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Heute ist mein erster Arbeitstag. Gut, eigentlich gestern – doch da hatte ich ein Seminar und war somit nicht im Büro.

Heute ging es dann schon mit Volldampf los: Erste Besprechung um 9:15, zweite Besprechung (die mir bis 20 Minuten vorher unbekannt war) um 10:45 Uhr und dann um 11:45 Uhr eine Verabredung zum Mittag. GLeich nach dem Mittag dann eine Besprechung mit der Chefin, was in meinem Verfahren gelaufen ist während meiner Abwesenheit. Und noch hoch zum Abteilungsleiter und zum Jurist und neue Termine für diese Woche ausmachen .. also es ging gleich voll ab.

Die ersten paar Stunden war ich im vollen Panikmodus, dass ich in den paar Tagen hier ja gar nicht alles hin bekomme (hab ja nächste Woche wieder Urlaub) … doch inzwischen denke ich, es wird schon irgendwie werden.

 

Und eigentlich ist halb sieben auch echt lang genug gearbeitet für den ersten Arbeitstag – ich geh jetzt!

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Mit Hängen und Würgen, einem riesigen Stress und zuletzt einer engen Zusammenarbeit von meiner Cheifn und mir hab ich kurz vor sechs die Unterlagen, die für Ende dieser Woche zugesagt waren, endlich abschicken können!

Ich hielt den Zeitplan ja für relativ unrealistisch .. und ich hab immer noch n bißchen n schlechtes Gefühl, dass das Zeug so unter Hochdruck gemacht wurde (manches hat eher Entwurfstatus und es gibt auch noch einiges an Weiterem zu tun) doch egal:

Es ist raus!

.. und ich bin erleichtert.

Diese Woche hat schon einige Meilensteine gehabt.

Und morgen ist plötzlich schon Juli!!

Ehrlich – ich hab den Juni eher im Vorbeigehen mitbekommen .. richtig wahrgenommen hab ich ihn nicht.

Mir ist heiß.

… und mich käst der ganze Scheiß hier an.

Die ganzen Irrungen und Wirrungen hier und das ganze „der muß da unterschreiben und der da .. und ohne dass der das nicht gemacht hat, darf der nicht das“ und so ein Sandkasten-Sand-Eimerchen-Sandförmchen-Spiel.

Ich will Urlaub. Ich will einfach ein bißchen die Beine hochlegen.

..und eigentlich sollte ich das derzeit wirklich schon allein nach ärztlicher Verordnung!

Ja, mich hat es nämlich am Samstag die Treppe hoch geputzt und ich hab zwei geprellte Knie – und deswegen soll ich die Beine hochlegen und die Knie kühlen.

Am liebsten wäre ich daheim geblieben – doch da Montag die Hölle war und ich das wußte, bin ich ins Büro gegangen. War auch gut so, denn ich konnte wirklich am Vormittag eine Kuh vom Eis führen, sonst wäre die ganz gewaltig eingebrochen und versunken! Und das wäre echt die Hölle geworden.

Naja – gut schlafen bekomm ich auch langsam nimmer so gut hin. Ich schlafe schon, ja .. doch ich wache regelmäßig irgendwann zwischen fünf und sechs auf und kann nimmer schlafen, sondern wälze Sorgen.

Zeug im Büro – und privat. Mama zum Beispiel.

Wir sind jetzt auf der Suche nach einer Tagespflege. Ganz allein daheim geht es einfach nicht. Auch nicht mit der Unterstützung, die wir inzwischen organisiert haben für Duschen, Einkaufen und Medikamentengabe.. Die Tagesstruktur ist trotzdem nicht gegeben. Und mit dem Telefon geht auch was schief. Das legt sie nicht auf und dann ist sie stundenlang nicht erreichbar – und ich bekomme nicht raus, warum sie mich wenige Minuten vorher anrufen wollte..

Alles total nervenzehrend…

Vor ein paar Wochen war ich bei einer Veranstaltung über Ringana. Das ist so ne Firma aus Österreich, wo es „frische“ Produkte gibt. Also ich hab ursprünglich (hauptsächlich auf Messen und so) mal die Kosmetikartikel wahrgenommen und mir mal das Zahnöl gekauft. Es war übrigens FURCHTBAR scharf .. ich konnte es überhaupt nicht verwenden, weil ich den Geschmack unerträglich fand.

Somit war Ringana damit auch gestorben.

Bis meine Heilpraktikerin mich vor mehreren Monaten auf die Nahrungsergänzung und die tollen Erfolge ausmerksam machte, die Patienten von ihr damit gehabt hätten. Mehr Energie und Belastbarkeit und sowas .. also DAS interessiert mich dann schon! Allerdings zu dem Zeitpunkt dann auch nicht soo akut, als dass ich mich genauer damit beschäftigt hätte – abgesehen davon kündigte mir meine Heilpraktikerin an, dass sie mal dazu ne Veranstaltung machen würde, wo jemand davon erzählen würde und alles genauer erklären.

