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Letzte Möglichkeit zum Frühsport – die hab ich dann auch gleich mal ergriffen. Und war heute auch wacher, als gestern. Und der Sportlehrer hat sich so nett von mir verabschiedet – voll goldig.

Die nächste Anwendung war dann schon um 8 Uhr … und die Therapeutin und ich hatten viel Spass zusammen. Auch sie verabschiedete sich von mir und betonte, dass es so schön sei, wenn Jemand wie ich in der Klinik wäre. Und sie war so neugierig auf meine neue Frisur! Doch bei meiner Rückkehr würde sie wohl nimmer da sein – hab ja den Termin um zwölf und die Klinik ist mittags relativ ausgestorben.

Ich hatte ja in der Nacht noch ein Fax für meine Hausärztin vorbereitet und am Morgen (schon vor dem Sport) Blätter vor der Tür liegen gehabt.. die hab ich nur schnell reingeschmissen, weil ich keine Zeit zum Lesen hatte. Doch nun, nach dem Frühstück hab ich geschaut: Es war die Rechnung und das Fax. Allerdings ohne Blutwerte.. Hä? So macht das Fax doch gar keinen Sinn und ich hab es doch auch extra dazu geschrieben. Also bin ich mal gleich in der Verwaltung, wir sprachen die Rechnung durch (denn da stand, ich würde erst Sonntag abreisen, doch ich ging ja schon Samstag) und nein, die Blutwerte waren nicht mitgefaxt worden. Mich ergriff die mir bekannte innere Panik. Ja, die würde er dann gleich mal faxen … das Deckblatt hat er nicht mitgefaxt „Haben die ja schon..“ Ist für mich allerdings kein schlüssiges Argument, Blutwerte ohne einen Pieps dazu durchzufaxen… mein Perfektionismus lief Amok. Aber gut, dann halt nicht. Etwas besorgte mich auch, dass mir gesagt wurde, es wäre gut, wenn ich Rezepte für die Therapien hätte … hm .. toll, wo bekomm ich die denn her? Im ganzen Hin und Her war es dann schon fast 10 Uhr geworden und meine nächste Therapie war dran. Auch wenn die dann verspätet begann. Somit begann erst viertel nach zehn die Stunde mit der etwas anstrengenden Therapeutin statt. Heute keine Massage, ich hatte mich überzeugen lassen, dass mal eine Stunde „Gymnastik am Ball“ gut wäre und ich dann auch Übungen für zuhause hätte. Machte auch echt Spass – bis mir von dem Rumgehopse auf dem Ball langsam übel im Magen wurde.. Ich sagte das dann auch und tat etwas langsamer. Die letzten paar Übungen waren dann auf dem Ball liegend. Das war auf dem Rücken okay – und zu Beginn auch auf dem Bauch liegend, doch da wurde mir schnell total übel. Also echt, das werde ich BESTIMMT nicht daheim machen! Wie auch immer – wir haben schon auch etwas überzogen (war eh die Letzte für heute) und sind noch hinterher ein bisschen zusammen gestanden und haben geschwatzt und uns verabschiedet.

.. und als ich ins Zimmer hoch kam sah ich, dass meine Ärztin angerufen hatte. Mist! Dabei hatte ich doch extra das Smartphone mit gehabt – aber ich hatte beim Hopsen das Vibrieren nicht gehört! Hab dann gleich mal nach dem Duschen dort angerufen und es hiess, die Ärztin würde mich umgehend zurück rufen. Najaaa… nicht soo praktisch.. ich war ja schon auf dem Sprung zum Frisör. Aber gut. Bin kurz noch bei der Rezeption vorbei, um „Tschüss“ zu sagen und hatte auch dort noch eine herzliche Verabschiedung, als das Telefon klingelte. Meine Ärztin! 🙂 Wir sprachen kurz die Ergebnisse durch und dass ihr noch manche Werte fehlten. Also gut.. Und sie meinte, dass sie auch ein paar Rezepte rausschreiben könnte. Die würden zwar bei weitem nicht für den ganzen Aufenthalt langen, doch ich dachte, es ist doch schon mal besser, als nichts..

