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Hab übrigens wieder mal einen Anschaffungsvorschlag in der Bücherei gemacht ..

.. und er wurde angenommen! 😀

homoopathie-bucherei

Genau genommen weiß ich nicht, ob ich offen bin für das, was in dem Buch steht. Denn ich seh Homöopathie durchaus positiv..  und möchte das eigentlich auch weiterhin.

Gerade deswegen finde ich es doppelt gut, wenn das Buch Homöopathie neu gedacht von der Stadtbücherei angeschafft wird: Denn im Gegensatz zu Fettlogik überwinden damals, würde ich mir das Buch wahrscheinlich nicht kaufen. Es geht zu stark gegen meine Überzeugung.

Doch mal leihen .. das kann ich mir durchaus vorstellen..

Abgesehen davon: Bei Fettlogik war ich auch erst mal skeptisch.

.. also: Wer weiß.. ?! 😉

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So!

Heute beginne ich wieder mit dem Aufschreiben. Hab ich gerade beschlossen – und auch schon gemacht!

Bin überrascht – denn natürlich hatte ich die eben gegessene Banane auf dem Schirm .. doch die bereits gemampften Haribo und das Stück Schokolade war eigentlich schon im Unterbewußtsein untergegangen. Waren aber fei über 100 kcal! => Hoppla!

Und da ich heute früh auch auf den Kauf einer Cola Zero verzichtet hab (im ersten Laden gab es die nimmer – und beim zweiten Laden wußte ich, dass ich automatisch nen Kinderriegel dazu kaufen würde (die liegen da so verführerisch rum) und bin erst gar nicht rein..), find ich, ist der Start ganz allgemein schon mal ganz positiv verlaufen.

Und somit ist sozusagen die Fettlogik „man unterschätzt schnell, was man so isst“ auch bestätigt.
..war das überhaupt ne Fettlogik?
Keine Ahnung. Behaupte ich jetzt einfach mal. Wenigstens irgendwas in der Art war glaub in Fettlogik gestanden .. dass die Leute gern falsch Kalorien zählen, glaub oder dass sie sich da gern mal (versehentlich) selbst beschummeln.

Der Physiker belegt mir ja gerade auch die Aussage:

Mehr rein als raus => wirste fett
Mehr raus als rein => nimmste ab

Ist mir auch völlig logisch.

Nach wie vor gefühlsmäßig suspekt sind mir Dinge wie dass der Stoffwechsel nicht merklich abfällt durch weniger (zu wenig) essen und vor allem mag ich nicht ganz glauben, dass wirklich ALLES zählt. Aller Logik zum Trotz! Ich hoffe irgendwie immer auf so ne Art „Happy Hour“ bei meinem Körper. So um den Dreh „Iss 500 kcal im Schokoladenform zwischen 22 Uhr und 1 Uhr früh und es werden nur 250 kcal angerechnet! .. besonders, wenn Du 10.000 Schritte diesen Tag hattest und davon mindestens 100 Treppenstufen..“

Fänd ich eigentlich ne tolle Sache.

.. ich glaub, ich trete mal mit meinem Körper in Verhandlungen zu dem Thema „Happy Hour“ 😀

So.

Da die Sache mit der Karriere jetzt heute gestern die Absage erhalten hat, hab ich jetzt Energien frei für neue Ziele.

Mit viel Bewunderung lese ich immer die Abnehmziele bei Katjalsye und verfolge mit Ehrfurcht und einer kleinen Prise Neid (nicht Missgunst!!) wie sie einen Haken nach dem anderen setzt. Hammer.

Doch – halt!

Wer keine Liste hat, kann auch keine Haken setzen! Nicht mal, wenn er n Ziel erreicht hätte.. (und wenn ich wüßte, wie die Haken gesetzt werden *flöt*) Also mach ich mir jetzt auch ne Liste! So!

.. letztlich hab ich noch nicht mal ein endgültiges Zielgewicht für mich angepeilt. Das mach ich jetzt.

Hmm .. und damit ich schon nen kleinen Motivationsvorsprung hab, fang ich im Januar 2015 an – dann ist das schon geschaffte Stück mit aufgenommen 😉

Also:

Abnehmziele

Ich hab am 18. Januar 2016 mit 106 kg begonnen .. BMI 37,1 .. das entspricht Adipositas Grad II.

