You are currently browsing the category archive for the ‘Gedanken’ category.

Vor ein paar Wochen war ich bei einer Veranstaltung über Ringana. Das ist so ne Firma aus Österreich, wo es „frische“ Produkte gibt. Also ich hab ursprünglich (hauptsächlich auf Messen und so) mal die Kosmetikartikel wahrgenommen und mir mal das Zahnöl gekauft. Es war übrigens FURCHTBAR scharf .. ich konnte es überhaupt nicht verwenden, weil ich den Geschmack unerträglich fand.

Somit war Ringana damit auch gestorben.

Bis meine Heilpraktikerin mich vor mehreren Monaten auf die Nahrungsergänzung und die tollen Erfolge ausmerksam machte, die Patienten von ihr damit gehabt hätten. Mehr Energie und Belastbarkeit und sowas .. also DAS interessiert mich dann schon! Allerdings zu dem Zeitpunkt dann auch nicht soo akut, als dass ich mich genauer damit beschäftigt hätte – abgesehen davon kündigte mir meine Heilpraktikerin an, dass sie mal dazu ne Veranstaltung machen würde, wo jemand davon erzählen würde und alles genauer erklären.

Gut – ich hab dann mal ne „volle Dröhnung“ bestellt.

Und nach dem ersten Fehllauf (Schnüggel hatte auch was bestellt – seins wurde schon vor mehr als zwei Wochen geliefert, meine Bestellung ging nicht raus, wie wir nach einigem Nachforschen feststellten) kam gestern das Paket an.

Weil ich so ein Aktionsangebot bestellt hatte, wo als zusätzliches Geschenk auch irgendein Trunk zur „Unterstützung des Abnehmens“ dabei war, hab ich mit heute aus diesem Gebräu einen Tee gemacht. Schmeckt brutal süß .. doch „zu süß“ gibt es ja nicht für mich 😉
Und ansonsten werde ich mich mal die nächsten Tage und Wochen mit diesen Nahrungsergänzungen dopen. Da ich ja eher schon einige Energieeinbrüche (um nicht zu sagen: Erschöpfungsanfälle) in den letzten Tagen bemerkt hab, finde ich, kann es nicht schaden.

Natürlich kann ich nach nem halben Beutel der ersten Essenz und ner halben Kanne Tee noch NICHTS sagen.

Doch ich bin mal gespannt.

… da ich insgesamt eher etwas unmotiviert bis panisch in den Tag gegangen bin, kann es ja eigentlich nur positive Auswirkungen haben.

Denn zum einen drücken mich jede Menge Termine und Nachfragen auf der Arbeit – und zum anderen war ich gestern bei der Besprechung im Pflegeheim. Ja, ich hatte tatsächlich erwartet, dass mir das organisiert wird – mit der Pflege daheim dann.. Tatsächlich wurde nur die Situation durchgesprochen und was möglich ist … und nun soll ich heute Adressen bekommen, wo ich anrufen kann und versuchen, ob ich was organisiert bekomme. Das löst bei mir eine mittelstarke Panik aus, da ich mich nicht so fühle, als ob ich überhaupt wirklich weiß, was ich überhaupt organisieren will und soll – geschweige denn, ob das Mama überhaupt will! Die will nämlich wahrscheinlich einfach nur „ihre Ruhe“ … und sieht null Bedarf, dass sie unterstützt wird.

… sie erinnert sich übrigens auch nicht, dass sie im Februar alle möglichen Notrufe und Telefonnummern bis zum Erbrechen beansprucht hat, weil ihr immer alle sagen sollten, was sie tun soll… Logisch, dass sie da keinen Bedarf für Unterstützung sieht! Und dass sie ein sonntäglicher Besuch von uns derart stresst, dass sie meiner Schwester am Telefon zwar davon vorjammern kann – doch sie nicht auf die Idee kommt, dass es vielleicht wesentlich stressiger werden könnte, als sich mit Jemandem ne Stunde zu unterhalten, wenn sie den Alltag daheim allein und ohne Hilfe meistern will.

Hm .. ich glaub, es ist ganz gut, wenn ich mich mal ein bißchen dope für die kommende Zeit.

Nach Ostern kommt auch die neue Chefin .. auch spannend, wie das dann wird.

Ich halte mein Gewicht immer noch unter 90 kg .. das freut mich sehr!

Ja, gut – ich hab ein bißchen mehr, als direkt nach dem Fasten, doch ich bin durch die Fastenwoche auf unter 90 kg gekommen und das hab ich ja im letzten dreiviertel Jahr nicht geschafft – also war so gesehen das Fasten für mich durchaus ein Erfolg!

Meine Kurve gefällt mir 🙂

Ich finde, es ist eine gute Basis, von der ich nun weiterarbeiten kann.

