Ruhe macht mir Angst. Ruhe ist irgendwie Tod.

.. meine Psychotherapeutin meint, ich verwechsle da was:

Ich verwechsle Ruhe mit Depression. Deswegen fühlt es sich an wie Tod. Wie Leere.
Ruhe hingegen sei durchaus was lebendiges.

Schon möglich. Geht mir aber nicht ganz in den Kopf. Und in den Bauch auch nicht.

Ich orientiere mich mit zu sehr nach außen mit allem – und renne dauernd rum, suche das Glück. Irgendwo muß es doch sein.
… nur bin ich inzwischen, nach jahrelangem Rennen und Suchen, etwas resigniert. Und nimemr arg in „Suchlaune“. Will meine Ruhe. Doch Ruhe ist Tod.

Teufelskreis.

… meine Psychotherapeutin meint, ich müsse zu meinem inneren Kern durchdringen. Da würde ich spüren, was ich wirklich will. Und zur Ruhe kommen.

Ich hab das Gefühl, mein innerer Kern ist ein Flummi. Ein endlos auf und ab, hin und her, rauf und runter, rüber und nüber hüpfender Gummiball. Irgendwie habe ich nicht das Bild, dass in meinem inneren Kern Ruhe sei.

… würde ich auch als Tod empfinden.

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