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Ja, es wirkt so, als ob ich nur noch nörgle.

Ist ja auch irgendwie grad so hier.

Ich bemerke auch sowas wie „tagezeitabhängige Überforderungssymptome“ – in den Morgenstunden ist es GANZ schlimm (besonders vor dem Aufstehen die Hölle), dann am Vormittag sehr erdrückend, um die Mittagszeit ist mir hundeelend und speiübel … erst im Laufe des Nachmittages wird es besser und mein Gesamtzustand gelöster, die Übelkeit verschwindet dann auch wieder. Und am Abend bin ich froh, wenn ich irgendwas vom Tisch hab und ein Häkchen dran machen kann – und bin komplett erschlagen und unfähig noch viel mehr abseits des Erforderlichen zu tun.. Als „Erforderlich“ wird dann übrigens so gut wie nichts mehr neben essen und fernsehen eingestuft, falls nicht irgendwelche Termine abgemacht sind.

Das ist zumindest so, wenn ich zur Arbeit gehe.

Kein besonders beseelender Zustand, ehrlich gesagt!

Und klar, ich nehme mir vor, wieder mit dem Sport zu beginnen .. doch es fehlt die Energie am Abend. Schon blöd.

Naja .. jetzt ist Mittag – und mein Energie- und Stimmungslevel im Moment ganz okay..

 

Dann mal frisch ans Werk.

 

 

 

Ich glaub, ich hab den idealen Urlaubsort gefunden.

Glaub es echt nicht – der Druck wird hier immer höher.

Muß jetzt echt mal schauen, dass ich abhau!

Hab heute ein Freitagsfeeling. Kein Wunder: Morgen ist Feiertag und den Freitag hab ich frei. Juhuu!

Schnüggel und ich haben von Donnerstag (also morgen) bis Samstag ein Hotelzimmer im Schwarzwald gebucht. Ist natürlich lächerlich nah, doch es geht mir mehr ums Rauskommen allgemein. Nen Wellnessbereich gibt’s in dem Hotel auch und ich hoffe auf Massagen. Und irgendwo in der Umgebung hat es da glaub auch nen See – also wäre „Gewässer“ auch gesichert. Vielleicht kann man sogar mit nem Bott drauf rumfahren.. Hinsitzen und draufgucken ist aber auch schon okay.

Im Büro ist es heute irgendwie *Matsch*

Hatte eine Besprechung, vor der ich ziemlich Muffesausen hatte – die lief gut … und ansonsten war noch jede Menge Zeug zu tun, über das ich nun mal leider komplett den Überblick verloren hab im Moment.

Eine Sache war terminlich sehr wichtig. Die ist erledigt. Doch eine andere steht noch an. Die muß ich noch machen.. Dann kamen noch Anfragen rein – eigentlich easy, doch ich weiß nicht, wie die Antwort formulieren. Und dann hab ich bemerkt, dass ich in einem Fall wohl was falsch verstanden hab und somit nicht richtig reagiert habe. Mist..

*seufz*

… hoffentlich komm ich heute noch hier raus.

Mama gegenüber hab ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Irgendwie hab ich überall ein schlechtes Gewissen!

 

Mir ist kotzübel. Und ich bin innerlich total aufgekratzt und unruhig. Ich bin fahrig und ängstlich und weiß nicht, wo anfangen. Hab das Gefühl, es bricht alles über mich ein, über mir zusammen..

Ich möchte einfach nur weg, weit weg – und das am Besten für mehrere Wochen.

Ich bin so froh, dass ich zumindest den Freitag jetzt frei habe – doch irgendwie kommen wir nicht mit den Planungen voran 😦

Ich möchte gern irgendwohin fahren. Eigentlich egal, wo – Hauptsache raus hier und Natur und sonst nichts.

Doch das Planen ist auch schon wieder Stress.

.. alles Mist.

Und ich werde immer schwerer .. 92,1 kg waren es heute.

Doch zum Kalorienzählen hab ich gerade nicht auch noch die Kraft.

Könnte nur noch heulen.

