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Es sprühen die Glücksfunken, …

.. wenn Du mit einem Wintermantel, den Du seit Jahren nicht getragen hast, ins Büro gehst! 😀

Ja, bei mir ist es derzeit grenzwertig mit den Klamotten. Dabei geht es bei dieser Aussage gar nicht vorrangig um die Größen – mein Problem ist, dass ich überhaupt keine Zeit zum Waschen oder gar Bügeln finde und somit alles tragen muß, was ich irgendwo hab. Also in gewisser Weise ist es DOCH ein Problem mit der Größe – weil vieles rausfällt (oder im Bügelberg begraben ist, über den ich gar keinen Überblick mehr habe). Heute früh jedoch fiel mir eine Hose ein, die ich vor Eeewigkeiten mal im Angebot gekauft habe, die aber zu klein war. Ich dachte damals, die passt dann bald. Hat sie aber nie. Sie hatte immer noch die Etiketten dran. War schon VIEL zu klein, realistisch gesehen. Heute früh schlüpfte ich rein – und zu ersten Mal seit Wochen hab ich ne Hose, die nicht locker sitzt, sondern richtig fesch passt. Und dazu mach ich noch ne gute Figur drin! Hab gleich noch ein neues Oberteil dazu angezogen und Stiefel, die bis zu den Waden gehen. Ein ganz neuer Stil also!  Ja und dann fiel mir noch ein, dass ich meinen Wintermantel ja auch ziemlich weit finde und ich hab mal den alten Wintermantel rausgekramt. Sitzt jetzt nicht gerade locker, doch er geht gut zu.

Somit fühlte ich mich fantastisch, als ich heute früh zur Bahn ins Büro lief .. hätte am liebsten ein Bild von mir gemacht – doch Ganzkörperselfies sind ja ein bißchen kompliziert..

Egal – ich bin auf jeden Fall voll glücklich und fühle mich super!

.. übrigens auch darüber, dass ich endlich mal wieder einen Glücksfunken schreibe – der letzte ist Monate her 😉

 

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Sonntag. Keine Anwendungen. Nichts los in der Klinik.

Also wenn hier sonntags echt nichts los ist, frage ich mich, warum ich bis übernächsten Sonntag bleiben sollte .. ich werde morgen wohl mal anleiern, dass ich verkürze und schon Samstag heim fahren möchte. Letztlich zahle ich bloss unsinnig eine Nacht mehr hier und sitze die Zeit ab, die mir daheim dann fehlt, weil ich ja am Montag wieder zur Arbeit muss.

Auf jeden Fall ist es ja echt der Hammer:
Ich bin tatsächlich schon ne ganze Woche hier! Wow!
.. kommt mir gar nicht so vor.

Tja – aber da eine Woche um ist, hatten meine Tischmädels heute den letzten Tag. Dank umgestellter Uhr (Hurra!) schaffte ich es noch zum Frühstück. Also ich hab ja nur  Tee getrunken, doch ich wollte die Beiden einfach nochmal sehen, deswegen war es mir wichtig, zum „Frühtee“ in den Speisesaal zu gehen. Im Anschluss sass ich ein bisschen zum Surfen im Foyer, als bereits der erste Neuankömmling zur Tür rein kam. Eine Frau, die zwar soweit ganz nett wirkte, doch schon in der kurzen Zeit unserer Begegnung ausschliesslich jammerte und klagte. „Na, hoffentlich kommt die nicht an meinen Tisch..“, war mein erster Gedanke, „sonst können die Tischgespräche zukünftig ja heiter werden..“. Doch erstmal checkte ich dann gemeinsam mit dem Verwalter mein kaputtes Telefon, und -Yeah!-  jetzt geht es wieder! Dann zog ich einfach nochmal das volle Pflegeprogramm durch. Das braucht echt ne Weile, aber gut, ich hab auch keine besondere Eile gehabt, da ich wusste, dass Schnüggel eh nicht so früh herkommen wird..

