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Also wenn ich mich hier so umschaue, dann glaub ich langsam:

Wäre ich Mutter eines Teenagers, würde dieser bestimmt sein Zimmer immer total aufräumen, sozusagen als Protesthaltung und Abgrenzung gegen seine Mutter…

😦

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Ja, da spielt sich gerade mein Leben ab.

Mein Verhältnis zu den Listen ist etwas gespalten..

Einerseits schreckt es mich, die ganzen Aufgaben aufgelistet zu sehen. Und die Liste hier im Blog ist ja eigentlich nur ein Bruchteil von dem, was ich sonst noch so machen möchte. Ich hab inzwischen auch angefangen, mir Listen für sonst so zu schreiben, dass ich Sachen nicht vergesse und sie unter den Tisch fallen.

Also einerseits setzen mich die Listen ein kleines wenig unter Druck … besonders, wenn manche Punkte immer drauf stehen und nie gestrichen werden. Und da die Listen dazu neigen, sehr lang zu sein, weil es gibt einfach immer SO viel, was mir noch einfällt – und dabei schreib ich wirklich so einiges erst gar nicht drauf..

Doch andererseits sind diese Listen ein ganz hervorragendes Mittel, mich auf der Schiene zu halten!

Gerade, wenn ich manche Punkte lese, fällt mir auf: „Oh – stimmt, das wolltest Du noch erledigen! Ganz vergessen..“ und dann erledige ich es. Und dann kann ich es streichen. Die Liste wird kürzer. Also zumindest theoretisch, praktisch kommen ja dann auch wieder irgendwelche neuen Punkte dazu. Doch ich wende durchaus auch immer wieder den Trick an, die Punkte nicht gleich zu löschen, sondern manchmal einfach nur zu streichen – damit ich das so durchgestrichen sehe und mir bewußt machen kann: „Hey – Du hast aber schon auch einiges geschafft!“. Das ist dann auch ein gutes Gefühl..

Da ich etwas schlecht bin im Prioritäten setzen, sind die Listen manchmal etwas konfus, bzw. die Abarbeitung der Listen ist manchmal etwas konfus. Aber trotzdem: Ich hab das Gefühl, im Großen und Ganzen helfen mir die Listen.

Übrigens auch diese hier im Blog. Klar, es gibt Punkte, die schon seit Wochen drauf sind – doch das macht auch in gewisser Weise darauf aufmerksam, wie ich mir mit manchen Dingen das Leben selbst schwer mache durch das dauernde Verschieben..

Ich neige dazu, eine Tätigkeit einfach zu unterbrechen – und sehr oft später nicht mehr aufzunehmen. Ich unterbreche was, wenn ich einfach grad keine Lust mehr hab – oder mir was anderes durch den Kopf schießt.

Wie zum Beispiel im Moment diesen Artikel. Ich hab ihn gerade beinahe unterbrochen, um „mal eben kurz“ bei meiner Schwester anzurufen und zu fragen, wie es ihr geht. Flups – ein Gedanke .. und sofort bin ich gedanklich wo anders und fang was Neues an.. Das „Alte“ wird dann nicht fertig.

Da hilft mir derzeit das Aufräumprogramm der magischen Küchenspüle SEHR! Für die täglichen 15 Minuten Aufräumen wird ein Wecker gestellt. Und tatsächlich hält mich das gut am Ball. Hab es vorgestern auch wieder gemerkt. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr, hätte wahrscheinlich unter normalen Umständen einfach alles liegen lassen und wäre ins Bett gegangen / wäre vor den Fernseher gegangen / hätte was anderes begonnen, doch der Blick auf den Wecker hat mich bei der Stange gehalten. „Nur noch acht Minuten übrig..“ hab ich mir gedacht, „bloß diese acht Minuten brauch ich durchhalten und dann kann ich den Putzlappen fallen lassen und hab es geschafft.. Das ist okay!“ und ich hab es dann auch durchgehalten und letztlich war der Backofen dann geputzt. Der tickende Wecker hilft mir auch, wieder zur Aufgabe zurück zu kehren! Wenn ich zwischendrin kurz mal was wegräume und mir was anders ins Auge fällt und ich sofort mit einem begeisterten „Ah – das kann ich dann ja auch gleich mal machen!“ drauf anspringe, dann holt mich das Tick-Tick-Tick zur eigentlichen Aufgabe zurück. „Hey hallo Duhuu!“, mahnt es mich sanft tickend, „Du hast nur noch 5 Minuten – da mußt Du jetzt sofort zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren und diese fertig machen, sonst langt die Zeit doch gar nicht..“ und so hab ich am Ende eine beendete Aufgabe und ein gutes Gefühl und nicht zwei (oder drei oder vier) begonnene und das Gefühl, überhaupt nichts geschafft zu haben, sondern nur noch mehr Chaos und einen Haufen Frust..