.. doch ehrlich gesagt ist das weiterarbeiten im Moment etwas schwer. Den Dreh, Sport zu machen, hab ich gerade gar nicht. Und ich hab letzten Freitag meinen Schrittzähler endgültig verloren 😦

Ich komme auch morgens immer schwieriger aus dem Bett. Mich belastet die berufliche Situation und die Situation mit Mama, die nicht absehbar ist. Auch seh ich seit dem gestrigen Gespräch mit Mamas Krankenkasse zusätzlich noch eine finanzielles Fiasko auf uns alle zukommen – sollte Mama tatsächlich nicht mehr den Sprung nach Hause schaffen und im Pflegeheim bleiben müssen, haben wir sowohl von den Finanzen her eine im Moment nicht überblickbare Situation wie auch .. tja .. also ich fürchte, dass Mamas Psyche dann leider komplett in den Keller geht, wenn der Heimaufenthalt mehr wird, als ein „Urlaub“, wie sie es im Moment noch sieht.. An Urlaub für mich ist im Moment nicht zu denken (dabei hätte ich es wirklich nötig) – ich bekomme Panik, was alles zu tun ist, doch hab das Gefühl, hier nicht gehen zu können. Ich kann ja schlecht in den Urlaub, wenn nicht klar ist, wie es mit Mama weitergeht. Und im Büro ist irgendwie … seufz .. naja, ich Panik wird nicht weniger. Egal, wie „viel“ ich schaffe – es drückt trotzdem noch dauernd Weiteres nach. Ich hab das Gefühl, nichts vom Tisch zu bekommen – nur, dass das, was zu tun ist dauernd wieder in neuen Facetten auftaucht. Sehr, sehr frustrierend – echt! Wenn es wenigstens immer as Neues wäre, hätte ich eher das Gefühl, was zu schaffen – aber so?! Das gibt mir das totale Versagergefühl. 😦

Wenigstens das Gewicht macht mir Freude. Nie wieder die Neun vorne – das ist das Ziel!

… dafür sollte ich mich allerdings lieber in Fleischverzicht üben – heute gab es zum Frühstück jede Menge Gummibärchenfleisch … nicht sooo figurförderlich *schluck*

Der Titel ist angelehnt an die Mails, die ich immer von Patric Heizmann und dem „Ich bin dann mal schlank“-Team bekomme.

Denn ich von grad einfach nur voll. Voll gefressen. Dabei war ich schon übersatt, bevor ich noch drei Eiweißriegel verdrückt hab… Verflixt.

Gestern Abend hab ich auch viel zu viel gegessen – ich war so geschockt vom Telefonat mit meiner Mama. Und hab mich so generell überfordert gefühlt.

Heut hatte ich ein Telefonat mit einer Bekannten, die in der Alzheimerpflege (oder so ähnlich) arbeitet. Was für mich als wichtige Punkte rauskam war:

Die Verwirrung kann von den Schmerzmitteln kommen!

Das ist im Moment die Hoffnung, an die ich mich klammere.

Auch hab ich mit dem Arzt telefoniert: Sie haben einen Riss im Kreuzbein gefunden! Daher kommen vermutlich die Schmerzen!
.. ich bin echt froh, dass eine Ursache gefunden wurde.

Und ich bin zwar im Moment noch völlig planlos wegen irgendwelchen Unterstützungen mit der Pflege – doch der Stationsarzt macht beim Sozialdienst ne Anforderung. Und mit dem hatte ich schon Kontakt. Durfte nur bisher nicht aktiv werden, ohne Anforderung vom Stationsarzt..

Irgendwie wird es schon weiter gehen.

Ich bin also echt voll … vollgefressen (im Moment) und übervoll mit Anforderungen, die da auf mich zukommen. Beruflich und privat.

Fühle mich leicht erschlagen…

Vor einem Jahr war Mama auch im Krankenhaus .. und ich in Indien. Auch nicht so einfach. Doch irgendwie weniger heftig, wie im Moment.

Heute vor nem Jahr hab ich übrigens begonnen, Fettlogik zu lesen!! 😀

 

Ja, heute schreib ich auf. Und ich hab bisher 506 kcal. Und noch neun Stunden Tag vor mir. Und ehrlich gesagt: Heute eigentlich noch gar nichts wirklich gegessen! Also echt jetzt! Dafür, dass manche Leute wirklich mit 500 kcal am Tag über Wochen gelebt haben, frag ich mich grad schon: Wie geht das?! Denn ich hab heute ECHT noch nichts wirklich gegessen.

