Ahnung.. Doch gestern waren wir zum Beispiel Eis essen (also meine Schwester und ich, Mama hat sich daheim ausgeruht) und als wir wiederkamen, meinte Mama, sie hätte schon „zu Abend gegessen“ … ja, sie hat nen Joghurt gegessen. Und so ähnlich ist das dann halt auch mit „Mittagessen“ oder ähnlichem.. Verflixt. Ich werde immer mehr (im Urlaub hab ich am Tag eine Tafel Schokolade und mehr gegessen… ich weiß auch nicht, ich hab den unheimlichen Ess- und Süßbedarf) und Mama ist spindeldürr. Warum hab ich das nicht von ihr, dass ich einfach nichts zu essen brauch?

Ich glaub, es ist wichtig, dass ich wieder mit Sport anfange, um die inneren Spannungen abzubauen! Ich hab heute die 94 kg überschritten (eigentlich erstaunlich wenig für die Kalorien, die ich in mich reingestopft habe in den letzten Wochen!) und hab gestern bewußt bemerkt, dass ich dazu tendiere, den Fahrstuhl nehmen zu wollen. Ja, klar. Es wird langsam wieder beschwerlich, die Treppe zu nehmen! Ganz schlecht! Ja, und im Urlaub bewege ich mich auch oftmals weniger, als an einem normalen Tag. So ein Urlaubstag oder Wochenendtag daheim – da komm ich auf keine 2000 Schritt. Normal bekomm ich in meinem Alltag die 8000 bis 10000 Schritte schon irgendwie ohne Megaumstände zusammen.

Naja, gut.

Zum Glück geht es sich hier im Büro ruhig an. Das brauch ich grad auch, dass ich hier zumindest halbwegs nen Ruhepol hab. Schon was erledigen und wegschaffen, aber nicht noch bergeweise das Zeug oben drauf. Ich hab auch vor, etwas Zeug weg zu schaffen hier. Und damit meine ich: Ablage, Ablage, Ablage und weg mit dem Krempel! Das erdrückt mich hier alles!

Kleines Problem: Ich hab seit Jahr(zehnten) keine Ablage gemacht und ich bekomme Panikanfälle, wenn ich es machen soll. Doch das macht es ja auch nicht besser. Die Stapel wachsen und wachsen und ich hab keinerlei Übersicht mehr! Also muß ich der Angst ins Auge schauen, das Herzrasen und die Atemnot überwinden, die mich beim Beschäftigen mit dem Papierbergen befällt – und endlich reduzieren und aufräumen!

.. oh Gott – schon wenn ich das schreibe, bekomme ich einen Anflug von Angst, wird mir übel und befällt mich ein flaues, kopfloses Gefühl.

Aber egal.

So kann es nicht weitergehen!

Heute wird noch ein bißchen „Urlaubsrückstände“ aufgearbeitet und ein paar einfache Arbeiten erledigt sowie dringende Anfragen beantwortet – und morgen starte ich mit der ersten Portion an „Aufräumen“. Auch wenn es nur EIN Ordner wird, der dann geordnet ist .. das ist dann ein Anfang! Einfach nicht entmutigen lasen von den noch unsortierten Ordnern, die da noch lauern!

So!

Daheim wäre das zwar auch ne gute Sache … doch irgendwie kann cih nicht an allen Fronten gleichzeitig Kraft investieren. Also werden jetzt erst mal im Büro die ersten Schritte in die Klarheit gemacht!

Ja, es wirkt so, als ob ich nur noch nörgle.

Ist ja auch irgendwie grad so hier.

Ich bemerke auch sowas wie „tagezeitabhängige Überforderungssymptome“ – in den Morgenstunden ist es GANZ schlimm (besonders vor dem Aufstehen die Hölle), dann am Vormittag sehr erdrückend, um die Mittagszeit ist mir hundeelend und speiübel … erst im Laufe des Nachmittages wird es besser und mein Gesamtzustand gelöster, die Übelkeit verschwindet dann auch wieder. Und am Abend bin ich froh, wenn ich irgendwas vom Tisch hab und ein Häkchen dran machen kann – und bin komplett erschlagen und unfähig noch viel mehr abseits des Erforderlichen zu tun.. Als „Erforderlich“ wird dann übrigens so gut wie nichts mehr neben essen und fernsehen eingestuft, falls nicht irgendwelche Termine abgemacht sind.

Das ist zumindest so, wenn ich zur Arbeit gehe.

Kein besonders beseelender Zustand, ehrlich gesagt!

Und klar, ich nehme mir vor, wieder mit dem Sport zu beginnen .. doch es fehlt die Energie am Abend. Schon blöd.

Naja .. jetzt ist Mittag – und mein Energie- und Stimmungslevel im Moment ganz okay..

