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Bin ein kleines bißchen von meiner Trotzigkeit abgerückt.

Auf die Frage „Bin ich bereit, glücklich zu sein?“ würde ich heute wohl nicht mehr mit einem harten „Nein!“ antworten sondern eher mit einem ausweichenden „Ich bin nicht bereit NICHT glücklich zu sein..“.

Ja, doppelte Verneinung und so, schon klar – könnte ja auch sagen, ich sei nicht bereit, unglücklich zu sein.

Wie auch immer – es ist etwas weicher in mir teilweise und ich bin durch Zufall (naja, eher durch duckduckgoen) und einen Newletter von Zeitblüten auf das Thema Dankbarkeit gekommen.

Hab nämlich jetzt erst mal einen neuen Bildschirmhintergrund:

Okay – also ein Weg zum Glück ist „Schluß mit Jammern!“. Im Text dazu war ne Verlinkung zu einer Dankbarkeitstraining. Spannend .. nur leider nicht aktuell. Da konnte ich mich nimmer anmelden.

Nörgel!

(Ist das nicht auch eine Form von Jammern? Naja .. egal)

Hab auf jeden Fall dann beschlossen, ich mache mal einen Test auf dieser GET.ON-Seite mit, ob irgendein anderes Programm für mich hilfreich ist. Hab hab ich dann ein Ergebnis erhalten, welches mich nicht besonders wundert..

Hab mich nun mal für das Stimmungsprogramm angemeldet. Kann ja nicht schaden – glaub ich.

Ist zwar nicht direkt das mit der Dankbarkeit betroffen, aber vielleicht finde ich dazu ja auch irgendwie einen Zugang. Anscheinend soll Dankbarkeit doch lernbar sein.

Solange versuche mach ich mal einfach die Tipps aus diesem Artikel über Zufriedenheit an.

.. somit: Danke fürs Mitlesen, ihr Süßen 😀

Ist echt schön, so ein Danke ❤ – und tut gut!

 

 

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Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

Vorgestern hat mich meine Kollegin angerufen: Sie haben die neue Zimmereinteilung per Mail zugeschickt bekommen und sie hat sie mir auch nach Hause weitergeleitet. Ich muss vielleicht vorab sagen, dass ich diese Woche zuhause bin. Ich hab schon an Telefon bemerkt, wie mir der Blutdruck wieder ansteigt – folglich habe ich die Mailbox gemieden, wie der Teufel das Weihwasser und die Mail bestmöglich verdrängt. Dazu hab ich begonnen mich an die Kisten im Wohnzimmer und auch im dritten Zimmer zu machen.

.. naturgemäß hab ich nun seit zwei Tagen viele offene Kisten in der Wohnung, durch die ich mich nun durchschlängeln muss.

Gestern gegen Mitternacht hab ich die Mail dann doch aufgemacht.

Die neue Zimmereinteilung bringt mich derart in Verzweiflung, dass ich noch eine Stunde später einen Blutdruck von 199/93 hatte. Überhaupt hab ich nie mehr einen normalen Blutdruck seit zwei Wochen… und ich bin völlig überfordert und hilflos, was ich nun tun soll.

Dass die Wohnung voll ist mit geöffneten Kisten, in denen Sachen lagern, von denen ich nicht weiß, wo ich sie hinräumen soll und was damit tun, macht das Ganze nicht besser.

Ich hab tatsächlich mehrere Kisten der Pandora geöffnet: In meiner Wohnung – und in meiner Mailbox.

 

.. ach so: Und den Montagsstarter von Martin habe ich am Montag begonnen – doch leider nicht fertig bekommen. Diese Woche hat wohl das Motto „vieles beginnen, nichts fertig bekommen“.

Ja, da spielt sich gerade mein Leben ab.

Mein Verhältnis zu den Listen ist etwas gespalten..

Einerseits schreckt es mich, die ganzen Aufgaben aufgelistet zu sehen. Und die Liste hier im Blog ist ja eigentlich nur ein Bruchteil von dem, was ich sonst noch so machen möchte. Ich hab inzwischen auch angefangen, mir Listen für sonst so zu schreiben, dass ich Sachen nicht vergesse und sie unter den Tisch fallen.

Also einerseits setzen mich die Listen ein kleines wenig unter Druck … besonders, wenn manche Punkte immer drauf stehen und nie gestrichen werden. Und da die Listen dazu neigen, sehr lang zu sein, weil es gibt einfach immer SO viel, was mir noch einfällt – und dabei schreib ich wirklich so einiges erst gar nicht drauf..

Doch andererseits sind diese Listen ein ganz hervorragendes Mittel, mich auf der Schiene zu halten!

Gerade, wenn ich manche Punkte lese, fällt mir auf: „Oh – stimmt, das wolltest Du noch erledigen! Ganz vergessen..“ und dann erledige ich es. Und dann kann ich es streichen. Die Liste wird kürzer. Also zumindest theoretisch, praktisch kommen ja dann auch wieder irgendwelche neuen Punkte dazu. Doch ich wende durchaus auch immer wieder den Trick an, die Punkte nicht gleich zu löschen, sondern manchmal einfach nur zu streichen – damit ich das so durchgestrichen sehe und mir bewußt machen kann: „Hey – Du hast aber schon auch einiges geschafft!“. Das ist dann auch ein gutes Gefühl..

Da ich etwas schlecht bin im Prioritäten setzen, sind die Listen manchmal etwas konfus, bzw. die Abarbeitung der Listen ist manchmal etwas konfus. Aber trotzdem: Ich hab das Gefühl, im Großen und Ganzen helfen mir die Listen.

Übrigens auch diese hier im Blog. Klar, es gibt Punkte, die schon seit Wochen drauf sind – doch das macht auch in gewisser Weise darauf aufmerksam, wie ich mir mit manchen Dingen das Leben selbst schwer mache durch das dauernde Verschieben..

Ich neige dazu, eine Tätigkeit einfach zu unterbrechen – und sehr oft später nicht mehr aufzunehmen. Ich unterbreche was, wenn ich einfach grad keine Lust mehr hab – oder mir was anderes durch den Kopf schießt.

Wie zum Beispiel im Moment diesen Artikel. Ich hab ihn gerade beinahe unterbrochen, um „mal eben kurz“ bei meiner Schwester anzurufen und zu fragen, wie es ihr geht. Flups – ein Gedanke .. und sofort bin ich gedanklich wo anders und fang was Neues an.. Das „Alte“ wird dann nicht fertig.

