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So fühle ich mich grad.

Soll ich froh sein, dass die Waage „erst“ bei 95 kg steht?

Anbetracht meines Süßigkeitenkonsum und meiner Fressanfälle ist das echt noch fast erstaunlich, wie „gut“ ich das Gewicht „halte“..

Hmm .. trotzdem! Mein Gewicht ist jetzt höher als vor nem Jahr 😦

Und es tröstet nur geringfügig, dass ich im Vergleich zu Anfang 2016 immer noch 10 kg abgenommen hab. Hab trotzdem aktuell einen BMI von 33,3 …*plärr*

Ich fühl mich plump und unbeweglich. Einfach wie ein Klops.

Dummerweise hab ich auch in meiner Zunge öfters ein „Klops“gefühl – und das macht mir wirklich richtig Angst! Ich bemerke auch, dass ich öfter mal Schluckbeschwerden habe. Ich verschlucke mich öfters. Ich beiße mir komisch auf die Zunge – und diese „rugelt“ manchmal unkoordiniert im Mund rum.

Ich bekomme langsam wirklich eine ziemliche Panik, dass ich bald auch nur noch angedickte Getränke und püriertes Essen zu mir nehmen kann. Wie Mama. Ob ihre komische Krankheit erblich ist, finde ich irgendwie nirgends richtig raus.

Manchmal komme ich mir schon vor wie eine Spinnerin. Auch kein gutes Gefühl.

Aber tatsächlich wäre es irgendwie doch viel besser, wenn ich mir das Ganze nur einbilde, als wenn ich wirklich Myasthenia gravis habe..

Vielleicht kommt daher meine gefühlte Reizbarkeit der letzten Zeit. Ich fühle mich irgendwie ziemlich zickig. Also auf jeden Fall hatte ich schon gelöstere Zeiten..

Vielleicht ist es auch einfach die anwachsende Anspannung im Büro, je mehr es auf den Ausschuss nächste Woche zugeht – und es halt einfach GAR nicht läuft, wie es soll! Nachbesserungen und Drama – das nervt gewaltig! Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht..

Und leicht auch nicht.

Das bestätigt mir ja meine Waage immer wieder, wenn ich drauf stehe.

… aber vielleicht ist dieses Gefühl von Zugeschnürtheit in der Kehle auch gewichtsabhängig? Möglicherweise wäre es besser, wenn ich weniger wiege?

Oder ist diese Rechnung ZU einfach??

*seufz*

Alles Kacke.

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Das war ja heute mal echt die Idee des Jahres!

Hab für heute ein Mikrozensusinterview ausgemacht – einfach, weil ich dachte, dann ist nächste Woche nicht so ne Hektik. Und ich hab für den Anschluss noch einen Terminvorschlag in einem anderen Bezirk gemacht.. weil ich da eh noch Selbstausfüllerformulare einwerfen musste.

Da die Bezirke etwas weiter voneinander weg liegen, überlegte ich, ob ich mit dem Auto fahre oder den Öffies – und weil ich ne Schwäbin bin, die Umwelt schonen möchte und Alltagsbewegung einbauen, entschied ich mich für die Bahn. Bin also mit Laptop und Formularen und hin und her in die Bahn, hab meiner Schwester, die heute zu mir kommt, noch geschrieben und dann einen Umschlag mit nem Formular vorbereitet .. und zwei Stationen vor Ausstieg noch an einem weiteren rumgemacht. Eigentlich war das etwas zu knapp und so hüpfte ich flott aus der Bahn und stopfte grad noch die Formulare im Rausrennen in die Laptoptasche.

Leider verlief das Interview nicht ganz wie gedacht. Die Dame war zwar sehr freundlich und nett – doch da die Sprachbarriere leider zu hoch war, brachen wir das Interview ab. Somit bekam die Dame das Formular zum Selbstausfüllen und ich versuchte noch weitere Haushalte (erfolglos) zu kontaktieren. Also gut – dann halt zum nächsten Bezirk. Ich wollte mir den Fahrplan aus dem Handy holen .. nur leider war da kein Handy! Nicht in der Hose, nicht im Rucksack, nicht in der Laptoptasche – und auch nicht im Wohnzimmer der freundlichen Dame, die ich extra nochmal aufsuchte.

Mist!

Mir war schnell klar, dass mein Handy bei meinem übereilten Ausstieg in der Bahn geblieben war.

