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Den Vormittag über war ich zwischen wütend, depressiv und komplett neben mir, weil der Umzug Thema wurde und ich inzwischen immer schlimmer drauf reagiere. Ich merke es selbst, dass es völlig bescheuert und überzogen ist – doch ich komme nicht raus aus dieser Teufelsspirale. Dabei denkt es nicht mal unbedingt im Kreis – es ist einfach irgendwie .. keine Ahnung. Komisch halt!

Ein Glück ist heute Faschingsdienstag und ich hab gestern noch schnell ein Kostüm gekauft.

Mit Baströckchen, Blumenketten und einer schwarzen Langhaarperücke kann ich gar nicht schlecht drauf sein, hab ich bemerkt – und dann noch ein bißchen Schminke drauf .. super!

… das Verkleiden hat meine Stimmung sofort gehoben 🙂

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Tatsächlich hab ich mir dieses Mal mit meiner Liste beim Montagsstarter Mühe gegeben:

Ich hab bewusst fast nichts an neuen Aufgaben hinzugefügt.

Ist ja Blödsinn, wenn ich die Liste immer länger mache und jede Woche nichts weg bekomme davon.. Also dachte ich, ich entstresse die Liste mal dadurch etwas.

Okay – aber ist auch bescheuert, wenn ich Sachen bewusst nicht aufschreibe, die anstehen und wichtig sind.

Zum Beispiel die Kündigung von Mamas Wohnung. Hab ich aber gar nicht dran gedacht heute gestern Mittag. Dabei ist das ein sehr wichtiger Punkt im Moment. Aber gut – ist dann wahrscheinlich auch übermorgen Geschichte. ist ja jetzt Geschichte, da die Kündigung seit heute geschrieben und eingeworfen ist und Mamas Vermieter seit gestern Abend informiert. Sonst wäre ein Monat länger zu zahlen, was dann ja auch nicht sein muss..

Obwohl ich gerade eh nicht überschauen kann,wie das alles in den nächsten Monaten laufen soll.. Meine Schwester ist wegen zwei Operationen nicht einsetzbar für den Umzug – das bedeutet, dass alles an mir hängt. Das macht mir schon (gelinde gesagt) etwas Druck. Aber gut – nun ist es so und nun mache ich da Schritt für Schritt weiter. Der Zeitpunkt ist nicht ideal, doch das ist nicht zu ändern.

Auf jeden Fall ist Mama seit zwei Tagen wie ausgewechselt, wenn ich zu ihr komme. Das neue Zimmer im Pflegeheim tut ihr gut, sie ist entspannt und wirkt zufrieden. Gar nicht zu vergleichen mit der überforderten, unzufriedenen Mama der letzten Wochen und Monate. Und sie ist sehr einig, dass ihre Wohnung gekündigt wird. Ihr gefällt ihr Zimmer sehr gut und es ist schön, sie so in sich ruhend zu sehen.

Eigentlich hätte es genügt, wenn ich das Schreiben der Kündigung unterschrieben hätte. Ich bin bevollmächtigt. Doch es war mir wichtig, dass Mama das auch unterschreibt und es nicht hinter ihrem Rücken zu machen. Ich möchte nicht, dass sie das Gefühl hat, wir würden alles bestimmen ohne sie. Auch wenn sie es vielleicht wieder vergisst, dass sie es unterschrieben hat – ich finde es wichtig, es so gehandhabt zu haben. Auch wenn es etwas umständlicher ist.

Meine Schwester hat dafür nur halbwegs Verständnis. Sie versteht meine Beweggründe, hat jedoch Angst, dass ich mich zu sehr stresse, wenn ich alles so überkorrekt machen will.

Ja, ich bemerke immer mehr, dass ich einen ganz gewaltigen Perfektionismus lebe. Einen Perfektionismus und ein „andere mit einbeziehen“ oder so ähnlich.. Das ist tatsächlich stressig und aufwändig und ich muss schauen, dass es mir langfristig nicht komplett über den Kopf wächst.

Egal, ob Requisiten, Berichte, Flyer fürs Theater, Schreiben, Verträge sonstiges für die Arbeit oder einfach alles, was ich mache: Mir ist es wichtig, es gut und schön, ästhetisch und .. ja, halt perfekt und bestmöglich zu machen. Für mich zählt nicht der Einsatz, sondern das Ergebnis. Was schnell und schlappig zu machen, ist nicht mein Ding.

