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Kurz vor acht wurde ich wach, als ich auf dem Flur Stimmen hörte: Ich erkannte den Verwalter und vermutete, dass der freundliche Herr abreist und der Verwalter ihm beim Gepäck hilft. Leider konnte ich nicht im Nachthemd auf den Flur hüpfen – dachte aber, ich seh ihn eh noch beim Frühstück. Ich für meinen Teil trödelte dann bis 8:40 rum, um 8:45 Uhr gings dann zu meiner Anwendung, die sich von gestern auf heute verschoben hatte. Und Frühstück gab es dann erst hinterher. Meine Berliner Tischnachbarn waren noch da und somit wurde es ein nettes Abschiedsfrühstück. Der freundliche Herr war offensichtlich bereits abgereist. Sein Platz war leer, das Schild und Geschirr abgeräumt… *schnüff* Alle reisen heute ab. Voll traurig. Ich trödelte also nach dem Frühstück noch ein bisschen am Computer in der Lobby rum, verabschiedete meine nun endgültig abreisenden Berliner Tischnachbarn und dann ging es schon zur Organbehandlung beim Chef. Und im Anschluss war es schon wieder beinahe Mittagsessenzeit. Da war dann meine Tischnachbarin endlich auch mal da – die blieb nämlich noch zum Mittagessen. Also zumindest reisen nicht alle auf einmal ab. Wir verabredeten uns dann zum gemeinsamen Espressotrinken um halb zwei, hatte also noch kurz Zeit zum Umziehen und so..

Und dann sind wir zusammen in der Nachbarstadt und da uns das erste Cafe leider rausgeschmissen hat (weil es gleich schliesst, nicht, weil wir randalierten), fanden wir doch noch ne nette Alternative. Ein schöner Abschluss. Und da sie zwar abreist, aber ja so in der Nähe wohnt, dass sie nächste Woche noch ein paarmal ambulant her kommt, werden wir uns noch sehen und es ist kein Abschied für immer. Abgesehen davon werde ich sie ab jetzt meine „Kur-Freundin“ nennen, denn das ist sie geworden.

Zurück in der Klinik war ich erst mal etwas traurig. Also setzte ich mich ans Klavier und klimperte ein bisschen rum. Das munterte mich zum Einen etwas auf – zum Anderen kamen diverse Mitpatienten vorbei, die raus gingen oder von draussen wieder zurück kamen, also hatte ich etwas Unterhaltung und freute mich, dass ich mit meinen Mitpatienten so interessante Begegnungen hatte.

Leider konnte ich mich auch heute nicht aufraffen, endlich mal was fürs Theater zu machen… oder ein Buch zu lesen, bzw. weiter zu lesen… oder einen meiner Filme, zu schauen, die ich noch mitgebracht hab. Seit Modern Family hab ich gar keine Lust mehr auf weitere DVDs.. bzw: Ich schau grad Modern Family wieder von vorn 😉

Wie auch immer: Zum Abendessen sass ich an einem neuen Tisch. Mal den Blickwinkel wechseln – und am Fenster find ich es einfach schön(er). Ich sitze jetzt auf dem Platz vom abgereisten freundlichen Herrn. Und morgen bekomm ich eine neue Tischnachbarin. Bin ja mal gespannt.

Als ich zum Essen kam, sprach mich ein älterer Herr an, der kürzlich zusammen mit seiner Frau angereist ist, die etwas dement ist. Sie kommt mir weniger vergesslich vor, als Mama, aber vermutlich kommt Mama Leuten, die sie nicht so gut kennen auch nicht so vergesslich vor, wie mir.. Naja, auf jeden Fall warten die beiden armen, alten Leute seit Tagen darauf, dass ihnen ihre Koffer geliefert werden – und der Herr fragte mich dann, ob ich mal für ihn im Internet schauen kann. Klar, gern .. doch so richtig tolle Infos bekam ich nicht: Die Koffer stecken noch immer in einem Verteilungszentrum. Seit Tagen. Na ganz toll. Ich gab ihm dann ne Nummer zum Anrufen und machte mich davon, weil ich noch zu einem Vortrag über Ernährung wollte. Auf den hatte mich die etwas anstrengende Therapeutin aufmerksam gemacht und auch wenn ich etwas skeptisch war (weil eigentlich können ja nur Widersprüche zu den Ernährungsrichtlinien der Mayr-Ärzte kommen), ob ich das überhaupt hören möchte, bin ich letztlich dann doch hin. Tatsächlich war die Therapeutin auch da und hat sich voll gefreut, dass ich gekommen bin. Der Vortrag war soweit ganz okay. Nicht überragend, doch ganz interessant von Studienergebnissen her. Im Prinzip ging es um gesunde Ernährung und den Schwerpunkt pflanzliche Ernährung. Besonders lang ging der Vortrag nicht – ich war also schon knapp zwei Stunden später wieder daheim..