Panik!

Jetzt war mir der Fahrplan mal egal, ich ging zur Bahn zurück und fragte dort beim Fahrer nach, ob ein Handy gefunden worden sei. Der fragte per Funk nach – doch es sei nichts abgegeben worden, hiess es.

Komplett frustriert fuhr ich zum nächsten Bezirk, um dort vor verschlossener Tür zu stehen.

NERV!

GANZ toll! Ich hab mein Handy verloren, weil ich gestresst und völlig sinnlos durch die Gegend gefahren bin, um jede Menge Interviews NICHT zu machen!

Und dazu noch:
Wäre ich mit dem Auto gefahren, hätte das nicht passieren können! Hätte ich da das Handy liegen lassen, würde es im Auto liegen – und vor allem hätte ich neben dem Auto fahren ja eh nicht irgendwelche Formulare ausgefüllt. Immer dieses blöde „Ich mach mal schnell noch“, um die Zeit besser zu nutzen!

Ich war sauer auf mich, meine Schusseligkeit, mein Verhalten im Allgemeinen und im  Besonderen – und überhaupt auf die Welt im Ganzen.

Frustriert fuhr ich nach Hause, nicht, ohne nochmal beim Fahrer meiner Linie des Verlustes nachzufragen. Zwecklos.

Zuhause betäubte ich mich erst mal mit ein bisschen fernsehen bis Schnüggel kam, dem ich sofort mein Leid klagte (und dem sofort klar war: DIeser Tag ist gelaufen! .. wie er mir später sagte). War er auch. Ich schrieb meiner Schwester auf Schnüggels Smartphone per WhatsApp, doch die reagierte nicht gross. Und dann trabte ich nochmal zur Bahn. Von diesem Fahrer erfuhr ich, wieviele Bahnen diese Linie befahren und er empfahl mir, dass ich einfach in jeder Bahn fragen sollte. Das würde so ca. 1,5 STunden brauchen, bis alles Bahnen durch sind, rechnete ich mir aus. Es war HÖLLEheiss und ich hölleschlecht drauf, fühlte mich fett und überhitzt und war verzweifelt. Ich ging also nach zwei Bahnen heim.

Dort war inzwischen meine Schwester – und ich berechnete mir mit Hilfe einer Exceltabelle, welche Bahn-Numemr denn die mit meinem Handy sein müsste, damit ich nicht 1,5 STunden lang Bahnen abpassen müsste..

Parallel dazu hatte ich es geschafft über meinen Netzbetreiber mein Handy zu orten. Irgendwo in der Innenstadt. Das klang schon mal nicht GANZ schlecht.. Denn anrufbar war das Handy auch noch. Es ging bloss keiner ran.

Ich trabte dann mal los, als „meine“ Bahn kam .. doch irgendwie kam die mir „fremd“ vor. Das war doch ein ganz anderes Modell gewesen, n dem ich zum Mikrozensus gefahren war, oder?

Nichts desto trotz durchkämmte ich die Bahn, nachdem ich die Fahrerin nach meinem Handy gefragt hatte. Und fuhr einfach zwei Stationen mit, weil ich nicht fertig wurde. Dann konnte ich zumindest auf dem Rückweg die nächste Bahn durchsuchen…

Doch als ich die nächste Bahn anfahren sah, stimmte die berechnete Bahn-Nummer nicht!

Wie jetzt??

Der Typ hatte mir offensichtlich eine falsche Anzahl von Bahnen genannt – damit war natürlich meine ganze Rückrechnerei Schrott – und somit liess ich mich heimfahren und ging wieder an meine Exceltabelle.. Meine gesuchte Bahn war die von dem Fahrer, von dem ich den Tipp mit dem „frag mal alle Bahnen der Linie durch“ hatte.

Inzwischen waren meine Nerven auch schon sehr dünn und ich kein angenehmer Zeitgenosse mehr für mein Schwesterchen und Schnüggel. Dieser hatte bei google was rausgefunden, wie ein Handy geortet werden kann über den Google-Account .. doch er brauchte länger, bis er mich zum einloggen bewegte. Erstens war ich sauer und zweitens mit dem Passwort nicht sicher und drittens eh sauer und viertens braucht man da doch ne SMS aufs Handy um rein zu kommen und ausserdem war ich sauer!

Also testete Schnüggel das Dingens mit seinem Handy und meinte kurz darauf erstaunt, das würde so ziemlich genau meine Wohnung hier anzeigen!!

