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Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

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Dass der Druck steigt, lässt sich jetzt auch direkt bei mir messen:

Ich hab ein komisches Gefühl gehabt und deswegen am Wochenende begonnen, meinen Blutdruck zu messen. Ich kam nie unter 140 weg.. Nicht mal direkt nach dem Aufwachen oder nach etwas Entspannendem wie einer Massage.

Bedenklich.

Somit nehme ich nun wieder meine ayurvedischen Tabletten, die ich vor einiger Zeit abgesetzt hab, weil der Blutdruck auch ohne sie einfach gut war.

Kotzt mich allerdings schon wirklich richtig an.

Nur, weil hier so ne Scheiße veranstaltet wird, muss ich mir die Tabletten einwerfen?!

Auf jeden Fall geht es hier langsam richtig rund .. doch das Coole ist, ich heule nimmer die ganze Zeit, sondern bin viel mehr in der Wut.. Okay – hier hab ich nicht ganz so viel geheult, wie daheim. Oder doch? Keine Ahnung.. Also am Wochenende hab ich gefühlt NUR geheult.. Okay .. sagen wir mal: viel geheult..

.. und viel gegessen 😦

Weia – ich hab gestern schon fast die 87 kg geschrammt! 86,8 kg .. Miiist! Also ich sag nicht, dass es erstaunlich ist (von nichts würde nichts kommen – von vielen Kalorien kommen eben Kilos..), aber ich finde schon: Es ist Mist.

Und klar, die Kilos sind auch dem Blutdruck nicht zuträglich.

Und die schlechte Ernährung ist auch eher kontraproduktiv für meinen Stresslevel.. Letztlich ist das ja auch wieder schlecht für die Verdauung, ich kaue nimmer so intensiv, esse mehr Mist, generell zu viel und dann eben auch zu süß, zu fett – und das wirkt sich dann auch als Stressor auf das Gesamtsystem aus. Unter anderem dem Blutdruck – aber auch der Psyche.

Doch ich verfolge nach wie vor das Ziel, jeden Tag was Schönes zu machen oder mir eine Freude zu gönnen. Hat gestern schon gut geklappt – mit einer Massage. Nicht so was Medizinisches, wie ich es öfters habe – eine richtige Wellnessmassage, so mit Aromaölen. Schöön 😀

Heute Abend hab ich beschlossen, dass es mir wurscht ist, dass ich doch eigentlich so viel zu tun hab und somit keine Zeit für sowas habe und gehe einfach zu einer Theaterinszenierung.

.. jawoll!

Das Training von vorgestern ist langsam auch zu Po und Beinen durchgedrungen… beim Treppensteigen wirke ich wohl ziemlich ungeschmeidig, wenn ich humpelnd mit kriechender Geschwindigkeit die Stufen erklimme. Ja, ich hab Muskelkater.

Das tut weh – und das tut gut 😀

… denn das bedeutet, dass ich tatsächlich n effektives Training hatte und mich reingehängt hab. Das ist cool und gibt Motivation für mehr 🙂

Auch, dass heute die Waage nicht hoch ging, sondern zweihundert Gramm weniger anzeigte, ist sehr motivierend!

Trotzdem hab ich heute ein bisschen einen Seelenkater. Trotz dass ich heut mit dem Mikrozensus gut voran kam, zwei Maschinen Wäsche geschafft hab und wir bei Mama waren und Kaffee getrunken haben. War schön, besonders, da ich es geniesse, wenn meine Schwester auch da ist.

Doch ich hab Sorge wegen morgen. Dem Zeug, was im Büro auf mich wartet. Und überhaupt überall lauert. Hier in der Wohnung praktisch auf Schritt und Tritt. Ich muss nur kurz vom Laptop aufschauen – da hat es allein in diesem Zimmer so viel zu tun, dass ich wohl ne Woche Urlaub nehmen müsste. Und allein hab ich nicht die Motivation. Zu zweit geht sowas besser. Hätte gern heute mit meiner Schwester zusammen den Schrank ausgemistet. Das finde ich immer recht effektiv, sowas mit Unterstützung zu machen. Und ich könnte Platz brauchen hier – Zeug wegwerfen, loslassen … allein fällt mir sowas schwer. Ich bin nicht gut darin, Sachen auszusortieren. Es ist, wie wenn ich mein Leben wegwerfe. Die Dinge sind für mich wie ein Beweis dafür, was ich erlebt hab, dass ich gelebt hab bis jetzt. Also gefühlsmäßig.

