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Hätte ich rote Zöpfe und eine gestreifte Hose, müsste ich nur noch einen Helm mit Hörnern aufziehen und jeder würde mich für Obelix halten… oder Obelixa.

Tatsächlich hab ich in den vergangenen zehn Wochen zehn Kilogramm zugenommen. Die Neun vorne fühlt sich schon ne Weile ziemlich heimisch und das Gewicht steigt und steigt.

Gewichtsbericht 6 Monate 2018_05_23

Fühlen tu ich mich extrem unwohl. Nicht nur, dass ich so Dinge wie Treppen steigen eher nimmer so „mal eben nebenher“ mache und sogar immer wieder eher zu Rolltreppe und Fahrstuhl greife, sondern ich weiß auch nicht, was anziehen, weil die ganzen Hosen kneifen, die ich in der Kur gekauft hab.

Derzeit ziehe ich am liebsten eine viel zu große Jeans an, die locker sitzt und mich somit nicht dauernd daran erinnert, dass ich so viel mehr bin, als noch vor ein paar Wochen..

Da ich dieses Ding nur mit Gürtel tragen kann (wie gesagt: Sie ist ja zu groß) und ich den dann öfters hochziehen muß, hab ich dann echt so ein Obelixgefühl, wenn das so hoch überm Bauchnabel hängt (denn niedrig fühlt sich auch mies an) – der Obelix hat seinen Gürtel ja praktisch direkt unter den Achseln, auf jeden Fall aber über der fetten Wampe..

Bemerkt hab ich das ja schon länger und ich sage auch keinen Ton darüber, dass es irgendwie ja gar nicht sein kann, dass ich zunehme – denn ich hab abendliche Fressanfälle, die sich gewaschen haben. Natürlich auch Süßkram, doch nicht nur. Doch auch der schönste Joghurt ist halt (in fünf- oder sechsfacher Ausführung gegessen), irgendwie „zu viel“. Oder es könnte schon auch ein Brot weniger sein, ohne dass ich hungrig ins Bett gehen müsste. Oder auch zwei weniger..

Es ist also durchaus logisch, dass ich zunehme – und überaus traurig, dass ich so achtlos mit mir umgehe. Mich so gering schätze. Ich mir so wenig selbst wert bin.

Ich hab auch wirklich das Gefühl, dass ich die letzten Wochen wieder vermehrt mit der Depression kämpfe .. und leider, leider zeigt sich die bei mir nie mit Appetitlosigkeit, sondern immer mit viel Essen. Und ich schäme mich dafür. Für das Essen und für meine Gefühle, meine Antriebslosigkeit, meinen schwachen Willen .. einfach den „schwarzen Hund„.

Es macht mir auch Angst, dass meine Therapie nun vorüber ist. Also so gut wie vorüber ist. Eine Stunde hab ich noch Mitte Juli. Doch das ist ja nichts. WIe soll es dann in den kommenden Wochen weitergehen? Oder eher: Überhaupt weitergehen?? In den vergangenen Wochen ging es mir nicht gut – und vielleicht sind auch diese fehlenden Therapiestunden ein Faktor?

Ebenso verdächtige ich meinen anstehenden Geburtstag als „schlechte-Stimmungsfaktor“ und eben der Umzug im Büro sowie meine komplett überfrachtete Wohnung. Dass ich mich auch mit Mamas Gesundheitszustand überlastet fühle und dauernd ein schlechtes Gewissen habe, macht es nicht besser.

.. naja.

Um was soll es hier eigentlich gehen?!

 

Keine Ahnung … bin einfach fett und frustriert. Oder depressiv. Wahrscheinlich schon, wenn ich das hier über „versteckte Depression“ so lese.

Und ich hab halt wirklich immer das Gefühl, selbst schuld zu sein..

 

Ach Mann – alles doof! 😦

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Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung (für mich als Nachrichten-Ignorant zumindest) bricht nun zu meinen ganzen Änderungen und Umzügen der neueren und älteren Zeit auch noch hier im Blog ein möglicher Umzug über mich herein. Also nicht nur über mich – trifft ja alle Blogger, das komische Gesetz..

