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Ist Ostern nicht so eine „alles wird neu – es ist Frühling!“-Fest?

Ehrlich gesagt hab ich gar nicht viel mit Ostern mitbekommen dieses Jahr. Doch ich bin unendlich froh, dass ich vier arbeitsfreie Tage hatte. Und ich war – ehrlich gesagt – sehr froh, dass Schnüggel erst am Samstag kam.

Ich hab den Karfreitag mal einfach GAR NICHTS getan. Den ganzen Tag nur gespielt, fern gesehen und geschlafen. Nichts gewaschen, nichts erledigt, nicht bei Mama angerufen .. einfach NICHTS.

Ich war so froh, einfach einen Tag lang nur meine Ruhe vor der Welt zu haben.

Samstag hatte ich dann Termine für den Mikrozensus. Das lief super 😀

Nachdem ich Donnerstag noch meinen Laptop bekommen hab (sozusagen in letzter Minute), war das ja schon auch noch etwas aufregend gewesen (um nicht zu sagen: nervig). Am Donnerstag Abend war dann die letzte Theateraufführung .. hat echt super Spaß gemacht und es waren drei liebe Freundinnen da, worüber ich mich total gefreut hab 😀

Ansonsten war am Samstag noch ein bißchen einkaufen angesagt, als Schnüggel dann da war .. und am Sonntag haben wir Mama geholt und sind zu ihr nach Hause gefahren, wo wir gemeinsam Kaffee getrunken haben. Sonntag war Mama echt SUPER drauf! Sie läuft auch ohne alles wieder einwandfrei .. echt der Hammer!

Montag jedoch .. naja, also da war es echt wieder eher schwierig, mit Mama zurecht zu kommen. Zu Beginn war sie toll drauf – dann kam plötzlich ein Einbruch und es war alles Mist. Alle bevormunden sie und sie darf nie machen, was sie will. Als wir fragten, was sie denn will oder wollte, meinte sie, das wüßte sie nicht. Aber sie sei nicht daran schuld, dass sie das nicht wüßte, da wären die anderen schuld, die ihr ja nie ihren Willen lassen.. Überhaupt: Das hätte sie alles ganz anders geregelt mit ihrer Krankheit! Warum sie in dieser „Wohnung“ hier untergebracht worden wäre! Das hätte man auch anders regeln können. Immer würde alles gegen ihren Willen gemacht und alle würden sie stressen. Und sie fühle sich hier bevormundet und keiner lässt sie was machen – doch nun hätten wir alle sie ja auch derart heruntergewirtschaftet, dass sie sich total überfordert fühlt.

Zu deutsch: Sie will nicht im sicheren Heim bleiben, wo sie versorgt und umsorgt wird, das nervt sie, sie will heim – doch sie will auch nicht daheim sein, wo sie sich überfordert fühlt und will eine Sicherheit.

.. na das kann ja heiter werden.

Bin echt gespannt auf diese Woche .. das wird ja wirklich sehr aufregend.

Dabei ist mir eh schon den ganzen Vormittag schlecht, weil heute meine neue Chefin kommt und mir das an die Nieren geht, wie das hier dann wird..

Unsicherheit auf allen Ebenen!

Bin schon etwas angespannt.. Und bis Anfang Mai ist irgendwie auch nirgends mal ne Pause in Sicht. Wenn mich jemand besucht, meint der vielleicht, ich hätte für ihn den roten Teppich ausgerollt .. doch das ist eigentlich meine heraushängende Zunge, vom dauernden Hin- und Hergehechle..

Hoffe, das Ringang-Zeug schlägt bald an.

Obwohl: Dieses komische Gemüsepulver schmeckt derart unerträglich, dass ich es gestern mal weg gelassen hab. Und die Tage davor, die Portion reduziert hab. Mir wurde zu Beginn eh immer schlecht davon .. das ist wohl nicht so der Bringer für mich..