Morgens ein Ei und ein Cola Zero. Und dann nen Espresso mit Stevia.
= nicht mal 100 kcal

Da ich in der Mittagspause Yoga gemacht hab, fiel das Essen aus und ich hab mir nur mal eben zwei Eiweißriegel und einen Eiweißshake in der Drogerie geholt.
= gut 400 kcal

Jetzt gerade trinke ich nen Kaffee mit Stevia.
= schlichtweg NULL kcal .. na gut. FDDB sagt mir grad 5 kcal .. bin ich jetzt also bei 511 kcal .. egal.

Okay.. gefühlt hab ich allerdings nichts wirklich gegessen. Diese Eiweißshakes im Fläschchen sind gefühlt kein Essen für mich (die sind so labberig, nicht mal selbst angerührte Shakes fühlen sich wie „Essen“ an, wie sollten die das dann??) und die beiden Eiweißriegel .. echt jetzt?! Das ist auch eine Sache von nicht mal zwei Minuten. Also gefühlt: Auch nichts gegessen.

Zumindest ist die Eiweißbilanz gut.

Aber langsam hab ich echt richtig Hunger.. fühl mich schon ganz schwach.

Das kann aber auch an der allgemeinen Situation liegen, dass ich mich hier einfach überfordert fühle im Moment .. und dann noch Mama. Heute hat mein Onkel angerufen. Auch ihm fällt auf, dass Mama richtig abbaut. Nach dem Telefonat hab ich erst mal nur noch geheult. Nicht, dass er bös war – im Gegenteil. Ich merke erst, wie mich das Ganze belastet und wie ich es immer kräftig verdränge und andere Dinge vorschütze, um mich nicht damit beschäftigen zu müssen.. Und dann das schlechte Gewissen – ich meine: Es ist doch meine Mutter. Und es geht ihr nicht gut. Und ja .. natürlich hab ich auch Angst, dass sie stirbt. Und ich bin besser im Wegsehen und Ablenken, als dem Ganzen in die Augen zu schauen..

Naja … *seufz* .. zumindest fällt hier im Büro heute die ganze Gummibärenjagd weg. Das Vorzimmer ist zu, die Vorzimmerdame im Urlaub (dort stehen die Gummibärchen) und Chef hab ich ja immer noch keinen, also ist der ganze Bereich geschlossen und im Dornröschenschlaf..

Ich bin nett, lustig, fröhlich und liebenswert chaotisch.

So viel zu meinem Selbstbild.

Natürlich bin ich noch mehr. Unordentlich, faul, hilfsbereit, verfressen, bockig, unterhaltsam, launisch, clever (auch wenn ich das selbst manchmal nicht zutrau) und jede Menge anderer Dinge, die grad nicht hier aufgezählt werden.

Manchmal bin ich auch zickig.
… doch das passt nicht zu meinem Selbstbild. Nicht so richtig – selbst wenn es hier oben im Weblogtitel steht.

Und ich hab eine schräge Denke enttarnt:

Zicken sind immer schlank. Skinny Bitches sozusagen.

Ich will keine Bitch sein  .. also sollte ich wohl vorsichtshalber auch nicht schlank sein .. denn die bitchesten Skinny Bitches sind ehemals dicke und nun schlanke Skinny Bitches. Das sind dann die Zicken, die keine Lebensfreude mehr haben und nur noch Kalorien zählen und vornerum zwar ganz aufgeschlossen sind und weltoffen, doch hintenrum eben doch denken, sie seien was besseres, weil sie abgenommen haben – und die Dicken schlichtweg doof, weil sie es nicht gemacht haben

Hm. Ganz schön fies, so ein Vorurteil in sich zu finden. Denn natürlich ist es ganz schön schwer, wenn ich versuche, gegen meine eigenen komischen Weltbilder anzuhungern. Selbst wenn ich in dem Moment gar nicht wirklich hungere. Oder rumsportle.

Ich will nett, lustig, fröhlich, liebenswert chaotisch und vor allem harmlos sein.

Harmlos und nicht angreifbar, weil:

Hallooo? .. wer ist denn bitte so fies und greift jemand Nettes, Lustiges, Fröhliches, liebenswert Chaotisches und vor allem HARMLOSES an?! Das macht doch keiner.

Das wäre wie knuffig kuschelige Kaninchen mit ner Schrotflinte durchlöchern und an Fleischerhaken aufhängen! Die fluffigen weißen, deren Lebenssinn es ist, gekuschelt zu werden und gestreichelt … nicht die, die als Schlachtkarnickel gezüchtet wurden! Denn tatsächlich ist die Welt ja so, dass sie Karnickel an Fleischerhaken aufhängt. Womöglich unabhängig von der Fellfarbe. Aber vermutlich, ohne sie vorher mit Schrot zu durchlöchern…

Und vor allem ist das nicht so in meiner inneren eutzi-deutzi-heile-heile-Segen-Welt.