Ich weiss auch, dass das ein Leben in der Vergangenheit ist und blockiert. Trotzdem ist es schwer, los zu lassen.

Mist.

Ich hab nen Seelenkater. Oder auch den „schwarzen Hund“.. Dran zu denken, was alles noch kommt in nächster Zeit.. also da bekomme ich ein Gefühl, dass mich schon etwas zusammendrückt.

Und zudem ist heute irgendwie so ein „ich möchte gern noch was essen .. und noch was … und noch was …“-Abend. Bin überfressen. Mist.

Ich hab es doch erst gerade geschafft, in den Bereich des Übergewichtes zu kommen!!

.. finde das doof, dass sich so ein grauer Schleier über meine Seele legt und ich das vertraute Heilmittel „Essen“ anwende, obwohl ich ja genau weiss, dass das auch nicht wirklich hilft…

Gestern Abend hab ich mir gedanklich auf die Schulter geklopft. Ja, als ich die Butter und restliche Streichwurst in den Kühlschrank getan hab und der Kühlschrank ist echt mit einigem gefüllt gerade. Ja, ich glaub, vor ein paar Wochen war das so nicht möglich – ich und ein gefüllter Kühlschrank zusammen in einer Wohnung und keine „Fressorgie“ oder wenigstens ein „Restevernichten“. Hab vorgestern tatsächlich eine einzelne Scheibe des suuuperleeeckeren Wasabikäses  von REWE (Boah – is der GEIL, den müsst ihr mal testen!!) in den Kühlschrank zurück getan und den dann gestern auf nem Brot gegessen. Also mein normaler Verhaltensindex ist ja eher „Noch eine Scheibe da? Lohnt sich nicht zum Wegpacken… weg damit!“ *schlurp* Natürlich meist dann noch mit nem Brot und Butter. Auch wenn ich dann oft keinen Hunger hab, macht das nichts an der Stelle..

Vorgestern jedoch hab ich meine KalorienApp gecheckt – und festgestellt: Eine weitere Scheibe Brot mit Butter und Käse katapultiert mich in den über 100 % Kalorienbereich! Das wollte ich nicht. Wenn ich schon die vorgenommenen 500 Kalorien Einsparung nicht eingehalten hab, dann wenigstens kein immenses Überziehen des Kalorienkontos. Es kommt halt DOCH drauf an! (Ja, ja – Fettlogik Seite xyz! *grins*)

Tja. Meine Waage spielt aber nicht so richtig mit. *möööh*

Die fröhliche 90 vorne hat sich wieder verkrümmelt und ist seit gestern wieder der 91 gewichen – heute sogar 91,8 kg .. Hallo?? Das ist eigentlich schon fast 92!

DAS hab ich dann auch wieder nicht verdient – besonders, wo ich nicht soo immens daneben gegessen hab. Keine heftigen Überschreitungen – und immer brav meine 10.000 Schritte – okay, außer Samstag. Samstag ist immer n bißchen schwierig, wenn ich viel daheim bin. Und gut – Training war auch ne längere Pause als normal. War halt letzte Woche dauernd Proben angesagt, dann Aufführung – na, und im Anschluss zwei Abende Konzert ;D

Aber gut, auch wenn ich es mir nicht so richtig erklären kann, woher sie kommen: Das wird bestimmt wieder besser mit den blöden Zahlen. Das veränderte Verhalten muß sich doch irgendwie niederschlagen..

 

 

Ich träume von einem leichteren Leben (welch schöne Doppeldeutigkeit!) – und hau mir derzeit wieder mehr Schokolade und Kram rein, als seit langem.

Widersinnig – oder?

Scheint echt ein Stressausgleich durch Essausgleich zu sein… Doch warum nicht lieber durch Appetitlosigkeit?! 😦

Dieses Phänomen hatte ich bisher nur einmal im Leben:

Als ich verliebt war … zum zweiten Mal mit meinem Ex zusammen. Ich war so glücklich und konnte echt so gut wie nichts essen. Die Pizza hab ich nach nem Viertel stehen lassen .. ja, damals hab ich noch Pizza gegessen.