Da hilft mir derzeit das Aufräumprogramm der magischen Küchenspüle SEHR! Für die täglichen 15 Minuten Aufräumen wird ein Wecker gestellt. Und tatsächlich hält mich das gut am Ball. Hab es vorgestern auch wieder gemerkt. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr, hätte wahrscheinlich unter normalen Umständen einfach alles liegen lassen und wäre ins Bett gegangen / wäre vor den Fernseher gegangen / hätte was anderes begonnen, doch der Blick auf den Wecker hat mich bei der Stange gehalten. „Nur noch acht Minuten übrig..“ hab ich mir gedacht, „bloß diese acht Minuten brauch ich durchhalten und dann kann ich den Putzlappen fallen lassen und hab es geschafft.. Das ist okay!“ und ich hab es dann auch durchgehalten und letztlich war der Backofen dann geputzt. Der tickende Wecker hilft mir auch, wieder zur Aufgabe zurück zu kehren! Wenn ich zwischendrin kurz mal was wegräume und mir was anders ins Auge fällt und ich sofort mit einem begeisterten „Ah – das kann ich dann ja auch gleich mal machen!“ drauf anspringe, dann holt mich das Tick-Tick-Tick zur eigentlichen Aufgabe zurück. „Hey hallo Duhuu!“, mahnt es mich sanft tickend, „Du hast nur noch 5 Minuten – da mußt Du jetzt sofort zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren und diese fertig machen, sonst langt die Zeit doch gar nicht..“ und so hab ich am Ende eine beendete Aufgabe und ein gutes Gefühl und nicht zwei (oder drei oder vier) begonnene und das Gefühl, überhaupt nichts geschafft zu haben, sondern nur noch mehr Chaos und einen Haufen Frust..

Vielleicht sollte ich den Wecker auch im Büro anwenden, um besser an einer Aufgabe zu bleiben.

Im Büro ist es ja auch tatsächlich noch vorstellbar – doch beim abendlichen „Schleichfressen“… hm.. für das ist der Wecker wohl keine echte Hilfe 😦

Oder sollte ich mir einfach immer, wenn ich was zu Essen holen will, den Wecker stellen und sagen: „Also JETZT holst Du Dir nichts – aber dann in 30 Minuten, das ist okay.. Da kannst Du Dir dann was holen.“

Wäre ne Variante.

Das teste ich mal heute Abend! 😀

Weil leider hab ich den Punkt mit den „unter 84,9 kg bleiben“ schon mal diese Woche NICHT erreicht.. hab heute 85,2 kg, nachdem ich gestern schon 85,1 kg hatte und eigentlich gehofft hatte, es geht dann heute wieder runter. Mist.

Doch ist nächste Woche nicht eh Aschermittwoch und somit Fastenzeit?

.. ich glaub, ich überlege mir mal, diese Fastenzeit auf Schokolade und Gummibärchen zu verzichten und somit meinen (leider wieder angewachsenen) Zuckerkonsum zu reduzieren.

.. ach übrigens:
Ich hab durchgehalten mit Schreiben! Und JETZT ruf ich meiner Schwester an, um zu fragen, wie es ihr geht 😉

Ich bekomme immer wieder nen Anflug von Cola-Jieper.

GANZ schlecht!

Was hilft dagegen? … vielleicht was anderes trinken. Wasser? .. naja – ist nicht so ganz das, was mich jetzt anmacht.

Anderes Zuckerzeug mag ich aber auch nicht trinken (bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich gestern beim Vietnamesen ja eine Zitronen-Ingwer-Limo getrunken hab! Ups! So geht’s los – und ich merk es nicht mal..).

Vielleicht nen Tee?

Also so ein bißchen doof finde ich das schon, dass es nun schon mit so viel mehr Energieaufwand verbunden ist, nicht einfach in die alte Spur zu geraten.

.. mit der Schokolade hab ich da in den letzten Tagen echt nicht so sehr die Bremse gezogen, wie geplant.

Verflixt.

Dabei möcht ich doch eigentlich in absehbarer Zeit die 81 kg auf der Liste abhaken!

Aber gut: Ich hab viele Listen, auf denen ich was abhaken möchte.. *Schnutezieh*

Also werd ich jetzt mal Häkchen sammeln gehen 😉

Dann setz ich mir jetzt mal ein Ziel für den nächsten Verdünnisierungs-Haken!

Also heute hatte ich 84,1 kg. Nicht das niedrigste Gewicht doch der letzte Monat sieht eigentlich ganz okay aus. So insgesamt..

Okay – kein mords Abstieg des Gewichtes, aber auch keine heftige Zunahme.

Doch ich könnte ja mal so planen, auf Ende April März die 81 kg zu erreichen?

Das wären dann drei Kilogramm in 10 Wochen. Machbar!

 

Und mit nem halben Liter leckerem Wasser im Bauch hab ich auch gar keine Cola-Gelüste mehr. Praktisch 😀

Mein letzter Tag bei der Kur…

Frühstück gab es (wie immer am Wochenende) erst um halb neun, also hab ich den Wecker nicht so früh gestellt. Insbesondere, weil ich eh meine Organbehandlung um halb neun hatte. Und ich freute mich besonders, dass die Ärztin, die in meiner ersten Woche mal da war, wieder dafür in die Klinik kam.

Sie erkannte mich auch wieder und war sehr positiv beeindruckt, was sich alles getan hatte. Sie meinte dann, der Bauch sei am Anfang total verhärtet gewesen, doch sie wollte nichts sagen, um mich nicht zu beunruhigen. Doch nun ist der Bauch geschmeidig und weich und mein reduziertes Gewicht fand sie auch super.

War auf jeden Fall sehr aufbauend – somit ging ich dann positiv gestimmt zum Frühstück. Das letzte Frühstück hier…

Im Anschluss ging die Packerei los – echt: So viel mehr, als gedacht! Klar, hab ja Zeug gekauft, ein Päckchen von Schwester geschickt bekommen und Schnüggel hat ja auch noch einiges her gebracht. Und wirklich was weniger hab ich ja nicht… Die paar Tabletten und die Probepackung Zahnöl fallen ja nicht ins Gewicht 😉

Zumindest hatte ich bis zum Mittagessen das meiste im Auto (viermal schleppen, es folgten dann noch weitere zweimal). Gab zum Abschied dann nochmal Gemüseteller. Und jede Menge Verabschiedungen.

Doch ich wollte dann noch ein paar Karten schreiben… Also verkrümmelte ich mich in mein Zimmer, packte den ganzen Rest zusammen und machte mich dran eine Karte an die nette Therapeutin zu schreiben, von der ich die Jacke bekommen hatte. Da ich sie ja Freitag nimmer gesehen hatte, fand ich, das sollte schon sein..

Und dann schickte ich ne WhatsApp an meine Kurfreundin, ob sie Lust hätte noch nen Espresso mit mir zu trinken, bevor ich heim fahre. Hab eigentlich kaum drauf gehofft, dass sie die Zeit hat, doch sie schrieb gleich zurück und wir machten ne Zeit aus. Eigentlich war das auch für mich gut, sonst hätte ich mich bestimmt vertrödelt, so wie ich mich kenne! Also noch ne Karte ans Team und eine Geburtstagskarte für den Chef, das Zeug, was ich so zusammen gesammelt hab im Haus noch zurück verteilt – udn ab dafür!