Und dann musste mich mich echt sputen! Noch flucks bei der Rezeption vollends verabschieden und bei einer Therapeutin – und ab Richtung Frisör! Auf dem WEg klingelte das Smartphone – und es war das Faxgerät meiner Hausärztin.. Fax ans Smartphone?! Naja, rief dann mal kurz an, dass die das bitte an die Kliniknummer faxen sollen – und so konnte ich dann auch noch schnell die Termine ausmachen für Blutabnahme und Besprechung. Auch gut. Schon wieder was erledigt!

Mit dem Glockenschlag lief ich somit voll zufrieden über den erfolgreichen Vormittag bei der Frisörin ein. Da ich mir ja ein bisschen Gedanken gemacht hatte, ob dort chemiehaltige Shampoo sein würden, hatte ich einfach mein Shampoo mitgebracht und für die Frisörin war das voll okay. Der Schnitt, den ich von ihr bekam, war für mich echt voll okay! 😀

Eigentlich ist gar nicht viel ab, doch es wirkt gleich ganz anders.. Naja, meine Locken hüpfen halt gleich ganz anders hoch, selbst wenn nur ein oder zwei Zentimeter weg sind. Leider war ich ja KOMPLETT bargeldlos, doch ich konnte mit Karte zahlen, also kein Problem..

Dachte, ich werf dann mal noch eben die Postkarten ein und kauf noch eine für ne Freundin und den freundlichen Herrn – und dann fand ich total viele bezaubernde Karten, also ging ich mit nem ganzen Stapel zur Kasse .. und hätte NIE erwartet, dass ich da nicht mit Karte zahlen kann. Mist. Das war nicht im Zeitplan, aber egal. Ab zur Bank. Und auf dem Rückweg fand ich noch ne schöne Geburtstagskarte und ein kleines Mitbringsel für die Nachbarin, die mir den Briefkasten leert. Mit den zurückgelegten Karten flitzte ich dann zurück zur Klinik – und lief auch dort genau mit dem Glockenschlag zur nächsten Behandlung um 13:30 Uhr ein.. Fragte dann den Arzt, ob wir verschieben könnten – denn hinter der Behandlung würde es mit Essen schon etwas knapp.. War auch kein Problem, zum Glück, da eh schon jemand anders gefragt hatte, ob er vorziehen könnte.. Also gemütlich auf zum lecker Fisch – und erst anschliessend zur letzten Organbehandlung. Ach ja … der Arzt ist auch so ein Goldiger. Also wieder eine schöne Verabschiedung 🙂

Am Nachmittag trödelte ich so ein bisschen vor mich hin, rief meiner Theaterkollegin zum Geburtstag an (was mich äusserst entspannte, weil ich zumindest ein bisschen ein Gefühl für die anstehenden Proben bekam, woraufhin ich noch nen anderen Theaterkollegen anrief), schrieb die Karte an meine Freundin und eine an den freundlichen Herrn und packte meine Badesachen, ja und irgendwie war dann ratzfatz schon wieder der Mittag rum und zum Abendessen ging ich dann schon sehr  früh  und mit gepackter Tasche, um gleich losflitzen zu können.

