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Erster Urlaubstag – juhuu 😀

Ich bin in aller Herrgottsfrühe aus dem Haus (wirklich früher, als wenn ich normal zur Arbeit gehe), um zu Mama in die Reha mit dem Zug zu fahren, damit ich dort packen kann und mit ihr mit dem Fahrdienst zurückfahre. Lief soweit gut. Und obwohl ich mich gestern noch tierisch genervt hab, weil die Bahn durch nen Schienenersatzverkehr ersetzt wurde und ich somit 45 Minuten Bus zu fahren hatte, muss ich sagen: War voll geil! Ich hatte ne total schöne Fahrt und hab die total genossen!

Als wir bei Mama ankamen, hatte Schwesterchen schon gekocht und somit konnten wir gleich kurz nach der Ankunft essen. Und ne Waschmaschine hab ich bei Mama dann auch gleich gestartet. Da der familiäre Stresslevel dann langsam sehr hoch wurde, bat ich meine Schwester, mich heim zu fahren – udn wir haben uns dann noch ein Spaghettieis gegönnt (in der besten Eisdiele der Welt) und ich hab noch mein neu gestaltetes Plakat fürs Theater bei der Theaterkollegin vorbei gebracht. Und dann haben Schwesterchen und ich noch Karten im Musical gebucht: Mary Poppins .. Juhuuuu!!

Als Schwesterchen gegangen ist, hab ich mich nach dem Starten der zweiten Waschmaschine und einem Telefonat mit Schnüggel mal noch ein bisschen hingelegt und bin ne gute Stunde weggeknackt. Voll platt halt. Wenig Schlaf heute (da ich erst gegen eins eingeschlafen bin und schon wieder vor sieben wach war) und viel Äktschn..

Aber: Ich hab trotzdem ein „Happy Urlaubsday“-Gefühl 😀

Hab zwar dann noch ein paar Stunden mit nem Videospiel vertrödelt bis Schnüggel kam, aber egal … hab Urlaub, darf ein bisschen trödeln und runterkommen – und in den Urlaub fahren wir erst morgen gegen halb drei 😉

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Heute ist der MDK bei Mama. Meine Schwester und ich haben gestern Abend zwei, drei Stunden lang aus den Unterlagen und unseren Gedächtnissen die Krankheitsgeschichte von Mama der vergangenen Jahre zusammengetragen. Tatsächlich ist Mama echt sturzgefährdet. War mir gar nicht so bewußt, doch in den vergangenen neun oder zehn Jahren ist sie viermal gestürzt und hat einen Unfall (also in dem Sinne irgendwie auch ein Sturz) gehabt.

Ich bin aufgeregt, was rauskommt und wie der Termin läuft. Und ich bin immer noch so, so, so dankbar, dass meine Schwester bei diesem Termin dabei ist und ich das nicht machen muß.

Und es ist wirklich unübersehbar: Mama ist EXTREM vergesslich 😦

Nicht nur, dass wir ihr bereits unendlich oft gesagt haben, dass NICHT zwei gebrochene Wirbel die Ursache ihres letzten Krankenhausaufenthaltes waren (sondern ein Riss im Kreuzbein) und sie trotzdem unerlässlich und immer wieder und jedem erzählt, sie hätte zwei gebrochene Wirbel gehabt (was gewissem Sinne ja durchaus stimmt – nur war das halt vor zwei oder drei Jahren!), es lässt sie auch völlig kalt, wenn wir das immer wieder klar stellen, ja, ich hab sogar manchmal das Gefühl, sie nimmt das nicht mal richtig wahr.

Gestern war ich ja auch leicht irritiert, als meine Mutter nach den Stunden, wo wir da rumgewurschtet haben mit dem Fragebogen und den Fragen und dem ganzen Krankheitsverlauf (und ich meine: Mama war die ganze Zeit im Zimmer und hat ja auch Fragen mit beantwortet) mal dann irgendwann überrascht feststellte:„Ach, ihr macht das Ganze hier gerade für MICH?!“

Ja, nee – wir machen ja eigentlich nie was für Dich, wenn wir in Deinen Unterlagen rumwühlen…

Seufz.

Naja.

Vielleicht ist nach dem heutigen Termin dann ein bißchen meienr Anspannung weg. Vermutlich allerdings nicht. Denn irgendwie kommt eins ums Andere und es drückt nach aus allen Bereichen imemr Neues nach, sobald was „erledigt“ scheint. Mein Nacken- udn Schulterbereich schmerzt unendlich und ich kann langsam den Kopf nimmer drehen –  zumindest nciht schmerzfrei nach links. Auch ein Zeichen der Anspannung.

