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Was ist eigentlich mit dem Mittwoch los?

Mir werden Mittwoch-Botschaften und Mittwoch-Highlights ins Postfach geweht.. Okaaay?!

Mein Highlight wäre heute gewesen, wenn ich zuhause im Bett geblieben wäre. War heute früh total platt und hab auch jetzt immer noch Kopfweh.

Ich fühle mich überlastet .. gestern ist endlich, endlich ein entscheidender Schritt bei meinem beruflichen Projekt gewesen. Morgen ist dann der nächste – dann ist zumindest das rechtliche Geplänkel geschafft. Der Rest ist dann Arbeit im Hintergrund, die zwar zu tun ist, aber der große (größte!) Druck ist dann raus. Also zumindest bei DEM Projekt..

Und als Botschaft kam gestern zu mir ein Schreiben meiner Ärztin, mit dem ich heute eine Kur beantragen wollte. Oder ne ReHa .. mir doch egal, wie das heißt und den Unterschied schnalle ich auch nicht (hat mir auch keiner erklärt). Aber neiiiin – das wollten die nicht, die Gesundheitsverhinderungsvereinigungen… da muß irgendein bescheuertes Formular von der Ärztin ausgefüllt werden, damit die das überhaupt anschauen… *nerv*

Also nochmal zurück auf Los. Ich glaub es nicht.

Ansonsten ist mein Highlight heute, dass ich den Bezirk vom Mikrozensus, den ich Samstag abschließen wollte, heute wohl endlich fertig bekomme. Hurra.

Und dann werde ich noch neue Termine einwerfen.

Ein Buch, dass ich von der Bücherei ausgeliehen hatte, ist immer noch verschwunden – zwischen meinem Abgeben und der Bücherei war es weg! Ganz toll!

Und auch ansonsten steckt mir einfach Müdigkeit, Müdigkeit, Müdigkeit in den Knochen…

Aber das interessiert keinen .. jetzt muß ich schon los zum nächsten Interview. Interessanterweise mobilisiert das immer meine Geister, egal, wie platt ich vorher war.

Komisch.

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Mann, ging der Urlaub schnell rum.

Okay – bei nicht mal 1,5 Wochen ist das ja klar.

So richtig runter gekommen bin ich nicht, ich hab gemerkt, wie ich oft innerlich noch sehr am rotieren war. Selbst wenn nichts zu tun war – oder vielleicht gerade deswegen.

.. da fällt mir ein: Ich muß gleich mal beim Finanzamt anrufen!

Okay … Verlängerung für meine Steuererklärung ist jetzt bis Ende September.

Uff … schon wieder was von der Liste.

Irgendwie sind es lauter so Kleinigkeiten, die mich dauernd wieder hochpeitschen. Da ein Anruf beim Finanzamt, ein Telefonat mit der Hausärztin (wir versuchen seit über drei Wochen miteinander zu telefonieren, damit ich mal die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung mitgeteilt bekomme), einen Termin mit dem Orthopäden (ja, ganz toll – hab vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich bei mir ein Überbein am Fußspann bildet! Panik!) und dann wollte ich eigentlich noch wegen einer geplanten Kur mal Erkundungen einziehen.. Das stresst mich auch ein bißchen.

Und das war nur das „ganz private Telefonzeug“.

Beim Mikrozensus lauern noch Stunden von Interviews auf mich. Doch irgendwie kann ich das nicht loslassen. Ich weiß, dass ich diese Arbeit eigentlich abschieben sollte zur Zeit.

Denn beim Theater hab ich jetzt auch wieder etwas mehr zu tun, da ich mich um Prospekte und Plakate kümmere .. eigentlich um das ganze Werbungszeug. Doch bei dem kenn ich mich nicht aus. Deswegen hab ich gerade nur Prospekte und Plakate auf dem Schirm. Und ich hab die Rolle für die neue Saison zugesagt. War vielleicht auch etwas doof.