Naja – ein Grund für mich, heute mal wieder bei meinem vor knapp fünf Jahren eingerichteten tumblr-Blog (oder ist das bloß ein Account und dort gar nicht ein Blog?!) vorbei zu schauen und das Ganze zu entstauben..

Also falls hier bald nichts mehr stehen sollte, dann findet man mich vielleicht dann dort.

http://barbarellasweblog.tumblr.com

Kacke ist ja: Dort findet man NICHTS! Also ich meine: Selbst diese fünf / sechs Einträge, die dort bisher sind, sind komplett unübersichtlich, finde ich. Nicht mal ein Datum steht bei den Einträgen dran, geschweige denn gibt es eine Kategorie, wo man Sachen dann finden kann – das Datum sieht man nur, wenn man ins Archiv geht. So was Blödes – echt. Und was meiner Meinung nach auch gar nicht geht: Es gibt nicht mal ne Rechtschreibkontrolle dort für den Eintrag…. WIE ätzend! Wer bitte entwirft denn sowas?! 😦

Na, DA bin ich ja heute mal durch Martin auf was drauf gekommen! Die EU schenkt mir sozusagen zum Geburtstag eine neue Verordnung, mit der es irgendwelche Probleme mit dem Blog gibt.

Ja, danke, liebe EU – das ist ja mal niedlich von Dir. *grummel*

Ich muß gestehen, dass ich gar nicht genau schnalle, um was es geht. Und das ärgert mich ja schon wieder.

Und ich weiß solche Sachen wie beispielsweise, dass WordPress ab 25. Mai vermutlich illegal wäre und somit mich als Bloggerin bei WordPress zu einer Verbrecherin macht, nicht einzuordnen. Ist das so?? Bekanntlich findet man im Netz ja alles, wenn man nur danach sucht – keine These ohne Gegenthese – und auch wenn ich die entsprechende Gegenthese mangels Suche noch nicht gefunden hab: Was ist nun wahr und muss ich meinen Blog einstampfen?!

Oder sind auch alle alten Beiträge zu durchforsten?!

.. und das mir – die ewig gebraucht hat, bis sie überhaupt mal umgezogen ist mit dem Blog zu WordPress und sich jahrelang gar nicht umstellen wollte. Soll ich jetzt wieder zurück zu Blogspot – oder macht das überhaupt nen Unterschied?!

Hab hier ja einen netten Blogger-Ratgeber gefunden, der Tipps gibt zur .. wie heißt das Ding?! .. DSGVO. Doch: Wie setze ich das denn überhaupt alles um? Bedeutet das beispielsweise , dass zukünftig keiner mehr kommentieren sollte hier? Weil wie bekomm ich da die Einverständnis, dass die Daten gespeichert werden – und wo ändere ich sowas hier überhaupt?? Und muß ich jetzt aaaaaalle irgendwann mal verlinkten Videos hier rausnehmen? Oder irgendwelche Links auf andere Blogs oder Seiten oder so?!

Na toll – irgendwie wird einem ja echt jeder Spaß genommen. *seufz*

 

PS.:
Nur mal am Rande: Warum hab ich dauernd irgendwelche komische Werbung über „die krasse Alternative zum Rollator“ auf dem Bildschirm?! Wie zur Hölle komm ich in die „Rollatorinteressenkatagorie“?? Unverschämtheit – echt. SOOO ein Urzeitgestein der Blogosphäre bin ich dann ja auch wieder nicht. *grummel*

Apropos „Urzeitgestein des Bloggens“: Ich schau mal nach, ob es deinbier noch gibt – ist mein persönlicher Urzeit-Weblogheld 😉
Hmmmm – der scheint jetzt eher auf Twitter rum zu hängen…

 

Gerade hab ich in den Kommentaren beim heutigen Freitags-Füller gelesen, dass dieser Freitags-Füller der selbe sei, wie der vor drei Wochen … und tatsächlich, es stimmt! Da hat die gute Junifee ja echt gut aufgepasst – Kompliment 😉

Ich hab das einfach dröge ausgefüllt und überhaupt nicht bemerkt, dass die Fragen vor drei Wochen schon mal da waren.