Gut – ich hab dann mal ne „volle Dröhnung“ bestellt.

Und nach dem ersten Fehllauf (Schnüggel hatte auch was bestellt – seins wurde schon vor mehr als zwei Wochen geliefert, meine Bestellung ging nicht raus, wie wir nach einigem Nachforschen feststellten) kam gestern das Paket an.

Weil ich so ein Aktionsangebot bestellt hatte, wo als zusätzliches Geschenk auch irgendein Trunk zur „Unterstützung des Abnehmens“ dabei war, hab ich mit heute aus diesem Gebräu einen Tee gemacht. Schmeckt brutal süß .. doch „zu süß“ gibt es ja nicht für mich 😉
Und ansonsten werde ich mich mal die nächsten Tage und Wochen mit diesen Nahrungsergänzungen dopen. Da ich ja eher schon einige Energieeinbrüche (um nicht zu sagen: Erschöpfungsanfälle) in den letzten Tagen bemerkt hab, finde ich, kann es nicht schaden.

Natürlich kann ich nach nem halben Beutel der ersten Essenz und ner halben Kanne Tee noch NICHTS sagen.

Doch ich bin mal gespannt.

… da ich insgesamt eher etwas unmotiviert bis panisch in den Tag gegangen bin, kann es ja eigentlich nur positive Auswirkungen haben.

Denn zum einen drücken mich jede Menge Termine und Nachfragen auf der Arbeit – und zum anderen war ich gestern bei der Besprechung im Pflegeheim. Ja, ich hatte tatsächlich erwartet, dass mir das organisiert wird – mit der Pflege daheim dann.. Tatsächlich wurde nur die Situation durchgesprochen und was möglich ist … und nun soll ich heute Adressen bekommen, wo ich anrufen kann und versuchen, ob ich was organisiert bekomme. Das löst bei mir eine mittelstarke Panik aus, da ich mich nicht so fühle, als ob ich überhaupt wirklich weiß, was ich überhaupt organisieren will und soll – geschweige denn, ob das Mama überhaupt will! Die will nämlich wahrscheinlich einfach nur „ihre Ruhe“ … und sieht null Bedarf, dass sie unterstützt wird.

… sie erinnert sich übrigens auch nicht, dass sie im Februar alle möglichen Notrufe und Telefonnummern bis zum Erbrechen beansprucht hat, weil ihr immer alle sagen sollten, was sie tun soll… Logisch, dass sie da keinen Bedarf für Unterstützung sieht! Und dass sie ein sonntäglicher Besuch von uns derart stresst, dass sie meiner Schwester am Telefon zwar davon vorjammern kann – doch sie nicht auf die Idee kommt, dass es vielleicht wesentlich stressiger werden könnte, als sich mit Jemandem ne Stunde zu unterhalten, wenn sie den Alltag daheim allein und ohne Hilfe meistern will.

Hm .. ich glaub, es ist ganz gut, wenn ich mich mal ein bißchen dope für die kommende Zeit.

Nach Ostern kommt auch die neue Chefin .. auch spannend, wie das dann wird.

.. hat Schnüggel am Wochenende in meinen Gürtel gezwickt! 😀

Okay – das Loch kommt nur zum Tragen mit den etwas enger sitzenden Hosen, doch egal. Eigentlich stehe ich realistisch zwischen dem letzter Woche von meinem Kollegen und dem am Sonntag von Schnüggel hergestellten Loch.

87,1 kg hab ich heute. Und das finde ich toll! Ja, es ist ein bißchen mehr, als direkt nach dem Fasten, doch dass da natürlich auch der Darm komplett leer war und so, muß man ja schließlich auch bedenken. Ich hab gestern schön auf das Sättigungsgefühl geachtet und somit morgens tatsächlich noch die letzten vier Löffel meines Porridge abgedeckt in den Kühlschrank gestellt und dann am Abend gegessen, als ich nochmal Hunger bekam. Bin echt stolz! Okay – dass ich gut 200 g Rosinen dazu gegessen hab, weil ich so auf das Süße scharf war, war dann nimmer so der Bringer.. Doch besser Rosinen-Yunkie als Schokolade! *hüstel* .. sag ich mal so.

