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HiHi … skurriles Suchergebnis!

Aber vorab die belanglose Geschichte drumrum  => *höhö* ich quäle meine Leser gern 😀

Hab gestern in meinem Mailfach rumgemistet und bin über ein paar Restdateien von Tobi Katzes Morgen ist leider auch noch ein Tag gestolpert. Reingehört … ich find den ja einfach klasse! Fand ich schon gleich – naja, und Depression ist ja auch mein Thema.

Dachte ich heute daheim (so neben dem erneuten Hören des Hörbuchs von vorn), ich guck mal auf die Seite von ihm … WOW – neues Buch! Neue Show! Tobi live! Und jetzt das allercoolste: Er ist im Februar in Stuttgart und dazu noch an einem Tag, an dem ich keine Vorführung hab! Sehr genial! Muss ich gleich mal Schnüggel nachher fragen, ob er mit mir hingeht. ODer vielleicht gibt es zu dem neuen Buch auch ein Hörbuch?Ab nach Amazon und da Tobi Katze als Suche eingegeben … und was ist das Ergebnis?

Schmeiss mich wech!!!! *pruuuust*

Wie skurril ist DAS denn?!

Da kommt als erstes Ergebnis für die Suchanfrage „Tobi Katze“ doch tatsächlich „Katzen erfolgreich fernhalten“!!!

Boah, ist das fies … Junge, Junge..

Also sorry – kein Wunder hat er da Depressionen! Wird ja echt übel gedisst von Amazon, der Arme! Echt jetzt!

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Irgendwie ist alles doof.

Und ich kann nicht mal sagen, was genau. Ich mag mich selbst nicht richtig grad. Es ist immer, als müsste ich mich erst mal an mich gewöhnen, sobald ich wieder unter Menschen bin. Fühle mich einsam und zurückgezogen. Eigentlich tut mir das nicht gut – und ich hätte gern mehr Leben im Leben .. doch manchmal weiß ich nicht, ob das ein Bild ist, das ich von mir habe oder ob das wirklich ich bin.

Im Büro geht nichts voran. Die Dinge, die mich da lang schon belasten, scheinen unbewältigbar. „Zum Glück“ kommt immer irgendwelcher „ach mach ich mal eben“ Kleinkram, mit dem ich mich dann beschäftigen kann.. und *Huch!* ist auch schon wieder Abend.

Außerdem entdecke ich Züge an mir, die ich nicht mag. Also nicht, dass ich die gerade beschriebenen mögen würde .. aber heute bei Mittagessen verkündete eine weitere Kollegin, dass sie heiratet. Jetzt heiraten drei Kollegen nächstes Jahr. Hammer.

.. und ich bin neidisch.

Ich will auch, dass mich einer heiraten will.

Und ich will auch verheiratet sein. Von jemandem ein bedingungsloses Ja bekommen. Und zu jemandem bedingungslos Ja sagen.

Hört sich für mich alles so unecht und fremd an. Auch Familie und sowas. Irgendwie war das immer was, was die anderen haben.

Fühle mich manchmal wie der Zuschauer in meinem eigenen Leben. Wie unter einer Glasglocke. Ich seh das zwar alles, was es so gibt – doch es ist nicht erreichbar. Weder wirklich, also praktisch zum anfassen, noch gefühlsmäßig. Auch das Herz kommt nicht durch die Glasglocke.

Fühle mich gedrückt. Hab ich eine schwarze Hündin? Also mir kam bei dem Gedanken gleich der Name „Petra“. Vielleicht von „schwarzer Peter“ – wer weiß. Doch es passt für mich. Für mich ist das jetzt Petra.

Oder ist das alles nur Show und eigentlich bin ich einfach nur ne faule Socke? Oder ne faule Zicke? Ich kann mich so nicht leiden. Hab aber auch keine Lust, mich zu verstellen. Das wäre irgendwie Selbstverleugnung.

Ich hab das Gefühl, mir ist es grad zu viel an Änderungen hier.. Irgendeinen Fixpunkt braucht man doch, wenn sich alles bewegt – oder?

Wie soll ich denn von so ner Basis aus ne Bewerbung schaffen??

Ich weiß auch nicht.. das Leben ist scheiße.

.. nur mein Gewicht – das wird besser 😀

Immerhin etwas!

Was ist los mit mir?

Ich hab einen echten Stimmungseinbruch – ja, eigentlich schon nen Durchbruch in die Depressionshölle.

Irgendwas kämpft in mir und nagt an meinem Selbstwert.

Echt schade … meine Umwelt meint wohl eher, es geht mir gut, weil ich doch jetzt so schöne Reisen hatte und so … sollte doch auch so sein! Doch mein Gefühl spielt leider nicht mit. Ich fühle mich deprimiert.

Warum?

Und natürlich beginne ich auch wieder zu essen.

Was heißt „natürlich“ … ist halt so ne Beobachtung.

Zu Sport hab ich auch keine Lust. Oder überhaupt zu was anderem, als rumhängen.

.. und selbst dazu hab ich genaugenommen keine Lust.

Auch (und erst recht!) nicht zum Leute treffen. Leute treffen ist anstrengend. Da muß ich gut drauf sein. Das erwartet die Umwelt so. Fröhlichkeit ist mein Markenzeichen.

Frust.

