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Heute ist der letzte Arbeitstag einer lieben Kollegin von mir. Natürlich freut es mich für sie, dass sie eine tolle und interessante Stelle gefunden hat und nun ihre Familie wieder zusammenleben kann, weil ihr Mann nicht mehr am Wochenende pendelt, sondern sie und die Kinder gemeinsam mit ihm in ein Haus am neuen Arbeitsplatz ziehen können. Das ist absolut schön und verständlich.

Doch ich bin traurig, sie hier zu verlieren – als geschätzte und kompetente Kollegin, mit der ich gut und sehr gern zusammengearbeitet habe (tatsächlich hab ich einmal ein Projekt mit ihr ums Verrecken nicht an den Kollegen abgeben wollen, obwohl ich total überfordert war) und vor allem als liebenswerten Menschen.

Ich komme nicht gut klar mit Abschieden. Mit Veränderungen. Mit Loslassen.

Auch Mama wird mir irgendwie immer mehr entrissen. Naja, was heißt „mir“? … sie wird einfach irgendwie immer weniger Mama. Oder … ich weiß auch nicht. Nun steht die Vermutung im Raum, Mama könnte Myasthenie haben. Auch nicht gerade was, was ihr das Leben erleichtert. Und immer, wenn ich mich mit dem Gedanken beschäftige, bekomme ich Phantomlähmungen auf der Zunge. Das ist ekelig.

Mama war immer sehr stolz auf ihre Eigenständigkeit. Darauf, dass sie gut laufen konnte. Und sie hat viel gesprochen (leider manchmal auch viel Unsinn, nach Ansicht ihrer Töchter) und gelacht. Und ich stelle fest: Mama scheint sich sehr stark durch diese Dinge definiert zu haben. Also speziell fällt es beim „Laufen können“ auf. Manchmal macht es den Eindruck, als ob der Sinn ihres Lebens dadurch weg gefallen ist, dass sie nun einen Rollator zur Sicherheit benutzen soll. Aber gut, ich verstehe das schon: Sie wird dadurch massiv eingeschränkt. Und die Übersicht ist irgendwie auch abhanden gekommen. In wiefern sie das weiß oder nicht weiß, kann ich manchmal nicht richtig einschätzen. Und ich glaub, sie manchmal auch nicht.

Und jetzt soll ihr sogar noch das Sprechen genommen werden, weil die Zunge lahmt?? Wie soll das alles weitergehen?

Mir fällt es schwer, mit ihr zusammen zu sein. Ich weiß irgendwie nichts mit ihr anzufangen, ich werde aggressiv und hilflos und bekomme einen Drang, weg zu laufen. Und dann hab ich ständig ein schlechtes Gewissen, nicht genug für sie zu tun. Und doch merke ich, wie ich lieber Dinge für sie tu, die sie eigentlich gar nicht direkt mitbekommt. Die Unterlagen für die Briefwahl bestellen, daheim die Wohnung richten – sowas halt. Praktisch ohne direkten Kontakt. Ich komm schlecht mit dem Gegenüber zurecht, das da in Mamas Hülle vor mir sitzt. Und das tut mir unendlich leid und macht mich traurig. Ich verschwende die Zeit, die ich nun noch mit Mama haben könnte an irgendwelches „Zeug“. Selbst wenn manches davon „Zeug für Mama“ ist. Es ist wie ein Davonlaufen vor dem, was ist.

Ich spüre, dass es irgendwie immer weniger. Weniger Zeit mit ihr, weniger Mama … weniger Kontakt..??

Ich bin zerrissen. Einerseits fühle ich mich ständig in der Pflicht – andererseits möchte ich das alles nicht und will nur weg. Will, dass sie ihren Kram einfach wieder selbst macht! Und doch merke ich, dass das nicht mehr geht. Und bekomme dann den Vorwurf, wenn ich was mache. Oder manchmal gefühlt übertriebenen Dank für Selbstverständlichkeiten.

Es ist so schwer.

Ich bin eh keine Heldin im Loslassen. Nicht bei Dingen und nicht bei Menschen. Und nicht bei Tätigkeiten oder Aufgaben. Manchmal hab ich das Gefühl, nichts so wirklich hinter mir lassen zu können und wirklich abzuschließen. Außer so Zeug wie die Lohnsteuer vom Vorjahr. Zeug, wo wirklich definiert ein Ende hat bzw. mir ein Schlusspunkt aufgezwungen und vorgegeben wird.

