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.. passt nun auch auf diese hier:

Was für einen Fettanteil hat die Waage heute früh bei Barbarella gemessen?

.. genau – 42.

Mist!

Ich hab mich aus den muckeligen 40,5% – 41,5% wieder hochgearbeitet auf die 42%.

Nicht so wirklich verwunderlich .. vermutlich sind mein Arbeitsplatz und meine Wohnung in Gummibärchenkreisen als „Gefahrenzone“ in der Karte verzeichnet..

Warum fällt es mir gerade so schwer, kontrolliert zu essen und regelmäßig Sport zu machen? Das ist mir grad echt zu heftig..

Dabei könnte ich es doch eigentlich auch einfach als „Stressabbau“ sehen – doch irgendwie ist es mir grad echt zu viel.

Menno…

(und trotzdem bin ich noch froh, „erst“ bei den 90er-Bereichen zu sein und nicht in den 91er-Bereich zu kommen…

 

Vielleicht sollte ich mir meine Grenzen niedriger setzen!

Ich merke, dass ich immer gern zur Höchstgrenze hin tendiere und dort dann hängen bleibe!

Hmpf.

 

Also eigentlich will ich mich ja nicht mit irgendwelchen Diäten befassen – und erst recht nicht mit so seltsamen Auswüchsen wie Atkins oder ähnlichem. Nicht mal mit Shakes oder so. Eigentlich gar nichts, was mir konkret was vorschreibt.

Gerade bin ich jedoch in einem Blog (welches ich nicht verlinken mag, weil ich das als eine Art „Lästern“ empfinden würde) über die ABC-Diät gestolpert.

.. what?! Nie gehört.

Mußte ich gleich mal googeln, denn das, was mir als erstes dazu einfiel war mir zu seltsam. Und hat sich dann als genau DAS herausgestellt, was es angeblich ist:

Eine Diät, an der man jeden Tag Lebensmittel eines bestimmten Buchstabens isst. Alphabetisch aufsteigend.

*schweig*

Ernsthaft?!

… wer MACHT sowas? Und vor allem: WARUM?

Okay – die einzig mir verständlichen Erklärungen wären:

aus Spaß an der Freude – aus Gag – weil es lustig ist – weil .. keine Ahnung .. mir langweilig ist – ich zu viel Zeit hab.

Und ich muß gestehen, dass mir zu den Buchstaben A gleich mal „Apfelkuchen“ und zu S selbstverständlich zuerst „Schokolade“ einfällt.

In dem Artikel, in welchem ich mir die ABC-Diät erklären ließ, heißt es:

Zwangsläufig werden auch exotischere Lebensmittel wie beispielsweise Quinoa, Wasabi, Yamswurzeln oder Xenia-Käse in die Ernährung eingebunden, was gesund sein kann.

… ich ernähre (!) mich einen Tag von Wasabi .. *hüstel* .. viel Spaß! *prust*

Ja – ich weiß, das ist da anders gemeint – ich mußte diese Steilvorlage aber einfach annehmen.

Nein, nein .. ich glaub, diese Diät ist nichts für mich.

Buchstaben gehören für mich ins Blog – nicht auf den Essensplan!

Notiz an mich selbst:

Nicht vergessen: Fit + Feelgood schmeckt FURCHTBAR!

.. hatte diese Erfahrung, die ich bereits bei den Shakes gemacht hab, wohl verdrängt und nun gemeint, ich muß mal Riegel kaufen.

=> grauenhaft!

 

Ansonsten hab ich es zwar dieses Wochenende nicht zum Sport geschafft – doch immerhin ins Büro.

.. auch wenn ich grad ein bißchen verzweifle hier 😦

 

Zumindest hab ich es angegangen. Es kann also nur besser werden!

*unterSweatshirtschiel*

Never perfect but always awesome.

*schluck*

Okay.

*tapferlächel*

.. na denn mal weiter! *streck*

Ich kann das!

