You are currently browsing the tag archive for the ‘Chaos’ tag.

Also wenn ich mich hier so umschaue, dann glaub ich langsam:

Wäre ich Mutter eines Teenagers, würde dieser bestimmt sein Zimmer immer total aufräumen, sozusagen als Protesthaltung und Abgrenzung gegen seine Mutter…

😦

Advertisements

Vorgestern hat mich meine Kollegin angerufen: Sie haben die neue Zimmereinteilung per Mail zugeschickt bekommen und sie hat sie mir auch nach Hause weitergeleitet. Ich muss vielleicht vorab sagen, dass ich diese Woche zuhause bin. Ich hab schon an Telefon bemerkt, wie mir der Blutdruck wieder ansteigt – folglich habe ich die Mailbox gemieden, wie der Teufel das Weihwasser und die Mail bestmöglich verdrängt. Dazu hab ich begonnen mich an die Kisten im Wohnzimmer und auch im dritten Zimmer zu machen.

.. naturgemäß hab ich nun seit zwei Tagen viele offene Kisten in der Wohnung, durch die ich mich nun durchschlängeln muss.

Gestern gegen Mitternacht hab ich die Mail dann doch aufgemacht.

Die neue Zimmereinteilung bringt mich derart in Verzweiflung, dass ich noch eine Stunde später einen Blutdruck von 199/93 hatte. Überhaupt hab ich nie mehr einen normalen Blutdruck seit zwei Wochen… und ich bin völlig überfordert und hilflos, was ich nun tun soll.

Dass die Wohnung voll ist mit geöffneten Kisten, in denen Sachen lagern, von denen ich nicht weiß, wo ich sie hinräumen soll und was damit tun, macht das Ganze nicht besser.

Ich hab tatsächlich mehrere Kisten der Pandora geöffnet: In meiner Wohnung – und in meiner Mailbox.

 

.. ach so: Und den Montagsstarter von Martin habe ich am Montag begonnen – doch leider nicht fertig bekommen. Diese Woche hat wohl das Motto „vieles beginnen, nichts fertig bekommen“.

Das scheint grad mein ABC zu sein!

Aberglaube:
Heute beginnen ja die Rauhnächte. Oder haben sie schon begonnen? Also irgendwie steht das auch überall anders und ist wohl regional unterschiedlich. Doch wie ist es in meiner Region? Keine Ahnung – ich hab die Rauhnächte nicht „familär“ kennen gelernt und weiss das deswegen nicht so genau. Auf jeden Fall weiss ich: Da soll man nicht waschen, keine Wäsche aufhängen – damit die Leintücher nicht von der Wilden Jagd geschnappt und im folgenden Jahr als Leichentuch für ein Familienmitglied verwendet werden. Ehrlich gesagt hab ich da schon etwas Respekt vor diesem Aberglauben, besonders, da Mama so wackelig ist. Ich weiss, es ist eigentlich bescheuert, doch ich bin mir sicher, dass ich mir Vorwürfe machen würde, wenn ich jetzt Wäsche wasche in den Rauhnächten und Mama 2018 sterben würde. Problem nur: Ich hab seit mindestens zwei Wochen nicht gewaschen und es ist wirklich, wirklich notwendig. Und andererseits reitet doch auch keine Wilde Jagd durch meinen Dachboden! Oder doch? Und wann beginnen denn nun die Rauhnächte? Darf ich bis 6. Januar nicht waschen oder nur bis Silvester? Und warum mach ich mir da überhaupt so einen Kopf?

… echt schlimm mit mir.

Blockade:
Die Rauhnachtsache hat zu einer Blockade geführt im Bereich waschen. Ich renne aufgeregt in der Wohnung hin und her und im Internet, um zu recherchieren. Soll ich machen – oder nicht? Eigentlich ist doch auch anderes wichtiger, oder? Voran geht… NICHTS. Es ist nur viel Energie verschwendet , um nichts wirklich zu erreichen.. Und die Blockade herrscht auch beim Aufräumen und Putzen vor. Das ist wohl in der Zeit jetzt auch eher verboten, hab ich gelesen. Dabei bietet sich das doch grad so an .. oder? Hrrrr.. Dieses hin und her meiner Gedanken blockiert voll und ganz mein Tun und Handeln!