Vielleicht sollte ich den Wecker auch im Büro anwenden, um besser an einer Aufgabe zu bleiben.

Im Büro ist es ja auch tatsächlich noch vorstellbar – doch beim abendlichen „Schleichfressen“… hm.. für das ist der Wecker wohl keine echte Hilfe 😦

Oder sollte ich mir einfach immer, wenn ich was zu Essen holen will, den Wecker stellen und sagen: „Also JETZT holst Du Dir nichts – aber dann in 30 Minuten, das ist okay.. Da kannst Du Dir dann was holen.“

Wäre ne Variante.

Das teste ich mal heute Abend! 😀

Weil leider hab ich den Punkt mit den „unter 84,9 kg bleiben“ schon mal diese Woche NICHT erreicht.. hab heute 85,2 kg, nachdem ich gestern schon 85,1 kg hatte und eigentlich gehofft hatte, es geht dann heute wieder runter. Mist.

Doch ist nächste Woche nicht eh Aschermittwoch und somit Fastenzeit?

.. ich glaub, ich überlege mir mal, diese Fastenzeit auf Schokolade und Gummibärchen zu verzichten und somit meinen (leider wieder angewachsenen) Zuckerkonsum zu reduzieren.

.. ach übrigens:
Ich hab durchgehalten mit Schreiben! Und JETZT ruf ich meiner Schwester an, um zu fragen, wie es ihr geht 😉

Okay – war jetzt echt schwer ne Überschrift zu finden. Unter „Ordnungsliebe“ was zu schreiben, ist ja schon irgendwie ziemlich … hart … für mich, also auf jeden Fall mal ne sehr ungewohnte Überschrift. Doch „Tag der Ordnung“ passt auch nicht so ganz. Oder „Tag der Ordnungsliebe“ – „Tag der Ordentlichkeit“?? .. Hm .. weiß auch nicht. Teilweise stellen sich mir schon fast die Nackenhaare auf, wenn ich „Ordnung“ nur schreibe, egal in welcher Zusammensetzung hier..

Nun gut, jedenfalls möchte ich mehr Ordnung, Übersicht in mein Leben, meine Wohnung bringen. Und ich ahne, dass ich dafür ein System brauche, dass nicht dem alten System entspricht – denn das Verhalten weiter zu machen wie bisher hat halt eher zu UNordnung geführt, als zu Ordnung.

Die derzeitige Teilnahme am Programm der magischen Küchenspüle hilft schon mal echt. Und ich mache es auch wirklich täglich. Gestern auch wieder – von halb eins bis eins. Doch ob ich das wirklich auf die Dauer durchhalte, dass ich Putzen in der Nachtschicht mache, ist auch eher fraglich.. Wäre wohl auch nicht unbedingt so toll. Obwohl es schon ein tolles Gefühl ist, wenn ich täglich etwas tu, dass die Wohnung ordentlicher wird. Gestern war übrigens der Herd dran. Okay, dachte ich, da gibt es ja nimmer sooo viel zu putzen, ich hab ja schon am Wochenende an dem Ding rumgeschrubbt. Also hab ich den Backofen gemacht. Da war die Viertelstunde aber schon zu kurz, bis ich das Gitter und die untere Platte mal kräftig abgeschrubbt hatte… Hätte ich jetzt gar nicht so gedacht. Doch es stimmt mich echt fröhlich, den Herd nun so geputzt zu sehen – oder auch nur dran zu denken (ich sehe ihn ja grad nicht und hab trotzdem ein Lächeln auf den Lippen).

