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Gestern hab ich noch motiviert den Jammer-Stop als tolle Sache gesehen.

Heute hab ich abgrundtief schlechte Laune.

Nein, ich jammere nicht – dafür bin ich viel zu genervt, sauer, wütend, frustriert.

Oder ist das schon gejammert?!

Keine Ahnung.

Oder ist der Jammer-Stop die Auswirkung, dass ich heute so besch* drauf bin?

… auch keine Ahnung.

Grrrrrrrrrrrr….

… läuft wohl nicht so gut, das Ganze!

 

Edit: Hab mir jetzt mal zwei Base-Tabletten rein gezogen .. vielleicht hilft es ja..

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Also wenn das so weiter geht:

2018 – geh weg – Du bist SCHEISSE!

Viel zu viel Rummel und Stress .. so war das NICHT geplant! *zornigaufstampf*

Irgendwie geht mir das dauernde Auf und Ab auf den Sack…

Dauernd wird irgendwo wieder ne Bremse rein gehauen!

Gerade wollte ich ne Überweisung machen ins Ausland .. mööööb! Geht nicht! Muß ich mich erst für freischalten lassen. Geht aber frühestens morgen.

*knirsch*

Wäre ja auch zu einfach schön gewesen, wenn ich einfach mal irgendwas erledigen könnte, dass es dann auch einfach erledigt IST – und nicht noch nen riesigen Rattenschwanz hinter sich her zieht.

Also irgendwie kommt nichts, nichts, nichts bei mir vom Tisch!

Im Büro wird es immer nur noch mehr und wenn ich was erledigen will, dann kann ich sicher sein, dass iiiirgendetwas fehlt oder ne bescheuerte Nachfrage kommt, die wieder irgendwas auslöst und ich es deswegen DOCH nicht fertig bekomme..

*grrrrr*

Oder die Dinge sind einfach von der Sache her so, dass sie in der Luft hängen. Wie jetzt auch mit der Pflege von Mama. Gut, wir haben den Termin beim MDK und inzwischen hab ich noch einen ambulanten Pflegedienst organisiert. Also einen Termin mit dem ambulanten Pflegedienst. Doch dann brauchen wir noch einen Verordnungsschein für die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe vom Hausarzt, damit die Medikamentengabe von der Krankenkasse übernommen wird. Wäre ja jetzt viel zu einfach, das direkt beim Hausarzt zu bestellen – nein! Wenn das HEUTE bestellt wird, aber erst ab 21. April erfolgen soll, dann würde das ja komisch kommen… also soll ich das später machen. Wieder was, was irgendwie erledigt ist, doch trotzdem nicht erledigt ist, weil es noch was nachzieht.

Oder, dass mir der Laptop für die Mikrozensusinterviews einfach nicht zurück gegeben wird. Er ist in Reparatur und ich sollte den jetzt mal langsam haben für die Interviews! Wenn ich die scheiß Interviews jetzt mit den Formularen machen soll, brauch ich zum einen doppelt so lang und zum anderen können da Fehler entstehen. Das nervt mich unendlich!

Warum ist alles so kompliziert?!

Und selbst Dinge, die doch eigentlich einfach sind, werden verkompliziert!

Ich mag nimmer! 😦

Na gut – manches klappt doch.

Zum Beispiel hat mir die Bücherei ein Buch verlängert, obwohl es eigentlich nimmer ging. Ne Woche drauf nutzt mir schon was. Ist übrigens Die Fettlöserin .. das wollte ich jetzt schon auch mal lesen, wo es doch von so vielen mit Fettlogik überwinden verglichen wird.

Und dass meine Schwester den Termin mit dem MDK ausgemacht hat – und ich mit dem Pflegedienst.

Und dann hab ich noch vom Juristen was ohne Änderungen zurück bekommen .. YEAH! Mir wurde dann auch umgehend der Vertrag gebunden und ich hab ihn sofort zur Unterschrift weiter gegeben. Das ist schon auch toll .. denn diese Vereinbarung dümpelte gefühlt seit 2014 in unterschiedlichen Varianten rum.. Und nun kommt er (unglaublich!) doch mal vom Tisch!

