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Das Onlineprogamm, bei dem ich derzeit als Testerin mitmache, hat für die erste Woche ein Protokoll meiner Tätigkeiten zur Aufgabe gestellt. Also schreibe ich nun auf, was ich so tu und wie ich mich dabei fühle. Als Zusatz geb ich an, ob es Freizeit, Pflichtaktivität oder „sonstiges“ ist, wobei „sonstiges“ bedeutet, es ist weder besonders angenehm, noch lästig.

Derzeit stechen zwei Erkenntnisse heraus:

  1. Also irgendwie könnte ich gefühlt bei nahezu allem „Pflichtaktivität“ ankreuzen, selbst die Dinge, die ich in der „Freizeit“ tu..
  2. Ich tu wirklich unheimlich viel. Ich weiss, dass ich das eigentlich wissen sollte – doch ich hab es nie so bewusst an mich rangelassen.

Als ich Schnüggel diese zweite Erkenntnis mitteilte, meinte er, dass das JEDER weiss, dass ich viel tu – nur ich nicht.

Naja .. vielleicht ist es schon mal gut, dass mir das so mehr ins Bewusstsein kommt. Denn ehrlich gesagt halte ich mich trotzdem für faul. Obwohl ich eigentlich wirklich den ganzen Tag irgendwas tu und mach und erledige..

.. doch dummerweise kann ich es mir es anders gar nicht richtig vorstellen.

 

Eigentlich ist der Hintergrund bei dem Programm ja, dass die Leute aktiv werden – ich sollte vielleicht ruhiger werden.

Doch allein, wenn ich das schreibe, flackert tief drinnen in mir ne Angst auf – ruhiger .. Ruhe .. das ist spiessig .. und ausserdem: Ruhe und ruhiger werden ist für mich irgendwie gleichbedeutend mit tot.

Für mich müsste die Anleitung wohl nicht „sei ein wenig aktiver“, sondern eher „sei ein wenig weniger aktiv“ lauten..

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Seit Wochen schon hab ich mir in der Verhaltensvorsätzeliste beim Montagsstarter vorgenommen, dass ich täglich etwas mache, was mich freut. Und dann noch mit der Verschärfung „bewußt (!!)“ versehen.

Das ist tatsächlich schwieriger, als gedacht. Und es geh auch irgendwie gern mal wieder unter, so das es echt gut ist, dass es durch diese wöchentliche Liste immer wieder in meine Erinnerung gerufen wird!

Besonders schwer finde ich es gerade während dem Fasten.

Gerade dachte ich nämlich, ich mach mir jetzt ne Freude und hatte spontan eine Packung der überleckeren Lakrids vor dem geistigen Auge. Mmmm…

.. aber hey – ich faste doch! Nichts mit Lakrids! Mein geistiger Finger stupft in die behaglich vor mir schlingerd schwebende Gedankenblase mit den verführerischen Lakrids und lässt diese mit einem sanften „Plöpp“ platzen. Ich schüttle mir die auf mich niederrieselnden Gedankenblasentropfen aus den Haaren.

Falsche Freude! Böse Freude! Ksch-ksch!

Überhaupt sind „Freuden“ gern kalorienhaltig bei mir. Ziemlich blödes Muster, echt jetzt!

Doch täglich ne Massage gönnen oder sowas ist ja auch blöd. Okay, hab mir auch schon Blumen gekauft. Und natürlich könnte es auch schön sein, nen Spaziergang zu machen oder so … außer, es ist schon dunkel, wie jetzt grad.

Ich neige dann übrigens auch gern dazu, zu schummeln.

So um den Dreh „Hm – ich brauch heute noch ein paar Schritte… Also lauf ich vielleicht mal ne Station heim. Ach, ist das schön zu laufen .. hey, das ist meine tägliche Freude. Das ist doch grad schön!“

.. oder zählt so ne „ungeplante“ tägliche Freude dann auch?

Ist doch irgendwie auch ne Freude – wenn auch ne ungeplante. Und sie ist ja in dem Moment „bewußt“. Oder biege ich es mir nur als „Freude“ hin, was ich grad tu?

Also wenn das so weiter geht:

2018 – geh weg – Du bist SCHEISSE!

Viel zu viel Rummel und Stress .. so war das NICHT geplant! *zornigaufstampf*

Hab mir grad mal die Wahlergebnisse angeschaut..

Whaaat?!

Die AfD ist drittstärkste Partei?!

… ähm.

Echt jetzt?!