Eigentlich bin ich ja seit drei Wochen bei so einem Aufräumprogramm dabei … die Magische Küchenspüle heißt das Ding und ich hab da schon ein paar Mal mitgemacht und fand es recht motivierend, die täglichen Mails zu bekommen und fand die kleinen Zeiteinheiten von 15 Minuten was machen, sehr überschaubar und trotzdem hab ich eine Verbesserung bemerkt in der Wohnung.

Dieses Mal .. ja .. ich lese die Mails nicht mal 😦

Geschweige denn, dass ich 15 Minuten was mache.

Ich denke nicht mal dran … irgendwie ist eh so viel los. Doch das noch wachsende Chaos daheim ist auch nicht hilfreich, einen Überblick in meinem Leben zu gewinnen.

Vielleicht sollte ich heute einfach anfangen – reinspringen ins Programm, wie es bei der FlyLady heißt.

Doch ich bin so unendlich müde und erschöpft. Heute früh tat mir irgendwie alles weh nach dem Aufwachen.. Doch daheim bleiben ist auch keine Lösung. Selbst wenn ich nicht alle Berge hier wegarbeite, reduziere ich sie zumindest, wenn ich komme und was mache. Einfach ein Schritt nach dem anderen. Ein Projekt nach dem anderen. Obwohl – realistisch gesehen ist es eher: Von allen möglichen Projekten immer wieder ein Schrittchen – und nichts wird wirklich fertig oder kommt vom Tisch 😦

Eigentlich sollte ich mich freuen, dass Ostern vor der Tür steht und damit auch ein paar freie Tage – doch irgendwie bringt mich das alles noch mehr unter Druck hier.

.. und mit Mama weiß ich auch nicht weiter. Hab morgen eine Besprechung mit der Heimleitung – und gestern von einer Pflegerin erfahren, dass Mama nachts durch die Gegend läuft! Sie läuft in der Nacht ohne alles durch dei Gegend – und am Tag bewegt sie sich nur im Rollstuhl vorwärts! Und sie weiß nichts davon, dass sie in der Nacht durch die Gegend läuft.
.. kann sie so wirklich heim?! Was, wenn sie da zur Wohnungstür rausrennt im Schlafanzug und .. keine Ahnung, was!

Es war schlimm, als Mama sich nicht bewegen konnte – doch vielleicht wird alles noch ein größeres Problem, wenn sie sich wieder bewegen KANN!

Wie meinte die Pflegerin? Es gibt „Läufer“, die sich immer bewegen müssen – dazu würde Mama gehören. Und dass sie so eien innere Unruhe hätte. Ja, das kenn ich. Schon seit Jahren hat sie diese innere Unruhe. Unzufriedenheit, nennt es Schnügel auch. Und ich kenn das auch bei mir. Je weniger ich wiege, desto mehr werde ich auch zum „Läufer“ .. in der dickeren Phase wurde ich ja imemr mehr zum „Esser“..

Oh Mann. Irgendwo sind überall nur Probleme .. und nirgends wirklich Lösungen.

 

Ich halte mein Gewicht immer noch unter 90 kg .. das freut mich sehr!

Ja, gut – ich hab ein bißchen mehr, als direkt nach dem Fasten, doch ich bin durch die Fastenwoche auf unter 90 kg gekommen und das hab ich ja im letzten dreiviertel Jahr nicht geschafft – also war so gesehen das Fasten für mich durchaus ein Erfolg!

Meine Kurve gefällt mir 🙂

Ich finde, es ist eine gute Basis, von der ich nun weiterarbeiten kann.