Das jedoch gibt mir nun die Gelegenheit für ein spannendes Experiment:

Wie eingefahren sind meine Gedankengänge, sprich:
Was hab ich unterschiedlich ausgefüllt – was gleich?

Dann mal los!

Ich werde den heutigen Füller in grün und den von vor drei Wochen in blau veröffentlichen. Den Kommentar (oder die Erkenntnis *wow*) dazu gibt es in schwarz.

1. Heute wird hier noch der Jahresrückblick 2017 erscheinen. Wäre doch zumindest ein gutes Ziel, oder? 😉

1. Heute wird hier der Freitagsfüller von Barbara ausgefüllt .. wie eigentlich jeden Freitag 😉

  • gleiche Interpretation von „hier“ mit dem Blog… interessant 😉
    In vielen anderen Blogs ist das „hier“ mit dem realen Leben verknüpft worden.

2. Bei oder besser über meine Vorsätze gibt es immer was zu lachen. NICHT! Weil so wirklich schaffen, tu ich die nicht. Zumindest nicht alle, weil ich mir regelmäßig viel zu viel vornehme und somit gar nicht alles schaffen kann. Es ist aber auch irgendwie immer so viel lohooos… 😉

2. Ich wünschte, ich hätte immer was zu lachen.

  • Hm – beides mal keine wirkliche Beschreibung von was zu lachen, sondern eher vom Gegenteil.

3. Es sieht nicht gut aus, wenn ich mir so den Gewichtsverlauf der letzten Wochen anschaue.. Vom Fasten im März ist wirklich nichts mehr übrig – oh mein Goott, geht diese Kurve hoch!!

3. Es sieht nicht gut aus, wie meine Gewichtskurve verläuft.

  • Na, wenn DAS mal nicht identisch ist! 😮
    Dabei war es vor drei Wochen ja noch beinahe super im Vergleich zu heute… Mit ca. 4 kg mehr! 😦

4. Ende Juli bin ich auf eine Hochzeit eingeladen. Vielleicht ist das ein guter Anreiz, bis dahin abzunehmen!

4. Morgen wären wir zum Geburtstag einer Freundin eingeladen. Doch ich hab Theater. Also eigentlich sind wir auch ausdrücklich NICHT eingeladen – denn sie läd immer nicht zu ihrem Geburtstag ein, sondern es darf kommen wer will. Somit hab ich nur eine Nicht-Einladung bekommen 😉

  • Na gut – heute von einer Einladung von vor drei Wochen zu schreiben, wäre ja ziemlich albern. Da ich nicht dort war, hab ich es eh komplett vergessen gehabt..

5. Ich kann verstehen, warum das Gewicht hoch geht. Ich fresse wirklich wie blöd. Besonders an süßen Dingen komme ich gar nicht vorbei zur Zeit.

