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Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

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Heute also ist das Gewicht zum ersten Mal wieder leicht gestiegen.

Gewichtsbericht 3 Monate 2018_03_20

Also das ist ja jetzt nicht sooo verwunderlich, schließlich esse ich wieder seit drei Tagen. Und es läuft eigentlich ganz gut mit dem Essen.

Eigentlich.

Hab gestern Abend schon wieder mal hier ein Nüsschen, mal da ne Handvoll Mandeln gegessen. Als ich gestern dann mal doch alles in fddb aufgeschrieben hab, fiel mir auf, dass ich schon ziemlich an den Tageskalorien schrappe..

Und die sind jetzt ja richtig niedrig *wow*

Ich hatte bisher so immer um die 2100 kcal am Tag zur Verfügung – gestern war ich unter 2000 kcal. Mit dem heutigen Gewicht sind es genau 2000 kcal – das finde ich irgendwie eine beruhigendere Zahl. Die 1 vorne macht mich nervös, da bekomm ich so ein „oh mein Gott, darf ich nur so wenig essen! Ich verhungere!!“-Gefühl..

Doch da muß ich mich wohl dran gewöhnen, wenn ich so bleiben möchte bzw. noch etwas reduzieren.

Ist auch eh nur ne Zahl… *öhm* …oder so ähnlich 😉

Heute früh war ich übrigens bei 82,8 kg. Also immer noch unter 83 kg. Das ist schon so das Ziel, dass ich langfristig in dem Bereich bleibe, bzw. eigentlich auch noch reduziere.

69 kg wäre das (mir selbst noch etwas gruselige und gefühlt unrealistische) Ziel.

Eigentlich fühle ich mich mit dem Gedanken 78 kg, 75 kg oder bis zu 73 kg am Wohlsten..

Allerdings fühlt sich mein momentaner Körper auch total gewohnt an und ich hab das Gefühl, als ob ich nie ein anderes Körpergewicht gehabt hätte, als jetzt. Es ist irgendwie ganz irreal für mich, dass ich mal über 20 kg mehr gewogen habe….

.. leider mit dem, was besser abwärts gehen sollte – mit dem Gewicht!

Schöner Mist – ich hab heute früh das Gewicht auf der Waage gehabt, mit dem ich von der Kur zurückgekehrt bin!

Klar, es ist besser als das Gewicht vor der Kur … doch es ist Mist, wie es gerade steigt. Insbesondere in den letzten drei Wochen.

Ich weiß schon, wo es herkommt – das macht es jedoch nicht wirklich besser!

Zumindest hat eine neue Verhaltensregel schon gefruchtet:

  • für jedes abendliche „Schleichfressen“, werden vorher zehn Minuten geputzt

Gestern abend bin ich mal von der Couch aufgestanden und wollte mir auch noch mal nen Joghurt holen, doch weil ich keinen Bock hatte, vorher zehn Minuten zu putzen, hab ich es gelassen.

.. obwohl – eigentlich war es sogar noch absurder. Ich hab dann gedacht, ich räume noch die Spülmaschine aus (was übrigens ein bißchen länger als zehn Minuten gedauert hat) – doch ich hatte danach gar keinen Bock mehr, noch einen Joghurt zu essen (also um ehrlich zu sein, ich hab es komplett vergessen, weil ich ja auch noch 15 Minuten Schlafzimmer aufräumen auf dem Plan hatte..).

Also hat mich die neue Regel am Essen gehindert – und das OBWOHL ich eigentlich sogar die Bedingungen erfüllt hatte *lach*

Ist ja prima. Ist ordentlicher UND kalorienärmer gelaufen.

Allerdings hab ich mich glaub auch vorher ein bißchen ausgetrickst: Ich hatte keine Lust, was zu kochen oder ne Suppe zu essen, somit hab ich einfach Zeug aus dem Kühlschrank genommen und das gegessen. Und vermutlich VIEL MEHR, als ich hätte essen sollen. Doch ich hab es nicht als „Schleichfresserei“ gewertet, da ich ja alles auf dem Tisch hatte… Das war vielleicht ein bißchen gemogelt..

Doch ich beobachte einfach lieber amüsiert, wie ich mich selbst austrickse, nehme das bewußt wahr und freue mich darüber, dass ich es eben auch zusätzlich geschafft hab, was NICHT zu essen, als jetzt auf mich einzuprügeln, dass ich es doch besser hätte machen sollen und meinen kleinen Erfolg auf der anderen Seite zu ignorieren und nicht anzuerkennen.

Ich glaub, so fahre ich besser, wenn ich freundlich zu mir bin – wie ich es übrigens zu jedem anderen Menschen auch wäre. Nur bei mir selbst fällt mir das schwer.

Abgesehen davon:

Jetzt bin ich ECHT schockiert über die Zahl auf der Waage. Die hat sich wieder zu reduzieren – echt jetzt!

Ja, da spielt sich gerade mein Leben ab.

Mein Verhältnis zu den Listen ist etwas gespalten..

Einerseits schreckt es mich, die ganzen Aufgaben aufgelistet zu sehen. Und die Liste hier im Blog ist ja eigentlich nur ein Bruchteil von dem, was ich sonst noch so machen möchte. Ich hab inzwischen auch angefangen, mir Listen für sonst so zu schreiben, dass ich Sachen nicht vergesse und sie unter den Tisch fallen.