.. denn ich weiß ja nicht genau, was mit Mama an zusätzlicher Arbeit auf mich zukommt. Mama ist seit ein paar Tagen wieder aus der ReHa daheim und meine Schwester wohnt im Moment komplett bei ihr, um alles zu organisieren. Da bin ich ihr echt dankbar. Heute zum Beispiel ist der Termin mit dem MDK wegen der Einstufung des Pflegegrads. Im Prinzip geht irgendwie gar nichts mehr bei Mama „einfach so“. Nicht mal ein Arzttermin oder sowas. Ich find das ziemlich beängstigend. Vielleicht unterschätze ich Mama auch. Keine Ahnung.. Doch gestern waren wir zum Beispiel Eis essen (also meine Schwester und ich, Mama hat sich daheim ausgeruht) und als wir wiederkamen, meinte Mama, sie hätte schon „zu Abend gegessen“ … ja, sie hat nen Joghurt gegessen. Und so ähnlich ist das dann halt auch mit „Mittagessen“ oder ähnlichem.. Verflixt. Ich werde immer mehr (im Urlaub hab ich am Tag eine Tafel Schokolade und mehr gegessen… ich weiß auch nicht, ich hab den unheimlichen Ess- und Süßbedarf) und Mama ist spindeldürr. Warum hab ich das nicht von ihr, dass ich einfach nichts zu essen brauch?

Ich glaub, es ist wichtig, dass ich wieder mit Sport anfange, um die inneren Spannungen abzubauen! Ich hab heute die 94 kg überschritten (eigentlich erstaunlich wenig für die Kalorien, die ich in mich reingestopft habe in den letzten Wochen!) und hab gestern bewußt bemerkt, dass ich dazu tendiere, den Fahrstuhl nehmen zu wollen. Ja, klar. Es wird langsam wieder beschwerlich, die Treppe zu nehmen! Ganz schlecht! Ja, und im Urlaub bewege ich mich auch oftmals weniger, als an einem normalen Tag. So ein Urlaubstag oder Wochenendtag daheim – da komm ich auf keine 2000 Schritt. Normal bekomm ich in meinem Alltag die 8000 bis 10000 Schritte schon irgendwie ohne Megaumstände zusammen.

Naja, gut.

Zum Glück geht es sich hier im Büro ruhig an. Das brauch ich grad auch, dass ich hier zumindest halbwegs nen Ruhepol hab. Schon was erledigen und wegschaffen, aber nicht noch bergeweise das Zeug oben drauf. Ich hab auch vor, etwas Zeug weg zu schaffen hier. Und damit meine ich: Ablage, Ablage, Ablage und weg mit dem Krempel! Das erdrückt mich hier alles!

Kleines Problem: Ich hab seit Jahr(zehnten) keine Ablage gemacht und ich bekomme Panikanfälle, wenn ich es machen soll. Doch das macht es ja auch nicht besser. Die Stapel wachsen und wachsen und ich hab keinerlei Übersicht mehr! Also muß ich der Angst ins Auge schauen, das Herzrasen und die Atemnot überwinden, die mich beim Beschäftigen mit dem Papierbergen befällt – und endlich reduzieren und aufräumen!

.. oh Gott – schon wenn ich das schreibe, bekomme ich einen Anflug von Angst, wird mir übel und befällt mich ein flaues, kopfloses Gefühl.

Aber egal.

So kann es nicht weitergehen!

Heute wird noch ein bißchen „Urlaubsrückstände“ aufgearbeitet und ein paar einfache Arbeiten erledigt sowie dringende Anfragen beantwortet – und morgen starte ich mit der ersten Portion an „Aufräumen“. Auch wenn es nur EIN Ordner wird, der dann geordnet ist .. das ist dann ein Anfang! Einfach nicht entmutigen lasen von den noch unsortierten Ordnern, die da noch lauern!

So!

Daheim wäre das zwar auch ne gute Sache … doch irgendwie kann cih nicht an allen Fronten gleichzeitig Kraft investieren. Also werden jetzt erst mal im Büro die ersten Schritte in die Klarheit gemacht!

Mit Hängen und Würgen, einem riesigen Stress und zuletzt einer engen Zusammenarbeit von meiner Cheifn und mir hab ich kurz vor sechs die Unterlagen, die für Ende dieser Woche zugesagt waren, endlich abschicken können!

Ich hielt den Zeitplan ja für relativ unrealistisch .. und ich hab immer noch n bißchen n schlechtes Gefühl, dass das Zeug so unter Hochdruck gemacht wurde (manches hat eher Entwurfstatus und es gibt auch noch einiges an Weiterem zu tun) doch egal:

Es ist raus!

.. und ich bin erleichtert.

Diese Woche hat schon einige Meilensteine gehabt.

Und morgen ist plötzlich schon Juli!!

Ehrlich – ich hab den Juni eher im Vorbeigehen mitbekommen .. richtig wahrgenommen hab ich ihn nicht.

