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Mein letzter Tag bei der Kur…

Frühstück gab es (wie immer am Wochenende) erst um halb neun, also hab ich den Wecker nicht so früh gestellt. Insbesondere, weil ich eh meine Organbehandlung um halb neun hatte. Und ich freute mich besonders, dass die Ärztin, die in meiner ersten Woche mal da war, wieder dafür in die Klinik kam.

Sie erkannte mich auch wieder und war sehr positiv beeindruckt, was sich alles getan hatte. Sie meinte dann, der Bauch sei am Anfang total verhärtet gewesen, doch sie wollte nichts sagen, um mich nicht zu beunruhigen. Doch nun ist der Bauch geschmeidig und weich und mein reduziertes Gewicht fand sie auch super.

War auf jeden Fall sehr aufbauend – somit ging ich dann positiv gestimmt zum Frühstück. Das letzte Frühstück hier…

Im Anschluss ging die Packerei los – echt: So viel mehr, als gedacht! Klar, hab ja Zeug gekauft, ein Päckchen von Schwester geschickt bekommen und Schnüggel hat ja auch noch einiges her gebracht. Und wirklich was weniger hab ich ja nicht… Die paar Tabletten und die Probepackung Zahnöl fallen ja nicht ins Gewicht 😉

Zumindest hatte ich bis zum Mittagessen das meiste im Auto (viermal schleppen, es folgten dann noch weitere zweimal). Gab zum Abschied dann nochmal Gemüseteller. Und jede Menge Verabschiedungen.

Doch ich wollte dann noch ein paar Karten schreiben… Also verkrümmelte ich mich in mein Zimmer, packte den ganzen Rest zusammen und machte mich dran eine Karte an die nette Therapeutin zu schreiben, von der ich die Jacke bekommen hatte. Da ich sie ja Freitag nimmer gesehen hatte, fand ich, das sollte schon sein..

Und dann schickte ich ne WhatsApp an meine Kurfreundin, ob sie Lust hätte noch nen Espresso mit mir zu trinken, bevor ich heim fahre. Hab eigentlich kaum drauf gehofft, dass sie die Zeit hat, doch sie schrieb gleich zurück und wir machten ne Zeit aus. Eigentlich war das auch für mich gut, sonst hätte ich mich bestimmt vertrödelt, so wie ich mich kenne! Also noch ne Karte ans Team und eine Geburtstagskarte für den Chef, das Zeug, was ich so zusammen gesammelt hab im Haus noch zurück verteilt – udn ab dafür!

Ich hab dann sogar noch den netten Arzt getroffen, der gerade im Haus schaute, ob alles in Ordnung sei. Hat mich ja voll gefreut!

Und als ich in der Lobby war, fiel mir noch ein, dass ich meiner Tischnachbarin ja versprochen hatte, die Seite für den Dampfgarervergleich zu sagen. Also suchte ich die noch kurz raus und wollte sie ausdrucken (was sich als mittleres Problem herausstellte), als der Arzt die Treppe runter kam und sich voll einen ablachte, als er mich (schon wieder) am Rechner sitzen sah.. Ja, ich sass tatsächlich während meinem Aufenthalt das ein oder andere Mal am Rechner… 😀

War aber schon okay, ich konnte mich dadurch noch von dem netten älteren Paar verabschieden, dass sich gerade auf zu einem Spaziergang machte.

Als letzte Tat legte ich dann den Ausdruck bei meiner Tischnachbarin hin – und ab zu meiner Verabredung 😀

Meine Kurfreundin kam mit ihrer Tochter, die erst mal sehr schüchtern war. Doch nach einer Weile taute sie auf und erzählte begeistert von ihrem Zauberkasten. Überhaupt war es ein richtig schöner Abschluss und ich fuhr fröhlich Richtung Heimat. Okay, es begann langsam schon zu dämmern. Und blöderweise wurde ich total müde, obwohl ich doch noch vorher nen Espresso getrunken hatte! Machte dann ne Pause .. an der blödesten Raststätte der Welt! Echt – ist schon n bisschen doof, wenn man auf die Raststätte auf der anderen Seite rübergelotst wird, doch wenn die dann noch derart bescheuert ausgeschildert ist, dass man den Eingang nicht findet, ist das schon ziemlich ätzend. Kommt man ja sofort drauf, dass man durch die Tür gehen muss, über der riesengroß MOTEL leuchtet, damit man in die Raststätte kommt. Also ehrlich!! Voll abgenervt stand ich dann da und hatte nur nen Fünfziger für die Toilette. Ja super! Ein Glück, dass die Dame, die mir das Geld wechselte, keinen dummen Spruch machte, ich wäre ihr glaub mit dem nackten Arsch ins Gesicht gesprungen, so geladen war ich noch. Hab dann n bisschen Antipasti gegessen, erst später fiel mir ein, dass Kartoffeln wohl ne bessere Wahl gewesen wären,aber na gut..

