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Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

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Seit gestern esse ich wieder – gestern waren es noch 83 kg, also genau 83,0 kg. Damit hatte ich zwar tatsächlich mein Niedrigstgewicht (das war bisher am 28. Januar 2018 83,3 kg) .. trotzdem war ich so ein bisschen *mööb* weil immer noch die 83 da stand und nicht die 82. Albern wegen ein paar hundert Gramm, klar. Und immerhin hatte ich das Ziel erreicht, dieses Fasten unter mein bisheriges Niedrigstgewicht zu kommen.

Jetzt ist es geschafft!

Yeah!

 

Ich bin nicht naiv genug, zu denken, dass es nicht auch wieder etwas ansteigen wird, wenn ich wieder richtig esse – dch es ist trotzdem ein gutes Gefühl.

Und immerhin ist es von gestern auf heute auch weniger geworden. Freut mich.

Das wars auch schon, was es an diesem Wochenende zu freuen gibt.

Gestern hab ich zwei Stunden auf einen Interessenten von eBay-Kleinanzeigen umsonst bei Mama gewartet. Kotzt mich ja echt extrem an! Nicht nur, wegen der vergeudeten Zeit, sondern auch, weil eben nichts weg ist.

Zusätzlich hat einer nach einem mega Rumgehandle um die Waschmaschine einen guten Preis bekommen – und trotzdem ist er nicht erschienen.

Hallo, geht’s noch?!

Ich bin echt stinkesauer, wie unverschämt und respektlos die Leute auf eBay-Kleinanzeigen geworden sind. Dieses Mal mache ich echt sehr schlechte Erfahrungen.

Am Unverschämtesten fand ich, als einer 20 Euro für die Waschmaschine geboten hat. 20 Euro! Für eine Waschmaschine, die kaum benutzt ist und erst gute drei Jahre alt! Ich hab zurückgefragt, ob er sich vertippt hat und 200 Euro gemeint hat – nein, es war sein Ernst.

Ich finde keine Worte, wie unverschämt ich das finde.

Ich hab wirklich das Gefühl, die Leute kommen nur, wenn es etwas geschenkt bekommt – udn das macht mich nicht nur einfach traurig, sondern ich fühle mich zutiefst wertlos. Als ob alles nur Wertlos und und zum Wegwerfen ist, was wir haben – als ob unsere Leben wertlos sind und zum Wegwerfen taugen.

Aber was soll ich machen?

… ich werde jetzt mal shpock runterladen und mal schauen, ob es da anders zugeht. Ich hoffe es.

.. leider mit dem, was besser abwärts gehen sollte – mit dem Gewicht!

Schöner Mist – ich hab heute früh das Gewicht auf der Waage gehabt, mit dem ich von der Kur zurückgekehrt bin!

Klar, es ist besser als das Gewicht vor der Kur … doch es ist Mist, wie es gerade steigt. Insbesondere in den letzten drei Wochen.

Ich weiß schon, wo es herkommt – das macht es jedoch nicht wirklich besser!

Zumindest hat eine neue Verhaltensregel schon gefruchtet:

  • für jedes abendliche „Schleichfressen“, werden vorher zehn Minuten geputzt

Gestern abend bin ich mal von der Couch aufgestanden und wollte mir auch noch mal nen Joghurt holen, doch weil ich keinen Bock hatte, vorher zehn Minuten zu putzen, hab ich es gelassen.

.. obwohl – eigentlich war es sogar noch absurder. Ich hab dann gedacht, ich räume noch die Spülmaschine aus (was übrigens ein bißchen länger als zehn Minuten gedauert hat) – doch ich hatte danach gar keinen Bock mehr, noch einen Joghurt zu essen (also um ehrlich zu sein, ich hab es komplett vergessen, weil ich ja auch noch 15 Minuten Schlafzimmer aufräumen auf dem Plan hatte..).

Also hat mich die neue Regel am Essen gehindert – und das OBWOHL ich eigentlich sogar die Bedingungen erfüllt hatte *lach*

Ist ja prima. Ist ordentlicher UND kalorienärmer gelaufen.

Allerdings hab ich mich glaub auch vorher ein bißchen ausgetrickst: Ich hatte keine Lust, was zu kochen oder ne Suppe zu essen, somit hab ich einfach Zeug aus dem Kühlschrank genommen und das gegessen. Und vermutlich VIEL MEHR, als ich hätte essen sollen. Doch ich hab es nicht als „Schleichfresserei“ gewertet, da ich ja alles auf dem Tisch hatte… Das war vielleicht ein bißchen gemogelt..