Zumindest hatte ich gestern seit längerem keinen so megamäßigen Fressanfall am Abend. Immerhin schon mal was.

Ich hoffe, dass ich bald die Acht zurückerobern kann, die ich vor gut zwei Wochen an die Neun verloren hab. Zwischendrin waren es sogar mal 91 kg .. doch heute war ich bei 90,2 kg. Das ist schon mal ne Verbesserung.

Nur insgesamt – tja … also: Meine Sportmotivation ist unterirdisch. War ich überhaupt im April mal beim Sport? Zumindest hab ich gestern in der Mittagspause mal wieder beim Yoga teilgenommen. Das tat SEHR gut! Ich war praktisch schon in dem Moment in meiner Mitte, als ich auf der Yogamatte Platz nahm. Aaaah .. herrlich! Und gemittet war ich den Rest des Tages kein Stück gewesen – am Vormittag kam eine Schreckensmeldung nach der anderen! Von Mama, bei der Arbeit, von meiner Freundin .. prassel, prassel, prassel .. lauter Zeug, wo wieder irgendwelche Aktionen nach sich ziehen..

Hallo Leben? .. Lass mich einfach mal in Ruhe mit Deinem Scheiß!

.. naja – mal gucken, was heute so rauskommt.

 

Heute ist also Entlastungstag – es gibt nur Obst. Obst und gutes Wasser.

.. ja, ich könnte auch Tee trinken. Will ich aber (im Moment) nicht.

Das Programm, bei dem ich mich angemeldet hab, beinhaltet jeden Morgen eine Yoga-Session mit Ursula Karven. Danach hält Rüdiger Dahlke einen Vortrag über das Fasten und dann kommt noch Veit Lindau.

.. was genau die Beiden erzählen, inhaltsmäßig, hab ich noch nicht so auf dem Schirm. Ich hab weder die Kurseinführung richtig angeschaut, noch gestern Abend die Einführung in die gemeinsame Fastenzeit komplett sehen können.

Ich bin also (wie meist bei Dingen, die ich beginne) schlecht informiert / unterinformiert, hab das Gefühl, nicht so richtig zu wissen, was eigentlich zu tun ist und mache halt mal einfach mit..

Sollte ich was ändern – doch oftmals ist es halt einfach so, dass ich keinen Bock auf die ganzen Vorbereitungen hab, doch trotzdem was machen will – und dann einfach aus dem Bauch raus halt mitmache .. nie ganz sicher, ob ich so wirklich alles „richtig“ mache (bzw. eigentlich ständig mit dem schlechten Gewissen, es ja eh „nicht so wirklich richtig richtig“ zu machen), aber dafür immerhin überhaupt was mache. So auf die barbarellische Art halt..

Also sollte ich mich HEUTE eigentlich damit beschäftigen, wie es denn nun die nächste Woche laufen soll.

  • Hab irgendwas von „Brühe“ aufgeschnappt und einen Link zu nem Rezept. Uaaahaaa .. kochen!! *schüttel* Das geht bestimmt auch irgendwie anders..
  • Hab irgendwas von irgendwelchen „Share-Pflaumen“ gelesen. WtF… ?! Noch nie gehört. Erst mal googeln.. Kommt alles immer mit .at-Endung .. gibt’s die komische Pflaume nur in Österreich, oder was?! Kann doch nicht sein – das Ding scheint aus Asien zu stammen.. und wieso sollten die Asiaten ausschließlich nach Österreich liefern? *Augenbraueheb*
  • Dann wurde noch „Ölziehen“ erwähnt. Endlich mal was, was ich eh kenne .. mit dem Öl dafür hat ja jeder seine eigene Theorie. Und meine Theorie folgt ja meist der, in dessen Programm ich gerade unterwegs bin. Hm. Mal schauen. Eigentlich wäre ich für Sesamöl. So aus dem Ayurveda..
  • .. *grumpf* wahrscheinlich gibt es noch tausend Dinge, von denen ich noch nichts weiß im Moment.

Ach – eigentlich hab ich gar keinen Plan. Mein Wissen ist alles nur so aus den Fragen, die die anderen Teilnehmer gestellt haben im Chat.. Dabei sollte ich das Zeug ja heute mal besorgen. Wie ätzend. Muß ich mich wohl doch mal mit beschäftigen. Doch ich bin gerade keine Heldin im Lesen von seitenlangen Schriften noch im Anhören von stundenlangen Vorträgen.. Hab gestern Abend dann tatsächlich lieber Germanys next Topmodel geschaut, als mir die Aufzeichnung des Vortrags anzuschauen…

Ich halt mal wieder..