Ist das gut?

Keine Ahnung.

Doch es ist schon mal gut, wenn ich dieses Muster erkenne.. oder?

Hm.. und ich weiss nicht genau, wie ich den Spruch von Teresa von Avila finde, den ich letztlich gehört habe:

„Bete nicht um leichtere Last, sondern um einen stärkeren Rücken.“

.. also ist es alles nur Training, wie belastbar man ist?

In gewisser Weise vielleicht schon (sogar ganz sicher) – doch ich glaub, es gibt tatsächlich auch ein „zu viel“ an Last.

 

Insgesamt ist es mit meinem Gefühlsleben und dessen Schwankungen echt heftig derzeit 😦

Heute morgen kam ich beinahe nicht aus den Federn, doch ich wollte mich nicht krank melden, denn wenn, dann bin ich nur im Kopf krank derzeit, nicht so richtig körperlich. Auch wenn ich leider wieder recht oft Bauchweh hab. Ziemlich doof.

Auf dem Weg ins Büro hab ich dann ne WhatsApp bekommen: Die Kritik unserer Premiere ist in der Zeitung!

Sehr cool! .. ne richtig gute Kritik und ich bin auch positiv erwähnt. Hat mich ja voll gefreut und natürlich war die Stimmung gleich immens höher!

Auch die Kollegen hatten die Kritik bereits gesehen und sprachen mich drauf an .. und ich hab dann noch in der anderen Zeitung gesucht und gesehen: Auch da ist die Kritik heute erschienen – und ich bin wieder positiv erwähnt und sogar auf dem Bild 😀

Sehr, sehr cool .. echt jetzt! 😀

Auf dieser positiven Energiewelle der Freude hab ich dann mal gleich einen Bankanruf erledigt und einen bei der Hausverwaltung. Immerhin!

Denn leider fühle ich mich insgesamt in letzter Zeit öfters in meinem Tun blockiert. Also nicht von außen – denen um mich rum wäre das wohl ziemlich wurscht oder würden es sogar positiv sehen, doch ich hab in mir selbst neuerdings komische Blockaden!

Zum Beispiel hab ich Einlagen gemacht bekommen. Die hab ich Anfang Dezember zugeschickt bekommen. Ich hatte schon mehrere Einlagen – man legt sie in die Schuhe und zieht diese an, fertig. Kein Problem, kein wirklicher Aufwand, kein Drama. Also eigentlich nicht der Rede wert.

Dieses Mal war es anders. Zum einen waren da irgendwelche Klettkleber, die ich in die Schuhe reinmachen sollte, damit die Einlagen nicht verrutschen. Ist doch eigentlich total super, fand ich, als ich die Dinger bestellt habe. Dass ich es ums Verrecken nicht hinbekomme, die Dinger reinzukleben – damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hab mich nicht getraut. Nachher kleben die falsch, nachher mach ich die rein und will die Einlagen nimmer – dann sind die Schuhe hin. Ich kleb sie falsch rein, ich bekomm sie nie wieder raus .. keine Ahnung, ich hatte eine echte Blockade! Ich hab es nicht geschafft, die Dinger in die Schuhe zu legen (nicht mal OHNE Klettkleber!) und letztlich hab ich dort angerufen und den Kontrolltermin für heute abgesagt. Ja, ich sollte nämlich nach vier Wochen hin, damit man sieht, was es für Auswirkungen hat. Ist ja Blödsinn, wenn ich die Dinger nicht getragen hab – oder? Ich kam mir ja ziemlich doof vor, als ich gesagt hab, ich hab die Einlagen nicht in die Schuhe reinmachen können und möchte deswegen den Termin verschieben. Ich bekam angeboten, ich könne ja vorbei kommen und die machen das dann. Ist ja nur ne halbe Stunde entfernt – damit mir einer Einlagen in die Schuhe legt!! Ich bekomme echt die Krise mit meinen Blockaden derzeit..

Seufz.

Also übrigens die Einlagen sind seit gestern Abend drin – ich hatte nen Termin bei meiner Heilpraktikerin, die mir übrigens auch den Podologen empfohlen hat. Waren in nicht mal zwei Minuten rein geklebt in die Schuhe. Also von ihr. Nicht von mir.

Schön bescheuert.

Aber solche Dinger bemerke ich bei mir immer mehr in letzter Zeit.