5. Ich kann verstehen, dass mein Gewicht derzeit immer mehr ansteigt. Ich ernähre mich gerade zu 80% von Zuckerzeug.

  • Komplett gleicher Gedankengang – spannend! 😉

6. In meinen Espresso gab es früher immer Stevia statt Zucker. Seit der Kur trinke ich jedoch meist komplett ohne alles.

6. Gesünder wäre es, Gemüse zu essen statt Zucker. Doch das ist ja keine besonders neue Erkenntnis.

  • Da ist jetzt tatsächlich ein kleiner Unterschied. Und dass es beides Mal um Zucker geht, gibt der Füller ja vor.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Gefühl, vier freie Tage vor mir zu haben, morgen habe ich noch nichts konkret  geplant, doch wir wurden einerseits gefragt, ob wir mit in die Rockfabrik kommen und andererseits, ob wir zum Trickfilmfestival mitgehen (mal schauen, was es wird) und Sonntag möchte ich entspannt auf mich zukommen lassen – oder vielleicht machen wir auch einen Kurztrip irgendwo hin? … mal schauen!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Zusammenstellung von den Sachen für meinen Widerspruch und dann ein bißchen Fernsehen und vorher noch ein / zwei Plakate aufhängen, morgen habe ich geplant, mich mit einem Mitstreiter unseres Stadtteilprojektes zu treffen, damit er mir bei der Bewerbung einer Veranstaltung hilft, meiner Freundin zum Geburtstag zu gratulieren (wenn ich schon nicht hingehe) und abends ist Theater (wo ne liebe Freundin kommt und nette Kolleginnen, auf die ich mich alle schon sehr freue!) und Sonntag möchte ich vielleicht morgens bei einem Feuerritual teilnehmen, Mittags Mama besuchen und am Abend, dass mein Schatz mir die Haare färbt!

Wow .. ganz schön viel .. dabei ist die Hälfte noch gar nicht erwähnt! :0

  • Okay – hier ist ja irgendwie auch kein Vergleich möglich oder sinnvoll. Ist schon ne spezielle Lücke, diese „Was hast Du am Wochenende vor?“-Lücke.

Fazit:
Interessant! Bei manchen Lücken war der Gedankengang echt total gleich! Vermutlich tendiert jeder so zu seiner „gedanklichen Spurrille“!

Vielleicht haben andere Teilnehmer ja auch Lust, ihre Antworten zu vergleichen – könnte erst noch interessant sein, oder?

Gestern Abend (eher Nacht, es war um halb zehn) habe ich mit Mamas Vermieter spontan die Wohnungsübergabe vorgezogen. Nun brauch ich es nimmer am Donnerstag machen und hab es hinter mir – ich dachte, es wäre eine Erleichterung für mich und ich würde mich dementsprechend auch erleichtert fühlen.

Ich war allerdings nur frustriert. Oder besser: gedrückt.

Eigentlich lief alles gut – die Wohnung ist in einem guten bis sehr guten Zustand gewesen .. ja, sogar besser, als wir sie bekommen haben, um ehrlich zu sein.

Wir hatten größere Mängel sowohl von der Sauberkeit her als auch von nötigen Reparaturen (von denen es jetzt keine mehr gibt, damals aber schon) – doch egal. Es sei dem Nachmieter gegönnt.

Dafür hat er große Fehlstücke in der Auslegware. Dadurch, dass er die Möbel nicht übernimmt (die wir vom Vermieter übernommen hatten), sind unter Wohnwand im Wohnzimmer und Kleiderschrank im Schlafzimmer der alte Teppich raus gekommen. Das sieht (gelinde gesagt) beschissen aus, wenn unter dem beigen Teppich dann ein blauer raus kommt und ich glaube nicht, dass der Nachmieter die Stellen komplett zustellen kann mit neuen Möbeln, sondern, dass man das schon sehen wird. Also ich für meinen Teil hätte mich sehr geärgert, wenn ich die Wohnung so bekommen hätte mit einem unvollständigen Teppich. Aber gut – soll nicht mein Problem sein.

Mein Problem ist jedoch meine Wohnung und die Unmenge von Zeug, die noch zusätzlich untergebracht ist in ihr, im Keller und auf dem Dachboden. Eigentlich auf ZWEI Dachböden – ich hab nämlich dankenswerterweise die Zusage meiner Nachbarin bekommen, ihren Dachboden auch nutzen zu können und konnte nun viel Sachen von Mama dort unterstellen. Viel mehr Sachen, als eigentlich gedacht – ehrlich gesagt! Ich hatte ja vermutet, dass da nur ein paar Kisten mit Fotoalben, Dias und sowas drauf kommen, doch es wurde wirklich sehr viel mehr. Obwohl wir keine Möbel dort eingelagert haben – es ist also alles nur „Zeug“. Und das, obwohl wir kistenweise „Zeug“ schon aus der Wohnung geschafft haben und verschenkt. Nicht nur in der letzten Woche (mit Schwesterchen zusammen), sondern schon in den letzten WocheN (also seit Februar).