Ich hab dann sogar noch den netten Arzt getroffen, der gerade im Haus schaute, ob alles in Ordnung sei. Hat mich ja voll gefreut!

Und als ich in der Lobby war, fiel mir noch ein, dass ich meiner Tischnachbarin ja versprochen hatte, die Seite für den Dampfgarervergleich zu sagen. Also suchte ich die noch kurz raus und wollte sie ausdrucken (was sich als mittleres Problem herausstellte), als der Arzt die Treppe runter kam und sich voll einen ablachte, als er mich (schon wieder) am Rechner sitzen sah.. Ja, ich sass tatsächlich während meinem Aufenthalt das ein oder andere Mal am Rechner… 😀

War aber schon okay, ich konnte mich dadurch noch von dem netten älteren Paar verabschieden, dass sich gerade auf zu einem Spaziergang machte.

Als letzte Tat legte ich dann den Ausdruck bei meiner Tischnachbarin hin – und ab zu meiner Verabredung 😀

Meine Kurfreundin kam mit ihrer Tochter, die erst mal sehr schüchtern war. Doch nach einer Weile taute sie auf und erzählte begeistert von ihrem Zauberkasten. Überhaupt war es ein richtig schöner Abschluss und ich fuhr fröhlich Richtung Heimat. Okay, es begann langsam schon zu dämmern. Und blöderweise wurde ich total müde, obwohl ich doch noch vorher nen Espresso getrunken hatte! Machte dann ne Pause .. an der blödesten Raststätte der Welt! Echt – ist schon n bisschen doof, wenn man auf die Raststätte auf der anderen Seite rübergelotst wird, doch wenn die dann noch derart bescheuert ausgeschildert ist, dass man den Eingang nicht findet, ist das schon ziemlich ätzend. Kommt man ja sofort drauf, dass man durch die Tür gehen muss, über der riesengroß MOTEL leuchtet, damit man in die Raststätte kommt. Also ehrlich!! Voll abgenervt stand ich dann da und hatte nur nen Fünfziger für die Toilette. Ja super! Ein Glück, dass die Dame, die mir das Geld wechselte, keinen dummen Spruch machte, ich wäre ihr glaub mit dem nackten Arsch ins Gesicht gesprungen, so geladen war ich noch. Hab dann n bisschen Antipasti gegessen, erst später fiel mir ein, dass Kartoffeln wohl ne bessere Wahl gewesen wären,aber na gut..

Die restliche Heimfahrt lief dann echt klasse, ich war einfach wach und somit war es egal, ob es mal ein wenig leerer oder etwas voller war.

Daheim musste ich tatsächlich nur dreimal laufen und hatte dann (fast) alles oben! Cool! War einfach besser darin, mich  vollzuladen – bei der Kur war es mir teilweise auch darum gegangen, einfach mal wieder was aus dem Zimmer zu haben..

Was mich ja sofort beim Heimkommen genervt hat: Ein riesengrosser Zettel an der Haustür mit einer Ankündigung: Am Montag kommt der Heizungsableser! Na toll! Ich will ja nicht gleich daheim bleiben. Und ausserdem ist Heizungsableser imemr Stress wegen meiner Unordnung 😦

Egal – schnell mal gleich zur Nachbarin, das Mitbringsel abgeben und die Post holen. Udn ich hab ihr dann auhc meinen SChlüssel gegeben für Montag. Sie ist eh daheim, also ist das dann schon mal ein Problem weniger. Zumindest theoretisch, weil die Unordnung ist natürlich imemr ncoh da!

Naja …wie auch immer:

Jetzt erst mal ab zum Einkaufen. Hab tatsächlich glaub noch nie so viel Gemüse auf einmal gekauft. Und Suppen auch. Also zumindest gefühlt, hab ich mords viel Gemüse gekauft. Und im Anschluss tingelte ich zum Media Markt, um mal nach Dampfgarern zu schauen. Naja, null Auswahl.

Hatte aber daheim trotzdem keinen Bock auf Kochen. Es war schon gegen acht. Und ich wolte mit Schnüggel telefonieren. Also warf ich mir mal ne Suppe auf den Herd.

.. okay – DIESE Suppe, die ich da machte, werde ich wohl nimmer kaufen. Obwohl sie mit etwas Frischkäse und Gewürzen dann doch einigermassen geschmeckt hat. Aber insgesamt: Eher mies. Vielleicht bin ich auch grad verwöhnt, weil ich jetzt vier Wochen leckere Suppen vorgesetzt bekommen hab..

Naja – mit Schnüggel zusammen hab ich dann telefonisch mal die unterschiedlichen Dampfgarer angeschaut. Doch ich bin ja nicht so der Vergleichsfan … also freu ich mich, wenn Schnüggel da noch n bisschen rumschaut und da echt auch Interesse dran hat.

Und dann hab ich iZombie geschaut ohne Ende. Hab schliesslich vier Wochen aufzuholen bei meinen Serien – und auf der Kur gab es kein SIXX. Und eigentlich war ich dann auch ganz zufrieden, als ich in mein Bett fiel.

… okay – die Kur ist vorbei. Ich schau jedoch, nicht gleich voll ins Leben rein zu brummen. Ich möchte mir eine gewisse Grunderholung möglichst lang erhalten.. Die Post hab ich an dem Tag dann mal gar nicht erst angeschaut, zum Beispiel. Oder die Koffer auspacken. Langt alles auch am Sonntag noch, fand ich. Schön eins nach dem anderen und erst mal daheim ankommen..

 

 

Letzte Möglichkeit zum Frühsport – die hab ich dann auch gleich mal ergriffen. Und war heute auch wacher, als gestern. Und der Sportlehrer hat sich so nett von mir verabschiedet – voll goldig.

Die nächste Anwendung war dann schon um 8 Uhr … und die Therapeutin und ich hatten viel Spass zusammen. Auch sie verabschiedete sich von mir und betonte, dass es so schön sei, wenn Jemand wie ich in der Klinik wäre. Und sie war so neugierig auf meine neue Frisur! Doch bei meiner Rückkehr würde sie wohl nimmer da sein – hab ja den Termin um zwölf und die Klinik ist mittags relativ ausgestorben.