Und zu der passt wohl irgendwie auch nicht, dass ich schlank bin (obwohl ich natürlich noch lang nicht SCHLANK bin … keine Gefahr! Ich bin noch nicht mal in der Gefahr „nur übergewichtig“ zu sein in absehbarer Zeit!) Denn wenn ich schlank wäre, wäre ich vielleicht auch fies. Und wer fies ist, der ist nicht nett und lieb und harmlos .. sondern verdient es, angegriffen zu werden und fies behandelt und überhaupt.

.. und ich glaube, da liegt grad irgendwie der Hund begraben, warum ich irgendwie nicht mehr ins Abnehmen reinkomme.

Und wenn es nicht der einzige Hund ist, der zu dem Thema „Abnehmstop“ begraben sein sollte, so scheint es zumindest ein Teil des Hundefriedhofes zu sein. Mein innerer „Friedhof der Kuscheltiere“ sozusagen!

Heute morgen auf der Waage hat sich das gesamte Schlemmspektakel der letzten Wochen dargestellt. Besser gesagt: Es hat sich so dargestellt, dass ich es nun auch wahrnehme! Ich hab eine Schallmauer überschritten, die ich nun nimmer kleinreden kann. Und auch nimmer will.

Eigentlich will ich ja unter 90 kommen und das seit Juli (also zumindest hatte ich da zum ersten Mal 90,x) … zuletzt pendelte ich zwischen 91 und 93 .. wobei da auch 93,x zu zählte.. Ja, eigentlich pendelte es immer ein bißchen hochwärts, 91,x hatte ich zuletzt vor vier Wochen. Und heute früh *peng* 94,1 auf der Waage! Schooock!

Wobei es bei meinem Ernährungsstil der letzten Wochen eher erstaunlich ist, dass es nicht früher kam.

Wie auch immer: Jetzt ist Schluß!

Hab den Tag heute mit einem Shake begonnen. Shake in laktosefreier Milch. Hat immer noch erschreckende 400 Kalorien .. aber gut: Eiweiß. Und wenn ich es als Nahrungsmittel sehe und nicht als „nebenher was trinken“ ist das ja auch schon mal was.

Abgesehen davon hab ich begonnen heute auch wieder das Essen aufzuschreiben. Gut 900 1000 (hab den Nachtisch vergessen. Was ist eigentlich „Schwedencreme“?!) Kalorien hab ich schon heute. Ich setze mir als Ziel nun erst mal 1500 Kalorien am Tag. Das ist gute 600 Kalorien unterm Bedarf und sollte helfen.

Die schlechten Angewohnheiten, die sich immer mehr wieder eingeschlichen haben, werden abgestellt. Hab zuletzt abends drei Brote gegessen .. und dann noch irgendwas rumgeschnuckert.. Joghurt, Kaba, Chips, hartgekochtes Ei .. irgendwas halt, was ich gefunden hab.

Und komplett abgestellt wird auch wieder Cola. War zwar (meist) nur Cola Zero – doch es ist schon wieder gut n Liter am Tag und es macht mir einfach die Schnute süß! Ich hab auch dauernd Eiweißriegel gemampft (so viel „gesünder“ als Schokolade – und doch Schokolade *smile*) und hab inzwischen auch wieder richtige Schokoriegel gekauft. Vor allem Kinderriegel .. ab und an Milky Way. Oder sooo. Auf die Gummibärchen im Vorzimmer war auch schon wieder auffällig die Jagdsaison eröffnet.. Schluß damit!! Mit allem!!

Mein Kollege hatte nen guten Tipp gegen Süßhunger. Er meinte, er trinkt dann immer n Glas Wasser – davon geht es weg. Trinke eh zu wenig. Mach ich jetzt auch so. Punkt.

Weiterhin werde ich schauen, dass ich meine 10.000 Schritte am Tag mache wie bisher. Das ist gut. Das soll so bleiben. Auch der Sport alle mindestens 5 Tage ist gut. Sollte heute wieder dran sein. War Montag das letzte Mal und Wochenende ist immer ein bißchen doof – so mit Schnüggel.

Hmm.

Also wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin: Ich merke, wie ich wieder fauler werde. Das Treppensteigen ist nimmer ganz so automatisch wie früher. Helga, meine innere Schweinehündin klinkt sich gern ein und deutet freundlich und verlockend auf die Fahrstuhltür.. Und (was ich noch extremer finde) ich meine zu merken, dass ich die paar Kilo mehr drauf hab. Also die ca. 2-3 Kilo jetzt. Fühle mich plump und .. aufgedunsen?! Und da hab ich noch neulich beim Lesen von Erzählmirnix innerlich die Augen gerollt wegen dem Zwei-Kilo-in-zwei-Jahren-Drama. Also weniger bei den Gedankenschnipseln (die Gedanken sind ja verständlich und bekannt für mich) als eigentlich bei der Bemerkung im Kommentar, dass man die zwei Kilo doch deutlich merken würde. „Zwei Kilo! Hallo?! Das merkt man doch nicht!“ dachte ich. „Naja .. vielleicht halt schon mit sinkendem Gewicht. Aber ICH merk sowas NICHT! So!“

Hmpf.