Ansonsten hat sich irgendwie am Wochenende eins ans andere gereiht. Zum großartig Luft holen kam ich nicht. Zweimal waren wir bei Mama … dazwischen Wäsche waschen, bügeln und zu Mama bringen und Theater und dann waren wir Samstag Nachmittag noch bei einer Veranstaltung von Ringana. Mir geht’s ja weniger um die Kosmetik als das Ergänzungszeug.. Im Briefkasten von Mama war dann auch Post zum Erledigen: Ein Schrieb der Krankenkasse und ne Rechnung vom Krankenhaus. Ja, klar .. nur Kleinkram. Trotzdem: Bei dem Schrieb war ein Fragebogen zum „Unfallhergang“ dabei .. da wir aber absolut keine Ahnung haben, was eigentlich los war und auch Mama nichts weiß, gab es eben auch noch ein längeres Telefonat mit meiner Schwester, in dem wir versuchten, nachzuvollziehen, was überhaupt passiert sein könnte. Ich hab den Fragebogen halt jetzt mal ausgefüllt, so gut es ging und zurückgeschickt – mit dem Hinweis, man könne mich ja kontaktieren. Mama damit zu belangen, wäre nicht besonders gut. Da kommt eh nur raus, dass sie sich aufregt. Und dann eben noch die Überweisung ausfüllen und von Mama unterschreiben lassen und dann bei der Bank einwerfen. Klingt ja auch alles schnell gemacht – ist ja aber doch ein Hin- und Hergefahre und zudem muß man halt auch einfach dran denken..

Für meine Dinge hatte ich überhaupt keine Zeit dieses Wochenende.. sprich: Ich sollte unbedingt für die Steuer meinen Einspruch begründen und dafür die Unterlagen zusammensuchen und auch unbedingt meinen Mikrozensus mal fertig machen, damit ich die letzten Interviews übertragen kann. Morgen stehen nämlich schon die nächsten wieder an..

Dafür bin ich jetzt wieder hübsch – die Haare sind neu gefärbt 😀

Da unklar ist, ob Schnüggel nächstes Wochenende kommt und er mein Färbemeister ist, war das dieses Wochenende noch dringend zu erledigen.

Und irgendwie reiht sich halt eine Sache an die nächste und das wenigste ist dann einfach erledigt, sondern zieht oft noch irgendwas nach..

Beispielsweise hab ich letzte Woche einen Sitzring für Mama gekauft. Im Sanitärhaus fragten sie nach einem Rezept dafür. Hatte ich natürlich keins. War ja meine Idee gewesen, das zu kaufen (also eigentlich meiner Schwester ihre – aber egal..). Also nahm ich den Ring mal mit und die freundliche Verkäuferin meinte, wenn ich ein Rezept in den nächsten zwei Wochen nachliefere, könnten wir das noch verkuddeln. Nachdem ich bei den Ärzten nicht durchkam, drückte ich meiner Schwester aufs Auge, sich darum zu kümmern. Bei Ärzten anrufen kann man auch von Bremen aus! Und schließlich meinte sie, ich soll ihr sagen, wenn sie was machen kann. Also hatte ich am nächsten Tag (das war Freitag) die Rückmeldung von ihr, dass das Rezept ans Pflegeheim geht. Ja, und seit gestern halte ich es in den Händen 😀 Also muß ich heute in der Mittagspause mal zum Sanitärhaus gehen und dort das verkuddeln. Und dann ist das hoffentlich das Thema „Sitzring“ abgeschlossen. Doch insgesamt ist halt alles immer so ein hin und her. Es war ja auch am Freitag dann ne Hektik, noch vor dem Theater bei Mama vorbei zu fahren, um ihr das Ding möglichst schnell zu bringen. Ich wollte das ja auch nicht tagelang bei mir liegen haben, während sie leidet!

Manchmal hab ich schon ein bisschen das Gefühl, nur noch durch die Gegend gescheucht zu werden. Von einer aufflammenden Brandstelle zur anderen zu flitzen und dort den Brand wieder zu löschen, während im Hintergrund drei neue Feuerherde hochflammen..

Eigentlich sollte ich mich um die Medikamentation von Mama kümmern .. doch das macht mir schon auch etwas Angst, das Thema. Und ich finde ihren Hausarzt auch nicht besonders fähig.. Doch je länger ich mich drücke, umso länger muß Mama vielleicht unter falschen Medikamenten leiden.

.. und das ist alles im Moment nur der „private“ Sektor, von dem ich schreibe.. Im Büro ist auch Hektik hoch zehn.

Einerseits belebt es mich ja, wenn was los ist – nur ist langsam ein ganz kleines bisschen ZU viel los!

Derzeit knirscht es an allen Ecken meines Lebens.

Da ist zum einen ein immenser Druck und eine Überforderung im Beruf. Heute hat dann auch noch der Chef über meinem Chef den letzten Tag für vier Wochen .. zwar hat der eigentlich nicht wirklich viel mit unserem Alltagsgeschäft zu tun, doch es ist dennoch eine noch größere Lücke im Gesamtapparat.