Ich hatte ja in der Nacht noch ein Fax für meine Hausärztin vorbereitet und am Morgen (schon vor dem Sport) Blätter vor der Tür liegen gehabt.. die hab ich nur schnell reingeschmissen, weil ich keine Zeit zum Lesen hatte. Doch nun, nach dem Frühstück hab ich geschaut: Es war die Rechnung und das Fax. Allerdings ohne Blutwerte.. Hä? So macht das Fax doch gar keinen Sinn und ich hab es doch auch extra dazu geschrieben. Also bin ich mal gleich in der Verwaltung, wir sprachen die Rechnung durch (denn da stand, ich würde erst Sonntag abreisen, doch ich ging ja schon Samstag) und nein, die Blutwerte waren nicht mitgefaxt worden. Mich ergriff die mir bekannte innere Panik. Ja, die würde er dann gleich mal faxen … das Deckblatt hat er nicht mitgefaxt „Haben die ja schon..“ Ist für mich allerdings kein schlüssiges Argument, Blutwerte ohne einen Pieps dazu durchzufaxen… mein Perfektionismus lief Amok. Aber gut, dann halt nicht. Etwas besorgte mich auch, dass mir gesagt wurde, es wäre gut, wenn ich Rezepte für die Therapien hätte … hm .. toll, wo bekomm ich die denn her? Im ganzen Hin und Her war es dann schon fast 10 Uhr geworden und meine nächste Therapie war dran. Auch wenn die dann verspätet begann. Somit begann erst viertel nach zehn die Stunde mit der etwas anstrengenden Therapeutin statt. Heute keine Massage, ich hatte mich überzeugen lassen, dass mal eine Stunde „Gymnastik am Ball“ gut wäre und ich dann auch Übungen für zuhause hätte. Machte auch echt Spass – bis mir von dem Rumgehopse auf dem Ball langsam übel im Magen wurde.. Ich sagte das dann auch und tat etwas langsamer. Die letzten paar Übungen waren dann auf dem Ball liegend. Das war auf dem Rücken okay – und zu Beginn auch auf dem Bauch liegend, doch da wurde mir schnell total übel. Also echt, das werde ich BESTIMMT nicht daheim machen! Wie auch immer – wir haben schon auch etwas überzogen (war eh die Letzte für heute) und sind noch hinterher ein bisschen zusammen gestanden und haben geschwatzt und uns verabschiedet.

.. und als ich ins Zimmer hoch kam sah ich, dass meine Ärztin angerufen hatte. Mist! Dabei hatte ich doch extra das Smartphone mit gehabt – aber ich hatte beim Hopsen das Vibrieren nicht gehört! Hab dann gleich mal nach dem Duschen dort angerufen und es hiess, die Ärztin würde mich umgehend zurück rufen. Najaaa… nicht soo praktisch.. ich war ja schon auf dem Sprung zum Frisör. Aber gut. Bin kurz noch bei der Rezeption vorbei, um „Tschüss“ zu sagen und hatte auch dort noch eine herzliche Verabschiedung, als das Telefon klingelte. Meine Ärztin! 🙂 Wir sprachen kurz die Ergebnisse durch und dass ihr noch manche Werte fehlten. Also gut.. Und sie meinte, dass sie auch ein paar Rezepte rausschreiben könnte. Die würden zwar bei weitem nicht für den ganzen Aufenthalt langen, doch ich dachte, es ist doch schon mal besser, als nichts..

Und dann musste mich mich echt sputen! Noch flucks bei der Rezeption vollends verabschieden und bei einer Therapeutin – und ab Richtung Frisör! Auf dem WEg klingelte das Smartphone – und es war das Faxgerät meiner Hausärztin.. Fax ans Smartphone?! Naja, rief dann mal kurz an, dass die das bitte an die Kliniknummer faxen sollen – und so konnte ich dann auch noch schnell die Termine ausmachen für Blutabnahme und Besprechung. Auch gut. Schon wieder was erledigt!

Mit dem Glockenschlag lief ich somit voll zufrieden über den erfolgreichen Vormittag bei der Frisörin ein. Da ich mir ja ein bisschen Gedanken gemacht hatte, ob dort chemiehaltige Shampoo sein würden, hatte ich einfach mein Shampoo mitgebracht und für die Frisörin war das voll okay. Der Schnitt, den ich von ihr bekam, war für mich echt voll okay! 😀

Eigentlich ist gar nicht viel ab, doch es wirkt gleich ganz anders.. Naja, meine Locken hüpfen halt gleich ganz anders hoch, selbst wenn nur ein oder zwei Zentimeter weg sind. Leider war ich ja KOMPLETT bargeldlos, doch ich konnte mit Karte zahlen, also kein Problem..

Dachte, ich werf dann mal noch eben die Postkarten ein und kauf noch eine für ne Freundin und den freundlichen Herrn – und dann fand ich total viele bezaubernde Karten, also ging ich mit nem ganzen Stapel zur Kasse .. und hätte NIE erwartet, dass ich da nicht mit Karte zahlen kann. Mist. Das war nicht im Zeitplan, aber egal. Ab zur Bank. Und auf dem Rückweg fand ich noch ne schöne Geburtstagskarte und ein kleines Mitbringsel für die Nachbarin, die mir den Briefkasten leert. Mit den zurückgelegten Karten flitzte ich dann zurück zur Klinik – und lief auch dort genau mit dem Glockenschlag zur nächsten Behandlung um 13:30 Uhr ein.. Fragte dann den Arzt, ob wir verschieben könnten – denn hinter der Behandlung würde es mit Essen schon etwas knapp.. War auch kein Problem, zum Glück, da eh schon jemand anders gefragt hatte, ob er vorziehen könnte.. Also gemütlich auf zum lecker Fisch – und erst anschliessend zur letzten Organbehandlung. Ach ja … der Arzt ist auch so ein Goldiger. Also wieder eine schöne Verabschiedung 🙂

Am Nachmittag trödelte ich so ein bisschen vor mich hin, rief meiner Theaterkollegin zum Geburtstag an (was mich äusserst entspannte, weil ich zumindest ein bisschen ein Gefühl für die anstehenden Proben bekam, woraufhin ich noch nen anderen Theaterkollegen anrief), schrieb die Karte an meine Freundin und eine an den freundlichen Herrn und packte meine Badesachen, ja und irgendwie war dann ratzfatz schon wieder der Mittag rum und zum Abendessen ging ich dann schon sehr  früh  und mit gepackter Tasche, um gleich losflitzen zu können.