Ich stelle wenigstens mal alles zusammen für morgen .. so werde ich zumindest (wahrscheinlich) keine schlaflose Nacht haben heute!

.. auf geht’s, Barbarella!

 

 

Ich glaub, die Eiweißriegel haben ihren Zenit in meiner Ernährung erreicht … heut ist mir zum ersten Mal bewußt, dass mir schlecht ist – und wahrscheinlich von meinem Eiweißriegelfrühstück.

Wenn ich genauer nachdenke, war mir gestern auch nicht richtig wohl damit. Und heute hab ich auch so n „Buärks“-Gefühl im Mund.

Schade.

War wirklich sehr praktisch mit den Dingern im Rucksack. Haste immer was griffbereit – ohne Gluten oder sonstige Dramen (wie verschmierte Rucksäcke, weil sich Obst halt doch nicht unbedingt als Langzeitbewohner eines Rucksacks und damit Notnahrung für eine längereAufbewahrungszeit  eignet) und doch eben nicht gleich die komplette Schokoriegeldröhung, wie bei einem spontan am Kiosk gekauften Mars/Milky Way/…, sondern zumindest ein bißchen gesünder. Vielleicht nur vom Gewissen her – aber immerhin. Verhindert dann eben auch spontane Fressanfälle in verbotene Lebensmittelabgründe, weil halt sonst nichts greifbar ist.

Echt schade.

Vielleicht war es nur die Sorte. Ich hab noch Hoffnung, dass ich noch nicht ganz den (Eiweiß)Riegel vor meine praktische Nahrungsquelle schieben muß.
.. leider erinnere ich mich auch noch recht gut, wie ich nach Monaten von Shake-Diät (und ner tollen Abnahme!) damals einfach nach ner Zeit das Zeug nimmer runterwürgen konnte – und dann eine jahrelange Abneigung dagegen verspürte. Latent ist diese Abneigung immer noch da.. Nach gut 7 Jahren!

Naja … mal schauen, vielleicht ist es echt nur ein kurzer Einbruch.

Hoffentlich.

Die Ernährungsberatung gestern im Fitness Studio war wesentlich besser, als ich gedacht habe!

Natürlich kam der Frühstück-Spruch – wenn auch nicht so ausgeprägt, wie gedacht. Und was mit „Stoffwechsel ankurbeln“ kam auch. Und natürlich auch, dass ich keine Schokolade essen soll(te) (logisch!).

Trotzdem fand ich sie sehr gut – besonders: Sie hatte sich richtig, richtig mit dem Thema Histamin-, Gluten- und Laktoseintoleranz auseinandergesetzt und da gute Sachen zu gesagt.

.. klar, das Meiste auch nicht völlig neu für mich – trotzdem ein toller Tipp für eine Webseite mit Filterung der Rezepte (mitohnekochen.com) ist auf jeden Fall rausgesprungen. Und auch nochmal die eindringliche Vertiefung, dass ich WIRKLICH mal eine Karenzzeit von Gluten machen sollte – und dadurch den Darm entlasten.

Sehr aufmunternd fand ich ihre Aussage:„Vielleicht klingt das erst mal etwas eingeschränkt – doch ich hab auch eine gute Nachricht: Wenn ich mir das so anschaue, entsprechen Deine Ernährungsrichtlinien absolut meinen üblichen Tipps für eine gemüsereiche, gesunde Ernährung!“

Also eigentlich esse ich in modifizierter Form dann so, wie sie es anderen auch empfiehlt. Nur halt ohne Vollkornprodukte oder Milchprodukte..

Fand ich echt motivierten.