Das Leben macht keinen Spaß mehr.

Die Waage ist über 92 kg gerutscht. Keine Überraschung, ja, eigentlich nur eine logische Konsequenz aus meinem Essverhalten. Ich schaufle abends einiges rein. Besonders Süßkram.

Meine Wohnung ist immer noch ein Chaos. Nur jetzt ein Chaos mit geputzten Fenstern. (Was mich übrigens sehr fröhlich stimmt!) Doch immer noch viel zu voll und viel zu viel von allem. Doch trennen kann ich mich nicht. Ich hab keinen Platz für das ganze Zeug – doch ich kann es auch nicht weg tun. Ein Dilemma!

Zumindest EINE Sache konnte ich heute abgeben: Ein Projekt bei mir im Büro.

Der Kollege hat nichts zu tun, ich dreh fast durch, weil ich nicht weiß, wo anfangen.. Ich hatte schon bei zwei Projekten überlegt, sie ihm zu geben .. also eins der beiden. Beide könnten demnächst akut werden und drücken deswegen im Genick … doch das vermutlich dringendere ist ein Projekt gemeinsam mit meiner Lieblingskollegin, mit der ich bereits zwei Projekte gemacht hab und sehr gerne zusammenarbeite. Deswegen zaudere ich schon seit Wochen und wollte ich das Projekt nicht abgeben. Obwohl ich keine Zeit dafür finde im Moment. Doch nun hab ich am Freitag erfahren, dass die Kollegin die Stelle wechselt und hab heute von ihr erfahren, dass sie ab August weg ist. Also hab ich das Projekt heute meinem Kollegen gegeben. Er ist fröhlich – ich entlastet. Und wenn meine Lieblingskollegin eh geht und ich somit nicht mehr mit ihr zusammen arbeiten kann, muss ich das Projekt nicht unbedingt selbst machen, wenn ich eh grad zu viel zu tun hab und der Kollege nicht(s aktuell Laufendes).

Ja, im Büro bekomme ich auch den Overflow. Hab das ganze Wochenende schlecht geschlafen und Albträume gehabt wegen einem Gesprächstermin heute. Der ist nun zum Glück überstanden. War sehr unerfreulich – doch zum Glück war meine Chefin dabei. Naja, gut. Wahrscheinlich denkt sie jetzt, ich bin total doof oder so .. doch immerhin bin ich nicht allein da gehockt und wurde fertig gemacht, sondern hatte jemand dabei. Ich bin halt leider nicht immer besonders souverän in solchen Gesprächen – besonders, wenn ich das Gefühl hab, es verbockt zu haben. Und das Gefühl hab ich eigentlich immer, bzw. suche den Fehler sehr schnell bei mir.

Ich bin geknickt.

Das Gespräch, dass mich jetzt ne gute Woche belastet hat, ist nun zwar vorbei – das Gefühl, dem allen hier nicht gewachsen zu sein, bleibt.

Und dann hat mich heute noch der Sozialdienst vom Krankenhaus angerufen – wegen der ReHa von Mama. Und das ne Viertelstunde, bevor der Horrortermin war. Und dazu erzählte mir die Tusse noch in nem Nebensatz, dass Mama morgen aus dem Krankenhaus kommt .. dabei wurde mir am Freitag gesagt, sie käme erst am 12. Juni raus! Und Mama wurde dann am Wochenende erzählt, sie käme am Mittwoch raus (also wieder der ursprüngliche Termin). Und als ich am Wochenende nachfragte, hieß es „… och .. weiß ich auch nicht, fragen Sie doch am Dienstag mal nach, da ist dann wieder n Arzt da..“ Hab ich heute früh gemacht und es hieß: am 12. Juni. Und dann zwei Stunden später ruft mich der Sozialdienst an: „Ihre Mutter kommt ja morgen raus..“ Das ist doch wohl zum DURCHDREHEN!! Innerhalb von fünf Tagen mehrmals mit dem Entlassungstermin hin und her zu springen! Und dann noch der Scheiss mit der ReHa im Anschluss … ab 5. Juli soll die sein. Irgendwo, natürlich kilometerweise entfernt. Da kann ich dann immer nen halben Tag Urlaub nehmen, wenn ich mal hin soll.. Und dann kommt Mama nach drei Wochen wieder raus. Genau DA also, wo ich mich jetzt doch mal getraut hab, ne Woche Urlaub zu planen.