Ich kann mich nicht entscheiden, wie ich dies machen soll, ich weiß nicht, wo ich bei jenem anfangen soll – also mach ich es nicht. So klappt natürlich gar nichts. Inzwischen nutze ich nun manchmal Tricks, um mich selbst in die Schuhe ((!!) wie passend!) zu bringen. Ich gehe beispielsweise auf Kollegen zu. Oder frag Schnüggel, falls er da ist. Manchmal brauch ich nur eine Bestätigung .. aber es geht für mich nicht weiter ohne diese.

Das macht mir manchmal richtig Angst, dass ich immer mehr in meinen Blockaden versinke – oder irgendwelche Zwänge oder Ängste entwickle. Ist doch Mist – echt! Und eigentlich ist es wirklich so einfach und andere machen das ganz locker .. doch für mich ist da manchmal ein mordsmäßiger Berg. Ein unsichtbarer Berg. Aber wahnsinnig hoch und angsteinfloßend.

… und dann tu ich wieder Dinge, von denen andere sagen, das könnten sie nicht. Und es fällt mir regelrecht leicht. Dann komm ich mir vor mir selbst so unglaubwürdig vor. Dumm, unfähig und faul – vor allem faul.

.. weil andersrum hab ich teilweise super kreative Ideen, eine Energie und Schwung …

Wie gesagt:
Himmelhoch jauchzend – zu Tode getrübt …
Voller Energie und Freude – ohne Antrieb und stumpf …
Also ich halt.

Hrrrrr.. *Augenroll*

Übrigens:
Ich hab heute ein extrem geniales Plakat fürs Theater entwickelt – hab zwar auch erstmal technische Starthilfe von einer befreundeten Kollegin gebraucht, doch ich bin sowas von begeistert über das Ergebnis .. ich hab echt was drauf. Nur halte ich das manchmal an einer kurzen Leine – oder denke einfach, meine Talente – das ist nichts soo Besonderes..

Das scheint grad mein ABC zu sein!

Aberglaube:
Heute beginnen ja die Rauhnächte. Oder haben sie schon begonnen? Also irgendwie steht das auch überall anders und ist wohl regional unterschiedlich. Doch wie ist es in meiner Region? Keine Ahnung – ich hab die Rauhnächte nicht „familär“ kennen gelernt und weiss das deswegen nicht so genau. Auf jeden Fall weiss ich: Da soll man nicht waschen, keine Wäsche aufhängen – damit die Leintücher nicht von der Wilden Jagd geschnappt und im folgenden Jahr als Leichentuch für ein Familienmitglied verwendet werden. Ehrlich gesagt hab ich da schon etwas Respekt vor diesem Aberglauben, besonders, da Mama so wackelig ist. Ich weiss, es ist eigentlich bescheuert, doch ich bin mir sicher, dass ich mir Vorwürfe machen würde, wenn ich jetzt Wäsche wasche in den Rauhnächten und Mama 2018 sterben würde. Problem nur: Ich hab seit mindestens zwei Wochen nicht gewaschen und es ist wirklich, wirklich notwendig. Und andererseits reitet doch auch keine Wilde Jagd durch meinen Dachboden! Oder doch? Und wann beginnen denn nun die Rauhnächte? Darf ich bis 6. Januar nicht waschen oder nur bis Silvester? Und warum mach ich mir da überhaupt so einen Kopf?

… echt schlimm mit mir.

Blockade:
Die Rauhnachtsache hat zu einer Blockade geführt im Bereich waschen. Ich renne aufgeregt in der Wohnung hin und her und im Internet, um zu recherchieren. Soll ich machen – oder nicht? Eigentlich ist doch auch anderes wichtiger, oder? Voran geht… NICHTS. Es ist nur viel Energie verschwendet , um nichts wirklich zu erreichen.. Und die Blockade herrscht auch beim Aufräumen und Putzen vor. Das ist wohl in der Zeit jetzt auch eher verboten, hab ich gelesen. Dabei bietet sich das doch grad so an .. oder? Hrrrr.. Dieses hin und her meiner Gedanken blockiert voll und ganz mein Tun und Handeln!

