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Insgesamt ist es mit meinem Gefühlsleben und dessen Schwankungen echt heftig derzeit 😦

Heute morgen kam ich beinahe nicht aus den Federn, doch ich wollte mich nicht krank melden, denn wenn, dann bin ich nur im Kopf krank derzeit, nicht so richtig körperlich. Auch wenn ich leider wieder recht oft Bauchweh hab. Ziemlich doof.

Auf dem Weg ins Büro hab ich dann ne WhatsApp bekommen: Die Kritik unserer Premiere ist in der Zeitung!

Sehr cool! .. ne richtig gute Kritik und ich bin auch positiv erwähnt. Hat mich ja voll gefreut und natürlich war die Stimmung gleich immens höher!

Auch die Kollegen hatten die Kritik bereits gesehen und sprachen mich drauf an .. und ich hab dann noch in der anderen Zeitung gesucht und gesehen: Auch da ist die Kritik heute erschienen – und ich bin wieder positiv erwähnt und sogar auf dem Bild 😀

Sehr, sehr cool .. echt jetzt! 😀

Auf dieser positiven Energiewelle der Freude hab ich dann mal gleich einen Bankanruf erledigt und einen bei der Hausverwaltung. Immerhin!

Denn leider fühle ich mich insgesamt in letzter Zeit öfters in meinem Tun blockiert. Also nicht von außen – denen um mich rum wäre das wohl ziemlich wurscht oder würden es sogar positiv sehen, doch ich hab in mir selbst neuerdings komische Blockaden!

Zum Beispiel hab ich Einlagen gemacht bekommen. Die hab ich Anfang Dezember zugeschickt bekommen. Ich hatte schon mehrere Einlagen – man legt sie in die Schuhe und zieht diese an, fertig. Kein Problem, kein wirklicher Aufwand, kein Drama. Also eigentlich nicht der Rede wert.

Dieses Mal war es anders. Zum einen waren da irgendwelche Klettkleber, die ich in die Schuhe reinmachen sollte, damit die Einlagen nicht verrutschen. Ist doch eigentlich total super, fand ich, als ich die Dinger bestellt habe. Dass ich es ums Verrecken nicht hinbekomme, die Dinger reinzukleben – damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hab mich nicht getraut. Nachher kleben die falsch, nachher mach ich die rein und will die Einlagen nimmer – dann sind die Schuhe hin. Ich kleb sie falsch rein, ich bekomm sie nie wieder raus .. keine Ahnung, ich hatte eine echte Blockade! Ich hab es nicht geschafft, die Dinger in die Schuhe zu legen (nicht mal OHNE Klettkleber!) und letztlich hab ich dort angerufen und den Kontrolltermin für heute abgesagt. Ja, ich sollte nämlich nach vier Wochen hin, damit man sieht, was es für Auswirkungen hat. Ist ja Blödsinn, wenn ich die Dinger nicht getragen hab – oder? Ich kam mir ja ziemlich doof vor, als ich gesagt hab, ich hab die Einlagen nicht in die Schuhe reinmachen können und möchte deswegen den Termin verschieben. Ich bekam angeboten, ich könne ja vorbei kommen und die machen das dann. Ist ja nur ne halbe Stunde entfernt – damit mir einer Einlagen in die Schuhe legt!! Ich bekomme echt die Krise mit meinen Blockaden derzeit..

Seufz.

Also übrigens die Einlagen sind seit gestern Abend drin – ich hatte nen Termin bei meiner Heilpraktikerin, die mir übrigens auch den Podologen empfohlen hat. Waren in nicht mal zwei Minuten rein geklebt in die Schuhe. Also von ihr. Nicht von mir.

Schön bescheuert.

Aber solche Dinger bemerke ich bei mir immer mehr in letzter Zeit.

Ich kann mich nicht entscheiden, wie ich dies machen soll, ich weiß nicht, wo ich bei jenem anfangen soll – also mach ich es nicht. So klappt natürlich gar nichts. Inzwischen nutze ich nun manchmal Tricks, um mich selbst in die Schuhe ((!!) wie passend!) zu bringen. Ich gehe beispielsweise auf Kollegen zu. Oder frag Schnüggel, falls er da ist. Manchmal brauch ich nur eine Bestätigung .. aber es geht für mich nicht weiter ohne diese.

Das macht mir manchmal richtig Angst, dass ich immer mehr in meinen Blockaden versinke – oder irgendwelche Zwänge oder Ängste entwickle. Ist doch Mist – echt! Und eigentlich ist es wirklich so einfach und andere machen das ganz locker .. doch für mich ist da manchmal ein mordsmäßiger Berg. Ein unsichtbarer Berg. Aber wahnsinnig hoch und angsteinfloßend.

… und dann tu ich wieder Dinge, von denen andere sagen, das könnten sie nicht. Und es fällt mir regelrecht leicht. Dann komm ich mir vor mir selbst so unglaubwürdig vor. Dumm, unfähig und faul – vor allem faul.