Die Sache mit Mama wird immer akuter. Ich werde mich um eine Betreuung kümmern müssen. Das belastet mich nicht nur zeitlich (in dieser sowieso schon zeitlich angespannten Zeit) sondern natürlich auch persönlich, also psychisch. Doch Mama wird immer schwächer und unsicherer – und es geht so auf die Dauer nicht mehr weiter.

Und nun zickt noch mein Zimmerkollege, der seit Dezember als Elternzeitvertretung meiner Kollegin in meinem Zimmer ist, rum. Er findet es total doof, wenn ich wegen Mama privat telefoniere und fühlt sich gestört und ich soll das lassen. Oder zumindest machen, wenn er nicht im Raum ist. Ja, gar nicht so einfach .. ich bin ja oftmals froh, wenn ich überhaupt mal jemanden erreiche. Nun hab ich zu all dem Stress auch noch so einen Hals, wenn ich zur Arbeit gehe und gar keinen Bock mehr auf mein eigenes Büro.

Ich weiß wirklich langsam nicht mehr ein und aus.

Eigentlich möchte ich selbst einfach nur noch davonrennen … zur Kur oder so.

Und zudem finde ich es auch ziemlich beängstigend, wenn ich immer belasteter werde und hab schon Angst, dass ich nahe des Nervenzusammenbruchs bin, wenn die neue Chefin kommt .. und was die dann für einen Eindruck von mir bekommt! Ich wollte eigentlich einen guten Neustart haben – langsam bezweifle ich das jedoch, wenn das so weiter geht.

Eigentlich stehe ich noch körperlich und seelisch erstaunlich gut da, finde ich. Ich merke wirklich, dass ich im vergangenen Jahr Kräfte geschöpft habe. Und ich schau, dass ich auch im Alltag Ausgleich finde. Der Sport (obwohl auch ein gewisser Stressfaktor) tut mir da auf jeden Fall gut. Und auch die glutenfreie Ernährung. Obwohl das auch irgendwie Stress ist. Ist halt zweischneidig – wie auch mit dem Kalorienzählen, dass einerseits Stress ist, andererseits halt auch Entlastung bringt – oder bringen soll.. immerhin bin ich gestern mit gesparten 35 kcal aus dem Tag .. da ich allerdings am Montag 309 kcal Kredit aufgenommen hab, bin ich in der Wochenbilanz immer noch im Minus!

Naja .. irgendwie hab ich keine Zeit zum frustriert sein.. Doch das ist irgendwie auch keine wirklich gute Lösung.

Stehe unter Fremdstress.

.. was das ist?

Naja, zum Beispiel, wenn man mit der einen Kollegin ausmacht, man besucht die andere Kollegin, weil die ein Kind bekommen hat. Und man fährt zusammen hin, weil diese Kollegin geschätzt 150 km entfernt wohnt.

So weit, so gut.

Wenn die Kollegin dann aber zu Dir sagt:„Also ich komm am Sonntag dann zu Dir..“ bricht so ein mittlerer Anfall von Stress bei mir aus. Insbesondere, wenn ich dann versuche, es umzulenken und lässig erwidere:„Ach, wir holen Dich einfach am Bahnhof ab, das liegt ja eh am Weg und wir können schneller los. Du brauchst wirklich nicht extra bis zu mir laufen..“ und dann die Antwort bekomme:„Nee, nee – ich möchte doch gern wissen, wie Du so wohnst.“

Da genügt dann nicht mehr der Ausdruck „Stressanfall“ (egal, welche Stärke) für mein Gefühlsleben, dafür gibt es nur noch einen Ausdruck: Blankes Entsetzen!

Wie ich wohne, willst Du wissen?! .. in einem erstklassigen Chaos!

Die Messie-Experten hätten gut ne Beschäftigung bei mir! Echt!

Ich dann so mit unterdrückter Panik:„Ach weißt Du, das ist nicht soo ne tolle Idee .. bei mir ist es schon etwas chaotisch, also …“ und meine Kollegin meint dann ganz selbstverständlich:„Ach was .. Du brauchst auch wegen mir nicht extra aufräumen!“

Ähm .. DOCH, Mädel! Das ist WIRKLICH notwendig! *Panikanfall*

Die Leute sagen sowas immer so lässig .. vor allem, ohne meine Wohnung zu kennen. Wie können die dann sowas sagen, bitte?!

Eigentlich möchte ich sie am liebsten nicht reinlassen, meine Kollegin. Obwohl ich sie echt gern mag. Aber echt jetzt: Ich bin nicht der Typ, der Leute, die an der Tür klingeln, herein bittet! Wäre ich gern. Kann ich aber nicht machen. Weil: Was mach ich denn dann mit den Leuten?!