Doch. Ich muß kleinlaut zugeben: Doch, ich merke sie glaub auch.

Oder bilde ich mir das nur ein?!

.. schon strange. Strange und vor allem: Ich hab ein Gefühl von „Es wird mir jetzt echt zu viel!“

Ob das Gefühl nun „nur“ den Körper betrifft oder einfach gerade alles ein bißchen über den Kopf wächst, sei mal dahingestellt.

Allein, dass diese Woche die konkrete Anfrage meiner Freundin kam, die mit mir nächstes Jahr nen Urlaub planen will (vorzugsweise im Mai) und mein zukünftiges Patenkind getauft werden soll (auch im Mai) und ich eigentlich im Mai in Kur wollte (ist aber noch nicht fest … und überhaupt weiß ich es noch nicht, ob das klappt), ist für mich ein mega Stressfaktor. Ich will nicht jetzt schon fast jedes Wochenende verplant haben bis Juni 2017! *Panik*

Hey – außerdem hab ich KEINE Ahnung, was für ne Situation nächsten Mai ist! Okay, Mai ist sicher die Theatersaison vorbei (deswegen ist ja bis April sowieso keine Planung für Urlaube oder sowas möglich, außer wir hätten ein spielfreies Wochenende) – doch: Was für nen Job hab ich dann? Bin ich tatsächlich die Chefin? Dann gehe ich bestimmt nicht auf Kur. Das wird kaum klappen von der Arbeit her. Da muß ich dann selbst schauen, wie ich mich über Wasser halte. Gesundheitlich (und überhaupt) gesehen. Hab ich nen neuen Chef bis dahin? Dann stellt sich die Frage: Wer? Wie ist der? Kann ich dann in Kur?
.. soll ich den Kurgedanken überhaupt streichen? Oder verschieben?

Aber ist es nicht komplett bescheuert, die Kur immer wieder raus zu schieben?! Hallo?? Das ist MEINE Gesundheit, die ich da auf „später“ schiebe!

Ich werde echt ganz irre.

Und mal nebenher fällt mir gerade beim Schreiben auf: Mein Gewicht ist AUCH meine Gesundheit.

Ich glaub, es ist ganz gut, mal wieder ein bißchen mehr darauf zu schauen, was ich da alles in mich reinstopfe. Und vielleicht auch, wieso.

Nach was hungert es mich denn wirklich?

.. DAS ist doch eigentlich die Frage!

Bei mir hatte die Morgenstund heute früh definitiv kein Gold um Mund – eher Blei im Arsch. Doch das trifft es nicht so ganz, der Blei war mehr in der Seele.

Das Wochenende über war ich mit Aufräumen beschäftigt und auch beim Besuch von der Kollegin mit Neugeborenem mit meiner Kollegin (und natürlich Schnüggel) war zwar das berufliche Thema da (klar, die Kollegin daheim wurde informiert, dass mein Chef geht. Ihre erste Reaktion war die gleiche, wie bei jedem von uns, ein entsetzt gehauchtes „Scheiße!“), doch trotzdem irgendwie eher „mit Abstand“.

Morgens, im Bett, wenn ich den Arbeitstag starten soll, da ist es ganz anders präsent.

Und vom Gefühl her fühle mich an schlimmere Zeiten erinnert – da, wo jedes Aufstehen ein Kampf war. Jeden Morgen war es schon eine immense Anstrengung, überhaupt aus dem Bett zu kommen und zur Arbeit zu gehen. Öfters als einmal hab ich es schlicht nicht geschafft.

Ganz so extrem ist die Hürde nun heute nicht gewesen, ich habe allerdings definitiv ein Gefühl von „Blei in der Seele“, das mich runterzieht und ich weiß nicht, wie das alles weitergehen soll..

Soll ich die Stelle wechseln?
.. aber wohin? Was will ich überhaupt? Also wirklich!

Soll ich mich als Nachfolgerin für meinen Chef bewerben?
.. aber traue ich mir das zu? Und die Kollegen? Trauen die mir das zu? Eigentlich sollte ich es mir zutrauen. Doch … *schluck*
Doch mal ehrlich: Wieso sollte irgendjemand, der neu (!!) daherkommt besser sein, als ich?! Der muß doch auch erst mal alles neu lernen hier!