Wie lerne ich es, loszulassen? Oder zumindest anzunehmen, was ist und nicht immer in Traumwelten zu flüchten, dass doch noch alles gut wird – oder anders.

Eigentlich wollte ich in den zweieinhalb Wochen hier im Büro, in denen meine Chefin und die Kollegen noch Urlaub haben, gut ausmisten und sortieren – doch ich bekomme den Kopf nicht frei. Die Aufgaben, die da sind, sind schon wieder zu viel und überlasten mich teilweise. Kieselsteinchen, die zu gefühlten Felsbrocken werden.. Und erst hinterher, wenn es gemacht ist, kommt das Gefühl:„Und warum genau war das jetzt wieder ein Problem für dich?“ Ich weiß nicht, ob ich dann hinterher bagatellisiere oder vorher dramatisiere. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Vielleicht ist es auch einfach die Masse, die mich abschreckt. Manchmal frag ich mich auch, ob ich nicht einfach nur abgrundtief faul bin. Andererseits hab ich irgendwie das Gefühl, es sind immer solche Berge an Dingen zu tun – das kann ja dann irgendwie auch nicht sein, dass ich faul bin … oder?

*seufz*

Auf jeden Fall wäre es weniger, wenn ich das Zeug anders wegarbeiten oder verarbeiten würde – seelisch und körperlich und krempelmäßig weniger.

Mist.

 

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Mann, ging der Urlaub schnell rum.

Okay – bei nicht mal 1,5 Wochen ist das ja klar.

So richtig runter gekommen bin ich nicht, ich hab gemerkt, wie ich oft innerlich noch sehr am rotieren war. Selbst wenn nichts zu tun war – oder vielleicht gerade deswegen.

.. da fällt mir ein: Ich muß gleich mal beim Finanzamt anrufen!

Okay … Verlängerung für meine Steuererklärung ist jetzt bis Ende September.

Uff … schon wieder was von der Liste.

Irgendwie sind es lauter so Kleinigkeiten, die mich dauernd wieder hochpeitschen. Da ein Anruf beim Finanzamt, ein Telefonat mit der Hausärztin (wir versuchen seit über drei Wochen miteinander zu telefonieren, damit ich mal die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung mitgeteilt bekomme), einen Termin mit dem Orthopäden (ja, ganz toll – hab vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich bei mir ein Überbein am Fußspann bildet! Panik!) und dann wollte ich eigentlich noch wegen einer geplanten Kur mal Erkundungen einziehen.. Das stresst mich auch ein bißchen.

Und das war nur das „ganz private Telefonzeug“.

Beim Mikrozensus lauern noch Stunden von Interviews auf mich. Doch irgendwie kann ich das nicht loslassen. Ich weiß, dass ich diese Arbeit eigentlich abschieben sollte zur Zeit.

Denn beim Theater hab ich jetzt auch wieder etwas mehr zu tun, da ich mich um Prospekte und Plakate kümmere .. eigentlich um das ganze Werbungszeug. Doch bei dem kenn ich mich nicht aus. Deswegen hab ich gerade nur Prospekte und Plakate auf dem Schirm. Und ich hab die Rolle für die neue Saison zugesagt. War vielleicht auch etwas doof.

.. denn ich weiß ja nicht genau, was mit Mama an zusätzlicher Arbeit auf mich zukommt. Mama ist seit ein paar Tagen wieder aus der ReHa daheim und meine Schwester wohnt im Moment komplett bei ihr, um alles zu organisieren. Da bin ich ihr echt dankbar. Heute zum Beispiel ist der Termin mit dem MDK wegen der Einstufung des Pflegegrads. Im Prinzip geht irgendwie gar nichts mehr bei Mama „einfach so“. Nicht mal ein Arzttermin oder sowas. Ich find das ziemlich beängstigend. Vielleicht unterschätze ich Mama auch. Keine Ahnung.. Doch gestern waren wir zum Beispiel Eis essen (also meine Schwester und ich, Mama hat sich daheim ausgeruht) und als wir wiederkamen, meinte Mama, sie hätte schon „zu Abend gegessen“ … ja, sie hat nen Joghurt gegessen. Und so ähnlich ist das dann halt auch mit „Mittagessen“ oder ähnlichem.. Verflixt. Ich werde immer mehr (im Urlaub hab ich am Tag eine Tafel Schokolade und mehr gegessen… ich weiß auch nicht, ich hab den unheimlichen Ess- und Süßbedarf) und Mama ist spindeldürr. Warum hab ich das nicht von ihr, dass ich einfach nichts zu essen brauch?