Also einerseits setzen mich die Listen ein kleines wenig unter Druck … besonders, wenn manche Punkte immer drauf stehen und nie gestrichen werden. Und da die Listen dazu neigen, sehr lang zu sein, weil es gibt einfach immer SO viel, was mir noch einfällt – und dabei schreib ich wirklich so einiges erst gar nicht drauf..

Doch andererseits sind diese Listen ein ganz hervorragendes Mittel, mich auf der Schiene zu halten!

Gerade, wenn ich manche Punkte lese, fällt mir auf: „Oh – stimmt, das wolltest Du noch erledigen! Ganz vergessen..“ und dann erledige ich es. Und dann kann ich es streichen. Die Liste wird kürzer. Also zumindest theoretisch, praktisch kommen ja dann auch wieder irgendwelche neuen Punkte dazu. Doch ich wende durchaus auch immer wieder den Trick an, die Punkte nicht gleich zu löschen, sondern manchmal einfach nur zu streichen – damit ich das so durchgestrichen sehe und mir bewußt machen kann: „Hey – Du hast aber schon auch einiges geschafft!“. Das ist dann auch ein gutes Gefühl..

Da ich etwas schlecht bin im Prioritäten setzen, sind die Listen manchmal etwas konfus, bzw. die Abarbeitung der Listen ist manchmal etwas konfus. Aber trotzdem: Ich hab das Gefühl, im Großen und Ganzen helfen mir die Listen.

Übrigens auch diese hier im Blog. Klar, es gibt Punkte, die schon seit Wochen drauf sind – doch das macht auch in gewisser Weise darauf aufmerksam, wie ich mir mit manchen Dingen das Leben selbst schwer mache durch das dauernde Verschieben..

Ich neige dazu, eine Tätigkeit einfach zu unterbrechen – und sehr oft später nicht mehr aufzunehmen. Ich unterbreche was, wenn ich einfach grad keine Lust mehr hab – oder mir was anderes durch den Kopf schießt.

Wie zum Beispiel im Moment diesen Artikel. Ich hab ihn gerade beinahe unterbrochen, um „mal eben kurz“ bei meiner Schwester anzurufen und zu fragen, wie es ihr geht. Flups – ein Gedanke .. und sofort bin ich gedanklich wo anders und fang was Neues an.. Das „Alte“ wird dann nicht fertig.

Da hilft mir derzeit das Aufräumprogramm der magischen Küchenspüle SEHR! Für die täglichen 15 Minuten Aufräumen wird ein Wecker gestellt. Und tatsächlich hält mich das gut am Ball. Hab es vorgestern auch wieder gemerkt. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr, hätte wahrscheinlich unter normalen Umständen einfach alles liegen lassen und wäre ins Bett gegangen / wäre vor den Fernseher gegangen / hätte was anderes begonnen, doch der Blick auf den Wecker hat mich bei der Stange gehalten. „Nur noch acht Minuten übrig..“ hab ich mir gedacht, „bloß diese acht Minuten brauch ich durchhalten und dann kann ich den Putzlappen fallen lassen und hab es geschafft.. Das ist okay!“ und ich hab es dann auch durchgehalten und letztlich war der Backofen dann geputzt. Der tickende Wecker hilft mir auch, wieder zur Aufgabe zurück zu kehren! Wenn ich zwischendrin kurz mal was wegräume und mir was anders ins Auge fällt und ich sofort mit einem begeisterten „Ah – das kann ich dann ja auch gleich mal machen!“ drauf anspringe, dann holt mich das Tick-Tick-Tick zur eigentlichen Aufgabe zurück. „Hey hallo Duhuu!“, mahnt es mich sanft tickend, „Du hast nur noch 5 Minuten – da mußt Du jetzt sofort zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren und diese fertig machen, sonst langt die Zeit doch gar nicht..“ und so hab ich am Ende eine beendete Aufgabe und ein gutes Gefühl und nicht zwei (oder drei oder vier) begonnene und das Gefühl, überhaupt nichts geschafft zu haben, sondern nur noch mehr Chaos und einen Haufen Frust..

Vielleicht sollte ich den Wecker auch im Büro anwenden, um besser an einer Aufgabe zu bleiben.

Im Büro ist es ja auch tatsächlich noch vorstellbar – doch beim abendlichen „Schleichfressen“… hm.. für das ist der Wecker wohl keine echte Hilfe 😦

Oder sollte ich mir einfach immer, wenn ich was zu Essen holen will, den Wecker stellen und sagen: „Also JETZT holst Du Dir nichts – aber dann in 30 Minuten, das ist okay.. Da kannst Du Dir dann was holen.“

Wäre ne Variante.

Das teste ich mal heute Abend! 😀

Weil leider hab ich den Punkt mit den „unter 84,9 kg bleiben“ schon mal diese Woche NICHT erreicht.. hab heute 85,2 kg, nachdem ich gestern schon 85,1 kg hatte und eigentlich gehofft hatte, es geht dann heute wieder runter. Mist.

Doch ist nächste Woche nicht eh Aschermittwoch und somit Fastenzeit?

.. ich glaub, ich überlege mir mal, diese Fastenzeit auf Schokolade und Gummibärchen zu verzichten und somit meinen (leider wieder angewachsenen) Zuckerkonsum zu reduzieren.

.. ach übrigens:
Ich hab durchgehalten mit Schreiben! Und JETZT ruf ich meiner Schwester an, um zu fragen, wie es ihr geht 😉

Ich bekomme immer wieder nen Anflug von Cola-Jieper.

GANZ schlecht!

Was hilft dagegen? … vielleicht was anderes trinken. Wasser? .. naja – ist nicht so ganz das, was mich jetzt anmacht.