… und eigentlich hab ich null Bock mich mit dem Ganzen zu beschäftigen.

Ich will, dass es so bleibt, wie es ist.

Es war nicht super – doch irgendwie gewohnt und halbwegs war ich arrangiert mit der Gesamtsituation. Es war alles schon VIEL schlimmer hier für mich.. Siehe oben, als ich morgens teilweise gar nicht aus dem Bett kam.

Und trotzdem fühlt sich alles gerade so komisch an. Ich hab das Gefühl, den Umbruch nutzen zu müssen .. weiß aber nicht wirklich, wie und ob ich das wirklich will und hab zu viel Ängste und Blockaden. Und Angst, dass ich dann jemand vor die Nase gesetzt bekomme und wie es dann ist mit dem.

Ich hab mich ja schon auf andere Stellen mit Führung beworben .. doch irgendwie war ich auch immer ganz froh, wenn ich ne Absage bekommen hab. So tief drin. Ganz tief drin.

Was ist bloß kaputt in mir, dass ich mir so was Gehobenes nicht zutraue?

Bei jeder Müllsammelaktion oder sonstigen Sache, die eine „niederwertige Tätigkeit“ ist, bin ich sofort dabei und mir nicht zu schade..

Das finde ich an sich eine gute Eigenschaft. Nur, dass ich mich nicht auch „zu Höherem berufen“ fühle, sehe ich langsam als Problem.

Eigentlich spiegelt sich das auch in der Theaterrolle wieder, die ich ja dann doch nicht mit der neuen Mitspielerin getauscht hab. Ich mochte meine  kleine Rolle von Anfang an nicht. Bin nun enttäuscht, wie klein sie doch tatsächlich ist (weil drei meiner gefühlt zwanzig Sätze auch noch von hinter der Bühne hervorgerufen werden!) und neidisch, wenn die Theaterkollegin ihre große Rolle spielt. Und trotzdem hab ich mich nicht getraut zu sagen, dass ich die große Rolle möchte. Dass ich einen Anspruch auf diese  große Rolle habe, weil ich so lang dabei bin und es auch KANN! Und WILL! Hab mich nicht getraut, meinen Platz einzunehmen. Hatte „gute Gründe“ wie, dass ich noch bei der Kinderbetreuung mitmachen möchte in den Herbstferien und dass wir von der Altersverteilung her doch so rum viel besser passen…

Doch irgendwie ist steckt wohl sowas wie Versagensangst dahinter … und das Gefühl, nicht zu viele Blicke auf sich ziehen zu dürfen. Oder sowas ähnliches.

Ein komisches Selbstbild.

.. und irgendwo im Hintergrund steigt das Bild meiner Mutter auf, die auch immer einen auf Opferrolle machte. Selbst, wenn sie was angriff, hab ich (zumindest aus heutiger Sicht) immer einen Schleier von „Aufopferung“ bei ihr dabei..

Hmm ..

Kein Wunder hab ich morgens Blei in der Seele und am Tag „Aggressionshemmungen“ (wie meine Therapeutin so schön sagt).. Irgendwie ergibt es Sinn … auf eine für mich noch nicht richtig greifbare Art, die jedoch wie eine Ahnung im Raum schwebt.

Mich treiben gerade zwei (eigentlich drei) Blogartikel um..

Zum einen bin ich tief beeindruckt von Udine, die bei Erzählmirnix nen Gastartikel veröffentlicht hat. Wow – was für ne Lebensfreude bei der Frau rüberkommt auf den Bildern! Sprühend! Und was für eine Erotik sie ausstrahlt – auch auf den Bildern mit etwas mehr auf den Hüften. Und dabei ist sie auf den „fetten“ Bildern mit grad mal nem BMI von 31, 2 noch unter meinem jetzigen BMI von 31,9! Okay .. vergleichbarer BMI. Aber wirklich so eine schöne, erotische, gepflegte und energetische Frau.. Ich bin hin und weg! Und besonders faszinierend finde ich es ja, dass sie eben nicht grad so knapp über 20 ist und so bombastisch rüberkommt.

Das motiviert mich wirklich!

Auch der neueste Blogartikel von Erzählmirnix ist sehr eindrücklich für mich. Es geht um die Mediendarstellung des BMI in Bildern. Ja, tatsächlich, ich hab Adipositas Grad 1 (ja, ja, ich weiß. BMI über 30 und so..) – und war mir gar nicht so bewußt, dass ich mit meinem Anfangsgewicht (BMI 37!!) ja schon bei Adipositas Grad 2 lag! 6 Kilo drin, um genau zu sein – und nur noch 8 Kilo zur Adipositas Grad 3 .. also morbide Adipositas! *schluck* Also zumindest ist mir das rückwirkend nimmer so bewußt. Doch ich bin vielleicht eh gut im Verdrängen. Hab auch keine wirkliche Vorstellung mehr von dem Körpergefühl mit den 15 Kilo mehr als jetzt. Die Leichtigkeit ist weg, die ich teilweise zu Beginn mit diesem Gewicht hatte, sie ist irgendwie weg.