Im Thermalbad löste ich dann zusätzlich für das römisch-irische Bad (ehrlich gesagt mit null Vorstellung, was das ist, mir hatte nur der Kurschatten der ersten Woche gesagt, da gäbe es so eine tolle Seifenbürstenmassage). Ich war dann ehrlich gesagt etwas irritiert, als ich dort rein kam – da ist sozusagen ein bestimmter Ablauf von Warmluftraum, Heissluftraum, Dampfbad und DANN die Seifenbürstenmassage, danach gibt’s noch ein warmes Thermalbecken, dann ein Kaltbecken und einen Ruheraum. War dann aber auch echt cool – nicht nur die Massage, sondern alles. Ich machte gemütlich zwei Durchgänge (den zweiten ohne die Massage). Mit dem netten Bademeister dort hab ich mich auch gut unterhalten, der hatte mir erst mal alles erklärt und auch später haben wir noch nett geschwatzt.. Ich ging dann trotzdem ein bisschen lustlos zu den Thermalschwimmbecken und wusste nicht so recht, was ich jetzt eigentlich machen wollte.. Lief also ein bisschen ziellos rum, um schliesslich im Aussenbecken zu landen, wo es so nen lustigen Strudel gibt, der einen im Kreis rum wirbelt. Und heute war es echt LEER, nicht wie letztes Mal, als echt viele Leute da gewesen waren.. Naja, dann ging ich letztlich doch und war dann kurz vor  zehn draussen.

WIeder zurück beschloss ich, noch NICHT zu packen – ich wollte einfach den Abend noch geniessen und nicht zwischen gepackten Koffern sitzen oder im halbausgeräumten Zimmer, das hätte mir so ne Abschiedsstimmung vermittelt. Hab also n bisschen gesurft und nebenher Comedy geschaut. Leider hab ich es letztendlich gar nicht geschafft, noch den Bericht des Kur-Tages zu schreiben..

Doch gut – ich hab mir insgesamt den Weg für die Zeit nach der Kur geebnet, indem ich zumindest mal vorgetastet hab beim Theater und meiner Ärztin und ich war wie gewollt im römisch-irischen Bad und hab geschnittene Haare (wenn die jetzt auch wieder wild aussehen nach dem Thermalbad *lach*), hab sogar ein Mitbringsel und alle geplanten Karten geschrieben (na gut – nicht alle. Nur ein paar, aber so ist es halt..), also: Ein echt erfolgreicher Tag! Ich bin zufrieden und ausgeglichen 😀

Hey … Heldin des Tages!

Ich hab es zum Frühsport geschafft, obwohl ich wohl besonders zu Beginn ziemlich humorbefreit war und teilweise das Gefühl hatte, ich fall gleich einfach um und wenn ich lieg, schlafe ich doch einfach gleich mal wieder ein..

Na auf jeden Fall war ich dort – trotz Muskelkater, der heute früh WESENTLICH heftiger war, als gestern noch – und hinterher war ich tatsächlich wacher, als vorher. Somit konnte ich dann wach zum Frühstück, bevor ich den nächsten Termin um 8:45 Uhr hatte. Lymphdrainage. Bei der netten Therapeutin, die mir die warme Jacke mitgebracht hat. Und heute meinte sie, ich könnte ja überlegen, ob ich die Jacke behalten möchte, denn sie würde sie eh nie tragen. Sie würde ihr irgendwie nicht richtig passen. Also ich find ich echt peppig – und sie steht mir auch echt gut! Also hatte ich wieder was zum drüber nachdenken und entscheiden … oh NEIN…

Machte nach der Anwendung noch einen kleinen Schlenker in den Warteraum, wo meine Kurfreundin sass, die heute wieder ambulante Anwendungen hatte. Wurde dann auhc gleich abgeholt udn ich bin ins Zimmer und hab dann mal mit meiner Arztpraxis telefoniert, weil ich ja eigentlich nach meienr Heimkehr Blut abgenommen bekommen soll – aber ich hatte ja jetzt ganz aktuelle Blutwerte. Und vielleicht waren das ja alles die, die auch meine Hausärztin möchte. Muss ja nicht von unterschiedlichen Ärzten in unterschiedlichen Laboren das Gleiche testen lassen.. Somit war mein nächster Gang zur Rezeption (bitte einmal Blutwerte raus suchen!) hat und dann an den Rechner, um ein Fax zu schreiben. Gibt ja echt schicke Vorlagen in Internet 🙂

Meine Bank hat zwischendrin auch mal endlich zurück gerufen – wieder was erledigt. Sehr schön!

Als ich grad so am Schreiben des Faxes bin, kommt meine Kurfreundin die Treppe runter. Sie hat zwar nicht wirklich viel Zeit und ich muss auch schon in 15 Minuten zur nächsten Anwendung (und eigentlich wollte ich ja mein Fax fertig schreiben..), doch wir trinken mal noch eben einen schnellen Espresso zusammen. Das Fax kann ich ja speichern und später fertig machen.. Aber wer weiss, wann ich das nächste Mal mit ihr zusammensitzen kann? Naja – ich war ehrlich gesagt seelisch nicht ganz stabil. Das Ende der Kur und die Rückkehr in den Alltag liegt mir ziemlich auf der Seele. Bald ist wieder alles da: Die Sorge um Mama und die Ungewissheit, wie es weiter geht, der Stress und Druck im Büro und die Theaterproben gehen auch mit vollem Karacho los. Zudem noch der Mikrozensus. Und dann ist da noch die ausstehende Steuererklärung.. Oh Gott, mag gar nicht dran denken, was in meinem Briefkasten alles auf mich lauern könnte.. und der Briefkasten… Also ich hoffe, dass meine Nachbarin meinen Briefkastenschlüssel bekommen und den Briefkasten geleert hat. Und dass ich sie am Samstag erreiche.. SO viel Zeug, was in der Schwebe ist. Auch die Theaterprobe am Sonntag, die bisher nur in meinem Kopf existiert..

Ich war auf jeden Fall voll gedrückt – und musste dann richtig losheulen, dass ich wieder in mein Leben zurückkehren muss. Tat echt gut, ein bisschen in den Arm genommen zu werden. Auch wenn es nicht wirklich was ändert, ist es erleichternd gewesen. Auch das liebe Angebot der Kurfreundin, ich könne ja am Abend vorbeikommen, wenn ich mich einsam fühle. Als unverbindliches Angebot.

Somit ging ich ausgeglichener zur Infusion, als ich vorher war..

Leider hatte das blöde Ding das bereits begonnene Fax nicht gespeichert – und ich hab es dann irgendwie den Rest des Tages irgendwie vergessen..

Mir war es wichtiger, zu planen, ob ich heute oder morgen ins Thermalbad möchte und ob ich den Frisörtermin vielleicht noch passend verschieben kann. Ging aber nicht auf heute Abend … und ich hatte die Termine für morgen noch nicht, dass ich was Defintives abmachen konnte.

Ach, und dann war schon wieder Mittagessen … lecker Pute mit Gemüse und Kartoffeln gab es heute. Und dann schon wieder ab zu der Organbehandlung. Vorher noch ein kurzer Anruf bei der Kurfreundin, um sie auf eine kurzfristig angesetzte Veranstaltung am Nachmittag hinzuweisen..