Die restliche Heimfahrt lief dann echt klasse, ich war einfach wach und somit war es egal, ob es mal ein wenig leerer oder etwas voller war.

Daheim musste ich tatsächlich nur dreimal laufen und hatte dann (fast) alles oben! Cool! War einfach besser darin, mich  vollzuladen – bei der Kur war es mir teilweise auch darum gegangen, einfach mal wieder was aus dem Zimmer zu haben..

Was mich ja sofort beim Heimkommen genervt hat: Ein riesengrosser Zettel an der Haustür mit einer Ankündigung: Am Montag kommt der Heizungsableser! Na toll! Ich will ja nicht gleich daheim bleiben. Und ausserdem ist Heizungsableser imemr Stress wegen meiner Unordnung 😦

Egal – schnell mal gleich zur Nachbarin, das Mitbringsel abgeben und die Post holen. Udn ich hab ihr dann auhc meinen SChlüssel gegeben für Montag. Sie ist eh daheim, also ist das dann schon mal ein Problem weniger. Zumindest theoretisch, weil die Unordnung ist natürlich imemr ncoh da!

Naja …wie auch immer:

Jetzt erst mal ab zum Einkaufen. Hab tatsächlich glaub noch nie so viel Gemüse auf einmal gekauft. Und Suppen auch. Also zumindest gefühlt, hab ich mords viel Gemüse gekauft. Und im Anschluss tingelte ich zum Media Markt, um mal nach Dampfgarern zu schauen. Naja, null Auswahl.

Hatte aber daheim trotzdem keinen Bock auf Kochen. Es war schon gegen acht. Und ich wolte mit Schnüggel telefonieren. Also warf ich mir mal ne Suppe auf den Herd.

.. okay – DIESE Suppe, die ich da machte, werde ich wohl nimmer kaufen. Obwohl sie mit etwas Frischkäse und Gewürzen dann doch einigermassen geschmeckt hat. Aber insgesamt: Eher mies. Vielleicht bin ich auch grad verwöhnt, weil ich jetzt vier Wochen leckere Suppen vorgesetzt bekommen hab..

Naja – mit Schnüggel zusammen hab ich dann telefonisch mal die unterschiedlichen Dampfgarer angeschaut. Doch ich bin ja nicht so der Vergleichsfan … also freu ich mich, wenn Schnüggel da noch n bisschen rumschaut und da echt auch Interesse dran hat.

Und dann hab ich iZombie geschaut ohne Ende. Hab schliesslich vier Wochen aufzuholen bei meinen Serien – und auf der Kur gab es kein SIXX. Und eigentlich war ich dann auch ganz zufrieden, als ich in mein Bett fiel.

… okay – die Kur ist vorbei. Ich schau jedoch, nicht gleich voll ins Leben rein zu brummen. Ich möchte mir eine gewisse Grunderholung möglichst lang erhalten.. Die Post hab ich an dem Tag dann mal gar nicht erst angeschaut, zum Beispiel. Oder die Koffer auspacken. Langt alles auch am Sonntag noch, fand ich. Schön eins nach dem anderen und erst mal daheim ankommen..

 

 

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Sonntag – und Schnüggels Besuch steht vor der Tür .. Juhu!

Wir hatten gestern telefonisch noch einiges an Plänen geschmiedet – und heute … regnete es! Möööh 😦

Aber gut, erst mal hatte ich ja ne andere Verabredung: Zum Frühstück mit meiner Tischnachbarin. Und das sollte dann vielleicht das letzte Essen zu zweit werden: Auf unseren Tisch wurden zwei neue Tischkärtchen gestellt, das heisst, dass heute neue Tischgesellschaft anreist. Überhaupt standen sehr viele neue Kärtchen da im Speisesaal – das wird wohl ne richtige Invasion heute! Und zwei sind auch abgereist. Also ich glaub, ich bin jetzt diejenige, die am längsten da ist!

