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Vorab möchte ich mich ganz herzlich für die lieben Kommentare unter meinem letzten Beitrag bedanken. Ich hab sie schon gleich nach dem Schreiben wahrgenommen und gelesen, bitte entschuldigt, dass ich nicht gleich drauf reagiert habe. Ich .. keine Ahnung. Ich hatte nicht die Kraft in dem Moment, obwohl Eure Worte mir doch so unendlich gut taten. Entschuldigt von dem her die Verzögerung. Es ist mir jedoch wichtig, dass ihr wisst, wie wichtig mir die Anteilnahme war und dass sie mich erreichte und mir Kraft gab.

Herzlichen Dank dafür.

Überhaupt tut jede Anteilnahme gut. Egal, ob es eine stille Umarmung war, eine Karte, die Teilnahme an Mamas Beerdigung oder ein Anruf, selbst der Besuch bei meiner Patentante und ihrer Tochter (also sozusagen Beileidsbesuche, die ich gemacht hab) oder eine Reaktion per WhatsApp – alles war mir eine Stütze, so viele schöne Zeichen, dass Menschen mit mir (und natürlich auch meiner Schwester und Schnüggel) fühlen und ihr Mitgefühl ausdrückten oder ihre Unterstützung anboten.

Das hat mich wirklich sehr gerührt. Und rührt mich noch immer.

Es  ist bezaubernd und wirkt tröstlich auf mich, zu erfahren, wo Mama überall ihre Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen hat.

Es gab so viele wirklich schöne Begegnungen und Worte. Beispielsweise der Betreiber unserer Eisdiele, der so betroffen war von Mamas Tod, dass er bat, wir sollen ihm sagen, wann die Beerdigung ist. Er hatte dann letztlich keine Zeit, selbst zu kommen, hat aber als „Vertretung“ jemand von seinem Team geschickt. Mich hat das sehr berührt.

Auch das Kommen meiner Freundinnen und einer Theaterkollegin. Besonders beeindruckte mich auch, dass manch ein Trauergast keine lange Anfahrt scheute. Ja, natürlich hab ich mit Schnüggel gerechnet. Er selbst sagte es auch schon, dass ihm das sehr wichtig ist, da zu sein. Und tatsächlich hat es ihn am Grab dann so sehr mitgenommen, dass ich beinahe mehr seine Stütze war, als er meine.

Weniger zu rechnen war mit dem Kommen des Partners meiner Schwester. Er ist bereits seit mehreren Jahren nicht mehr zu uns „in den Süden“ gekommen, weil ihm die Anreise zu lang und beschwerlich war. Als er zwei Tage vor der Beerdigung zu meiner Schwester sagte, dass er kommen würde, waren wir beide überrascht – und ich war sehr glücklich, dass er für meine Schwester da ist. Zu Papas Beerdigung konnte er damals nicht kommen.

Die größte Überraschung war die Anreise der Freundin meiner Schwester aus Kroatien. Tatsächlich war es ihr sehr wichtig zu kommen – und sie wollte eigentlich auch gleich wieder abreisen, doch ich bot ihr an, bei mir zu übernachten. Somit waren wir tatsächlich zu fünft bei mir in der Wohnung, was ein gewisses „Camping-Flair“ hatte, doch sehr schön war.