DAS weckte nun doch mein Interesse und ich versuchte mich doch an meinem Passwort.. Und konnte mich tatsächlich beim zweiten Versuch einloggen.

Mein Handy war … tatsächlich nicht weit weg von dort, wo mein Netzanbieter es anzeigte! Und zwar an einer zentralen Station, von der ich wusste, dass es dort ein Büro der Verkehrsbetriebe gibt. Und dort lag es seit vier Stunden, wie mir google mitteilte. Und noch besser: Ich konnte mein Handy über den googleaccount nicht nur sperren, sondern auch ne Nachricht eingeben und eine Telefonnummer, die der Finder anrufen soll!

Doch inzwischen war ich eh schon sehr hoffnungsfroh, dass das Handy dort im Büro abgegeben worden war .. nur, dass das Büro natürlich inzwischen längst zu hatte.

Auf jeden Fall war meine Laune gerettet. Ich beschloss, das Handy als „gerettet“ zu sehen und den Rest des Wochenendes somit nicht mehr übellaunig zu sein.

Wir haben also Schwesterchens Koffer zu Mamas Wohnung gefahren und alle zusammen Mama besucht und im Anschluss ging es dann noch gemütlich zum Griechen. Sehr lecker.

Nach der Heimkehr war mein Handy immer noch an der gleichen Stelle.. das machte mich sehr glücklich, denn es bekräftigte die Vermutung, dass es beim Büro der Verkehrsbetriebe abgegeben worden war.

Also werde ich da am Montag mal vorbeischlappen – und gehe davon aus, dass ich es da erhalte 🙂

… aber echt:

Ich hab schon ein selten tolles Talent, mir unnötigen Stress ins Leben zu bringen!

.. hab ich gerade zu meiner Chefin gesagt.

Uh .. das war wohl etwas blöd formuliert. Da hat sie etwas komisch geschaut. Meinte ja auch eigentlich mehr so:„Dann lass ich Sie mal in Ruhe arbeiten, wenn Sie da grad so so ne blöde Arbeitsänderungen bekommen haben, Sie Arme..“

Ich darf auch echt nicht immer so … keine Ahnung .. flapsig sein. Da neige ich echt zu, wenn es mir gut geht bzw. ich mich mit Leuten wohl fühle, dass ich dann schnell übermütig werde. So ohne groß nachzudenken.. So irgendwie „Huiiii..“ halt.

Aber gut.

Andersrum: Das bin halt ich.

Muß ich wirklich dauernd an mir rumnörgeln und rumverbessern?

… sie hat es ja nicht so aufgefasst. Denk ich. Und n bißchen n Gefühl hab ich ja auch, wie ich meine Sprüche so verteilen kann.

Sollte doch eigentlich lieber das ganze als gutes Zeichen sehen, dass ich trotz all der widrigen Umstände meinen Humor und so nicht verloren hab.

Hab ich gestern vormittags mich irgendwie platt gefühlt?

.. hahaaa .. lächerlich!

Da hatte ich ja noch gar keinen Grund dazu.

Gestern Mittag um drei ist nämlich Mama bei ihrem Schnuppertag in der Tagespflege gestürzt. Nun ist sie im Krankenhaus .. Oberschenkelhalsbruch und gebrochene Rippen. Und das zusätzlich zu dem eh noch nicht verheilten Bruch des Kreuzbeins und dem schwächlichen Zustand, in dem sie zuletzt war.

Leben .. echt jetzt: WAS ZUR HÖLLE SOLL DAS?!

Mama hat doch keinem was getan, dass sie dauernd so eine drauf bekommt! Und dann noch eine. Und noch eine!

Dabei waren wir alle so guter Dinge, weil sich das mit der Tagespflege so gut anging… Und ich hatte echt Hoffnung, dass Mama dann gut versorgt ist und langsam alles etwas geregelter wird und nicht so eine Daueranspannung.

Nun ist wieder alles ungewisse und alles geht von vorne los.

.. und das Schlimmste ist halt, dass Mama schlicht und ergreifend nimmer will. Und das tut so weh zu sehen, dass sie keinen wirklichen Lebenswillen mehr hat und keine Hoffnung.

Meine Schwester (die ja zufällig dieses Wochenende da war und gestern auch noch) meinte jetzt zu mir ich soll TROTZDEM weg übers Wochenende, dass ich die Auszeit dringend brauche. Mama sei versorgt, ich solle jetzt nach mir schauen.

