.. gibt’s ja gar nicht!
Und wer weiss, was uns dieses Jahr so erwartet, nicht wahr?

Damals bei den Mayas..
Auf jeden Fall:
Ein gutes neues Jahr – wie lange es auch immer sein wird
Barbarellas virtuelle Spielwiese für ihr Leben, Lieben, Lachen, Zicken, Fühlen-Geschreibsel
.. gibt’s ja gar nicht!
Und wer weiss, was uns dieses Jahr so erwartet, nicht wahr?

Damals bei den Mayas..
Auf jeden Fall:
Ein gutes neues Jahr – wie lange es auch immer sein wird
Ich hab grad im Vorbeilesen ne Schlagzeile gesehen…
Frau hat 25 Jahre Stift im Magen
Eine OP förderte den Filzstift jetzt ans Tageslicht – er schreibt noch!
Meine erste empörte Reaktion:
„Skandal! Wer zur Hölle kommt auf die Idee zu testen, ob der STIFT noch geht!! Das ist doch völlig nebensächlich!“
.. meine zweite Reakton:
„Hm .. eigentlich ne coole Idee, ich glaub, das hätte ich auch probieren wollen..“
*schmunzel*
Sind wir Menschen nicht ein lustiges Volk??
In meinem Mailfach ist gerade eine wunderbare Geschichte gelandet … die möchte ich gern verbreiten, damit sich auch andere einfach an ihr erfreuen können – und/oder daran wachsen.
Der Esel im Brunnen
Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen. Mitleid erregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte, was zu tun sei. Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt sei und dass der Brunnen sowieso aufgefüllt werden müsse, dass es somit nicht der Anstrengung wert sei, den Esel zu retten. Er lud alle seine Nachbarn ein, ihm zu helfen. Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen Erde in den Brunnen zu füllen. Sofort erkannte der Esel, was da gespielt wurde und schrie herzzerreißend. Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur Verwunderung aller plötzlich nach. Einige Schaufelladungen später schaute der Bauer schließlich in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr. Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinem Rücken landete, tat der Esel etwas Erstaunliches: Er schüttelte sie ab und stellte sich drauf. Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde hinunterschaufelten, so schüttelte er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher. Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zu aller Erstaunen die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand – und schließlich sprang das ganze Tier heraus.
Das Leben wird so manchen Dreck und Unrat auf dir abladen. Die Kunst besteht darin, alles abzuschütteln und es als Treppe nach Oben zu benutzen. Jede Schwierigkeit, die dir begegnet, kannst du in einen Trittstein verwandeln und dich so aus dem tiefsten Loch befreien.
.. naja, eigentlich in der Mailbox
Ich wurde zwar mehrfach gewarnt, dass meine (Zweit-)Mailbox wegen zu langer Inaktivität stillgelegt wird – hab das aber gefließendlich ignoriert und es drauf ankommen lassen. War auch gleich viel ruhiger in meiner Hauptmailbox, wenn die ganzen Krempelmails wegfallen..
Heut hab ich mich dann doch mal wieder dort eingeloggt: Gähnende Leere. Herrlich! Was für ein entspannendes Gefühl!
(ich weiß zwar, dass da auch die ein oder andere interessante Mail dabei gewesen sein könnte .. aber naja .. Pech!)
Und ich hoffe, dass ich dadurch auch von vielen nervenden Newslettern und so nem Trallala runtergefallen bin, weil (hoffentlich) immer ne Fehlermeldung zurückgeschickt wurde, wenn mir einer den Schund schicken wollte *hihi*
Auch ne Möglichkeit, ne Auszeit von dem ganzen Chaos der Welt zu nehmen
Am Wochenende hatte ich ein tolles Seminar:
Kommunikation der Achtsamkeit
.. also vielerorts wird das auch „gewaltfreie Kommunikation“ genannt – doch ich finde diese Bezeichnung sehr viel schöner … viel behutsamer und freundlicher.
Hat großen Spaß gemacht und ich hoffe, ich werde einiges in den Alltag rüberretten.
Besonders interessant war für mich auch die Erkenntnis, dass „einen Prozess anschubsen“ immer schief läuft. Ja, theoretisch war mir das zwar schon klar .. und trotzdem bin ich gern eungeduldig und will mit der Brechstange ran. Nutzt natürlich nichts.
Also ziehe ich für mich als wichtigsten Schluß aus dem Wochenende:
Einfach geschehen lassen – ohne drängeln.