Naja – nur hatte ich leider auch ein unerfreuliches Gespräch heute. Ich mag es nicht, wenn die Leute unzufrieden sind und dann Forderungen stellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht durchsetzen kann. Ich wüßte nicht, wie ich das hinbekommen soll.. Auch wenn ich ihr Anliegen verstehe. Und ich die Leute an sich auch mag..

Andersrum hat mich heute eine Kollegin abgeschirmt in einer Besprechung. Sie meinte, ich brauche da nur hinkommen, wenn Bedarf ist und ich solle einfach nur auf Abruf sein. Ich wurde aber nicht von ihr abgerufen. Und damit wurde mir ein weiteres unangenehmes Gespräch erspart. Dafür bin ich ihr echt sehr dankbar. Mit dieser Kollegin arbeite ich eh sehr gern zusammen 😀

Mit meiner anderen Kollegin auch – die hat mich mit Schokolade gefüttert, als ich frustriert zu ihr bin. Dafür hab ich ihr auch beim Formulieren eines Plakates geholfen und vorher beim Verrücken eines Schrankes..

Und ich hab endlich ne Terminabfrage für ein anderes Gespräch, vor dem ich etwas Bammel hab, raus geschickt. Nun liegt es zumindest nimmer an mir *grins*

Außerdem hatte ich ne echt tolle Mittagspause mit meinem Kollegen. Wir waren lecker essen!

.. einziger Nachteil: Ich hab hinterher ne Gräte im Hals stecken gehabt. Übrigens kitzelt die immer noch leicht da hinten – hoffentlich löst die sich bald! 😦

Ja, ja .. die Gräten des Lebens, die einem so im Hals stecken bleiben.

Und trotzdem so im Resümee ist der Tag durchaus nicht NUR blöd, sondern auch mit einigem Schönen und erfolgreich Absolviertem durchzogen… Und genau betrachtet, war der Tag auch echt nicht langweilig, sondern war schon einiges geboten..

.. und ich bin heute ja ECHT mitteilungsbedürftig! Schon mein dritter Eintrag .. und der Tag hat ja noch vier Stunden – wer weiß, was ich noch alles schreibe 😉

Als ich Freitag Abend heim kam, waren neun Anrufe auf meinem Anrufbeantworter. Allesamt von Mama. Der erste war von acht Uhr morgens. Okay. Aber die nachfolgenden acht waren im Laufe einer halben Stunde im Abstand von wenigen Minuten. Immer Mama, dass es ihr schlecht ginge und ich zurückrufen soll – der letzte Anruf war der kläglichste:„Barbarella, ich bin gestürzt und kann nicht mehr aufstehen!“ Natürlich hab ich gleich mal angerufen, doch das war ja auch schon vor ner Stunde oder so gewesen..

Ich hab angerufen – Mama sagte mir, sie hätte den Notruf gedrückt, weil sie nicht mehr aufstehen konnte und die hätten ihr aufs Klo geholfen und dann wieder auf die Couch gelegt und wären dann gegangen. Und sie könne nun nicht mehr aufstehen und (Mamas Mantra der letzten Tage):„Was soll ich jetzt tun?“

Ich war spontan stinkesauer – und wusste sorfort was tun! Ich rief sofort beim Notruf an, wie die denn bitte eine hilflose Frau in der Wohnung zurücklassen können!!! Die meinten dann, sie hätte auf die Couch gewollt und das hätte sie gemacht.

Ich rief meine Schwester an und sie meinte, Mama hätte mit ihr telefoniert … während unseres Telefonats, rief Mama auf meinem Handy an. Das hab ich weg gedrückt und zu meiner Schwester gesagt, ich fahre jetzt sofort zu Mama und schau mir die Lage vor Ort an.