Als ich Freitag Abend heim kam, waren neun Anrufe auf meinem Anrufbeantworter. Allesamt von Mama. Der erste war von acht Uhr morgens. Okay. Aber die nachfolgenden acht waren im Laufe einer halben Stunde im Abstand von wenigen Minuten. Immer Mama, dass es ihr schlecht ginge und ich zurückrufen soll – der letzte Anruf war der kläglichste:„Barbarella, ich bin gestürzt und kann nicht mehr aufstehen!“ Natürlich hab ich gleich mal angerufen, doch das war ja auch schon vor ner Stunde oder so gewesen..

Ich hab angerufen – Mama sagte mir, sie hätte den Notruf gedrückt, weil sie nicht mehr aufstehen konnte und die hätten ihr aufs Klo geholfen und dann wieder auf die Couch gelegt und wären dann gegangen. Und sie könne nun nicht mehr aufstehen und (Mamas Mantra der letzten Tage):„Was soll ich jetzt tun?“

Ich war spontan stinkesauer – und wusste sorfort was tun! Ich rief sofort beim Notruf an, wie die denn bitte eine hilflose Frau in der Wohnung zurücklassen können!!! Die meinten dann, sie hätte auf die Couch gewollt und das hätte sie gemacht.

Ich rief meine Schwester an und sie meinte, Mama hätte mit ihr telefoniert … während unseres Telefonats, rief Mama auf meinem Handy an. Das hab ich weg gedrückt und zu meiner Schwester gesagt, ich fahre jetzt sofort zu Mama und schau mir die Lage vor Ort an.

Also ich dort ankam, telefonierte Mama mit meiner Schwester. Sie sah wirklich erschreckend kümmerlich aus und ich sagte ihr, wir fahren jetzt ins Krankenhaus. Punkt. Und dass wir die Sachen packen. Mama meinte, das müssten wir doch nicht tun – und da wurde ich (völlig entgegen meiner normalen Natur, dass ich meinen Mitmenschen meist oft den Willen lasse und selten dagegen halte) SEHR energisch! „Wir packen jetzt Dein Zeug! Dann haben wir es gleich, falls Du dort bleiben musst!“ Mama meinte, ich könne die Sachen ja nachträglich bringen, falls das so sei. Das machte mich endgültig sauer:„Schluss jetzt! Ich fahr hier nicht hin und her und hole nachher noch Zeug! Wir nehmen das jetzt mit – und wenn Du wieder heim kommst, kann packen wir es hinterher einfach wieder aus.“ Da ergab sich Mama dann ihrem Schicksal – und ich sammelte die Sachen nach ihren Anweisungen zusammen. Zwischendrin brachte ich sie hin und wieder zur Toilette – sie war wirklich nicht fähig, sich ohne Rollator zu bewegen (und selbst mit nur schleppend!) .. und Mama ist bis vor zwei Wochen noch fröhlich und ohne den geringsten Gedanken an einen Rollator durch die Gegend gehüpft! Das war echt erschreckend! Letztes Wochenende hat sie ihn noch nicht benutzt, auch wenn der Nachbar ihn ihr da schon geschenkt hatte.

Der Weg ins Auto brauchte dann ne Weile mit dem Rollator und beim Krankenhaus hab ich erst mal von drinnen nen Rollstuhl geholt, damit ich sie reinschieben konnte. Bei der Aufnahme (es war inzwischen dreiviertel eins) warteten wir über ne Stunde bis wir endlich bis zum Arzt kamen – dabei waren wir die einzigen, die dort warteten! Inzwischen war auch Schnüggel da. Er war auf seinem Weg von der Schweiz direkt ins Krankenhaus gekommen. Mama ächzte und stöhnte vor Schmerzen, wurde dann noch geröntgt und bekam eine Infusion mit Schmerzmittel – und gegen drei wurde dann entschieden: Sie bleibt im Krankenhaus. Ich war echt erleichtert. Denn ganz im Ernst: Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Mama in diesem Zustand allein in ihrer Wohnung sein konnte.

Völlig erschossen kamen wir dann irgendwann nach vier Uhr nach Hause.