Chaos:
In diesem versinkt meine Wohnung. Ich würde hier gern noch ein „im Moment“ ans Satzende stellen, doch das wäre tatsächlich etwas unrealistisch. Chaotisch ist die Wohnung schon lange, nur ist sie gerade noch etwas chaotischer. Ich bin zufällig über ein Blog zum Thema Ausmisten gestolpert und hab da einen Artikel mit vorher-nachher-Bildern gelesen.. Also ich fand das ja schon vorher sehr aufgeräumt und eigentlich sehe ich eher einen Unterschied in der Einrichtung. Wirkt einfach hinterher renoviert, also sind ja auch ganz andere Möbel und so. Eigentlich hatte ich sogar oftmals das Problem, überhaupt zu erkennen, was hinterher ist! Doch es scheint wohl wirklich am Ausmisten und Entrümpeln zu liegen, so meint zumindest die Schreiberin des Blogs. Nun ja – vor mir liegt wohl noch ein weiter, sehr weiter Weg… Und Bilder von meiner Wohnung würde ich mich gar nicht trauen, hier reinzustellen. *seufz*
Im Kopf hab ich übrigens auch Chaos .. ein „ich muss noch, ich sollte noch, das muss noch unbedingt getan werden“-Chaos. Argh! Aber okay – nach dem „innen wie aussen“ Prinzip ist das ja logisch.

Tatsächlich würde mir als D auch gleich noch Depression einfallen. Doch ich glaub, ich hab keine Lust mehr, so ein frustiges Alphabet fortzusetzen. Also beginne ich jetzt lieber ein heiteres ABC:

Abnahme:
Oh WOW – ich hab seit meinen 83,9 kg tatsächlich nur noch einmal über 84 kg auf der Waage gehabt – und heute sogar reduziert mit 83,6 kg. Na, wenn DAS mal nicht der Wahnsinn ist! 😀

Barbarella-Style:
Ja, ein weiterer heiterer Punkt meines Lebens bin ich. Ich stresse mich zwar oft ziemlich. Doch ich hab auch echt Spass mit mir. Und auch wenn ich manchmal meine, ich schaff doch nichts – ich schaff doch was. Gestern zum Beispiel wurden 18 Weihnachtskarten auf den Weg geschickt. Zu spät? Ja, vielleicht zu spät, um vor Weihnachten anzukommen. Doch ich denke, es ist auch schön, noch nach Weihnachten einen Kartengruss zu bekommen. Also hab ich einfach doch noch geschrieben. Morgens hatte ich Theaterprobe und mein Kostüm steht nun so ziemlich, es fehlt nur noch der Schmuck. Und echt: Ich sehe gigantisch aus! Mir wurde bestätigt, man hätte mich nicht erkannt, wenn ich auf der Strasse gelaufen wäre, so ne Wandlung mache ich in meiner Rolle aus. Gefällt mir! Gefällt mir SEHR! Danach wurde alles für Heilig Abend eingekauft, was noch gefehlt hat. Zudem war ich gestern noch eine gute Tochter. Bin Mittags zu Mama, wo das Vermieterpaar zu Besuch war und hab neben einem schönen Schwätzchen auch noch einiges Aufgeräumt und Mamas Nägel geschnitten. Und Abends gab es ein lecker Essen mit ner Freundin und anschliessend Star Wars. Schnüggel war leider nicht dabei, da er krank ist. Armer Kerl.. Also aber im Ernst kann man nicht behaupten, ich bekomme nichts gebacken. Das beweist übrigens auch ganz im wörtlichen Sinne der Kuchen, den ich am Dienstag gebacken hab und der meinen Kollegen sehr gut geschmeckt hat 😉

Chaos:
Jawohl. Auch wenn es ein belastendes Chaos in meinen Gedanken und meiner Wohnung (und überall in meinem Leben, im Büro ist ja auch Chaos) gibt, gibt es auch ein sehr belebendes Chaos. Und irgendwie finde ich Chaos auch ein positives Wort. Oder zumindest ist „ein bisschen chaotisch“ eine Beschreibung von mir, die ich nicht nur negativ bewerte, sondern durchaus auch etwas sehr lebendiges beinhaltet 😉

Wie auch immer:

Schöne Weihnachten!

… ich bereite jetzt mal weiter einen völlig andersartigen Heilig Abend vor, als ich ihn mir vorgestellt hatte.

Okay – scheint keinen Montagsstarter von Martin zu geben heute. Muß ich wohl ohne Montagsstarter in den Montag die Woche starten. Der Montag ist ja schon längst gestartet – wir haben schon Mittag!

Also mach ich selbst ne sieben-Punkte-Liste und mach einfach irgendwelche Textteile dunkel – Muahaha..