Naja – und ich warte auf den Erleichterungsseuzfer, der durch das Ende der Ära „Mamas Wohnung ausräumen“, ausgelöst wird.

Er kommt nicht!

Warum nicht?

Sollte ich mir nicht einfach mal Zeit nehmen zum Durchatmen und Genießen?!

Doch es stehen schon wieder die nächsten Projekte SChlange – nicht nur meine Wohnung, die nun entlastet werden sollte (denn so kann es echt nicht bleiben, doch es stecken auch hier noch STUNDEn von Arbeit drin .. darf gar nicht drüber nachdenken!), sondern auch die Anträge auf den Ämtern, die mir schwer auf der Seele lasten (schwerer, als sie es wohl sollten!) und so DInge wie die Begründung meines eigenen Widerspruchs des Steuerbescheides. Blöderweise drückt mich alles so sehr, dass ich mich gar nicht richtig konzentrieren kann – auch nicht auf die immer schwerer und mehr werdenden Aufgaben bei der Arbeit. Das macht mich auch völlig kirre.. Es geht nichts voran – und ich hab das Gefühl, ein kompletter Versager zu sein.

Ist meine Kur wirklich erst fünf Monate her?

Also auf den Alltag kann ich irgendwie die Entspannung nicht übertragen.

… fühle mich total, als ob ich nen Schaden hab und völlig unfähig bin.

😦

Jammerlappen-Barbarella. 😦

Das Onlineprogamm, bei dem ich derzeit als Testerin mitmache, hat für die erste Woche ein Protokoll meiner Tätigkeiten zur Aufgabe gestellt. Also schreibe ich nun auf, was ich so tu und wie ich mich dabei fühle. Als Zusatz geb ich an, ob es Freizeit, Pflichtaktivität oder „sonstiges“ ist, wobei „sonstiges“ bedeutet, es ist weder besonders angenehm, noch lästig.

Derzeit stechen zwei Erkenntnisse heraus:

  1. Also irgendwie könnte ich gefühlt bei nahezu allem „Pflichtaktivität“ ankreuzen, selbst die Dinge, die ich in der „Freizeit“ tu..
  2. Ich tu wirklich unheimlich viel. Ich weiss, dass ich das eigentlich wissen sollte – doch ich hab es nie so bewusst an mich rangelassen.

Als ich Schnüggel diese zweite Erkenntnis mitteilte, meinte er, dass das JEDER weiss, dass ich viel tu – nur ich nicht.

Naja .. vielleicht ist es schon mal gut, dass mir das so mehr ins Bewusstsein kommt. Denn ehrlich gesagt halte ich mich trotzdem für faul. Obwohl ich eigentlich wirklich den ganzen Tag irgendwas tu und mach und erledige..

.. doch dummerweise kann ich es mir es anders gar nicht richtig vorstellen.

 

Eigentlich ist der Hintergrund bei dem Programm ja, dass die Leute aktiv werden – ich sollte vielleicht ruhiger werden.

Doch allein, wenn ich das schreibe, flackert tief drinnen in mir ne Angst auf – ruhiger .. Ruhe .. das ist spiessig .. und ausserdem: Ruhe und ruhiger werden ist für mich irgendwie gleichbedeutend mit tot.

Für mich müsste die Anleitung wohl nicht „sei ein wenig aktiver“, sondern eher „sei ein wenig weniger aktiv“ lauten..

Heute also ist das Gewicht zum ersten Mal wieder leicht gestiegen.

Gewichtsbericht 3 Monate 2018_03_20

Also das ist ja jetzt nicht sooo verwunderlich, schließlich esse ich wieder seit drei Tagen. Und es läuft eigentlich ganz gut mit dem Essen.