Eigentlich hat sie ja Recht.

Es hat keinen Sinn, wenn ich mich auf dem Zahnfleisch weiter schleppe und es ist ja absehbar, dass die kommende Zeit auch nicht entspannt wird.
… das ist es seit letzten August nicht. Nur damals ohne größere Familiendramen, sondern „nur“ im Büro absehbar..

Ich esse wieder. Seit gestern früh. Gestern hab ich nicht besonders viel gegessen (um genau zu sein zum Frühstück (und Fastenbrechen) ne Birne, gegen Mittag nen Apfel sowie ein kleines Tellerchen mit Glasnudeln und Gemüse und abends im Theater (also eher nachts) einen Salat).

Und immer gekaut, gekaut, gekaut .. 36x war das Ziel. Hat nicht immer geklappt – aber ich hab mich rangetastet.

Ich bin glücklich, wie ich mich in meinem Körper fühle, so „erleichtert“ – ja, ich mich seit letzten Freitag (also innerhalb einer guten Woche) von 92,9 kg auf (heute) 86,6 kg entschlackt. Sind also 6,3 kg. Das ist ja wie beim Biggest Loser!! 😀

Beeindruckender Gewichtsverlauf finde ich… von Anfang an…

.. oder auch der letzte Monat.

Toll auch, dass ich trotz dass ich gestern wieder mit Essen begonnen habe, von gestern auf heute 0,5 kg weniger habe.

Uuuhuuund: Ich bin heute schon FAST im Übergewicht.. hab BMI 30,3 … voll der Hammer, echt!

Ja, ich weiss – ich werde das jetzt nicht sofort so halten können.. Nichts desto trotz ist es toll, diesen Zustand mal zu fühlen – und zu merken: Es fühlt sich gut an, da will ich hin, da will ich bleiben – die Richtung stimmt 😀

Gestern fragte mich eine Kollegin:„Hey – hast Du nen neuen Mann?“ .. ich so:„Hä??“ .. sie:„Na, neue Frisur, neue Shape .. da steckt doch meist ein Mann dahinter!“ Ich musste schmunzeln. Nein, kein neuer Mann .. noch nicht .. wer weiss schon, was die Zukunft bringt .. aber nein, kein neuer Mann. Nur ne neue Frisur und ein paar Kilo weniger..

Aber doch – ich hab mich schon verändert. Letzten Mittwoch war ich ja auch beim Frisör und hab alles, was so rumgefuzzelt ist, abgeschnitten – also sowas zwischen 10 und 20 cm. Jetzt hab ich keine Matte von 50 cm, wo das halt „n bisschen kürzer“ wäre, sondern so 30 bis höööchstens 40 cm lange Haare gehabt … ich hab jetzt also sozusagen eine Kurzhaarfrisur. Das schreib ich so nicht gern – ich will keine Kurzhaarfrisur haben. Ich möchte eigentlich langes, wallendes Haar haben – so bis zur Rückenmitte fänd ich toll.. daran arbeite ich seit gut 20 Jahren (natürlich nicht ununterbrochen, doch ich hatte unendlich viele Anläufe, bei denen ich dann (so wie jetzt) halt irgendwann wieder abgeschnitten hab, weil es einfach mies aussah). Und hab es in der ganzen Zeit nicht geschafft. Meine Frisörin hat mir schon mehrfach gesteckt, dass „nicht alle Haare von der Struktur her dazu geeignet sind, lang zu sein…“ – doch ich wollte das natürlich nicht hören.

Jetzt hab ich also kurze Haare (und es schmerzt, das zu schreiben) – doch ich sehe tatsächlich viel lebendiger und frischer, jünger und peppiger aus. Meine Locken hüpfen wieder hoch und ich hab nicht mehr eine wirre, fuzzelige, dünne Haar“aura“ um meinen Kopf sondern es sieht irgendwie voller und kräftiger aus. Und echt einfach gut.

Irgendwie ist also gerade alles neu. Und irgendwie schön.

Ich bin voller Energie und Tatkraft. Und trotz aller widrigen Umstände derzeit in meinem Leben und der Hektik und dem Druck von unterschiedlichen Seiten erstaunlich gemittet und .. ja irgendwie glücklich.

Heute ist also Entlastungstag – es gibt nur Obst. Obst und gutes Wasser.