Bei der Organbehandlung liess ich mich nochmal über die Ernährung nach der Kur informieren.. Also manchmal klingt es einfach – doch irgendwie ist da so viel, was alles NICHT gut ist für den Darm, was allgemein als „gesund“ gilt, da weisste echt gar nimmer, was essen..

Nun ja – und dann wurde am Nachmittag die heiss ersehnte Veranstaltung zum Dampfgarer gemacht. Ist ja echt praktisch, so ein Ding – und ich hab mir ja schon vor Jahren überlegt, einen Herd mit Steamer anzuschaffen. Dass es da so kleine Geräte gibt, war mir gar nicht bewusst. Also sowas werde ich mir auch anschaffen!

Ging übrigens zwei Stunden lang – und wir hätte noch viel mehr besprechen können, war echt interessant!

Und endlich gab es auch den Anwendungsplan für morgen – und somit konnte der Frisörtermin auf 12 Uhr gelegt werden.. Yeah! Alles wird gut, alles klappt 😀

Super!

Ich geh morgen im Idealfall zum Sport, mache zwei Anwendungen, dann zum Frisör und noch ne Anwendung .. und irgendwann am Nachmittag oder am Abend ins Thermalbad 😀

Okay – gepackt hab ich heute noch nicht, doch das langt ja auch Samstag noch, finde ich..

Das Abendessen war auch sehr schön – hab mich richtig gut mit meiner Tischnachbarin unterhalten. Und im Anschluss kam sogar noch der Chefarzt im Speisesaal vorbei, als nur wir beide noch dort waren. Er holte noch nen Abschlussbericht für meine Tischnachbarin und dann, ja dann schenkte er ihr und mir noch ein Buch, welches er  dann auch jeweils widmete. Voll nett! Hab mich total gefreut!

Im Anschluss hab ich im Gemeinschaftsraum wieder ein bisschen geklimpert. Und es endlich mal geschafft, mal die Postkarten zu schreiben. Kommen ja eh nicht mehr vor mir zuhause an, aber naja .. egal. Bin ich echt stolz, das endlich gemacht zu haben. Das Schreiben selbst ist mir natürlich total locker von der Hand gegangen – wie immer halt. Keine Ahnung, warum ich so ein Theater darum gemacht hab… Zudem hab ich den Brief des freundlichen Herrn geöffnet. VOLL schön. Okay, es waren noch zwei andere Briefe für zwei Mitpatientinnen drin, die hab ich dann im Speisesaal neben den Teller gelegt… Bestimmt freuen sie sich dann morgen darüber. 🙂

Ach – und auf der Welle des Erfolgs hab spätnachts dann auch noch das Fax geschrieben und bei der Rezeption hin gelegt und hoffe, dass das dann gleich morgen früh raus geschickt wird.

Gut, hab es zwar nicht mehr wie geplant zur Bank und zum Briefkasten geschafft, aber egal.. Das muss dann halt bis morgen warten.

Und die Jacke – also ich glaub, die nehm ich. Sie steht mir echt gut und ich find sie sehr schick und sie macht mir Freude 🙂

Naja – das mit dem Frühsport war gestern wohl ein glücklicher Ausrutscher.. Heute hab ich es leider schon nicht mehr geschafft.. Dabei hat mir der Sportlehrer später erzählt, dass sie sogar zwei Minuten auf mich gewartet haben. Wie süss!

Ich dachte, dass ich um 8:15 Uhr meine erste Anwendung hab … doch als kurz nach acht das Telefon klingelte und ich gefragt wurde, wo ich denn bliebe, stellte sich raus, dass ich schon um acht dran bin – und auch ne ganz andere Anwendung. Danach gab es dann gleich mal Frühstück.

Da ich mir ja gestern Schuhe zurücklegen liess, hoffte ich auf eine günstige Lücke im Behandlungsplan. Die war zwar nicht bis elf (bis zu dem Zeitpunkt waren die Schuhe nur zurückgelegt), doch zwischen Mittagessen und 17 Uhr (meiner letzten Anwendung) sah ich ne Chance..

Leider schief gewickelt, denn ein Vormittagstermin wurde auf den Nachmittag verlegt und ich sollte13:30 Uhr zur Massage. Aber gut – sollte trotzdem langen..

Beim Frühstück jedoch erzählte mir meine Tischnachbarin, dass auch ihr Termin auf den Nachmittag verlegt worden war und ihr das gar nicht reinlief.. Sie wollte gern in die Sauna und das war dann schon etwas knapp bis zum Abendessen. Naja – ich hab dann mit ihr getauscht, denn eigentlich war es mir auch egal, ob ich ne dreiviertel Stunde später loskomme … sooo lang hab ich es ja nicht in den Ort rein und ich würde die Schuhe eh schon nimmer rechtzeitig im zurückgelegten Zustand ergattern.. Ihr jedoch brachte das schon was, den früheren Termin zu haben.

Naja – ich ging nach dem Frühstück dann hoch ins Zimmer und zog mich um. Zum einen die Schuhe vom ersten Tag und auch ne Jeans, denn um 10:30 Uhr sollte mein Abschlussgespräch mit dem Chefarzt sein und ich wollte gern mit möglichst gleichen Klamotten auf die Waage steigen.

Tatsächlich begann das Gespräch erst um elf, so ne Verspätung hatte der Chefarzt, aber egal. Ich hab in der Zeit noch Zeit gehabt, was zu klären wegen so nem Magnesiumöl (das muss ja echt ein Superzeug sein, so ein Wirbel wird darum gemacht..). Auch gut.

Der Chefarzt entschuldigte sich für die Verspätung mit einem Espresso. Schön 😀 Und dann fragte er, was sich denn so verbessert hätte, wo ich Veränderungen merken würde. Überhaupt wurde es ein langes Gespräch… Erst um Viertel nach eins ging ich aus dem Zimmer – also war es auch für mich ein Gewinn, dass ich mit meiner Tischnachbarin den Termin getauscht hatte, sonst hätte ich grad mal 15 Minuten Zeit gehabt zum Essen..

Auf die Vermessungen war ich echt sehr gespannt! Alle Werte haben sich verbessert und die Waage zeigte… 90,1 kg! ALso mit Schuhen und so.. Ich hab NEUN Kilo abgenommen! Cool! Okay, ich hab neun Liter verloren ist wohl treffender, aber egal, auf jeden Fall bin ich entlastet. Ich hab mich auf jeden Fall tierisch gefreut – trotz dass die Abnahme ja nicht mein Hauptgrund war.. Und auch die Laborwerte hatten sich gut verbessert. Besonders gefreut hat mich ja, dass die Blutsenkung im Normalbereich liegt. Die ist bei mir eigentlich IMMER zu hoch, was wohl auf eine Entzündung oder Infektion hinweist.

