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Also wenn das so weiter geht:

2018 – geh weg – Du bist SCHEISSE!

Viel zu viel Rummel und Stress .. so war das NICHT geplant! *zornigaufstampf*

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Ist es der Vollmond, bekomm ich meine Tag, bin ich einfach allgemein nur genervt, liegt es am November oder kämpf ich mit depressiven Verstimmungen?

.. oder ist es alles zusammen?

Keine Ahnung – ich hab mal richtig schlechte Laune und eine brodelnde Wut im Bauch.

Nicht gut.

Fühlt sich an wie Wut .. und unstillbarer Süßhunger. Das ist kein Hunger nach was zum Essen, das ist ein Hunger nach mehr. Nach Leben, nach Lieben, nach Freude, nach .. keine Ahnung was allem. Es lässt mich fast aus der Haut fahren! Und macht mich dünnhäutig und empfindlich. Und natürlich höchstgradig fressanfällig. Nach allgemein allem Essbaren.. außer natürlich so gesundem Zeug wie Gemüse, Obst oder sowas. „Allem“ ist in diesem Fall: Schokolade, Kekse, Eis, belegte Brötchen, süße Stückchen, Pizza .. vielleicht auch Döhner, Bratwurst, LKW (Übersetzung für nicht-Schwaben: LeberKäsWecken) oder sonstige Dinge, die fett und kalorienreich sind und eigentlich am Besten überhaupt gar NIE gegessen werden sollten.. So vom Kopf her. Vom Bauch her (und damit meine ich den seelischen Teil des Bauches) ist es allerdings das einzig wirklich Essenswerte.

Heute in der Mittagspause war es unvermeidbar, dass ich mit dem Nachtisch angefangen hab .. und natürlich hätte ihc ohne zu zögern nach dem Essen noch einen weiteren Nachtisch verdrücken können. Oder zwei. Oder drei.
.. ohne meine Freundin hätte ihc mir glatt auf dem Weihnachtsmarkt noch nen Mohrenkopf gekauft. Naja – vielleicht (wenn sie nicht mehr dagewesen wäre) auch so ne ganze Tüte voll mit diesem Schaumzeug, wenn ich grad so drüber nachdenke..

Meine Freundin jedoch lenkte mich sprachlich ab und lenkte mich körperlich weg von den Süßwarenständen, indem sie geschickt zwischen mir und den verführerischen Dingen ging und es für mich kein Durchkommen gab. Also zumindest nicht ohne körperliche Gewaltanwendung .. aber dafür war ich dann doch noch nicht gierig genug. Und im Prinzip war ich ja froh, dass sich mir einer in den Weg stellt.

Sie meinte dann, ich solle mir ne Ersatzbefriedigung suchen .. ihre Freundin würde immer, wenn sie traurig ist, putzen.

PUTZEN??

… welch absurder Gedanke.

Wo es doch Dinge wie die ungeputzte Wohnung sind, die mich zum Essen bringen!

.. das wäre ja mal echt ne meisterhafte Umprogrammierung – wie soll man denn schließlich in ner geputzten, strahlenden, ordentlichen, glänzenden Wohnung noch depressiv sein? Schließlich ist Unordnung, Chaos, Krempel das Symbol für Depressive.

Wie hab ich mal in einem Fachbeitrag gelesen:
„Es gibt keien Depressive in einer aufgeräumten Wohnung.“

.. kann ich nachvollziehen.

Das bedingt sich gegenseitig und das eine zieht das andere tiefer runter. Wie ne Abwärtsspirale:
Mir geht’s schlecht, also kann ich mich nicht aufraffen, was zu tun – beispielsweise aufzuräumen … und die Unordnung frustet dann noch mehr .. somit bekommt man überhaupt nicht mehr den Arsch hoch, um was zu ändern an der Gesamtlage.

… also ehrlich: PUTZEN erscheint mir nicht grad ne geeignete Ersatzhandlung für Essen zu sein.
Ist auch gar nicht machbar. Zumindest rein trotz- und gefühlsmäßig nicht.

Im Gegenteil:

Es erscheint mir schon sehr nahe an einer Lösung zu sein, wenn ich anfange, fanatisch mit der Zahnbürste meine Fliesenritzen zu schrubben!

*seufz*

.. naja – oder vielleicht einfach nur der Beginn eines neuen, etwas anders gelagerten Problems. 🙄

(allerdings erscheint mir übermäßiges Putzen im Moment sehr viel verlockender als übermäßiges Essen … allein schon, weil a) es mir für mich völlig unrealistisch und somit gefahrenfrei erscheint und b) einem dadurch keine Hosen zu eng werden)

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