Hab zwar keine Kinder, denen ich das später oder heute erklären muss und werde wohl vermutlich auch keine mehr haben in diesem Leben … aber etwas gruselig ist das ja schon.

 

Da sitz ich. Beim Punkt „Ruhe“ vom vorhin ausgefüllten Freitags-Füller. Also zumindest sowas wie Ruhe – auf dem Sofa mit dem Laptop und im Fernsehen läuft Young Sherlock Holmes.

Der Nachmittag war echt schön. Meine Freundin hat nen Rucksack gekauft für ihre geplante Wanderung. Ich hab auch einen gekauft – aber nur so für den Alltag. Und der Rucksack scheuert. Ich weiss nicht, ob ich den behalten mag.. Mal schauen, vielleicht tausch ich ihn um oder geb ihn zurück. Ist trotzdem schon mal n Fortschritt (selbst wenn ich ihn zurück gebe), weil mein letzter Rucksack schon seit Monaten hinüber ist und ich mir bisher noch keine Zeit genommen hab, mir einen Ersatz zu kaufen – und jetzt hab ich mich immerhin schon mal um ne Neuanschaffung gekümmert. Is doch was 😉

Ehrlich gesagt: Wenn ich meinen Eintrag zum letzten Freitags-Füller lese, fühle ich mich ja selbst als Drama-Queen. Bin ich echt so überfordert – oder überzieh ich einfach nur?

Aber ich hab mich echt so gefühlt in dem Moment, wo ich das geschrieben hab!

Jetzt bin ich wieder ausgeglichener … der Nachmittag mit meiner Freundin hat mir wohl echt gut getan. Auch wenn die mich manchmal mit ihrer gandenlosen Ehrlichkeit nervt, die ich nicht immer hören mag – ist unbequem!

Somit wurde mir auch vor Augen geführt, dass sie ihre Träume und Ziele hat und diese verfolgt… und mir diese gerade irgendwie abhanden kommen und ich nur noch das Gefühl hab, irgendwie allem Möglichen hinterher zu stramplen..

Das tat weniger gut.

Überhaupt: Wo ist bei mir gerade die Grenze zwischen Überdramatisieren und wirklicher Überforderung?  Ich weiss es nicht.

Im Moment fühlt sich alles sehr ruhig und gut an … doch heute Nachmittag war WIRKLICH alles für mich hochdramatisch und nicht zu schaffen. Und das Ganze aus eigentlich kleinem Anlass.

Vielleicht strengt es mich derzeit so an, auf der Gerade zu bleiben, dass ich bei der kleinsten Unebenheit total in Panik, aus dem Gleichgewicht zu kommen, das Lenkrad völlig verreiße und heillos übersteure!

Hm.

Komm runter Drama-Queen! *Augenroll*

… hier gerade auf meiner Couch kann ich das gar nicht richtig nachvollziehen.

Doch ich fürchte, der nächste Ausschlag des barbarellischen Dramameters lauert schon auf mich..

Mist.

Ich weiss mich langsam nicht mehr ganz einzuschätzen und das macht mir Sorge. Manche Leute sagen, dass ich wirklich zu viel um die Ohren hab und auf mich achten soll – und irgendwie sprechen die Zeichen dafür … und trotzdem ist es so schwierig, los zu lassen oder sich mit dem Gedanken zu befassen, dass ich irgendwo kürzer treten soll(te).

… vielleicht sind ja die anderen die Drama-Queens und Drama-Kings???

Oder ist das nur so eine Art blauäugiges Pippi Langstrumpf Syndrom von mir, a la „Ich mach mir die Welt, widde-widde, wie sie mir gefällt!“?

Ich bin für ein umweltverträgliches Verhalten – mehr noch: Ich bin für ein umweltschützendes Verhalten.

Nicht nur deswegen fahre ich seit Jahr und Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – unter anderem auch täglich zur Arbeit.

Nun gibt es ja seit Anfang des Jahres, also Januar 2016, den Feinstaubalarm. Dadurch ist man aufgerufen, seinen „Komfort-Kamin“ (hab ich nicht) nicht zu benutzen und sein Auto stehen zu lassen zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel (mach ich eh üblicherweise, wenn ich in Stuttgart unterwegs bin). Somit bin ich in dem Sinne, eh ein nicht-Feinstaub-Produzierer. Oder Feinstaubverursachsparer oder was weiß ich. Und das ganzjährig – wohlgemerkt! Ich nutze nämlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel, wenn KEIN Feinstaubalarm ist – wie zB den ganzen Sommer, in dem das aus irgendeinem Wetterlagegrund nicht „Saison“ hat.