  1. Das Aufstehen heute war mal wieder richtig schwer.
  2. Für die Karte zum 70. Geburtstag meines früheren Zimmerkollegen hab ich heute alle kreativen Kräfte eingesetzt und ein schönes Gedicht fabriziert.
  3. Bei der Stadtbibliothek hab ich heute den letzten Tag meiner Mitgliedschaft, somit hab ich mal alle Medien heute noch verlängert bis in den Januar rein. Somit hab ich dann fast nen Monat geschnorrt, wenn ich den nächsten Beitrag erst im Januar 2018 zahle.. Muahahaaa..
  4. Die Werbung fürs Theater ist noch jede Menge Arbeit – ich sollte mir wirklich überlegen, wie ich da noch was auf andere Leute abschieben kann.
  5. In meiner Wohnung sieht es aus, als ob dieses Wochenende noch weitere Bomben explodiert sind! Von Aufräumen keine Spur – eher das Gegenteil. Ganz unpraktisch, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich plane, dass wir Weihnachten bei mir feiern..
  6. Hab gestern einen Kuchen für eine Weihnachtsfeier heute Abend gebacken. Ist ein kleiner Reinfall geworden, denn der Kuchen ist nur 1,5 cm hoch geworden. Hab allerdings keine Zeit, nochmal was zu machen – also müssen die Leute jetzt halt damit leben und der Kuchen schmeckt bestimmt trotzdem lecker 😉
  7. Für die kommende Woche habe ich vier Theaterproben im Kalender stehen und zwei Weihnachtsfeiern, sowie einen Kinobesuch und eine Eigentümerversammlung … und dann ist noch Heilig Abend. Eigentlich also viel zu viel Termine für eine einzige Woche, wenn ich mir das grad so klar mache. Besonders, da ich ja noch nen Vollzeitjob habe (was 41 Stunden die Woche bedeutet). Doch irgendwie wird es schon gehen. Ich freu mich auf jeden Fall auf die Weihnachtsfeiern und vielleicht mache ich auch einfach mal irgendwann früher Schluss auf der Arbeit!
  8. so und nun der Bonus:
    Meine Liste der zu erledigenden Aufgaben für diese Woche
    (inklusive der erledigten Aufgaben von der letzten Woche):

    • Kalifornienurlaub abrechnen => das stelle ich jetzt auf nach Weihnachten zurück!
    • Lohnsteuer anfangen => dafür wird das immer wichtiger!
    • Kur abrechnen
    • Küche putzen => sieht schlimmer aus, als vor ner Woche!
    • Wohnzimmerecke auskrempeln => sieht auch schlimmer aus, als vor ner Woche!
    • Wäsche auf Sessel bügeln => der Stapel wächst
    • Text lernen => läuft inzwischen ziemlich gut mit kleinen Hängern zwischendrin
    • Schrank ausmisten => nicht weitergemacht, doch war schon teilweise geschafft – ist aber in der kommenden Woche auch nicht wichtig => zurückstellen!
    • Wanderhörbücher verschicken => es fehlt weiterhin eins und das wird auch nichts mehr dieses Jahr – Mist! Wird deswegen auch zurückgestellt!
    • meine Requisiten zusammensuchen bzw. herstellen => größtenteils geschafft
    • zum Sport gehen => wurde wegen Krankheit zurückgestellt
    • 15 Minuten Haushalt am Tag => das war ne Pleite
    • Wohnzimmer und Wohnung weihnachtsbereit machen (also für Heilig Abend)
    • Werbung für Theater (online, Zeitungen, Plakate drucken)

Okay …. was hab ich heute früh noch meiner Hausärztin erzählt, als ich zu ihr bin wegen der Nachuntersuchung zu der F.X.Mayr-Kur?

„Ja, mir geht es richtig gut – ich schau auch, dass ich den Zustand möglichst lange erhalte… Schaue, dass ich etwas ruhiger an alles ran gehe.“

Muaaahaaahaaa… was haben wir gelacht!

Ich hab schon wieder hier den reinsten Panikanfall auf der Arbeit!

Ein Anruf – und alles ist im A.. Eimer.

Frustrierend.

So fühle ich mich grad.

Soll ich froh sein, dass die Waage „erst“ bei 95 kg steht?

Anbetracht meines Süßigkeitenkonsum und meiner Fressanfälle ist das echt noch fast erstaunlich, wie „gut“ ich das Gewicht „halte“..