Doch ich beobachte einfach lieber amüsiert, wie ich mich selbst austrickse, nehme das bewußt wahr und freue mich darüber, dass ich es eben auch zusätzlich geschafft hab, was NICHT zu essen, als jetzt auf mich einzuprügeln, dass ich es doch besser hätte machen sollen und meinen kleinen Erfolg auf der anderen Seite zu ignorieren und nicht anzuerkennen.

Ich glaub, so fahre ich besser, wenn ich freundlich zu mir bin – wie ich es übrigens zu jedem anderen Menschen auch wäre. Nur bei mir selbst fällt mir das schwer.

Abgesehen davon:

Jetzt bin ich ECHT schockiert über die Zahl auf der Waage. Die hat sich wieder zu reduzieren – echt jetzt!

Ich bekomme immer wieder nen Anflug von Cola-Jieper.

GANZ schlecht!

Was hilft dagegen? … vielleicht was anderes trinken. Wasser? .. naja – ist nicht so ganz das, was mich jetzt anmacht.

Anderes Zuckerzeug mag ich aber auch nicht trinken (bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich gestern beim Vietnamesen ja eine Zitronen-Ingwer-Limo getrunken hab! Ups! So geht’s los – und ich merk es nicht mal..).

Vielleicht nen Tee?

Also so ein bißchen doof finde ich das schon, dass es nun schon mit so viel mehr Energieaufwand verbunden ist, nicht einfach in die alte Spur zu geraten.

.. mit der Schokolade hab ich da in den letzten Tagen echt nicht so sehr die Bremse gezogen, wie geplant.

Verflixt.

Dabei möcht ich doch eigentlich in absehbarer Zeit die 81 kg auf der Liste abhaken!

Aber gut: Ich hab viele Listen, auf denen ich was abhaken möchte.. *Schnutezieh*

Also werd ich jetzt mal Häkchen sammeln gehen 😉

Dann setz ich mir jetzt mal ein Ziel für den nächsten Verdünnisierungs-Haken!

Also heute hatte ich 84,1 kg. Nicht das niedrigste Gewicht doch der letzte Monat sieht eigentlich ganz okay aus. So insgesamt..

Okay – kein mords Abstieg des Gewichtes, aber auch keine heftige Zunahme.

Doch ich könnte ja mal so planen, auf Ende April März die 81 kg zu erreichen?

Das wären dann drei Kilogramm in 10 Wochen. Machbar!

 

Und mit nem halben Liter leckerem Wasser im Bauch hab ich auch gar keine Cola-Gelüste mehr. Praktisch 😀

Hui – fliegt die Woche vorbei und heute darf ich schon wieder Lücken schließen beim Freitags-Füller von Barbara. Prima 😀

freitags-fueller-schriftzug

1. Bei dieser Kälte kommen richtig schöne Wintergefühle auf. Gestern, als ich aufgewacht bin, war die Welt draußen unter eine Schneedecke – total schön! Heute auch noch (ein bißchen weniger, aber trotzdem noch da) und als ich aus dem Haus trat, hüpfte ein Eichhörnchen vom Stamm des Baumes vor meiner Haustür auf den Boden und ich fand es so bezaubernd, wie das rotbraune Tierchen im Schnee aussah. Winter und Schnee ist schon was Schönes.

2. In jedem Menschen steckt ein guter Kern und ich glaube fest daran.

3. Schnee ist einfach was Zauberhaftes.

4. Eigentlich bekomme ich die Sachen immer irgendwie auf die Reihe – auch wenn es manchmal anders aussieht. Und es sich vor allem oft anders für mich anfühlt.

5. Am besten finde ich es ja, dass mein Gewicht sich jetzt nach der Kur nicht einfach nur hält, sondern weiter reduziert. Sehr cool! Damit hab ich (ehrlich gesagt) nicht ernsthaft gerechnet.. Das war ja auch beim Fasten im März dieses Jahres überhaupt nicht so.. Ich hatte jetzt sogar vor ein paar Tagen mit 85,3 kg einen BMI von 29,9 – okay, ist noch nicht stabil, aber es ist der erste Vorstoß auf den Bereich „Übergewicht“ statt „Adipositas“ … sehr, sehr geil! 🙂