Pizza!

*seufz*

.. dieses glutenfreie Ernähren ist manchmal schon etwas lästig. *seufz*

Überhaupt ist alles grad irgendwie lästig und ätzend und überhaupt.

Nöhl.

Es regnet und schneit. Schneit!!!

.. so was Blödes!

Dabei war ich Sonntag mit den „Heilpflanzenleuten“ unterwegs und hab mir neue Anregungen geholt und wollte gern ein paar Ideen umsetzen! Doch ich kann keine Essenzen ansetzen aus durchweichten Pflanzenteilen – Mist!

Dabei hab ich sogar einen richtigen Drive zum Salbenmachen bekommen. Hab ne Idee für ne Salbe für mich und eine für Schnüggel. Das wäre der erste Test und .. MENNO! .. ich mag nicht vom Wetter gebremst werden! *nöhl*

Hoffe, das wird noch was..

Ansonsten hangel ich mich so mit meiner Kalorien-App durch.

Eigentlich finde ich die ja recht cool. Mir gefällt es, den Überblick zu haben und besonders toll finde ich es, wenn ich was einscannen kann und *flupp* drin! Andererseits nervt es total, dass ich halt beim Großteil keine Ahnung habe, was ich aufschreiben soll. Heut zB in der Kantine: Gefüllte Paprika mit Reis und Tomantensauce. Gut. Weiß ich, was in der gefüllten Paprika ist oder gar, wieviel das Ding wiegt? Oder die Tomatensauce? Oder der Reis? .. ne – natürlich nicht. Also wird fröhlich geschätzt. Und sind die 1077 kcal, die ich heute bis jetzt habe (mit einer Mahlzeit .. der Rest waren nur Espresso) reell – oder nicht? Keine Ahnung! Außerdem bemerke ich, dass ich etwas lockerer mit der Gesamtkalorienzahl des Tages umgehe. Ja, gut, ich versuche natürlich drin zu bleiben. Klar. Und wenn das nicht klappt (wie Sonntag), werde die Bewegungen aufgelistet. In dem Fall die zwei Stunden draußen zum Kräutersammeln (wobei ich das nur als 30 Minuten Spaziergang gewertet hab – wir stehen ja auch einiges rum da beim Sammeln und Besprechen) und die Autofahrten dazu (hey – 60 Minuten Autofahren verbraucht auch Kalorien – sehr genial! *grins*), auch hier hab ich großzügig abgerundet. Und so Zeug wie Treppensteigen nicht extra gerechnet. War am Sonntag dann trotzdem letztlich 100/200 Kalorien drüber. Naja – egal. Das Mittagessen war auch übel schwer zu schätzen mit den ganzen selbstgemachten Sachen!

Denn trotz allem Schätzfrust hat das ganze Aufschreiben definitiv einen Vorteil:

Wenn ich mich in die Nähe des Gesamtbedarfes bewege, bremse ich normalerweise ab. Soll heißen: Ich schau dann, dass ich nimmer weiteresse oder zumindest kalorienbewußt weiteresse.

Meine Fettlogik „Jetzt ist es eh schon egal und kommt’s nimmer drauf an!“ hab ich damit voll überwunden 🙂

Es ist eben NICHT egal – auch wenn ich heute 1000 Kalorien mehr hab, kann ich mir die zweiten 1000 Kalorien mehr durchaus noch sparen und muß die nicht „nachstopfen“.

Das „Bestrafungsessen“ ist bei mir weg gefallen.

Das ist fein 🙂

Kein „Du bist eh schon so ne fette Sau und es hat alles keinen Sinn – jetzt kannst mußt du es dir erst recht geben!“-Gestopfe ist Geschichte.

Ist doch auch schon mal was!

Und ich spüre besser, wenn ich eigentlich müde bin – oder traurig – oder einsam – oder mich belohnen will. Es muß nicht alles mit Essen „behandelt“ werden.

Das freut mich.

Es hat noch Verbesserungspotential – doch ich finde, es sind schon ganz gute erste Schritte.

Und jetzt mach ich mir nen Tee!

.. so!

Ist es der Vollmond, bekomm ich meine Tag, bin ich einfach allgemein nur genervt, liegt es am November oder kämpf ich mit depressiven Verstimmungen?