Chaos:
In diesem versinkt meine Wohnung. Ich würde hier gern noch ein „im Moment“ ans Satzende stellen, doch das wäre tatsächlich etwas unrealistisch. Chaotisch ist die Wohnung schon lange, nur ist sie gerade noch etwas chaotischer. Ich bin zufällig über ein Blog zum Thema Ausmisten gestolpert und hab da einen Artikel mit vorher-nachher-Bildern gelesen.. Also ich fand das ja schon vorher sehr aufgeräumt und eigentlich sehe ich eher einen Unterschied in der Einrichtung. Wirkt einfach hinterher renoviert, also sind ja auch ganz andere Möbel und so. Eigentlich hatte ich sogar oftmals das Problem, überhaupt zu erkennen, was hinterher ist! Doch es scheint wohl wirklich am Ausmisten und Entrümpeln zu liegen, so meint zumindest die Schreiberin des Blogs. Nun ja – vor mir liegt wohl noch ein weiter, sehr weiter Weg… Und Bilder von meiner Wohnung würde ich mich gar nicht trauen, hier reinzustellen. *seufz*
Im Kopf hab ich übrigens auch Chaos .. ein „ich muss noch, ich sollte noch, das muss noch unbedingt getan werden“-Chaos. Argh! Aber okay – nach dem „innen wie aussen“ Prinzip ist das ja logisch.

Tatsächlich würde mir als D auch gleich noch Depression einfallen. Doch ich glaub, ich hab keine Lust mehr, so ein frustiges Alphabet fortzusetzen. Also beginne ich jetzt lieber ein heiteres ABC:

Abnahme:
Oh WOW – ich hab seit meinen 83,9 kg tatsächlich nur noch einmal über 84 kg auf der Waage gehabt – und heute sogar reduziert mit 83,6 kg. Na, wenn DAS mal nicht der Wahnsinn ist! 😀

Barbarella-Style:
Ja, ein weiterer heiterer Punkt meines Lebens bin ich. Ich stresse mich zwar oft ziemlich. Doch ich hab auch echt Spass mit mir. Und auch wenn ich manchmal meine, ich schaff doch nichts – ich schaff doch was. Gestern zum Beispiel wurden 18 Weihnachtskarten auf den Weg geschickt. Zu spät? Ja, vielleicht zu spät, um vor Weihnachten anzukommen. Doch ich denke, es ist auch schön, noch nach Weihnachten einen Kartengruss zu bekommen. Also hab ich einfach doch noch geschrieben. Morgens hatte ich Theaterprobe und mein Kostüm steht nun so ziemlich, es fehlt nur noch der Schmuck. Und echt: Ich sehe gigantisch aus! Mir wurde bestätigt, man hätte mich nicht erkannt, wenn ich auf der Strasse gelaufen wäre, so ne Wandlung mache ich in meiner Rolle aus. Gefällt mir! Gefällt mir SEHR! Danach wurde alles für Heilig Abend eingekauft, was noch gefehlt hat. Zudem war ich gestern noch eine gute Tochter. Bin Mittags zu Mama, wo das Vermieterpaar zu Besuch war und hab neben einem schönen Schwätzchen auch noch einiges Aufgeräumt und Mamas Nägel geschnitten. Und Abends gab es ein lecker Essen mit ner Freundin und anschliessend Star Wars. Schnüggel war leider nicht dabei, da er krank ist. Armer Kerl.. Also aber im Ernst kann man nicht behaupten, ich bekomme nichts gebacken. Das beweist übrigens auch ganz im wörtlichen Sinne der Kuchen, den ich am Dienstag gebacken hab und der meinen Kollegen sehr gut geschmeckt hat 😉

Chaos:
Jawohl. Auch wenn es ein belastendes Chaos in meinen Gedanken und meiner Wohnung (und überall in meinem Leben, im Büro ist ja auch Chaos) gibt, gibt es auch ein sehr belebendes Chaos. Und irgendwie finde ich Chaos auch ein positives Wort. Oder zumindest ist „ein bisschen chaotisch“ eine Beschreibung von mir, die ich nicht nur negativ bewerte, sondern durchaus auch etwas sehr lebendiges beinhaltet 😉

Wie auch immer:

Schöne Weihnachten!