Wem ich keinen Übernachtungsplatz anbot, obwohl er auch fast 300 km Strecke hatte und ich mich auch sehr über seine Anreise freute, war mein früherer Verlobter. Ich fand es richtig und fair, ihm eine Karte zu schicken und über Mamas Tod zu informieren. Mama und er hatten immer ein gutes und enges Verhältnis. Er rief auch vorher nochmal an und fragte auch, ob es für mich okay sei, wenn er käme. Wie gesagt: Ich fand es richtig, dass er kam. Erst auf seine Nachfrage hin bemerkte ich, dass es mir mehr zu schaffen machte, als ich zuerst vermutet hatte. Ich ärgerte mich, dass sein Kommen so sehr auf meine Gefühle Einfluss nahm, dass ich Angst bekam, es könnte mir „die Beerdigung verderben“. Sprich: Mein Gefühlsleben zu sehr durch seine Anwesenheit abgelenkt sein, dass für mich nicht mehr der Abschied von Mama im Vordergrund stehen würde. Ich beschloss also für mich, dass ich eine Nacht drüber schlafen würde und ihm im Zweifelsfall dann am nächsten Tag anrufen würde und sagen, dass es für mich doch nicht okay wäre. Dass er zu einem anderen Zeitpunkt kommen solle und Abschied nehmen. Tatsächlich schlief ich in der Folgenacht sehr schlecht, fast könnte man sagen: Ich hatte Alpträume. Trotzdem wägte ich es für mich ab und beschloss: Doch, er soll kommen und Abschied nehmen dürfen. Ihm das Herkommen zu verweigern wäre nur eins gewesen: Meinem mangelnden Selbstvertrauen nachzugeben und meinen Lebensversagensängsten aus dem Weg zu gehen. Mein eigentliches Problem an seinem Kommen war, dass meine Verwandtschaft denken könnte, dass ich in meinem Leben versagt hätte, weil ich unverheiratet und kinderlos dastehe und er eine Familie hat und drei Kinder. Ihm wegen meiner eigenen Minderwertigkeitsgefühle zu sagen, er dürfe nicht kommen, fand ich unfair – abgesehen davon würden sie nicht davon weg gehen. Er ist nicht die Ursache, er ist nur der Trigger. Übrigens hat kein Mensch was gesagt, ich hab auch keine Ahnung, ob jemand was gedacht hat – und es war auch nicht übermächtig in meinen Gedanken. Im Gegenteil, ich hab mich sehr gefreut, dass er da war und teilgenommen hat – wir haben auch das ein oder andere gesprochen, er hat natürlich auch mit anderen gesprochen und ich finde es gut, dass ich mich dem „Angst-Gespenst“ gestellt habe. Es ist meine Angst. Er wäre nur zufällig gerade der Auslöser gewesen. Ihm einen Übernachtungsplatz anzubieten und noch den Abend mit zu meiner Familie einzuladen, wäre mir dann aber doch zu viel gewesen. Ich hoffe, das war okay so für ihn.

Ja, insgesamt kann ich nur sagen: Es war eine richtig schöne Beerdigung.

Es klingt etwas seltsam, sowas über eine Beerdigung zu schreiben, doch es war wirklich eine sehr schöne Feier.

Meine Schwester und ich hatten ziemlich viele Lieder ausgesucht gehabt – und auch recht „hoffnungsfrohe“ Lieder, was die Pfarrerin in ihrer Grabrede auch extra erwähnte, dass (leider) selten diese Lieder für eine Beerdigung ausgesucht würden. Doch sie passten einfach wunderbar zu meiner optimistischen Mama. Bei manchen Liedern konnte ich sie regelrecht mitsingen hören .. ganz besonders bei „Die güldne Sonne“. Und vielleicht mag „Geh aus mein Herz und suche Freud“  im ersten Augenblick seltsam anmuten für eine Trauerfeier – doch tatsächlich steckt so viel von Mamas Energie drin, dass es einfach nur passend war. „Großer Gott, wir loben dich“ war meiner Schwester ganz wichtig – und für mich „Ich steh an Deiner Krippen hier“. Auch wenn es ein Weihnachtslied ist, war es mein persönliches „möchte-ich-unbedingt“-Lied. Wir sangen dann auch nicht die erste Strophe, sondern diese

Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen!

.. und ehrlich gesagt, rührt mich diese Strophe zu Tränen.

Die Rede der Pfarrerin war so treffend und feinfühlig, ich bekam später von einigen Gästen gesagt, es war ein wirklich sehr schöner Gottesdienst.

Auch das anschließende gemeinsame Essen war schön – und als die Frau meines Cousins zum Abschied fragte, wie es mir denn gehen würde, weil doch das jetzt der schwerste Teil gewesen sei, konnte ich tatsächlich aus vollem Herzen antworten, dass mir die Feier und das gemeinsame Abschiednehmen richtig Kraft gegeben hatten und ich mich im Moment regelrecht energiegeladen fühlte.

So war es auch.

Wirklich war einiges nicht „üblich“ für eine Trauerfeier, doch einfach sehr stimmig für uns.