Schritt 1: – 5 kg = 101 kg => erreicht im Indien-Urlaub ca. 12. März 2016

Schritt 2: BMI 35 (Adipositas Grad I) = 100 kg => erreicht im Indien-Urlaub ca. 15. März 2016

Schritt 3: unter 100 kg => erreicht im Indien-Urlaub ca. 20. März 2016

Schritt 4: – 10 kg (96kg) => 96,1 kg => erreicht am 11. April 2016

Schritt 5: unter 95 kg => 94,7 kg => erreicht am 27. April 2016

Schritt 6: – 15 kg (91kg) => erreicht erstmals im Kalifornien-Urlaub ca. 15. Juli 2016

Schritt 7: unter 90 kg => 89,9 kg erreicht erstmals am 7. Dezember 2016

Schritt 8: – 20 kg (86 kg)

Schritt 9: BMI 30 (Übergewicht) = 85 kg

Schritt 10: – 25 kg (81 kg)

Schritt 11: unter 80 kg

Schritt 12: – 30 kg (76 kg)

Schritt 13: – 35  kg = BMI 25 (Normalgewicht) = 71 kg

… also eigentlich klinkt es bei mir bereits bei 73 kg gedanklich aus in der Art „das ist eigentlich schon unfassbar wenig, ich werde verhungern – weniger geht nicht“. Tatsächlich ist im Moment für mich nicht mal „unter 80 kg“ als realisierbar vorzustellen.. Trotzdem mach ich mal weiter:

Schritt 14: unter 70 kg

Schritt 15: – 40 kg (66 kg)

Schritt 16: 65 kg => utopisches Endziel (BMI 22,8)

Oh Gott .. ist das nervig. Besonders, da ich ja immer mal ein Ziel erreicht hab – aber dann ja auch wieder drüber war. Im Moment hab ich nicht mal das Gewicht vom Kalifornien-Urlaub 😦

Ich weiß nicht, ob diese Liste jetzt wirklich motivierend für mich ist .. ich seh auch nur das, was meine Gewichtskurve zeigt: Ne schöne Abnahme im ersten Halbjahr 2016, die seit dem rumgurkt.. 😦

Naja..

Hab mir dann aber gestern noch ne andere Anregung von der Frau K. geholt. Ich hab jetzt einen „Physiker in der Bahn“ … hab mir das Buch „Mach das!“ von Martin Apolin gestern aus der Stadtbibliothek geholt, nachdem ich erfreut festgestellt hab, dass es das dort gibt. Bücher ausleihen ist für mein Leseverhalten meist besser, als sie zu kaufen. Gekaufte Bücher hab ich ja immer – und somit nicht den Druck, die wirklich lesen zu müssen, weil sie irgendwann wieder weg sind 😉 Abgesehen davon belasten geliehene Bücher nicht meinen Bücherschrank.. Also nicht, dass in dem nicht eh gefühlt tausend Bücher (davon 700 mit dem Etikett „Les ich in Kürze später irgendwann schon noch!“ rumstehen). Bisher bin ich begeistert von dem Physiker-Buch bin schon auf Seite 18 27 .. hey! Neun Seiten heute früh in der Bahn gelesen! Ich hatte noch die 18 in Erinnerung. Das war die Endseite gestern von der Heimfahrt von der Bücherei..

Natürlich finde ich es immer ein bißchen blöd bei solchen Büchern, wenn über Esoterik und „sonstige Mythen“ gelästert wird – doch schau ich ja auch bei Erzählmirnix einfach drüber weg, wenn wieder ein „Homöopathie ist Schwachsinn und ich beleg Dir das jetzt“– Comic kommt und find trotzdem andere Dinge sehr gut, was sie schreibt … da hab ich halt einfach ne andere Meinung in manchen Bereichen. Das ist auch okay – find ich. Und vielleicht kommt ja beim Physiker noch, dass ein Atom ja zu 90% aus „nichts“ besteht – also Bewußtsein. Denn eigentlich ist das mit dem Bewußtsein auch irgendwo belegt. Weiß nur nicht wo. War das nicht irgendwas mit Quantenphysik und Higgs-Teilchen?

HaHaaa … eine weitere Folge meiner Fettlogik überwinden-Überwachungsserie 😉

Hab heute reingeschaut beim Katalog der Bücherei – und eigentlich wäre Fettlogik überwinden ja bis zum 31. Mai 2016 ausgeliehen gewesen…

.. doch es ist schon wieder zurückgelegt! 😀

Fettlogik zurückgelegt

.. die Erfolgsreihe geht also weiter!

Es gbt irgendwo hier einen weiteren (hoffentlich) erfolgreichen Fettlogik-Überwinder .. und der nächste steht schon in den Startlöchern!