Seit die „Saison“ nun wieder begonnen hat, wird auch dauernd wieder Feinstaubalarm ausgerufen. Ehrlich gesagt: Ich hab das Gefühl, es ist öfter Alarm als nicht! Vielleicht geht das anderen Leuten nicht so – mir persönlich geht es langsam auf den Sack! Und zwar gewaltig! Dabei könnte es mir ja egal sein, denn ich fahr ja eh nicht mit dem Auto nach Stuttgart rein. Aber dieses dauernde ALARM-Getue find ich schon nervig.

Abgesehen davon: Leute, die normalerweise die Luft verpesten, dürfen während dem Feinstaubalarm zum reduzierten Preis fahren (Kinderticket) und Leute, die ganzjährig den „Alarmvorschriften“ genüge tragen (= eine Jahreskarte haben) dürfen – Achtung! – umsonst auf den Fernsehturm während dem Feinstaubalarm. Einmalig und allein. Super Deal, Leute – echt! Da ich eh im Durchschnitt alle 20 Jahre mal auf den Fernsehturm geh, ist das echt, echt, echt n wahnsinnig reizvolles Angebot, was ihr mir da macht. Und es ist ja auch ne tolle Verbindung zum Luftschutz. Von da oben seh ich bestimmt die fein(staubig)ste Staubdunstglocke über Stuttgart – sprich: Tolle Aussicht!

Wer denkt sich sowas aus?!

Ehrlich – ich als Jahreskartennutzer komme mir verarscht vor!

Die Leute, die normalerweise ganzjährig verpesten, haben die reelle Vergünstigung – und ich das Nachsehen .. ach ne .. die Aussicht. Oder soll ich etwa auf den Fernsehturm, weil ich dann besser über dem Unsinn drüberstehen kann?!

Und mal im Ernst: Das dauernde Alarmausgerufe erlahmt wirklich jeden noch so starken Feinstaubalarmmuskel, meiner Meinung nach. Beispielsweise haben wir jetzt seit 21. November mit gerade mal 2 Tagen (!) Unterbrechung durchgehend Feinstaubalarm, also seit bald drei Wochen! Ende im Moment noch offen.

Das läuft nämlich meiner Meinung nach wie beim zu oft „Der Wolf ist da!“-Schreien des Hirtenjungen im Märchen: Irgendwann reagiert halt einfach keiner mehr und nimmt das nimmer ernst, wenn man dauernd Alarm macht!
Auch wenn (im Gegensatz zum Märchen) keine Lüge und Langeweile der Auslöser des Feinstaubalarms ist, find ich trotzdem: Es härtet einfach ab.

Revolutionärer Barbarella-Vorschlag:

Macht es doch lieber andersrum:

Animiert die Leute, dass es NORMAL ist, die Umwelt (und damit die Feinstaubwerte) zu schonen, verbessert die unsäglichen öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart, macht die Fahrpreise attraktiv … und ruft einfach alternativ dazu ein paarmal im Jahr für ein paar Tage die Luftversautage aus! Da dürfen die Leute dann mit fetten Baggern durch Stuttgart preschen und hemmungslos mit Staubwerfern (analog zu Wasserwerfern oder Laubbläsern, je nach Vorliebe) um sich pusten .. Staubmaske für Teilnehmer inklusive!

DAS wäre zumindest ehrlich!

… echt ey!

Heute morgen auf der Waage hat sich das gesamte Schlemmspektakel der letzten Wochen dargestellt. Besser gesagt: Es hat sich so dargestellt, dass ich es nun auch wahrnehme! Ich hab eine Schallmauer überschritten, die ich nun nimmer kleinreden kann. Und auch nimmer will.

Eigentlich will ich ja unter 90 kommen und das seit Juli (also zumindest hatte ich da zum ersten Mal 90,x) … zuletzt pendelte ich zwischen 91 und 93 .. wobei da auch 93,x zu zählte.. Ja, eigentlich pendelte es immer ein bißchen hochwärts, 91,x hatte ich zuletzt vor vier Wochen. Und heute früh *peng* 94,1 auf der Waage! Schooock!

Wobei es bei meinem Ernährungsstil der letzten Wochen eher erstaunlich ist, dass es nicht früher kam.

Wie auch immer: Jetzt ist Schluß!