Beispielsweise hatten wir drei Kisten mit Dingen von Mama mit: Teddybären, selbst gestrickte Mützen, Schalen, Schmuck, Bücher, Tücher … das legten wir alles auf einem Tisch aus. Bei der Rede zum Essen sagten wir, dass meine Mutter stets jeden mit kleinen Geschenkchen bedacht hatte. Es war eine schmunzelnde Zustimmung im Raum, als ich sagte, dass sie schon früher bei Familienfeiern immer eine Freude daran hatte einen Beutel mit Geschenken mitzubringen und jeder durfte was ziehen. Somit wollten wir im Sinne unserer Mutter die Tradition heute fortführen und jeder könne schauen, ob er was auf dem Tisch findet, was ihm gefällt. Uns würde es freuen, wenn jeder was findet, was ihn freut und vielleicht sogar an Mama erinnert – und Mama hätte es auch gefreut. Wir bekamen auch viele Rückmeldungen, wie passend das gewesen war und manch einer erzählte, wie er beim Besuch bei Mama immer noch gefragt würde, ob er noch dies oder jenes wöllte.. Ja, so war sie.

Sehr schön und beruhigend ist es für mich, dass es möglich war, sie bei Opa, Oma und Papa beizusetzen. Da mein Opa bereits gestorben ist, als ich 3 Jahre alt war, ist dieses Grab für mich schon seit ich denken kann „unser“ Grab und gefühlsmäßig der (einzig) richtige Ort.

Tatsächlich ist noch für eine Erdbestattung Platz – und auch wenn meine Schwester nun wirklich nichts mehr von der Organisation von Beerdigungen wissen will, deutete ich ihr an, dass falls ich überraschend versterbe, gern auch dort beigesetzt werden würde.

Naja – ich hoffe auch, dass wir erst mal nichts mehr in diese Richtung machen müssen.  Es ist wirklich unfassbar viel Lauferei und vor allem waren es unglaublich viele Entscheidungen, die wir fällen mußten.

Und irgendwie kam immer wieder was anderes ums Eck, an was wir nicht gedacht hatten.

So fiel uns beispielsweise auf, dass bei einem Grab, welches meine Mutter immer betreut hatte (der Onkel und die Tante meines Vaters), ein Schild steckte, dass die Grabnutzung abgelaufen sei. Wir machten dann einen Termin bei der Friedhofsverwaltung – und tatsächlich: Seit Februar ist die Grabnutzung abgelaufen und wir mussten entscheiden, was geschehen soll. Ehrlich gesagt ist es ein komisches Gefühl, zu entscheiden, dass eine Grabstätte eingeebnet werden soll und ich hatte auch irgendwie ein schlechtes Gewissen. Doch andererseits sind dieser Onkel und diese Tante bereits vor meiner Geburt gestorben – und wäre es sinnvoll, noch 25 Jahre ihre Grabstätte zu erhalten? Mit dem Recht, dass wir auch dort unsere Urnen beisetzen dürften? … die allerdings wie gesagt, gefühlsmäßig an einer andere Stelle (das Grab meiner Eltern und Großeltern) gehören?

Ja – es waren tatsächlich seltsame Tage, die letzten eineinhalb Wochen, in denen ich mich so viel mit Gräbern, Särgen, Grabreden, Trauerkarten und Zimmer räumen beschäftigt habe. Irgendwie skurril und unwirklich.

… und mitten drin, als wir letzten Samstag alles zusammen saßen, kommen so „Gefühlsreflexe“ – ich dachte: „Sollten wir jetzt nicht langsam mal endlich auch zu Mama gehen, wenn wir schon alle hier beisammen sind?!“ .. bis mir einfiel, dass das ja gar nicht mehr geht.

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Dass ich meinen neuen Arbeitsplatz voll doof finde, ist ja hinlänglich bekannt.

Leider hat sich daran (von kurzen „Gewöhnungsphasen“ (die allerdings auch Resignation sein können) abgesehen) nichts grundlegend geändert.

Doch die Hitze bringt noch zusätzliche Probleme mit sich:

Ja, es ist eh schon heiß – und somit unangenehm. Zu dritt noch unangenehmer, als zu zweit. Doch ich glaub, durch die Hitze dünsten die neuen Plastikmöbel noch unangenehmer aus, als sie es eh schon tun. Es ist eklig und ich hab besonders am Nachmittag eigentlich durchgehend einen Plastikgeschmack im Mund. Sogar mein Kollege, der raucht (und somit meint, er sei da nicht so empfindlich), bemerkt das – und meine andere Kollegin natürlich auch.

Ich finde das eine Unverschämtheit, ja, ich fühle mich gesundheitlich beeinträchtigt an diesem Arbeitsplatz! Würde ich irgendwo arbeiten, wo es giftige Dämpfe gibt, würde man mir einen Schutz für die Atemwege geben – hier in meinem „gefahrlosen“ Bürojob, darf ich den ganzen Tag munter in meinem Büro gefangen gehalten werden und 9 Stunden täglich im Gestank zubringen und meinen Körper schädigen!