Okay, also: Ordnung macht fröhlich. Ordnung gibt Klarheit. Ordnung vereinfacht. Und ich hab wirklich ein paar tolle Alltagstipps gefunden, von denen ich gern den ein oder anderen adoptieren möchte.

10 Dinge, die ordentliche Menschen jeden Tag tun

Viele sind interessanterweise eh die gleichen, die auch bei der magischen Küchenspüle gelten, zum Beispiel das Bett machen oder sich abends rauslegen, was man am nächsten Morgen anziehen möchte. Hab dann noch was anderes gefunden, was mich sehr angesprochen hat:

Warum Aufräum-Aktionen alleine Sie nicht weiterbringen, wenn Sie es ordentlicher haben wollen

.. fand ich spannend, denn auch ich bin jemand, der immer auf DIE eine Aufräumaktion hofft, die dann alles regelt und dann ist alles wunderbar. Auch wenn ich (soweit ich weiß) kein ADHS habe. Und klar WEISS ich, dass ich auch dranbleiben muß, um die Ordnung zu erhalten. Doch das verdränge ich gern. Oder bin dann zu bequem, so im Alltag. Und ich denke, genau DAS ist mein Ansatzpunkt. Mir da eine Rampe zu schaffen, dass die Stufen zum alltäglichen Tun nicht zu hoch sind, sondern den Höhenunterschied bequem für mich zu überwinden ist, damit ich dranbleibe und im besten Fall eine Gewohnheit daraus entwickle.

Und ausmisten, damit es weniger ist, was ich da im Zaum halten muss, kann auch nicht schaden. Behutsam ausmisten. Schritt für Schritt – damit ich es auch schaffe. Mit Rampen statt Stufen.

.. wird schon werden! Ich finde einen Weg! 🙂

Mann, ging der Urlaub schnell rum.

Okay – bei nicht mal 1,5 Wochen ist das ja klar.

So richtig runter gekommen bin ich nicht, ich hab gemerkt, wie ich oft innerlich noch sehr am rotieren war. Selbst wenn nichts zu tun war – oder vielleicht gerade deswegen.

.. da fällt mir ein: Ich muß gleich mal beim Finanzamt anrufen!

Okay … Verlängerung für meine Steuererklärung ist jetzt bis Ende September.

Uff … schon wieder was von der Liste.

Irgendwie sind es lauter so Kleinigkeiten, die mich dauernd wieder hochpeitschen. Da ein Anruf beim Finanzamt, ein Telefonat mit der Hausärztin (wir versuchen seit über drei Wochen miteinander zu telefonieren, damit ich mal die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung mitgeteilt bekomme), einen Termin mit dem Orthopäden (ja, ganz toll – hab vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich bei mir ein Überbein am Fußspann bildet! Panik!) und dann wollte ich eigentlich noch wegen einer geplanten Kur mal Erkundungen einziehen.. Das stresst mich auch ein bißchen.

Und das war nur das „ganz private Telefonzeug“.

Beim Mikrozensus lauern noch Stunden von Interviews auf mich. Doch irgendwie kann ich das nicht loslassen. Ich weiß, dass ich diese Arbeit eigentlich abschieben sollte zur Zeit.

Denn beim Theater hab ich jetzt auch wieder etwas mehr zu tun, da ich mich um Prospekte und Plakate kümmere .. eigentlich um das ganze Werbungszeug. Doch bei dem kenn ich mich nicht aus. Deswegen hab ich gerade nur Prospekte und Plakate auf dem Schirm. Und ich hab die Rolle für die neue Saison zugesagt. War vielleicht auch etwas doof.

.. denn ich weiß ja nicht genau, was mit Mama an zusätzlicher Arbeit auf mich zukommt. Mama ist seit ein paar Tagen wieder aus der ReHa daheim und meine Schwester wohnt im Moment komplett bei ihr, um alles zu organisieren. Da bin ich ihr echt dankbar. Heute zum Beispiel ist der Termin mit dem MDK wegen der Einstufung des Pflegegrads. Im Prinzip geht irgendwie gar nichts mehr bei Mama „einfach so“. Nicht mal ein Arzttermin oder sowas. Ich find das ziemlich beängstigend. Vielleicht unterschätze ich Mama auch. Keine Ahnung.. Doch gestern waren wir zum Beispiel Eis essen (also meine Schwester und ich, Mama hat sich daheim ausgeruht) und als wir wiederkamen, meinte Mama, sie hätte schon „zu Abend gegessen“ … ja, sie hat nen Joghurt gegessen. Und so ähnlich ist das dann halt auch mit „Mittagessen“ oder ähnlichem.. Verflixt. Ich werde immer mehr (im Urlaub hab ich am Tag eine Tafel Schokolade und mehr gegessen… ich weiß auch nicht, ich hab den unheimlichen Ess- und Süßbedarf) und Mama ist spindeldürr. Warum hab ich das nicht von ihr, dass ich einfach nichts zu essen brauch?