.. doch ehrlich gesagt ist das weiterarbeiten im Moment etwas schwer. Den Dreh, Sport zu machen, hab ich gerade gar nicht. Und ich hab letzten Freitag meinen Schrittzähler endgültig verloren 😦

Ich komme auch morgens immer schwieriger aus dem Bett. Mich belastet die berufliche Situation und die Situation mit Mama, die nicht absehbar ist. Auch seh ich seit dem gestrigen Gespräch mit Mamas Krankenkasse zusätzlich noch eine finanzielles Fiasko auf uns alle zukommen – sollte Mama tatsächlich nicht mehr den Sprung nach Hause schaffen und im Pflegeheim bleiben müssen, haben wir sowohl von den Finanzen her eine im Moment nicht überblickbare Situation wie auch .. tja .. also ich fürchte, dass Mamas Psyche dann leider komplett in den Keller geht, wenn der Heimaufenthalt mehr wird, als ein „Urlaub“, wie sie es im Moment noch sieht.. An Urlaub für mich ist im Moment nicht zu denken (dabei hätte ich es wirklich nötig) – ich bekomme Panik, was alles zu tun ist, doch hab das Gefühl, hier nicht gehen zu können. Ich kann ja schlecht in den Urlaub, wenn nicht klar ist, wie es mit Mama weitergeht. Und im Büro ist irgendwie … seufz .. naja, ich Panik wird nicht weniger. Egal, wie „viel“ ich schaffe – es drückt trotzdem noch dauernd Weiteres nach. Ich hab das Gefühl, nichts vom Tisch zu bekommen – nur, dass das, was zu tun ist dauernd wieder in neuen Facetten auftaucht. Sehr, sehr frustrierend – echt! Wenn es wenigstens immer as Neues wäre, hätte ich eher das Gefühl, was zu schaffen – aber so?! Das gibt mir das totale Versagergefühl. 😦

Wenigstens das Gewicht macht mir Freude. Nie wieder die Neun vorne – das ist das Ziel!

… dafür sollte ich mich allerdings lieber in Fleischverzicht üben – heute gab es zum Frühstück jede Menge Gummibärchenfleisch … nicht sooo figurförderlich *schluck*

Seit vorgestern ist Mama in die Kurzzeitpflege umgezogen und gestern Abend ging ich zu ihr, um sie zu besuchen.

Zuerst mal hat mich der Pfleger abgefangen und ich hab ihm Mamas Medikamente gegeben. Als er sie zusammengestellt hat, hab ich voller Überraschung festgestellt, dass „das“ zentrale Herzmittel von Mama bei ihm auf der Liste fehlt. Ich hab meine Verwunderung ausgedrückt und in irgendeiner anderen Liste war das Medikament dann doch drin. Stimmte mich nicht gerade vertrauensvoll..

Ich bin zu Mama rein – und wurde erst mal von ihr angepflaumt, was ich wolle und ob ich zu ihr wolle.

… äh. Ja? … klar.

Sie meinte, sie müsse aufs Klo und die Schwester würde nicht kommen und überhaupt, was ich jetzt wieder mit ihr vor hätte und wo ich sie hinbringen wolle und ich solle ihr mal erklären, was das alles soll..

Ich war total geschockt.

Mama war die letzten Tage im Krankenhaus zunehmend entspannt und klar gewesen – und jetzt wieder so ein heftiger Absturz.

Ich bin ziemlich geschockt aus dem Zimmer und zum Pfleger, der meinte, das sei normal und hätten sie hier oft, dass die Leute ihre Kinder beschimpfen würden. Außerdem war er sehr überrascht, dass ich meinte, Mama könne in ein paar Wochen wieder heim. Er meinte, das solle ich mal nicht so positiv sehen und sie würde bestimmt hier bleiben.

Das hat mich total fertig gemacht.

Die totale Verwirrung von Mama, ihre Schimpftiraden und ihre Aggressivität und Ablehnung und dann noch diese Aussage, dass eh nichts mehr besser wird.. Ich traute mich beinahe nimmer ins Zimmer. Eigentlich wollte ich nur noch weglaufen und nie wieder kommen. Der Pfleger bemerkte wohl meinen Schockzustand und meinte, wir könnten ja mal zusammen reingehen. Auch die Pflegerin kam mit und bei ihr hatte sich Mama schon beschwert, dass ich da sei und sie ein bißchen den Weg geebnet und gesagt:„Unsere Kinder sind uns doch immer willkommen.“ Ich hab mich dann ein bißchen zu ihr gesetzt, doch irgendwie war ich die ganze Zeit ein bißchen in Hab-Acht-Stellung. Ich hatte regelrecht ein bißchen Angst vor ihr. Das hab ich in der Art noch nie erlebt.