 

Dann mal frisch ans Werk.

 

 

 

Ich glaub, ich hab den idealen Urlaubsort gefunden.

Glaub es echt nicht – der Druck wird hier immer höher.

Muß jetzt echt mal schauen, dass ich abhau!

Hab heute ein Freitagsfeeling. Kein Wunder: Morgen ist Feiertag und den Freitag hab ich frei. Juhuu!

Schnüggel und ich haben von Donnerstag (also morgen) bis Samstag ein Hotelzimmer im Schwarzwald gebucht. Ist natürlich lächerlich nah, doch es geht mir mehr ums Rauskommen allgemein. Nen Wellnessbereich gibt’s in dem Hotel auch und ich hoffe auf Massagen. Und irgendwo in der Umgebung hat es da glaub auch nen See – also wäre „Gewässer“ auch gesichert. Vielleicht kann man sogar mit nem Bott drauf rumfahren.. Hinsitzen und draufgucken ist aber auch schon okay.

Im Büro ist es heute irgendwie *Matsch*

Hatte eine Besprechung, vor der ich ziemlich Muffesausen hatte – die lief gut … und ansonsten war noch jede Menge Zeug zu tun, über das ich nun mal leider komplett den Überblick verloren hab im Moment.

Eine Sache war terminlich sehr wichtig. Die ist erledigt. Doch eine andere steht noch an. Die muß ich noch machen.. Dann kamen noch Anfragen rein – eigentlich easy, doch ich weiß nicht, wie die Antwort formulieren. Und dann hab ich bemerkt, dass ich in einem Fall wohl was falsch verstanden hab und somit nicht richtig reagiert habe. Mist..

*seufz*

… hoffentlich komm ich heute noch hier raus.

Mama gegenüber hab ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Irgendwie hab ich überall ein schlechtes Gewissen!

 

Mir ist kotzübel. Und ich bin innerlich total aufgekratzt und unruhig. Ich bin fahrig und ängstlich und weiß nicht, wo anfangen. Hab das Gefühl, es bricht alles über mich ein, über mir zusammen..

Ich möchte einfach nur weg, weit weg – und das am Besten für mehrere Wochen.

Ich bin so froh, dass ich zumindest den Freitag jetzt frei habe – doch irgendwie kommen wir nicht mit den Planungen voran 😦

Ich möchte gern irgendwohin fahren. Eigentlich egal, wo – Hauptsache raus hier und Natur und sonst nichts.

Doch das Planen ist auch schon wieder Stress.

.. alles Mist.

Und ich werde immer schwerer .. 92,1 kg waren es heute.

Doch zum Kalorienzählen hab ich gerade nicht auch noch die Kraft.

Könnte nur noch heulen.

Eigentlich bin ich ja seit drei Wochen bei so einem Aufräumprogramm dabei … die Magische Küchenspüle heißt das Ding und ich hab da schon ein paar Mal mitgemacht und fand es recht motivierend, die täglichen Mails zu bekommen und fand die kleinen Zeiteinheiten von 15 Minuten was machen, sehr überschaubar und trotzdem hab ich eine Verbesserung bemerkt in der Wohnung.

Dieses Mal .. ja .. ich lese die Mails nicht mal 😦

Geschweige denn, dass ich 15 Minuten was mache.

Ich denke nicht mal dran … irgendwie ist eh so viel los. Doch das noch wachsende Chaos daheim ist auch nicht hilfreich, einen Überblick in meinem Leben zu gewinnen.

Vielleicht sollte ich heute einfach anfangen – reinspringen ins Programm, wie es bei der FlyLady heißt.

Doch ich bin so unendlich müde und erschöpft. Heute früh tat mir irgendwie alles weh nach dem Aufwachen.. Doch daheim bleiben ist auch keine Lösung. Selbst wenn ich nicht alle Berge hier wegarbeite, reduziere ich sie zumindest, wenn ich komme und was mache. Einfach ein Schritt nach dem anderen. Ein Projekt nach dem anderen. Obwohl – realistisch gesehen ist es eher: Von allen möglichen Projekten immer wieder ein Schrittchen – und nichts wird wirklich fertig oder kommt vom Tisch 😦

Eigentlich sollte ich mich freuen, dass Ostern vor der Tür steht und damit auch ein paar freie Tage – doch irgendwie bringt mich das alles noch mehr unter Druck hier.

.. und mit Mama weiß ich auch nicht weiter. Hab morgen eine Besprechung mit der Heimleitung – und gestern von einer Pflegerin erfahren, dass Mama nachts durch die Gegend läuft! Sie läuft in der Nacht ohne alles durch dei Gegend – und am Tag bewegt sie sich nur im Rollstuhl vorwärts! Und sie weiß nichts davon, dass sie in der Nacht durch die Gegend läuft.
.. kann sie so wirklich heim?! Was, wenn sie da zur Wohnungstür rausrennt im Schlafanzug und .. keine Ahnung, was!