Anderes Zuckerzeug mag ich aber auch nicht trinken (bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich gestern beim Vietnamesen ja eine Zitronen-Ingwer-Limo getrunken hab! Ups! So geht’s los – und ich merk es nicht mal..).

Vielleicht nen Tee?

Also so ein bißchen doof finde ich das schon, dass es nun schon mit so viel mehr Energieaufwand verbunden ist, nicht einfach in die alte Spur zu geraten.

.. mit der Schokolade hab ich da in den letzten Tagen echt nicht so sehr die Bremse gezogen, wie geplant.

Verflixt.

Dabei möcht ich doch eigentlich in absehbarer Zeit die 81 kg auf der Liste abhaken!

Aber gut: Ich hab viele Listen, auf denen ich was abhaken möchte.. *Schnutezieh*

Also werd ich jetzt mal Häkchen sammeln gehen 😉

Dann setz ich mir jetzt mal ein Ziel für den nächsten Verdünnisierungs-Haken!

Also heute hatte ich 84,1 kg. Nicht das niedrigste Gewicht doch der letzte Monat sieht eigentlich ganz okay aus. So insgesamt..

Okay – kein mords Abstieg des Gewichtes, aber auch keine heftige Zunahme.

Doch ich könnte ja mal so planen, auf Ende April März die 81 kg zu erreichen?

Das wären dann drei Kilogramm in 10 Wochen. Machbar!

 

Und mit nem halben Liter leckerem Wasser im Bauch hab ich auch gar keine Cola-Gelüste mehr. Praktisch 😀

Es sprühen die Glücksfunken, …

.. wenn Du mit einem Wintermantel, den Du seit Jahren nicht getragen hast, ins Büro gehst! 😀

Ja, bei mir ist es derzeit grenzwertig mit den Klamotten. Dabei geht es bei dieser Aussage gar nicht vorrangig um die Größen – mein Problem ist, dass ich überhaupt keine Zeit zum Waschen oder gar Bügeln finde und somit alles tragen muß, was ich irgendwo hab. Also in gewisser Weise ist es DOCH ein Problem mit der Größe – weil vieles rausfällt (oder im Bügelberg begraben ist, über den ich gar keinen Überblick mehr habe). Heute früh jedoch fiel mir eine Hose ein, die ich vor Eeewigkeiten mal im Angebot gekauft habe, die aber zu klein war. Ich dachte damals, die passt dann bald. Hat sie aber nie. Sie hatte immer noch die Etiketten dran. War schon VIEL zu klein, realistisch gesehen. Heute früh schlüpfte ich rein – und zu ersten Mal seit Wochen hab ich ne Hose, die nicht locker sitzt, sondern richtig fesch passt. Und dazu mach ich noch ne gute Figur drin! Hab gleich noch ein neues Oberteil dazu angezogen und Stiefel, die bis zu den Waden gehen. Ein ganz neuer Stil also!  Ja und dann fiel mir noch ein, dass ich meinen Wintermantel ja auch ziemlich weit finde und ich hab mal den alten Wintermantel rausgekramt. Sitzt jetzt nicht gerade locker, doch er geht gut zu.

Somit fühlte ich mich fantastisch, als ich heute früh zur Bahn ins Büro lief .. hätte am liebsten ein Bild von mir gemacht – doch Ganzkörperselfies sind ja ein bißchen kompliziert..

Egal – ich bin auf jeden Fall voll glücklich und fühle mich super!

.. übrigens auch darüber, dass ich endlich mal wieder einen Glücksfunken schreibe – der letzte ist Monate her 😉

 

Bin gefrustet. Zum einen tut mein Hals hölleweh! Ich hatte eigentlich gedacht, dass es alles besser wird, denn nachdem der Schnupfen zuerst schlimmer wurde, ist er dann zurück gegangen – bis gestern!

Seit heute jedoch hab ich wahnsinniges Halsweh. Naja, und Schnupfen auch noch – klar. Und ein tolles Rumgehuste fängt jetzt auch verstärkt an. Echt nervig!

Doch ich weiss nicht, was nerviger ist: Die zunehmende Krankheit oder der Dreck mit der Werbung fürs Theater. Dieses EIntragen von Werbung überall raubt mir den letzten Nerv so langsam. Jetzt hab ich zum Beispiel einen Zugang bekommen für so eine Plattform. Eigentlich will ich nur einfach irgendwo Termine eintragen. Veranstaltungskalender halt – ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

NEIN – ist es nicht! Der Zugang, den ich hab – da soll ich Artikel schreiben!

Was soll ich denn bitte für beschissene Artikel schreiben über ein Theaterstück, das jede Woche wieder gleich aufgeführt wird?? Sowas ist doch Thema für einen Veranstaltungskalender, wo die Spieltermine reinkommen – und gut is! Der Rest ist mir grad zu viel Kür und kann gern mal später kommen – aber doch nicht jetzt!!

Oh Mann.

Und Mama macht mir auch Sorgen. Ich verstehe nicht, was bei ihr los ist. Nun hat sie einen Arzttermin ausgemacht. Ich würde sie ja begleiten, aber sie kann mir nicht mal den Termin sagen, den sie ausgemacht hat. Sie ist einfach zu verwirrt. 10 Uhr 88 hat sie einen Termin, hat sie zu mir gesagt. Okay – alles klar. Muss ich wohl beim Arzt anrufen und dort mal nachfragen, wann sie einen Termin hat.