Zum … keine Ahnung was. Ich bin völlig leer gepumpt.

.. und hungrig.

Werde jetzt erst mal was essen! 😦

 

Alles SCHEISSE .. echt!

SCHEISS Leben!!

Hab heute die ganze Nacht von meinen Verträgen geträumt. Ich hab nen ziemlichen Horror, was ich da alles machen muß in nächster Zeit. Doch vielleicht konzentriert sich mein Unterbewusstsein auch einfach auf diese Dinge, damit es die Situation mit Mama verdrängt. Die ist ja wesentlich unlösbarer, als meine komplizierten Verträge, die Verhandlungen und der ganze Schlonz auf der Arbeit…

Draußen scheint die Sonne – und ich bin in einer überladenen, chaotischen Wohnung, die dringend aufgeräumt, entrümpelt, sortiert und geputzt gehört. Ziemlich erdrückend hier. Egal, wo ich hinschaue, ist Handlungsbedarf. Und zwar so viel Handlungsbedarf, dass es mich schon gleich erschlägt, bevor ich noch angefangen hab. Ich weiß zwar, dass es auch vorangeht, wenn ich mir die Arbeit in kleine Einheiten einteile, die überschaubar und bewältigbar sind – doch irgendwie ist im Moment sogar dafür die Hürde zu hoch.

Okay .. natürlich mach ich schon „irgendwas“.. Doch das Gefühl, gegen Windmühlen zu kämpfen, bleibt. Und egal, was ich mache – es ist trotzdem noch was zu tun. Viel zu tun. VIEL zu viel zu tun!! Allein an gewaschener Wäsche hab ich glaub einen Berg von 1,50 m zu bügeln und zusammenzulegen. Klar, davon ist auch ein Anteil von Mama. Und allein vier mal Bettwäsche … aber trotzdem: Das ist echt ein Schlag ins Genick, der mich zusammensinken lässt, wenn ich da hinschaue..

Eigentlich würde ich am liebsten Fenster putzen. Ich find Fenster putzen toll! Das macht so ein frisches Gefühl, wenn ich durch klare, staubfreie Fenster schaue 😀
… doch das ganze Drumrum, bis alles abgeräumt ist und später wieder hingeräumt und eigentlich würde ich dann ja auch gern gleich noch die Gardinen waschen und trallala … da bin ich schon wieder erschlagen und sehe mich einer unbewältigbaren Mammutaufgabe gegenüber. Und vor allem dem Thema: Es gibt ja auch tatsächlich Wichtigeres hier in der Wohnung aufzuräumen, als die Fenster zu putzen!

… und so bremse ich mich erfolgreich bei allem aus, was ich beginnen könnte.

Naja – nicht bei ALLEM! Neben dem Schreiben hab ich die Spülmaschine ausgeräumt und im Klo weicht der Reiniger gerade ein.. Außerdem hab ich heute früh schon die beiden Wäschekörbe von Mama ausgewaschen und der eine ist schon gefüllt mit zusammengelegter Wäsche von Mama und der gelbe Sack steht zusammengeschnürt vor der Wohnungstür. Also hab ich heute ja auch noch nicht nichts gemacht.. Doch es bleiben irgendwie nur Tropfen auf dem heißen Stein.

Und trotzdem ist was gemacht. Und es ist gut, einen Mann wie Schnüggel zu haben. Als ich eben (zwischen dem letzten Absatz und diesem hier) was abgewaschen hab und die Spülmaschine einräumte, kam er an der Küche vorbei und meinte:„Gut, machst Du das!“ .. und ich so:„Was denn?“.. er so:„Dass Du hier so rumwuselst .. es geht was!“ – er erkennt an, dass auch in den eigentlichen Selbstverständlichkeiten Arbeit drin steckt und ermuntert mich. Das macht er wirklich gut 😀

Somit schließe ich den Artikel gerade mit einem (hoffnungsfrohen) Lächeln ab – und begonnen wurde er mit einem Gefühl von einem Luftballon, auf den ein Felsbrocken gefallen ist 😉

Hab heute ein Freitagsfeeling. Kein Wunder: Morgen ist Feiertag und den Freitag hab ich frei. Juhuu!