… ich bereite jetzt mal weiter einen völlig andersartigen Heilig Abend vor, als ich ihn mir vorgestellt hatte.

Mann, ging der Urlaub schnell rum.

Okay – bei nicht mal 1,5 Wochen ist das ja klar.

So richtig runter gekommen bin ich nicht, ich hab gemerkt, wie ich oft innerlich noch sehr am rotieren war. Selbst wenn nichts zu tun war – oder vielleicht gerade deswegen.

.. da fällt mir ein: Ich muß gleich mal beim Finanzamt anrufen!

Okay … Verlängerung für meine Steuererklärung ist jetzt bis Ende September.

Uff … schon wieder was von der Liste.

Irgendwie sind es lauter so Kleinigkeiten, die mich dauernd wieder hochpeitschen. Da ein Anruf beim Finanzamt, ein Telefonat mit der Hausärztin (wir versuchen seit über drei Wochen miteinander zu telefonieren, damit ich mal die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung mitgeteilt bekomme), einen Termin mit dem Orthopäden (ja, ganz toll – hab vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich bei mir ein Überbein am Fußspann bildet! Panik!) und dann wollte ich eigentlich noch wegen einer geplanten Kur mal Erkundungen einziehen.. Das stresst mich auch ein bißchen.

Und das war nur das „ganz private Telefonzeug“.

Beim Mikrozensus lauern noch Stunden von Interviews auf mich. Doch irgendwie kann ich das nicht loslassen. Ich weiß, dass ich diese Arbeit eigentlich abschieben sollte zur Zeit.

Denn beim Theater hab ich jetzt auch wieder etwas mehr zu tun, da ich mich um Prospekte und Plakate kümmere .. eigentlich um das ganze Werbungszeug. Doch bei dem kenn ich mich nicht aus. Deswegen hab ich gerade nur Prospekte und Plakate auf dem Schirm. Und ich hab die Rolle für die neue Saison zugesagt. War vielleicht auch etwas doof.

.. denn ich weiß ja nicht genau, was mit Mama an zusätzlicher Arbeit auf mich zukommt. Mama ist seit ein paar Tagen wieder aus der ReHa daheim und meine Schwester wohnt im Moment komplett bei ihr, um alles zu organisieren. Da bin ich ihr echt dankbar. Heute zum Beispiel ist der Termin mit dem MDK wegen der Einstufung des Pflegegrads. Im Prinzip geht irgendwie gar nichts mehr bei Mama „einfach so“. Nicht mal ein Arzttermin oder sowas. Ich find das ziemlich beängstigend. Vielleicht unterschätze ich Mama auch. Keine Ahnung.. Doch gestern waren wir zum Beispiel Eis essen (also meine Schwester und ich, Mama hat sich daheim ausgeruht) und als wir wiederkamen, meinte Mama, sie hätte schon „zu Abend gegessen“ … ja, sie hat nen Joghurt gegessen. Und so ähnlich ist das dann halt auch mit „Mittagessen“ oder ähnlichem.. Verflixt. Ich werde immer mehr (im Urlaub hab ich am Tag eine Tafel Schokolade und mehr gegessen… ich weiß auch nicht, ich hab den unheimlichen Ess- und Süßbedarf) und Mama ist spindeldürr. Warum hab ich das nicht von ihr, dass ich einfach nichts zu essen brauch?

Ich glaub, es ist wichtig, dass ich wieder mit Sport anfange, um die inneren Spannungen abzubauen! Ich hab heute die 94 kg überschritten (eigentlich erstaunlich wenig für die Kalorien, die ich in mich reingestopft habe in den letzten Wochen!) und hab gestern bewußt bemerkt, dass ich dazu tendiere, den Fahrstuhl nehmen zu wollen. Ja, klar. Es wird langsam wieder beschwerlich, die Treppe zu nehmen! Ganz schlecht! Ja, und im Urlaub bewege ich mich auch oftmals weniger, als an einem normalen Tag. So ein Urlaubstag oder Wochenendtag daheim – da komm ich auf keine 2000 Schritt. Normal bekomm ich in meinem Alltag die 8000 bis 10000 Schritte schon irgendwie ohne Megaumstände zusammen.

Naja, gut.