Ohne Ankündigung gibt es bei mir keinen Sitzplatz auf der Couch. Und das ist durchaus wörtlich gemeint: Die Couch ist nämlich normalerweise zu voll mit Kram!

Meine Kollegin hatte natürlich keinen Schimmer, was sie da ausgelöst hatte bei mir und für mich.

Und galant abwimmeln ließ sie sich nicht.

Seufz. Ich ergebe mich also in mein Schicksal.

Ordentlich werde ich es nicht hinbekommen, das ist klar .. doch ich strebe an, es immerhin begehbar zu machen.

Also ist heute Großkampftag. Hab auch Mama zum Helfen her gebeten. Ja, ein paar wenige Menschen dürfen meine Wohnung sogar spontan betreten: Schnüggel, Mama, meine Schwester. Zwei meiner Freundinnen bisher auch und ein Freund, der mal helfen wollte beim aufräumen – die alle stehen  jedoch nicht „plötzlich“ vor der Tür, also kann ich es dann halbwegs ordentlich machen und die wissen auch Bescheid, dass ich ein Ordnungsproblem hab. Deswegen konnte ich auch neben Schnüggels noch Mamas Hilfe heute gut brauchen. Ich hasse es ja heiß und innig, mich mit Wäsche zu beschäftigen, nachdem sie gewaschen ist und trocken. Bügeln .. okay, geht noch einigermaßen. Was gar nicht geht: Zusammenlegen. Und was noch weniger geht: Das Zeug in den Schrank räumen. Also ist es für mich schon eine riesige Entlastung, wenn sie mir „nur“ die Wäsche zusammenlegt. Jetzt liegt die ganze gebügelte und zusammengelegte Wäsche bei mir auf dem Bett. Ich lasse sie immer auf dem Bett liegen. Und erst, wenn ich ins Bett will, kann ich mich überwinden, das Zeug weg zu räumen. Meistens .. hatte auch schon Zeiten, da wurde es irgendwo hin gelegt. Und manchmal dann erst nach nem halben Jahr wieder gefunden, weil irgendwann irgendwas anderes drauf gelegt wurde..

Aber heute nicht. Heute hab ich einen Anlass zum Ein- und Aufräumen.

Hab auch meinen kompletten Schrank in der Küche von glutenhaltigen Lebensmitteln entmistet. Man sollte meinen, ich hätte kaum noch was – wo ich doch seit Jahren auf Gluten achte(n soll). Naja, zumindest achte ich seit ca. drei Monaten wirklich streng drauf. Vorher größtenteils.

Hab aber tatsächlich mindestens 30 Dinge entsorgt. Teils in den Müll, teils Mama mitgegeben.

Schnüggel meinte ja vorhin, er hätte erst mal gedacht, warum ich denn jetzt DAS mache .. wo es doch wichtigeres zu tun gäbe, damit es ordentlicher aussieht.

.. letztlich war das aber genau das Richtige. Nun kann ich nämlich den ganzen Krempel, der draußen in der Küche rumsteht und bisher nicht in die Schränke passte, einräumen! Hurra!

Ich fühle mich echt befreit!

.. auch wenn ich noch einiges vergessen hab, wie mir gerade einfällt: Im Tiefkühlfach ist auch noch Zeug.

Naja .. egal.

Bei meiner Büro-Rumpelkammer wird die Besichtigung zwar wirklich wohl nicht mehr als ein kurzes „Und hier ist mein Büro“ mit kurz Tür auf, Tür zu werden .. doch wenn ich jetzt noch das Bad putze, die Küche putze und aufräume, das Wohnzimmer aufräume und das Schlafzimmer auch – und natürlich den Flur .. DANN, ja dann kann meine Kollegin gern kommen. In gewisser Weise kennt sie ja mein Büro auch und kann sich denken, dass ich nicht sooo die personifizierte Ordnung werde..

Trotz allem: Ich fürchte, es wird ne kurze Nacht. Doch ich hab Hoffnung für die Wohnung 😉

Vielleicht, ja vielleicht sollte ich meiner Kollegin sogar dankbar sein für den Aufräumanstoß. So hat diese Art „Deadline“ zum Aufräumen auch noch was Positives 😀

Mir ist übel. Schon wieder .. immer noch .. dauernd. Oder zumindest sehr oft.

Gegen Übelkeit hilft Essen .. hab ich schon gemerkt.

Und die Übelkeit kommt hauptsächlich vom Stress.

Merke ich auch immer deutlicher. Heute zum Beispiel kann ich immer mit einer Übelkeitswelle im Bauch spüren, wenn mich was aufregt hier. Und das tut es dauernd. Meine Toleranzschwelle gegen Ärger und Stress ist gerade sehr gering.