.. ja, ich könnte auch Tee trinken. Will ich aber (im Moment) nicht.

Das Programm, bei dem ich mich angemeldet hab, beinhaltet jeden Morgen eine Yoga-Session mit Ursula Karven. Danach hält Rüdiger Dahlke einen Vortrag über das Fasten und dann kommt noch Veit Lindau.

.. was genau die Beiden erzählen, inhaltsmäßig, hab ich noch nicht so auf dem Schirm. Ich hab weder die Kurseinführung richtig angeschaut, noch gestern Abend die Einführung in die gemeinsame Fastenzeit komplett sehen können.

Ich bin also (wie meist bei Dingen, die ich beginne) schlecht informiert / unterinformiert, hab das Gefühl, nicht so richtig zu wissen, was eigentlich zu tun ist und mache halt mal einfach mit..

Sollte ich was ändern – doch oftmals ist es halt einfach so, dass ich keinen Bock auf die ganzen Vorbereitungen hab, doch trotzdem was machen will – und dann einfach aus dem Bauch raus halt mitmache .. nie ganz sicher, ob ich so wirklich alles „richtig“ mache (bzw. eigentlich ständig mit dem schlechten Gewissen, es ja eh „nicht so wirklich richtig richtig“ zu machen), aber dafür immerhin überhaupt was mache. So auf die barbarellische Art halt..

Also sollte ich mich HEUTE eigentlich damit beschäftigen, wie es denn nun die nächste Woche laufen soll.

  • Hab irgendwas von „Brühe“ aufgeschnappt und einen Link zu nem Rezept. Uaaahaaa .. kochen!! *schüttel* Das geht bestimmt auch irgendwie anders..
  • Hab irgendwas von irgendwelchen „Share-Pflaumen“ gelesen. WtF… ?! Noch nie gehört. Erst mal googeln.. Kommt alles immer mit .at-Endung .. gibt’s die komische Pflaume nur in Österreich, oder was?! Kann doch nicht sein – das Ding scheint aus Asien zu stammen.. und wieso sollten die Asiaten ausschließlich nach Österreich liefern? *Augenbraueheb*
  • Dann wurde noch „Ölziehen“ erwähnt. Endlich mal was, was ich eh kenne .. mit dem Öl dafür hat ja jeder seine eigene Theorie. Und meine Theorie folgt ja meist der, in dessen Programm ich gerade unterwegs bin. Hm. Mal schauen. Eigentlich wäre ich für Sesamöl. So aus dem Ayurveda..
  • .. *grumpf* wahrscheinlich gibt es noch tausend Dinge, von denen ich noch nichts weiß im Moment.

Ach – eigentlich hab ich gar keinen Plan. Mein Wissen ist alles nur so aus den Fragen, die die anderen Teilnehmer gestellt haben im Chat.. Dabei sollte ich das Zeug ja heute mal besorgen. Wie ätzend. Muß ich mich wohl doch mal mit beschäftigen. Doch ich bin gerade keine Heldin im Lesen von seitenlangen Schriften noch im Anhören von stundenlangen Vorträgen.. Hab gestern Abend dann tatsächlich lieber Germanys next Topmodel geschaut, als mir die Aufzeichnung des Vortrags anzuschauen…

Ich halt mal wieder..

Und wie dass dann wird, wenn meine Schwester heute Abend kommt und ich dann morgen um 6:30 Uhr im Wohnzimmer Yoga machen will, wo sie schläft .. tja, da bleibt wohl auch noch Raum für Improvisation..

Egal. Ich schaff das schon alles irgendwie.

.. und ich freu mich auf meine Schwester. Die darf mir dann auch den Kühlschrank leermampfen, der brechend voll ist, weil ich letztes Wochenende (als ich nen regelrechten Lebensmitteleinkaufsflash hatte) ja noch keine Ahnung hatte, dass ich ein paar Tage später fasten werde. Und dann im Anschluss natürlich auch z.B. keine Salami verspeisen werden kann..

Ja – ist ja mal wieder alles sehr lustig und lebendig bei mir..

Naja – is halt so. *schulterzuck*

Basd scho! 😀

Unfassbar!

Die Steuererklärung ist abgegeben!

.. war ja fast stresslos.

Also wenn ich die 12 Monate davor nicht mitzähle.. 😉

Da ist er: DER Steuer-Sonntag!