Demotivierend ist natürlich das dauernde „kannst Du Dir einfach kochen“ … „Kochen“ und „einfach“ sind zwei Worte, die meiner Meinung nach widersprüchlich sind und nicht in einem Satz zu nennen sind. Wenn ich abends um neun heimkomme (und realistisch gesehen ist das meistens die Zeit, wenn ich oft hungrig daheim eintrudle), ist „kochen“ das letzte, was ich will. Da will ich einfach nur schnell was essen. Und ehrlich gesagt bin ich stolz auf meine Organisation, dass ich inzwischen was daheim HABE, was ich essen kann. Früher hab ich sehr, sehr oft nichts gehabt – und dann beim Lieferservice angerufen. Ich hatte allein schon deswegen nichts zuhause, weil ich nicht mehr aufgehört habe zu essen, bis alles weg war. Also lieber konkret sich ne Mahlzeit liefern lassen, als die vorrätigen sozusagen drei Mahlzeiten unbremsbar zu fressen. Klar wußte ich, das ist nicht gut – ich hab mich auch nicht gut gefühlt. Hab trotzdem weiter gegessen. Einfach immer weiter. Und wenn ich voll war noch ein bißchen, denn: Warum jetzt noch drei Scheiben Wurst in der Packung übrig lassen oder sowas?! Also war mein Gegenmittel, die Fressanfälle einzudämmen, dass ich einfach nichts zu essen im Haus hatte.

Da fällt mir ein, dass ich gestern die Wurst mit drei oder vier Scheiben zurück in den Kühlschrank getan hab…

Find ich ja grad echt gut. Obwohl ich gestern auch n bißchen fressanfallmäßig drauf war.. Ne Scheibe Brot weniger hätte es definitiv AUCH getan!

Egal.

Dafür hab ich gestern erfolgreich wieder mit dem Training angefangen.

Beinahe hätte ich noch in der Kabine unverrichteter Dinge umgedreht. Hatte doch tatsächlich kein Handtuch dabei und auch keine Getränkeflasche..

Oh – Getränke! Da fällt mir ein, dass ich IMMENS zu wenig trinke!! Hat die Messung gestern auch gezeigt. Ich hatte irgendwas mit 45% .. und der Wert sollte so bei 60% sein! Also gleich mal ein Glas Wasser trinken! *gulp*

.. also: Helga, meine innere Schweinehündin, erkannte natürlich SOFORT ihre Chance und fing an, mich zu stupsen. „Komm!“, schmeichelte sie mit weicher Stimme, „mit dem Training kannste auch irgendwann später anfangen … zählt dann noch zum Urlaub! Wenn Du jetzt eh kein Handtuch hast und so, dann kannst Du doch jetzt auch gemütlich heim und fein fernsehen… Hast ja soo viele noch vor in den kommenden Tagen und in den letzten so viel gemacht … mußt Dir doch nicht den Sportstress geben. Du bist bestimmt eh total abgefallen.. lass uns gehen!“ … sprachs und hielt mir mit freundlicher hängender Zunge und einem sanften Blick aus ihren tiefen Hundeaugen schwanzwendelnd die Ausgangstür auf.

Ich jedoch machte einen auf „harter Hund statt Schweinehund“ – und zog mich um.

Gut, ich hab bei allen Geräten erst mal ne Gewichtsstufe runter genommen. Doch da das erstaunlich gut ging, hab ich letztlich den dritten und letzten Satz (und ehrlich gesagt hab ich sonst noch NIE nen dritten Satz gemacht!) mit dem „vor-Urlaubs-Gewicht“ gemacht. Hab zwar teilweise schon gekämpft – doch das ist okay.

.. bin echt stolz auf mich. 😀

Bin jetzt also seit ner Woche wieder am Arbeiten..

Gefühl: Wie? .. war ich weg?

Ja, nein – nicht ganz. Das ist übertrieben.

Es ist auch hier alles anders und komisch – Kollegin nun weg, Chef im Urlaub .. tausend neue Projekte (eben, weil Kollegin weg), von dem her ein Gefühl von Druck – doch irgendwie auch ein Gefühl von Einsamkeit. Einfach, weil so wenig Leute da sind. Das wird aber nicht viel besser werden – auch wenn der Chef wieder aus dem Urlaub zurück kommt.