Ich glaub, es ist wichtig, dass ich wieder mit Sport anfange, um die inneren Spannungen abzubauen! Ich hab heute die 94 kg überschritten (eigentlich erstaunlich wenig für die Kalorien, die ich in mich reingestopft habe in den letzten Wochen!) und hab gestern bewußt bemerkt, dass ich dazu tendiere, den Fahrstuhl nehmen zu wollen. Ja, klar. Es wird langsam wieder beschwerlich, die Treppe zu nehmen! Ganz schlecht! Ja, und im Urlaub bewege ich mich auch oftmals weniger, als an einem normalen Tag. So ein Urlaubstag oder Wochenendtag daheim – da komm ich auf keine 2000 Schritt. Normal bekomm ich in meinem Alltag die 8000 bis 10000 Schritte schon irgendwie ohne Megaumstände zusammen.

Naja, gut.

Zum Glück geht es sich hier im Büro ruhig an. Das brauch ich grad auch, dass ich hier zumindest halbwegs nen Ruhepol hab. Schon was erledigen und wegschaffen, aber nicht noch bergeweise das Zeug oben drauf. Ich hab auch vor, etwas Zeug weg zu schaffen hier. Und damit meine ich: Ablage, Ablage, Ablage und weg mit dem Krempel! Das erdrückt mich hier alles!

Kleines Problem: Ich hab seit Jahr(zehnt)en keine Ablage gemacht und ich bekomme Panikanfälle, wenn ich es machen soll. Doch das macht es ja auch nicht besser. Die Stapel wachsen und wachsen und ich hab keinerlei Übersicht mehr! Also muß ich der Angst ins Auge schauen, das Herzrasen und die Atemnot überwinden, die mich beim Beschäftigen mit dem Papierbergen befällt – und endlich reduzieren und aufräumen!

.. oh Gott – schon wenn ich das schreibe, bekomme ich einen Anflug von Angst, wird mir übel und befällt mich ein flaues, kopfloses Gefühl.

Aber egal.

So kann es nicht weitergehen!

Heute wird noch ein bißchen „Urlaubsrückstände“ aufgearbeitet und ein paar einfache Arbeiten erledigt sowie dringende Anfragen beantwortet – und morgen starte ich mit der ersten Portion an „Aufräumen“. Auch wenn es nur EIN Ordner wird, der dann geordnet ist .. das ist dann ein Anfang! Einfach nicht entmutigen lasen von den noch unsortierten Ordnern, die da noch lauern!

So!

Daheim wäre das zwar auch ne gute Sache … doch irgendwie kann ich nicht an allen Fronten gleichzeitig Kraft investieren. Also werden jetzt erst mal im Büro die ersten Schritte in die Klarheit gemacht!

Eigentlich bin ich ja seit drei Wochen bei so einem Aufräumprogramm dabei … die Magische Küchenspüle heißt das Ding und ich hab da schon ein paar Mal mitgemacht und fand es recht motivierend, die täglichen Mails zu bekommen und fand die kleinen Zeiteinheiten von 15 Minuten was machen, sehr überschaubar und trotzdem hab ich eine Verbesserung bemerkt in der Wohnung.

Dieses Mal .. ja .. ich lese die Mails nicht mal 😦

Geschweige denn, dass ich 15 Minuten was mache.

Ich denke nicht mal dran … irgendwie ist eh so viel los. Doch das noch wachsende Chaos daheim ist auch nicht hilfreich, einen Überblick in meinem Leben zu gewinnen.

Vielleicht sollte ich heute einfach anfangen – reinspringen ins Programm, wie es bei der FlyLady heißt.