Nach dem Frühstück war ich mit dem netten Herrn verabredet und schrieben die „Tagesmotivationssprüche“ für die restlichen Tage seines Aufenthaltes. Also nicht, dass das falsch rüberkommt: Die Sprüche sind von IHM, ich hab sie nur in den Computer getippt und ausgedruckt 😉

Vor dem Mittag hab ich mich stadtfein gemacht, mit der Theaterkollegin per WhatsApp einiges geklärt – und dann noch mit Mama telefoniert. Sie hat sich echt gefreut, von mir zu hören und erfreulicherweise nicht so immens viel gejammert, was ich sehr erfreulich fand. Doch ich glaub, ich werde ihr das Lammfell, was ich gekauft hab, zuschicken, wenn ich wirklich ne Verlängerung bekomme. Dann hat sie das früher. Sie hat echt Probleme am Rücken. Kein Wunder – sie hat echt kaum noch Gewicht..  Na und dann war es auch schon Mittagessenzeit. An vielen Tischen sassen Neuankömmlinge, doch wir waren noch immer zu zweit. Und ich freute mich nun auf Schnüggel, während sich meine Tischnachbarin für die Sauna startklar machte.

Auf meinem Zimmer schlief ich erst mal ein – ob dass das Essen war oder Schlafmangel (obwohl, hab ich das? Keine Ahnung..): Ich weiss es nicht, auf jeden Fall weckte mich das Telefon. ICh dachte, dass ist bestimmt Schnüggel, der irgendwo fragt, in welchem Zimmer ich bin oder sowas .. es war aber meine Schwester, die ich vorher per WhatsApp angeschrieben hatte – und das schon längst vergessen hatte. Noch während unserem Telefonat kam Schnüggel .. Juhuu!!

Freute mich über alles, was er mitgebracht hat, von der frisch gewaschenen Wäsche bis zu Magnesium. Und ein Tuch (naja, eigentlich ein Bettdeckenbezug, den er nimmer braucht) für meinen offenen Schrank hat er auch mitgebracht. Super! Schnüggel ist auch von meinem neuen Zimmer angetan und nachdem alles verstaut war, ging es los Richtung Ortszentrum. Schnüggel wollte nen Kaffee. Und erfreulicherweise hatte es aufgehört zu regnen.

Plaudernd schlenderten wir in den Ort und testeten ein anderes Cafe als letzte Woche- doch das Ergebnis war das Gleiche, wie letzte Woche: Als wir das Cafe verließen, regnete es! Neiiin! Dabei wollten wir doch durch den Kurpark schlendern und so..

Immerhin hatte ich dieses Mal einen Schirm mit und so zogen wir einfach los – ich wollte Schnüggel unbedingt ein paar Bäume zeigen, die mir bereits aufgefallen waren. Und zum Glück verzog sich der REgen dann recht schnell. Wir schlenderten kreuz und quer durch den Kurpark und waren überrascht, dass der so viel kleiner, als vermutet war und bewunderten die vielen fremdländischen Bäume, die es gab und die Schilder hatten.. Tja, und plötzlich waren wir schon am Aufstieg zur Burgruine! Wir waren dann irgendwann so weit oben, dass es bescheuert gewesen wäre NICHT ganz hoch zu steigen. Am Horizont begann die Sonne unter zu gehen und somit konnten wir auf der Burgruine dann den Sonnenuntergang sehen. Wunderschön!

ALso hatten wir einen echt schönen Tag erlebt.

Es ist wirklich angenehm, einfach irgendwas zu machen, ohne dauernd denken zu müssen „und DAS muss ich noch machen, und DIES muss ich heute auch unbedingt noch erledigen“.. wirklich sehr entspannend.

Es wird ja inzwischen echt sehr früh dunkel, somit waren wir grad so zur Abendessenzeit wieder zurück. Und Schnüggel bekam dieses Mal auch ne Suppe ab. Auch die beiden Plätze waren nun an unserem Tisch besetzt. Eine Mutter mit ihrem Sohn – wirken schon mal nett soweit. WIr hatten also ein schönes Abendessen – Schnüggel und meine Tischnachbarin rauchten noch eine und dann war es auch schon fast wieder Zeit für den Abschied.. Menno.