.. weil andersrum hab ich teilweise super kreative Ideen, eine Energie und Schwung …

Wie gesagt:
Himmelhoch jauchzend – zu Tode getrübt …
Voller Energie und Freude – ohne Antrieb und stumpf …
Also ich halt.

Hrrrrr.. *Augenroll*

Übrigens:
Ich hab heute ein extrem geniales Plakat fürs Theater entwickelt – hab zwar auch erstmal technische Starthilfe von einer befreundeten Kollegin gebraucht, doch ich bin sowas von begeistert über das Ergebnis .. ich hab echt was drauf. Nur halte ich das manchmal an einer kurzen Leine – oder denke einfach, meine Talente – das ist nichts soo Besonderes..

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Allem Fettlogik-überwinden zum Trotz:

Offensichtlich schaffe ich es nicht, weniger zu fressen. Und somit logischerweise auch nicht, weniger zu wiegen.

Vielleicht gibt es keinen wirklichen „Setpoint“ für den Körper – offensichtlich hat aber meine Seele einen.

Ich wiege wieder 94 kg .. sogar 94,1 kg. Und ich kann nicht aufhören zu essen, essen, essen. Dieses Mal ist es kein wirklicher Warnschuss für mich, dass es wieder aufwärts geht – sondern gefühlsmäßig eine Bestätigung, was für eine elende Versagerin und Pflaume ich doch bin. Ich hab keine Kraft und keinen Willen zum erneuten Kämpfen. Es ist alles sinnlos.

Alles käst mich an. Ich fühle mich schrecklich. Nicht nur wegen dem Gewicht. Wahrscheinlich ist das Essen eher eine Auswirkung als die Ursache. Ich weiß einfach nicht, was machen … und auch nicht, was oder wie schreiben, was mit mir los ist.

Ich fühle mich manchmal wie ein Wombel in einer Fettrüstung … plump und ungelenkt. Und irgendwie zu Tode gelangweilt in meiner Welt, voll mit irgendwelchen Anforderungen, die mich feindlich anstarren und alles in allem viel zu groß sind und viel zu viel, als dass sie irgendwie bewältigbar wären. Ich will das alles auch gar nicht machen und versuche, unsichtbar zu sein. Vielleicht ist soll meine Fettrüstung einem Tarnumhang gleichen, wer weiß. Hilft aber nichts. Ich bleibe trotzdem sichtbar. Und ich fühle mich, wie wenn ich aus einem schwarzen Loch herausblicke – auf dem Kopf ein drückendes Gefühl, als wenn ein außerirdischer Riesenkrake draufsitzt, der mir das Denk- und Fühlvermögen abgezapft hat.

Tja, das sagt jetzt zwar auch nichts aus, was mit mir los ist .. doch ich erinnere mich, dass wir in einem Kurs mal die Übung gemacht haben, unser derzeitiges Befinden in einem Bild auszudrücken. Also bildlich zu beschreiben. Ich fand das damals sehr interessant und irgendwie auch einen guten Weg, sich auszudrücken oder das innere Befinden zu beschreiben oder auch nur, sich begreiflich zu machen.

Naja .. oder ich kann einfach sagen: Ich fühle mich jämmerlich.

Und ich weiß nicht, wie damit umgehen.

Doch zumindest einen Erfolg hab ich zu vermelden: Ich hab am Sonntag meine Sportsaison 2017 eröffnet.

.. übrigens gehen mir meine Kategorien hier immer mehr auf den Nerv. Irgendwie ist nichts gescheit einzuordnen darin!

Scheiß Chaos im Kopf, im Blog, in der Wohnung, im Büro .. im Leben!

 

Ich will Schokolade.

Absage. Ich werde nicht Chefin.

Bin erleichtert, dass nun endlich Klarheit ist. Und frustriert, dass ich ne Absage bekommen hab. Und traurig auch. Und irgendwie erschöpft von der ganzen Anspannung drumrum. Ein kleines bißchen bin ich auch erleichtert, dass ich mich nicht den ganzen Herausforderungen stellen muß. Oder zumindest anders stellen muß und nicht als Vorgesetzte. Aber geknickt bin ich auch darüber.

Nun ja … wenn ich bedenke, wie sich die letzten zwei Wochen Arbeit auf meine Schlaffähigkeit ausgewirkt haben (=> SCHLECHT! Ich schlafe sehr, sehr schlecht und wenig unter der Woche!) und als Chefin wäre ich bestimmt tendenziell weiterhin viel angespannt und ängstlich gewesen. Naja .. werde ich vielleicht auch so weiterhin sein, je nachdem, wie das sich hier alles entwickelt. Aber hoffentlich nicht.

Es bleibt also spannend.

… und ein bißchen frustrierend.

 

Edit: Und das Wort, was mir jetzt über ne Stunde nicht einfiel und erst jetzt langsam aus der Schockstarre aufsteigt: Enttäuscht! Ich bin auch ziemlich enttäuscht.

 

Huch, das Jahr ist ja schon fast vorbei – und ich hab ja in den letzten Tagen eher ein aus dem Blog zurückgezogenes Leben geführt!