Hm..

Auch daheim fühle ich mich einsam.

Bisher war ich ja noch nicht soo viel daheim – hatte gleich mal viele Termine in der vergangenen Woche – oder Schnüggel war da. Dadurch, dass der Montag n Feiertag war (in der Schweiz), war er auch bis Montag früh da. Ein schönes Gefühl, ihn ein bißchen länger um mich zu haben.

Hmm…

Das Gewicht .. tja, also das mit den „zwei Kilo weniger“ war nur ne kurze Angelegenheit! Schon einen Tag später hatte ich ein Kilo mehr und inzwischen wieder ein paar Gramm mehr.. Trotzdem bin ich noch (knapp) unter dem Gewicht, als ich in den Urlaub fuhr.

Ich werte es trotzdem als Erfolg: War in den USA und hab NICHT zugenommen! So!

Ab heute werde ich auch wieder anfangen ins Studio zu gehen. Hab nen Termin bei der Ernährungsberaterin und dafür ein paar Tage aufgeschrieben, was ich so esse. Dummerweise hab ich nen ziemlichen Süßhunger 😦 Und die Colasucht ist auch zurück. Kämpfe schwer, dass ich nicht jeden Tag nen Liter reinschütte und versuche im Moment den halben Liter pro Tag zu bagatellisieren. Ist aber eigentlich nicht im Ordnung. Hab heute zB noch kein Cola getrunken – aber dauernd im Hinterkopf, dass ich das doch noch machen könnte. An meinem Leergut gemessen, ist leicht zu sehen, dass es wirklich am Tag n halber Liter war bisher..

Mist.

Naja – und irgendwie stehe ich der Ernährungsberatung heute Abend eher skeptisch gegenüber.

Was sollen da schon wieder für Weisheiten und Neuigkeiten kommen?

N Haufen Fettlogiken und sonstige Binsenweisheiten, die eh jeder schon weiß – ich hör es schon:

„Oh .. Du frühstückst ja gar nicht! Also, das geht nicht. Du mußt UNBEDINGT frühstücken, wenn Du abnehmen willst – ein Frühstück ist eine gesunde und wichtige Grundlage für den Tag..“

„Die Schokolade solltest Du weg lassen..“ (ach was – echt?)

„Gut wäre es, wenn Du selbst kochen würdest – Kantinenessen / Essen gehen ist nicht gesund / zu fettreich / zu *irgendwasNegativeseinsetzen*“ (hab ich ja noch nie gehört… *ironischgähn*)

„Keine gesüßten Getränke! Am besten nur Wasser!“

„Nur drei Mahlzeiten am Tag essen!“ oder alternativ „Am besten fünf kleine Mahlzeiten am Tag essen!“

Hab meine eigene Ernährungsberaterin im Kopf. Seit Jahren. Seit März und Fettlogik-Genuß in etwas entschärfter Form – doch immer noch sehr, sehr weise und bestimmt – und vorwurfsvoll..

Ob da die Ernährungsberaterin heute Abend überhaupt durchkommt und nicht gleich abgewiegelt wird.. ?!

Also innerlich, meine ich. Äußerlich werde ich mir das schon anhören und das Ganze aufnehmen – ob es jedoch durch meinen inneren Filter kommt … hm .. wer weiß.

… Fettlogik hat meinen inneren Filter geknackt 😉

Schade ist jedoch, dass im Moment meine abendlichen Traurigkeits-, Einsamkeits-, Überlastungsfressanfälle wieder kommen. Zuviel „sollte“ und „müßte“ und Termine … doch ohne diese hocke ich erst recht da und fühle mich nutzlos und traurig.

Echt verdreht … mal schauen, ob es besser wird, wenn ich wieder mit dem Sport beginne. Vor dem Urlaub fand ich das echt motivierend!

Mir gehen die Haare aus. Also das ist an sich nichts Neues. Ich verliere schon „immer“ viele Haare. Also zumindest seit Jahrzehnten..

