Komisch – gestern war irgendwie alles noch mehr oder weniger gut. Okay, ich bin von einem Termin zum nächsten gerannt .. aber trotzdem war grundsätzlich alles soweit gut.

.. bis ich heimkam und Wasser unter der Spüle hatte.

Das hat so nen prinzipiellen Einbruch verursacht.

Auch wenn ich seit dem trotzdem noch das ein oder andere „weggeschafft“ hab – das grundsätzliche Überforderungsgefühl und Gefühl von „Nicht auch noch das! Nicht ausgerechnet jetzt! Warum immer ich?“ blieb (zumindest latent) erhalten.

Im Büro rotier ich wegen den neu übernommenen Aufgaben von der Kollegin – ich fühle mich nicht in diesem Projekt zuhause.
.. doch genaugenommen tu ich das in keinem Projekt.

Ich hab immer das Gefühl, ich kann das nicht und bin unsicher. Nur vielleicht nicht GANZ so stark wie jetzt bei dem neuen Projekt.

Ist also eher ein grundsätzliches Einstellungsproblem. Vielleicht.

Und was, was sich prinzipiell durch mein Leben zieht. Egal ob Arbeit, Heilpflanzen, Theater, Urlaub oder sonstwas – in allem hab ich das Gefühl, nur was „zu pfuschen“ und bestenfalls über eine Art „Teilwissen“ zu verfügen.

Interessanterweise war das in der SChule für mich kein Problem – da war ich ja in Ausbildung und Lernender. Und ich wurde kontrolliert.

Nur ohne Kontrolle von außen wird es anscheinend für mich schwer, zu meinen „Taten“ oder Planungen oder sonstigem zu stehen!

.. interessante Erkenntnis.

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