Nun hab ich also beschlossen: Ich achte mehr auf Stressfreiheit.

.. doch wie?

Im Büro fühle ich mich völlig überfordert und überfahren … dass wir zu viel zu tun haben für zu wenig Leute, hab ich meinem Chef shon öfter gesagt. Änderung ist keine in Sicht. Ich kann also nur lernen, damit umzugehen. Muß also bei mir ansetzen.

Das Theater nervt mich auch etwas zur Zeit – doch ich möchte mitspielen. Da ist halt vorher Probenzeit angesagt. Da kann ich auch nicht viel beeinflussen, meiner Meinung nach. Die Termine für die Proben müssen halt abgestimmt werden – und zu den Vorführungen später muß ich da sein. Logisch. Jetzt vorher muß natürlich noch Text gelernt werden und sich in der Rolle eingefunden werden nebst Requisiten-, Kostümsuche und so.. Das ist allerdings auch nur vorübergehend. Klar. In acht Wochen ist der normale Spielbetrieb und damit alles ein geregelter Ablauf.

Ja, gut .. selbst schuld, dass ich mir die Ferienkinderbetreuung aufgehalst hab. Sicher, dadurch hab ich gerade auch noch ein paar Termine mehr. Im Prinzip ist das aber auch nur ein paar Abende .. und dann halt die eine Woche ganztags – klar. Doch der Spuk ist ja auch Anfang November dann wieder vorbei, also zeitlich absehbar.

Der Mikrozensus ist noch eine zusätzliche zeitliche Belastung, die im Moment schlecht eingeschätzt werden kann. Alles sind dieses Jahr neue Haushalte, die Terminplanung ist also sowieso schon schwer und ich kann auch die Haushalte noch nicht einschätzen, wie es bei einer Wiederholungsbefragung eher der Fall ist.. Ich hab zwar für die zweite Novemberbefragungswelle beantragt, dass ich keinen Bezirk bekomme .. doch bis dahin hab ich noch drei Bezirke zu stemmen.. Vielleicht hab ich da aber doch ein bißchen Einsparpotential.. mal schauen.

Bei unserem Stadtteilprojekt möchte ich mich engagieren .. ja, der Zeitpunkt ist gerade ungünstig mit allem auf einmal .. doch generell möchte ich zumindest halbwegs am Ball bleiben. Ganz abhängen lassen möchte ich mich nicht.

Tja – und Sport als Ausgleich .. also darauf möchte ich auch nicht verzichten. Das wäre meiner Meinung nach am falschen Ende gespart, denn letztlich kommt es mir ja wieder zugute.

Bleibt also das gleiche Einsparpotential wie immer: Haushalt, Wohnung, Aufräumen, Putzen, Freunde treffen, Mama besuchen, Lohnsteuer, .. lauter so Sachen.

Traurig.

Manchmal denke ich, ich hab das früher besser weg gesteckt .. manchmal hab ich allerdings auch die Vermutung, dass ich früher nicht so eine gleichzeitige Anhäufung von Stressfaktoren herbeigeführt hab!

 

Ich hab auf jeden Fall beschlossen, dass ich nun zur Entlastung meines Gesamtsystems Verdauung wieder dazu übergehen, nur zweimal am Tag zu essen. Und das innerhalb von acht Stunden (soweit möglich). Das wurde mir ja von der Ärztin angeraten Anfang des Jahres. Damit das Verdauungssystem eine möglichst lange Pause hat. Dem Gewicht war das damals auch zuträglich – wären also zwei Fliegen mit einer Klappe. Es fallen dann auch die Naschereien zwischendrin weg. Abgesehen davon hab ich mir heute mal wieder einen Pott Tee von der Ayurvedakur in Indien gekocht. Dann lass ich erst mal das mit dem Kaffee weg. Oder reduziere zumindest. Waren jetzt in letzter Zeit auch manchmal bis zu drei Espresso am Tag! Früher hatte ich einen die Woche..

Vielleicht wäre auch meditieren gut. Waldspaziergänge.

.. und vor allem: Nicht so viel vornehmen!

Lieber ein bißchen Zeit zum „laufen lassen“ freihalten.

Wie erzählte meine Heilpraktikerin gestern so schön:

Eine Patientin antwortete auf die Frage, was sie am Wochenende gemacht hätte:“ Nichts. Das mußte auch mal erledigt werden!“

.. eine gute Einstellung 😀

Bei mir ist heute Vollmond. Heute gehen mir die Leute derart auf den Zeiger, dass ich es nicht glauben kann.