Auch nicht schlecht. So war ich weg – und trotzdem auch noch lang genug daheim, als dass ich das Gefühl habe, nen gemütlichen Abend zuhause zu haben. Und den machte ich mir dann: Hab dann (nachdem ich festgestellt hatte, dass in der Küche wohl das Telefon von dem Herrn mit dem fehlenden Koffer nicht richtig aufgelegt wurde (hoffe, das rechnet jetzt nicht zwei Stunden ne 0180-Nummer ab!!)) einfach den Abend mit dem Gucken von Galilei – Big Pictures verbracht. Eigentlich bin ich nur so reingestolpert … doch das ist ja echt interessant, was es für Geschichten gibt!

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Heute waren meine Anwendungen seltsam verteilt: Eine gleich um 8:00 Uhr und die beiden anderen Nachmittags um 13:30 und 16:15. Nun gut – da ich eh so früh da sein musste, animierte mich das immerhin zum Aufstehen für die Gymnastik um 7:30. Kommt es ja dann auch wirklich nimmer drauf an auf die halbe Stunde mehr Schlaf.

Okay – ich hab es wirklich erst auf die Minute geschafft und das ohne Duschen und so, aber immerhin! Und der Sportlehrer ist auch echt ein witziger! Anschliessend wurde ich mal gepiekst und hab meine erste Vitamin C-Infusion und Ozon-Anwendung bekommen. Da es für mich beim Fasten nichts zu Frühstücken gab, hab ich nur einfach meine Bittersalzlösung getrunken und bin dann zurück ins Zimmer. Und dort ab ins Bett. Ja, und da hab ich dann gepennt bis halb eins. Ja, ich war schon mal zwischendrin wach, aber ich sah keinen Anlass zum Aufstehen. Um halb eins dann schon. EInmal richtig fein duschen und bürsten, halt so das volle Programm an Pflege. Noch flucks ne Basenbrühe und dann ab zur Lymphdrainage. Die war echt super, ich mag diese Therapeutin sehr gern. Auch die nächste Therapeutin ist eine Supergoldige. Ganz anders als die gestrige Organbehandlung, aber auch toll. Und zwischendrin sagt mir die Dame vom Empfang, dass ich mir mal dies-und-dieses Zimmer anschauen soll. Bei Gefallen würde sie dann morgen einen Umzug anleiern. Es hätte zwar auch ne Schräge, aber ich soll mal schauen. Ja, ich kenn das Zimmer doch schon – hab schon reingelinst. Hat zwar kein Bad mit Fenster, doch die Dachschräge ist ein ganz anderes Kaliber! Zum einen ist das Bett nicht längs an der Wand und die Dachschräge der Länge nach, sondern nur am Kopf und zum andern ist das ein Doppelbett und hat kein Abschlussbrett unten. Das war nämlich auch immer so ein bisschen blöd. Obwohl ich nicht wirklich gross bin, musste ich mich schon irgendwie ziemlich genau ins Bett einfädeln, um unten nicht am Ende den Fuss zu verbiegen. Ausserdem ist das Holz im neuen Zimmer heller, als in meinem Zimmer. Es wirkt also VIEL leichter. Trotzdem überkommt mich jetzt ein bisschen die Wehmut. Ich hab doch so ein hübsches Bad. Und eigentlich ist mein Zimmer ja wirklich sehr heimelig, mit dem kleinen Bogendurchgang.. Doch ich glaub, ich werde morgen trotzdem umziehen. Allein, weil das Zimmer direkt neben dem WLAN-Verteiler liegt und somit die Chance besteht, dass ich auch im Zimmer WLAN haben könnte.. So ne tolle Kommode wie in diesem Zimemr ist im neuen jedoch nicht. Schade. Aber irgendwas ist ja immer.. Dafür ist der Schrank etwas grösser, also werd ich schon irgendwie mein Zeug unterbekommen..