Schnüggel und ich haben von Donnerstag (also morgen) bis Samstag ein Hotelzimmer im Schwarzwald gebucht. Ist natürlich lächerlich nah, doch es geht mir mehr ums Rauskommen allgemein. Nen Wellnessbereich gibt’s in dem Hotel auch und ich hoffe auf Massagen. Und irgendwo in der Umgebung hat es da glaub auch nen See – also wäre „Gewässer“ auch gesichert. Vielleicht kann man sogar mit nem Bott drauf rumfahren.. Hinsitzen und draufgucken ist aber auch schon okay.

Im Büro ist es heute irgendwie *Matsch*

Hatte eine Besprechung, vor der ich ziemlich Muffesausen hatte – die lief gut … und ansonsten war noch jede Menge Zeug zu tun, über das ich nun mal leider komplett den Überblick verloren hab im Moment.

Eine Sache war terminlich sehr wichtig. Die ist erledigt. Doch eine andere steht noch an. Die muß ich noch machen.. Dann kamen noch Anfragen rein – eigentlich easy, doch ich weiß nicht, wie die Antwort formulieren. Und dann hab ich bemerkt, dass ich in einem Fall wohl was falsch verstanden hab und somit nicht richtig reagiert habe. Mist..

*seufz*

… hoffentlich komm ich heute noch hier raus.

Mama gegenüber hab ich auch schon wieder ein schlechtes Gewissen.

Irgendwie hab ich überall ein schlechtes Gewissen!

 

Die Tretmühle ist wieder in Schwung gekommen, das Fahrrad also wieder mit der Bewegungsenergie in Balance.

Also irgendwie sowas wie Balance..

Hab heute morgen einen Impuls per Mail geschickt bekommen, der mich mal aufmerken ließ.

Eine sehr gute Frage .. also ich glaub so blau ist es bei mir nicht.

Insbesondere derzeit, wo ich mich einfach nur noch überfordert und gehetzt fühle.

Definitiv hab ich heute mehr Freude an der Arbeit, als noch vor einem, zwei oder gar drei Jahren .. da fand ich es fast alles nur schrecklich (und angsteinflößend), doch .. ja … also ich brauch eigentlich ne weitere Farbe. Grau für „is okay“. Denn „geliebt“ ist dann doch etwas übertrieben – „ungeliebt“ wäre aber auch etwas hart. Was ich wirklich liebe ist, in Texten rumkorrigieren. Das macht mir Spaß. Neue Texte schreiben, nicht. Aber Korrekturlesen find ich super!

.. doch was gefunden, was ich liebe.

Ich mag es auch, mich mit den Kollegen abzustimmen und zu sehen, wie etwas aus unserem gemeinsamen Wissen wächst. Das find ich schon toll, wie aus vielen kleinen Einzelwissensstückchen am Ende was Großes, Ganzes rausgekommen ist.

Was ich nicht mag, bzw. mir Angst macht, ist meine (bzw. unsere) Stellung zu vertreten vor Anderen, bzw. der „Gegenseite“. Da fühle ich mich unsicher und hab Angst durch Nachfragen aus der Bahn geworfen zu werden. Schon wenn ich dran denk, gerade beim Schreiben, hab ich nen Kloß im Hals.

Also geht es drum, Sicherheit zu gewinnen. Dann kann ich auch diesen Teil der Arbeit „lieben“.

Hab vor Jahren mal ein Buch gelesen, welches kurz zusammengefasst die Aussage hatte:

Wo Angst ist, hat Liebe keinen Platz – und wo Liebe ist, ist keine Angst.

Muß ich wohl mal wieder nachlesen, denn so richtig passt es nicht, wenn ich das grad so schreib, da kommen tausend kleine „ja, aber..“s angerannt und halten mir hüpfend und zeternd ihre Gegenbeispiele vors Gesicht, doch ich denke, eine Wahrheit steckt da schon irgendwo drin.

Naja – auf jeden Fall bin ich heute aus dem Bett gekommen, das ist schon mal gut. Doch ich merke, dass es schwieriger wird .. und das ist schlecht.

Muß wirklich mal ne Pause, einen Urlaub planen!

 

… interessante Feststellung am Rande:

Als ich gerade die Schlagworte hier zum Artikel eingegeben hab, hat er „erschöpft“, „Arbeit“, „Angst“ alles schon gekannt .. „Liebe“ aber nicht. Hab das Schlagwort also bisher noch nie verwendet. Find ich jetzt auch bemerkenswert..