Zum Glück geht es sich hier im Büro ruhig an. Das brauch ich grad auch, dass ich hier zumindest halbwegs nen Ruhepol hab. Schon was erledigen und wegschaffen, aber nicht noch bergeweise das Zeug oben drauf. Ich hab auch vor, etwas Zeug weg zu schaffen hier. Und damit meine ich: Ablage, Ablage, Ablage und weg mit dem Krempel! Das erdrückt mich hier alles!

Kleines Problem: Ich hab seit Jahr(zehnt)en keine Ablage gemacht und ich bekomme Panikanfälle, wenn ich es machen soll. Doch das macht es ja auch nicht besser. Die Stapel wachsen und wachsen und ich hab keinerlei Übersicht mehr! Also muß ich der Angst ins Auge schauen, das Herzrasen und die Atemnot überwinden, die mich beim Beschäftigen mit dem Papierbergen befällt – und endlich reduzieren und aufräumen!

.. oh Gott – schon wenn ich das schreibe, bekomme ich einen Anflug von Angst, wird mir übel und befällt mich ein flaues, kopfloses Gefühl.

Aber egal.

So kann es nicht weitergehen!

Heute wird noch ein bißchen „Urlaubsrückstände“ aufgearbeitet und ein paar einfache Arbeiten erledigt sowie dringende Anfragen beantwortet – und morgen starte ich mit der ersten Portion an „Aufräumen“. Auch wenn es nur EIN Ordner wird, der dann geordnet ist .. das ist dann ein Anfang! Einfach nicht entmutigen lasen von den noch unsortierten Ordnern, die da noch lauern!

So!

Daheim wäre das zwar auch ne gute Sache … doch irgendwie kann ich nicht an allen Fronten gleichzeitig Kraft investieren. Also werden jetzt erst mal im Büro die ersten Schritte in die Klarheit gemacht!

Das Leben macht keinen Spaß mehr.

Die Waage ist über 92 kg gerutscht. Keine Überraschung, ja, eigentlich nur eine logische Konsequenz aus meinem Essverhalten. Ich schaufle abends einiges rein. Besonders Süßkram.

Meine Wohnung ist immer noch ein Chaos. Nur jetzt ein Chaos mit geputzten Fenstern. (Was mich übrigens sehr fröhlich stimmt!) Doch immer noch viel zu voll und viel zu viel von allem. Doch trennen kann ich mich nicht. Ich hab keinen Platz für das ganze Zeug – doch ich kann es auch nicht weg tun. Ein Dilemma!

Zumindest EINE Sache konnte ich heute abgeben: Ein Projekt bei mir im Büro.

Der Kollege hat nichts zu tun, ich dreh fast durch, weil ich nicht weiß, wo anfangen.. Ich hatte schon bei zwei Projekten überlegt, sie ihm zu geben .. also eins der beiden. Beide könnten demnächst akut werden und drücken deswegen im Genick … doch das vermutlich dringendere ist ein Projekt gemeinsam mit meiner Lieblingskollegin, mit der ich bereits zwei Projekte gemacht hab und sehr gerne zusammenarbeite. Deswegen zaudere ich schon seit Wochen und wollte ich das Projekt nicht abgeben. Obwohl ich keine Zeit dafür finde im Moment. Doch nun hab ich am Freitag erfahren, dass die Kollegin die Stelle wechselt und hab heute von ihr erfahren, dass sie ab August weg ist. Also hab ich das Projekt heute meinem Kollegen gegeben. Er ist fröhlich – ich entlastet. Und wenn meine Lieblingskollegin eh geht und ich somit nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten kann, muss ich das Projekt nicht unbedingt selbst machen, wenn ich eh grad zu viel zu tun hab und der Kollege nicht(s aktuell Laufendes).

Ja, im Büro bekomme ich auch den Overflow. Hab das ganze Wochenende schlecht geschlafen und Albträume gehabt wegen einem Gesprächstermin heute. Der ist nun zum Glück überstanden. War sehr unerfreulich – doch zum Glück war meine Chefin dabei. Naja, gut. Wahrscheinlich denkt sie jetzt, ich bin total doof oder so .. doch immerhin bin ich nicht allein da gehockt und wurde fertig gemacht, sondern hatte jemand dabei. Ich bin halt leider nicht immer besonders souverän in solchen Gesprächen – besonders, wenn ich das Gefühl hab, es verbockt zu haben. Und das Gefühl hab ich eigentlich immer, bzw. suche den Fehler sehr schnell bei mir.