Doch ich bin so unendlich müde und erschöpft. Heute früh tat mir irgendwie alles weh nach dem Aufwachen.. Doch daheim bleiben ist auch keine Lösung. Selbst wenn ich nicht alle Berge hier wegarbeite, reduziere ich sie zumindest, wenn ich komme und was mache. Einfach ein Schritt nach dem anderen. Ein Projekt nach dem anderen. Obwohl – realistisch gesehen ist es eher: Von allen möglichen Projekten immer wieder ein Schrittchen – und nichts wird wirklich fertig oder kommt vom Tisch 😦

Eigentlich sollte ich mich freuen, dass Ostern vor der Tür steht und damit auch ein paar freie Tage – doch irgendwie bringt mich das alles noch mehr unter Druck hier.

.. und mit Mama weiß ich auch nicht weiter. Hab morgen eine Besprechung mit der Heimleitung – und gestern von einer Pflegerin erfahren, dass Mama nachts durch die Gegend läuft! Sie läuft in der Nacht ohne alles durch dei Gegend – und am Tag bewegt sie sich nur im Rollstuhl vorwärts! Und sie weiß nichts davon, dass sie in der Nacht durch die Gegend läuft.
.. kann sie so wirklich heim?! Was, wenn sie da zur Wohnungstür rausrennt im Schlafanzug und .. keine Ahnung, was!

Es war schlimm, als Mama sich nicht bewegen konnte – doch vielleicht wird alles noch ein größeres Problem, wenn sie sich wieder bewegen KANN!

Wie meinte die Pflegerin? Es gibt „Läufer“, die sich immer bewegen müssen – dazu würde Mama gehören. Und dass sie so eien innere Unruhe hätte. Ja, das kenn ich. Schon seit Jahren hat sie diese innere Unruhe. Unzufriedenheit, nennt es Schnügel auch. Und ich kenn das auch bei mir. Je weniger ich wiege, desto mehr werde ich auch zum „Läufer“ .. in der dickeren Phase wurde ich ja imemr mehr zum „Esser“..

Oh Mann. Irgendwo sind überall nur Probleme .. und nirgends wirklich Lösungen.

 

Es ist Valentinstag .. wie schön. ❤

.. schade nur, dass das eigentlich völlig wurscht ist.

Schnüggel ist 200 km entfernt – und vermutlich sehen wir uns nicht mal nächstes Wochenende.

Und überhaupt:

Alles doof. 😦

Hab immer noch die Schnauze voll. Körperlich und im übertragenen Sinne. Irgendwie nimmt das Chaos im Büro kein Ende. Ich weiß nicht, wie ich das auf eine Linie bringen soll. Es entmutigt mich, die ganzen Berge von Zeug, die da vor mir liegen..

Mut.

Da hab ich doch gerade was bei der Draufgängerin zu gelesen..

Mein Reptiliengehirn scheint zur Zeit auf „tot stellen“ zu setzen. Oder bestenfalls flüchten.

Obwohl .. daheim, da hab ich angegriffen. Heute war der Typ zum Heizung ablesen da. Ist ja immer ein Stressfaktor für mich. Doch dieses Mal ging es ganz gut. Hab schon etwas vorgearbeitet mit der Magischen Küchenspüle, die wunderbarerweise gerade seit letzter Woche ein vierzehntägiges Schnupperkürsle hat. Und dann noch mein wunderbarer Saugroboter! … ach, ich liebe meinen Robby 😀 Er hat mich gut unterstützt und brav in den Räumen rumgesaugt, in denen ich ihn ausgesetzt hab. Heute Nacht hab ich wohl wie eine Mutter mit Baby geschlafen: Ich im Schlafzimmer – Robby saugt im Wohnzimmer rum. Ich hab also ein leises Fahren und Pochen im Hintergrund, immer wenn Robby auf ein Hindernis trifft und umdreht. Irgendwann mal fällt mir auf: Da hört man nichts mehr. Vielleicht die Batterie aus. Aber dann piepst er doch? Ich bin dann mal aufgestanden, als ich aufs Klo mußte und hab geschaut wo er ist. Er war nirgends sichtbar! Robby?! Ah! Er hat an den Schnüren der Kissen von den Balkonstühlen gesaugtm die an der Wand gelehnt hatten – diese sind rachlüsternd auf ihn drauf gefallen und haben Robby somit gefangen! Ich befreite ihn also wieder und stellte die Kissen hoch außer Reichweite, der Akku von Robby war noch nicht leer und somit saugte er wieder eifrig los, nachdem er von Kissen und Schnur befreit war. Braves Kerlchen 🙂 Ich wieder ins Bett. Im Hintergrund leise Fahr- und Pochgeräusche. Irgendwann wach ich wieder auf: Im Wohnzimmer piepst es. Robby hat nen leeren Akku. Klar, ich kann ihn piepsen lassen .. aber ich kann ihn auch ausmachen. Also aufgestanden und Robby an den Strom angesteckt. Am nächsten Morgen war er dann voll. Und durfte somit gleich wieder ein biß´chen nachsaugen auf ner abgesperrten Fläche, während ich unter die Dusche bin. Vorher noch den Filter geleert: Wow, der Junge hat ganz schön was gerissen – echt jetzt 🙂