Schon in der Bahn heute früh hätte ich diese Tussi zwei Sitzgruppen weiter erschlagen können, weil die in einem derartigen Stakkato gesprochen hat, dass ich einfach ne Hasskappe bekommen hab. Wäre ich nicht zu faul gewesen (und vor allem: müßte ich nicht immer bei der vordersten Tür der Bahn raus wie der geölte Blitz, um vielleicht(!!) meinen Anschlusszug doch zu bekommen und mir 8 Minuten Wartezeit zu sparen), dann wäre ich in den hintersten Wagen vor ihrer Stimme geflüchtet.

In der Mittagspause war ich bei der Post – und da hat mich die Tusse hinter der Theke angemacht, das mein Paket zu dünn ist. *nerv* So dünn könne die Post keine Garantie geben, wenn das nicht ankommt… Oh MANN! Ich verschicke das seit Jahren so – und zwar echt seit Jahren. Ca. zweimal monatlich seit Jahren! Aber gut: Leg ich halt zukünftig ne alte Zeitung mit rein, dass es nen Zentimeter dick ist! *knurr*

Heut früh im Büro hat mich eine wegen dem Mikrozensus angerufen und blöd rumgemacht wegen der eMailadresse. Hallo? Das ist nur einfach n zusätzliches Angebot, wie ich noch erreichbar bin! Vorige Woche hat eine noch extra lobend betont, wie toll das ist, dass man so viele Möglichkeiten hat, mich zu erreichen..

Also irgendwie ist heute echt der Werwolf in den Leuten ausgebrochen…

.. und natürlich auch in mir, sonst würde mich das ja nicht so aufregen, sondern ich einfach nur schmunzelnd die Unterschiedlichkeit meiner Zeitgenossen wahrnehmen. Wenn ich gelassen wäre .. ja … DANN würde ich das wohl so sehen.

Ich seh aber gerade nur die Stressfaktoren an allen Ecken und Enden:

  • Hab ne CD im August in eBay gekauft – udn wieder zurück geschickt. Hab nicht gesehen, dass die live ist. Ich HASSE live-CDs. Geht gar nicht. Wenn ich live will, geh ich aufs Konzert. Allenfalls von nem Konzert, bei dem ich selbst war, geht ne live-CD. Sonst: No way! Hab das Ding auch gleich wieder zurückgeschickt – udn im Laden noch kurz überlegt, ob ich das versichert tun soll – weil wegen Beweis und so. Dachte dann aber, dann geht ja endgültig alles fürs Porto drauf .. und jetzt? Die sagen, es wäre nichts angekommen! Kotzt mich das an! Mal schauen, wenn ich ne Bombe schicke, ob die auch nicht ankommt … würde ich ja dann in der Zeitung nachverfolgen können… *gehässiglach*
  • Meine Termine wachsen mir etwas über den Kopf – mein Kalender ist echt für zwei Wochen zu .. ich weiß gar nicht, wo ich noch meine Interviews reinlegen soll! Ich hoffe nur, da ruft keine an und will verlegen – ich wüßte NICHT wohin!
  • War wahrscheinlich ne blöde Idee, die kleinere Rolle im Theaterstück zu nehmen – meine Rolle ist nämlich zwar klein – aber hüpft dauernd mal kurz für zwei Seiten über die Bühne .. ich spare (gefühlt) überhaupt nichts an Probezeit *grummel* Bloß hocke ich den Großteil der Probe im Zuschauerraum! Außerdem ist die Frau, die ich spiele, irgendwie ne naive, langweilige Kuh. Oder, um es mit den Worten meiner Theaterkollegin zu sagen:„Barbarella, Du spielst die einzig normale Frau in dem Stück.“ Ja, normal.. laaaangweilig!
  • Warum zur Hölle dachte ich, bei der Kinderbetreuung mitzuwirken würde schon noch gehen – terminmäßig? Ich bin echt schwer naiv manchmal. Ich hab keine Zeit? .. bestimmt ne gute Idee, noch ein weiteres, zeitraubendes Projekt zuzusagen! *HandanKopfklatsch*
  • Im Büro wird es immer mehr .. und ich hab das Gefühl, immer weniger den Überblick zu haben. Wie bekomm ich den bloß? Hilfe!!
  • Dazwischen versuche ich noch Zeit zu finden für das, was ich einfach machen WILL! Dazu gehört interessanterweise ganz oben auf der Liste: Krafttraining! Führt dazu, dass ich terminbedingt zu so Zeiten wie halb zehn Nachts gen Fitnessstudio tingle – und dadurch natürlich spät wieder daheim bin.
  • .. nicht nur das späte Training (aber es ist natürlich nicht förderlich), sondern auch mein gesamtes Verhalten führt dazu, dass ich sehr, sehr spät schlafen gehe – und schlicht und ergreifend viel zu wenig schlafe.
  • Außerdem hab ich meine Mitgliedskarte fürs Fitnessstudio verlegt! Schon wieder was, was ich suchen muß … zusammen mit dem (immer noch verschwundenen) Schrittzähler! *arrrgh*
  • Überhaupt sollte ich mal aufräumen! Oder putzen! Am besten auch ausmisten!! Nur wann?!
  • Oh scheiße – die Steuererklärung muß ich auch noch machen!! *panik*
  • Und was ich natürlich auch ganz untern Tisch fallen lasse, ist Mama zu besuchen. Ich hab dauernd ein schlechtes Gewissen, was für ne beschissene Tochter ich bin. Weil, WENN ich mal komme, fallen mir nur so Termine ein wie „mal schnell am Abend nach der Probe so um halb zehn“ … super Zeit, um bei ner alten Dame aufzuschlagen!