Es ist halb zwei – und ich drücke mich drum, anzufangen.

Wage nicht mal, in die Unterlagen auch nur reinzuschauen.

Versuche mich mit schlafen und „ich sollte doch mal was essen“ zu drücken vor dem Unausweichlichen. Oder vielleicht noch ein Spaziergang? Jetzt – wo es noch hell ist?

Eigentlich war ich schon um halb zehn wach – hab dann aber noch ein bisschen geschlafen, nachdem ich (ganz wichtig) etwas in Fettlogik gelesen hab (und ernsthaft überlegte, einen Artikel über meine Abnehmgründe zu schreiben) und ein bisschen rumgespielt hab in meinem Online-Spiel.

Nun kämpfe ich damit, mir was vom Pizza-Service zu bestellen .. dabei ist der Kühlschrank voll! Aber ich hab doch keine Zeit zum Kochen .. oder?

Mann, Mann, Mann … warum ist die Steuererklärung jedes Jahr so ein unglaublich schwieriger Kampf??

Die Waage hat wieder den Trend nach unten – mein Seelenheil ist wieder hergestellt.
.. zumindest in dieser Hinsicht.

Gestern 93,1, heute 92,4 … das ist okay so.

Hab täglich zwischen 1500 und 1600 Kalorien gegessen und auf Eiweiss sehr geachtet. Ein bis zwei Proteinshakes am Tag. Kein Cola. Kein Süsskram. Dafür schon echt Hungergefühle zwischen drin. Also ob das Helga auf Dauer so mitmacht, weiss ich nicht. Im Moment spüre ich aber noch die Nachwirkungen des „94-Schock-Zustands“.

Ansonsten bin ich einfach irgendwie innerlich unruhig und fühl mich etwas überfordert. Zu viel zu bedenken und zu tun. Und doch lasse ich nichts los.

Ich geb mich Beschwichtigungen hin wie „Jaaa, wenn erst mal bald die Premiere rum ist, wird alles besser..“

Ja gut – dann ist aber immer noch die tägliche Sorge beim heimkommen, dass im Briefkasten der Brief vom Finanzamt liegt. Oder schlicht und ergreifend die Sache, dass mein Chef geht. Eigentlich egal, was ich zur Beruhigung sage: Es ploppen sofort wieder (gefühlt tausend) Dinge hoch, die eben noch nicht gut sind / zu erledigen sind.

Doch genau genommen: Das ist das Leben.

Oder mein Leben.

So hab ich es mir eingerichtet.

Was will ich eigentlich? … ich hab Angst vor Einsamkeit und Langeweile – doch als wir neulich in der Therapie mal zusammengerechnet haben, was ich so an Stunden in der Woche an Aktivitäten hab .. öhm .. ja, also so genau will ich da gar nicht drüber nachdenken.

41 Stunden Arbeit, ca. 10 Stunden Mikrozensus, derzeit ca. 10 -15 Stunden Probe, Sport ca. 3-5 Stunden, durchschnittlich ein Stunde Massage, 2 Stunden Therapie, … ehrenamtliches Engagement will ich auch nicht lassen, ist ja aber auch nur alle paar Wochen mal was, oder? … und den Projektchor nicht. Den rede ich gerade klein mit seinen ca. 4-5 Stunden in der Woche. Ist ja in drei Wochen schon wieder vorbei. Ja, doch es ist halt einfach grad heisse Phase im Büro. Und die Steuer sollte ich machen. Also wirklich wichtige Dinge.. Und auch zeitlich gebunden. Naja – und wie gesagt: Der nächste Mai sind auch schon wieder in der Planung *Panik* Hallo?? Das ist in nem halben Jahr!!

*seuzf*

.. zumindest bildet sich Weihnachten langsam mal ab als gesichert.

Ein Stressfaktor weniger, wenn ich weiss, wie es da läuft..

… und Hunger hab ich auch schon wieder. *knurr*

Geschafft – der heutige Tag war wirklich …ach, einfach viel.