Eigentlich.

Hab gestern Abend schon wieder mal hier ein Nüsschen, mal da ne Handvoll Mandeln gegessen. Als ich gestern dann mal doch alles in fddb aufgeschrieben hab, fiel mir auf, dass ich schon ziemlich an den Tageskalorien schrappe..

Und die sind jetzt ja richtig niedrig *wow*

Ich hatte bisher so immer um die 2100 kcal am Tag zur Verfügung – gestern war ich unter 2000 kcal. Mit dem heutigen Gewicht sind es genau 2000 kcal – das finde ich irgendwie eine beruhigendere Zahl. Die 1 vorne macht mich nervös, da bekomm ich so ein „oh mein Gott, darf ich nur so wenig essen! Ich verhungere!!“-Gefühl..

Doch da muß ich mich wohl dran gewöhnen, wenn ich so bleiben möchte bzw. noch etwas reduzieren.

Ist auch eh nur ne Zahl… *öhm* …oder so ähnlich 😉

Heute früh war ich übrigens bei 82,8 kg. Also immer noch unter 83 kg. Das ist schon so das Ziel, dass ich langfristig in dem Bereich bleibe, bzw. eigentlich auch noch reduziere.

69 kg wäre das (mir selbst noch etwas gruselige und gefühlt unrealistische) Ziel.

Eigentlich fühle ich mich mit dem Gedanken 78 kg, 75 kg oder bis zu 73 kg am Wohlsten..

Allerdings fühlt sich mein momentaner Körper auch total gewohnt an und ich hab das Gefühl, als ob ich nie ein anderes Körpergewicht gehabt hätte, als jetzt. Es ist irgendwie ganz irreal für mich, dass ich mal über 20 kg mehr gewogen habe….

Seit gestern esse ich wieder – gestern waren es noch 83 kg, also genau 83,0 kg. Damit hatte ich zwar tatsächlich mein Niedrigstgewicht (das war bisher am 28. Januar 2018 83,3 kg) .. trotzdem war ich so ein bisschen *mööb* weil immer noch die 83 da stand und nicht die 82. Albern wegen ein paar hundert Gramm, klar. Und immerhin hatte ich das Ziel erreicht, dieses Fasten unter mein bisheriges Niedrigstgewicht zu kommen.

Jetzt ist es geschafft!

Yeah!

 

Ich bin nicht naiv genug, zu denken, dass es nicht auch wieder etwas ansteigen wird, wenn ich wieder richtig esse – dch es ist trotzdem ein gutes Gefühl.

Und immerhin ist es von gestern auf heute auch weniger geworden. Freut mich.

Das wars auch schon, was es an diesem Wochenende zu freuen gibt.

Gestern hab ich zwei Stunden auf einen Interessenten von eBay-Kleinanzeigen umsonst bei Mama gewartet. Kotzt mich ja echt extrem an! Nicht nur, wegen der vergeudeten Zeit, sondern auch, weil eben nichts weg ist.

Zusätzlich hat einer nach einem mega Rumgehandle um die Waschmaschine einen guten Preis bekommen – und trotzdem ist er nicht erschienen.

Hallo, geht’s noch?!

Ich bin echt stinkesauer, wie unverschämt und respektlos die Leute auf eBay-Kleinanzeigen geworden sind. Dieses Mal mache ich echt sehr schlechte Erfahrungen.

Am Unverschämtesten fand ich, als einer 20 Euro für die Waschmaschine geboten hat. 20 Euro! Für eine Waschmaschine, die kaum benutzt ist und erst gute drei Jahre alt! Ich hab zurückgefragt, ob er sich vertippt hat und 200 Euro gemeint hat – nein, es war sein Ernst.

Ich finde keine Worte, wie unverschämt ich das finde.