Nach meiner letzten Behandlung bin ich noch ein bisschen an den Rechner unten gesessen. War eigentlich ganz witzig, weil jede Menge Leute vorbeikamen und ich allerlei nette Gespräche hatte. Und nebenbei erfahren hab, dass es am Abend einen Vortrag geben würde. Ja super!

Bin ich natürlich dann gleich mal hin .. Thema war, wie man die Erkenntnisse aus der Kur in den Alltag übertragen kann. War dann ne nette kleine Runde, nur vier Zuhörer sassen mit der freundlichen Vortragenden am Tisch. War jetzt zwar nicht sooo was Neues, doch ein guter Anstoss.

Naja – und Fasten werde ich jetzt erstmal ne Woche. Dann mal schauen, wie es mir geht.

Auf jeden Fall merke ich, dass es mir gut tut, einfach Zeit zu haben. Zeit zum Nichtstun. Einfach mal den Vormittag verschlafen und kein schlechtes Gewissen zu haben. Einfach entspannen und runterkommen.

.. was ich sonst heute noch gemacht hab, war Darm mit Charme komplett zu hören. Passt ja gut hier und war echt interessant.

Mal schauen, wie es so weitergeht 🙂

Vor meinem zweiten Kur-Tag (der ja eigentlich der erste „richtige“ ist, am ersten bin ich ja bloss angekommen, sonst nichts) lag leider die erste Kur-Nacht.

Ein Wort dazu: Schrecklich!

Mein Zimmer fand ich zuerst ja echt nett. Dachschräge, zwei Betten unter der Dachschräge und erstaunlicherweise hab ich beinahe meinen ganzen Krempel unterbekommen im Zimmer. Dass ich keine Lust hab ins Bett zu gehen, kenn ich ja schon. War also auch nichts so Neues. Aber wie ich dann feststellte: Das hatte andere Gründe. Die Dachschräge, die mit Holz verkleidet ist, erdrückte mich regelrecht in meinem Bett. Ich bekam nahezu klaustrophobische Zustände, fühlte mich eingeengt und war entsetzlich unruhig, hab mich letztlich im Bett gedreht, um wenigstens nicht mit dem Kopf in der Ecke zu liegen. An Schlaf oder eine entspannte Nacht war also nicht wirklich zu denken – folglich bin ich erst gegen vier, fünf Uhr eingeschlafen.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, gleich „richtig“ einzusteigen und somit gleich um 7:30 Uhr zur Gymnastik zu gehen – doch das verwarf ich mal gleich wieder, als der Wecker um 6:45 Uhr klingelte. Ich ging dann erst zu meinem ersten Termin um 8:45 Uhr: Blut abnehmen. Dort erzählte ich von meiner Horrornacht. Hab echt überlegt, ob ich nach einem anderen Zimmer frage.. Doch ich probier es noch ne Nacht – mal schauen, ob ich mich erst mal dran gewöhnen muss.

Nach dem Blutabnehmen ging ich zum Frühstück. Einmal Haferschleim, bitte. War nicht so schlecht, wie zuerst gedacht. Besonders, als ich ein bisschen Honig rein mischte.

Mein nächster Termin war die Aufnahmeuntersuchung. Der Arzt nahm sich viel Zeit und ich kam mir gut gehört vor. Er hat zwar auch ein bisschen den Hang zum „Abfragen“, doch das stört mich nicht. Ich finde ihn sehr offen, einfühlsam, herzlich und mag ihn gern. Fühle mich gut aufgehoben.

Ich kam dann grad wieder rechtzeitig zum Mittagessen raus. Ein Teller mit gedünstetem Gemüse. Wirklich sehr lecker!

Doch auch zur ersten Anwendung war dann schon nicht mehr viel Zeit – bereits um 13:30 war die erste meiner drei Anwendungen am Nachmittag, um 15:00 und 16:00 folgten die anderen. Ich war genudelt platt schon nach der ersten und verkroch mich immer kurz dazwischen auf mein Bett, um ein bisschen hinzuliegen. Um 18:00 Uhr gab es dann Abendessen, eine Kartoffelsuppe – und das war es dann.