Von meiner Liste konnte ich inzwischen einiges streichen 😀

  • Autoschlüssel finden
  • Auto in Werkstatt (Samstag)
  • Führerschein aus Auto holen und in Koffer packen
  • (den abgelaufenen) internationalen Führerschein suchen und einpacken
  • Fremdwährung holen und in Koffer packen
  • Reiseführer in Stadtbibliothek holen und lesen
  • Spülmaschine ausräumen / einräumen und laufen lassen (Samstag oder so)
  • Krempel im Spülbecken abwaschen
  • zum Sport gehen (Freitag oder so)
  • Koffer packen
  • Wohnung aufräumen, damit Nachbarin zum Blumen gießen rein kann (derzeit leider unmöglich!)
  • Wäsche waschen, die mit in den Urlaub soll
  • Wäsche zusammenlegen und in Schrank räumen, die NICHT mit in den Urlaub soll
  • Staubsaugen (soll bitte Schnüggel am Samstag machen)
  • Fleck auf dem Wohnzimmerboden entfernen (Where the fuck kommt das Ding her??)
  • Reisepass und ESTA suchen und einpacken
  • Flugticket suchen und einpacken
  • Hotelreservierung ausdrucken und einpacken
  • Kühlschrank putzen und ausmisten
  • gute Laune behalten
  • entspannt bleiben
  • Schlüssel für Briefkasten und Wohnung der Nachbarin geben
  • zur Massage
  • zum Zahnarzt nach der Massage
  • zur Beerdigung in der Mittagspause
  • gucken, was man für Apps braucht (keine Ahnung, wie man sowas guckt)
  • Reise vorbereiten… ?!
  • Mama besuchen
  • Abrechnung Krankenkasse machen
  • Adapter besorgen

Definitiv hab ich heute auch im Büro einiges geschafft – trotzdem bin ich nicht so gut im Erfolge feiern wie im mich nieder machen! Was alles noch NICHT gemacht ist!

Ich hab echt etwas Angst vor der Reise. Bescheuerte Ängste!

zB dass mein Koffer zu klein ist (hm… ich glaub, ich könnte noch nen zweiten mitnehmen??) oder ich nicht alles mitnehme, was ich brauche (kann man doch eigentlich fast alles kaufen – oder?? nur Medikamente und so Zeug wie Knirscherschiene wird n Problem, ansonsten…) – meine Wohnung macht mir auch Angst. Dass die Nachbarin zum Giessen rein kommt. Und ich es doch gar nicht schaffe, bis dahin meine Unordnung zu beseitigen… Ich hab echt nen Schaden.. Aber meine Balkonpflanzen will ich auch nicht verdursten lassen – nur aus lauter Scham! Das sind schliesslich Lebewesen – und die haben es eh schon schwer genug, dass sie grad bei mir gelandet sind…

.. hm … alles in allem frag ich mich manchmal: War ich früher auch schon so gestört? Oder trat es nur nicht so deutlich zu Tage? Hatte schliesslich „ein Sicherheitsnetz“ – zB meine Eltern. So komische Gedanken wie „wer kümmert sich um meine Blumen, wenn ich nicht da bin?“ brauchte ich da gar nicht haben. Ganz klar – Mama. Heute frag ich mich eher, wer guckt nach meiner Mama, wenn ich nicht da bin??

Die Beerdigung heute hat mir natürlich Papas Beerdigung wieder ins Bewusstsein gehoben. Und gerade fällt mir auch wieder ein, dass ich so in den Neunzigern eine echt gruselige „Serie“ hatte, dass immer zuhause gestorben wurde, wenn ich im Urlaub war. Gut, einmal war es „nur“ eine meiner Rennmäuse – aber trotzdem war es ein Todesfall nach der Rückkehr. Ich weiss noch, dass meine Mutter mir sagte, dass meine Freundin, die den Käfig geputzt hat, sich total schuldig gefühlt hat. Dabei konnte sie ja nichts dafür.

Ja, ja .. meine Piepser. Die waren schon auch echt immer süss 😀

Tja … schon wieder erfolgreich Zeit tot geschlagen.

… und Liste erweitert und reduziert.

Irgendwie hat so ne Liste schon was.

Sollte ich vielleicht auch fürs Packen machen 😀

Aber manchmal wäre es echt praktisch, wenn ich mich einfach austauschen könnte gegen eine angstlose Version, die einfach energetisch aufs Leben zugeht und nicht immer zaudert und sich sorgt und unentschlossen ist oder eine Bernhardiner-Helga! Ist zwar ganz nett und kuschelig und hat auch ein feines Fässchen mit, mit dessen Hilfen sie einen erfolgreich einlullt – aber halt nicht so wirklich ne windschnittige, rassige, energetische, anpackende und vorwärtsstrebende Version einer Schweinehündin..

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