6.Die glutenfreien Lebkuchen von Schär nasche ich nur in der Vorweihnachtzeit. Naja – wann anders bekommt man die auch nicht – sonst würde ich die wohl auch wann anders essen, sind nämlich echt die besten glutenfreien Lebkuchen, die mir bisher unter gekommen sind 😉

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den hoffentlichen Abschluss meines einen Mikrozensusbezirkes (ich hab heute zwei Interviews angesetzt), morgen habe ich geplant, noch einen Berg Interviews für einen neuen Mikrozensusbezirk zu machen und am Abend freu ich mich auf mein Schwesterchen und Sonntag möchte ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen (und den Theatertext mit Schnüggel lernen, wenn er Lust hat)!

Gestern bin ich natürlich voller Spannung auf die Waage gestanden – ich hab tatsächlich beinahe 10 Kilogramm weniger, als vor der Kur… Bin ganz verliebt in meine Kurve 😀

Doch wenn ich die Kurve erweitere auf die gesamte Zeit:

.. da fällt mir auf: Bevor ich zur Kur ging, hatte ich ca. das Gewicht, wie ich aus Indien zurück kam, im März 2016. Und hinterher hab ich jetzt ca. das Gewicht, wie nach dem Fasten im März 2017..

Nun hoffe ich nur, dass die Kurve jetzt nicht mehr so hoch geht, wie zwischen Marz 2017 und September 2017!!

Doch im Moment bin ich (auch ohne Kalorienzählen) auf nem guten Weg. Okay, ich esse auch wirklich nicht viel. Dass ich gestern vermutlich unter 1500 kcal lag, ist auch ohne Kalorienzählen klar.. Es gab nur morgens einen Haferbrei mit zwei Knäckebrot mit Butter, zum Abend zwei Spiegeleier mit Kartoffelpüree (ja, komische Kombi – war bei meiner Mutter und die Eier mussten weg und sie hatte sonst nichts dazu) und abends noch einen Mandeljoghurt und einige Walnüsse. Ja, ich weiss, die Nüsse haben Kalorien. Doch es ist besser als Schokolade, fand ich 😉

Seit Wochen (also eigentlich, seit er im Fettlogikblog mal kam) verfolge ich Lars in seinem Vlog zum Thema „Was es bedeutet, dick zu sein“. Ich mag den echt gern, den Lars – er macht das wirklich interessant und ich bewundere, wie toll er das rüber bringt. Und ich finde, er hat tolle Erfolge. Ich bin zwar nicht immer ganz up-to-date mit den Videos, doch im Großen und Ganzen schon .. und heute früh hab ich so neben dem fürs-Geschäft-richten die Folge von letztem Sonntag angehört und ein neues Wort gelernt: BEASTMODE!

Hab ich noch nie gehört und dann erst mal gegoogelt – und da ich nen Klamottenhersteller fand, dachte ich zuerst mal, dass Lars vielleicht den Plan hat, Ende Oktober in ein bestimmtes Shirt zu passen, dass er von diesem Hersteller hat.

… ich halt mal wieder!

Aber nein! Beastmode bedeutet was ganz anderes!

Was, das fand ich dann bei Mundmische, als ich mit dem Stichwort „Was bedeutet beastmode?“ suchte..

Also sozusagen „Vollgas geben“.

Also DAS find ich ja ne coole Sache..

Aus dem Vlog an sich hab ich dann auch so am Rande mitbekommen, dass Lars wohl vor hat, den Oktober jetzt heftigst durch zu ziehen.. ja-haa, ich hab heute früh nur Bruchteile des Vlogs mitbekommen .. hör es auch ganz sicher nochmal richtig an. Eigentlich zieh ich mir viele Teile mehrfach rein .. ich find den einfach cool, den Lars 😉

Egal – bin abgeschweift.

Auf jeden Fall: Beastmode!

DAS hört sich cool an!

Also ich hab ja dieses Wochenende mit übelsten Rückschlägen gekämpft. Also nein – die Rückschläge hab ich schon länger, doch nun kommen die so richtig krass auf der Waage raus und ich bemerke auch eine extreme Resignation. Ja, ich bin jetzt definitiv mehr bei 100 als bei 90. Sogar mehr bei 100 als bei 95… Ich hab die 98 kg wieder überstiegen am Wochenende.. Seit mehr als einem Jahr hab ich diese Zahl nicht mehr gesehen gehabt. Und wollte sie eigentlich auch nie wieder sehen..