Eigentlich wäre es ja geschickt gewesen, wenn ich noch in den Ort gefahren wäre – oder vielleicht auch gelaufen, doch ich hatte echt null Bock und Energie. Vielleicht morgen. Oder vielleicht auch nicht, denn wenn ich es richtig verstanden hab, geht morgen das Fasten los und dann ist eh eher schonen angesagt, als riesig durch die Gegend rennen.

Also irgendwie fühl ich mich immer noch ein bisschen unorientiert und überfordert. Ich sollte noch einiges an Informationen lesen und hören – und das ist mir grad echt zu viel. Ich weiß, ich bin faul.. Ich mach es morgen. Versprochen!

Jetzt geh ich ins Bett..

 

Ach übrigens: Beim Arzt auf der Waage hatte ich 99,2 kg .. also mit Schuhen und drum und dran. Bin gespannt, mit welchem Gewicht ich hier die Klinik verlasse..

Ich versuche mir zwar immer einzureden, dass mir das nicht das Wichtigste ist – doch ich freu mich schon gewaltig drauf, wenn die Pfunde purzeln, ehrlich gesagt..

Ernährung find ich wirklich ein anstrengendes Thema.

Doch so, wie mein Verdauungssystem gerade läuft und meine Waage ausschlägt, halte ich es langsam für wirklich erforderlich, mich wieder näher damit zu beschäftigen. Bevor ich wieder energielos am Boden liege..

Also da wäre meine Ärztin, die sagt, ich soll auf Gluten verzichten. Auch Laktose vertrage ich nicht gut und zuviel Fructose ist nicht förderlich. Histamin ist auch ein Problemkind von mir, auch wenn es sich verbessert hat.

Okay.

Aus ethischer Sicht ist es gut auf Fleisch zu verzichten. Auch aus spiritueller. Und ich persönlich strebe auch an, wenig Fleisch und Wurst zu essen. Das ist jedoch in Wirtschaften nahezu unmöglich, wenn ich nicht ausschließlich Salat essen will und es glutenfrei sein soll (muss! Glutenfrei ist mein oberstes Gebot – ohne Ausnahme!).

Zucker ist ja auch mal ziemlich schlecht. Also schon allein von den Kalorien her – aber auch, was man so liest. Der Suchtfaktor, die Schädigung der Zähne…

Und eigentlich wäre es ja insgesamt gut, auf tierische Produkte zu verzichten .. kein Käse, keine Eier. Ist natürlich auch ethisch noch korrekter und eigentlich sogar konsequent, als nur auf Fleisch zu verzichten. Nicht nur, weil für die Milchproduktion die „modernen Hochleistungskühe“ nahezu dauernd tragend gehalten und die Kälber direkt nach der Geburt weg genommen werden, sondern auch mal ganz logisch überlegt: Warum sollte ich als Mensch etwas trinken, dass für Babykühe gedacht ist?! Als erwachsener Mensch würde man nicht mal Muttermilch von Menschen trinken – warum also die Muttermilch eines Tiers? Die ganzen „modernen“ Haltungsmethode mal überhaupt nicht beachtet an der Stelle. Die sind bei Eiern ja ähnlich untragbar.

Fisch? .. also das ist an sich schon mal ja auch ein Tier. Auch wenn manche sich als „Vegetarier“ bezeichnen und trotzdem Fisch essen, weil .. keine Ahnung. Nur weil man einen Fisch nicht streicheln kann, ist es ja trotzdem ein Tier. Und als ich im Altenheim mal an einem Aquarium wartete, fand ich es wirklich interessant, wie diese Tiere (trotz in einem ganz anderen Element lebend und somit für uns nicht wirklich „ansprechbar“ geltend) auf einen reagieren! Da waren echt superneugiere Wesen, die auch teilweise sehr unterschiedlich waren, erkennbar. Und auch das Thema „Überfischung der Ozeane“ sollte in diesem Zusammenhang nicht unberücksichtigt bleiben..

Gut – Vegan und glutenfrei hab ich schon mal als ziemlich unmöglich ausgemacht. Sehr viele vegane Lebensmittel sind glutenhaltig. Seitan zB. Aber es gibt auch andere Ersatzstoffe …und sehr viele davon künstlich.

Künstlich?

Wie passt das denn in eine gesunde Ernährung, wenn man dann lauter künstliche Lebensmittel isst? Da hab ich irgendwie auch kein gutes Gefühl bei..