.. aber eigentlich hab ich morgen gar keine Zeit, mit ihr zum Arzt zu gehen. Und es ist auch n blöder Termin. Also so vom Tag her. Nur noch zwei Tage vor Weihnachten – und es ist irgendwie überall nur Druck. Nicht nur, aber auch im Büro .. und vor allem auch mit dem Theater, klar. Proben halt.. Dauernd. Und nebenher Requisiten machen – und am schwierigsten ist für mich im Moment, einen klaren Kopf zu behalten. Nicht in Panik auszubrechen.

Ich will morgen nicht im Büro fehlen – es ist der letzte Tag, an dem die Kolleginnen da sind. Naja, und dann hab ich noch komplett vergessen, dass ich für mein Patenkind ein Weihnachtsgeschenk brauche!! Schöner Mist. Echt! Das muss ich morgen Mittag besorgen, damit ich es seiner Mama mitgeben kann…

Argh!

Also manchmal hab ich das Gefühl, so wie es grad läuft, kann der Kurerfolg nimmer lang halten. Mist!

Auf jeden Fall habe ich heute Abend beschlossen, dass ich die erste Januarwoche Urlaub nehmen werde. Eigentlich dachte ich ja, ich könnte die Zeit im Büro nutzen, wo es etwas ruhiger ist – aber eigentlich will ich viel lieber die Zeit daheim nutzen, etwas Ordnung und Überblick zu bekommen. Da dreh ich auch grad am Rad. Und da in der Woche eh dauernd Proben sein werden, ist das von zuhause aus doch viel angenehmer zu händeln, als neben der Arbeit, oder?

Doch – ich glaub, ich brauch die Ruhezeit. Die nehme ich mir.

Dann kann ich mich auf alles mögliche stürzen … oder auch mal ne schöne Auszeit nehmen. Zum Beispiel zum überdenken, wann ich 2018 Urlaub nehmen möchte! So!

=> und wenn der Kopf freier ist, ist auch das mit dem Schreiben nicht mehr so ein Berg.
Was geht?! Ich KANN schreiben. Ich hab weit mehr als 15 Jahre ein Blog! Ich schreib auch sonst gut. Hab für meine Aufsätze früher immer gute Noten bekommen – also da werde ich doch mal hin und wieder einen Artikel für unser Theater hinbekommen! Echt jetzt!

=> und ne andere gute Nachricht hab ich auch noch:
Ich hab heute zum ersten Mal unter 84 kg auf der Waage stehen gehabt! Also 83,9 kg, um genau zu sein. Wow – super! Die Richtung stimmt. Sie stimmt echt wirklich sowas von!!

Letzte Möglichkeit zum Frühsport – die hab ich dann auch gleich mal ergriffen. Und war heute auch wacher, als gestern. Und der Sportlehrer hat sich so nett von mir verabschiedet – voll goldig.

Die nächste Anwendung war dann schon um 8 Uhr … und die Therapeutin und ich hatten viel Spass zusammen. Auch sie verabschiedete sich von mir und betonte, dass es so schön sei, wenn Jemand wie ich in der Klinik wäre. Und sie war so neugierig auf meine neue Frisur! Doch bei meiner Rückkehr würde sie wohl nimmer da sein – hab ja den Termin um zwölf und die Klinik ist mittags relativ ausgestorben.

Ich hatte ja in der Nacht noch ein Fax für meine Hausärztin vorbereitet und am Morgen (schon vor dem Sport) Blätter vor der Tür liegen gehabt.. die hab ich nur schnell reingeschmissen, weil ich keine Zeit zum Lesen hatte. Doch nun, nach dem Frühstück hab ich geschaut: Es war die Rechnung und das Fax. Allerdings ohne Blutwerte.. Hä? So macht das Fax doch gar keinen Sinn und ich hab es doch auch extra dazu geschrieben. Also bin ich mal gleich in der Verwaltung, wir sprachen die Rechnung durch (denn da stand, ich würde erst Sonntag abreisen, doch ich ging ja schon Samstag) und nein, die Blutwerte waren nicht mitgefaxt worden. Mich ergriff die mir bekannte innere Panik. Ja, die würde er dann gleich mal faxen … das Deckblatt hat er nicht mitgefaxt „Haben die ja schon..“ Ist für mich allerdings kein schlüssiges Argument, Blutwerte ohne einen Pieps dazu durchzufaxen… mein Perfektionismus lief Amok. Aber gut, dann halt nicht. Etwas besorgte mich auch, dass mir gesagt wurde, es wäre gut, wenn ich Rezepte für die Therapien hätte … hm .. toll, wo bekomm ich die denn her? Im ganzen Hin und Her war es dann schon fast 10 Uhr geworden und meine nächste Therapie war dran. Auch wenn die dann verspätet begann. Somit begann erst viertel nach zehn die Stunde mit der etwas anstrengenden Therapeutin statt. Heute keine Massage, ich hatte mich überzeugen lassen, dass mal eine Stunde „Gymnastik am Ball“ gut wäre und ich dann auch Übungen für zuhause hätte. Machte auch echt Spass – bis mir von dem Rumgehopse auf dem Ball langsam übel im Magen wurde.. Ich sagte das dann auch und tat etwas langsamer. Die letzten paar Übungen waren dann auf dem Ball liegend. Das war auf dem Rücken okay – und zu Beginn auch auf dem Bauch liegend, doch da wurde mir schnell total übel. Also echt, das werde ich BESTIMMT nicht daheim machen! Wie auch immer – wir haben schon auch etwas überzogen (war eh die Letzte für heute) und sind noch hinterher ein bisschen zusammen gestanden und haben geschwatzt und uns verabschiedet.