Also ich dort ankam, telefonierte Mama mit meiner Schwester. Sie sah wirklich erschreckend kümmerlich aus und ich sagte ihr, wir fahren jetzt ins Krankenhaus. Punkt. Und dass wir die Sachen packen. Mama meinte, das müssten wir doch nicht tun – und da wurde ich (völlig entgegen meiner normalen Natur, dass ich meinen Mitmenschen meist oft den Willen lasse und selten dagegen halte) SEHR energisch! „Wir packen jetzt Dein Zeug! Dann haben wir es gleich, falls Du dort bleiben musst!“ Mama meinte, ich könne die Sachen ja nachträglich bringen, falls das so sei. Das machte mich endgültig sauer:„Schluss jetzt! Ich fahr hier nicht hin und her und hole nachher noch Zeug! Wir nehmen das jetzt mit – und wenn Du wieder heim kommst, kann packen wir es hinterher einfach wieder aus.“ Da ergab sich Mama dann ihrem Schicksal – und ich sammelte die Sachen nach ihren Anweisungen zusammen. Zwischendrin brachte ich sie hin und wieder zur Toilette – sie war wirklich nicht fähig, sich ohne Rollator zu bewegen (und selbst mit nur schleppend!) .. und Mama ist bis vor zwei Wochen noch fröhlich und ohne den geringsten Gedanken an einen Rollator durch die Gegend gehüpft! Das war echt erschreckend! Letztes Wochenende hat sie ihn noch nicht benutzt, auch wenn der Nachbar ihn ihr da schon geschenkt hatte.

Der Weg ins Auto brauchte dann ne Weile mit dem Rollator und beim Krankenhaus hab ich erst mal von drinnen nen Rollstuhl geholt, damit ich sie reinschieben konnte. Bei der Aufnahme (es war inzwischen dreiviertel eins) warteten wir über ne Stunde bis wir endlich bis zum Arzt kamen – dabei waren wir die einzigen, die dort warteten! Inzwischen war auch Schnüggel da. Er war auf seinem Weg von der Schweiz direkt ins Krankenhaus gekommen. Mama ächzte und stöhnte vor Schmerzen, wurde dann noch geröntgt und bekam eine Infusion mit Schmerzmittel – und gegen drei wurde dann entschieden: Sie bleibt im Krankenhaus. Ich war echt erleichtert. Denn ganz im Ernst: Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Mama in diesem Zustand allein in ihrer Wohnung sein konnte.

Völlig erschossen kamen wir dann irgendwann nach vier Uhr nach Hause.

Und ich bin stinksauer auf den Notruf! Wie kann man bitte eine derart hilflose Frau allein daheim in der Wohnung lassen – selbst wenn die im (offensichtlich nicht zurechenbaren Zustand!) sagt, dass sie „auf die Couch“ möchte?! Ich meine: Hallo?! Wir zahlen 90 Euro im Monat für den Scheiss! Da muss doch wohl mal mehr drin sein, mich zu kontaktieren, als nur, um mir zu sagen, ich solle zu meiner Mutter sagen, sie solle nicht dauernd den Notruf drücken!! Da muss doch auch mal ein Anruf drin sein, wenn man erkennt, dass eine Frau hilflos in der Wohnung sitzt, dass man einen da anruft. Und nicht einfach wieder geht!! Unmöglich – echt!

Den Samstag war ich den ganzen Tag ziemlich platt. Trotzdem sind wir natürlich zu Mama – haben das ein oder andere in meiner (und Mamas) Wohnung gemacht, ein Päckchen bei der Post geholt, gewaschen und so Zeug –  und natürlich  Onkel und Nachbarn informiert, dass Mama im Krankenhaus ist. Und abends hatte ich dann Theater. Ich hatte ja echt den ganzen Tag null Bock zum Spielen, eben weil ich so erschöpft war. Und dann waren noch zwei Wochen Pause gewesen – und ich hatte null in den Text geschaut bisher.

Doch es war echt ne tolle Vorstellung – wir hatten ein super Publikum und waren natürlich alle hellwach und voller Esprit! 😀

Und beim Schlussapplaus sah ich im Publikum Mamas Vermieter mit seiner Lebensgefährtin .. Hey, da hab ich mich aber gefreut 😀 Wir sind noch ne Weile zu den beiden gesessen und haben geschwatzt. Und wir haben noch tolle Tipps von ihnen bekommen wegen Mama, denn bei der Mutter vom Vermieter lief es ganz ähnlich.

Im Anschluss sind wir noch schnell einkaufen gegangen. Hoch lebe REWE, der bis 24 Uhr offen hat – auch am Samstag!

Heute plane ich einen ruhigeren Tag – auf jeden Fall ein Spaziergang, hab gestern gesehen, wie schön schon die Blümchen rauskommen und da möchte ich etwas in der Natur auftanken. Und natürlich n Besuch bei Mama. Und mein Robbie ist auch schon durch das Schlafzimmer geflitzt. Ich nehme jede mechanische Hilfe beim Haushalt in Anspruch, die sich mir bietet 😉

Und ein bisschen muss ich runter kommen .. morgen geht es schon wieder ins Büro, der erste Termin ist um neun – und überhaupt drängeln sich auch schon wieder die dringenden Projekte… Nerv! Das macht mich ganz schön ängstlich, dieser Druck im Büro..