Ich glaub, es ist wichtig, dass ich wieder mit Sport anfange, um die inneren Spannungen abzubauen! Ich hab heute die 94 kg überschritten (eigentlich erstaunlich wenig für die Kalorien, die ich in mich reingestopft habe in den letzten Wochen!) und hab gestern bewußt bemerkt, dass ich dazu tendiere, den Fahrstuhl nehmen zu wollen. Ja, klar. Es wird langsam wieder beschwerlich, die Treppe zu nehmen! Ganz schlecht! Ja, und im Urlaub bewege ich mich auch oftmals weniger, als an einem normalen Tag. So ein Urlaubstag oder Wochenendtag daheim – da komm ich auf keine 2000 Schritt. Normal bekomm ich in meinem Alltag die 8000 bis 10000 Schritte schon irgendwie ohne Megaumstände zusammen.

Naja, gut.

Zum Glück geht es sich hier im Büro ruhig an. Das brauch ich grad auch, dass ich hier zumindest halbwegs nen Ruhepol hab. Schon was erledigen und wegschaffen, aber nicht noch bergeweise das Zeug oben drauf. Ich hab auch vor, etwas Zeug weg zu schaffen hier. Und damit meine ich: Ablage, Ablage, Ablage und weg mit dem Krempel! Das erdrückt mich hier alles!

Kleines Problem: Ich hab seit Jahr(zehnten) keine Ablage gemacht und ich bekomme Panikanfälle, wenn ich es machen soll. Doch das macht es ja auch nicht besser. Die Stapel wachsen und wachsen und ich hab keinerlei Übersicht mehr! Also muß ich der Angst ins Auge schauen, das Herzrasen und die Atemnot überwinden, die mich beim Beschäftigen mit dem Papierbergen befällt – und endlich reduzieren und aufräumen!

.. oh Gott – schon wenn ich das schreibe, bekomme ich einen Anflug von Angst, wird mir übel und befällt mich ein flaues, kopfloses Gefühl.

Aber egal.

So kann es nicht weitergehen!

Heute wird noch ein bißchen „Urlaubsrückstände“ aufgearbeitet und ein paar einfache Arbeiten erledigt sowie dringende Anfragen beantwortet – und morgen starte ich mit der ersten Portion an „Aufräumen“. Auch wenn es nur EIN Ordner wird, der dann geordnet ist .. das ist dann ein Anfang! Einfach nicht entmutigen lasen von den noch unsortierten Ordnern, die da noch lauern!

So!

Daheim wäre das zwar auch ne gute Sache … doch irgendwie kann cih nicht an allen Fronten gleichzeitig Kraft investieren. Also werden jetzt erst mal im Büro die ersten Schritte in die Klarheit gemacht!

Heute ist mein erster Arbeitstag. Gut, eigentlich gestern – doch da hatte ich ein Seminar und war somit nicht im Büro.

Heute ging es dann schon mit Volldampf los: Erste Besprechung um 9:15, zweite Besprechung (die mir bis 20 Minuten vorher unbekannt war) um 10:45 Uhr und dann um 11:45 Uhr eine Verabredung zum Mittag. GLeich nach dem Mittag dann eine Besprechung mit der Chefin, was in meinem Verfahren gelaufen ist während meiner Abwesenheit. Und noch hoch zum Abteilungsleiter und zum Jurist und neue Termine für diese Woche ausmachen .. also es ging gleich voll ab.

Die ersten paar Stunden war ich im vollen Panikmodus, dass ich in den paar Tagen hier ja gar nicht alles hin bekomme (hab ja nächste Woche wieder Urlaub) … doch inzwischen denke ich, es wird schon irgendwie werden.

 

Und eigentlich ist halb sieben auch echt lang genug gearbeitet für den ersten Arbeitstag – ich geh jetzt!