Im Thermalbad löste ich dann zusätzlich für das römisch-irische Bad (ehrlich gesagt mit null Vorstellung, was das ist, mir hatte nur der Kurschatten der ersten Woche gesagt, da gäbe es so eine tolle Seifenbürstenmassage). Ich war dann ehrlich gesagt etwas irritiert, als ich dort rein kam – da ist sozusagen ein bestimmter Ablauf von Warmluftraum, Heissluftraum, Dampfbad und DANN die Seifenbürstenmassage, danach gibt’s noch ein warmes Thermalbecken, dann ein Kaltbecken und einen Ruheraum. War dann aber auch echt cool – nicht nur die Massage, sondern alles. Ich machte gemütlich zwei Durchgänge (den zweiten ohne die Massage). Mit dem netten Bademeister dort hab ich mich auch gut unterhalten, der hatte mir erst mal alles erklärt und auch später haben wir noch nett geschwatzt.. Ich ging dann trotzdem ein bisschen lustlos zu den Thermalschwimmbecken und wusste nicht so recht, was ich jetzt eigentlich machen wollte.. Lief also ein bisschen ziellos rum, um schliesslich im Aussenbecken zu landen, wo es so nen lustigen Strudel gibt, der einen im Kreis rum wirbelt. Und heute war es echt LEER, nicht wie letztes Mal, als echt viele Leute da gewesen waren.. Naja, dann ging ich letztlich doch und war dann kurz vor  zehn draussen.

WIeder zurück beschloss ich, noch NICHT zu packen – ich wollte einfach den Abend noch geniessen und nicht zwischen gepackten Koffern sitzen oder im halbausgeräumten Zimmer, das hätte mir so ne Abschiedsstimmung vermittelt. Hab also n bisschen gesurft und nebenher Comedy geschaut. Leider hab ich es letztendlich gar nicht geschafft, noch den Bericht des Kur-Tages zu schreiben..

Doch gut – ich hab mir insgesamt den Weg für die Zeit nach der Kur geebnet, indem ich zumindest mal vorgetastet hab beim Theater und meiner Ärztin und ich war wie gewollt im römisch-irischen Bad und hab geschnittene Haare (wenn die jetzt auch wieder wild aussehen nach dem Thermalbad *lach*), hab sogar ein Mitbringsel und alle geplanten Karten geschrieben (na gut – nicht alle. Nur ein paar, aber so ist es halt..), also: Ein echt erfolgreicher Tag! Ich bin zufrieden und ausgeglichen 😀

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Erster Urlaubstag – juhuu 😀

Ich bin in aller Herrgottsfrühe aus dem Haus (wirklich früher, als wenn ich normal zur Arbeit gehe), um zu Mama in die Reha mit dem Zug zu fahren, damit ich dort packen kann und mit ihr mit dem Fahrdienst zurückfahre. Lief soweit gut. Und obwohl ich mich gestern noch tierisch genervt hab, weil die Bahn durch nen Schienenersatzverkehr ersetzt wurde und ich somit 45 Minuten Bus zu fahren hatte, muss ich sagen: War voll geil! Ich hatte ne total schöne Fahrt und hab die total genossen!

Als wir bei Mama ankamen, hatte Schwesterchen schon gekocht und somit konnten wir gleich kurz nach der Ankunft essen. Und ne Waschmaschine hab ich bei Mama dann auch gleich gestartet. Da der familiäre Stresslevel dann langsam sehr hoch wurde, bat ich meine Schwester, mich heim zu fahren – udn wir haben uns dann noch ein Spaghettieis gegönnt (in der besten Eisdiele der Welt) und ich hab noch mein neu gestaltetes Plakat fürs Theater bei der Theaterkollegin vorbei gebracht. Und dann haben Schwesterchen und ich noch Karten im Musical gebucht: Mary Poppins .. Juhuuuu!!

Als Schwesterchen gegangen ist, hab ich mich nach dem Starten der zweiten Waschmaschine und einem Telefonat mit Schnüggel mal noch ein bisschen hingelegt und bin ne gute Stunde weggeknackt. Voll platt halt. Wenig Schlaf heute (da ich erst gegen eins eingeschlafen bin und schon wieder vor sieben wach war) und viel Äktschn..

Aber: Ich hab trotzdem ein „Happy Urlaubsday“-Gefühl 😀

Hab zwar dann noch ein paar Stunden mit nem Videospiel vertrödelt bis Schnüggel kam, aber egal … hab Urlaub, darf ein bisschen trödeln und runterkommen – und in den Urlaub fahren wir erst morgen gegen halb drei 😉

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