Mittagessen war lecker – ein Gemüseteller und mit ein bisschen trödeln war dann schon wieder Zeit für die verschobene Massage. Heute: Fussreflexzonenmassage bei der tollen Therapeutin. Und die Süsse hat mir tatsächlich so eine warme Jacke mitgebracht – wie lieb! Ich hab die dann gleich unter meine Lederjacke gezogen, als ich in den Ort bin – und es war echt so richtig gemütlich, gar nicht kalt!

Tja – und dann ging ich erst mal beim Frisör vorbei und machte nen Termin aus, dann zur Post, um Briefmarken zu kaufen, dann gab es noch eine Postkarte für meinen Zimmerkollegen und dann kam auch schon der Schuhladen. Nach meinen zurückgelegten Schuhen fragte ich erst gar nicht, sah gleich, dass die wieder im Regal standen. Ich raffte sie also an mich und probierte sie gleich mal an. Und entdeckte zufällig noch ein schönes Paar. Schnüggel wurde dann per WhatsApp mit Fotos überhäuft, da ich ihm die Schuhe unbedingt zeigen wollte. Letztlich hab ich allerdings schon vor Ort entschieden.. Ich nahm dann nur das eine Paar. So coole Stiefel mit Schnallen. Also da muss echt immer die Hose REIN, damit man die auch sieht 😀

Also ging ich bestens gelaunt von dannen – und die Schuhe, die ich noch entdeckte hatte .. naja, da wollte ich noch ne Nacht drüber schlafen.. Bin ja noch ein bisschen da.

Auf dem Rückweg ging ich noch bei dem Geschäft vorbei, wo ich das Lammfell für Mama gekauft hatte. Dort gab es nämlich auch so Zirbel-Zeug udn das soll gut für den Schlaf sein.. Also hab ich jetzt ein Mitbringsel .. oder ein Weihnachtsgeschenkchen.. auf jeden Fall ne Überraschung 😀 Brauch ich nur noch was für meine Nachbarin, die (hoffentlich!) den Briefkasten geleert hat, als kleines Dankeschön..

Mein nächster Termin sollte um fünf Uhr sein – und ich schaffte es auch rechtzeitig zurück. Doch auch dieser Termin wurde verschoben.. auf sechs. Passte aber schon. Im Zimmer oben klingelte mein Handy: Mama rief an. Oh nein, was ist jetzt wieder passiert?? Nichts ist passiert! Das Päckchen ist angekommen und sie hat sich voll gefreut! Ich auch .. aber Hallo!! Alles klar, jetzt verstand ich auch den Anruf von der Seniorenwohnanlage, die während meines Arzttermines versucht hatte, mich zu erreichen.

Ja bestens!

Dann schrieb mir noch ne Freundin, die grad auch fastet .. und letztlich telefonierten wir auch, wenn auch nur kurz bis sechs Uhr, weil ich dann zu meiner letzten Anwendung dieses Tages gehen musste.

Der Rest ist nur noch Abendessen und ein bisschen Klaviergeklimper, bis um 20:15 Uhr ein Film begann, der mich interessierte: Joy – Alles ausser gewöhnlich danach kam dann sogar noch was Nettes.. Burlesque Ist auch ganz praktisch, dass der kam: Den hab ich schon ewig daheim auf der Festplatte und nie angeschaut. Jetzt kann ich den daheim dann gleich mal löschen 😉

..der gestrige Abend hat übrigens Nachwirkungen: Ich bekomme langsam Muskelkater an den Oberschenkeln.. Autschn!!

 

Wer hätte das gedacht? Heute hab ich es tatsächlich zum Frühsport geschafft! Sehr geil!

.. okay, hatte auch die erste Anwendung wieder gleich um 8:15 Uhr .. doch sind wir ehrlich: Das hat die letzten Tage auch oft mal gar nichts genutzt 😉

Naja.. leider war ich insgesamt ein wenig schlecht drauf. Das lag daran, das auf meinem Handy ein Anruf von Mama war. Um halb sechs morgens. Das kann ja mal wieder nichts Gutes bedeuten. Entdeckte das, als ich den Wecker des Handys abstellen wollte. Anrufen um kurz vor halb acht hat ja auch keinen Sinn, also hab ich mal meine Schwester über WhatsApp gefragt, ob sie was wüsste – und bin dann zum Sport..

Obwohl … ich hab es eigentlich ganz gut zur Seite schieben können, hatte ja bei meiner Schwester nachgefragt..

Nach meiner Anwendung wurde ich abgefangen: Ich soll bereits morgen mein Abschlussgespräch haben – naja, ist okay für mich. Doch ich war schon sehr an der Veränderung meiner Blutwerte interessiert. Also wurde eine spontane Blutabnahme eingefädelt – und das war dann mit Verschieben meines Termins gleich zu erledigen. Denn das sollte vor dem Frühstück sein. Also war dann erst mal „Stechstunde“ – Blutabnahme, Infusion .. und die Auswertung des oxidativen Stress durch die Freien Radikalen erfuhr ich sofort: 341! Das war bei Kurantritt bei 411. Also hat es sich doch um einiges verbessert. Okay – es ist immer noch ewig weit vom Normalwert entfernt (der liegt bei 220), doch die Richtung ist schon mal gut, wie ich finde.

Auf jeden Fall war ich beim Frühstück durch die Schieberei natürlich unendlich zu spät und allein im Saal. Aber ich hab was bekommen – das war ja das Wichtigste.

Hab ja jetzt nen schönen Fensterplatz und somit schaute ich raus , wo die Sonne ihr Bestes gab – ja, das ist ja super! Sonnenschein! Das gabs hier schon ne Weile nimmer zu sehen!

Dann beschloss ich, ich könnte ja mal ENDLICh die Karten schreiben, die auf meinem Zimmer bereit liegen – und vielleicht dem freundlichen Herrn schreiben. Und dann … RIESENüberraschung! Ich bekam einen Brief überreicht! Und zwar … vom freundlichen Herrn! WIe geil ist das denn? Ich überlege, ihm zu schreiben – und er schreibt mir! Na da wollte ich es mir doch im Gemeinschaftsraum gemütlich machen und Briefe lesen und schreiben..

Doch erst Mal tingelte ich noch ein bisschen durchs Internet. Also so war der Plan . doch das ist heute echt verheerend lahm hier .. Macht keinen Spass .. echt. Hab aber zumindest mal nen Blick auf mein Konto werfen können und ne Anfrage an die Bank geschickt.

Und das Schöne am Platz in der Lobby war, dass ich sah, wie meine Kur-Freundin die Treppe runter kam. Die ist heute ambulant für Anwendungen da gewesen. Haben uns also ein bisschen zusammengesetzt und geschwatzt, bis meine nächste Anwendung begann: Massage bei der etwas anstrengenden Therapeutin .. mit der ich übrigens inzwischen wirklich gut zurecht komme.