War beim Personalrat – doch, nun ja: Da kann man nichts machen … wir haben halt zu wenig Arbeitsplätze und neue Möbel stinken halt.

Muß ich jetzt täglich in die Ecke kotzen, damit was geschieht? Wahrscheinlich geschieht dann auch nichts, außer, dass ich nen „dienstlichen Kotzeimer“ beantragen darf oder so.

… oder muss ich den Ratschlag, mich halt dann krank schreiben zu lassen, ernst nehmen?

Das kann es doch echt nicht sein, dass ich krank zu werden hab, weil mein Arbeitsplatz halt nun mal jetzt so eingerichtet ist. Entspricht ja den Vorschriften – ich hab genug Platz und Licht. Also alles gut.

Könnte schon wieder losheulen.

Fühle mich so wehrlos … und wertlos.

Ich will nicht nur noch im Urlaub und in der Freizeit „leben“ und die Zeit, die ich im Büro „runterreissen muss“, bloß versuchen, sie iiiirgendwie möglichst schadlos zu überstehen.

Das ist doch kein Leben!

Diese Frage hab ich heute in einer Inspirationsmail gelesen.

Nein.

Nein, bin ich nicht.

Ich bin trotzig.

Entweder bin ich derzeit wütend oder down. Beides macht nicht wirklich Spaß und beides macht definitiv nicht glücklich. Zumindest mich nicht.

Und jetzt?

… keine Ahnung. 😦

 

 

Ja, mich gibt es noch.

Die Datenschutzgeschichte ist ja ganz extrem mit meiner Urlaubszeit zusammengefallen, somit war es hier nun wochenlang einfach nur still. Ganz still. Ja, und umgestellt hab ich auch noch nichts. Muss ich noch. Doch ich schreib jetzt trotzdem mal ein kurzes Update.

Wie es mir so geht?

Durchwachsen.

Ich bin jetzt mit Heulen und Zähneklappern im neuen Dreierzimmer.

Was soll ich sagen?

=> Es ist ätzend!

Ich bin angepisst.

Und auch wenn ich schon die ein oder andere Verbesserung vorgenommen hab, ist es immer noch schlicht und einfach beschissen!

Heute bin ich allein, weil der Kollege krank ist und die Kollegin Heimarbeit hat – ich kann es mir also hier so einrichten, wie es mir am Besten tut. Die Tür ist offen, das Fenster ist offen – ich fühle mich dazugehörig, wenn an meinem Zimmer die Kollegen vorübergehen und ich was mitbekomme vom Leben vor der Tür. Das tut mir gut und bringt mich runter. Wenn ich meine Ruhe will, kann ich die Tür immer noch zu machen. Doch mir gefällt das so. Es kommt mal einer vorbei und ich kann ne allgemeine Auskunft geben, manchmal einfach nur ein „Hallo“ im Vorbeigehen eines Kollegen oder gerade wurde was angeliefert. Ich hab schon lange festgestellt, dass ich mit einer offenen Tür zufriedener bin. Ich fühle mich eingesperrt und ignoriert mit einer geschlossenen Tür. War schon im alten Zimmer so. Keiner will was von mir, keine Möglichkeit zu einem kurzen Kontakt – und ich bin überall abgeschnitten und ausgeschlossen von der Umwelt. Das zieht mich runter.

Natürlich ist das neu Zimmer allgemein etwas ungünstiger von der Lage her, das es offen ist, als mein altes Zimmer, welches etwas geschützter war. Das sehe ich schon ein. Aber lieber „ungeschützt“ die Türe offen, als zu.

Wie das auf die Dauer werden soll – keine Ahnung.

Die anderen finden eine offene Tür doof, ich jedoch muß bei der geschlossenen Tür oft einfach nur raus, um mich nicht eingesperrt zu fühlen. Dummerweise hat es dann auch keinen richtigen Sinn, raus zu gehen – denn dort hab ich nach kurzer Zeit das Gefühl, ich muß wieder zurück, weil ich ja was machen muss. Ich will ja nicht nur „rumtrödeln“, doch im Zimmer hab ich die ganze Zeit ein Fluchtbedürfnis und schaffe dann auch nichts.

Ziemlich Kacke – und ungesund, wie ich das Gefühl hab.