Meiner Frisörin fällt das zwar immer auf, doch ich hab mich irgendwie dran gewöhnt. Bin ja auch höchstens einmal im Jahr beim Frisör .. von dem her kann man das dann auch n ignorieren, wenn diese unliebsame Erkenntnis wieder ins Bewusstsein drängt..

Im normalen Leben fällt es kaum jemand auf. Also zumindest nicht von den Haaren auf dem Kopf her. Daran sind meine wirren Locken schuld. Jeder meint, ich hätte unglaublich viele Haare auf dem Kopf! Dabei hab ich relativ wenige und dünne – nur eben ein ziemliches Volumen durch die Locken.

Leute, die mich besser kennen, merken, dass ich recht viele Haare verliere .. jeden Tag nach dem Kämmen ist der Kamm echt richtig voll.

Mir macht das Ganze etwas Angst – ich bin aber einigermaßen geübt im Verdrängen.

Doch langsam kann ich es nimmer ignorieren. Hab jetzt begonnen, so eine Nahrungsergänzung einzunehmen, die mir meine Frisörin schon vor Jahren mal ans Herz legte und ich noch daheim hatte. Ist jetzt nichts Spezielles für die Haare (meine ich), so Kapseln aus Obst / Gemüse / Beeren halt.

Und jetzt hab ich noch ne neue Angst dazubekommen: Ist nicht Diät machen auch schädlich für die Haare? Mangelernährung und so?! Hab tatsächlich das Gefühl, dass es in letzter Zeit noch haariger ist bei mir…

So wirklich supergut ist das alles mit dem Ernähren ja nicht. Ich versuche gerade wieder auf Kalorien zu achten .. und zusätzlich auf Eiweiß (Hallo Eiweißriegel *hihi*) und dass ich nicht kiloweise Gluten esse .. oder Laktose .. oder Histamin .. im bestens Fall alles! Ja und eigentlich möchte ich ja auch nicht so viel Fleisch essen! … und mein Sozialleben sollte auch nicht komplett untergehen mit diesen ganzen Extrawürsten!

Also waren wir zB gestern Kaffeetrinken bei Mama. Ich bring mir glutenfreie Muffins mit. Früher hätte ich mal einfach beide Muffins in der Box gegessen. Helga liebt Schokomuffins – außerdem: Wenn’s eh schon angebrochen ist… ?! Die kalorienreflektierte Barbarella jedoch schaut auf die Kalorienangaben. Hallo?! Ich fall fast tot um gestern am Kaffeetisch: 100g dieser Muffins haben sage und schreibe 565 kcal!!! Die Packung hat 150 g, das sind dann zwei von den Dinger – soll heißen: Einer hat sage und schreibe 424 kcal! Und früher hätte ich somit beim Essen der ganzen Packung mal eben nebenher 848 kcal gegessen. Denn wirklich das Gefühl, ich hätte dann mords was gegessen, hatte ich dann auch nicht. Ist ja aber mal eben fast mein halber Tagesbedarf. ZWEI Muffins!!

Und jetzt? Was hab ich für Alternativen? … irgendwelches Glutenzeug reinschaufeln und auf die Dauer Darmprobleme bekommen. Nichts essen zum Kaffee bei Mama – und auf die Dauer einen Riesenfrust bekommen und das Gefühl, dass ich überhaupt keine Freude mehr hab im Leben und über kurz oder lang Megafressanfälle bekommen. Irgendwelches glutenfreies Kekszeug zu essen .. das sich allerdings vom Kaloriengehalt nicht wirklich maßgeblich von dem Muffin unterscheidet! Und zudem auch so ein Verzichtgefühl auslöst. Nur noch einen Muffin essen – und wann anders den anderen. Und die Kalorien dafür in den Tag einplanen. Hört sich am besten und verträglichsten auf die Dauer an. Doch wird das Ding dadurch gesund?