Als ich gegangen bin, hab ich noch mit der Pflegerin gesprochen. Und sie versuchte, mich aufzubauen .. so richtig gut ist ihr das nicht gelungen. Ich hab hinterher nur noch geheult und per WhatsApp Schnüggel und meiner Schwester geschrieben. Meine Schwester hat dann spontan gesagt, sie kommt übers Wochenende. Ich hab ein schlechtes Gewissen, sie durch die ganze Republik zu scheuchen – doch ich bin ehrlich gesagt sehr dankbar für ihre Unterstützung.

Nun muß ich immer noch meiner Bescheinigung für den Arbeitgeber hinterher rennen .. trotz fünfmaliger Nachfrage haben sie es im Krankenhaus nicht hinbekommen, mir die Bescheinigung auszustellen. Und ich möchte versuchen, raus zu finden, welche Medikamente sie ihr im Krankenhaus gegeben haben und welche jetzt .. denn sie bekommt nun wieder starke Schmerzmittel und eigentlich hatte sie zuletzt im Krankenhaus gar nimmer so heftige Schmerzen?! Ich hab das Gefühl, die Mittel machen sie eher verwirrt und somit aggressiv und hilflos / unsicher.

Ich fühle mich ziemlich niedergedrückt und weiß nicht, wie es weiter geht und was machen.. Ich fühle mich etwas hilflos – und auch als schlechte Tochter.

Im Büro prasselt es auch von allen Seiten auf mich ein. Ich sehe keine bis sehr, sehr wenig Hoffnung mehr, dass ich alles schaffen werden – und mache nun halt einfach eins nach dem anderen und an allen Projekten immer ein bißchen.
Was soll ich auch sonst tun?

Mit dem Gewicht .. naja, heute hatte ich ein Wiedersehen mit der 93. Das ist eigentlich nicht verwunderlich – ich hab vorgestern Abend eine komplette Packung Krokanteier und Großpackung Fontant-Eier als Vorspeise für eine halbe Tüte Schokorosinen verdrückt. Und danach zu Abend gegessen. Vielleicht hängt es aber auch mit dem Beginn meiner Periode zusammen, dass ich so nen hammermäßigen Schokobedarf hatte.

Gestern hab ich mich spontan zu einer Fasten-Woche angemeldet. Das geht morgen los. Eigentlich ein bißchen bescheuert, weil es wieder zusätzlicher Stress ist (vermutlich), aber andersrum: Es ist für mich. Es entlastet – und vielleicht gibt es mir die innere Erlaubnis, dass ich zwischendrin mal entspanne und runterkomme. Also: Warum nicht? Wirklich passen wird es wohl eh NIE. Also kann ich es auch zu einem unpassenden Zeitpunkt machen. Punkt.

Ich hab nämlich einfach keine Lust, auf alles zu verzichten, was für mich ist, um den ganzen Ansprüchen von außen zu genügen.

Und deswegen mach ich es halt einfach DOCH! Auch wenn es nicht passt. Punkt!

Der Titel ist angelehnt an die Mails, die ich immer von Patric Heizmann und dem „Ich bin dann mal schlank“-Team bekomme.

Denn ich von grad einfach nur voll. Voll gefressen. Dabei war ich schon übersatt, bevor ich noch drei Eiweißriegel verdrückt hab… Verflixt.

Gestern Abend hab ich auch viel zu viel gegessen – ich war so geschockt vom Telefonat mit meiner Mama. Und hab mich so generell überfordert gefühlt.

Heut hatte ich ein Telefonat mit einer Bekannten, die in der Alzheimerpflege (oder so ähnlich) arbeitet. Was für mich als wichtige Punkte rauskam war:

Die Verwirrung kann von den Schmerzmitteln kommen!

Das ist im Moment die Hoffnung, an die ich mich klammere.