Und dann ist da noch Soja. Soll ja nicht nur wegen dem Anbau umstritten sein, sondern auch in großen Mengen dann nicht die Ideallösung an Verträglichkeit.

… was bleibt?!

Auf jeden Fall kein Spaß beim Essen mehr.

Eigentlich ist nur noch Salat und Gemüse (solange das nicht mit Pestiziden belastet ist) übrig.

Und eine besondere Verträglichkeit mit dem, was ich an normalen Ernährungsumständen hab, ist auch nicht gegeben. Ich esse nun mal hauptsächlich auswärts und koche nicht daheim. Also passt das irgendwie alles so gar nicht, wenn ich nicht überall nur noch mit Tuperschüsseln allein in Ecken sitzen will und meine Abende mit stundenlangem Vorkochen verbringen möchte.

Und nur mal angenommen, ich koche tatsächlich entsprechend vor und lebe wirklich aus Tuperschüsseln nur noch von Salat, Gemüse und Reis (der geht ja auch!): Wo bleiben denn dann eigentlich die notwendigen Eiweiße?!

.. und um Abzunehmen soll dann auch noch alles gezählt werden, was an Kalorien drin ist. Das geht natürlich einfacher, wenn ich selbst koche – klar. Doch das Gekoche passt dann mal so auch überhaupt nicht mehr in mein Leben, erzeugt in mir schon beim Gedanken daran nur Frust und ist somit wohl auch nicht besonders nachhaltig durchführbar..

So ne richtig durchgreifend gute Lösung finde ich nicht.

Echt. Ich finde Ernährung ein sehr anstrengendes und kompliziertes Thema.

.. passt nun auch auf diese hier:

Was für einen Fettanteil hat die Waage heute früh bei Barbarella gemessen?

.. genau – 42.

Mist!

Ich hab mich aus den muckeligen 40,5% – 41,5% wieder hochgearbeitet auf die 42%.

Nicht so wirklich verwunderlich .. vermutlich sind mein Arbeitsplatz und meine Wohnung in Gummibärchenkreisen als „Gefahrenzone“ in der Karte verzeichnet..

Warum fällt es mir gerade so schwer, kontrolliert zu essen und regelmäßig Sport zu machen? Das ist mir grad echt zu heftig..

Dabei könnte ich es doch eigentlich auch einfach als „Stressabbau“ sehen – doch irgendwie ist es mir grad echt zu viel.

Menno…

(und trotzdem bin ich noch froh, „erst“ bei den 90er-Bereichen zu sein und nicht in den 91er-Bereich zu kommen…

 

Vielleicht sollte ich mir meine Grenzen niedriger setzen!

Ich merke, dass ich immer gern zur Höchstgrenze hin tendiere und dort dann hängen bleibe!

Hmpf.

 

Also eigentlich will ich mich ja nicht mit irgendwelchen Diäten befassen – und erst recht nicht mit so seltsamen Auswüchsen wie Atkins oder ähnlichem. Nicht mal mit Shakes oder so. Eigentlich gar nichts, was mir konkret was vorschreibt.

Gerade bin ich jedoch in einem Blog (welches ich nicht verlinken mag, weil ich das als eine Art „Lästern“ empfinden würde) über die ABC-Diät gestolpert.

.. what?! Nie gehört.

Mußte ich gleich mal googeln, denn das, was mir als erstes dazu einfiel war mir zu seltsam. Und hat sich dann als genau DAS herausgestellt, was es angeblich ist:

Eine Diät, an der man jeden Tag Lebensmittel eines bestimmten Buchstabens isst. Alphabetisch aufsteigend.

*schweig*

Ernsthaft?!

… wer MACHT sowas? Und vor allem: WARUM?

Okay – die einzig mir verständlichen Erklärungen wären:

aus Spaß an der Freude – aus Gag – weil es lustig ist – weil .. keine Ahnung .. mir langweilig ist – ich zu viel Zeit hab.

Und ich muß gestehen, dass mir zu den Buchstaben A gleich mal „Apfelkuchen“ und zu S selbstverständlich zuerst „Schokolade“ einfällt.

In dem Artikel, in welchem ich mir die ABC-Diät erklären ließ, heißt es:

Zwangsläufig werden auch exotischere Lebensmittel wie beispielsweise Quinoa, Wasabi, Yamswurzeln oder Xenia-Käse in die Ernährung eingebunden, was gesund sein kann.