Mit Hängen und Würgen, einem riesigen Stress und zuletzt einer engen Zusammenarbeit von meiner Cheifn und mir hab ich kurz vor sechs die Unterlagen, die für Ende dieser Woche zugesagt waren, endlich abschicken können!

Ich hielt den Zeitplan ja für relativ unrealistisch .. und ich hab immer noch n bißchen n schlechtes Gefühl, dass das Zeug so unter Hochdruck gemacht wurde (manches hat eher Entwurfstatus und es gibt auch noch einiges an Weiterem zu tun) doch egal:

Es ist raus!

.. und ich bin erleichtert.

Diese Woche hat schon einige Meilensteine gehabt.

Und morgen ist plötzlich schon Juli!!

Ehrlich – ich hab den Juni eher im Vorbeigehen mitbekommen .. richtig wahrgenommen hab ich ihn nicht.

.. hab ich gerade zu meiner Chefin gesagt.

Uh .. das war wohl etwas blöd formuliert. Da hat sie etwas komisch geschaut. Meinte ja auch eigentlich mehr so:„Dann lass ich Sie mal in Ruhe arbeiten, wenn Sie da grad so so ne blöde Arbeitsänderungen bekommen haben, Sie Arme..“

Ich darf auch echt nicht immer so … keine Ahnung .. flapsig sein. Da neige ich echt zu, wenn es mir gut geht bzw. ich mich mit Leuten wohl fühle, dass ich dann schnell übermütig werde. So ohne groß nachzudenken.. So irgendwie „Huiiii..“ halt.

Aber gut.

Andersrum: Das bin halt ich.

Muß ich wirklich dauernd an mir rumnörgeln und rumverbessern?

… sie hat es ja nicht so aufgefasst. Denk ich. Und n bißchen n Gefühl hab ich ja auch, wie ich meine Sprüche so verteilen kann.

Sollte doch eigentlich lieber das ganze als gutes Zeichen sehen, dass ich trotz all der widrigen Umstände meinen Humor und so nicht verloren hab.

Hab heute ein Freitagsfeeling. Kein Wunder: Morgen ist Feiertag und den Freitag hab ich frei. Juhuu!

Schnüggel und ich haben von Donnerstag (also morgen) bis Samstag ein Hotelzimmer im Schwarzwald gebucht. Ist natürlich lächerlich nah, doch es geht mir mehr ums Rauskommen allgemein. Nen Wellnessbereich gibt’s in dem Hotel auch und ich hoffe auf Massagen. Und irgendwo in der Umgebung hat es da glaub auch nen See – also wäre „Gewässer“ auch gesichert. Vielleicht kann man sogar mit nem Bott drauf rumfahren.. Hinsitzen und draufgucken ist aber auch schon okay.

Im Büro ist es heute irgendwie *Matsch*

Hatte eine Besprechung, vor der ich ziemlich Muffesausen hatte – die lief gut … und ansonsten war noch jede Menge Zeug zu tun, über das ich nun mal leider komplett den Überblick verloren hab im Moment.

Eine Sache war terminlich sehr wichtig. Die ist erledigt. Doch eine andere steht noch an. Die muß ich noch machen.. Dann kamen noch Anfragen rein – eigentlich easy, doch ich weiß nicht, wie die Antwort formulieren. Und dann hab ich bemerkt, dass ich in einem Fall wohl was falsch verstanden hab und somit nicht richtig reagiert habe. Mist..

*seufz*

… hoffentlich komm ich heute noch hier raus.

Mama gegenüber hab ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Irgendwie hab ich überall ein schlechtes Gewissen!

 

In mir strahlt gerade voll der innere Sonnenschein 🙂

Heute früh war ein wichtiger Besprechungstermin mit ner Entscheidung, der gut lief. Also nicht, dass ich großartig am Ausgang der Entscheidung gezweifelt hätte, doch ich war wegen dem zu haltenden Vortrag von mir schon etwas aufgeregt.. gab es in der Form bisher noch nicht. Das hat bisher immer alles der Chef gemacht.

Ich bin erleichtert.

Und irgendwie läuft es mit diesem Verfahren grad gut.

Okay – ich darf nicht über die anderen anstehenden Arbeiten nachdenken, doch immerhin geht dieses nun gut voran.

Auch mit der Betreuung für Mama durch den DRK konnte ich heute morgen noch was abklären, ebenso abschließend was für den Mikrozensus klären.