Immer, wenn ich in den Spiegel schaue, hab ich nen roten Kopf. Vermutlich hab ich nen viel zu hohen Blutdruck. Hab ihn nicht gemessen. Doch wie kann ich an der Situation was ändern?

Sind die Kollegen da, ist auch so eine Unruhe im Zimmer, dass an Konzentration auch nicht zu denken ist. Denn im Gegensatz zu der „Unruhe“ von draußen, die ich als „Leben“ empfinde, find ich ein dauerndes Getelefoniere im Raum als extrem störend. Zudem neigt die Kollegin dazu, dauernd ihre Arbeit mit einem durchsprechen zu wollen. Ich hab es auch mit Ohrstöpseln probiert, doch es macht mich auch andersrum wahnsinnig, so abgeschottet zu sein, wenn Leute mit im Raum sind.

Also alles im allem: Ein riesen Mist.

Und sonst?

.. hab ich ein schlechtes Gefühl, Mama gegenüber. Ich hab das Gefühl, sie zu vernachlässigen, nicht für sie da zu sein. Hab Angst, sie ist nicht gut genug versorgt und ich verpasse etwas, um die Situation für sie zu verbessern, doch hab auch nicht den Antrieb, sie jetzt zu allen Ärzten zu schleifen. Ihre permanenten Jammereien finde ich schwer zuzuordnen – und teilweise auch extrem schwer zu ertragen. Und das ich das so empfinde, macht mir noch mehr ein schlechtes Gewissen. Ich hab das Gefühl, lieblos zu sein. Und mich nicht genug einzusetzen.

Ansonsten das Übliche:

Überlastet fühlen, überfordert fühlen, einfach: zu viel. Zu viel Krempel, zu viel Gewicht, zu viel zum dran denken … hab jetzt neulich auch mal gelesen, dass dieses Gefühl auch ganz typisch für Depressionen ist. Diese Überforderung.

Also irgendwie ist alles Kacke.

 

… und eigentlich sollte ich hier ja gar nichts mehr schreiben, bevor ich nicht alles DSGVO-sicher gemacht hab.

Hab ich jetzt aber trotzdem 😦

Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung (für mich als Nachrichten-Ignorant zumindest) bricht nun zu meinen ganzen Änderungen und Umzügen der neueren und älteren Zeit auch noch hier im Blog ein möglicher Umzug über mich herein. Also nicht nur über mich – trifft ja alle Blogger, das komische Gesetz..

Naja – ein Grund für mich, heute mal wieder bei meinem vor knapp fünf Jahren eingerichteten tumblr-Blog (oder ist das bloß ein Account und dort gar nicht ein Blog?!) vorbei zu schauen und das Ganze zu entstauben..

Also falls hier bald nichts mehr stehen sollte, dann findet man mich vielleicht dann dort.

http://barbarellasweblog.tumblr.com

Kacke ist ja: Dort findet man NICHTS! Also ich meine: Selbst diese fünf / sechs Einträge, die dort bisher sind, sind komplett unübersichtlich, finde ich. Nicht mal ein Datum steht bei den Einträgen dran, geschweige denn gibt es eine Kategorie, wo man Sachen dann finden kann – das Datum sieht man nur, wenn man ins Archiv geht. So was Blödes – echt. Und was meiner Meinung nach auch gar nicht geht: Es gibt nicht mal ne Rechtschreibkontrolle dort für den Eintrag…. WIE ätzend! Wer bitte entwirft denn sowas?! 😦

Na, DA bin ich ja heute mal durch Martin auf was drauf gekommen! Die EU schenkt mir sozusagen zum Geburtstag eine neue Verordnung, mit der es irgendwelche Probleme mit dem Blog gibt.

Ja, danke, liebe EU – das ist ja mal niedlich von Dir. *grummel*

Ich muß gestehen, dass ich gar nicht genau schnalle, um was es geht. Und das ärgert mich ja schon wieder.

Und ich weiß solche Sachen wie beispielsweise, dass WordPress ab 25. Mai vermutlich illegal wäre und somit mich als Bloggerin bei WordPress zu einer Verbrecherin macht, nicht einzuordnen. Ist das so?? Bekanntlich findet man im Netz ja alles, wenn man nur danach sucht – keine These ohne Gegenthese – und auch wenn ich die entsprechende Gegenthese mangels Suche noch nicht gefunden hab: Was ist nun wahr und muss ich meinen Blog einstampfen?!

Oder sind auch alle alten Beiträge zu durchforsten?!