.. Kalorien zähle ich trotzdem! Da bin cih echt stolz drauf! Und auch wenn ich gestern mit 106% etwas im Plus war, bin ich sehr stolz auf mich. Ohne Aufschreiben hätte ich VIEL mehr gegessen … ich hab nämlich echt nur aufgehört, weil ich den Überblick behalten hab über die Kalorienzufuhr..

Hab übrigens gestern in der Post en paar Karten mitgenommen … diese hier finde ich gerade besonders passend ;D

wenn-dir-das-leben-einen-arschtritt-gibt

… und diese hoffnungsfrohe Karte hier mag ich auch sehr gern 😀

glueckliche-wendung

Letztlich ist das eh so meine Grunddenke:

Alles wird gut.
Irgendwie wird letztlich schon alles gut werden.. 😉

Die letzten Tage hänge ich durch, seelisch trage ich Halbmast, körperlich – ach, irgendwie auch.

Ich bin unglücklich .. schon wieder Silvester, schon wieder ein neues Jahr. Und ich hab das Gefühl, einfach nicht zu wissen, was ich mit meinem Leben machen soll. Außer siechen und Tag für Tag leben und gar nicht wissen, warum. Und zu sehen, was andere Tolles aus ihrem Leben gemacht haben oder gerade machen. Aber die sind ja auch noch jung. Ich alte Schachtel kann nichts mehr machen.

Hab gerade bei Erzählmirnix einen Gastartikel über Fettlogik – Chaoslogik – Lebenslogik gelesen .. ja irgendsowas ist das wohl auch bei mir. Am Anfang hab ich den Artikel dann auch superinteressiert gelesen und mich da sehr wiedergefunden. Irgendwann war es mir nur noch zu viel Geschriebenes, konnte ich nimmer gedanklich beim Text bleiben, sondern nur noch denken „Ist das jetzt bald aus?“ So ganz extrem fiel mir der Bruch auf bei „Ich mag es, wenn mein Kind sich aufgeregt…“ Mein Kind. 40. Okay. Auch einer von denen, die es geschafft haben. Interesselevel sinkt auf etwa Null. Vorher merkte ich schon eine Abschwächung bei „Und jetzt bin ich 40. Habe einen Beruf (…), eine Familie und …“ . Ist 40. Hat Familie. Dann ist doch schon alles okay.

Ich merke, wie ich aggressiv werde während dem Schreiben..

Das trifft voll meinen wunden Punkt, der über Silvester (da der Grundstress abflachte) immer wieder sichtbar wurde.

Ich fühle mich ungeliebt. Und ich weiß, dass ich damit Schnüggel Unrecht tue, denn er liebt mich. Zumindest sagt er das. Und er verhält sich auch so. Und so wie ich mich verhalte, werde ich ihn irgendwann verlieren. Ich hätte ihn manchmal über die Feiertage einfach schlagen können. Einfach so. Weil er so leise, sanft und harmlos ist. So unschuldig .. und langweilig. Das alles provoziert mich irgendwie.

Ja, und irgendwie bin ich auch voll in Weltuntergangsstimmung. Und dass schon seit Tagen. Vielleicht nicht ununterbrochen und durchgehend. Doch unterschwellig ist es immer dabei.

Ja, bestimmt spielt die Ungewissheit, wie es im Job nun weitergeht mit rein. Auch das Vorstellungsgespräch morgen macht mir Angst. Obwohl es mir egal sein sollte. Es wird sich eh was ändern, egal, ob ich den Job bekomme oder einen neuen Chef bekomme. Doch genau das ist es ja: Das Wissen, dass alles so ungewiss ist in der Zukunft – egal, was kommt! Und zu allem Übel: Ich weiß nicht mal, ob ich mir den Job wirklich zutraue oder nicht. Und wenn ich dann solche Durchhänger habe wie jetzt … das geht doch nicht!

Ich habe eine (Traum)Vorstellung von mir, jung, fit, lustig, klug, belastbar, fröhlich, aktiv und .. einfach ideal zu sein!