Sehr gut!

Ich hab die Sonne im Bauch!

… dummerweise hat die Waage heute auf 91 kg ausgeschlagen (was nicht erstaunlich ist, da gestern Abend einige Packungen Schokowaffeln und Osterhasen dran glauben mußten – neben einem ausführlichen Abendessen). Da muß ich jedoch wann anders dran arbeiten. Gestern Abend hat mich nämlich dummerweise ein unerwarteter Brief der Hausverwaltung ENORM aufgeregt! Wollen die einfach mal nen Teil des Wäschebodens verkaufen! Wo man eh kaum nen Platz zum Aufhängen bekommt! Die SPINNEN wohl!!! Und andersrum hat sich der Nachbar einfach mal das Kämmerchen des Hausmeisters unter den Nagel gerissen und nen Riegel dran gemacht und seinen Krempel rein gestellt … Hallo?!

Das war dann eher Gewitterfront im Bauch!

… und dann hab ich wohl mit Schokolade das Gewitter beworfen.

Nicht so gut – doch jeden Tag kann ich ja wieder neu beginnen 😉

Und heute scheint ja (zumindest im Moment) wieder die Sonne.

(obwohl da auch schon wieder ein paar Wolken in Sicht sind, was da schon wieder an Zeug im Hintergrund lauert *uaaah*)

Tief atmen, Barbarella .. Oooooom!!!!

Ich höre in letzter Zeit gern im Büro Radio Schwarze Welle – und da hab ich neulich das Lied Schwarz macht schlank von All the Ashes kennen gelernt .. gefiel mir ja sofort sehr gut 😀

Überhaupt tut mir das nebenher Musik hören gut .. zumindest bei manchen Arbeiten. Ich mach das ja mit Kopfhörern – und irgendwie bin ich dann besser / konzentrierter bei der Arbeit und lasse mich weniger ablenken. Bin sozusagen „an die Leine gelegt“ *lach*

Tja… viel los gewesen die letzten Tage.

Ich bin immer noch sehr zufrieden mit der neuen Chefin. Hab wirklich ein gutes Gefühl mit ihr. Ich finde es total schön, dass sie oft noch kurz zu mir rüberkommt, bevor sie geht und noch ein paar Worte zum Abschied sagt. Und ich fühle mich wirklich gehört von ihr. Gehört und gesehen. Das tut gut.

Doch mit der Arbeit wird es irgendwie nicht weniger. Das ist halt schon blöd. Ich bekomme immer noch manchmal Angstanfälle, wenn es mich überfällt, was alles zu tun ist. Und da macht das Unterbewußtsein dann auch keinen Unterschied zwischen beruflich und privat.

Mama ist seit ein paar Tagen wieder daheim – und ich hab da schon etwas gemischte Gefühle. Hat sie uns gegenüber immer betont, dass sie wieder heim möchte, als sie im Pflegeheim war und dass sie es „vielleicht noch ne Woche aushält“, bekamen wir einen Tag, bevor sie wirklich heim kam die Rückmeldung von den Pflegern, dass es ihr ja so gut gefallen würde und sie ja gern bleiben wollte, doch „meine Töchter mich ja hier rausholen wollen“…

Äh.

Okay.

Und als sie daheim war, wurde sie nicht müde, zu erzählen, nun würde ja alles wie eine Wand vor ihr stehen und sie bekam doch so gut verträgliches Essen im Heim und da waren so nette Leute.

Wie wir’s machen, machen wir’s falsch …

Es ist unmöglich, sie daheim dazu zu bringen, dass sie z.B. Brei und Suppen und Mus isst, wie sie es im Heim hatte und gut vertragen hat – wir zwingen sie ja, lauter Zeug zu essen, was sie nicht verträgt. Dabei ist es genau das, was sie sagt, dass sie essen möchte. Also außer, sie sagt gerade, dass sie nichts braucht. Das ist ja eigentlich die häufigste Antwort.

Sie strahlt immer so ein „Schaut, wie schlecht es mir geht und wie ich leide – und IHR seid schuld, weil ich von euch zu allem gezwungen werde, was ich nicht will!“ aus. Zumindest uns gegenüber. Betritt jemand anders den Raum, ist sie der lustige Sonnenschein. Meine Schwester meinte mal, Mama sei wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde – und da hat sie durchaus Recht. Dabei meint sie das nicht bös .. also Mama. Ich denke, es ist einfach so eine jahrzehntelang trainierte Rolle, dass sie immer fröhlich wirken muß für andere.. Nur nach innen (also zur Familie) bröckelt die Fassade langsam.