Und ehrlich: Die Tendenz meiner Gewichtskurve gefällt mir wirklich GAR nicht… 😦

Ich glaub, ich muß auch in den Beastmode schalten. Oder zumindest in den Barbarella-Beastmode.

Ich leg jetzt mal die Regeln fest:

=> KEIN Süßkram diese Woche.

Dazu zählt alles, was Schokolade, Gummibärchen, Trallala ist und in der Kantine keinen Nachtisch.

So!

=> UND 10.000 Schritte jeden Tag als Pflicht.

=> Und das abendliche „Schleichfressen“ muß auch aufhören. Den ganzen Abend ess ich so vor mich hin. Ich weiß, es ist seelisch bedingt. Doch es hilft meiner Seele auch nicht, wenn ich meinen Körper immer mehr vernachlässige und verkommen lasse..

So.

Also mein erklärtes Ziel:

Nächsten Montag ist die 8 hinten weg. Am besten gleich die 7 auch.

Also peil ich mal die 96,9 kg für nächsten Montag an.

Aaaargh!!! BEAAASTMOOOOODE!!!

Tadaaa.. und schon bald ist sie nicht mehr da 😀

Naja, das war jetzt übertrieben. Aber wahr ist, dass der Schalter im Kopf im Moment umgelegt ist – mir fällt der Verzicht gar nimmer schwer im Moment! (also diese beiden „im Moment“ streiche ich jetzt mal lieber gleich wieder .. hört sich sonst so nach selbst erfüllender Prophezeiung an..)

Aber tatsächlich bin ich seit *nachguck* Samstag am Aufschreiben – und bleibe schön unter meinem Tagesbedarf und hab zB gestern beim Anstehen an der Kasse gar nimmer so nach den Süßigkeiten gezuckt, wie noch vor kurzem..

Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass ich gar nicht recht weiß, was einkaufen, ohne meine in letzter Zeit „üblichen Verdächtigen“ wie glutenfreier Schnuckerkram. Also DA hab ich gestern doch ziemlich gezuckt .. bei meinen Lieblingswaffeln! Boah, die sind so lecker! Und so praktisch verpackt! Immer zwei. Also könnte ich doch einfach zwei essen und das jeden Tag.. Fertig. Gut 100 kcal – gut verkraftbar im Kalorienplan eines ganzen Tages, oder? So zwitscherte mir Helga, meine innere Schweinehündin zumindest ihre Schweinehundelogik ins Ohr. Klingt ja auch gut. Hab das auch früher schon das ein oder andere mal mit dieser Logik gekauft. Einmal zum Beispiel gleich drei Packungen auf einmal. Logischer Einkauf, weil es die Dinger in diesem Laden gab und es das bei mir in der Gegend nirgends gibt. Kleiner Vorrat. Kann ich ja über n paar Wochen verteilt essen. So der Plan.

Und jetzt die Preisfrage: Wieviele Packungen kamen bei mir daheim an?

Eine. Der Rest war schon auf der Heimfahrt im Bus gevespert worden. Die letzte Packung dann im Laufe des Abends daheim.

Super!

Also, nein, nein Helga .. klingt gut und logisch – geht aber nur mit einem Tresor und einem Schnüggel, der den Tresor verwaltet. Anders sind leider die 5 x 2 Waffelsticks als eine Mahlzeit zu sehen – auch wenn diese „eine Mahlzeit“ vielleicht aufgrund der Umverpackung zeitlich ein wenig auseinander gezogen gegessen wird.. Aber keinesfalls auf fünf Tage verteilt.

Naja – auf jeden Fall gefällt mir der Verlauf meiner Waage seit dem 8. Juli (also Aufschreibbeginn) 🙂

Und da unten, wo ich im März (nach dem Fasten) war, da möchte ich wieder hin! Da war ich fast übergewichtig. Also eigentlich möchte ich noch n Stück drunter, denn selbst ganz unten an diesem Diagramm wäre ich mit einem BMI von 30,1 immer noch adipös und nicht übergewichtig 😦

Nun gut. Auf jeden Fall stimmt die Richtung. Und mein Schrittzähler ist auch schon verschickt. Vielleicht ist er heute sogar schon angekommen?! Wäre genial 😀

Ich esse ja seit zwei Wochen wieder. Gut, mein Gewicht ist höher, als direkt nach dem Fasten – doch es ist auch niedriger, als vor dem Fastenbeginn. Und was mir vor allem in den letzten Tagen bewusst geworden ist:

Mein Fettanteil ist niedriger geworden durch das Fasten!