Es war schlimm, als Mama sich nicht bewegen konnte – doch vielleicht wird alles noch ein größeres Problem, wenn sie sich wieder bewegen KANN!

Wie meinte die Pflegerin? Es gibt „Läufer“, die sich immer bewegen müssen – dazu würde Mama gehören. Und dass sie so eien innere Unruhe hätte. Ja, das kenn ich. Schon seit Jahren hat sie diese innere Unruhe. Unzufriedenheit, nennt es Schnügel auch. Und ich kenn das auch bei mir. Je weniger ich wiege, desto mehr werde ich auch zum „Läufer“ .. in der dickeren Phase wurde ich ja imemr mehr zum „Esser“..

Oh Mann. Irgendwo sind überall nur Probleme .. und nirgends wirklich Lösungen.

 

Ich halte mein Gewicht immer noch unter 90 kg .. das freut mich sehr!

Ja, gut – ich hab ein bißchen mehr, als direkt nach dem Fasten, doch ich bin durch die Fastenwoche auf unter 90 kg gekommen und das hab ich ja im letzten dreiviertel Jahr nicht geschafft – also war so gesehen das Fasten für mich durchaus ein Erfolg!

Meine Kurve gefällt mir 🙂

Ich finde, es ist eine gute Basis, von der ich nun weiterarbeiten kann.

.. doch ehrlich gesagt ist das weiterarbeiten im Moment etwas schwer. Den Dreh, Sport zu machen, hab ich gerade gar nicht. Und ich hab letzten Freitag meinen Schrittzähler endgültig verloren 😦

Ich komme auch morgens immer schwieriger aus dem Bett. Mich belastet die berufliche Situation und die Situation mit Mama, die nicht absehbar ist. Auch seh ich seit dem gestrigen Gespräch mit Mamas Krankenkasse zusätzlich noch eine finanzielles Fiasko auf uns alle zukommen – sollte Mama tatsächlich nicht mehr den Sprung nach Hause schaffen und im Pflegeheim bleiben müssen, haben wir sowohl von den Finanzen her eine im Moment nicht überblickbare Situation wie auch .. tja .. also ich fürchte, dass Mamas Psyche dann leider komplett in den Keller geht, wenn der Heimaufenthalt mehr wird, als ein „Urlaub“, wie sie es im Moment noch sieht.. An Urlaub für mich ist im Moment nicht zu denken (dabei hätte ich es wirklich nötig) – ich bekomme Panik, was alles zu tun ist, doch hab das Gefühl, hier nicht gehen zu können. Ich kann ja schlecht in den Urlaub, wenn nicht klar ist, wie es mit Mama weitergeht. Und im Büro ist irgendwie … seufz .. naja, ich Panik wird nicht weniger. Egal, wie „viel“ ich schaffe – es drückt trotzdem noch dauernd Weiteres nach. Ich hab das Gefühl, nichts vom Tisch zu bekommen – nur, dass das, was zu tun ist dauernd wieder in neuen Facetten auftaucht. Sehr, sehr frustrierend – echt! Wenn es wenigstens immer as Neues wäre, hätte ich eher das Gefühl, was zu schaffen – aber so?! Das gibt mir das totale Versagergefühl. 😦

Wenigstens das Gewicht macht mir Freude. Nie wieder die Neun vorne – das ist das Ziel!

… dafür sollte ich mich allerdings lieber in Fleischverzicht üben – heute gab es zum Frühstück jede Menge Gummibärchenfleisch … nicht sooo figurförderlich *schluck*

Seit vorgestern ist Mama in die Kurzzeitpflege umgezogen und gestern Abend ging ich zu ihr, um sie zu besuchen.

Zuerst mal hat mich der Pfleger abgefangen und ich hab ihm Mamas Medikamente gegeben. Als er sie zusammengestellt hat, hab ich voller Überraschung festgestellt, dass „das“ zentrale Herzmittel von Mama bei ihm auf der Liste fehlt. Ich hab meine Verwunderung ausgedrückt und in irgendeiner anderen Liste war das Medikament dann doch drin. Stimmte mich nicht gerade vertrauensvoll..

Ich bin zu Mama rein – und wurde erst mal von ihr angepflaumt, was ich wolle und ob ich zu ihr wolle.

… äh. Ja? … klar.

Sie meinte, sie müsse aufs Klo und die Schwester würde nicht kommen und überhaupt, was ich jetzt wieder mit ihr vor hätte und wo ich sie hinbringen wolle und ich solle ihr mal erklären, was das alles soll..