Lag zum einen wohl daran, dass ich bei meiner Schwester auf dem PC nicht auf mein Blog zugreifen wollte – und zum anderen daran, dass ich den ein oder anderen Beitrag zwar angefangen hab .. aber dann irgendwie doch wieder verworfen.
(und mit diesem hier wäre grad auch fast das Gleiche passiert, weil ich schon wieder abgelenkt war..)

Mannometer .. schon wieder 30.12. … Wahnsinn.

.. das Leben rauscht nur so vorbei!

Mama war am nächsten Tag zwar wieder raus aus dem Krankenhaus … aber trotzdem irgendwie noch n bißchen n Sorgenkind – und ob wir n paar Tage später wirklich nach Bremen fahren sollten, lag für mich da auch noch nicht so deutlich auf der Hand.
.. hat dann aber doch geklappt.
Und ich fand es einfach nur herrlich, ein paar Tage hier raus zu sein.

Einfach n paar entspannte Tage, ohne große Pläne, ohne Druck und „muß noch“ und „will noch“ und BlaBla .. ich hab (trotz schlechtem Gewissen) auch drauf verzichtet, mich bei zwei Leuten in Bremen zu melden, weil ich einfach keine Lust hatte, in die wenigen Tage auch noch n Treffen reinzuzwängen.

Wir sind ja auch schon wieder Samstag heim.
.. weil ich Sonntag an die Tanke mußte.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war die Hölle – und das Aufwachen am Sonntag auch. Ein paar Tage raus aus dem Alltag und es widerstrebt mir noch extremer, mich mit meinem selbsterschaffenen Leben abzufinden.

Zu allem Übel (oder (noch viel wahrscheinlicher) gerade deswegen!) ist mir fast der Kopf geplatzt – und erst an der Tanke ließ der Kopfschmerz irgendwann nach.

.. noch dazu hab am Sonntag dann noch ne Lektion bekommen, dass ich es nicht wegstecke, mal eben aus meinem Leben „rauszuhüpfen“, wenn sich die Gelegenheit bietet *grrrrrrr*

Heute abend geht es dann in die Schweiz.

Eigentlich (und das tut mir von Herzen leid, entspricht aber hundertprozentig meinem Empfinden) hab ich überhaupt keine Lust, Silvester in der Schweiz zu verbringen – ich bin noch traumatisiert von dem Silvester vor zwei Jahren und befürchte, dass mich dieses Jahr ähnliches erwartet.

Nein, es hat gar nichts mit Schnüggel oder den Schweizern zu tun – es war wirklich schön und gemütlich, mit Schnüggels Freunden zusammen zu sitzen und fein Raclette zu essen und zu plaudern (und inzwischen dürfte es mit dem Schwyzerdütsch ja auch nicht mehr so anstrengend sein wie noch vor zwei Jahren) – doch als an Mitternacht nur mal eben mit Sekt angestoßen wird und ein frohes Neues gewünscht und dann zur Tagesordnung weitergegangen, war für mich in der Auswirkung auf mein Silvestergefühl ein erschütterndes Erlebnis.

Es wird einem erst bewußt, wie sehr man Silvestergeböller und Feuerwerk, mit der Sektflasche auf der Straße stehen und allen Nachbarn und Vorbeikommenden „a guats Neus“ zu wünschen mit einem Start in ein neues Jahr verbindet, wenn es plötzlich mal nicht da ist!

Auch hatte es mich zutiefst irritiert, dass in der Schweiz nicht nur am Tisch nach einem kurzen Anstoßen und dem allgemeinen Beglückwünschen gleich wieder zum Raclettöfelchen zurückgekehrt wurde, sondern auch keinerlei „SMS-Pieps-Lawine“ hereinbrach oder „Ich ruf mal kurz meine Mutter / Schwester meinen Vater / Bruder an!“-Telefonate vorgenommen wurden..

Hallo?
.. es hat ein neues Jahr begonnen – äh … hat das einer mitbekommen?!

Das Ganze fand seinen Höhepunkt dann darin, dass ich nach dem Heimkommen einen tierischen Heulanfall hatte, weil ich mich wie im alten Jahr steckengeblieben und von aller Welt verlassen gefühlt hatte – denn zum größten Übel war dazu auch auf meinem Handy keine SMS-Glückwunschlawine angerollt.

.. vielleicht aus dieser Erfahrung heraus, das neue Jahr mit Frust und Tränen, statt fröhlichem Feuerwerk und Sekt auf der Straße zu beginnen, schaudert mir nun vor dem diesjährigen Silvester in der Schweiz.

Doch vielleicht ist es auch eine Gelegenheit zu einer zweiten Chance – denn schließlich ist mir bewußt, dass das ganze Drama nur meiner eigenen „Gefühlshölle“ entsprang.. und (wer weiß!) vielleicht wird es dieses Mal alles auch ganz anders auf mich wirken 😉

Na denn:

Ein gutes Neues allerseits! *pling*

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