Tja – und da hab ich heute bei der Draufgängerin was interessantes zu gelesen – über die Leichtfüßigkeit. Ist das Gefühl der Leichtigkeit, das mir jetzt ein bißchen abgeht, also wirklich, dass ich mich an mein Gewicht nun gewöhnt hab und den Unterschied zu den früheren Mehrkilos nimmer so spüre die Ursache – oder ist es tatsächlich nicht eher die wachsende Belastung, die mich belastet?

Tatsächlich macht mir die Arbeit derzeit sehr zu schaffen – sie ist eine wirkliche Belastung für mich. Ja, und auch echt lästig. Und als Ausgleich mag ich nicht den Rest meines Tages vertrödeln, sondern hab mir hier auch einiges an Aktivitäten aufgehalst. Der Kalender hat eigentlich nahezu jeden Tag (bzw. Abend) mindestens einen Termin drin. Das wird auch etwas belastend langsam. Auch lästig, nie mal frei zu haben. Obwohl frei haben auch Ängste schürt.. Hat was von Einsamkeit und „keiner liebt mich“ für mich… also lieber zu Tode hetzen?

Ebenso stelle ich vermehrt in den letzten Wochen fest, dass ich einen wachsenden Süßhunger habe. Und Abends zu Fressattacken neige. Na gut .. mehr esse, als ich Hunger hätte. Fressattacke hat nochmal n anderes Ausmaß gehabt in der Vergangenheit. Aber gut, jedenfalls: Das gefällt mir nicht. Soll das die Leere und Sinnlosigkeit (er)füllen, die ich trotz aller Hektik und Termine in der Tiefe erahne? Ein bißchen hab ich Furcht, dass ich mich wieder Richtung Erschöpfung wie Ende des letzten Jahres bewege. Auch wenn ich noch das Gefühl hab, ne relativ sichere Basis zu haben.

Hm …

Auch der Spruch in dem Artikel gibt mir zu Denken:

Wer sich beschwert, verliert an Leichtigkeit.

Beschwere ich mich zu viel im Leben .. oder über mein Leben … und deswegen verabschiedet sich die Leichtigkeit?

Ist es das Gewicht .. oder mehr noch die Kombination von Gewicht und sonstigen Lästlichkeiten, die durch die Menge zur Belastung werden?

.. hm .. vielleicht sollte ich aufhören mich zu beschweren. Nur mal so als Test.

Und zwar im wörtlichen Sinne.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Beschwerde?!

.. mußte ich grad echt googeln!

Es ist Lob!

Okay – dann werde ich mich jetzt mal mehr auf das Lob in meinem Leben konzentrieren.

Mal schauen, wie sich das auswirkt.

(interessant, wo so ein Artikel hingehen kann, wenn man so absichtslos mal drauf los schreibt, was alles so in Bewegung ist in einem…)

 

Tja, ich kasper immer noch in meinem 2 Kilo Bereich rum.. Heut früh waren es wieder 91,9 kg.

Trotzdem bekomm ich nette Sachen von den Leuten gesagt .. manche meinen, ich hätte „ja schon wieder mehr abgenommen“. Pfff .. Pustekuchen!

Okay, ich zähle auch nicht wirklich Kalorien – da kommt gleich so ein kleines „Strafe muß sein!“-Kistenteufelchen in meinem Gehirn nach oben. So um den Dreh: Du tust ja nichts richtig – also hast Du es auch nicht verdient, abzunehmen! *bäh-bäh-bäh*

Aber hab ich eigentlich mal „so richtig“ was getan?

Echt – ich hab ne totale Alzheimer, wenn es um erbrachte Leistungen geht bei mir. Oder ne Anerkennungsalzheimer.

Studium? .. ja, klar hab ich das gemacht. Aber das kann doch jeder. Oder?

Staatsprüfung? .. ja, klar war das heftig damals. Doch so im Nachhinein betrachtet: Hab ich wirklich alles gegeben?

Und hab ich sonst noch was geleistet? .. mir fällt nichts ein! Da müsste ich wohl mal Schnüggel fragen, der wüßte das besser.

Er hat erst heute früh beim WhatsAppen mal geschrieben, er würde meine Energie bewundern. Dabei finde ich eher, dass ich derzeit ziemlich abgeschlafft bin. Hmpf.. So unterscheiden sich die Sichtweisen.