Und wie dass dann wird, wenn meine Schwester heute Abend kommt und ich dann morgen um 6:30 Uhr im Wohnzimmer Yoga machen will, wo sie schläft .. tja, da bleibt wohl auch noch Raum für Improvisation..

Egal. Ich schaff das schon alles irgendwie.

.. und ich freu mich auf meine Schwester. Die darf mir dann auch den Kühlschrank leermampfen, der brechend voll ist, weil ich letztes Wochenende (als ich nen regelrechten Lebensmitteleinkaufsflash hatte) ja noch keine Ahnung hatte, dass ich ein paar Tage später fasten werde. Und dann im Anschluss natürlich auch z.B. keine Salami verspeisen werden kann..

Ja – ist ja mal wieder alles sehr lustig und lebendig bei mir..

Naja – is halt so. *schulterzuck*

Basd scho! 😀

War die Woche schon schlimm, weil jeden Tag bis zu dreimal meine Mutter angerufen hat und gejammert, wie schlecht es ihr geht, steigerte es sich gestern auf 8 Telefonate ..

Und ich bin ja nicht die einzige, die sie anruft. Meine Schwester wird auch regelmässig von ihr behelligt, sonst alle möglichen Leute – sogar meine beste Freundin hat schon mal entsetzt bei mir angerufen, was mit meiner Mutter los ist – sie käme gerade heim und meine Mutter hätte mit ihrem Mann gesprochen, dass es ihr ganz schlecht ginge.
.. Nachfrage bei meiner Mutter: „Ich hab da nicht angerufen.“ Und auf meine Nachfrage: „Ja, aber wie kommen die dann da drauf?“ hin dann:“Keine Ahnung, mit wem ich alles telefoniert habe – mir geht es schlecht, ich hab nicht immer die richtige Nummer erwischt..“

Na, das ist ja alles sehr erquicklich..

Das ist auch eh die Standardantwort auf meine Fragen:

Lass mich in Ruhe – was weiss ich..

  • für was die Tabletten sind, die ich nehme
  • mit wem ich telefoniert hab
  • in welcher Reihenfolge das genau war, was ich da erzähle

.. mir geht es schlecht, ich weiss das nimmer.

Und wie soll ich dann bitte kapieren, um was es überhaupt geht, wenn die Dinge alle irgendwie und durcheinander und lückenhaft bei mir ankommen – manches wird dafür dauernd wiederholt .. und schuld sind immer die anderen!

  • Deine Schwester hat mir verboten, dass ich noch ne Tablette nehme
  • Die Krankenschwester hat gesagt ich muss die und die Tablette nehmen
  • Ich bin herumgelaufen (obwohl sie ne schmerzende Hüfte hat) und dachte, das ist doch toll .. jetzt hab ich Schweineschmerzen und der Notarzt hat gesagt, ich hätte mich schonen sollen .. das hat mir doch keiner gesagt, woher soll ich das dann wissen?
  • Mein Arzt verarscht mich.
  • Die im Haus verarschen mich.
  • Deine Schwester erpresst mich, das und das zu tun..

Und jeder ist nur noch genervt von den dauernden Anrufen:

Telefon klingelt. Man hebt ab. Ersterbende Stimme an der anderen Seite.„Mir geht’s ganz arg schlecht. Meine Werte sind *irgendwelche Blutwerte werden stakkatomässig runtergerasselt* Was machen wir jetzt?“

.. und egal, egal, was Du sagst:“Ne, das geht nicht, ne, das hilft nicht, ne, das bringt nichts, weil…“

*seufz*

Grad hat sie wieder angerufen .. das dritte Mal heute (es ist ein Uhr mittags): Ihr geht es GANZ schlecht. Ihr ist übel. Sie hat vorhin ne Schmerztablette genommen … auf meinen „Befehl“ hin im letzten Telefonat vor 30 Minuten. Was soll sie jetzt tun? Soll sie noch ne Tablette nehmen? Und das alles hilft nichts! … und sie hat jetzt langsam den Verdacht, die Schmerzen kommen von der Hüfte..

Da bin ich fast vom Glauben abgefallen!