Oft beginne ich einen Artikel zu schreiben – und dann endet er unvollendet bei den Entwürfen. Diesen hier werde ich heute einfach weiterschreiben, auch wenn er bereits vor zwei Tagen begonnen wurde. Ich ändere einfach entsprechend ab. Alles alte ist normal, das von heute kursiv.

Heute vor mehr als ner Woche etwa um diese Zeit hat so etwa mein Halsweh begonnen. Halsweh hab ich keins mehr – doch die Nase voll noch gewaltig. Eigentlich ist es ein ziemlich komischer Krankheitsverlauf, so richtig mit Aufs und Abs. Und irgendwie hab ich mir nie richtig die Zeit zum Kurieren genommen. Fehlt mir auch in den kommenden Tagen. Donnerstag letzte Woche war ich daheim – abends nochmal ne Saunakur (wie Mittwoch Abend letzte Woche auch schon). Freitag letzte Woche bin ich wieder ins Geschäft, ich fühlte mich schon wohler. Außerdem hatte ich nen Termin und zudem wollte ich nicht blöd angeguckt werden, wenn ich Donnerstag und Freitag krank bin und Samstag Theater spiele. Ja, Samstag war dann Theater. War richtig schön – meine Kommilitoninnen waren da. Lustiges Detail: Wir alle haben Freitag oder Samstag die Haare gefärbt und manche waren sogar beim Frisör! Ja, auch ich. Also Haare gefärbt. Sehr witzig!! Da sieht man mal wieder, wie wir Weiber ticken 😉 Ich hatte extra Schnüggel schon am Donnerstag gesagt, dass wir UNBEDINGT vor Samstag Abend die Haare färben müssen! *kicher* … luschdig! Sonntag dann haben wir laaang geschlafen – und mittags ging es zu Mama. Naja, genau genommen eigentlich erst abends. Mittags haben wir angerufen, um uns anzukündigen, doch Mama hatte Leute zum Mensch-ärgre-dich-nicht spielen da und dann kamen wir erst gegen Abend. Gesundheitlich fühlte ich mich im Aufwärtstrend: Kein Halsweh, bißchen Schnupfen. Alles bestens.

Montag war dann auch so, dass ich dachte, es wird doch schon besser. Stimme natürlich noch etwas belegt und näselnd, weil die Nase halt noch nicht so ganz gut war. Und der Mund manchmal etwas trocken. Klar, wenn ich nicht durch die Nase atmen kann – oder nur eingeschränkt. Mein Kollege hingegen war völlig kränkelnd. Den haben wir heimgeschickt. Doch irgendwie bekam ich im Laufe des Tages das Gefühl, dass es sich irgendwie doch nicht soo bessert, wie ich mir das gedacht hatte.. Abends war ich noch in ner Meditationsrunde.

Dienstag dann mußte ich geschäftlich bei nem Termin vom kranken Kollegen einspringen. Das war aber gar nicht so schlimm, wie ich zuerst dachte. Eigentlich im Nachhinein ganz erhebend, weil es viel besser ging, als ich gedacht hätte. Gesundheitlich war die Nase immer noch zu und ich doch nicht so auf dem WEg der Besserung, wie eigentlich am Wochenende gedacht. Ich überlegte tatsächlich auch mal kurz, ob ich heim gehe. Doch wir sind ja eh schon unterbesetzt. Und das Zeug auf meinen Schreibtisch wird auch nicht weniger, wenn ich daheim vor der Glotze liege und mich pflege.. Zudem hatte ich am Abend noch was in meinem Bürgerengagement vor – da wollte ich eigentlich schon gern hin. Und ich wollte hinterher unbedingt ins Training. Fünf Tage und so! Die Gesundheit hatte sich ja auch irgendwie gebessert übern Tag.