Ich bin geknickt.

Das Gespräch, dass mich jetzt ne gute Woche belastet hat, ist nun zwar vorbei – das Gefühl, dem allen hier nicht gewachsen zu sein, bleibt.

Und dann hat mich heute noch der Sozialdienst vom Krankenhaus angerufen – wegen der ReHa von Mama. Und das ne Viertelstunde, bevor der Horrortermin war. Und dazu erzählte mir die Tusse noch in nem Nebensatz, dass Mama morgen aus dem Krankenhaus kommt .. dabei wurde mir am Freitag gesagt, sie käme erst am 12. Juni raus! Und Mama wurde dann am Wochenende erzählt, sie käme am Mittwoch raus (also wieder der ursprüngliche Termin). Und als ich am Wochenende nachfragte, hieß es „… och .. weiß ich auch nicht, fragen Sie doch am Dienstag mal nach, da ist dann wieder n Arzt da..“ Hab ich heute früh gemacht und es hieß: am 12. Juni. Und dann zwei Stunden später ruft mich der Sozialdienst an: „Ihre Mutter kommt ja morgen raus..“ Das ist doch wohl zum DURCHDREHEN!! Innerhalb von fünf Tagen mehrmals mit dem Entlassungstermin hin und her zu springen! Und dann noch der Scheiss mit der ReHa im Anschluss … ab 5. Juli soll die sein. Irgendwo, natürlich kilometerweise entfernt. Da kann ich dann immer nen halben Tag Urlaub nehmen, wenn ich mal hin soll.. Und dann kommt Mama nach drei Wochen wieder raus. Genau DA also, wo ich mich jetzt doch mal getraut hab, ne Woche Urlaub zu planen.

Zum … keine Ahnung was. Ich bin völlig leer gepumpt.

.. und hungrig.

Werde jetzt erst mal was essen! 😦

 

Alles SCHEISSE .. echt!

SCHEISS Leben!!

Irgendwie geht mir das dauernde Auf und Ab auf den Sack…

Dauernd wird irgendwo wieder ne Bremse rein gehauen!

Gerade wollte ich ne Überweisung machen ins Ausland .. mööööb! Geht nicht! Muß ich mich erst für freischalten lassen. Geht aber frühestens morgen.

*knirsch*

Wäre ja auch zu einfach schön gewesen, wenn ich einfach mal irgendwas erledigen könnte, dass es dann auch einfach erledigt IST – und nicht noch nen riesigen Rattenschwanz hinter sich her zieht.

Also irgendwie kommt nichts, nichts, nichts bei mir vom Tisch!

Im Büro wird es immer nur noch mehr und wenn ich was erledigen will, dann kann ich sicher sein, dass iiiirgendetwas fehlt oder ne bescheuerte Nachfrage kommt, die wieder irgendwas auslöst und ich es deswegen DOCH nicht fertig bekomme..

*grrrrr*

Oder die Dinge sind einfach von der Sache her so, dass sie in der Luft hängen. Wie jetzt auch mit der Pflege von Mama. Gut, wir haben den Termin beim MDK und inzwischen hab ich noch einen ambulanten Pflegedienst organisiert. Also einen Termin mit dem ambulanten Pflegedienst. Doch dann brauchen wir noch einen Verordnungsschein für die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe vom Hausarzt, damit die Medikamentengabe von der Krankenkasse übernommen wird. Wäre ja jetzt viel zu einfach, das direkt beim Hausarzt zu bestellen – nein! Wenn das HEUTE bestellt wird, aber erst ab 21. April erfolgen soll, dann würde das ja komisch kommen… also soll ich das später machen. Wieder was, was irgendwie erledigt ist, doch trotzdem nicht erledigt ist, weil es noch was nachzieht.

Oder, dass mir der Laptop für die Mikrozensusinterviews einfach nicht zurück gegeben wird. Er ist in Reparatur und ich sollte den jetzt mal langsam haben für die Interviews! Wenn ich die scheiß Interviews jetzt mit den Formularen machen soll, brauch ich zum einen doppelt so lang und zum anderen können da Fehler entstehen. Das nervt mich unendlich!

Warum ist alles so kompliziert?!