Natürlich kommen die scheiss Schmerzen von der Hüfte, davon redet sie doch dauernd, dass die weh tut! Und jetzt ist es die neuste Erkenntnis!

… wir werden langsam alle irre .. ich, meine Schwester, ihr Freund (der schon nimmer ans Telefon geht, wenn er Mamas Nummer sieht), der Notarzt, der Hausarzt .. vermutlich noch mehr Leute, von denen ich nichts weiss.

Sogar (und jetzt kommt’s!) Schnüggel sagte vorhin, dass ihm Mama langsam auf den Zeiger geht .. und DAS will echt was heissen!

Schnüggels Name findet man im Duden neben dem Stichwort Geduld!

Süßer die Glocken nie kliiiingen …

Ja, diese Weihnachten wurde wieder bei mir gefeiert. Da ich irgendwie noch ziemlich viel räumen hatte und so, beauftragte ich meine Schwester mit dem Kartoffelsalat machen. Mama nöhlte natürlich rum, dass man doch nicht unbedingt nen Kartoffelsalat selbst machen muß und dass man doch einen kaufen kann – doch wir Geschwister waren uns einig:

DOCH, man (also wir) MUSS einen Kartoffelsalat selbst machen!

So!

Außerdem sollte ein Baum her. Somit sind Schnüggel und ich am 23. Dezember losgezogen und haben einen Baum gekauft. Also ich dachte so, der Baum ist etwas groß – Schnüggel (Löwe halt!) meinte jedoch, der sei auch nicht größer als der letztes Jahr (der auch schon groß war) und ich suchte dann einen hübschen aus. 60 Ocken .. Wow! Aber: Wuunderschön! 🙂

Schnüggel verstaut den Baum also in den Kofferraum, während ich beim Verkäufer noch ein paar Tannenzweige abstaube. So zum Schmücken und so.. Vor dem Haus dann seh ich den Baum zum ersten Mal bewußt – also auch den Stammdurchmesser und mir kriecht die Panik hoch: „Schnüggel! Der Durchmesser ist ja rießig! Den bekommen wir NIE in den Ständer!!!“ Schnüggel so ganz cool: „Ach – letztes Jahr haben wir den auch ein bißchen kleiner machen müssen .. das passt schon.“ Ich denk so: „Wie soll der rießige Baum denn in dem kleinen Ständer halten?!?“ Denn nach meiner Einschätzung ist mein Ständer ca. die Hälfte des aktuellen Baumdurchmessers. Ich schlage vor, man könnte doch mal zurück und den Baum anspitzen lassen – doch Schnüggel hat keinen Bock, den Baum wieder ins Auto zu hieven. Also hievt er ihn lieber die Treppe hoch. Und ist dann ziemlich im Arsch – und die Hose total dreckig. Und er stellt fest, dass er keine Ersatzhose hat. Doch ich hab ja ne Waschmaschine und wir noch ne Nacht zu Heilig Abend Zeit, beruhige ich ihn. Also keiiin Problem, Meister!

Nun ja – wie auch immer. Jetzt, wo der Baum da an meinem Balkongeländer lehnt, hab ich die leise Vermutung, dass mein bißchen Baumschmuck auf diesem Riesenbaum wahrlich albern aussehen wird! Ich rufe also meiner Schwester an, sie solle doch bitte den Baumschmuck bei Mama aus der Dachluke rauskramen – damit wir den nachher mal mitnehmen können (wir waren nämlich für den späten Nachmittag zum Kaffee beim Onkel eingeladen).

Okay. 24. Dezember.

Bei mir lagert inzwischen die Kiste mit Schmuck von Mama und meine eigene ist auch aus dem Keller geholt. Die Kartoffeln nebst allem, was man zum Salat machen braucht, sind bei meiner Schwester und ich packe den Christbaumständer aus meiner Kiste. Gott sei Dank – der hat ja nen wesentlich größeren Durchmesser, als ich dachte. So war mein Gedanke. Schnüggel jedoch bekommt nen Schreck: Der Ständer ist ja wesentlich kleiner, als er dachte! Er holt also die Stichsäge aus dem Keller und geht auf dem Balkon dran, den Stamm zu verschlanken. Ich stelle inzwischen fest, dass ich das Baguettebrot vergessen hab und rufe, dass ich dann mal einkaufen geh. Prima Idee .. am 24. Dezember Mittags um kurz nach zwei einkaufen zu wollen! Naivchen Barbarella mal wieder!

Ich stelle fest: Die ganzen Läden haben zu!