Hab den Tag heute mit einem Shake begonnen. Shake in laktosefreier Milch. Hat immer noch erschreckende 400 Kalorien .. aber gut: Eiweiß. Und wenn ich es als Nahrungsmittel sehe und nicht als „nebenher was trinken“ ist das ja auch schon mal was.

Abgesehen davon hab ich begonnen heute auch wieder das Essen aufzuschreiben. Gut 900 1000 (hab den Nachtisch vergessen. Was ist eigentlich „Schwedencreme“?!) Kalorien hab ich schon heute. Ich setze mir als Ziel nun erst mal 1500 Kalorien am Tag. Das ist gute 600 Kalorien unterm Bedarf und sollte helfen.

Die schlechten Angewohnheiten, die sich immer mehr wieder eingeschlichen haben, werden abgestellt. Hab zuletzt abends drei Brote gegessen .. und dann noch irgendwas rumgeschnuckert.. Joghurt, Kaba, Chips, hartgekochtes Ei .. irgendwas halt, was ich gefunden hab.

Und komplett abgestellt wird auch wieder Cola. War zwar (meist) nur Cola Zero – doch es ist schon wieder gut n Liter am Tag und es macht mir einfach die Schnute süß! Ich hab auch dauernd Eiweißriegel gemampft (so viel „gesünder“ als Schokolade – und doch Schokolade *smile*) und hab inzwischen auch wieder richtige Schokoriegel gekauft. Vor allem Kinderriegel .. ab und an Milky Way. Oder sooo. Auf die Gummibärchen im Vorzimmer war auch schon wieder auffällig die Jagdsaison eröffnet.. Schluß damit!! Mit allem!!

Mein Kollege hatte nen guten Tipp gegen Süßhunger. Er meinte, er trinkt dann immer n Glas Wasser – davon geht es weg. Trinke eh zu wenig. Mach ich jetzt auch so. Punkt.

Weiterhin werde ich schauen, dass ich meine 10.000 Schritte am Tag mache wie bisher. Das ist gut. Das soll so bleiben. Auch der Sport alle mindestens 5 Tage ist gut. Sollte heute wieder dran sein. War Montag das letzte Mal und Wochenende ist immer ein bißchen doof – so mit Schnüggel.

Hmm.

Also wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin: Ich merke, wie ich wieder fauler werde. Das Treppensteigen ist nimmer ganz so automatisch wie früher. Helga, meine innere Schweinehündin klinkt sich gern ein und deutet freundlich und verlockend auf die Fahrstuhltür.. Und (was ich noch extremer finde) ich meine zu merken, dass ich die paar Kilo mehr drauf hab. Also die ca. 2-3 Kilo jetzt. Fühle mich plump und .. aufgedunsen?! Und da hab ich noch neulich beim Lesen von Erzählmirnix innerlich die Augen gerollt wegen dem Zwei-Kilo-in-zwei-Jahren-Drama. Also weniger bei den Gedankenschnipseln (die Gedanken sind ja verständlich und bekannt für mich) als eigentlich bei der Bemerkung im Kommentar, dass man die zwei Kilo doch deutlich merken würde. „Zwei Kilo! Hallo?! Das merkt man doch nicht!“ dachte ich. „Naja .. vielleicht halt schon mit sinkendem Gewicht. Aber ICH merk sowas NICHT! So!“

Hmpf.

Doch. Ich muß kleinlaut zugeben: Doch, ich merke sie glaub auch.

Oder bilde ich mir das nur ein?!

.. schon strange. Strange und vor allem: Ich hab ein Gefühl von „Es wird mir jetzt echt zu viel!“

Ob das Gefühl nun „nur“ den Körper betrifft oder einfach gerade alles ein bißchen über den Kopf wächst, sei mal dahingestellt.

Allein, dass diese Woche die konkrete Anfrage meiner Freundin kam, die mit mir nächstes Jahr nen Urlaub planen will (vorzugsweise im Mai) und mein zukünftiges Patenkind getauft werden soll (auch im Mai) und ich eigentlich im Mai in Kur wollte (ist aber noch nicht fest … und überhaupt weiß ich es noch nicht, ob das klappt), ist für mich ein mega Stressfaktor. Ich will nicht jetzt schon fast jedes Wochenende verplant haben bis Juni 2017! *Panik*

Hey – außerdem hab ich KEINE Ahnung, was für ne Situation nächsten Mai ist! Okay, Mai ist sicher die Theatersaison vorbei (deswegen ist ja bis April sowieso keine Planung für Urlaube oder sowas möglich, außer wir hätten ein spielfreies Wochenende) – doch: Was für nen Job hab ich dann? Bin ich tatsächlich die Chefin? Dann gehe ich bestimmt nicht auf Kur. Das wird kaum klappen von der Arbeit her. Da muß ich dann selbst schauen, wie ich mich über Wasser halte. Gesundheitlich (und überhaupt) gesehen. Hab ich nen neuen Chef bis dahin? Dann stellt sich die Frage: Wer? Wie ist der? Kann ich dann in Kur?
.. soll ich den Kurgedanken überhaupt streichen? Oder verschieben?