Und selbst Dinge, die doch eigentlich einfach sind, werden verkompliziert!

Ich mag nimmer! 😦

Na gut – manches klappt doch.

Zum Beispiel hat mir die Bücherei ein Buch verlängert, obwohl es eigentlich nimmer ging. Ne Woche drauf nutzt mir schon was. Ist übrigens Die Fettlöserin .. das wollte ich jetzt schon auch mal lesen, wo es doch von so vielen mit Fettlogik überwinden verglichen wird.

Und dass meine Schwester den Termin mit dem MDK ausgemacht hat – und ich mit dem Pflegedienst.

Und dann hab ich noch vom Juristen was ohne Änderungen zurück bekommen .. YEAH! Mir wurde dann auch umgehend der Vertrag gebunden und ich hab ihn sofort zur Unterschrift weiter gegeben. Das ist schon auch toll .. denn diese Vereinbarung dümpelte gefühlt seit 2014 in unterschiedlichen Varianten rum.. Und nun kommt er (unglaublich!) doch mal vom Tisch!

Naja – nur hatte ich leider auch ein unerfreuliches Gespräch heute. Ich mag es nicht, wenn die Leute unzufrieden sind und dann Forderungen stellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht durchsetzen kann. Ich wüßte nicht, wie ich das hinbekommen soll.. Auch wenn ich ihr Anliegen verstehe. Und ich die Leute an sich auch mag..

Andersrum hat mich heute eine Kollegin abgeschirmt in einer Besprechung. Sie meinte, ich brauche da nur hinkommen, wenn Bedarf ist und ich solle einfach nur auf Abruf sein. Ich wurde aber nicht von ihr abgerufen. Und damit wurde mir ein weiteres unangenehmes Gespräch erspart. Dafür bin ich ihr echt sehr dankbar. Mit dieser Kollegin arbeite ich eh sehr gern zusammen 😀

Mit meiner anderen Kollegin auch – die hat mich mit Schokolade gefüttert, als ich frustriert zu ihr bin. Dafür hab ich ihr auch beim Formulieren eines Plakates geholfen und vorher beim Verrücken eines Schrankes..

Und ich hab endlich ne Terminabfrage für ein anderes Gespräch, vor dem ich etwas Bammel hab, raus geschickt. Nun liegt es zumindest nimmer an mir *grins*

Außerdem hatte ich ne echt tolle Mittagspause mit meinem Kollegen. Wir waren lecker essen!

.. einziger Nachteil: Ich hab hinterher ne Gräte im Hals stecken gehabt. Übrigens kitzelt die immer noch leicht da hinten – hoffentlich löst die sich bald! 😦

Ja, ja .. die Gräten des Lebens, die einem so im Hals stecken bleiben.

Und trotzdem so im Resümee ist der Tag durchaus nicht NUR blöd, sondern auch mit einigem Schönen und erfolgreich Absolviertem durchzogen… Und genau betrachtet, war der Tag auch echt nicht langweilig, sondern war schon einiges geboten..

.. und ich bin heute ja ECHT mitteilungsbedürftig! Schon mein dritter Eintrag .. und der Tag hat ja noch vier Stunden – wer weiß, was ich noch alles schreibe 😉

Eigentlich bin ich ja seit drei Wochen bei so einem Aufräumprogramm dabei … die Magische Küchenspüle heißt das Ding und ich hab da schon ein paar Mal mitgemacht und fand es recht motivierend, die täglichen Mails zu bekommen und fand die kleinen Zeiteinheiten von 15 Minuten was machen, sehr überschaubar und trotzdem hab ich eine Verbesserung bemerkt in der Wohnung.

Dieses Mal .. ja .. ich lese die Mails nicht mal 😦

Geschweige denn, dass ich 15 Minuten was mache.

Ich denke nicht mal dran … irgendwie ist eh so viel los. Doch das noch wachsende Chaos daheim ist auch nicht hilfreich, einen Überblick in meinem Leben zu gewinnen.

Vielleicht sollte ich heute einfach anfangen – reinspringen ins Programm, wie es bei der FlyLady heißt.