.. und als ich ins Zimmer hoch kam sah ich, dass meine Ärztin angerufen hatte. Mist! Dabei hatte ich doch extra das Smartphone mit gehabt – aber ich hatte beim Hopsen das Vibrieren nicht gehört! Hab dann gleich mal nach dem Duschen dort angerufen und es hiess, die Ärztin würde mich umgehend zurück rufen. Najaaa… nicht soo praktisch.. ich war ja schon auf dem Sprung zum Frisör. Aber gut. Bin kurz noch bei der Rezeption vorbei, um „Tschüss“ zu sagen und hatte auch dort noch eine herzliche Verabschiedung, als das Telefon klingelte. Meine Ärztin! 🙂 Wir sprachen kurz die Ergebnisse durch und dass ihr noch manche Werte fehlten. Also gut.. Und sie meinte, dass sie auch ein paar Rezepte rausschreiben könnte. Die würden zwar bei weitem nicht für den ganzen Aufenthalt langen, doch ich dachte, es ist doch schon mal besser, als nichts..

Und dann musste mich mich echt sputen! Noch flucks bei der Rezeption vollends verabschieden und bei einer Therapeutin – und ab Richtung Frisör! Auf dem WEg klingelte das Smartphone – und es war das Faxgerät meiner Hausärztin.. Fax ans Smartphone?! Naja, rief dann mal kurz an, dass die das bitte an die Kliniknummer faxen sollen – und so konnte ich dann auch noch schnell die Termine ausmachen für Blutabnahme und Besprechung. Auch gut. Schon wieder was erledigt!

Mit dem Glockenschlag lief ich somit voll zufrieden über den erfolgreichen Vormittag bei der Frisörin ein. Da ich mir ja ein bisschen Gedanken gemacht hatte, ob dort chemiehaltige Shampoo sein würden, hatte ich einfach mein Shampoo mitgebracht und für die Frisörin war das voll okay. Der Schnitt, den ich von ihr bekam, war für mich echt voll okay! 😀

Eigentlich ist gar nicht viel ab, doch es wirkt gleich ganz anders.. Naja, meine Locken hüpfen halt gleich ganz anders hoch, selbst wenn nur ein oder zwei Zentimeter weg sind. Leider war ich ja KOMPLETT bargeldlos, doch ich konnte mit Karte zahlen, also kein Problem..

Dachte, ich werf dann mal noch eben die Postkarten ein und kauf noch eine für ne Freundin und den freundlichen Herrn – und dann fand ich total viele bezaubernde Karten, also ging ich mit nem ganzen Stapel zur Kasse .. und hätte NIE erwartet, dass ich da nicht mit Karte zahlen kann. Mist. Das war nicht im Zeitplan, aber egal. Ab zur Bank. Und auf dem Rückweg fand ich noch ne schöne Geburtstagskarte und ein kleines Mitbringsel für die Nachbarin, die mir den Briefkasten leert. Mit den zurückgelegten Karten flitzte ich dann zurück zur Klinik – und lief auch dort genau mit dem Glockenschlag zur nächsten Behandlung um 13:30 Uhr ein.. Fragte dann den Arzt, ob wir verschieben könnten – denn hinter der Behandlung würde es mit Essen schon etwas knapp.. War auch kein Problem, zum Glück, da eh schon jemand anders gefragt hatte, ob er vorziehen könnte.. Also gemütlich auf zum lecker Fisch – und erst anschliessend zur letzten Organbehandlung. Ach ja … der Arzt ist auch so ein Goldiger. Also wieder eine schöne Verabschiedung 🙂

Am Nachmittag trödelte ich so ein bisschen vor mich hin, rief meiner Theaterkollegin zum Geburtstag an (was mich äusserst entspannte, weil ich zumindest ein bisschen ein Gefühl für die anstehenden Proben bekam, woraufhin ich noch nen anderen Theaterkollegen anrief), schrieb die Karte an meine Freundin und eine an den freundlichen Herrn und packte meine Badesachen, ja und irgendwie war dann ratzfatz schon wieder der Mittag rum und zum Abendessen ging ich dann schon sehr  früh  und mit gepackter Tasche, um gleich losflitzen zu können.

Im Thermalbad löste ich dann zusätzlich für das römisch-irische Bad (ehrlich gesagt mit null Vorstellung, was das ist, mir hatte nur der Kurschatten der ersten Woche gesagt, da gäbe es so eine tolle Seifenbürstenmassage). Ich war dann ehrlich gesagt etwas irritiert, als ich dort rein kam – da ist sozusagen ein bestimmter Ablauf von Warmluftraum, Heissluftraum, Dampfbad und DANN die Seifenbürstenmassage, danach gibt’s noch ein warmes Thermalbecken, dann ein Kaltbecken und einen Ruheraum. War dann aber auch echt cool – nicht nur die Massage, sondern alles. Ich machte gemütlich zwei Durchgänge (den zweiten ohne die Massage). Mit dem netten Bademeister dort hab ich mich auch gut unterhalten, der hatte mir erst mal alles erklärt und auch später haben wir noch nett geschwatzt.. Ich ging dann trotzdem ein bisschen lustlos zu den Thermalschwimmbecken und wusste nicht so recht, was ich jetzt eigentlich machen wollte.. Lief also ein bisschen ziellos rum, um schliesslich im Aussenbecken zu landen, wo es so nen lustigen Strudel gibt, der einen im Kreis rum wirbelt. Und heute war es echt LEER, nicht wie letztes Mal, als echt viele Leute da gewesen waren.. Naja, dann ging ich letztlich doch und war dann kurz vor  zehn draussen.