Auch hab ich mit dem Arzt telefoniert: Sie haben einen Riss im Kreuzbein gefunden! Daher kommen vermutlich die Schmerzen!
.. ich bin echt froh, dass eine Ursache gefunden wurde.

Und ich bin zwar im Moment noch völlig planlos wegen irgendwelchen Unterstützungen mit der Pflege – doch der Stationsarzt macht beim Sozialdienst ne Anforderung. Und mit dem hatte ich schon Kontakt. Durfte nur bisher nicht aktiv werden, ohne Anforderung vom Stationsarzt..

Irgendwie wird es schon weiter gehen.

Ich bin also echt voll … vollgefressen (im Moment) und übervoll mit Anforderungen, die da auf mich zukommen. Beruflich und privat.

Fühle mich leicht erschlagen…

Vor einem Jahr war Mama auch im Krankenhaus .. und ich in Indien. Auch nicht so einfach. Doch irgendwie weniger heftig, wie im Moment.

Heute vor nem Jahr hab ich übrigens begonnen, Fettlogik zu lesen!! 😀

 

Im Moment fühle ich mich so…

asterix-arbeitsbelastung
Quelle: Asterix bei den Goten (mit kleiner Anpassung der Schrift)

Und das ist nur die Arbeit.

Eigentlich könnte man mir auch vier bis fünf Schlingen um den Hals legen und an jeder ein Pferd in eine andere Richtung antreiben..

Würde es fast noch mehr treffen, denn ich hab das Gefühl, dass sich die Schlingen langsam zuziehen..

Gevierhängt, sozusagen – öfter mal was Neues.

Die Sache mit Mama zieht natürlich auch an mir. Auch heute Nacht hatte ich zwei Anrufe von ihr. Einen um Mitternacht (ich war bereits eingeschlafen) und einen in der Früh um fünf. Hab kurz überlegt, hinterher gleich aufzustehen.. Bin dann doch wie üblich im Bett liegen geblieben.. Also nicht so richtig „liegen geblieben“, zumindest nicht im Sinne von Schlafen – da Mama völlig unglücklich war, weil sie den Notruf gedrückt hatte und die Dame sie dort „total angefaucht“ hat und auch die Sanitäter, die kamen, wohl etwas rat- und hilflos waren und Mama sich nicht besonders gut aufgehoben gefühlt hat, hab ich dann mal versucht, die Notrufzentrale zu erreichen. Erfolglos.

Mir war nämlich meine Kollegin im Hinterkopf. Der hatte ich gestern früh erzählt, dass der Notruf zu mir gesagt hatte, ich solle Mama beibringen, sie soll nicht mehr „immer“ den Notruf drücken. Meine Kollegin sah das nämlich ganz anders! Sie meinte, das wäre ja DEREN Job! Und dass meine Mutter da wohl nicht die Einzige wäre, die das macht. Die war richtig sauer und meinte, denen hätte sie bei ihrer Mutter auch mal den Marsch geblasen, als die mit sowas daher kamen.

Vielleicht bin ich einfach zu nett. Nehm zu viel auf mich. Wehre mich nicht genug.

Meine Kollegin meinte auch, ich solle mich nicht so von Mama „erpressen“ lassen … doch das ist schwer. Sie ist ja meine Mutter! Und klar fühle ich mich verpflichtet, sie nicht hängen zu lassen. Besonders, wenn sie Schmerzen hat. Und ich glaub ihr ja, dass sie das hat. Sie kann wohl wirklich schlecht laufen und das Laufen war bisher immer Mamas ganzer Stolz. Wie gut sie zu Fuß ist.

Hm.

Jedenfalls hab ich Montag nen Termin beim Arzt mit ihr. Ich hoffe, dass da was über das Einstellen von Medikamenten oder so zur Sprache kommt. Oder auch von Hilfen durch Soziale Dienste.

Auch mein Kalorienkredit erweist sich als schwieriger, als gedacht.