Doch ich bin so unendlich müde und erschöpft. Heute früh tat mir irgendwie alles weh nach dem Aufwachen.. Doch daheim bleiben ist auch keine Lösung. Selbst wenn ich nicht alle Berge hier wegarbeite, reduziere ich sie zumindest, wenn ich komme und was mache. Einfach ein Schritt nach dem anderen. Ein Projekt nach dem anderen. Obwohl – realistisch gesehen ist es eher: Von allen möglichen Projekten immer wieder ein Schrittchen – und nichts wird wirklich fertig oder kommt vom Tisch 😦

Eigentlich sollte ich mich freuen, dass Ostern vor der Tür steht und damit auch ein paar freie Tage – doch irgendwie bringt mich das alles noch mehr unter Druck hier.

.. und mit Mama weiß ich auch nicht weiter. Hab morgen eine Besprechung mit der Heimleitung – und gestern von einer Pflegerin erfahren, dass Mama nachts durch die Gegend läuft! Sie läuft in der Nacht ohne alles durch dei Gegend – und am Tag bewegt sie sich nur im Rollstuhl vorwärts! Und sie weiß nichts davon, dass sie in der Nacht durch die Gegend läuft.
.. kann sie so wirklich heim?! Was, wenn sie da zur Wohnungstür rausrennt im Schlafanzug und .. keine Ahnung, was!

Es war schlimm, als Mama sich nicht bewegen konnte – doch vielleicht wird alles noch ein größeres Problem, wenn sie sich wieder bewegen KANN!

Wie meinte die Pflegerin? Es gibt „Läufer“, die sich immer bewegen müssen – dazu würde Mama gehören. Und dass sie so eien innere Unruhe hätte. Ja, das kenn ich. Schon seit Jahren hat sie diese innere Unruhe. Unzufriedenheit, nennt es Schnügel auch. Und ich kenn das auch bei mir. Je weniger ich wiege, desto mehr werde ich auch zum „Läufer“ .. in der dickeren Phase wurde ich ja imemr mehr zum „Esser“..

Oh Mann. Irgendwo sind überall nur Probleme .. und nirgends wirklich Lösungen.

 

Nöhl.

Hab Bauchweh. Gab in der Kantine heute nichts Gescheites. Hatte aber schon vorher Bauchweh. Und schlechte Laune.

Gut – mein Chef war vielleicht nicht immer optimal oder der Idealchef schlechthin, doch definitiv hat sich unser Verhältnis mehr und mehr verbessert in den letzten Jahren. Und bei weitem war er nicht der schlimmste Chef der Welt.

Seufz.

Wer weiß, was nachkommt.

Und er war schon recht allwissend in dem Bereich, den er hier neu aufgebaut hat. Und dummerweise auch omnipräsent – so dass wir nicht so wirklich Bescheid wissen über diese Aufgaben.
.. wie soll das dann zukünftig laufen?

Hab kein gutes Gefühl. Vielleicht daher das Bauchweh.

Und das Ganze auch noch grad jetzt, wo eh so viel los ist.

Was soll mir das auf ner höheren Ebene sagen?

.. ich neige ja dazu, immer noch ne Schippe drauf zu legen und nirgends los zu lassen. Es kracht ja schon kräftig im Gebälk der Termingestaltung bei mir. Eigentlich ja sowohl privat wie auch beruflich ist das Motto „zu viel los“ .. doch wenn nun noch zur fehlenden Kollegin der fehlende Chef kommt, bricht auf der geschäftlichen Ebene endgültig das heillose Chaos aus.

Seufz.

… ich will heim zu meiner Mami.

Obwohl auch da irgendwie gar nimmer heile Welt ist.

Noch ne Baustelle, die ich gern verdränge.

Yeah .. der Schrittzähler ist wieder gefunden 😀
.. und die Karte vom Fitnessstudio auch.

Immerhin – ein bisschen weniger Chaos im Leben 🙂

 

… und für alle, die sich fragen, wo das Ding war:

In der Kiste mit den Formularen für den Mikrozensus!

Da hab ich Sonntag Nacht noch kurz zwei Formulare rausgenommen, bevor ich ins Bett bin, um alles am nächsten Tag gerichtet zu haben. Und heute hab ich wieder ein Formular rausgeholt – und den Schrittzähler gefunden!

Nicht, dass ich in der Kiste nicht auch geschaut hätte – aber halt oben … und nicht in ca. 15 cm Tiefe, wo das Ding lag!

