Es ist also tatsächlich wahr geworden – ich bin in Freiburg. Beim Kurs des Galli-Theaters. Und ich wohne in einer WG.

… obwohl ich eigentlich bisher nicht viel mitbekommen hab vom WG-Leben. Gestern bin ich erst um eins heimgekommen – und heute zwar „schon“ um elf .. doch ich bin grad einfach nur in meinem Zimmer – und versuche, so ein paar Internetsachen aufs Laufende zu bringen, Mails und so..

Und sonst?

Der Kurs ist toll – es ist total spannend.

.. doch ich bin teilweise einfach nur erschöpft, erschöpft, erschöpft.

War das wirklich so ne tolle Idee, meinen nahezu gesamten Jahresurlaub auf einen Kurs zu konzentrieren?
.. und ehrlich gesagt, geht es ganz schön ans Eingemachte hier.

Nein, ich persönlich wurde noch nicht „in die Mangel genommen“ – doch das wird noch kommen. Ich wusste es vorher, will es ja auch irgendwie, und trotzdem ist es anders, wenn man in der Theorie die Zustimmung dazu gibt und wenn es dann praktisch bevor steht.

Eine seltsame Mischung aus Energie tanken, neue Anregungen und Erlebnisse und Erfahrungen machen und mit meiner eigenen Ausgelaugtheit und Erschöpfung konfrontiert werden erlebe ich hier.

Mir schmerzt zum Beispiel der rechte Oberschenkel – seit heute früh nach dem Aufwachen!
.. wie Muskelkater. Aber das ist doch Quatsch!

Soooo wenig bewege ich mich dann im normalen Leben auch wieder nicht, dass ich wegen ein bisschen tanzen gleich verrecke!

Und doch: Erschöpfung, Erschöpfung, Erschöpfung…

Fast wie wenn mein Unterbewusstsein irgendwelche uuuuuralten Erschöpfungen, die irgendwo tief in meinem Gewebe gespeichert waren, rausbuddelt!

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