Doch im Moment fühle ich mich eher nur „und … einfach“. Wenn’s hoch kommt.

*heul*

 

Und überhaupt .. was mich auch aufregt:

Der Spruch: „Ach – die Kinder sind ja jetzt groß .. da brauchen wir keinen Baum mehr.“

Leute, könnt ihr solche SCHEISS Sprüche mal bitte lassen?! Ich fühle mich damit abgewertet!

Darf ich – ohne Kinder – keinen Baum haben? Hab ich keine Berechtigung, mich an einem Weihnachtsbaum zu erfreuen .. einfach nur für MICH?! Muß mir nun auch noch unter die Nase gerieben werden, dass ich nicht nur kinderlos bin sondern dann auch bitte schön BAUMlos (und am besten überhaupt FREUDLOS) zu sein habe?!

Das ist das reinste kidshaming! Echt! Bei fatshaming drehen die Leute gleich durch, dass man sowas nicht machen sollte – sogar Dünne … doch kidshaming ist total okay. „Warum hast DU denn eigentlich keine Kinder?“ Warum HAST Du denn welche?! Muss es unbedingt mehr von DEINER Sorte geben, oder was?!… fick dich doch selbst, Du Arschloch!

Eigentlich sollten Leute erst mal nen Arschlochtest bestehen, bevor sie sich vermehren dürfen sollen! *grrr*

Ach .. Menno. 2017 .. Du kotzt mich an. Ich werd ganz kirre in der ruhigen Zeit zwischen den Jahren. Wird Zeit dass der Alltagsstress losgeht, damit ich keine Zeit mehr habe, mich zu fühlen.

 

 

… hm. Der ganze Artikel ist wesentlich wütender, als ich es zu Beginn jemals gedacht hätte.

 

 

Ich bin für ein umweltverträgliches Verhalten – mehr noch: Ich bin für ein umweltschützendes Verhalten.

Nicht nur deswegen fahre ich seit Jahr und Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – unter anderem auch täglich zur Arbeit.

Nun gibt es ja seit Anfang des Jahres, also Januar 2016, den Feinstaubalarm. Dadurch ist man aufgerufen, seinen „Komfort-Kamin“ (hab ich nicht) nicht zu benutzen und sein Auto stehen zu lassen zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel (mach ich eh üblicherweise, wenn ich in Stuttgart unterwegs bin). Somit bin ich in dem Sinne, eh ein nicht-Feinstaub-Produzierer. Oder Feinstaubverursachsparer oder was weiß ich. Und das ganzjährig – wohlgemerkt! Ich nutze nämlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel, wenn KEIN Feinstaubalarm ist – wie zB den ganzen Sommer, in dem das aus irgendeinem Wetterlagegrund nicht „Saison“ hat.

Seit die „Saison“ nun wieder begonnen hat, wird auch dauernd wieder Feinstaubalarm ausgerufen. Ehrlich gesagt: Ich hab das Gefühl, es ist öfter Alarm als nicht! Vielleicht geht das anderen Leuten nicht so – mir persönlich geht es langsam auf den Sack! Und zwar gewaltig! Dabei könnte es mir ja egal sein, denn ich fahr ja eh nicht mit dem Auto nach Stuttgart rein. Aber dieses dauernde ALARM-Getue find ich schon nervig.

Abgesehen davon: Leute, die normalerweise die Luft verpesten, dürfen während dem Feinstaubalarm zum reduzierten Preis fahren (Kinderticket) und Leute, die ganzjährig den „Alarmvorschriften“ genüge tragen (= eine Jahreskarte haben) dürfen – Achtung! – umsonst auf den Fernsehturm während dem Feinstaubalarm. Einmalig und allein. Super Deal, Leute – echt! Da ich eh im Durchschnitt alle 20 Jahre mal auf den Fernsehturm geh, ist das echt, echt, echt n wahnsinnig reizvolles Angebot, was ihr mir da macht. Und es ist ja auch ne tolle Verbindung zum Luftschutz. Von da oben seh ich bestimmt die fein(staubig)ste Staubdunstglocke über Stuttgart – sprich: Tolle Aussicht!

Wer denkt sich sowas aus?!

Ehrlich – ich als Jahreskartennutzer komme mir verarscht vor!