Und ich bin stinksauer auf den Notruf! Wie kann man bitte eine derart hilflose Frau allein daheim in der Wohnung lassen – selbst wenn die im (offensichtlich nicht zurechenbaren Zustand!) sagt, dass sie „auf die Couch“ möchte?! Ich meine: Hallo?! Wir zahlen 90 Euro im Monat für den Scheiss! Da muss doch wohl mal mehr drin sein, mich zu kontaktieren, als nur, um mir zu sagen, ich solle zu meiner Mutter sagen, sie solle nicht dauernd den Notruf drücken!! Da muss doch auch mal ein Anruf drin sein, wenn man erkennt, dass eine Frau hilflos in der Wohnung sitzt, dass man einen da anruft. Und nicht einfach wieder geht!! Unmöglich – echt!

Den Samstag war ich den ganzen Tag ziemlich platt. Trotzdem sind wir natürlich zu Mama – haben das ein oder andere in meiner (und Mamas) Wohnung gemacht, ein Päckchen bei der Post geholt, gewaschen und so Zeug –  und natürlich  Onkel und Nachbarn informiert, dass Mama im Krankenhaus ist. Und abends hatte ich dann Theater. Ich hatte ja echt den ganzen Tag null Bock zum Spielen, eben weil ich so erschöpft war. Und dann waren noch zwei Wochen Pause gewesen – und ich hatte null in den Text geschaut bisher.

Doch es war echt ne tolle Vorstellung – wir hatten ein super Publikum und waren natürlich alle hellwach und voller Esprit! 😀

Und beim Schlussapplaus sah ich im Publikum Mamas Vermieter mit seiner Lebensgefährtin .. Hey, da hab ich mich aber gefreut 😀 Wir sind noch ne Weile zu den beiden gesessen und haben geschwatzt. Und wir haben noch tolle Tipps von ihnen bekommen wegen Mama, denn bei der Mutter vom Vermieter lief es ganz ähnlich.

Im Anschluss sind wir noch schnell einkaufen gegangen. Hoch lebe REWE, der bis 24 Uhr offen hat – auch am Samstag!

Heute plane ich einen ruhigeren Tag – auf jeden Fall ein Spaziergang, hab gestern gesehen, wie schön schon die Blümchen rauskommen und da möchte ich etwas in der Natur auftanken. Und natürlich n Besuch bei Mama. Und mein Robbie ist auch schon durch das Schlafzimmer geflitzt. Ich nehme jede mechanische Hilfe beim Haushalt in Anspruch, die sich mir bietet 😉

Und ein bisschen muss ich runter kommen .. morgen geht es schon wieder ins Büro, der erste Termin ist um neun – und überhaupt drängeln sich auch schon wieder die dringenden Projekte… Nerv! Das macht mich ganz schön ängstlich, dieser Druck im Büro..

.. Kalorien zähle ich trotzdem! Da bin cih echt stolz drauf! Und auch wenn ich gestern mit 106% etwas im Plus war, bin ich sehr stolz auf mich. Ohne Aufschreiben hätte ich VIEL mehr gegessen … ich hab nämlich echt nur aufgehört, weil ich den Überblick behalten hab über die Kalorienzufuhr..

Hab übrigens gestern in der Post en paar Karten mitgenommen … diese hier finde ich gerade besonders passend ;D

wenn-dir-das-leben-einen-arschtritt-gibt

… und diese hoffnungsfrohe Karte hier mag ich auch sehr gern 😀

glueckliche-wendung

Letztlich ist das eh so meine Grunddenke:

Alles wird gut.
Irgendwie wird letztlich schon alles gut werden.. 😉

Heute Abend gab es was Besonderes:
Unser aktuelles Stück wurde aufgenommen und geschnitten und ne DVD gemacht – und wir haben es heute alle zusammen als Premiere angeschaut!
Ist echt cool, das Stück, in dem Du mitspielst mal selbst von unten als Zuschauer zu sehen. Plötzlich weißt Du, warum Du hinter der Bühne nichts hörst und was da passiert, während Du hinten denkst:„Was macht/machen die da vorne so lang??“ Und Du siehst Dich selbst. Und das ganz anders als auf einem Bild oder im Spiegel! Da bist Du komplett und in Ganzkörper in Bewegung und nicht nur gespiegelt in irgendwelchen Teilen. Wobei ich ja eh kaum in den Spiegel gucke. Ich wundere mich immer, wenn ich bemerke, dass ich schon wieder aus dem Haus gegangen bin und gar nicht richtig in den Spiegel geguckt habe.