Mittwoch dann wurde ich wieder stellvertretend für den Kollegen abgerufen .. aber so GANZ blöd! Was hab ich mich über den Abteilungsleiter geärgert mit seiner blöden Art! Ist es sooo schwer zu sagen:“Könnten Sie bitte zur Besprechung dazukommen, wenn der Kollege krank ist, Frau Barbarella?“ und dass vielleicht mal ne halbe Stunde vor dem Termin? .. nein, da muß man anrufen, wenn die Besprechung schon anfängt und sagen:“Sie, Frau Barbarella, schicken Sie doch mal IRGENDJEMAND (!) vom Sachgebiet in die Besprechung her, damit wenigstens IRGENDEINER von ihnen das hier mitbekommt?“ .. toll. IRGENDEINEN! Muß auch eh nichts können – bloß da hocken und zu hören. Danke, echt ey! Was ist denn DAS für ne Art, einen anzusprechen?! Voll respektlos. Stimmt doch! Hätte am liebsten die Putzfrau geschickt. Okay – haben wir keine im Sachgebiet .. aber echt! Was bitte ist DAS denn für ne Art?! Und dann einen nicht rechtzeitig einladen können – aber dann Sachen vom Sachgebiet abfragen! Ich fands echt unverschämt und war tierisch angepisst! Am Abend war wieder ein Treffen mit meinem Bürgerengagement.  Doch teilweise hatte ich mich unterm Tag echt nicht so ganz gefühlt .. habe vorsichtshalber schon bei meiner Freundin (mit der ich Donnerstag Abend verabredet war) vorgefühlt, dass ich vielleicht nicht komme. Aus Gesundheitsgründen.. Naja.

Donnerstag dann fand ich ganz doof. Nase immer noch zu – und ich hatte Bammel vor einer Besprechung am Nachmittag. Zudem mußte ich früh raus wegen Massage. Eigentlich wäre das ja schön – aber das frühe Aufstehen dazu vermiest es mir immer ein bißchen. Um halb elf war ne andere Besprechung (eigentlich mein Projekt betreffend) zu der dann allerdings mein Kollege in der Funktion als „Vorgesetzter“ ging. Der war nämlich wieder gekommen. Und sah brutal schlecht aus. ER ist auch nach dem Gespräch wieder heim. Zurecht! Hätte gar nicht erst kommen sollen – gesundheitlich gesehen. Geschäftlich gesehen war ich echt froh, dass er da war und bei dem Gespräch. Obwohl es (im Nachhinein gesehen) wahrscheinlich fast besser gewesen wäre, ich wäre hin.. Ach egal. Mir ging es insgesamt gar nicht so schlecht übern Tag – die Besprechung Mittags ging auch irgendwann rum und war nicht sooo schlecht. Obwohl sich noch ein heftiger Patzer vorher gezeigt hat, so dass ich noch etwas ins Rotieren kam, war der Tag echt soweit okay. Besonders wegen dem Abschluß: Ich traf mich doch mit meiner Freundin – und es war total schön! Mit drei Cocktails intus (wobei ich die ersten zwei echt NULL merkte!) kam ich gegen Mitternacht heim. Fein gelaufen alles!

Heute am Freitag begann der Tag auch wieder mit den üblichen morgendlichen Nasen-putz-Orgien. Ich wundere mich immer, was für Mengen aus dieser Nase rauskommen können! *seufz* Auch heute hatte ich nen Termin – um halb zehn mit dem Juristen. Ging flucks. Doch insgesamt hatte ich heute echt besonders die Nase voll! Im Büro fühlte ich mich ziemlich überfordert und allein gelassen und mußte allem möglichen hinterher rennen.. Und ich hatte das Gefühl, dass ich ne Großpackung Tempos verbraucht hab! Wahnsinn! Nach dem Mittag wurde dann alles irgendwie besser: Hab einiges geklärt – mit dem Jurist, mit Kollegen, mit sonstigen Leuten .. und auch zwei Dinge, die da immer gelauert haben, wegarbeiten können mit diesen Infos. Eine dritte Sache sollte auch noch den Absprung schaffen. Ja, alles wird irgendwie besser.

.. nur die Nase nicht. Die röchelt immer noch etwas rum.

Und was heute ansteht? Meine Schwester ist da. Also geht es zu Mama – udn vorher wird noch im Baumarkt eine Glühbirne gekauft, damit wir die ersetzen können.. Also eigentlich freu ich mich. Doch irgendwie bin ich auch echt geschafft. Die Woche war viel los.

… und nächste Woche?! .. naja – der Kollege hat angerufen: Er ist noch die komplette nächste Woche krank zu hause!

Horror! Also noch ne (noch mehr) unterbesetzte Woche. Und ich werde wohl wieder für ein paar Besprechungen abgeordnet.

Mann – kein Wunder hab ich die Nase (immer noch) voll!

Es war eine regelrechte Erleichterung, als ich mich am 21. August (also einen Tag nach meinem letzten Eintrag) zum Orthopäden vorwagte und der mich spontan bis Ende der Woche krankgeschrieben hat. Er wollte eigentlich noch länger, aber ich habe gesagt, dass ich keinesfalls in der nächsten Woche krank sein will – da sei ich doch Betreuerin bei der Kinderspielstadt!