Die Leute, die normalerweise ganzjährig verpesten, haben die reelle Vergünstigung – und ich das Nachsehen .. ach ne .. die Aussicht. Oder soll ich etwa auf den Fernsehturm, weil ich dann besser über dem Unsinn drüberstehen kann?!

Und mal im Ernst: Das dauernde Alarmausgerufe erlahmt wirklich jeden noch so starken Feinstaubalarmmuskel, meiner Meinung nach. Beispielsweise haben wir jetzt seit 21. November mit gerade mal 2 Tagen (!) Unterbrechung durchgehend Feinstaubalarm, also seit bald drei Wochen! Ende im Moment noch offen.

Das läuft nämlich meiner Meinung nach wie beim zu oft „Der Wolf ist da!“-Schreien des Hirtenjungen im Märchen: Irgendwann reagiert halt einfach keiner mehr und nimmt das nimmer ernst, wenn man dauernd Alarm macht!
Auch wenn (im Gegensatz zum Märchen) keine Lüge und Langeweile der Auslöser des Feinstaubalarms ist, find ich trotzdem: Es härtet einfach ab.

Revolutionärer Barbarella-Vorschlag:

Macht es doch lieber andersrum:

Animiert die Leute, dass es NORMAL ist, die Umwelt (und damit die Feinstaubwerte) zu schonen, verbessert die unsäglichen öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart, macht die Fahrpreise attraktiv … und ruft einfach alternativ dazu ein paarmal im Jahr für ein paar Tage die Luftversautage aus! Da dürfen die Leute dann mit fetten Baggern durch Stuttgart preschen und hemmungslos mit Staubwerfern (analog zu Wasserwerfern oder Laubbläsern, je nach Vorliebe) um sich pusten .. Staubmaske für Teilnehmer inklusive!

DAS wäre zumindest ehrlich!

… echt ey!

Boah .. was reg ich mich über die Verunglimpfung der deutschen Sprache auf!

Was ist das für ein komischer neuer Gebrauch?

Neulich in der Bahn sagt ein Kind so zu seiner Mutter: „Mama, darf ich ein Brot?“

.. und ich denke:„Hä?! Darf ich ein Brot … was?!!! Kaufen? Essen? Haben? Aus dem Zug werfen? Zerbröseln? Nach Dir werfen?“

Die Antwort der Mutter hätte meiner Meinung nach auch genau das sein müssen!

„Darfst Du ein Brot .. WAS??“

.. an die wirkliche Antwort der Mutter erinnere ich mich übrigens nimmer. Die war aber definitiv nicht meine Wunschantwort.

Also schlimm genug, dass offensichtlich dem Nachwuchs kein Deutsch mehr vermittelt wird (wie sollen die Kinder es dann besser wissen?) .. doch heute bekam ich eine geschäftliche (!) Mail ist der stand:

„Die Kopien dürfen Sie gerne in den Papierkorb.“

Die Kopien darf ich gerne in den Papierkorb?!??? Äh .. WAS?

Ist das jetzt zu viel da noch ein „werfen“ oder „schmeissen“ oder „tun“ oder „entsorgen“ dahinter zu setzen, damit da ein ganzer Satz steht??

Die Kopien würde ich Dir gerne in den Arsch STOPFEN (mit drei Ausrufezeichen!!!), wenn ich so ein Deutsch jetzt auch noch im Büro  lesen muß!!!

Schlimm genug, dass ich in der Bahn immer so ein Gemuffel wie „Bin in Bahn“ (in DER Bahn, Spakko!!) oder „Geh zu Post“ (zu DER Post oder auch zuR Post, Idiot!!) oder „War bei Training“ (bei DEM Training oder beiM Training, Hirni!!) hören muß, weil es modern geworden ist, die Artikel weg zu lassen .. doch dass jetzt immer mehr ganze Verben wegfallen, das verkrafte ich echt mal gar nicht!

Da könnte ich echt!

.. ja, nach dem neuen Deutsch steht da oben ein kompletter Satz und ist alles gesagt.

Ich hab voll die Krise!