Juhuu! 😀

Hey – cooool! Seit heute ist Fettlogik überwinden in der Bücherei verfügbar!

Fettlogik verfügbar

Das muß echt heute eingestellt worden sein – weil heute früh war es noch „in Einarbeitung“

Na super .. dann komm ich jetzt in die nächste Phase meines Projekts:

Fettlogik überwachen 😀

… mal gucken, wann es zum ersten Mal ausgeliehen wird *Überwachungsfernglaspolier*

 

… btw: Hab mir aufgrund des Interviews von erzählmirnix (kam wirklich sehr sympatisch rüber – von wegen „Diäthitler“! *tz*) in der Bücherei das Buch Weil ich ein Dicker bin: Szenen eines Lebensgefühls geholt.

Bin ja einigermaßen überrascht gewesen, dass es das schon gab, aber Fettlogik überwinden erst auf meine Anregung hin angeschafft wurde – aber nun gut.

Das ist jetzt übrigens schon einen Schritt weiter – es ist „in Einarbeitung“ und kann nun auch vorbestellt werden. Da oben rechts ist der Knopf 😀

Fettlogik in Einarbeitung

Bin gespannt und begeistert – und bleibe natürlich dran, das zu beobachten… 🙂

Habe gestern das Buch „Magic Cleaning“ fertig gelesen.

Darin wird die KonMari-Aufräummethode von der Japanerin Marie Kondo beschrieben.

Klingt ja alles ganz nett .. doch wie bitte soll ich es schaffen alle (!) wirklich ALLE Dinge einer Art auf einen Stapel zu bringen und dann jedes einzelne in die Hand nehmen und schauen, ob es mich glücklich macht (= behalten) oder nicht (= wegwerfen).

Es gibt auch nen bestimmten Ablauf, der eingehalten werden soll .. zuerst die Kleider .. davon dann zuerst die Oberteile, dann Hosen usw. .. nach den Kleidern die Bücher. Und alles immer aus dem ganzen Haus.

Aus dem ganzen Haus?!

Ich werde allein Stunden damit beschäftigt sein, zB Oberteile vom ganzen Haus zusammen zu suchen. Ich muß ja erst mal alle Kisten durchschauen, ob da irgendwo noch was drin ist – und wenn ich mir vorstelle, die soll ich dann alle auf nen Haufen werfen und in die Hand nehmen *Schockstarre* .. und muß dann hinterher alles wieder zusammenlegen, was ich behalte – sorry, allein mit den Oberteilen überfordert mich der Gedanke TOTAL!

1. Wohin mit dem (Arbeits)Berg? Überall werden aufgerissene Kisten stehen, aus denen das Zeug kommt! Wo soll ich da nen Platz für zB nen Stapel Klamotten haben?

2. Warum sollte ich was auseinanderfalten, um es später wieder zusammen zu falten?

3. HILFE …. Mami!

Ich glaub, KonMari ist nur für „normale Unordnung“ geeignet .. nicht für so nen Fall wie mich, der gen „Messie sein“ tendiert.

Abgesehen davon:
Wie soll in meinem Schrank bitte alles „gestellt statt gestapelt“ werden?

Ich hab nicht lauter Schubladen, in die ich meine Sachen tu – und in Regalfächern Dinge zu „stellen“ (nach einer bestimmten Zusammenfaltmethode) .. ähm .. übersteigt meinen Vorstellungssinn, wie das gehen soll 😦

Wahrscheinlich ist es die blanke Panik, die mich zurückschrecken lässt, gar nicht erst anzufangen oder auszuprobieren.

… trotzdem hab ich auch irgendwie nicht den Glauben in die Anwendbarkeit dieser Methode für mich persönlich 😦

(andersrum hab ich das bei nichts mehr inzwischen)

Hab heute mit einem neuen Buch begonnen:

Bin ja mal gespannt.

Und überlege an der Stelle, was Glück eigentlich ist. Also so für mich.

Was hatte ich heute so an Glücksmomenten? .. doch immerhin ein paar!

Glück ist..

… im Bus einen Rückwärtssitzplatz bekommen – und nach einer Station steigt die Gegenübersitzerin aus und ich hab einen Vorwärtssitzplatz 🙂
… auf der Massageliege liegen und schöne Wärmekissen vor der Massage bekommen 🙂
… Einstempeln um 9:00:42 😀
… der schwangeren Kollegin eine Riesenfreude machen, indem man ihr ein paar Wäschestücke bringt, die mir nicht mehr passen 🙂
… die Daten für ein Formular auf dem Drucker so einrichten,  dass es richtig schick bedruckt wird – und nie wieder das Formular von Hand ausfüllen müssen 😀
… mit der Freundin im Nebenhaus telefonieren – und dabei Sichtkontakt haben und sich zuwinken können 🙂
… zur Hochzeit der Kollegin eingeladen werden – und sogar das Menü mit aussuchen können 🙂

Ist doch irgendwie alles schon mal sehr nett – oder?