… ich ernähre (!) mich einen Tag von Wasabi .. *hüstel* .. viel Spaß! *prust*

Ja – ich weiß, das ist da anders gemeint – ich mußte diese Steilvorlage aber einfach annehmen.

Nein, nein .. ich glaub, diese Diät ist nichts für mich.

Buchstaben gehören für mich ins Blog – nicht auf den Essensplan!

Notiz an mich selbst:

Nicht vergessen: Fit + Feelgood schmeckt FURCHTBAR!

.. hatte diese Erfahrung, die ich bereits bei den Shakes gemacht hab, wohl verdrängt und nun gemeint, ich muß mal Riegel kaufen.

=> grauenhaft!

 

Ansonsten hab ich es zwar dieses Wochenende nicht zum Sport geschafft – doch immerhin ins Büro.

.. auch wenn ich grad ein bißchen verzweifle hier 😦

 

Zumindest hab ich es angegangen. Es kann also nur besser werden!

*unterSweatshirtschiel*

Never perfect but always awesome.

*schluck*

Okay.

*tapferlächel*

.. na denn mal weiter! *streck*

Ich kann das!

Ich stelle wenigstens mal alles zusammen für morgen .. so werde ich zumindest (wahrscheinlich) keine schlaflose Nacht haben heute!

.. auf geht’s, Barbarella!

 

 

Ich glaub, die Eiweißriegel haben ihren Zenit in meiner Ernährung erreicht … heut ist mir zum ersten Mal bewußt, dass mir schlecht ist – und wahrscheinlich von meinem Eiweißriegelfrühstück.

Wenn ich genauer nachdenke, war mir gestern auch nicht richtig wohl damit. Und heute hab ich auch so n „Buärks“-Gefühl im Mund.

Schade.

War wirklich sehr praktisch mit den Dingern im Rucksack. Haste immer was griffbereit – ohne Gluten oder sonstige Dramen (wie verschmierte Rucksäcke, weil sich Obst halt doch nicht unbedingt als Langzeitbewohner eines Rucksacks und damit Notnahrung für eine längereAufbewahrungszeit  eignet) und doch eben nicht gleich die komplette Schokoriegeldröhung, wie bei einem spontan am Kiosk gekauften Mars/Milky Way/…, sondern zumindest ein bißchen gesünder. Vielleicht nur vom Gewissen her – aber immerhin. Verhindert dann eben auch spontane Fressanfälle in verbotene Lebensmittelabgründe, weil halt sonst nichts greifbar ist.

Echt schade.

Vielleicht war es nur die Sorte. Ich hab noch Hoffnung, dass ich noch nicht ganz den (Eiweiß)Riegel vor meine praktische Nahrungsquelle schieben muß.
.. leider erinnere ich mich auch noch recht gut, wie ich nach Monaten von Shake-Diät (und ner tollen Abnahme!) damals einfach nach ner Zeit das Zeug nimmer runterwürgen konnte – und dann eine jahrelange Abneigung dagegen verspürte. Latent ist diese Abneigung immer noch da.. Nach gut 7 Jahren!

Naja … mal schauen, vielleicht ist es echt nur ein kurzer Einbruch.

Hoffentlich.

Die Ernährungsberatung gestern im Fitness Studio war wesentlich besser, als ich gedacht habe!

Natürlich kam der Frühstück-Spruch – wenn auch nicht so ausgeprägt, wie gedacht. Und was mit „Stoffwechsel ankurbeln“ kam auch. Und natürlich auch, dass ich keine Schokolade essen soll(te) (logisch!).

Trotzdem fand ich sie sehr gut – besonders: Sie hatte sich richtig, richtig mit dem Thema Histamin-, Gluten- und Laktoseintoleranz auseinandergesetzt und da gute Sachen zu gesagt.

.. klar, das Meiste auch nicht völlig neu für mich – trotzdem ein toller Tipp für eine Webseite mit Filterung der Rezepte (mitohnekochen.com) ist auf jeden Fall rausgesprungen. Und auch nochmal die eindringliche Vertiefung, dass ich WIRKLICH mal eine Karenzzeit von Gluten machen sollte – und dadurch den Darm entlasten.