Hmm .. trotzdem! Mein Gewicht ist jetzt höher als vor nem Jahr 😦

Und es tröstet nur geringfügig, dass ich im Vergleich zu Anfang 2016 immer noch 10 kg abgenommen hab. Hab trotzdem aktuell einen BMI von 33,3 …*plärr*

Ich fühl mich plump und unbeweglich. Einfach wie ein Klops.

Dummerweise hab ich auch in meiner Zunge öfters ein „Klops“gefühl – und das macht mir wirklich richtig Angst! Ich bemerke auch, dass ich öfter mal Schluckbeschwerden habe. Ich verschlucke mich öfters. Ich beiße mir komisch auf die Zunge – und diese „rugelt“ manchmal unkoordiniert im Mund rum.

Ich bekomme langsam wirklich eine ziemliche Panik, dass ich bald auch nur noch angedickte Getränke und püriertes Essen zu mir nehmen kann. Wie Mama. Ob ihre komische Krankheit erblich ist, finde ich irgendwie nirgends richtig raus.

Manchmal komme ich mir schon vor wie eine Spinnerin. Auch kein gutes Gefühl.

Aber tatsächlich wäre es irgendwie doch viel besser, wenn ich mir das Ganze nur einbilde, als wenn ich wirklich Myasthenia gravis habe..

Vielleicht kommt daher meine gefühlte Reizbarkeit der letzten Zeit. Ich fühle mich irgendwie ziemlich zickig. Also auf jeden Fall hatte ich schon gelöstere Zeiten..

Vielleicht ist es auch einfach die anwachsende Anspannung im Büro, je mehr es auf den Ausschuss nächste Woche zugeht – und es halt einfach GAR nicht läuft, wie es soll! Nachbesserungen und Drama – das nervt gewaltig! Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht..

Und leicht auch nicht.

Das bestätigt mir ja meine Waage immer wieder, wenn ich drauf stehe.

… aber vielleicht ist dieses Gefühl von Zugeschnürtheit in der Kehle auch gewichtsabhängig? Möglicherweise wäre es besser, wenn ich weniger wiege?

Oder ist diese Rechnung ZU einfach??

*seufz*

Alles Kacke.

Das war ja heute mal echt die Idee des Jahres!

Hab für heute ein Mikrozensusinterview ausgemacht – einfach, weil ich dachte, dann ist nächste Woche nicht so ne Hektik. Und ich hab für den Anschluss noch einen Terminvorschlag in einem anderen Bezirk gemacht.. weil ich da eh noch Selbstausfüllerformulare einwerfen musste.

Da die Bezirke etwas weiter voneinander weg liegen, überlegte ich, ob ich mit dem Auto fahre oder den Öffies – und weil ich ne Schwäbin bin, die Umwelt schonen möchte und Alltagsbewegung einbauen, entschied ich mich für die Bahn. Bin also mit Laptop und Formularen und hin und her in die Bahn, hab meiner Schwester, die heute zu mir kommt, noch geschrieben und dann einen Umschlag mit nem Formular vorbereitet .. und zwei Stationen vor Ausstieg noch an einem weiteren rumgemacht. Eigentlich war das etwas zu knapp und so hüpfte ich flott aus der Bahn und stopfte grad noch die Formulare im Rausrennen in die Laptoptasche.

Leider verlief das Interview nicht ganz wie gedacht. Die Dame war zwar sehr freundlich und nett – doch da die Sprachbarriere leider zu hoch war, brachen wir das Interview ab. Somit bekam die Dame das Formular zum Selbstausfüllen und ich versuchte noch weitere Haushalte (erfolglos) zu kontaktieren. Also gut – dann halt zum nächsten Bezirk. Ich wollte mir den Fahrplan aus dem Handy holen .. nur leider war da kein Handy! Nicht in der Hose, nicht im Rucksack, nicht in der Laptoptasche – und auch nicht im Wohnzimmer der freundlichen Dame, die ich extra nochmal aufsuchte.

Mist!

Mir war schnell klar, dass mein Handy bei meinem übereilten Ausstieg in der Bahn geblieben war.

Panik!

Jetzt war mir der Fahrplan mal egal, ich ging zur Bahn zurück und fragte dort beim Fahrer nach, ob ein Handy gefunden worden sei. Der fragte per Funk nach – doch es sei nichts abgegeben worden, hiess es.

Komplett frustriert fuhr ich zum nächsten Bezirk, um dort vor verschlossener Tür zu stehen.

NERV!