Ich stellte dann fest, dass ich kein Internet mehr im Zimmer hab – Was ist JETZT schon wieder los?! – und weil ich erst mal zu faul war, in die Lobby zu gehen, schlich ich erst gegen elf in die Lobby runter .. und jetzt ist auch schon wieder fast Mitternacht.

Wahnsinn, wie hier die Tage verfliegen.

Ehrlich, dieses „Tagebuchschreiben“ hier hilft mir echt, wahr zu nehmen, was überhaupt so ist. Und oft ist es schon schwer, auch nur am Tagesende zusammen zu bekommen, was am Tag so war. Immer wieder denke ich: „Hää? Hat das SO lang gebraucht?? .. muss wohl so sein..“ und dann fällt mir Absätze später erst ein, dass ich wieder was komplett vergessen hab. Eigentlich sollte ich jeden Tag aufschreiben, was war. Ich hab das Gefühl, sonst geht so viel unter und wird vergessen. Und ich hab ja eh immer das Gefühl, dass ich nichts mache.. Das hier wirkt entgegen. Ist vielleicht auch ein wichtiger Punkt meiner Kur. Teilsweise bin ich ja immer noch nicht so entspannt, wie ich sein sollte und hab dauernde „ich muss noch, ich sollte noch“ im Kopf. Besonders beim Umzug gestern sind ja viele mitgebrachte „to-dos“ wieder ans Tageslicht gekommen..

 

Erster Urlaubstag – juhuu 😀

Ich bin in aller Herrgottsfrühe aus dem Haus (wirklich früher, als wenn ich normal zur Arbeit gehe), um zu Mama in die Reha mit dem Zug zu fahren, damit ich dort packen kann und mit ihr mit dem Fahrdienst zurückfahre. Lief soweit gut. Und obwohl ich mich gestern noch tierisch genervt hab, weil die Bahn durch nen Schienenersatzverkehr ersetzt wurde und ich somit 45 Minuten Bus zu fahren hatte, muss ich sagen: War voll geil! Ich hatte ne total schöne Fahrt und hab die total genossen!

Als wir bei Mama ankamen, hatte Schwesterchen schon gekocht und somit konnten wir gleich kurz nach der Ankunft essen. Und ne Waschmaschine hab ich bei Mama dann auch gleich gestartet. Da der familiäre Stresslevel dann langsam sehr hoch wurde, bat ich meine Schwester, mich heim zu fahren – udn wir haben uns dann noch ein Spaghettieis gegönnt (in der besten Eisdiele der Welt) und ich hab noch mein neu gestaltetes Plakat fürs Theater bei der Theaterkollegin vorbei gebracht. Und dann haben Schwesterchen und ich noch Karten im Musical gebucht: Mary Poppins .. Juhuuuu!!

Als Schwesterchen gegangen ist, hab ich mich nach dem Starten der zweiten Waschmaschine und einem Telefonat mit Schnüggel mal noch ein bisschen hingelegt und bin ne gute Stunde weggeknackt. Voll platt halt. Wenig Schlaf heute (da ich erst gegen eins eingeschlafen bin und schon wieder vor sieben wach war) und viel Äktschn..

Aber: Ich hab trotzdem ein „Happy Urlaubsday“-Gefühl 😀

Hab zwar dann noch ein paar Stunden mit nem Videospiel vertrödelt bis Schnüggel kam, aber egal … hab Urlaub, darf ein bisschen trödeln und runterkommen – und in den Urlaub fahren wir erst morgen gegen halb drei 😉

Hoppla – welch freudige Überraschung!

Lag gerade auf dem Bauch und hab mich an der Schulter hinten gekratzt – und was ungewohntes gespürt:

Da kommt mein Schulterblatt raus! 😮

So richtig ein Knochen!

Immens – das hab ich sonst vor lauter Verspannung und wahrscheinlich auch Speck NIE so gefühlt!

Es ist zwar immer noch einiges drumrum da – doch es fühlt sich wesentlich gelöster drumrum an.

Voll COOL 😀

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