Sehr aufmunternd fand ich ihre Aussage:„Vielleicht klingt das erst mal etwas eingeschränkt – doch ich hab auch eine gute Nachricht: Wenn ich mir das so anschaue, entsprechen Deine Ernährungsrichtlinien absolut meinen üblichen Tipps für eine gemüsereiche, gesunde Ernährung!“

Also eigentlich esse ich in modifizierter Form dann so, wie sie es anderen auch empfiehlt. Nur halt ohne Vollkornprodukte oder Milchprodukte..

Fand ich echt motivierten.

Demotivierend ist natürlich das dauernde „kannst Du Dir einfach kochen“ … „Kochen“ und „einfach“ sind zwei Worte, die meiner Meinung nach widersprüchlich sind und nicht in einem Satz zu nennen sind. Wenn ich abends um neun heimkomme (und realistisch gesehen ist das meistens die Zeit, wenn ich oft hungrig daheim eintrudle), ist „kochen“ das letzte, was ich will. Da will ich einfach nur schnell was essen. Und ehrlich gesagt bin ich stolz auf meine Organisation, dass ich inzwischen was daheim HABE, was ich essen kann. Früher hab ich sehr, sehr oft nichts gehabt – und dann beim Lieferservice angerufen. Ich hatte allein schon deswegen nichts zuhause, weil ich nicht mehr aufgehört habe zu essen, bis alles weg war. Also lieber konkret sich ne Mahlzeit liefern lassen, als die vorrätigen sozusagen drei Mahlzeiten unbremsbar zu fressen. Klar wußte ich, das ist nicht gut – ich hab mich auch nicht gut gefühlt. Hab trotzdem weiter gegessen. Einfach immer weiter. Und wenn ich voll war noch ein bißchen, denn: Warum jetzt noch drei Scheiben Wurst in der Packung übrig lassen oder sowas?! Also war mein Gegenmittel, die Fressanfälle einzudämmen, dass ich einfach nichts zu essen im Haus hatte.

Da fällt mir ein, dass ich gestern die Wurst mit drei oder vier Scheiben zurück in den Kühlschrank getan hab…

Find ich ja grad echt gut. Obwohl ich gestern auch n bißchen fressanfallmäßig drauf war.. Ne Scheibe Brot weniger hätte es definitiv AUCH getan!

Egal.

Dafür hab ich gestern erfolgreich wieder mit dem Training angefangen.

Beinahe hätte ich noch in der Kabine unverrichteter Dinge umgedreht. Hatte doch tatsächlich kein Handtuch dabei und auch keine Getränkeflasche..

Oh – Getränke! Da fällt mir ein, dass ich IMMENS zu wenig trinke!! Hat die Messung gestern auch gezeigt. Ich hatte irgendwas mit 45% .. und der Wert sollte so bei 60% sein! Also gleich mal ein Glas Wasser trinken! *gulp*

.. also: Helga, meine innere Schweinehündin, erkannte natürlich SOFORT ihre Chance und fing an, mich zu stupsen. „Komm!“, schmeichelte sie mit weicher Stimme, „mit dem Training kannste auch irgendwann später anfangen … zählt dann noch zum Urlaub! Wenn Du jetzt eh kein Handtuch hast und so, dann kannst Du doch jetzt auch gemütlich heim und fein fernsehen… Hast ja soo viele noch vor in den kommenden Tagen und in den letzten so viel gemacht … mußt Dir doch nicht den Sportstress geben. Du bist bestimmt eh total abgefallen.. lass uns gehen!“ … sprachs und hielt mir mit freundlicher hängender Zunge und einem sanften Blick aus ihren tiefen Hundeaugen schwanzwendelnd die Ausgangstür auf.

Ich jedoch machte einen auf „harter Hund statt Schweinehund“ – und zog mich um.

Gut, ich hab bei allen Geräten erst mal ne Gewichtsstufe runter genommen. Doch da das erstaunlich gut ging, hab ich letztlich den dritten und letzten Satz (und ehrlich gesagt hab ich sonst noch NIE nen dritten Satz gemacht!) mit dem „vor-Urlaubs-Gewicht“ gemacht. Hab zwar teilweise schon gekämpft – doch das ist okay.

.. bin echt stolz auf mich. 😀

Bin jetzt also seit ner Woche wieder am Arbeiten..