WIeder zurück beschloss ich, noch NICHT zu packen – ich wollte einfach den Abend noch geniessen und nicht zwischen gepackten Koffern sitzen oder im halbausgeräumten Zimmer, das hätte mir so ne Abschiedsstimmung vermittelt. Hab also n bisschen gesurft und nebenher Comedy geschaut. Leider hab ich es letztendlich gar nicht geschafft, noch den Bericht des Kur-Tages zu schreiben..

Doch gut – ich hab mir insgesamt den Weg für die Zeit nach der Kur geebnet, indem ich zumindest mal vorgetastet hab beim Theater und meiner Ärztin und ich war wie gewollt im römisch-irischen Bad und hab geschnittene Haare (wenn die jetzt auch wieder wild aussehen nach dem Thermalbad *lach*), hab sogar ein Mitbringsel und alle geplanten Karten geschrieben (na gut – nicht alle. Nur ein paar, aber so ist es halt..), also: Ein echt erfolgreicher Tag! Ich bin zufrieden und ausgeglichen 😀

Hey … Heldin des Tages!

Ich hab es zum Frühsport geschafft, obwohl ich wohl besonders zu Beginn ziemlich humorbefreit war und teilweise das Gefühl hatte, ich fall gleich einfach um und wenn ich lieg, schlafe ich doch einfach gleich mal wieder ein..

Na auf jeden Fall war ich dort – trotz Muskelkater, der heute früh WESENTLICH heftiger war, als gestern noch – und hinterher war ich tatsächlich wacher, als vorher. Somit konnte ich dann wach zum Frühstück, bevor ich den nächsten Termin um 8:45 Uhr hatte. Lymphdrainage. Bei der netten Therapeutin, die mir die warme Jacke mitgebracht hat. Und heute meinte sie, ich könnte ja überlegen, ob ich die Jacke behalten möchte, denn sie würde sie eh nie tragen. Sie würde ihr irgendwie nicht richtig passen. Also ich find ich echt peppig – und sie steht mir auch echt gut! Also hatte ich wieder was zum drüber nachdenken und entscheiden … oh NEIN…

Machte nach der Anwendung noch einen kleinen Schlenker in den Warteraum, wo meine Kurfreundin sass, die heute wieder ambulante Anwendungen hatte. Wurde dann auhc gleich abgeholt udn ich bin ins Zimmer und hab dann mal mit meiner Arztpraxis telefoniert, weil ich ja eigentlich nach meienr Heimkehr Blut abgenommen bekommen soll – aber ich hatte ja jetzt ganz aktuelle Blutwerte. Und vielleicht waren das ja alles die, die auch meine Hausärztin möchte. Muss ja nicht von unterschiedlichen Ärzten in unterschiedlichen Laboren das Gleiche testen lassen.. Somit war mein nächster Gang zur Rezeption (bitte einmal Blutwerte raus suchen!) hat und dann an den Rechner, um ein Fax zu schreiben. Gibt ja echt schicke Vorlagen in Internet 🙂

Meine Bank hat zwischendrin auch mal endlich zurück gerufen – wieder was erledigt. Sehr schön!

Als ich grad so am Schreiben des Faxes bin, kommt meine Kurfreundin die Treppe runter. Sie hat zwar nicht wirklich viel Zeit und ich muss auch schon in 15 Minuten zur nächsten Anwendung (und eigentlich wollte ich ja mein Fax fertig schreiben..), doch wir trinken mal noch eben einen schnellen Espresso zusammen. Das Fax kann ich ja speichern und später fertig machen.. Aber wer weiss, wann ich das nächste Mal mit ihr zusammensitzen kann? Naja – ich war ehrlich gesagt seelisch nicht ganz stabil. Das Ende der Kur und die Rückkehr in den Alltag liegt mir ziemlich auf der Seele. Bald ist wieder alles da: Die Sorge um Mama und die Ungewissheit, wie es weiter geht, der Stress und Druck im Büro und die Theaterproben gehen auch mit vollem Karacho los. Zudem noch der Mikrozensus. Und dann ist da noch die ausstehende Steuererklärung.. Oh Gott, mag gar nicht dran denken, was in meinem Briefkasten alles auf mich lauern könnte.. und der Briefkasten… Also ich hoffe, dass meine Nachbarin meinen Briefkastenschlüssel bekommen und den Briefkasten geleert hat. Und dass ich sie am Samstag erreiche.. SO viel Zeug, was in der Schwebe ist. Auch die Theaterprobe am Sonntag, die bisher nur in meinem Kopf existiert..

Ich war auf jeden Fall voll gedrückt – und musste dann richtig losheulen, dass ich wieder in mein Leben zurückkehren muss. Tat echt gut, ein bisschen in den Arm genommen zu werden. Auch wenn es nicht wirklich was ändert, ist es erleichternd gewesen. Auch das liebe Angebot der Kurfreundin, ich könne ja am Abend vorbeikommen, wenn ich mich einsam fühle. Als unverbindliches Angebot.

Somit ging ich ausgeglichener zur Infusion, als ich vorher war..

Leider hatte das blöde Ding das bereits begonnene Fax nicht gespeichert – und ich hab es dann irgendwie den Rest des Tages irgendwie vergessen..