.. oder ist es alles zusammen?

Keine Ahnung – ich hab mal richtig schlechte Laune und eine brodelnde Wut im Bauch.

Nicht gut.

Fühlt sich an wie Wut .. und unstillbarer Süßhunger. Das ist kein Hunger nach was zum Essen, das ist ein Hunger nach mehr. Nach Leben, nach Lieben, nach Freude, nach .. keine Ahnung was allem. Es lässt mich fast aus der Haut fahren! Und macht mich dünnhäutig und empfindlich. Und natürlich höchstgradig fressanfällig. Nach allgemein allem Essbaren.. außer natürlich so gesundem Zeug wie Gemüse, Obst oder sowas. „Allem“ ist in diesem Fall: Schokolade, Kekse, Eis, belegte Brötchen, süße Stückchen, Pizza .. vielleicht auch Döhner, Bratwurst, LKW (Übersetzung für nicht-Schwaben: LeberKäsWecken) oder sonstige Dinge, die fett und kalorienreich sind und eigentlich am Besten überhaupt gar NIE gegessen werden sollten.. So vom Kopf her. Vom Bauch her (und damit meine ich den seelischen Teil des Bauches) ist es allerdings das einzig wirklich Essenswerte.

Heute in der Mittagspause war es unvermeidbar, dass ich mit dem Nachtisch angefangen hab .. und natürlich hätte ihc ohne zu zögern nach dem Essen noch einen weiteren Nachtisch verdrücken können. Oder zwei. Oder drei.
.. ohne meine Freundin hätte ihc mir glatt auf dem Weihnachtsmarkt noch nen Mohrenkopf gekauft. Naja – vielleicht (wenn sie nicht mehr dagewesen wäre) auch so ne ganze Tüte voll mit diesem Schaumzeug, wenn ich grad so drüber nachdenke..

Meine Freundin jedoch lenkte mich sprachlich ab und lenkte mich körperlich weg von den Süßwarenständen, indem sie geschickt zwischen mir und den verführerischen Dingen ging und es für mich kein Durchkommen gab. Also zumindest nicht ohne körperliche Gewaltanwendung .. aber dafür war ich dann doch noch nicht gierig genug. Und im Prinzip war ich ja froh, dass sich mir einer in den Weg stellt.

Sie meinte dann, ich solle mir ne Ersatzbefriedigung suchen .. ihre Freundin würde immer, wenn sie traurig ist, putzen.

PUTZEN??

… welch absurder Gedanke.

Wo es doch Dinge wie die ungeputzte Wohnung sind, die mich zum Essen bringen!

.. das wäre ja mal echt ne meisterhafte Umprogrammierung – wie soll man denn schließlich in ner geputzten, strahlenden, ordentlichen, glänzenden Wohnung noch depressiv sein? Schließlich ist Unordnung, Chaos, Krempel das Symbol für Depressive.

Wie hab ich mal in einem Fachbeitrag gelesen:
„Es gibt keien Depressive in einer aufgeräumten Wohnung.“

.. kann ich nachvollziehen.

Das bedingt sich gegenseitig und das eine zieht das andere tiefer runter. Wie ne Abwärtsspirale:
Mir geht’s schlecht, also kann ich mich nicht aufraffen, was zu tun – beispielsweise aufzuräumen … und die Unordnung frustet dann noch mehr .. somit bekommt man überhaupt nicht mehr den Arsch hoch, um was zu ändern an der Gesamtlage.

… also ehrlich: PUTZEN erscheint mir nicht grad ne geeignete Ersatzhandlung für Essen zu sein.
Ist auch gar nicht machbar. Zumindest rein trotz- und gefühlsmäßig nicht.

Im Gegenteil:

Es erscheint mir schon sehr nahe an einer Lösung zu sein, wenn ich anfange, fanatisch mit der Zahnbürste meine Fliesenritzen zu schrubben!

*seufz*

.. naja – oder vielleicht einfach nur der Beginn eines neuen, etwas anders gelagerten Problems. 🙄

(allerdings erscheint mir übermäßiges Putzen im Moment sehr viel verlockender als übermäßiges Essen … allein schon, weil a) es mir für mich völlig unrealistisch und somit gefahrenfrei erscheint und b) einem dadurch keine Hosen zu eng werden)

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