Naja .. der Abend war auf jeden Fall sehr cool!

Es hat superviel Spass gemacht, das Stück zu gucken – obwohl ich ja schon mitsprechen kann (und zwar alle Rollen), war es ein ganz, ganz anderes Erleben, als wenn ich selbst auf oder hinter der Bühne steh.

Eingeprägt haben sich mir zwei Dinge:

  1. Wir sind einfach eine super Truppe! Echt jeder verkörpert seine Rolle einfach nur klasse! Ich bin fasziniert von der Mimik, die rüberkommt und überhaupt dem Ganzen… ja, und auch von meiner Bühnenwirkung und meinem Spiel war ich echt angetan! Auch wenn das jetzt nach Eigenlob klingt: Es ist es ja auch wichtig, dass ich mal meine eigene Leistung anerkenne. Und meine Rolle ist wirklich nicht so schlecht, wie ich dachte … und – sorry, haltet Euch die Nase zu! – meine Figur kommt echt lebendig und bezaubernd rüber 😀
  2. Wahnsinn, wie fett ich bin! Und dabei hab ich schon die Hose enger genäht für die Bühne!!! Ich war fast 15 kg schwerer! Das kann ich überhaupt nicht glauben, denn diese Barbarella, die da über die Bühne tobte, DER sah man den BMI von 32 WIRKLICH, WIRKLICH an! Und ehrlich: Das hab ich nie SO auf Bildern wahrgenommen oder vor dem Spiegel. Schon dick – ja … auch fett – ja …  aber irgendwie hat das Hirn schon immer weich gespült, was es da an Bildern übermittelt bekam..

Ja, auch heute hab ich Kalorien gezählt und nahezu problemlos knapp 600 kcal gespart.. Also hab ich bereits 1200 kcal von meinem Kalorienkredit abbezahlt.

Weiter so!

Denn das, was ich da gesehen hab .. echt: Das soll bis Ende der Spielsaison anders aussehen. GANZ anders.

Ich hab übrigens auch Schnüggel gleich mal per WhatsApp gefragt,wie er das (also mich mit 15 kg mehr) ertragen hat. Er meinte: „Ich hab den Mensch in dem Körper gesehen.“

… das ist Schnüggel. Das hat mich wirklich gerührt.

Einerseits.

Doch vielleicht wäre es ja auch andererseits gut gewesen, wenn er mal gesagt hätte:„Stopp .. so geht es nicht weiter! Was tust Du da? Lass doch mal dem Menschen in dem Körper da ein bisschen mehr Platz, der wird völlig erdrückt!“

Ich fühle mich überfordert. Und dass ich innerlich komplett unruhig bin und somit gefühlt zu keinem klaren Gedanken fähig, macht die Sache nicht besser. Ich bin eh nicht besonders gut im dran bleiben – doch zur Zeit ist es extrem schlimm.

… wollte übrigens schon im vorigen Satz das Schreiben hier abbrechen. Das kleinste Kieselsteinchen auf dem Weg einer Tätigkeit, bringt mich zum abbrechen. So bring ich natürlich nichts fertig. Was den Stress noch erhöht, weil die Liste nur noch länger wird, statt kürzer. Es kommen Dinge dazu – doch keine wirklich weg.

Wie soll ich mich so auf eine Führungsposition bewerben?

Ich bin jetzt schon völlig mit den Nerven runter – dabei ist die Stelle noch nicht mal ausgeschrieben!