Mir war es wichtiger, zu planen, ob ich heute oder morgen ins Thermalbad möchte und ob ich den Frisörtermin vielleicht noch passend verschieben kann. Ging aber nicht auf heute Abend … und ich hatte die Termine für morgen noch nicht, dass ich was Defintives abmachen konnte.

Ach, und dann war schon wieder Mittagessen … lecker Pute mit Gemüse und Kartoffeln gab es heute. Und dann schon wieder ab zu der Organbehandlung. Vorher noch ein kurzer Anruf bei der Kurfreundin, um sie auf eine kurzfristig angesetzte Veranstaltung am Nachmittag hinzuweisen..

Bei der Organbehandlung liess ich mich nochmal über die Ernährung nach der Kur informieren.. Also manchmal klingt es einfach – doch irgendwie ist da so viel, was alles NICHT gut ist für den Darm, was allgemein als „gesund“ gilt, da weisste echt gar nimmer, was essen..

Nun ja – und dann wurde am Nachmittag die heiss ersehnte Veranstaltung zum Dampfgarer gemacht. Ist ja echt praktisch, so ein Ding – und ich hab mir ja schon vor Jahren überlegt, einen Herd mit Steamer anzuschaffen. Dass es da so kleine Geräte gibt, war mir gar nicht bewusst. Also sowas werde ich mir auch anschaffen!

Ging übrigens zwei Stunden lang – und wir hätte noch viel mehr besprechen können, war echt interessant!

Und endlich gab es auch den Anwendungsplan für morgen – und somit konnte der Frisörtermin auf 12 Uhr gelegt werden.. Yeah! Alles wird gut, alles klappt 😀

Super!

Ich geh morgen im Idealfall zum Sport, mache zwei Anwendungen, dann zum Frisör und noch ne Anwendung .. und irgendwann am Nachmittag oder am Abend ins Thermalbad 😀

Okay – gepackt hab ich heute noch nicht, doch das langt ja auch Samstag noch, finde ich..

Das Abendessen war auch sehr schön – hab mich richtig gut mit meiner Tischnachbarin unterhalten. Und im Anschluss kam sogar noch der Chefarzt im Speisesaal vorbei, als nur wir beide noch dort waren. Er holte noch nen Abschlussbericht für meine Tischnachbarin und dann, ja dann schenkte er ihr und mir noch ein Buch, welches er  dann auch jeweils widmete. Voll nett! Hab mich total gefreut!

Im Anschluss hab ich im Gemeinschaftsraum wieder ein bisschen geklimpert. Und es endlich mal geschafft, mal die Postkarten zu schreiben. Kommen ja eh nicht mehr vor mir zuhause an, aber naja .. egal. Bin ich echt stolz, das endlich gemacht zu haben. Das Schreiben selbst ist mir natürlich total locker von der Hand gegangen – wie immer halt. Keine Ahnung, warum ich so ein Theater darum gemacht hab… Zudem hab ich den Brief des freundlichen Herrn geöffnet. VOLL schön. Okay, es waren noch zwei andere Briefe für zwei Mitpatientinnen drin, die hab ich dann im Speisesaal neben den Teller gelegt… Bestimmt freuen sie sich dann morgen darüber. 🙂

Ach – und auf der Welle des Erfolgs hab spätnachts dann auch noch das Fax geschrieben und bei der Rezeption hin gelegt und hoffe, dass das dann gleich morgen früh raus geschickt wird.

Gut, hab es zwar nicht mehr wie geplant zur Bank und zum Briefkasten geschafft, aber egal.. Das muss dann halt bis morgen warten.

Und die Jacke – also ich glaub, die nehm ich. Sie steht mir echt gut und ich find sie sehr schick und sie macht mir Freude 🙂

Naja – das mit dem Frühsport war gestern wohl ein glücklicher Ausrutscher.. Heute hab ich es leider schon nicht mehr geschafft.. Dabei hat mir der Sportlehrer später erzählt, dass sie sogar zwei Minuten auf mich gewartet haben. Wie süss!

Ich dachte, dass ich um 8:15 Uhr meine erste Anwendung hab … doch als kurz nach acht das Telefon klingelte und ich gefragt wurde, wo ich denn bliebe, stellte sich raus, dass ich schon um acht dran bin – und auch ne ganz andere Anwendung. Danach gab es dann gleich mal Frühstück.

Da ich mir ja gestern Schuhe zurücklegen liess, hoffte ich auf eine günstige Lücke im Behandlungsplan. Die war zwar nicht bis elf (bis zu dem Zeitpunkt waren die Schuhe nur zurückgelegt), doch zwischen Mittagessen und 17 Uhr (meiner letzten Anwendung) sah ich ne Chance..

Leider schief gewickelt, denn ein Vormittagstermin wurde auf den Nachmittag verlegt und ich sollte13:30 Uhr zur Massage. Aber gut – sollte trotzdem langen..

Beim Frühstück jedoch erzählte mir meine Tischnachbarin, dass auch ihr Termin auf den Nachmittag verlegt worden war und ihr das gar nicht reinlief.. Sie wollte gern in die Sauna und das war dann schon etwas knapp bis zum Abendessen. Naja – ich hab dann mit ihr getauscht, denn eigentlich war es mir auch egal, ob ich ne dreiviertel Stunde später loskomme … sooo lang hab ich es ja nicht in den Ort rein und ich würde die Schuhe eh schon nimmer rechtzeitig im zurückgelegten Zustand ergattern.. Ihr jedoch brachte das schon was, den früheren Termin zu haben.