Mal gucken, was mir meine Glücklektüre noch zu so erzählen hat.

Hab heute früh in der Bahn das nervigste Buch seit langem beendet:

Nachdem ich von dem Hörbuch Darum vom gleichen Autor ja total begeistert war und sich bei dem Buch ja nahezu alle Leser überschlagen vor Begeisterung und ich vom eMail-Roman E-Mail für Holly (800 spritzige, sprudelnde und kurzweilige Seiten im Gegensatz zu zähen 224 Seiten) absolut angetan war, hatte ich wohl schlichtweg falsche Erwartungen an dieses Buch.

.. obwohl: Ist die Erwartung, auf eine sympathische Romanheldin zu treffen überzogen?

Vielleicht nicht – doch Emma wird selbst diesem Anspruch nicht gerecht. Sie ist ein extrem nervraubendes Weib, egoistisch, hinterlistig und selbstgerecht.

Und vielleicht nervt sie noch mehr, weil ich ihre nervigen Eskapaden vielmals gefühlsmäßig nachvollziehen kann – doch einfach nur unmöglich find.
.. so wie ich mich auch oftmals total nervig und unmöglich find.

Keine Ahnung, warum ich das Buch nicht irgendwann nach dem fünfzigsten „Oh Leo, Leo, Leo .. ich will sie treffen .. ich will sie nicht treffen..“ abgebrochen hab .. doch obwohl ich das Buch alles andere als prall fand, wollte ich doch schon gern wissen, was nun als Ende dieses ewigen Hin und Her herauskommen würde.

Das Ende war übrigens hunderprozentig passend und sehr würdig.

.. ja, es erfüllte mich mit Genugtuung und Häme *höhöhö*

Tja, ich hab ja schon länger nichts mehr über Bücher hier geschrieben .. und dabei hab ich erst beim Nachtragen meiner Bücherliste neulich festgestellt: Aber Hallo! Ich hab DOCH schon einiges dieses Jahr gelesen .. kam mir gar nicht so vor! Doch ich komm bereits auf 14 (zugegebenermaßen meist eher schlanke) Bücher aus diversen Leserichtungen.
.. plus drei Hörbücher. Also, zumindest sind mir noch drei im Kopf geblieben, vielleicht waren es auch mehr.

Eins davon das oben erwähnte Darum von Daniel Glattauer – und für mich ein absolut faszinierendes Hörbuch, skurril, überraschend und fesselnd.

Na gut – fesselnd war Gut gegen Nordwind ja auch irgendwie.
Eben auf nervige Weise fesselnd. „Wann hat das Elend ein Ende?“-fesselnd sozusagen.

Trotzdem definitiv das schwächste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen hab.

Nur ein Buch hat mir ähnlich wenig zugesagt:

.. doch da war wohl das Thema schuld.

Ich mache ja immer wieder nen Anlauf, ein optisch ansprechendes Wesen zu machen. Sowas mit Stil. Sorry, mir schießt bei den Worten „Frau mit Stil“ immer sofort meine liebe Lady Vanilla in den Kopf.. sie ist für mich DIE Frau mit Stil schlecht hin. Wenn nicht sogar die Personifizierung des Wortes „Stil“ schlechthin! Sprich: Nach meinem Gefühl also in für mich absolut unerreichbaren Höhen des Stilgefühls schlechthin..

Ich wollte ja auch eigentlich nur mal überhaupt so nen Einstieg .. obwohl Schnüggel bei mir ja nen Stil ausmacht. Zumindest sagte er schon öfter sowas wie „Oh, das wundert mich nicht, dass Dir das gefällt – ist ja total Dein Stil!“ … nur ich scheine da etwas blind zu sein. Oder meinen Stil nicht als solchen anzuerkennen.

Wie auch immer .. dieses Buch gab echt gute Kleiderschranktipps – und es war erfreulicherweise längst nicht so „ladylike“ wie Drama, Baby, Drama! .. das ich vor gute drei Jahren mal gelesen hab und es zwar sehr amüsant fand – doch völlig unanwendbar für mich.
… extrem genervt hat mich beim „Kleiderschrank“ vor allem, dass mit Fachbegriffen um sich geworfen wurde, als wäre es selbstverständlich, diese zu kennen!

