Habe gestern das Buch „Magic Cleaning“ fertig gelesen.

Darin wird die KonMari-Aufräummethode von der Japanerin Marie Kondo beschrieben.

Klingt ja alles ganz nett .. doch wie bitte soll ich es schaffen alle (!) wirklich ALLE Dinge einer Art auf einen Stapel zu bringen und dann jedes einzelne in die Hand nehmen und schauen, ob es mich glücklich macht (= behalten) oder nicht (= wegwerfen).

Es gibt auch nen bestimmten Ablauf, der eingehalten werden soll .. zuerst die Kleider .. davon dann zuerst die Oberteile, dann Hosen usw. .. nach den Kleidern die Bücher. Und alles immer aus dem ganzen Haus.

Aus dem ganzen Haus?!

Ich werde allein Stunden damit beschäftigt sein, zB Oberteile vom ganzen Haus zusammen zu suchen. Ich muß ja erst mal alle Kisten durchschauen, ob da irgendwo noch was drin ist – und wenn ich mir vorstelle, die soll ich dann alle auf nen Haufen werfen und in die Hand nehmen *Schockstarre* .. und muß dann hinterher alles wieder zusammenlegen, was ich behalte – sorry, allein mit den Oberteilen überfordert mich der Gedanke TOTAL!

1. Wohin mit dem (Arbeits)Berg? Überall werden aufgerissene Kisten stehen, aus denen das Zeug kommt! Wo soll ich da nen Platz für zB nen Stapel Klamotten haben?

2. Warum sollte ich was auseinanderfalten, um es später wieder zusammen zu falten?

3. HILFE …. Mami!

Ich glaub, KonMari ist nur für „normale Unordnung“ geeignet .. nicht für so nen Fall wie mich, der gen „Messie sein“ tendiert.

Abgesehen davon:
Wie soll in meinem Schrank bitte alles „gestellt statt gestapelt“ werden?

Ich hab nicht lauter Schubladen, in die ich meine Sachen tu – und in Regalfächern Dinge zu „stellen“ (nach einer bestimmten Zusammenfaltmethode) .. ähm .. übersteigt meinen Vorstellungssinn, wie das gehen soll 😦

Wahrscheinlich ist es die blanke Panik, die mich zurückschrecken lässt, gar nicht erst anzufangen oder auszuprobieren.

… trotzdem hab ich auch irgendwie nicht den Glauben in die Anwendbarkeit dieser Methode für mich persönlich 😦

(andersrum hab ich das bei nichts mehr inzwischen)