Naja – ich ging nach dem Frühstück dann hoch ins Zimmer und zog mich um. Zum einen die Schuhe vom ersten Tag und auch ne Jeans, denn um 10:30 Uhr sollte mein Abschlussgespräch mit dem Chefarzt sein und ich wollte gern mit möglichst gleichen Klamotten auf die Waage steigen.

Tatsächlich begann das Gespräch erst um elf, so ne Verspätung hatte der Chefarzt, aber egal. Ich hab in der Zeit noch Zeit gehabt, was zu klären wegen so nem Magnesiumöl (das muss ja echt ein Superzeug sein, so ein Wirbel wird darum gemacht..). Auch gut.

Der Chefarzt entschuldigte sich für die Verspätung mit einem Espresso. Schön 😀 Und dann fragte er, was sich denn so verbessert hätte, wo ich Veränderungen merken würde. Überhaupt wurde es ein langes Gespräch… Erst um Viertel nach eins ging ich aus dem Zimmer – also war es auch für mich ein Gewinn, dass ich mit meiner Tischnachbarin den Termin getauscht hatte, sonst hätte ich grad mal 15 Minuten Zeit gehabt zum Essen..

Auf die Vermessungen war ich echt sehr gespannt! Alle Werte haben sich verbessert und die Waage zeigte… 90,1 kg! ALso mit Schuhen und so.. Ich hab NEUN Kilo abgenommen! Cool! Okay, ich hab neun Liter verloren ist wohl treffender, aber egal, auf jeden Fall bin ich entlastet. Ich hab mich auf jeden Fall tierisch gefreut – trotz dass die Abnahme ja nicht mein Hauptgrund war.. Und auch die Laborwerte hatten sich gut verbessert. Besonders gefreut hat mich ja, dass die Blutsenkung im Normalbereich liegt. Die ist bei mir eigentlich IMMER zu hoch, was wohl auf eine Entzündung oder Infektion hinweist.

Mittagessen war lecker – ein Gemüseteller und mit ein bisschen trödeln war dann schon wieder Zeit für die verschobene Massage. Heute: Fussreflexzonenmassage bei der tollen Therapeutin. Und die Süsse hat mir tatsächlich so eine warme Jacke mitgebracht – wie lieb! Ich hab die dann gleich unter meine Lederjacke gezogen, als ich in den Ort bin – und es war echt so richtig gemütlich, gar nicht kalt!

Tja – und dann ging ich erst mal beim Frisör vorbei und machte nen Termin aus, dann zur Post, um Briefmarken zu kaufen, dann gab es noch eine Postkarte für meinen Zimmerkollegen und dann kam auch schon der Schuhladen. Nach meinen zurückgelegten Schuhen fragte ich erst gar nicht, sah gleich, dass die wieder im Regal standen. Ich raffte sie also an mich und probierte sie gleich mal an. Und entdeckte zufällig noch ein schönes Paar. Schnüggel wurde dann per WhatsApp mit Fotos überhäuft, da ich ihm die Schuhe unbedingt zeigen wollte. Letztlich hab ich allerdings schon vor Ort entschieden.. Ich nahm dann nur das eine Paar. So coole Stiefel mit Schnallen. Also da muss echt immer die Hose REIN, damit man die auch sieht 😀

Also ging ich bestens gelaunt von dannen – und die Schuhe, die ich noch entdeckte hatte .. naja, da wollte ich noch ne Nacht drüber schlafen.. Bin ja noch ein bisschen da.

Auf dem Rückweg ging ich noch bei dem Geschäft vorbei, wo ich das Lammfell für Mama gekauft hatte. Dort gab es nämlich auch so Zirbel-Zeug udn das soll gut für den Schlaf sein.. Also hab ich jetzt ein Mitbringsel .. oder ein Weihnachtsgeschenkchen.. auf jeden Fall ne Überraschung 😀 Brauch ich nur noch was für meine Nachbarin, die (hoffentlich!) den Briefkasten geleert hat, als kleines Dankeschön..

Mein nächster Termin sollte um fünf Uhr sein – und ich schaffte es auch rechtzeitig zurück. Doch auch dieser Termin wurde verschoben.. auf sechs. Passte aber schon. Im Zimmer oben klingelte mein Handy: Mama rief an. Oh nein, was ist jetzt wieder passiert?? Nichts ist passiert! Das Päckchen ist angekommen und sie hat sich voll gefreut! Ich auch .. aber Hallo!! Alles klar, jetzt verstand ich auch den Anruf von der Seniorenwohnanlage, die während meines Arzttermines versucht hatte, mich zu erreichen.

Ja bestens!

Dann schrieb mir noch ne Freundin, die grad auch fastet .. und letztlich telefonierten wir auch, wenn auch nur kurz bis sechs Uhr, weil ich dann zu meiner letzten Anwendung dieses Tages gehen musste.

Der Rest ist nur noch Abendessen und ein bisschen Klaviergeklimper, bis um 20:15 Uhr ein Film begann, der mich interessierte: Joy – Alles ausser gewöhnlich danach kam dann sogar noch was Nettes.. Burlesque Ist auch ganz praktisch, dass der kam: Den hab ich schon ewig daheim auf der Festplatte und nie angeschaut. Jetzt kann ich den daheim dann gleich mal löschen 😉

..der gestrige Abend hat übrigens Nachwirkungen: Ich bekomme langsam Muskelkater an den Oberschenkeln.. Autschn!!

 

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