Aber ist es nicht komplett bescheuert, die Kur immer wieder raus zu schieben?! Hallo?? Das ist MEINE Gesundheit, die ich da auf „später“ schiebe!

Ich werde echt ganz irre.

Und mal nebenher fällt mir gerade beim Schreiben auf: Mein Gewicht ist AUCH meine Gesundheit.

Ich glaub, es ist ganz gut, mal wieder ein bißchen mehr darauf zu schauen, was ich da alles in mich reinstopfe. Und vielleicht auch, wieso.

Nach was hungert es mich denn wirklich?

.. DAS ist doch eigentlich die Frage!

Hab gelesen, heute sei der Anti-Diät-Tag

Wußte gar nicht, dass es sowas gibt.

Und bin hin und her gerissen!

  • Klar finde ich Diät doof.
    Dick sein finde ich jedoch auch doof.
  • Klar finde ich Selbstakzeptanz richtig und wichtig.
    Ein gesundes Gewicht und damit ein gesunder Körper ist jedoch auch richtig und wichtig!

Es ist echt schwer, zu jedem Thema eine Meinung oder Einstellung zu haben. Besonders, wenn sie „von innen“ kommen soll.

Hatten wir es heute in der Therapie auch von – ich suche meine Meinung lieber außen, als innen. Sozusagen: Mal schauen, was es so an Ansichten gibt – und welche ich davon auch für mich gut finde… Die Verbindung nach innen … hm .. sie ist irgendwie unterbrochen. Oder zumindest nicht besonders gut entwickelt. Oder es ist einfach ein übermäßig gut trainierter Reflex, mit allem, was ansteht, erst mal draußen zu schauen, was die Meinung ist.

Was das noch mit Diät oder Anti-Diät zu tun hat?

.. keine Ahnung.

Vielleicht sollte ich versuche, eine Anti-Diät zu meinem Inneren zu machen.

Hä? .. ist das Logisch?

Hm … ja – ne Diät zu den äußeren Meinungen. Genau.

 

… btw:
Ich hab im Vergleich zum Fröhlichkeitsanfall! wieder n gutes Kilo weniger. Also ich kann nur eins sagen:

Abnahme? … läuft 😀

Fühle mich allerdings trotzdem nicht wirklich auf Diät!

Das Wort ansich ist für mich eher negativ besetzt … mit „Freudlosigkeit“, „Einschränkungen“ und vor allem „Jojo-Effekt“ .. und zu all dem hab ich gerade null Bezug – so von INNEN raus.

 

Fettlogik überwinden

So … lese (endlich!) Fettlogik überwinden, während ich unter der indischen Sonne schwitze.

Einigen Kapiteln kann ich gut folgen – mich begeistert auch die absolute Überzeugung, dass wirklich die Kalorien (und NUR die Kalorien) und deren Bilanz wichtig sind fürs Abnehmen.

Klar:
Mehr reinschaufeln als verbrauchen => Zunahme!
Mehr verbrauchen als reinschaufeln => Abnahme!

Der Theorie folgte ich gefühlsmäßig schon immer (gedanklich folgen! Nicht anwenden! *pfeiff*) – und Dingen wie „Du musst unbedingt frühstücken!“ oder so einen Käse .. also dem schwöre ich gern ab. Ich frühstücke ja auch nicht wirklich und hatte immer ein schlechtes Gewissen .. auch bei meinem späten Essen gegen zehn abends und so.

Der Argumentation, dass jeder jedes Gewicht haben kann, kann ich theoretisch folgen – trotzdem hab ich die innere Überzeugung, dass es für mich nicht unter ein gewisses Gewicht gehen kann – und da wäre ich dann knapp bei BMI 25 oder so. Denn die Sache mit dem „breiten Körperbau“ halte ich nur in gewisser Weise für rückbildbar. Kann ich bei den Rippen noch nachvollziehen (bin auch noch nicht bei dem Kapitel – hab es nur beim durchblättern aller Überschriften gesehen), aber wie bitte soll es bei Beckenknochen funktionieren? Geburtsfreudiges Becken bleibt geburtsfreudiges Becken … zumindest nach meiner derzeitigen (Fett?)Logik.