Bin schon fast verliebt in meinen Robby.

… hm .. dann kann ich den Valentinstag ja DOCH mit einem Herzbuben verbringen! *laach*

 

Okay .. halb zwei vorbei.

Ich hab es geschafft – die Kollegin kann morgen in die Wohnung reingelassen werden.

Danke Schnüggel, danke Mama – eure Hilfe war Gold wert 🙂

Freudigster Fund: Hab ne Hülle von einem Hörbuch aus der Bücherei gefunden, die ich seit ein paar Wochen vermisst hab.

Erschreckendste Entdeckung: Irgendwas ist unter meinem Mixer ausgelaufen gewesen … Uaaah! Das mag meine Holzküchenplatte gar nicht Zum Glück sind die übriggebliebenen Flecken wesentlich unsichtbarer, als im ersten Moment befürchtet.

Nettester Nebeneffekt: Na einfach ne echt freie Wohnung und ein super Gefühl! Und sooo viel hab ich gar nicht in Kisten geschmissen und gestapelt. Nur eine Kiste. Das ist super!

Sinnlosester Stabreim: Schnüggel schläft schnarchend seit Stunden.

… ist ausserdem gelogen. Der ist noch wach 😉

btw: Ich fühle mich total fröhlich und gut.

Muss nur noch morgen die Geschenke für die Kollegin mit dem Baby fertig machen *seufz*
.. dazu hatte ich heute ECHT keine Zeit! 😮

Sehr cool – Fettlogik überwinden ist ausgeliehen worden! 😀

Fettlogik ausgeliehen

Nach nur einem Tag Verfügbarkeit! Denn das Buch wurde offensichtlich schon gestern ausgeliehen – heute ist die Bücherei noch gar nicht offen gewesen, als ich nachgeschaut hab 😉 Außerdem wäre bei einem heutigen Ausleihen das Ausleihdatum der 02.06.2016 und nicht der 31.05.2016…

Wie auch immer:

Juhuu .. Bedarf da .. und ein weiterer Mensch kann von Fettlogik überwinden profitieren..

Und ich hab geholfen, dass das Wissen des Buches verbreitet wird 🙂

.. freut mich echt!

 

Bei mir persönlich läuft es seit ein paar Tagen vom Zählen her schlecht. Ich hab derzeit immer „rote Zahlen“ (= über Bedarf gegessen). Merke auch, dass ich gestresst bin und überlege wirklich, meinen Nebenjob zu beenden. Glücklicherweise haben sich die letzten drei Tag über Bedarf nicht auf der Waage abgezeichnet.. Die Kiloangabe ist immer noch schwach am absinken. Und das hab ich heute früh fast nicht zu hoffen gewagt.. Gestern und vorgestern hab ich mich vergessen zu wiegen.

Auch mein Projekt „Wohnung aufräumen nach dem Prinzip der Magischen Küchenspüle“ läuft nicht wirklich sooo prickelnd 😦

Die täglichen 15 Minuten finde ich schwierig .. naja – einfach weil das Grundproblem halt einfach immer da ist:

Wohin soll ich das ganze Zeug räumen?!