Zum einen komm ich nahezu auf kein Minus am Tag. Am Montag hatte ich sogar ein ordentliches Plus zu verzeichnen! Das ist schon mal sehr schade. Zum anderen hab ich heute festgestellt: fddb ändert die Zahlen auch rückwirkend einfach ab!! So hatte ich zum Beispiel am Dienstag ein minus von 35 kcal am Tagesende. Das steht auch so in der Tabelle. Doch gucke ich HEUTE auf den Dienstag, hab ich nur ein Minus von 27 kcal!! Schon klar, mein Ausgangsgewicht heute ist niedriger, als am Dienstag – somit hab ich weniger Differenz. Doch im Großen und Ganzen find ich das so ziemlich doof, weil ich halt nicht TÄGLICH meine Kaloriendifferenz eingetragen hab – und es auch zukünftig wohl kaum machen werde. Diese „Nachkorrekturen“ von fddb verfälscht dann ja jetzt alles und das macht mich knurrig.

.. natürlich könnten mir ein paar Kalorien hin oder her eigentlich völlig wurscht sein. Das ist eh alles ungenau. Zum einen rechne ich NULL Bewegungsverbrauch ein und zum andern wiege ich auch nicht ab, somit sind die Kalorien auch nur Schätzwerte. Ich koche ja auch nicht selbst und somit ist so Restaurantzeug auch alles nur Pi mal Daumen.

Trotzdem grummelt es in mir.

… dabei ist DAS grad wirklich meine kleinste Sorge!

Ja, heute schreib ich auf. Und ich hab bisher 506 kcal. Und noch neun Stunden Tag vor mir. Und ehrlich gesagt: Heute eigentlich noch gar nichts wirklich gegessen! Also echt jetzt! Dafür, dass manche Leute wirklich mit 500 kcal am Tag über Wochen gelebt haben, frag ich mich grad schon: Wie geht das?! Denn ich hab heute ECHT noch nichts wirklich gegessen.

Morgens ein Ei und ein Cola Zero. Und dann nen Espresso mit Stevia.
= nicht mal 100 kcal

Da ich in der Mittagspause Yoga gemacht hab, fiel das Essen aus und ich hab mir nur mal eben zwei Eiweißriegel und einen Eiweißshake in der Drogerie geholt.
= gut 400 kcal

Jetzt gerade trinke ich nen Kaffee mit Stevia.
= schlichtweg NULL kcal .. na gut. FDDB sagt mir grad 5 kcal .. bin ich jetzt also bei 511 kcal .. egal.

Okay.. gefühlt hab ich allerdings nichts wirklich gegessen. Diese Eiweißshakes im Fläschchen sind gefühlt kein Essen für mich (die sind so labberig, nicht mal selbst angerührte Shakes fühlen sich wie „Essen“ an, wie sollten die das dann??) und die beiden Eiweißriegel .. echt jetzt?! Das ist auch eine Sache von nicht mal zwei Minuten. Also gefühlt: Auch nichts gegessen.

Zumindest ist die Eiweißbilanz gut.

Aber langsam hab ich echt richtig Hunger.. fühl mich schon ganz schwach.

Das kann aber auch an der allgemeinen Situation liegen, dass ich mich hier einfach überfordert fühle im Moment .. und dann noch Mama. Heute hat mein Onkel angerufen. Auch ihm fällt auf, dass Mama richtig abbaut. Nach dem Telefonat hab ich erst mal nur noch geheult. Nicht, dass er bös war – im Gegenteil. Ich merke erst, wie mich das Ganze belastet und wie ich es immer kräftig verdränge und andere Dinge vorschütze, um mich nicht damit beschäftigen zu müssen.. Und dann das schlechte Gewissen – ich meine: Es ist doch meine Mutter. Und es geht ihr nicht gut. Und ja .. natürlich hab ich auch Angst, dass sie stirbt. Und ich bin besser im Wegsehen und Ablenken, als dem Ganzen in die Augen zu schauen..

Naja … *seufz* .. zumindest fällt hier im Büro heute die ganze Gummibärenjagd weg. Das Vorzimmer ist zu, die Vorzimmerdame im Urlaub (dort stehen die Gummibärchen) und Chef hab ich ja immer noch keinen, also ist der ganze Bereich geschlossen und im Dornröschenschlaf..

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