Auf jeden Fall hab ich jetzt die Hälfte des Buches – bin auf Seite 177, wen es interessiert.

Noch weiß ich eigentlich noch nicht genau, was das ist. Trotzdem mache ich mir schon meine Gedanken dazu und hab etwas gemischte Gefühle.
Irgendwie typisch für mich. Immer erst mal Angst haben… *seufz*

Hab mir vor vier Tagen das Buch Fettlogik überwinden gekauft. Schön brav beim Buchladen um die Ecke und nicht online bestellt (damit unterstütze und unterstreiche ich meinen persönlichen Wert von „reale Buchläden erhalten“).

Ich hab mich schon seit Januar auf das Buch gefreut, es war nämlich nimmer erhältlich und ne neue Auflage für Februar angekündigt worden.

Doch ein bißchen gruselt es mich auch vor dem Buch. Wenn ich die Diskussionen im Blog der Autorin lese, finde ich manches echt skuril..

Vielleicht liege ich einer sogenannten „Fettlogik“ auf – ich bin jedoch echt überzeugt, dass das Aufnehmen von zu wenig Kalorien den Stoffwechsel runterfährt. Das Argument „Dann müßten in Hungergebieten ja die Leute immer dicker werden!“ halte ich für ziemlich seltsam in dem Zusammenhang – schließlich zeichnet schon der Begriff „Hungergebiet“ aus, dass da nicht abwechselnd Nulldiät und Fressorgie angesagt ist, sondern dauerhafter Mangel an Nahrung herrscht. Ein „zu viel“ an Nahrung liegt also wohl nie vor, somit hinkt dieses Argument in meinen Augen gewaltig…
Auch hab ich selbst (leider) schon (mehrfach!) die Erfahrung gemacht, dass ich nach längerem Zügeln und Verzicht zu späterem zügellosem, emotionalen Essen tendiere.

Hm.

Bin mal gespannt auf das Buch. Und darauf, wann ich mal anfange, es zu lesen. Hab ja immer noch so viele Bücher vor zu lesen. Und lese so wenig. Aktuell bin ich an Der Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald und das gefällt mir wirklich gut. Und trotzdem schaffe ich es kaum, zu lesen *hmpf*

In den Urlaub möchte ich die Fettlogik aber auf jeden Fall mitnehmen 😉

Nun gut. Im Moment bin ich ja „so nebenher“ am Gewicht reduzieren. Ein Nebeneffekt von der histamin-, gluten- und laktosearmen Ernährung. Sind vermutlich auch weniger Kalorien. Zudem kein Cola (wegen Fastenzeit) .. und da Schokolade ja histaminhaltig ist (in diesem Fall: Wie praktisch!) auch keine Schokolade. Dazu die Bürstenmassagen und Wechselduschen und die basischen Strümpfe in der Nacht. Naja – und die Ärztin hat die Schilddrüsentabletten etwas höher gesetzt, weil die Schilddrüsenwerte zu niedrig waren. Ich bin nach den letzten Blutergebnissen jetzt näher an der Überfunktion, als (wie sonst meist) in der Unterfunktion. Sie meinte, das lassen wir jetzt mal so, es würde beim Abnehmen helfen (vermutlich auch ne Fettlogik? Nun – ich werde es bald erfahren erlesen).

Naja – am Wochenende waren es sowas zwischen 4 und 5 Kilo, die ich seit Mitte Januar weniger hab. Find ich auf jeden Fall schon mal toll.

Ohne Kalorienzählen – jedoch schon mit Verzicht auf diverse Lebensmittel und vor allem Verzicht auf Fressanfälle.

Ich hoffe, ich integriere auch noch irgendwann die Bewegung. Im Moment verfolge ich zur Abwechslung eher die Taktik, mich daran zu freuen, dass ich einiges geschafft habe, neu zu etablieren und schaue auf die Erfolge, statt (wie sonst gewöhnlicherweise) nur darauf zu schauen, was ich alles noch zu machen hab und noch nicht geschafft hab und dann nach (meist) kurzer Zeit den kompletten Bettel hin zu werfen..

Juni 2018
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Bereits Geschriebenes..

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Derzeitiger Lesestoff..

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