Dazu ist abgrundtief schlechte Laune derzeit mein (fast) ständiger Begleiter. Zum Beispiel gestern auf dem Weg zur Theaterprobe. Ich hasse meine Rolle. Und ich muß das Stück „eröffnen“, da ich als erstes auf die Bühne gehe. Eigentlich ja was Schönes – doch da ich noch irgendwie im Klinsch mit meiner Rolle liege, kann ich mich nicht reinfallen lassen und fühle mich unwohl damit. Wenn das Stück schon ne Weile läuft, ist bereits mehr Energie da … so muß ich die erst aufbauen. Und das, wenn ich mit der Rolle hadere … echt schwierig. Beim zweiten Durchlauf hab ich eine immense Verbesserung bemerkt! Da hatte ich schon fast Spaß am Spielen (was ich eigentlich immer haben sollte .. doch irgendwie fühle ich mich neben einer konzentrationsfreien auch wie eine spaßfreie Zone!).

Heute früh war mir auch derart übel, als ich im Bett lag .. ich wäre am liebsten nicht ins Büro gegangen. Dadurch wird aber alles nur NOCH schlimmer. Doch durch das konzentrationslose Dasein hier, fühle ich mich auch nicht besser irgendwie. Und unfähig noch dazu.

Warum fällt es mir nur so schwer, einfach positiv an Herausforderungen ranzugehen und diese anzunehmen und als spannende Wachstumschance zu sehen … und nicht als unüberwindbare Berge, belastende Riesenprobleme und fast sichere Scheiterungsgefahr.. ??

Ich fühle mich wie der Nöhlexpress. 😦

… grummel.

Heute scheint der Nägel-mit-Köpfen-Tag zu sein:

Ich hab mich grad für die einmonatige Theaterausbildung angemeldet…

*aufgeregtguck*

.. ja – gezaudert und gezagt hab ich nun lang genug 😉

Gestern war Theatertreffen.

.. eigentlich sollte es ein Spielertreffen werden – eine neue Idee des Vorstands, dass sich alle Leute, die in der neuen Saison spielen möchten, an einem Abend treffen und damit die Frage, wer will spielen, wer will nicht spielen, wie sind die Bedingungen für das neue Stück.

Es hat sich jedoch ein anderes Hauptthema zwischen die Einladung und den Termin gedrängt:

Wir werden ab Oktober keine Spielstätte mehr haben.

.. somit war es erstmal wichtig, dass alle darüber informiert sind und Schlachtpläne auszutüfteln, wie man am Besten aus den alten Räumen rauskommt, was alles mitziehen soll und was mit dem Rest .. tja – und eben auch, dass man eine neue Spielstätte findet.

Oder wird das der Verein überhaupt „überleben“?

Gut, es ist in 30 Jahren der dritte Umzug … und er wird bestimmt einen Umbruch bedeuten.

Interessant, dass mir wieder ein erst kürzlich gehörter Satz in den Ohren klingt:

„Es ist jetzt die Zeit des Umbruchs. Eine unruhige Zeit, in der all das wegbricht, was nicht mehr zu uns gehört ..“

Tja, und waren wir selbst nicht schon lange unzufrieden gewesen? Hatten nur nicht den konsequenten Schritt gemacht?

… nun wurden wir zu diesem Schritt gezwungen.

So ist das Leben, so ist das Universum:
Wenn Du nicht freiwillig die nötigen Schritte machst, schiebt es Dich!

Vor einer Woche, als ich es zum ersten Mal hörte, war ich noch schockiert und entsetzt, glaubte, das wäre unser Ende .. inzwischen sehe ich es als tolle Chance für einen Neuanfang!
.. natürlich ist es auch mit jeder Menge Arbeit verbunden – doch das gibt auch eine ganz neue Energie!

Ich glaub, ich muß mal von hier flüchten – das verursacht hier zuviel Kopfschwirren.

Und obwohl mir früher selbst ein vollgefüllter Kalender allenfalls zu einem „okay, und mit was fülle ich die 30 Minuten auf, die ich zwischen dem und dem noch Zeit hab?“ bewegte und ich fröhlich von Termin zu Termin hüpfte, bekomm ich heute schon fast die Krise, dass ich nur zwei .. naja – drei .. oder so *pfeif* Dinge vor hab.

.. sind ja grob überlegt doch schon wieder mehr, als mir bewußt war und grad ist mir NOCH n Punkt dazu eingefallen.. Also sinds vier Punkte – von mehr oder weniger zeitfüllendem Ausmaß. (inzwischen bin ich nämlich clever genug auch Dinge wie „n Buch verschicken“ auf die „muß ich machen“-Liste zu setzen .. braucht nämlich auch Zeit!)