Mir fiel gestern ein, dass ich ja ncoh den Internationalen Führerschein brauche für meine USA-Reise.. Hab ich also gestern auf dem Reisebüro gefragt => muß ich aber beim Landratsamt holen (eigentlich logisch! War wohl irgendwie im Bann des „Internationalen Studentenausweisses“, den ich vor hundert Jahren damals bei meiner vorletzten USA-Reise zusätzlich zum Internationalen Führerschein gehabt hab und somit im Reisebüro gemacht hab (stand da nämlich in der Scheibe des Reisebüros) – aber natürlich bekomme ich heute keinen Internationalen Studentenausweis mehr… *grins*).

Heute also schau ich auf der Seite des Landratesamtes .. und was steht da?

Voraussetzung: Nationaler EU-Kartenführerschein

… WAAAAS?! Les ich das richtig?!

Muß ich jetzt etwa auch noch meinen normalen Führerschein in so einen DRECKS Kartenführerschein umschreiben lassen, oder was?!

Ich natürlich SOFORT und unverzüglich auf 180 .. und angerufen bei dem Amt.

Und es ist tatsächlich so!

Ich brauch so einen sch* KARTENführerschein, damit die mir nen Internationalen Füherschein ausstellen! *Behördentussi nachäff* „Ist gesetzlich vorgeschrieben..:“

Das mach ich nicht.

Ich will das nicht!

Ich hab keinen Bock auf so einen drecks Kartenführerschein! Mit so nem scheiß häßlichen biometrischen Foto! Ich bin stolz auf meinen Führerschein udn liebe mein Führerscheinfoto!

… ich geh mit meinem ganz normalen rosanen Führerschein in die USA. FERTIG!

.. bin stinksauer und bockig!

Heute hab ich es ziemlich deutlich gemerkt:

Den Teufelskreis der Frustration

Morgens schon wieder mit Rücken- / Nackenschmerzen aufgewacht. Die hatte ich gestern schon – waren kurz weg, als ich bei der Massage war, doch recht schnell wieder da.

Aua!

Ja, meine Arbeit ängstigt mich etwas. Und die Angst sitzt bekanntlich im Nacken.

.. aber gut – das eine hat sich eh von selbst erledigt, somit mußte ich nur weiter den Vertrag ausarbeiten.

Dann hatte mittags mein Chef keine Zeit, wie eigentlich ausgemacht – ich hab mich dann auf was anderes, wo ich auf die Zuarbeit der Kollegin warte, gestürzt, und da bei ihr nachgefragt. Und was passiert? Ich bekomme von ihr NICHTS geliefert – aber ewig viele neue Anfragen zu was ganz anderem aufgedrückt! *nerv*

.. eigentlich hätte ich gern was VOM Tisch und nicht tausend neue Sachen drauf.

Bin dann frustriert zum Kühlschrank. War natürlich nichts drin – ich hab ja auch fast nichts rein getan. Nur ein Kokosnusswasser. Das war schon mal was. Und n Vanilleeis von der Kollegin. Das ist zum Abschuss frei gegeben. Hab ich dann auch gegessen. Bin trotzdem noch gut in meinen Kalorien – gerade mal 41% des Tagesbedarfs.

Trotzdem frustig.

War eh schon vorgefrustet… zum einen hab ich mich selbst mal wieder zwischen Terminen eingepfercht, weil ich anderne das Leben nicht schwer machen will. Dadurch hab ich mir jetzt ne totale Hektik produziert.

Und die Krönung:
Erzählt mir einer, dass es überhaupt keine Intoleranzen gibt. Sei durch Studien belegt.

Ja klar nicht. Studiert doch, was ihr WOLLT, ihr Blöds – wenn sogar Schnüggel(!!) nen signifikanten Unterschied bemerkt, wie ich mich ernähre, dann ist das für MICH auch ein Studienergebnis! SELBSTstudium!

Bin echt stinkesauer!

Als ob es nicht eh schon scheiße genug wäre, selbst sowas zu akzeptieren, dass man ncith einfach alles essen kann und sich bei allem möglichen einschränken muß, gibt es echt überall Idioten, die sagen, man bildet sich alles nur ein. Und die sterben echt nie aus!

FAHRT ZUR HÖLLE!!!

…echt ey!

Ich hasse diese Umstellerei!

Bin völlig platt .. und total genervt.

… und wieso bitte, wenn man schon ne Woche später Ostern hat, macht man das nicht einfach ne Woche SPÄTER?!

Boah .. ich hab echt voll den Hals! 😡

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