.. oder produziert (unter anderem) der Muffinverzehr auf Dauer eine Glatzarella?!

Was muss ich essen, damit ich meine Haare behalte? Und meine Freund und Kollegen? Die haben nämlich auch langsam die Schnauze voll von „ich kann dies nicht essen, ich kann das nicht essen“.. zumindest finde ich mich sehr anstrengend.

Und jetzt noch Kalorien.

Und Haare!

.. und überhaupt.

Fühle mich echt etwas überfordert von der ganzen Thematik 😦

Und: Ich will KEINE GLATZE! *heul*

(inspiriert von einem Post von erzählmirnix)

Find ich ja schon mal interessant, dass ich eigentlich „die dicke Barbarella & ich“ schreiben wollte – und nun da oben steht; „die fette Barbarella & ich“ … und merke das überhaupt erst, als ich das von hier unten aus nachlese! Sigmund Freund lässt grüßen – oder, liebes Unbewußtes?

Ja, ich glaub, ich hab da noch eine dicke (fette) Barbarella in mir – und die kämpft derzeit um ihr Dasein.

Und das mit Erfolg.

Schau ich mir die Werte von Anfang Mai bis jetzt an, schwanke ich immer im gleichen Gewichtsbereich rum.

Dabei sollte ich eigentlich froh sein, dass ich nicht wirklich zugenommen hab.

Meine fette Barbarella schlägt wieder zu und greift nach Schokolade, Kuchen, Süßkram und sonstigem Fettreichen. Zwar hab ich es gestern geschafft, die halbe Tüte glutenfreie Waffeln wieder in die Küche zu schaffen, bevor sie die komplett vernichtet hat – aber eigentlich hätte es schon diese halbe Tüte nicht gebraucht. Oder den Kokosmilchjoghurt vorher. Oder den glutenfreien Muffin hinterher (den hat sie nämlich beim Waffel rausschaffen in der Küche liegen sehen.. hab ja nämlich letzte Woche nur einen von zwei Muffins in der Tüte gegessen – immerhin ne halbe Heldin).

Na gut – man könnte es auch positiv bewerten und sagen:„Hey! Früher hättest Du Dir alles reingehauen!“ Also auch noch die halbe Tüte mit glutenfreien Waffeln …. schon allein zur Strafe, weil ich die Tüte angefangen hab.

Also ein bißchen hat meine fette Barbarella schon gelernt, dass „jetzt ist’s eh schon egal!“ ne Fettlogik ist..

Trotzdem bin ich irgendwie unglücklich … und die fette Barbarella wohl auch. Sie war ja auch mit dem Vollstopfen nicht glücklich. Trotzdem kommt der Fresstrieb zurück.

Und der Trieb zum Bewegen, abendliche Yoga-Übungen zu machen oder gar mit Krafttraining zu beginnen, ist verschwindend gering. Es bleibt beim „ich sollte“ und „es wäre gut, wenn ich täte“

Immerhin reicht es zum ca. wöchentlichen Spazierengehen. Ich führe die fette Barbarella sozusagen „Gassi“. Aber nutzt das was?

… in schlechten Zeiten ruft es im Inneren definitiv laut „Ach, Quatsch! NEIN! Das nutzt nix!“ … und ein kleine leise Stimme wirft von hinten unsicher ein:„… aber vielleicht doch? Ist doch besser als nichts … vielleicht… ??“

Ich bewundere die dicke Brigitte von erzählmirnix wirklich … vielleicht lernt meine fette Barbarella noch von ihr. Vielleicht muß ich ihr nur ihr Tempo lassen…

.. ich hoffe ja wirklich, dass sie lernbereit ist.

Es regnet und schneit. Schneit!!!

.. so was Blödes!

Dabei war ich Sonntag mit den „Heilpflanzenleuten“ unterwegs und hab mir neue Anregungen geholt und wollte gern ein paar Ideen umsetzen! Doch ich kann keine Essenzen ansetzen aus durchweichten Pflanzenteilen – Mist!