Und auch so konnte ich mit der Krankschreibung nicht viel anfangen – war völlig neben mir. Ich torkelte wie im Nebel ins Büro und aß eine Suppe und schließlich vertraute ich mich der Vorzimmerdame an, dass ich krankgeschrieben worden sei und nicht wüßte, was tun! Ignorieren und trotzdem bleiben? Gehen? Aber das geht doch nicht – ich fühlte mich so unter Druck! Und dann heulte ich wie ein Schloßhund los. Ich war einfach nur noch fertig. Die Vorzimmerdame fackelte nicht lang rum und sagte, ich solle sofort gehen – keine Widerrede! Sie würde das schon meinem Chef sagen. Und ihm auch Bescheid geben, falls er ne dumme Bemerkung machen würde! Ich schlich also heim – und war sowas von erleichtert, dass ich erst mal nimmer ins Büro gehen mußte. So erleichtert, ich hätte gleich in der Bahn weiterheulen können. Daheim bin ich auf die Couch gelegen und sofort eingeschlafen und erst Stunden später wieder aufgewacht.
Warum schafft mich dieser Job so?? Ich bin doch eigentlich nicht blöd, doch irgendwie scheint sich alles in mir zu sträuben, wenn ich dort hin soll.

.. insbesondere jetzt, wo meine Kollegin weg ist, erscheint es mir unerträglich. Wahrscheinlich, weil ich wieder Blut geleckt hab an „Spaß an der Arbeit“ und aus der totalen Stumpfheit rausgerissen wurde..

Die nächste Woche war auch spaßig … auch wenn es durchaus auch mit Stress verbunden war. Aber halt irgendwie anders. Und nicht dauernd dieses „auf die Uhr gucken und hoffen, dass der Tag bald rum ist“. Doch eigentlich: Warum soll der Tag rum gehen? Auch auf die Abende freu ich mich selten … fühle mich so „gedämpft“ in allem. Und irgendwie immer wieder dieses „alles zu viel“. War schön, endlich mal wieder n bißchen durchatmen zu können. Manchmal denke ich, ich bin wie einer dieser Fische, bei denen das Aquarium verkleinert wurde – und später, wenn die Scheibe wieder raus ist, schwimmt er immer noch nur im begrenzten Raum,. damit er sich nicht wieder die Nase an der vermeintlichen Grenze aufschlägt. Tut ja weh.

Tja – ab Donnerstag hatte ich dann Halsweh, was sich über das Wochenende mit Schnupfen und allem, was dazu gehört immer weiter steigerte. So hatte ich Montag einen guten Grund, weiterhin daheim bleiben zu dürfen. Zuerst bis Mittwoch, dann die ganze Woche. *uff*

Wahnsinnig glücklich war ich natürlich trotzdem nicht. War ja auch wirklich krank und fühlte mich nicht auf dem Damm – ist ja dann schließlich kein Urlaub… trotzdem gab es auch immer wieder Lichtblicke. Zum Beispiel, als Mama zu Besuch kam mit der guten Nachricht, sie müsse keine weitere Zahn-OP machen. Gott sei Dank! Hatte auch zwei Termine bei der Psychiaterin. Aber die geht mir irgendwie auf den Zeiger.

Weiß ich selbst, dass ich Depressionen hab. Oder depressive Verstimmungen oder irgend so was. Merk ich doch .. schickt mich bitte endlich in die Klinik und holt mich aus diesem scheiß Leben raus. Ich will einfach nur noch meine Ruhe.

Es macht keinen Spaß, regelmäßig ins Loch zu fallen. Und immer wieder am gleichen Punkt zu enden:

Was soll das Ganze? W ist der Sinn meines Lebens? Wozu das alles? Für wen oder was soll ich denn bitteschön irgendwas machen … ist doch alles sinnlos.

Klar brauch ich ein Ziel … doch wenn man seit Jahren eins sucht und keins findet, resigniert man eben irgendwann.

Fühl mich unfähig, klein und schwach. Und fett bin ich noch dazu. So viel wie jetzt, hab ich nie gewogen. Bin entsetzt. Barbarella ist nun dreistellig … darf wohl nicht wahr sein. 😦

War zwar gestern bei ner lustigen Selbsthilfegruppe – doch ob mir das wirklich hilft? Ob ich mir wirklich helfe?.. keine Ahnung.

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