.. und das mir – die ewig gebraucht hat, bis sie überhaupt mal umgezogen ist mit dem Blog zu WordPress und sich jahrelang gar nicht umstellen wollte. Soll ich jetzt wieder zurück zu Blogspot – oder macht das überhaupt nen Unterschied?!

Hab hier ja einen netten Blogger-Ratgeber gefunden, der Tipps gibt zur .. wie heißt das Ding?! .. DSGVO. Doch: Wie setze ich das denn überhaupt alles um? Bedeutet das beispielsweise , dass zukünftig keiner mehr kommentieren sollte hier? Weil wie bekomm ich da die Einverständnis, dass die Daten gespeichert werden – und wo ändere ich sowas hier überhaupt?? Und muß ich jetzt aaaaaalle irgendwann mal verlinkten Videos hier rausnehmen? Oder irgendwelche Links auf andere Blogs oder Seiten oder so?!

Na toll – irgendwie wird einem ja echt jeder Spaß genommen. *seufz*

 

PS.:
Nur mal am Rande: Warum hab ich dauernd irgendwelche komische Werbung über „die krasse Alternative zum Rollator“ auf dem Bildschirm?! Wie zur Hölle komm ich in die „Rollatorinteressenkatagorie“?? Unverschämtheit – echt. SOOO ein Urzeitgestein der Blogosphäre bin ich dann ja auch wieder nicht. *grummel*

Apropos „Urzeitgestein des Bloggens“: Ich schau mal nach, ob es deinbier noch gibt – ist mein persönlicher Urzeit-Weblogheld 😉
Hmmmm – der scheint jetzt eher auf Twitter rum zu hängen…

 

Gerade hab ich in den Kommentaren beim heutigen Freitags-Füller gelesen, dass dieser Freitags-Füller der selbe sei, wie der vor drei Wochen … und tatsächlich, es stimmt! Da hat die gute Junifee ja echt gut aufgepasst – Kompliment 😉

Ich hab das einfach dröge ausgefüllt und überhaupt nicht bemerkt, dass die Fragen vor drei Wochen schon mal da waren.

Das jedoch gibt mir nun die Gelegenheit für ein spannendes Experiment:

Wie eingefahren sind meine Gedankengänge, sprich:
Was hab ich unterschiedlich ausgefüllt – was gleich?

Dann mal los!

Ich werde den heutigen Füller in grün und den von vor drei Wochen in blau veröffentlichen. Den Kommentar (oder die Erkenntnis *wow*) dazu gibt es in schwarz.

1. Heute wird hier noch der Jahresrückblick 2017 erscheinen. Wäre doch zumindest ein gutes Ziel, oder? 😉

1. Heute wird hier der Freitagsfüller von Barbara ausgefüllt .. wie eigentlich jeden Freitag 😉

  • gleiche Interpretation von „hier“ mit dem Blog… interessant 😉
    In vielen anderen Blogs ist das „hier“ mit dem realen Leben verknüpft worden.

2. Bei oder besser über meine Vorsätze gibt es immer was zu lachen. NICHT! Weil so wirklich schaffen, tu ich die nicht. Zumindest nicht alle, weil ich mir regelmäßig viel zu viel vornehme und somit gar nicht alles schaffen kann. Es ist aber auch irgendwie immer so viel lohooos… 😉

2. Ich wünschte, ich hätte immer was zu lachen.

  • Hm – beides mal keine wirkliche Beschreibung von was zu lachen, sondern eher vom Gegenteil.

3. Es sieht nicht gut aus, wenn ich mir so den Gewichtsverlauf der letzten Wochen anschaue.. Vom Fasten im März ist wirklich nichts mehr übrig – oh mein Goott, geht diese Kurve hoch!!

3. Es sieht nicht gut aus, wie meine Gewichtskurve verläuft.

  • Na, wenn DAS mal nicht identisch ist! 😮
    Dabei war es vor drei Wochen ja noch beinahe super im Vergleich zu heute… Mit ca. 4 kg mehr! 😦

4. Ende Juli bin ich auf eine Hochzeit eingeladen. Vielleicht ist das ein guter Anreiz, bis dahin abzunehmen!

4. Morgen wären wir zum Geburtstag einer Freundin eingeladen. Doch ich hab Theater. Also eigentlich sind wir auch ausdrücklich NICHT eingeladen – denn sie läd immer nicht zu ihrem Geburtstag ein, sondern es darf kommen wer will. Somit hab ich nur eine Nicht-Einladung bekommen 😉

  • Na gut – heute von einer Einladung von vor drei Wochen zu schreiben, wäre ja ziemlich albern. Da ich nicht dort war, hab ich es eh komplett vergessen gehabt..