Meine Sorge ist halt, dass sie in Kürze vom ganz guten Zustand, den sie nun hat, wieder runter ist, weil sie einfach zu wenig isst.. und schlicht und ergreifend ihre Vergesslichkeit.

Es kommt nun morgens und abends eine Dame vom Sozialen Dienst, die ihr die Medikamente bringt. Und trotzdem fragte Mama uns immer wieder, wann sie denn nun was nehmen soll.. Dabei wurde es ihr gerade erst gesagt.

Ich denke halt, sie vergisst dann vielleicht auch alles mögliche im Alltag. Essen zum Beispiel. Und dann ist ihr schlecht.

Also irgendwie bin ich nicht so wirklich entspannt mit der Gesamtsituation..

Mal schauen, was Anfang Mai dann rauskommt bei der Beurteilung des MDK.

 

Und was hat das jetzt alles mit der Überschrift zu tun?

.. eigentlich nichts.

Zum Thema „schlank“ ist leider nichts Positives zu vermelden. Die Neun hat sich wieder relativ eingenistet. Und ich schaffe es auch nicht, wirklich vom Süßkram abzulassen. Dafür lebe ich äußerst sportabstinent. Mir langt es einfach jeden Abend und ich hab keine Lust, noch zum Sport zu springen. Selbst wenn ich weiß, dass es mir vermutlich gut tun würde.

Und zum Thema „krank“ – naja.. Mit dieser inneren Unruhe und dem nicht mehr endenden Gefühl der Überlastung hoffe ich, dass ich bei guter Gesundheit bleibe. Das Ringana-Zeug vertrage ich inzwischen übrigens ganz gut. Ist immer noch nicht lecker, doch mir wird nimmer schlecht. Auch was 😉

 

Also ein bißchen macht mir die Umstellung hier im Büro schon zu schaffen.

Gestern früh war mir schlecht und ich hatte Bauchweh. Heute Nacht bin ich um vier aufgewacht, bin dann ins Bett (dummerweise bin ich auf der Couch eingeschlafen) .. und konnte nimmer schlafen. Erst so zehn Minuten bevor der Wecker klingelte bin ich langsam weg gesackt .. GANZ toll! DA hätte ich dann super schlafen können, als es draußen schon wieder hell war!

Meine neue Chefin ist wirklich sehr nett – trotzdem hatte ich vor dem Gespräch heute mit ihr Bammel. Wie komm ich rüber, bin ich zu unsicher, sag ich was Doofes … wirke ich inkompetent?

In der Nacht kam dann also meine ganze Unruhe voll raus und äußerte sich in Schlaflosigkeit.

Am Tag jetzt jedoch, da geht es einigermaßen.

Das Gespräch war übrigens auch sehr angenehm. Doch ob ich wirklich alles gesagt hab .. hm .. das fällt mir wohl erst wieder im Nachhinein auf.

.. ein paar Punkte hab ich schon bemerkt.

Irgendwie geht mir das dauernde Auf und Ab auf den Sack…

Dauernd wird irgendwo wieder ne Bremse rein gehauen!

Gerade wollte ich ne Überweisung machen ins Ausland .. mööööb! Geht nicht! Muß ich mich erst für freischalten lassen. Geht aber frühestens morgen.

*knirsch*

Wäre ja auch zu einfach schön gewesen, wenn ich einfach mal irgendwas erledigen könnte, dass es dann auch einfach erledigt IST – und nicht noch nen riesigen Rattenschwanz hinter sich her zieht.

Also irgendwie kommt nichts, nichts, nichts bei mir vom Tisch!

Im Büro wird es immer nur noch mehr und wenn ich was erledigen will, dann kann ich sicher sein, dass iiiirgendetwas fehlt oder ne bescheuerte Nachfrage kommt, die wieder irgendwas auslöst und ich es deswegen DOCH nicht fertig bekomme..