Ach Menno – ich bin einfach nur genervt. Das merke ich auch deutlich an meinem Essverhalten. Ich esse süß – und viel. Und ich hab oft Bauchweh und mir ist übel. Dabei achte ich nach wie vor sehr auf Gluten. Das reicht so wohl aber nicht. Außerdem ist mein Colakonsum schon wieder auf mindestens auf einen halben Liter am Tag gestiegen – und ich fang schon wieder an, am Kiosk Süßkram zu kaufen..

Ja, ich weiß: Eigentlich sollte ich mal ein bißchen auf die Bremse treten und runterkommen .. dummerweise hab ich meine Lebensdampflok gerade richtig schön auf Volldampf angeheizt und nun kann ich sie nicht einfach bremsen, ohne von ihr überrollt zu werden .. MIST!

.. ob da Krafttraining zum Gegenhalten reicht?!

Hab gerade ein Bild von mir, wie mich meine Lebensdampflok über die Schienen schiebt, während ich davorstehe wie Superman und dagegendrücke … wirkt irgendwie … aussichtslos?? 😦

Am vorletzten Freitag wurde ich von ziehenden Zahnschmerzen heimgesucht. So richtig fies zog der Schmerz vom Oberkiefer ins Jochbein rein => aber HALLO!!!

Auch wenn der Schmerz Gott sei Dank Bis Montag abgeklungen war, machte ich vorsichtshalber nen Zahnarzttermin aus. Auf heute. War ja schließlich (nimmer) ganz so akut, nö?

Zahnarzt macht ja immer etwas nervös .. und wenn man selbst nen Termin ausgemacht hat wegen Schmerzen ist es einem irgendwie ja noch etwas mulmiger..

Ich war mir nicht sicher, ob ich es besser fände, wenn er was finden würde und das behandeln – oder nichts finden .. was irgendwie dann auch n komisches Gefühl ist.

Er fand … NICHTS!

Also zumindest nichts kariesmäßiges.

Nur wieder die alte Leier:

„Knirschen .. blabla .. Zahnschmelz runter geknirscht .. blabla .. Schmerzen, weil Zahnhals ohne Schutz .. blabla … starke Schleifrillen in den Zähnen .. blabla .. sie arbeiten ganz schön in der Nacht .. blabla ..“

MIST!

.. also nicht, dass ich Karies bevorzugen würde *rumfuchtel* aber trotzdem:

MIST!!!

„Haben Sie derzeit Stress?“ fragte er mich.

.. nja .. ne .. also eigentlich nicht so wirklich. Ich find mein Leben ja eher kotzlangweilig öde als stressig.

„Beissen Sie sich grad irgendwo durch?“

… ja – also abgesehen von irgendwelchen Lebensmitteln .. hm .. naja, also irgendwie nicht so wirklich .. oder? *nachdenklichguck* Naja .. außer vielleicht, dass ich endlich mal was in Angriff nehmen sollte. Wie das mit dem Abnehmen oder Ausmisten – bzw. gleich alles beide und am Besten überall! Daheim, im Büro, im Keller, auf dem Dachboden .. in der Psyche???

„Sie sollten schauen, dass sie für Entspannung sorgen.“

Entspannung? … ich find mein gesamtes Leben eine derart spannungsfreie Zone, dass ich eher für etwas SPANNUNG als Entspannung sorgen sollte!

„Vielleicht ein abendliches Ritual, mit dem Sie entspannen können.“

.. hm .. wie wäre es mit Sex??

Also das hört sich doch nach ner echt gute Lösung an! *eindeutigzweideutiggrins*

Naja .. abgesehen davon find ich das Ganze ziemlich nervig und beunruhigend:

Was zur Hölle soll an meinem immer mehr zur Langeweile und Bedeutungslosigkeit verkommenden Leben bitteschön stressig sein?! Ich krieg immer weniger auf die Reihe und finde das dann auch noch zunehmend anstrengend!

.. wie soll denn das dann bitteschön werden, wenn mal wirklich was los wäre??

Alles sehr abstrus und … stressig! 😦

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