Ich war total geschockt.

Mama war die letzten Tage im Krankenhaus zunehmend entspannt und klar gewesen – und jetzt wieder so ein heftiger Absturz.

Ich bin ziemlich geschockt aus dem Zimmer und zum Pfleger, der meinte, das sei normal und hätten sie hier oft, dass die Leute ihre Kinder beschimpfen würden. Außerdem war er sehr überrascht, dass ich meinte, Mama könne in ein paar Wochen wieder heim. Er meinte, das solle ich mal nicht so positiv sehen und sie würde bestimmt hier bleiben.

Das hat mich total fertig gemacht.

Die totale Verwirrung von Mama, ihre Schimpftiraden und ihre Aggressivität und Ablehnung und dann noch diese Aussage, dass eh nichts mehr besser wird.. Ich traute mich beinahe nimmer ins Zimmer. Eigentlich wollte ich nur noch weglaufen und nie wieder kommen. Der Pfleger bemerkte wohl meinen Schockzustand und meinte, wir könnten ja mal zusammen reingehen. Auch die Pflegerin kam mit und bei ihr hatte sich Mama schon beschwert, dass ich da sei und sie ein bißchen den Weg geebnet und gesagt:„Unsere Kinder sind uns doch immer willkommen.“ Ich hab mich dann ein bißchen zu ihr gesetzt, doch irgendwie war ich die ganze Zeit ein bißchen in Hab-Acht-Stellung. Ich hatte regelrecht ein bißchen Angst vor ihr. Das hab ich in der Art noch nie erlebt.

Als ich gegangen bin, hab ich noch mit der Pflegerin gesprochen. Und sie versuchte, mich aufzubauen .. so richtig gut ist ihr das nicht gelungen. Ich hab hinterher nur noch geheult und per WhatsApp Schnüggel und meiner Schwester geschrieben. Meine Schwester hat dann spontan gesagt, sie kommt übers Wochenende. Ich hab ein schlechtes Gewissen, sie durch die ganze Republik zu scheuchen – doch ich bin ehrlich gesagt sehr dankbar für ihre Unterstützung.

Nun muß ich immer noch meiner Bescheinigung für den Arbeitgeber hinterher rennen .. trotz fünfmaliger Nachfrage haben sie es im Krankenhaus nicht hinbekommen, mir die Bescheinigung auszustellen. Und ich möchte versuchen, raus zu finden, welche Medikamente sie ihr im Krankenhaus gegeben haben und welche jetzt .. denn sie bekommt nun wieder starke Schmerzmittel und eigentlich hatte sie zuletzt im Krankenhaus gar nimmer so heftige Schmerzen?! Ich hab das Gefühl, die Mittel machen sie eher verwirrt und somit aggressiv und hilflos / unsicher.

Ich fühle mich ziemlich niedergedrückt und weiß nicht, wie es weiter geht und was machen.. Ich fühle mich etwas hilflos – und auch als schlechte Tochter.

Im Büro prasselt es auch von allen Seiten auf mich ein. Ich sehe keine bis sehr, sehr wenig Hoffnung mehr, dass ich alles schaffen werden – und mache nun halt einfach eins nach dem anderen und an allen Projekten immer ein bißchen.
Was soll ich auch sonst tun?

Mit dem Gewicht .. naja, heute hatte ich ein Wiedersehen mit der 93. Das ist eigentlich nicht verwunderlich – ich hab vorgestern Abend eine komplette Packung Krokanteier und Großpackung Fontant-Eier als Vorspeise für eine halbe Tüte Schokorosinen verdrückt. Und danach zu Abend gegessen. Vielleicht hängt es aber auch mit dem Beginn meiner Periode zusammen, dass ich so nen hammermäßigen Schokobedarf hatte.

Gestern hab ich mich spontan zu einer Fasten-Woche angemeldet. Das geht morgen los. Eigentlich ein bißchen bescheuert, weil es wieder zusätzlicher Stress ist (vermutlich), aber andersrum: Es ist für mich. Es entlastet – und vielleicht gibt es mir die innere Erlaubnis, dass ich zwischendrin mal entspanne und runterkomme. Also: Warum nicht? Wirklich passen wird es wohl eh NIE. Also kann ich es auch zu einem unpassenden Zeitpunkt machen. Punkt.

Ich hab nämlich einfach keine Lust, auf alles zu verzichten, was für mich ist, um den ganzen Ansprüchen von außen zu genügen.

Und deswegen mach ich es halt einfach DOCH! Auch wenn es nicht passt. Punkt!

November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Bereits Geschriebenes..

Schubladendenken

Derzeitiger Lesestoff..