Es ist ganz schön schwierig, ich zu sein.

Durch den Blog Hundetage und Hundstage bin ich auf das Buch Mein schwarzer Hund gekommen..

Ein wirklich hübsches Buch – sehr eingängig. Und auch hoffnungspendend. Obwohl .. ich neige dazu, zu sagen, dass es bei den anderen klappt – doch ich selbst nicht so den Zugang zu meinem schwarzen Hund finde. Doch das ist ja auch wieder mal typisch für mich.

Besonders auf der Seite, wo er schreibt, dass er dem schwarzen Hund einige Kunststückchen beigebracht hat, kann ich nicht ganz folgen.

Wie bringe ich meiner Depression Kunststücke bei?

Das dem schwarzen Hund bei Bewegung und frischer Luft die Luft ausgeht und er lieber auf der Couch gammelt und sich selbst bemitleidet – ja, das kenn ich (leider) sehr gut.

Bei mir ist es in den letzten Tagen auch wieder etwas schlimmer .. vermute, der nahende Geburtstag hängt damit zusammen. Hab ich übrigens vorhin einen interessanten Eintrag von vor 8 Jahren gefunden

… tatsächlich denke ich genau DAS,was ich da am Ende geschrieben hab!

„Mensch – damals vor sieben acht Jahren … ich hätte noch alles machen können. Aber jetzt… jetzt ist alles zu spät für mich…“

Dabei war es damals dann gar nicht so schlimm – im Nachhinein betrachtet

Ja – aber damals kannte ich ja auch irgendwie noch mehr Leute. Trotzdem hatte ich auch schon damals ein Einsamkeitsgefühl.

Was ist eigentlich reell, was nicht, an meinen Gefühlen?

Ich fühle mich einsam, ängstlich (besonders vor neuen Aufgaben), überlastet, unfähig, alt, fett, träge, faul, untätig.. ja, und oft frustriert und antriebslos. Depressiv halt.

Und trotzdem ist da auch noch ne ganz andere Seite – die neugierig ist (manchmal, wenn die Panik vor der anstehenden Überlastung es zulässt), aktiv wird (wenn die Gedanken soweit sortiert sind, dass ich weiß, in welche Richtung es gehen soll), auch mal sowas wie Freude empfindet (wenn das „Müssen müssen“ in den Hintergrund tritt und das „Wollen dürfen“ vor kommt).

Und nach wie vor ist die Außenansicht Barbarella und die Innenansicht nicht deckungsgleich.

Und ich kann nicht mehr so gut von der Seele schreiben wie früher. Vor acht Jahren lief das alles noch besser..

.. na gut – hab auch ein bißchen das Medium gewechselt, um mein Leben festzuhalten.

Ja – das ist es. Das „Festhalten wollen“. Ich hab kein Vertrauen, dass noch was Gute kommt. Deswegen versuche ich das Gute fest zu halten, was da vielleicht mal irgendwo noch ist..

Und irgendwie schaffe ich es auch nimmer, Revue zu passieren. Mir die Zeit und Ruhe zu gönnen, was aufzuschreiben.

.. andererseits: Wozu auch noch? Liest eh keiner. Oder?

Im Dezember 2002 hab ich begonnen Blog zu schreiben – eigentlich für mich allein. So zum Gedanken sortieren. Wäre nie auf die Idee gekommen, dass mich einer findet. Hat es dann aber doch – udn das gar nicht so wenige.. doch irgendwie war Blogschreiben damals ne ganz andere Welt und eine ganz andere Zeit. Und eine Zeitlang gab es eine richtige „Blogclique“ .. so mit Kommentaren und so.

Gut – mein Blog plätschert seit ein paar Jahren eher unregelmäßig daher. Was ich in den Jahren zwischen 2010/2011 und 2015 im Jahr geschrieben hab, hab ich zwischen 2007 und 2009 wohl in nem Monat geschrieben. Im Blog zwischen 2002 und 2007 hab ich nicht so die Übersicht – auch, weil es ne Umleitung nach hier hat und ich gar keinen Zugriff mehr 😉

Auch die anderen Blogs der „Blogclique“ von damals sind heute größtenteils tot. Hallo?  Eigentlich logisch – oder? Das war vor 13 / 14 Jahren! Die Welt dreht sich weiter.

Und ich glaub, das ist oftmals mein Problem.

Ich checke echt nicht, wie die Zeit vergeht. Was für ne alte Schachtel ich bin. Was ich einfach alles VERPASST hab – und es auch nie bekommen werde.
… und ich ignoriere, was ich noch vor mir hab. An Chancen. Möglichkeiten. Zeit.

Ich hab das Gefühl, da ist nichts mehr.

Und das Gefühl hatte ich zum ersten Mal an meinem 20. Geburtstag.

„Scheiße .. ich bin alt! Jetzt bin ich schon 20! Alles ist vorbei!“

WHAT THE FUCK ist los mit mir?! WHAT THE FUCK ist so verdreht und kaputt in mir? WHY THE FUCK find ich nicht die Schraube, an der ich drehen kann und nehme einen Schraubendreher und richte das verdrehte Ding auf „normal“ aus?

Mal wieder die Erkenntnis:

Es ist ganz schön anstrengend, ich zu sein. *seufz*
(war es irgendwie schon immer..)

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