5. Ich kann verstehen, warum das Gewicht hoch geht. Ich fresse wirklich wie blöd. Besonders an süßen Dingen komme ich gar nicht vorbei zur Zeit.

5. Ich kann verstehen, dass mein Gewicht derzeit immer mehr ansteigt. Ich ernähre mich gerade zu 80% von Zuckerzeug.

  • Komplett gleicher Gedankengang – spannend! 😉

6. In meinen Espresso gab es früher immer Stevia statt Zucker. Seit der Kur trinke ich jedoch meist komplett ohne alles.

6. Gesünder wäre es, Gemüse zu essen statt Zucker. Doch das ist ja keine besonders neue Erkenntnis.

  • Da ist jetzt tatsächlich ein kleiner Unterschied. Und dass es beides Mal um Zucker geht, gibt der Füller ja vor.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Gefühl, vier freie Tage vor mir zu haben, morgen habe ich noch nichts konkret  geplant, doch wir wurden einerseits gefragt, ob wir mit in die Rockfabrik kommen und andererseits, ob wir zum Trickfilmfestival mitgehen (mal schauen, was es wird) und Sonntag möchte ich entspannt auf mich zukommen lassen – oder vielleicht machen wir auch einen Kurztrip irgendwo hin? … mal schauen!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Zusammenstellung von den Sachen für meinen Widerspruch und dann ein bißchen Fernsehen und vorher noch ein / zwei Plakate aufhängen, morgen habe ich geplant, mich mit einem Mitstreiter unseres Stadtteilprojektes zu treffen, damit er mir bei der Bewerbung einer Veranstaltung hilft, meiner Freundin zum Geburtstag zu gratulieren (wenn ich schon nicht hingehe) und abends ist Theater (wo ne liebe Freundin kommt und nette Kolleginnen, auf die ich mich alle schon sehr freue!) und Sonntag möchte ich vielleicht morgens bei einem Feuerritual teilnehmen, Mittags Mama besuchen und am Abend, dass mein Schatz mir die Haare färbt!

Wow .. ganz schön viel .. dabei ist die Hälfte noch gar nicht erwähnt! :0

  • Okay – hier ist ja irgendwie auch kein Vergleich möglich oder sinnvoll. Ist schon ne spezielle Lücke, diese „Was hast Du am Wochenende vor?“-Lücke.

Fazit:
Interessant! Bei manchen Lücken war der Gedankengang echt total gleich! Vermutlich tendiert jeder so zu seiner „gedanklichen Spurrille“!

Vielleicht haben andere Teilnehmer ja auch Lust, ihre Antworten zu vergleichen – könnte erst noch interessant sein, oder?

Gestern Abend (eher Nacht, es war um halb zehn) habe ich mit Mamas Vermieter spontan die Wohnungsübergabe vorgezogen. Nun brauch ich es nimmer am Donnerstag machen und hab es hinter mir – ich dachte, es wäre eine Erleichterung für mich und ich würde mich dementsprechend auch erleichtert fühlen.

Ich war allerdings nur frustriert. Oder besser: gedrückt.

Eigentlich lief alles gut – die Wohnung ist in einem guten bis sehr guten Zustand gewesen .. ja, sogar besser, als wir sie bekommen haben, um ehrlich zu sein.

Wir hatten größere Mängel sowohl von der Sauberkeit her als auch von nötigen Reparaturen (von denen es jetzt keine mehr gibt, damals aber schon) – doch egal. Es sei dem Nachmieter gegönnt.

Dafür hat er große Fehlstücke in der Auslegware. Dadurch, dass er die Möbel nicht übernimmt (die wir vom Vermieter übernommen hatten), sind unter Wohnwand im Wohnzimmer und Kleiderschrank im Schlafzimmer der alte Teppich raus gekommen. Das sieht (gelinde gesagt) beschissen aus, wenn unter dem beigen Teppich dann ein blauer raus kommt und ich glaube nicht, dass der Nachmieter die Stellen komplett zustellen kann mit neuen Möbeln, sondern, dass man das schon sehen wird. Also ich für meinen Teil hätte mich sehr geärgert, wenn ich die Wohnung so bekommen hätte mit einem unvollständigen Teppich. Aber gut – soll nicht mein Problem sein.