Mama kommt nämlich heute von Schwesterchen zurück – und ich werde mal bei ihr vorbei, allein schon, weil ich ihre Tasche mit den Sachen vorbeibringen möchte / sollte.

Nebenher hab ich heute ein bißchen Licht in einen „Ich hab da nen Vertrag mit Ökostrom abgeschlossen – hab aber keine Vertragskopie bekommen und weiß nicht mehr, wie der Anbieter heißt .. aber einer im Haus hat das auch abgeschlossen!“-Fall von Mama bekommen, bei dem meine Schwester heute in der Mail die Krise bekommen hat (ich wußte das schon länger und dachte, dass wir dem genauer nachgehen, wenn die Unterlagen da sind..).

.. hab dann heute doch mal nachgeforscht – und alles gar nicht so schlimm. Im Gegenteil:

Ich persönlich finds ja eher prima, wenn man zu nem Ökotarif wechselt. Und der, den Mama da abgeschlossen hat, ist wohl bestens bewertet worden .. na also.

Trotzdem mach ich mir ein bißchen Gedanken um Mama .. mal von der Sache mit dem Kiefer abgesehen, meinte meine Schwester auch, dass sie wirklich ZIEMLICH vergesslich ist. Sie hatte teilweise Sachen, die sie fünf Minuten miteinander gesprochen hatten, nicht mehr gewußt.

.. hm ..

Und vorgestern hat sie so nen Bock geschossen:

Mein Schwager war mit ihr in nem Einkaufszentrum und plötzlich war sie weg. Er hat sie nirgends mehr gefunden! Nur, weil er zufällig nen Bekannten getroffen hat, der ihm dann sagte, dass Mama ihn nicht mehr gefunden hätte und sich ein Taxi heimgenommen hat, ist er dann heim, wo sie sich im Café nebenan aufhielt, da sie ja keinen Schlüssel gehabt hatte und es ziemlich kalt gewesen war..

Du liebe Güte!

.. was muß das für n Schreck sein, sie plötzlich nimmer zu finden! Also ich würde ja dann meiner Lebtag nie drauf kommen, dass ich dann nach Hause fahre und DORT nach ihr gucke! Hätte sie nicht den Bekannten getroffen … also echt. Was hat sie sich da nur gedacht?

Sie meinte dann, dass sie eben einfach gehandelt hätte, bevor sie in Panik verfällt – dass die Umwelt vielleicht auch in Panik verfällt, ist ihr dann wohl entgangen.

Langsam glaub ich, das mit Mama wird langsam richtig heiter *seufz*

Naja – mal gucken, was sie heute Abend erzählt.

Und mir wird eh und je der Kopf schwirren … ich hab nämlich noch n Vorstandstreffen vom Theaterverein – und irgendwie hab ich da echt kein gutes Gefühl …

Rief mich grad mein Vorstand an – er würde mir heute abend mal ne Mail schreiben.

Nett, dass er das vorher telefonisch ankündigt *grins*

.. erst wollte er ja nicht mit rausrücken, was das soll – doch dann hat er doch was gesagt:

Das neue Stück läuft schlecht (obwohl das garstig ist, bin ich ja n klitzekleines bißchen schadenfroh *kicher*), es sei schlecht inszeniert, die Kritik sei schlecht .. und überhaupt: Es solle alles anders werden mit der Stückevergabe!

Also will er nun eine Vorstandssitzung einberufen, in der abgestimmt werden soll, wie die Stückevergabe zukünftig erfolgen solle – und zwar nicht mehr in Alleinregie unserer Regisseurin, der „künstlerischen Leitung“ unsres Theaters, sondern es sollten vier / fünf Leute die Stücke lesen und dann gemeinsam entscheiden, was gespielt werden soll..

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll – doch ich weiß, was mein Vorstand meint, was ich davon zu halten hätte:

Ich soll den Antrag befürworten – und einer der Leserlinge sein.

Und obwohl ich normal nichts gegen das Lesen an sich habe:

Theaterstücke lesen ist echt ätzend!