Gefühl: Wie? .. war ich weg?

Ja, nein – nicht ganz. Das ist übertrieben.

Es ist auch hier alles anders und komisch – Kollegin nun weg, Chef im Urlaub .. tausend neue Projekte (eben, weil Kollegin weg), von dem her ein Gefühl von Druck – doch irgendwie auch ein Gefühl von Einsamkeit. Einfach, weil so wenig Leute da sind. Das wird aber nicht viel besser werden – auch wenn der Chef wieder aus dem Urlaub zurück kommt.

Hm..

Auch daheim fühle ich mich einsam.

Bisher war ich ja noch nicht soo viel daheim – hatte gleich mal viele Termine in der vergangenen Woche – oder Schnüggel war da. Dadurch, dass der Montag n Feiertag war (in der Schweiz), war er auch bis Montag früh da. Ein schönes Gefühl, ihn ein bißchen länger um mich zu haben.

Hmm…

Das Gewicht .. tja, also das mit den „zwei Kilo weniger“ war nur ne kurze Angelegenheit! Schon einen Tag später hatte ich ein Kilo mehr und inzwischen wieder ein paar Gramm mehr.. Trotzdem bin ich noch (knapp) unter dem Gewicht, als ich in den Urlaub fuhr.

Ich werte es trotzdem als Erfolg: War in den USA und hab NICHT zugenommen! So!

Ab heute werde ich auch wieder anfangen ins Studio zu gehen. Hab nen Termin bei der Ernährungsberaterin und dafür ein paar Tage aufgeschrieben, was ich so esse. Dummerweise hab ich nen ziemlichen Süßhunger 😦 Und die Colasucht ist auch zurück. Kämpfe schwer, dass ich nicht jeden Tag nen Liter reinschütte und versuche im Moment den halben Liter pro Tag zu bagatellisieren. Ist aber eigentlich nicht im Ordnung. Hab heute zB noch kein Cola getrunken – aber dauernd im Hinterkopf, dass ich das doch noch machen könnte. An meinem Leergut gemessen, ist leicht zu sehen, dass es wirklich am Tag n halber Liter war bisher..

Mist.

Naja – und irgendwie stehe ich der Ernährungsberatung heute Abend eher skeptisch gegenüber.

Was sollen da schon wieder für Weisheiten und Neuigkeiten kommen?

N Haufen Fettlogiken und sonstige Binsenweisheiten, die eh jeder schon weiß – ich hör es schon:

„Oh .. Du frühstückst ja gar nicht! Also, das geht nicht. Du mußt UNBEDINGT frühstücken, wenn Du abnehmen willst – ein Frühstück ist eine gesunde und wichtige Grundlage für den Tag..“

„Die Schokolade solltest Du weg lassen..“ (ach was – echt?)

„Gut wäre es, wenn Du selbst kochen würdest – Kantinenessen / Essen gehen ist nicht gesund / zu fettreich / zu *irgendwasNegativeseinsetzen*“ (hab ich ja noch nie gehört… *ironischgähn*)

„Keine gesüßten Getränke! Am besten nur Wasser!“

„Nur drei Mahlzeiten am Tag essen!“ oder alternativ „Am besten fünf kleine Mahlzeiten am Tag essen!“

Hab meine eigene Ernährungsberaterin im Kopf. Seit Jahren. Seit März und Fettlogik-Genuß in etwas entschärfter Form – doch immer noch sehr, sehr weise und bestimmt – und vorwurfsvoll..

Ob da die Ernährungsberaterin heute Abend überhaupt durchkommt und nicht gleich abgewiegelt wird.. ?!

Also innerlich, meine ich. Äußerlich werde ich mir das schon anhören und das Ganze aufnehmen – ob es jedoch durch meinen inneren Filter kommt … hm .. wer weiß.

… Fettlogik hat meinen inneren Filter geknackt 😉

Schade ist jedoch, dass im Moment meine abendlichen Traurigkeits-, Einsamkeits-, Überlastungsfressanfälle wieder kommen. Zuviel „sollte“ und „müßte“ und Termine … doch ohne diese hocke ich erst recht da und fühle mich nutzlos und traurig.

Echt verdreht … mal schauen, ob es besser wird, wenn ich wieder mit dem Sport beginne. Vor dem Urlaub fand ich das echt motivierend!

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