Mein Problem ist jedoch meine Wohnung und die Unmenge von Zeug, die noch zusätzlich untergebracht ist in ihr, im Keller und auf dem Dachboden. Eigentlich auf ZWEI Dachböden – ich hab nämlich dankenswerterweise die Zusage meiner Nachbarin bekommen, ihren Dachboden auch nutzen zu können und konnte nun viel Sachen von Mama dort unterstellen. Viel mehr Sachen, als eigentlich gedacht – ehrlich gesagt! Ich hatte ja vermutet, dass da nur ein paar Kisten mit Fotoalben, Dias und sowas drauf kommen, doch es wurde wirklich sehr viel mehr. Obwohl wir keine Möbel dort eingelagert haben – es ist also alles nur „Zeug“. Und das, obwohl wir kistenweise „Zeug“ schon aus der Wohnung geschafft haben und verschenkt. Nicht nur in der letzten Woche (mit Schwesterchen zusammen), sondern schon in den letzten WocheN (also seit Februar).

Naja – und ich warte auf den Erleichterungsseuzfer, der durch das Ende der Ära „Mamas Wohnung ausräumen“, ausgelöst wird.

Er kommt nicht!

Warum nicht?

Sollte ich mir nicht einfach mal Zeit nehmen zum Durchatmen und Genießen?!

Doch es stehen schon wieder die nächsten Projekte SChlange – nicht nur meine Wohnung, die nun entlastet werden sollte (denn so kann es echt nicht bleiben, doch es stecken auch hier noch STUNDEn von Arbeit drin .. darf gar nicht drüber nachdenken!), sondern auch die Anträge auf den Ämtern, die mir schwer auf der Seele lasten (schwerer, als sie es wohl sollten!) und so DInge wie die Begründung meines eigenen Widerspruchs des Steuerbescheides. Blöderweise drückt mich alles so sehr, dass ich mich gar nicht richtig konzentrieren kann – auch nicht auf die immer schwerer und mehr werdenden Aufgaben bei der Arbeit. Das macht mich auch völlig kirre.. Es geht nichts voran – und ich hab das Gefühl, ein kompletter Versager zu sein.

Ist meine Kur wirklich erst fünf Monate her?

Also auf den Alltag kann ich irgendwie die Entspannung nicht übertragen.

… fühle mich total, als ob ich nen Schaden hab und völlig unfähig bin.

😦

Jammerlappen-Barbarella. 😦

Das Onlineprogamm, bei dem ich derzeit als Testerin mitmache, hat für die erste Woche ein Protokoll meiner Tätigkeiten zur Aufgabe gestellt. Also schreibe ich nun auf, was ich so tu und wie ich mich dabei fühle. Als Zusatz geb ich an, ob es Freizeit, Pflichtaktivität oder „sonstiges“ ist, wobei „sonstiges“ bedeutet, es ist weder besonders angenehm, noch lästig.

Derzeit stechen zwei Erkenntnisse heraus:

  1. Also irgendwie könnte ich gefühlt bei nahezu allem „Pflichtaktivität“ ankreuzen, selbst die Dinge, die ich in der „Freizeit“ tu..
  2. Ich tu wirklich unheimlich viel. Ich weiss, dass ich das eigentlich wissen sollte – doch ich hab es nie so bewusst an mich rangelassen.

Als ich Schnüggel diese zweite Erkenntnis mitteilte, meinte er, dass das JEDER weiss, dass ich viel tu – nur ich nicht.

Naja .. vielleicht ist es schon mal gut, dass mir das so mehr ins Bewusstsein kommt. Denn ehrlich gesagt halte ich mich trotzdem für faul. Obwohl ich eigentlich wirklich den ganzen Tag irgendwas tu und mach und erledige..

.. doch dummerweise kann ich es mir es anders gar nicht richtig vorstellen.

 

Eigentlich ist der Hintergrund bei dem Programm ja, dass die Leute aktiv werden – ich sollte vielleicht ruhiger werden.

Doch allein, wenn ich das schreibe, flackert tief drinnen in mir ne Angst auf – ruhiger .. Ruhe .. das ist spiessig .. und ausserdem: Ruhe und ruhiger werden ist für mich irgendwie gleichbedeutend mit tot.

Für mich müsste die Anleitung wohl nicht „sei ein wenig aktiver“, sondern eher „sei ein wenig weniger aktiv“ lauten..

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Bereits Geschriebenes..

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Derzeitiger Lesestoff..

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