„Und dann braucht jeder noch unbedingt ein ein *keine-Ahnung-was-das-sein-soll“-Oberteil .. es sollte jedoch nie mit „noch-nie-gehört“-Hosen getragen werden, da das ein Stilbruch wäre…“

Äh – toll! Vielleicht hat nicht jeder das Internet oder ein Modelexikon greifbar, wenn er das Buch liest, liebe Autoren!!

Naja, auf jeden Fall wurde mal wieder klar für mich:

Mode ist für mich tödlich langweilig!

.. ich sollte das einfach mal irgendwann akzeptieren.

Doch trotzdem erschüttert solch eine Erkenntnis längst nicht so, wie die nackte Realität in unseren deutschen Landen ..

Also was in diesen beiden Büchern zu lesen ist .. ja, ich schwankte zwischen Verblüffung, Schock und Ungläubigkeit..

Gut, wenn es dann auch weniger schockierende, und einfach erstaunlich-faszinierende …

.. oder skurril-witzige ..

.. Erfahrungen und Lebensgeschichten gibt.

Naja – und dann gibt’s noch „Gebrauchsanleitungen“ für oder im Umgang mit Deutschen:

.. naja – oder mit dem Leben allgemein?? 😉

Jetzt ist meine (mir wohl nicht unbedingt zugetraute doch manchmal durchaus vorhandene) Penibilität doch mal zu was nutze!

Ich hab n Buch bekommen – und mich gewundert, dass der Titel ja anders lautet, als es in Amazon steht.

Auf dem Buch steht nämlich Das Leben, die Liebe und mein Jahr auf der Couch – während der Titel in Amazon Das Leben, die Liebe und ein Jahr auf der Couch: Der Roman meines Lebens lautet.

Ein Jahr – mein Jahr?! .. ja, wie jetzt?

.. da ich das Buch ja in Händen halten kann und lesen, was da auf dem Titel drauf steht, ist klar, welcher Version ich die größere Richtigkeit unterstelle.

Bei Wikipedia ist es ja möglich, Änderungen einzugeben, somit dachte ich, vielleicht geht das auch bei Amazon. Tatsächlich – funktioniert!

Doch man soll als Nachweis eine Seite angeben, von der man die Info hat. Hab ich ja keine – ich weiß das ja, weil’s auf dem Buchtitel steht .. und nebenbei hat das Buch laut Amazon auch knapp 150 Seiten weniger, als in echt. Das weiß ich auch nicht aus dem Internet sondern weil es mir etwas dick für nur 288 Seiten vorkam und ich somit nachgesehen hab und dabei festgestellt, dass es 416 hat..

Naja, ich hab dann mal beim Fischer Verlag nachgeschaut, damit ich die Buchangaben dann von dort als „Beweis“ angeben kann.

Das Leben, die Liebe und .. was steht da??

Das Leben, die Liebe und .. was steht da??

.. und da fiel mir auf:

Ja Potzblitz – das Buch steht ja ÜBERALL mit dem verkehrten Titel drin!

Bei Weltbild, bei booklookers , bei buecher.de, bei buchhandel.. was weiß ich, wo’s noch Bücher gibt .. überall – sogar beim Verlag selbst!
(Mit dem einzigen Unterschied, dass bei dort überall die Seitenzahlen korrekt sind im Gegensatz zu Amazon).

Ja wie jetzt? *staun*

Ein guter Ansatz, mein Kleinkrämertum mal auf produktive Weise auszuleben *grins*
.. und hopp: Hab ich beim Fischer Verlag angerufen.

Die freundliche Dame, mit der ich verbunden wurde hat meinen Hinweis auch freudig aufgenommen – und wollte dann „zwecks kleinem Dankeschön“ gerne meine Adresse.

„Ach nein, das ist doch nicht nötig.“ sag ich.

„Doch, doch, das ist schon richtig so..“ entgegnet sie.

.. okay – zugegebenermaßen freut mich das ja schon. *freu*

Na da bin ich ja mal gespannt! *hüpf*

Auf jeden Fall finde ich es schön, mitgewirkt zu haben, die Welt ein ganz klitzekleines bißchen „richtiger“ zu machen.. 😉

Zum richtigen Titel gibt es grad mal 10 Treffer bei Google – während es zum falschen gute hundert gibt 😉

.. und das ist doch ein echter Beweis, dass man eben NICHT alles glauben, kann, was im Internet steht und etwas nicht wahr wird, nur weil’s oft wiederholt wird :p

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