*grrrrr*

Oder die Dinge sind einfach von der Sache her so, dass sie in der Luft hängen. Wie jetzt auch mit der Pflege von Mama. Gut, wir haben den Termin beim MDK und inzwischen hab ich noch einen ambulanten Pflegedienst organisiert. Also einen Termin mit dem ambulanten Pflegedienst. Doch dann brauchen wir noch einen Verordnungsschein für die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe vom Hausarzt, damit die Medikamentengabe von der Krankenkasse übernommen wird. Wäre ja jetzt viel zu einfach, das direkt beim Hausarzt zu bestellen – nein! Wenn das HEUTE bestellt wird, aber erst ab 21. April erfolgen soll, dann würde das ja komisch kommen… also soll ich das später machen. Wieder was, was irgendwie erledigt ist, doch trotzdem nicht erledigt ist, weil es noch was nachzieht.

Oder, dass mir der Laptop für die Mikrozensusinterviews einfach nicht zurück gegeben wird. Er ist in Reparatur und ich sollte den jetzt mal langsam haben für die Interviews! Wenn ich die scheiß Interviews jetzt mit den Formularen machen soll, brauch ich zum einen doppelt so lang und zum anderen können da Fehler entstehen. Das nervt mich unendlich!

Warum ist alles so kompliziert?!

Und selbst Dinge, die doch eigentlich einfach sind, werden verkompliziert!

Ich mag nimmer! 😦

Na gut – manches klappt doch.

Zum Beispiel hat mir die Bücherei ein Buch verlängert, obwohl es eigentlich nimmer ging. Ne Woche drauf nutzt mir schon was. Ist übrigens Die Fettlöserin .. das wollte ich jetzt schon auch mal lesen, wo es doch von so vielen mit Fettlogik überwinden verglichen wird.

Und dass meine Schwester den Termin mit dem MDK ausgemacht hat – und ich mit dem Pflegedienst.

Und dann hab ich noch vom Juristen was ohne Änderungen zurück bekommen .. YEAH! Mir wurde dann auch umgehend der Vertrag gebunden und ich hab ihn sofort zur Unterschrift weiter gegeben. Das ist schon auch toll .. denn diese Vereinbarung dümpelte gefühlt seit 2014 in unterschiedlichen Varianten rum.. Und nun kommt er (unglaublich!) doch mal vom Tisch!

Naja – nur hatte ich leider auch ein unerfreuliches Gespräch heute. Ich mag es nicht, wenn die Leute unzufrieden sind und dann Forderungen stellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht durchsetzen kann. Ich wüßte nicht, wie ich das hinbekommen soll.. Auch wenn ich ihr Anliegen verstehe. Und ich die Leute an sich auch mag..

Andersrum hat mich heute eine Kollegin abgeschirmt in einer Besprechung. Sie meinte, ich brauche da nur hinkommen, wenn Bedarf ist und ich solle einfach nur auf Abruf sein. Ich wurde aber nicht von ihr abgerufen. Und damit wurde mir ein weiteres unangenehmes Gespräch erspart. Dafür bin ich ihr echt sehr dankbar. Mit dieser Kollegin arbeite ich eh sehr gern zusammen 😀

Mit meiner anderen Kollegin auch – die hat mich mit Schokolade gefüttert, als ich frustriert zu ihr bin. Dafür hab ich ihr auch beim Formulieren eines Plakates geholfen und vorher beim Verrücken eines Schrankes..

Und ich hab endlich ne Terminabfrage für ein anderes Gespräch, vor dem ich etwas Bammel hab, raus geschickt. Nun liegt es zumindest nimmer an mir *grins*

Außerdem hatte ich ne echt tolle Mittagspause mit meinem Kollegen. Wir waren lecker essen!

.. einziger Nachteil: Ich hab hinterher ne Gräte im Hals stecken gehabt. Übrigens kitzelt die immer noch leicht da hinten – hoffentlich löst die sich bald! 😦

Ja, ja .. die Gräten des Lebens, die einem so im Hals stecken bleiben.

Und trotzdem so im Resümee ist der Tag durchaus nicht NUR blöd, sondern auch mit einigem Schönen und erfolgreich Absolviertem durchzogen… Und genau betrachtet, war der Tag auch echt nicht langweilig, sondern war schon einiges geboten..

.. und ich bin heute ja ECHT mitteilungsbedürftig! Schon mein dritter Eintrag .. und der Tag hat ja noch vier Stunden – wer weiß, was ich noch alles schreibe 😉

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