Okay – von außen betrachtet ist der Terminkalender voll – doch wie steht es mit der Fülle der Seele??
.. hm .. die versucht manchmal durch die Füllung des Magens ersetzt zu werden, oder?

Doch wenn ich mal weniger hart zu mir bin, geschieht das ja auch nimmer in letzter Zeit in extremer Form.

Und eigentlich müßte ich nach der Fettlogik, dass man eh alles wieder zunimmt, wenn man was abgenommen hat, ja schon wieder zugenommen haben – doch ich dümple immer noch (im zwei Kilobereich, jaaaa..) in meiner Abnahme rum. So ziemlich mühelos und großartiges Verzichtgefühl. Das ist doch auch ein Erfolg.

.. okay, ich hau mir nicht ne Tüte Chips und ne komplette Tafel Schokolade allabendlich rein – hab das also soweit im Griff … doch ist das echt ein Verzicht an sich? Glaub nicht. Hab eher das Gefühl, dass das Reinstopfen von zuviel Süßkram ein Zeichen ist, dass man sich das Leben versüßen will.

Also nicht, dass ich das vorher dauernd gemacht hab .. aber irgendwas hab ich zeitweise schon zuviel gegessen..

.. hm .. Fressanfallalzheimer also auch!

An dieser Stelle hab ich wieder so ein Bild von meinem Kopf von innen, wo die Synapsen so *bzz* nen Kurzschluß haben an Überforderung..

Kenn ich schon und hab ich öfter. Zum Beispiel, wenn ich versuch, mich an was zu erinnern, was da doch mal war. Oder auch, wenn ich versuche, was gedanklich zu ordnen. *bzzz* .. dann is es wieder da, dieses *bzzz*-Bild und Gefühl.

Vielleicht bin ich auch einfach n bißchen filmgeschädigt.

Hab das heute nimmer so oft, aber früher so als Beispiel:

Ich such meinen Schlüssel. Und dann bekomm ich so ein „Kinogefühl“ .. seh mich den Schlüssel in meiner Tasche suchen wie verrückt – Schnitt – Totale auf den Schlüssel, der friedlich am Schlüsselbrett daheim hängt. Alle im Universum und die da beim Film zugucken wissen es – nur ich such weiterhin in meiner Tasche rum… Wie der Trottel im Film halt auch, der keine Ahnung hat, was da grad wo anders abgeht.

Tja – und sonst?

Hab ich vor ein paar Tagen mal wieder den Weg an die Gewichte geschafft! Stolz, stolz, stolz ich bin! Das ist der Einstieg in die erneuten Trainingsepisoden meiner persönlichen Mucki AWards 🙂

 

Eine Freundin von mir ist „männermäßig“ derzeit aktiv und hat nen Netten kennengelernt. Unter anderem fiel in ihrer Mail der Satz aus der Überschrift. Gut – ist jetzt vielleicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen .. trotzdem ging mir dieser Satz irgendwie nach.

Hab ich „ne Meinung zu vielen Dingen“?

Ne feste Meinung, meine ich?

Finde ich es überhaupt gut, wenn jemand eine feste Meinung hat?

Ich empfinde das eher als starrsinnig und eingeschränkt. Klingt für mich nach „Betonkopf“. Ich bevorzuge es, wenn einer auch andere Meinungen gelten lässt – oder zumindest offen ist, seine Meinung durch andere Meinungen beeinflussen zu lassen.

Wenn ich über jemanden sage, dass er eine Meinung zu vielen Dingen hat, wäre das für mich glaub eher ein negativer Aspekt. Definitv negativ behaftet.

Doch bei meiner Freundin schimmert da nichts für mich durch in diese Richtung.

Schon interessant..

Mag das daran liegen, dass ich selbst auch eher unklar in meiner Meinung bin? Beeinflussbar durch andere. Und darin sehe ich nichts Schlechtes.

Meine Freundin hat eher feste Ansichten, wenn ich so darüber nachdenke.
.. ich würde jedoch nie über sie sagen, dass sie kein offener Typ ist – trotzdem definitiv prinzipientreuer als ich. Oder halt einfach konsequenter. In gewisser Weise sogar … radikal.. ??

Hm…

Oder hab ich vielleicht sogar auch zu vielem „eine Meinung“ – nur vertrete ich sie nicht? Aus Angst, anzuecken – oder aus Angst, mich zu zeigen – oder auch, mich dadurch angreifbar zu machen?

Interessant, was so ein Halbsatz in einer Mail in mir aufwühlt…

Mai 2017
M D M D F S S
« Apr    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Bereits Geschriebenes..

Schubladendenken

Derzeitiger Lesestoff..