Klar kann ich bis zu nem gewissen Grad aufräumen – doch dann geht es ans Wegwerfen und da ist eine Sperre da. Und oft ist mit dem Wegräumen schon ne Sperre da. Sei es emotional „ach .. das kann ich doch auch nachher machen“ oder schlicht und ergreifend physisch, weil ich gar nicht an den Platz komme, wohin ich was räumen wöllte. Weil die Schranktür zB gar nicht aufgeht wegen dem Krempel davor.

Irgendwie macht das alles keinen Spaß.

Ich will hier raus. 😦

.. fühle mich überfordert und überlastet.

(bin so froh, dass morgen Feiertag ist!!)

Habe gestern das Buch „Magic Cleaning“ fertig gelesen.

Darin wird die KonMari-Aufräummethode von der Japanerin Marie Kondo beschrieben.

Klingt ja alles ganz nett .. doch wie bitte soll ich es schaffen alle (!) wirklich ALLE Dinge einer Art auf einen Stapel zu bringen und dann jedes einzelne in die Hand nehmen und schauen, ob es mich glücklich macht (= behalten) oder nicht (= wegwerfen).

Es gibt auch nen bestimmten Ablauf, der eingehalten werden soll .. zuerst die Kleider .. davon dann zuerst die Oberteile, dann Hosen usw. .. nach den Kleidern die Bücher. Und alles immer aus dem ganzen Haus.

Aus dem ganzen Haus?!

Ich werde allein Stunden damit beschäftigt sein, zB Oberteile vom ganzen Haus zusammen zu suchen. Ich muß ja erst mal alle Kisten durchschauen, ob da irgendwo noch was drin ist – und wenn ich mir vorstelle, die soll ich dann alle auf nen Haufen werfen und in die Hand nehmen *Schockstarre* .. und muß dann hinterher alles wieder zusammenlegen, was ich behalte – sorry, allein mit den Oberteilen überfordert mich der Gedanke TOTAL!

1. Wohin mit dem (Arbeits)Berg? Überall werden aufgerissene Kisten stehen, aus denen das Zeug kommt! Wo soll ich da nen Platz für zB nen Stapel Klamotten haben?

2. Warum sollte ich was auseinanderfalten, um es später wieder zusammen zu falten?

3. HILFE …. Mami!

Ich glaub, KonMari ist nur für „normale Unordnung“ geeignet .. nicht für so nen Fall wie mich, der gen „Messie sein“ tendiert.

Abgesehen davon:
Wie soll in meinem Schrank bitte alles „gestellt statt gestapelt“ werden?

Ich hab nicht lauter Schubladen, in die ich meine Sachen tu – und in Regalfächern Dinge zu „stellen“ (nach einer bestimmten Zusammenfaltmethode) .. ähm .. übersteigt meinen Vorstellungssinn, wie das gehen soll 😦

Wahrscheinlich ist es die blanke Panik, die mich zurückschrecken lässt, gar nicht erst anzufangen oder auszuprobieren.

… trotzdem hab ich auch irgendwie nicht den Glauben in die Anwendbarkeit dieser Methode für mich persönlich 😦

(andersrum hab ich das bei nichts mehr inzwischen)

Als Schnüggel am Sonntag ging, hatte ich fest vor, gleich mal das Schlafzimmer etwas zu entrümpeln.

.. irgendwie sammelt sich um die Nachttischen immer so Zeug .. naja, und meist ist es MEIN Zeug. Egal, ob auf meinem oder Schnüggels Nachttisch.

Dieser Vorsatz ist nicht neu .. der verfolgt mich auch schon … hmmmm … einige Tage .. naja, nein – eigentlich eher Wochen.

Heute kommt Schnüggel wieder *juhu*

.. er ist sogar schon unterwegs *freufreu*

Also werde ich mich JETZT sofort aufmachen, und das Gerümpel mal alles in eine Kiste tun – sozusagen „Sofortmaßnahmen am Unfallort“.

.. die Kiste4 steht ja auch erst den dritten Tag im Schlafzimmer *dumdidum*

Na denn mal los.

Hopp, hopp, hurtig!

Go, Barbarella, go!

.. hoffentlich fährt Schnüggel nicht so schnell *schluck*

April 2018
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Bereits Geschriebenes..

Schubladendenken

Derzeitiger Lesestoff..

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