Ich hab wirklich das Gefühl, die Leute kommen nur, wenn es etwas geschenkt bekommt – udn das macht mich nicht nur einfach traurig, sondern ich fühle mich zutiefst wertlos. Als ob alles nur Wertlos und und zum Wegwerfen ist, was wir haben – als ob unsere Leben wertlos sind und zum Wegwerfen taugen.

Aber was soll ich machen?

… ich werde jetzt mal shpock runterladen und mal schauen, ob es da anders zugeht. Ich hoffe es.

Hab gestern festgestellt, dass ich bei meinem Umzug hier im Büro die vier Phasen der Trauer zu durchleben scheine..

Zuerst war ich komplett im Verweigern. Ich dachte, das ist alles ein Irrtum bzw. ändert sich eh noch und ist nicht so sicher, wie es dargestellt wird. Ich dachte einfach: Das kann nicht wahr sein – also wird es auch nicht wahr werden. Punkt.

Dann folgte eine Phase, in der mir dämmerte: Es soll wahr werden – es wird wahr… ?! *entsetzen*

Und neben der Wut und dem Wüten, heulte ich sehr viel – und war überhaupt zwischen Wut, Traurigkeit und Verzweiflung gefangen.

.. das entspricht den ersten beiden Phasen der Trauer.

Es ist allerdings auch schon ein gewisses Akzeptieren bei mir vorhanden. Ich beschäftige mich mit dem Gedanken, umzuziehen. Kann es manchmal auch akzeptieren. Denke manchmal, ich mach den Sprung. Weiche dann aber doch zurück (bisher).

Ich lass mir meine Zeit. Find ich auch gut so.

Und ich bin noch in meinem alten Zimmer – in ungewohnter Weise und nehme in gewisser Weise Abschied.

Das sind in gewisser Weise die dritte und vierte Phase, die nun auch durchschimmert. Vielleicht bin ich morgen schon einen Schritt weiter und ziehe um.. wer weiß.

Seit Wochen schon hab ich mir in der Verhaltensvorsätzeliste beim Montagsstarter vorgenommen, dass ich täglich etwas mache, was mich freut. Und dann noch mit der Verschärfung „bewußt (!!)“ versehen.

Das ist tatsächlich schwieriger, als gedacht. Und es geh auch irgendwie gern mal wieder unter, so das es echt gut ist, dass es durch diese wöchentliche Liste immer wieder in meine Erinnerung gerufen wird!

Besonders schwer finde ich es gerade während dem Fasten.

Gerade dachte ich nämlich, ich mach mir jetzt ne Freude und hatte spontan eine Packung der überleckeren Lakrids vor dem geistigen Auge. Mmmm…

.. aber hey – ich faste doch! Nichts mit Lakrids! Mein geistiger Finger stupft in die behaglich vor mir schlingerd schwebende Gedankenblase mit den verführerischen Lakrids und lässt diese mit einem sanften „Plöpp“ platzen. Ich schüttle mir die auf mich niederrieselnden Gedankenblasentropfen aus den Haaren.

Falsche Freude! Böse Freude! Ksch-ksch!

Überhaupt sind „Freuden“ gern kalorienhaltig bei mir. Ziemlich blödes Muster, echt jetzt!

Doch täglich ne Massage gönnen oder sowas ist ja auch blöd. Okay, hab mir auch schon Blumen gekauft. Und natürlich könnte es auch schön sein, nen Spaziergang zu machen oder so … außer, es ist schon dunkel, wie jetzt grad.

Ich neige dann übrigens auch gern dazu, zu schummeln.

So um den Dreh „Hm – ich brauch heute noch ein paar Schritte… Also lauf ich vielleicht mal ne Station heim. Ach, ist das schön zu laufen .. hey, das ist meine tägliche Freude. Das ist doch grad schön!“

.. oder zählt so ne „ungeplante“ tägliche Freude dann auch?

Ist doch irgendwie auch ne Freude – wenn auch ne ungeplante. Und sie ist ja in dem Moment „bewußt“. Oder biege ich es mir nur als „Freude“ hin, was ich grad tu?

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