Das finde ich sehr erstaunlich und es ist irgendwie gegen jede Prophezeiung, die das Fasten im so verdammen. Schliesslich liest man oft genug von Fastengegnern:

  • Durch Fasten verliert man nur Muskeln.
  • Nach dem Fasten nimmt man sowieso alles wieder zu – und noch mehr.
  • Entschlacken – sowas gibt es gar nicht, ausserdem gibt es sowas wie „Schlacken“ gar nicht.

Doch ich hab jetzt regelmässig nen guten Prozentpunkt weniger im Fettanteil.

Gut – Ende Dezember hab ich es schon mal in diese Bereiche geschafft gehabt, doch da war es eher ein Ausrutscher nach unten, jetzt ist es ein bisschen konstanter.

Klar – mit etwas Verzögerung relativ parallel im Abfall zum Gewicht-

Hoffe, der Hochschlenker von Gewicht zeichnet sich nicht ab.

Gut – ich war diese Woche mal wieder beim Training und hab festgestellt, dass ich das Gewicht schon etwas reduzieren musste. Klar, vier Wochen Pause. Zum einen wegen der Hektik um Mama und zum anderen wollte ich auch einfach nicht trainieren während dem Fasten. Hatte ich echt keinen Nerv zu.

Doch ich hätte schon eher befürchtet, dass der Fettanteil durchs Fasten ansteigt, bestenfalls gleich bleibt – über eine Reduktion finde ich nirgends was im Netz noch hätte ich das erwartet.

.. doch es ist enorm motivierend 😀

Irgendwann knack ich die Vier vorne 😉

Ich halte mein Gewicht immer noch unter 90 kg .. das freut mich sehr!

Ja, gut – ich hab ein bißchen mehr, als direkt nach dem Fasten, doch ich bin durch die Fastenwoche auf unter 90 kg gekommen und das hab ich ja im letzten dreiviertel Jahr nicht geschafft – also war so gesehen das Fasten für mich durchaus ein Erfolg!

Meine Kurve gefällt mir 🙂

Ich finde, es ist eine gute Basis, von der ich nun weiterarbeiten kann.

.. doch ehrlich gesagt ist das weiterarbeiten im Moment etwas schwer. Den Dreh, Sport zu machen, hab ich gerade gar nicht. Und ich hab letzten Freitag meinen Schrittzähler endgültig verloren 😦

Ich komme auch morgens immer schwieriger aus dem Bett. Mich belastet die berufliche Situation und die Situation mit Mama, die nicht absehbar ist. Auch seh ich seit dem gestrigen Gespräch mit Mamas Krankenkasse zusätzlich noch eine finanzielles Fiasko auf uns alle zukommen – sollte Mama tatsächlich nicht mehr den Sprung nach Hause schaffen und im Pflegeheim bleiben müssen, haben wir sowohl von den Finanzen her eine im Moment nicht überblickbare Situation wie auch .. tja .. also ich fürchte, dass Mamas Psyche dann leider komplett in den Keller geht, wenn der Heimaufenthalt mehr wird, als ein „Urlaub“, wie sie es im Moment noch sieht.. An Urlaub für mich ist im Moment nicht zu denken (dabei hätte ich es wirklich nötig) – ich bekomme Panik, was alles zu tun ist, doch hab das Gefühl, hier nicht gehen zu können. Ich kann ja schlecht in den Urlaub, wenn nicht klar ist, wie es mit Mama weitergeht. Und im Büro ist irgendwie … seufz .. naja, ich Panik wird nicht weniger. Egal, wie „viel“ ich schaffe – es drückt trotzdem noch dauernd Weiteres nach. Ich hab das Gefühl, nichts vom Tisch zu bekommen – nur, dass das, was zu tun ist dauernd wieder in neuen Facetten auftaucht. Sehr, sehr frustrierend – echt! Wenn es wenigstens immer as Neues wäre, hätte ich eher das Gefühl, was zu schaffen – aber so?! Das gibt mir das totale Versagergefühl. 😦

Wenigstens das Gewicht macht mir Freude. Nie wieder die Neun vorne – das ist das Ziel!

… dafür sollte ich mich allerdings lieber in Fleischverzicht üben – heute gab es zum Frühstück jede Menge Gummibärchenfleisch … nicht sooo figurförderlich *schluck*

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