Dabei hab ich sogar einen richtigen Drive zum Salbenmachen bekommen. Hab ne Idee für ne Salbe für mich und eine für Schnüggel. Das wäre der erste Test und .. MENNO! .. ich mag nicht vom Wetter gebremst werden! *nöhl*

Hoffe, das wird noch was..

Ansonsten hangel ich mich so mit meiner Kalorien-App durch.

Eigentlich finde ich die ja recht cool. Mir gefällt es, den Überblick zu haben und besonders toll finde ich es, wenn ich was einscannen kann und *flupp* drin! Andererseits nervt es total, dass ich halt beim Großteil keine Ahnung habe, was ich aufschreiben soll. Heut zB in der Kantine: Gefüllte Paprika mit Reis und Tomantensauce. Gut. Weiß ich, was in der gefüllten Paprika ist oder gar, wieviel das Ding wiegt? Oder die Tomatensauce? Oder der Reis? .. ne – natürlich nicht. Also wird fröhlich geschätzt. Und sind die 1077 kcal, die ich heute bis jetzt habe (mit einer Mahlzeit .. der Rest waren nur Espresso) reell – oder nicht? Keine Ahnung! Außerdem bemerke ich, dass ich etwas lockerer mit der Gesamtkalorienzahl des Tages umgehe. Ja, gut, ich versuche natürlich drin zu bleiben. Klar. Und wenn das nicht klappt (wie Sonntag), werde die Bewegungen aufgelistet. In dem Fall die zwei Stunden draußen zum Kräutersammeln (wobei ich das nur als 30 Minuten Spaziergang gewertet hab – wir stehen ja auch einiges rum da beim Sammeln und Besprechen) und die Autofahrten dazu (hey – 60 Minuten Autofahren verbraucht auch Kalorien – sehr genial! *grins*), auch hier hab ich großzügig abgerundet. Und so Zeug wie Treppensteigen nicht extra gerechnet. War am Sonntag dann trotzdem letztlich 100/200 Kalorien drüber. Naja – egal. Das Mittagessen war auch übel schwer zu schätzen mit den ganzen selbstgemachten Sachen!

Denn trotz allem Schätzfrust hat das ganze Aufschreiben definitiv einen Vorteil:

Wenn ich mich in die Nähe des Gesamtbedarfes bewege, bremse ich normalerweise ab. Soll heißen: Ich schau dann, dass ich nimmer weiteresse oder zumindest kalorienbewußt weiteresse.

Meine Fettlogik „Jetzt ist es eh schon egal und kommt’s nimmer drauf an!“ hab ich damit voll überwunden 🙂

Es ist eben NICHT egal – auch wenn ich heute 1000 Kalorien mehr hab, kann ich mir die zweiten 1000 Kalorien mehr durchaus noch sparen und muß die nicht „nachstopfen“.

Das „Bestrafungsessen“ ist bei mir weg gefallen.

Das ist fein 🙂

Kein „Du bist eh schon so ne fette Sau und es hat alles keinen Sinn – jetzt kannst mußt du es dir erst recht geben!“-Gestopfe ist Geschichte.

Ist doch auch schon mal was!

Und ich spüre besser, wenn ich eigentlich müde bin – oder traurig – oder einsam – oder mich belohnen will. Es muß nicht alles mit Essen „behandelt“ werden.

Das freut mich.

Es hat noch Verbesserungspotential – doch ich finde, es sind schon ganz gute erste Schritte.

Und jetzt mach ich mir nen Tee!

.. so!

Da wäre es wieder … das Aufschreibproblem.

Wie schreib ich jetzt mein Mittagessen auf?

.. war mit der Kollegin beim Vietnamesen – und da gab es Reis, Tofu, Tomaten, Auberginen, Zucchini in ner Soße .. und wie bekomm ich das jetzt aufgeschrieben?

Mist!

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Kalorienzählen doof fand.. *grummel*

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