Und dann noch überlegen, ob die für uns umsetzbar sind, wie die auf der Bühne wirken, ob wir die Leute und die Möglichkeiten dazu haben und so…

.. nee, hab ich eigentlich keine Lust zu.

Okay, vom Prinzip her finde ich es gut, wenn unsere Regisseurin Unterstützung bekommt – und es mag durchaus Vorteile haben, wenn nicht nur einer über die Vergabe entscheidet, sondern die Entscheidung von mehreren getragen wird, doch:

Letztlich bin nicht ICH es, die die ganze Sache inszenieren und umsetzen muß – und sollte dann die letzte Entscheidung nicht auch in der Hand des / der Inszenierenden sein??

.. okay – und ehrlich gesagt hab ich im Moment für nächstes Jahr vermutlich andere Pläne, als Theater spielen … ich bin doch ziemlich an der Galli-Ausbildung interessiert und überlege, die nächstes Jahr mit zu machen..

Und zum Thema lesen: Da hab ich ehrlich gesagt genug zu lesen, an dem ich Freude hab – dann mich auch noch durch Theaterstücke wälzen .. kein wirkliches Interesse.

.. und gut und schön, dass ich da eine von fünf sein soll – bei mindestens einem weiß ich schon, dass er bloß ne große Klappe und n kleines Hirn hat – schön, dass er sich anbietet, die Stücke zu lesen. Ob er auch letztlich WIRKLICH die Zeit dazu nimmt und (sollte er sie sich nehmen) auch begreift, was er da liest … vielleicht bin ich garstig, doch: Ich bezweifle es ernsthaft!

Und für den nächsten Bühnen-Flop verantwortlich sein, wo meine Energie grad eh eher in ne andere Richtung geht: Auf keinen Fall! *energischKopfschüttel*

.. naja mal schauen, was der Gute in der Mail schreibt – mir wird schon die passende Antwort einfallen. Ich verlass mich einfach auf mein Bauchgefühl und nehme mir auch die Freiheit heraus, meine Meinung zu vertreten. Egal, wem sie gefällt und wem nicht. Schließlich bin ich als erstes mal mir selbst verpflichtet – nicht meinem Theater.

Ich hab grad die Unterlagen zur „Ausbildung zur Körpersprache, Kommunikations- und Persönlichkeits TrainerIn nach der Galli Methode®“ zugeschickt bekommen..

Ende November geht der neue Wochenendkurs in Freiburg los, das wären dann 15 Wochenenden und im März 2011 bin ich fertig – und im nächsten Sommer gibt’s einen „Blockkurs“ ein Kurs über 4 Wochen.

*hach* … ich bin ganz aufgeregt! *hüpf*

.. okay. Für alle, die jetzt grad nicht mitkommen:

Wie vor kurzem davon geschwärmt, war ich letzten Freitag bei einem Vortrag vom Galli-Theater in Stuttgart – ich erlaube mir andieser Stelle einfach mal  zu der lieben YodaL zu verlinken statt selbst viel zu schreiben *grins*

.. spontan hab ich Samstag und Sonntag den Workshop zum Thema „Die sieben Kellerkinder“ besucht.

Superinteressante Erfahrung besonders auch unter dem Aspekt, dass ich die einzige Teilnehmerin war – und somit Einzelunterricht hatte *grins*

Und ich hab von der Trainerin von einer richtigen mehrwöchigen Ausbildung erfahren. Oder auch mehrere Wochenenden. Je nach dem.

.. ja, und nun mal sehen! *huiiiii* .. wie spannend!

Wow, ist Stuttgart klasse! 😀

Ich stelle immer wieder fest, dass ich diese Stadt sowas von unterschätze!

Es gibt hier derart tolle Sachen, Stuttgart bietet echt so viel .. ich bin immer wieder begeistert!

Hab ich doch den Tipp bekommen, mir mal Galli-Theater anzuschauen.

Was die so bieten an Workshops oder Ausbildung – und was stell ich fest?

.. das gibt es fei auch hier – bei uns – in Stuttgart!

O-ber-geil!

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