Okay, ich hab dann an der Tankstelle noch Baguette bekommen – muß es halt ohne Kräuterbutter gehen oder ich mixe die selbst. Ich hab Butter und (Salat)Kräuter. Wird schon irgendwie werden.. Inzwischen ist es halb drei durch und wir (= einer von uns) wollten Mutter und Schwester um drei abholen. Ich geh hoch in die Wohnung, keiner da. Schnüggel sägt immer noch auf dem Balkon am Baum rum! Immer noch?! Ich fasse es nicht! Aber gut .. er hat echt ziemlich viel abmachen müssen und ich bekomme langsam wieder Zweifel, ob der Ständer den Baum überhaupt hält.. Normal hätte Schnüggel ja meine Familie geholt – doch ich sag dann, dass ich mal losfahre, ob das okay sei. Er meint: „Klar – am besten fahrt ihr gaaanz langsam und nen Umweg, damit ich fertig werde..“

Witzbold. Das Vorbereiten des Baumes gehört zum Fest dazu, beruhige ich ihn – es braucht nciht alles fertig sein, wenn wir wieder kommen!

Ich also los … schau vorher nochmal flott bei ihm auf dem Balkon vorbei und frag, ob ich den Staubsauger (der dekorativ im Flur rumliegt) weg räumen soll .. Schnüggel so: neee – er wöllte noch saugen dann wenn der Baum steht. – er räumt ihn dann danach weg. Okay.

Ich also ab zu Mutter und Schwester, alle nebst Kartoffelsalat ins Auto und wieder heim zu mir. Ich schließe daheim die Tür auf – liegt der Staubsauger immer noch unverändert im Flur und mein erster spontaner Gedanke: „Den wollte er doch weg räumen? Sägt der etwa noch imemr am Baum rum? Nach einundhalb Stunden ist der Lahmarsch immer noch nicht fertig damit?!“ Ein leichter Anfall von Genervtheit ob der Langsamkeit meines Schnüggels beschleicht mich…

Ich gucke ins Wohnzimmer, steht Schnüggel auf dem Balkon und klopft an die Scheibe.

So ein Depp .. was soll das denn?!

Ich gucke irritiert und seh: Die Balkontür ist abgeschlossen.

Wie hat er das denn geschafft, auf dem Balkon zu stehen, während die Tür abgeschlo… oh NEIN!!!

Schnell befreie ich Schnüggel vom Balkon!

.. und entschuldige mich tausendmal, dass ich ihn ausgesperrt hab.

Er nimmt es gelassen, ist null sauer – hatte schon selbst gemerkt, dass das keine Absicht war von mir – und abgesehen davon hat er eh die ersten 25 Minuten gar nicht gemerkt, dass er ausgesperrt war, weil er noch rumgesägt hat. Und gut, dass er Zigaretten und Smartphone mit auf dem Balkon hatte. Ich bin zwar nicht ans Smartphone gegangen auf seinen Anruf oder seine Nachricht hin – doch er hatte zumindest WLAN und konnte spielen.. 😉

Meine Schwester natürlich macht gleich Witze: „Ja, ja – Du hattest wohl Angst, er macht Dir auf den Teppich, während Du weg bist – deswegen hast Du ihn auf den Balkon gesperrt!“

Hahahaa .. Riesenshow! Alle finden es sehr lustig  – inklusive Schnüggel .. und auch Mama, als sie ein paar Stunden später dann auch mal mitbekommt, dass Schnüggel von mir auf dem Balkon ausgesperrt wurde.

Das Ganze wird also wohl als „Das Weihnachten, an dem ich meinen Freund auf den Balkon sperrte“ in die Familiegeschichte eingehen..

Übrigens: Der Baum passte dann in den Ständer. Und er ist tatsächlich ne n Kranz größer als der vom Vorjahr – leider passte er deswegen nicht in die Ecke, wie geplant – sondern mußte weiter raus. Und ist mit den Kugeln von Mama und mit geschmückt und drei (!!) Lichterketten (und könnte locker noch eine vertragen). Und er ist einfach nur wunder-wunderschön! 🙂

.. wie das ganze Weihnachten!

Der Kartoffelsalat meiner Schwester war superlecker, das Schmücken des Baumes ein tolles Nachmittagsprogramm und überhaupt das ganze Weihnachten sehr, sehr schön 🙂

Frohes Fest – und immer schön schauen, ob die Tür noch offen ist, bevor ihr die Wohnung verlasst und euren Freund auf dem Balkon zurücklasst 😉

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