Genau betrachtet hab ich Luxusprobleme … zumindest im Vergleich mit dem, wie es anderen so geht.

Mich nervt seit Tagen (eigentlich seit Wochen) die Buchung der Unterkunft meines Urlaubs. Und nun hatte ich das Thema endlich gestern geschafft – nun muckt meine Freundin rum und will was anderes buchen.

Ja, verflixt nochmal! Warum hast Du Dich dann nicht gleich mit dem Scheiß beschäftigt? Dann hätte ich mir nicht Stunden, Tage, Wochen mit dem Scheiß vermiesen müssen!

.. kotzt mich ja tierisch an.

Und überhaupt wird die Zeit echt ziemlich knapp langsam. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, was alles ansteht, sonst bekomm ich Panik. Ich praktiziere also mal wieder den mir typischen Barbarella-Verschleierungs-Tanz. Hektik, Panik in allen Gassen – doch irgendwie ohne rechten Plan und Durchblick, was überhaupt noch zu tun ist und ohne richtige Priorisierung.

Ist es zum Beispiel wichtig, nun einen Blogbeitrag zu verfassen?

Wäre es nicht sinnvoller, eine Liste zu machen?
.. das hat mir meine Kollegin heute geraten.

Beim Erstellen einer Liste würde ich jedoch Panik bekommen, nicht alles zu schaffen – also beschäftige ich mich lieber nicht damit, was zu tun ist und wurschtle hektisch und panisch vor mich hin – frei nach dem Prinzip „Ich mache, was mir gerade einfällt!“.

Nicht so gut und nicht besonders effektiv oder gar strukturiert.

Warum eigentlich hab ich mich heute in der Mittagspause damit beschäftigt, Pfandflaschen weg zu bringen? .. es gäbe bestimmt Wichtigeres..

*seufz*

zB meinen Autoschlüssel finden! Denn mein Auto soll in die Werkstatt während meines Urlaubs und ich finde den Schlüssel nimmer. Okay, das geht nicht in der Mittagspause, dass ich daheim rumsuche – trotzdem.

Könnte ja wenigstens ne Liste schreiben..

Vielleicht schreibe ich einfach hier ne Liste – bin ja eh schon am Schreiben..

  • Autoschlüssel finden
  • Auto in Werkstatt (Samstag)
  • Führerschein aus Auto holen und in Koffer packen
  • Fremdwährung holen und in Koffer packen
  • Reiseführer in Stadtbibliothek holen
  • zum Sport gehen (Freitag oder so)
  • Koffer packen
  • Wohnung aufräumen, damit Nachbarin zum Blumen gießen rein kann (derzeit leider unmöglich!)
  • Wäsche waschen, die mit in den Urlaub soll
  • Wäsche zusammenlegen und in Schrank räumen, die NICHT mit in den Urlaub soll
  • Staubsaugen (soll bitte Schnüggel am Samstag machen)
  • Reisepass und ESTA suchen und einpacken
  • Flugticket suchen und einpacken
  • Kühlschrank putzen und ausmisten
  • gute Laune behalten
  • entspannt bleiben
  • Schlüssel für Briefkasten und Wohnung der Nachbarin geben
  • zur Massage
  • zum Zahnarzt nach der Massage
  • zur Beerdigung in der Mittagspause
  • gucken, was man für Apps braucht (keine Ahnung, wie man sowas guckt)
  • Reise vorbereiten… ?!
  • Mama besuchen
  • Abrechnung Krankenkasse machen

Sieht gar nicht soo schlimm aus??
Okay – manche Punkte beinhalten natürlich mehrere Stunden konsequente Arbeit.

Wahrscheinlich hab ich die Hälfte vergessen – und was im Geschäft ansteht ist natürlich auch noch nicht gelistet .. da bin ich auch etwas durcheinander und überfordert..

Auf jeden Fall fühle ich mich leicht unter Stress … das ist aber vermutlich doch eher als Luxusproblem zu werten, wenn ein Urlaub vor der Tür steht .. oder?

Nun – auf jeden Fall fühle ich mich schon ein bißchen geordneter durch die Liste.

Vielleicht sollte ich die auch noch im Büro machen…

April 2018
M D M D F S S
« Mrz    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Bereits Geschriebenes..

Schubladendenken

Derzeitiger Lesestoff..

Advertisements