Gegen dreiviertel zwölf wollte ich dann meine Basenbrühe holen und wieder an den Rechner im Foyer. Doch da ich nicht so drauf stehe, wenn mir da einer dauernd über die Schulter guckt und sich inzwischen ein weiteres neuangekommenes Pärchen auf der Couch hinter dem PC breit gemacht hatte, schlürfte ich meine Basenbrühe angenervt auf einem anderen Sofa und surfte dort ein bisschen rum. Als die beiden abhauten ging ich dann doch zum Rechner und druckte was fürs Theater aus. DIe nerven die ganze Zeit mit der Probenplanung rum, also mal schauen, ob ich da irgendwie unterstützen kann..

Und dann kam SCHNÜGGEL!! 😀

Freute mich wahnsinnig und führte ihn gleich mal durch Haus und Hof und natürlich auch mein Zimmer. Tja, und weil in der Klinik nicht so viel los war, spazierten wir dann los in den Ort. Ich wusste ja, dass die Läden offen hatten und hatte das Schnüggel auch schon gesagt. Also schlenderte ich in einen Klamottenladen, der gestern leider geschlossen hatte, doch vom Schaufenster her sehr ansprechend war. Und tatsächlich: Ich fand zwei echt hübsche Stücke, von denen ich eins auch gleich mitnahm. Das andere kostete leider über hundert Euro und obwohl das Teil wirklich sehr speziell war, war es mir schlicht zu viel Geld. Schnüggel fand das Teil zwar auch echt überragend, doch er drängte mich nicht zum Kauf.. Im Anschluss steuerten wir ein Cafe an, wo Schnüggel erst mal seinen Cappuccino und eine Sacher-Torte bekam und ich mir meinen Espresso gönnte und ein Wasser. Da es beim Verlassen des Cafes in Strömen regnete, huschten wir in einen anderen Klamottenladen, wo ich gestern schon hübsche Hosen ausgemacht hatte. Und ich hatte beim Packen besonders schmerzlich bemerkt, was mir schon die letzten Monate auffiel: Ich hab nahezu keine Hosen, die keine dünnen Stellen zwischen den Schenkeln haben, bzw. schon Löcher haben oder bereits geflickt sind. Genau zwei Stück, um genau zu sein.. Also verhaftete ich drei Hosen und zwei Oberteile. Ein sehr erfolgreicher Tag 🙂 Danach kaufte ich noch ein Lammfell für Mama. Das hatte ihr der Arzt empfohlen, doch Mama hatte meiner Schwester verboten, eins zu kaufen „weil sie ja eh in zwei Tagen gestorben ist“.. Also bekommt sie jetzt eins als Mitbringsel. So!

Leider regnete es sich richtig ein, aber ich zeigte Schnüggel trotzdem noch die ein oder andere Sache und letztlich machten wir die nächste Pause im Kurhaus, wo es nochmal Cappuccino und Tee gab. Einen Spaziergang durch den Kurpark gab es wegen dem Regen nicht, doch noch ein kurzer Abstecher in die Vorhalle der Therme, bevor wir dann endgültig zurück in die Klinik gingen. Dort gab es inzwischen Abendessen und ich fragte, ob Schnüggel was haben könnte. Leider gab es nichts anderes mehr, als Brötchen, aber okay.. An meinem Tisch hatte ich nun zwei neue Tischnachbarn sitzen – und einer davon war die Frau von heute früh. Das andere ein netter Mann. Tja, was soll ich sagen? In der gesamten letzten Woche hatte ich nicht soviel Gejammer und Krankheitsgespräche an diesem Tisch erlebt, wie bei diesem Abendessen… Mal schauen, ob das noch besser wird.. Dauernd nur über Leid und Elend während dem Essen zu sprechen, da hab ich echt auf Dauer keinen Bock drauf.

Dann fuhr Schnüggel auch schon wieder heim.. Und wenn ich Glück hab, kommt er nächsten Sonntag wieder … wäre super!

Ich werde den Abend jetzt mit ein bisschen surfen, Fernsehen und rumhängen beschliessen.. Und vielleicht beginne ich noch ein bisschen mit dem Planen der Proben fürs Theater, wenn ich ganz gut bin..

Definitiv guck ich jetzt hier, wo ich grad Internet hab, erst mal den „Weekly Lars“..

 

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