GANZ toll! Ich hab mein Handy verloren, weil ich gestresst und völlig sinnlos durch die Gegend gefahren bin, um jede Menge Interviews NICHT zu machen!

Und dazu noch:
Wäre ich mit dem Auto gefahren, hätte das nicht passieren können! Hätte ich da das Handy liegen lassen, würde es im Auto liegen – und vor allem hätte ich neben dem Auto fahren ja eh nicht irgendwelche Formulare ausgefüllt. Immer dieses blöde „Ich mach mal schnell noch“, um die Zeit besser zu nutzen!

Ich war sauer auf mich, meine Schusseligkeit, mein Verhalten im Allgemeinen und im  Besonderen – und überhaupt auf die Welt im Ganzen.

Frustriert fuhr ich nach Hause, nicht, ohne nochmal beim Fahrer meiner Linie des Verlustes nachzufragen. Zwecklos.

Zuhause betäubte ich mich erst mal mit ein bisschen fernsehen bis Schnüggel kam, dem ich sofort mein Leid klagte (und dem sofort klar war: DIeser Tag ist gelaufen! .. wie er mir später sagte). War er auch. Ich schrieb meiner Schwester auf Schnüggels Smartphone per WhatsApp, doch die reagierte nicht gross. Und dann trabte ich nochmal zur Bahn. Von diesem Fahrer erfuhr ich, wieviele Bahnen diese Linie befahren und er empfahl mir, dass ich einfach in jeder Bahn fragen sollte. Das würde so ca. 1,5 STunden brauchen, bis alles Bahnen durch sind, rechnete ich mir aus. Es war HÖLLEheiss und ich hölleschlecht drauf, fühlte mich fett und überhitzt und war verzweifelt. Ich ging also nach zwei Bahnen heim.

Dort war inzwischen meine Schwester – und ich berechnete mir mit Hilfe einer Exceltabelle, welche Bahn-Numemr denn die mit meinem Handy sein müsste, damit ich nicht 1,5 STunden lang Bahnen abpassen müsste..

Parallel dazu hatte ich es geschafft über meinen Netzbetreiber mein Handy zu orten. Irgendwo in der Innenstadt. Das klang schon mal nicht GANZ schlecht.. Denn anrufbar war das Handy auch noch. Es ging bloss keiner ran.

Ich trabte dann mal los, als „meine“ Bahn kam .. doch irgendwie kam die mir „fremd“ vor. Das war doch ein ganz anderes Modell gewesen, n dem ich zum Mikrozensus gefahren war, oder?

Nichts desto trotz durchkämmte ich die Bahn, nachdem ich die Fahrerin nach meinem Handy gefragt hatte. Und fuhr einfach zwei Stationen mit, weil ich nicht fertig wurde. Dann konnte ich zumindest auf dem Rückweg die nächste Bahn durchsuchen…

Doch als ich die nächste Bahn anfahren sah, stimmte die berechnete Bahn-Nummer nicht!

Wie jetzt??

Der Typ hatte mir offensichtlich eine falsche Anzahl von Bahnen genannt – damit war natürlich meine ganze Rückrechnerei Schrott – und somit liess ich mich heimfahren und ging wieder an meine Exceltabelle.. Meine gesuchte Bahn war die von dem Fahrer, von dem ich den Tipp mit dem „frag mal alle Bahnen der Linie durch“ hatte.

Inzwischen waren meine Nerven auch schon sehr dünn und ich kein angenehmer Zeitgenosse mehr für mein Schwesterchen und Schnüggel. Dieser hatte bei google was rausgefunden, wie ein Handy geortet werden kann über den Google-Account .. doch er brauchte länger, bis er mich zum einloggen bewegte. Erstens war ich sauer und zweitens mit dem Passwort nicht sicher und drittens eh sauer und viertens braucht man da doch ne SMS aufs Handy um rein zu kommen und ausserdem war ich sauer!

Also testete Schnüggel das Dingens mit seinem Handy und meinte kurz darauf erstaunt, das würde so ziemlich genau meine Wohnung hier anzeigen!!

DAS weckte nun doch mein Interesse und ich versuchte mich doch an meinem Passwort.. Und konnte mich tatsächlich beim zweiten Versuch einloggen.