Die begann erst mal ne Viertelstunde zu spät – und war noch ne Viertelstunde zu lang (doch da beschwere ich mich nicht drüber *grins*) somit kam ich auch zum Mittagessen wieder gnadenlos zu spät und sass einsam und allein im Speiseraum. Mit superleckerem Essen: Lachs, Reis und Zucchini… Schlemm! Da hatte ich letzten Dienstag ja schon ein kleines bisschen neidisch auf den Teller meiner Kur-Freundin geschaut.

Tja – und dann hatte ich frei. Keine Anwendungen mehr. Ich verkroch mich also in mein Zimmer und beschloss, ich könnte ja raus gehen … in den Wald oder so … dort dann vielleicht lesen und schreiben und so…

Doch ich versackte bloss mal wieder im Phlegma. Bis meine Schwester mir antwortete, dass auch sie von Mama angerufen worden war.

Also raffte ich mich dann doch auf, Mama anzurufen. Sie war recht gut drauf. Ja, bestens! Sie hatte überraschend Besuch von ihrer Schwester bekommen. Ich find das ja total nett (schliesslich wohnt die um die 300 km weit weg) — doch Mama zickt sie immer ziemlich an. Ich glaub, sie fühlt sich ziemlich vom Schicksal benachteiligt ihr gegenüber. Vom Anruf am Morgen sprach sie gar nicht. Auf meine Nachfrage, war auch nicht richtig raus zu bekommen, was sie wollte.. Allerdings bekam ich die extrem schlechte Nachricht, dass mein am letzten Montag verschicktes Päckchen immer noch nicht angekommen ist. Nicht lustig! Über ne Woche!

Regt mich ja ziemlich auf das Ganze! Hätte ich es bloss nicht verschickt! Wenn es überhaupt ankommt, dann wohl auch nicht wirklich viel früher, als wenn ich es ihr selbst gegeben hätte..

Obwohl inzwischen bei weitem keine Sonne mehr draussen am Himmel war und schon die Dämmerung nahte, schaffte ich es endlich aus dem Haus. Doch statt in den Wald, strebte ich direkt das Postamt an: Jetzt wollte ich ja schon mal wissen, was da los war! Die Antwort war ziemlich frustrierend: Nö, können wir gar nichts machen … und überhaupt sei es noch viel zu früh.. Auch wenn das Päckchen normalerweise schon am Freitag hätte ankommen sollen.. Nachforschen geht also schon mal gar nicht. Nicht jetzt – und auch nicht später.

Sehr beruhigend! *Ironieversprüh*

Eigentlich wollte ich dann mal gleich wieder heim, doch, dann fiel mir ein Wellness-Studio ein, welches ich im Vorbeigehen mal gesehen hatte.. Vielleicht gab es da nen schönen Kosmetiktermin? Wäre doch auch mal was Tolles!

Beim Wellness-Studio gab es nur diverse Massagen. Also dafür brauch ich ja echt nicht dahin, das hab ich auch bei uns im Haus.. Ich beschloss, zum Thermalbad zu gehen, um zu gucken, was es dort so gibt. Mein Weg führte mich durch den Kurpark und an einem kleinen Weiher vorbei: Da gibt es viele unterschiedliche Enten – und manche sind so putzige Jungtiere. Schon grösser, doch immer noch so flaumig. Sehr niedlich. Besonders die eine, die fleissig tauchte, fand ich besonders herzerfrischend!

Im Thermalbad informierte ich mich ein bisschen in einem Prospekt – eigentlich hätte ich das auch daheim anschauen können, denn den hatte mir ja schon in der ersten Woche mein Mitpatient mitgebracht.

Egal. Inzwischen war es dunkel geworden, also nichts wie heim. Durfte zum Nachtessen auch nicht so wesentlich zu spät kommen da ich hinterher ja verabredet war mit meiner Kurfreundin..

.. doch so ein kleiner .. klitzekleiner Zwischenstopp in einem Schuhladen .. also das geht schon, fand ich. Auch wenn ich keinen Geldbeutel mit hatte. Völlig ohne Ziel eingetreten, mit zwei wunderschönen Paar reservierten Schuhe aus dem Laden gekommen… Zwei echt so wahnsinnig tolle Stiefel! Also ich hab irgendwie doch gar keine gescheiten Schuhe mehr .. oder? Also über den Kauf werde ich eh definitiv ne Nacht schlafen müssen, denn ganz billig sind die nicht, aber sooo schööön! Tatsächlich hatte der kleine Bummel den Schatten auf meiner Seele verscheucht. Mir ging es seelisch wesentlich besser.

Jetzt aber nichts wie ab zum Essen! Und endlich war ich mal nicht allein im Speisesaal! Und meine Blutprobe war auch schon ausgewertet! Das wurde mir gegeben – udn ich sah überall Normalwerte… Ist ja n Ding, echt!

Ich kaute grad an meinem zweitletzten Mayr-Brötchen, als meine Kurfreundin kam 🙂

Sie holte mich ab und dann gingen wir in ihr Fitness Center, bei dem sie mir eine Gästekarte organisiert hatte. Was ein tolles Fitness Center – echt! Ich hate mal vorsichtshalber auch Sportkleidung mitgebracht, obwohl wir ja eigentlich hauptsächlich die Sauna hatten besuchen wollen. Doch ein bisschen Crosstrainer kann doch ach nicht schaden, oder? Letztlich machte ich dann noch sechs Geräte, während meine Kurfreundin einen Trainingszirkel machte. Den konnte ich leider nicht machen, weil der elektrisch ging..

Danach tranken wir erst mal gemütlich einen Espresso und trollten uns anschliessend in den Saunabereich. Also bei meinem Fitnessstudio ist das ja ein finsteres Loch – doch da war das eine ganze Landschaft mit Fußbädern und ner Biosauna sowie einem tollen Außenbereich: EIne Sauna in einer Blockhütte und ein Pool. Wie cool! Nach der Biosauna gab es noch ein Fußbad – und obwohl es schon kurz vor Schluss war, schauten wir noch in die Blockhüttensauna. Es brannte zwar kein Licht mehr drin, doch warm war sie allemal, also setzten wir uns einfach ans Fenster. Mich hätten übrigens allein keine zehn Pferde in einen finsteren Raum bekommen – doch mit meiner Kurfreundin zusammen ging es echt gut, mit der Zeit fand ich es sogar gar nimmer soo dunkel, denn es fiel ja auch List durch das Fenster..

Also das war echt ein toller Abend gewesen! Hat echt jede Menge Spass gemacht, mal so unbeschwert und locker zu tratschen und zusammen zu hocken und Sport und Sauna zu geniessen. Und ich hoffe zudem, dass es mir zusätzlich den Weg ebnet, dass ich daheim auch wieder ins Fitness Center gehen werde.

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