Mein Handy war … tatsächlich nicht weit weg von dort, wo mein Netzanbieter es anzeigte! Und zwar an einer zentralen Station, von der ich wusste, dass es dort ein Büro der Verkehrsbetriebe gibt. Und dort lag es seit vier Stunden, wie mir google mitteilte. Und noch besser: Ich konnte mein Handy über den googleaccount nicht nur sperren, sondern auch ne Nachricht eingeben und eine Telefonnummer, die der Finder anrufen soll!

Doch inzwischen war ich eh schon sehr hoffnungsfroh, dass das Handy dort im Büro abgegeben worden war .. nur, dass das Büro natürlich inzwischen längst zu hatte.

Auf jeden Fall war meine Laune gerettet. Ich beschloss, das Handy als „gerettet“ zu sehen und den Rest des Wochenendes somit nicht mehr übellaunig zu sein.

Wir haben also Schwesterchens Koffer zu Mamas Wohnung gefahren und alle zusammen Mama besucht und im Anschluss ging es dann noch gemütlich zum Griechen. Sehr lecker.

Nach der Heimkehr war mein Handy immer noch an der gleichen Stelle.. das machte mich sehr glücklich, denn es bekräftigte die Vermutung, dass es beim Büro der Verkehrsbetriebe abgegeben worden war.

Also werde ich da am Montag mal vorbeischlappen – und gehe davon aus, dass ich es da erhalte 🙂

… aber echt:

Ich hab schon ein selten tolles Talent, mir unnötigen Stress ins Leben zu bringen!

.. hab ich gerade zu meiner Chefin gesagt.

Uh .. das war wohl etwas blöd formuliert. Da hat sie etwas komisch geschaut. Meinte ja auch eigentlich mehr so:„Dann lass ich Sie mal in Ruhe arbeiten, wenn Sie da grad so so ne blöde Arbeitsänderungen bekommen haben, Sie Arme..“

Ich darf auch echt nicht immer so … keine Ahnung .. flapsig sein. Da neige ich echt zu, wenn es mir gut geht bzw. ich mich mit Leuten wohl fühle, dass ich dann schnell übermütig werde. So ohne groß nachzudenken.. So irgendwie „Huiiii..“ halt.

Aber gut.

Andersrum: Das bin halt ich.

Muß ich wirklich dauernd an mir rumnörgeln und rumverbessern?

… sie hat es ja nicht so aufgefasst. Denk ich. Und n bißchen n Gefühl hab ich ja auch, wie ich meine Sprüche so verteilen kann.

Sollte doch eigentlich lieber das ganze als gutes Zeichen sehen, dass ich trotz all der widrigen Umstände meinen Humor und so nicht verloren hab.

Hab ich gestern vormittags mich irgendwie platt gefühlt?

.. hahaaa .. lächerlich!

Da hatte ich ja noch gar keinen Grund dazu.

Gestern Mittag um drei ist nämlich Mama bei ihrem Schnuppertag in der Tagespflege gestürzt. Nun ist sie im Krankenhaus .. Oberschenkelhalsbruch und gebrochene Rippen. Und das zusätzlich zu dem eh noch nicht verheilten Bruch des Kreuzbeins und dem schwächlichen Zustand, in dem sie zuletzt war.

Leben .. echt jetzt: WAS ZUR HÖLLE SOLL DAS?!

Mama hat doch keinem was getan, dass sie dauernd so eine drauf bekommt! Und dann noch eine. Und noch eine!

Dabei waren wir alle so guter Dinge, weil sich das mit der Tagespflege so gut anging… Und ich hatte echt Hoffnung, dass Mama dann gut versorgt ist und langsam alles etwas geregelter wird und nicht so eine Daueranspannung.

Nun ist wieder alles ungewisse und alles geht von vorne los.

.. und das Schlimmste ist halt, dass Mama schlicht und ergreifend nimmer will. Und das tut so weh zu sehen, dass sie keinen wirklichen Lebenswillen mehr hat und keine Hoffnung.

Meine Schwester (die ja zufällig dieses Wochenende da war und gestern auch noch) meinte jetzt zu mir ich soll TROTZDEM weg übers Wochenende, dass ich die Auszeit dringend brauche. Mama sei versorgt, ich solle jetzt nach mir schauen.

Eigentlich hat sie ja Recht.

Es hat keinen Sinn, wenn ich mich auf dem Zahnfleisch weiter schleppe und es ist ja absehbar, dass die kommende Zeit auch nicht entspannt wird.
… das ist es seit letzten August nicht. Nur damals ohne größere Familiendramen, sondern „nur“ im Büro absehbar..

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