Die behutsame Barbarella.
Huch, hab ich heute früh ja doch nen kleinen Schreck bekommen, als ich nen Zettel am Auto unterm Scheibenwischer gesehen hab:
Ruf Sie mich an
Tel. XYZ
Am Auto konnte ich keinen Kratzer entdecken – naja, schon mal ein besseres Zeichen, als wenn ich ne Beule finde.
Mein Kollege meinte gleich:„Da will einer Ihr Auto kaufen!“ .. klar, bestimmt! Mein Auto ist ja auch sooo was unfassbar außergewöhnliches, dass die Leute deswegen Schlange stehen.. *lach*
Doch der Fall lag dann doch anders:
Als ich anrief, meinte mein Gegenüber gleich mal, er sei nicht reingefahren – sondern hatte einfach mein Auto „so jugendlich“ gefunden (oh Danke! *grins*), dass er meinte, ich könnte gut zu dem Job passen, den er anzubieten hat. Naja – natürlich bin ich älter, als er erwartet hat .. nichts desto trotz hab ich mich mal auf ein Vorstellungsgespräch eingelassen.
Hat doch irgendeine Bedeutung, wenn einem das Universum (in Form von dem Typen) sowas ans Auto pinnt … und n bißchen Kohle nebenher kann ich ja auch brauchen … mal gucken, was das ist *dumdidum*
.. selbst wenn das nichts ist, ist es doch immerhin ein neuer Impuls des Lebens
So was heitert doch auf – so ein neuer Schwung
Meine Laune ist heute außerordentlich schlecht.
.. warum zum Beispiel funktioniert hier das Rechtschreibdingens nicht? *grr*
Schreibt man das „außerordentlich“ oder „auserordentlich“?
.. sieht bescheuert aus, die zweite Variante – ich wähle die erst und bin zu faul zum nachschauen, wie man das nun wirklich schreibt.
Bin reizbar. Und schreibt man sowas nicht der Leber zu?
Hm – hab am Wochenende ne Leberreinigung gemacht. Trotz dass alles anders als geplant lief (eigentlich wollte ich zu Schnüggel in die Schweiz, doch leider war mir auf dem Weg dorthin so elend, dass ich es grad noch bis zu Mama geschafft hab und dort dann nach ausgiebiger Heimsuchung der Toilette einfach nur noch ne Weile auf Papas Bett dahin vegetiert bin.. und letztlich wieder heim gefahren bin. Kein Schnüggel dieses Wochende. Schade. Denn dass er herfährt, dafür war es dann doch schon zu spät, wie wir dann entschieden haben…
Aber die Leberreinigung war erfolgreich. Abgesehen davon, dass das Bittersalz immer widerlich ist und man beim wiederholten Durchführen dieser Kur ja dann leider schon den grausamen Geschmack von Grapefrut mit Olivenöl kennt, war es erfolgreich. Irgendwie.
Aber vielleicht bin ich deswegen derart genervt – wenn ich den ganzen alten Krempel in der Leber in Aufruhr bringe ist das doch eigentlich kein Wunder, oder?
Genervt – ruhelos – konzentrationsarm (also wenn man davon absieht, dass ich mich hervorragend darauf konzentrieren kann, mich von allem abzulenken, was ich machen sollte – also so im „wahren Leben“.. *grins*).
Und mir schmerzt die rechte Seite .. mal wieder. Meine Ärztin meint ja, da sei nichts. Wurde alles schon untersucht.
Aber da liegt doch die Leber.
Naja – und ne Leber fühlt doch eigentlich nichts. Hat doch keine Nerven, Schmerznerven oder sowas – also man kann da wohl keine Schmerzen empfinden, weil die notwendigen Zellen dazu nicht vorhanden sind. Das ist doch das tückische am Leberkrebs: Man spürt es erst, wenn die umliegenden Organe betroffen sind – und dann ist der Krebs schon weit. Wie bei Papa. Sein Krebs wurde ja erst 5 Tage vor seinem Tod erkannt. Oder so um den Dreh. Also echt ganz knapp davor.
Leber – Krebs – Papa – Tod – Wut – Aggression – unverdauter Zorn .. ich glaub, mit der Leber hab ich nicht die besten Assoziationen.
.. aber mit mir ja auch nicht.
Sollte also doch was ändern.
Bewegung reinbringen.
Vielleicht hilft schreiben dem inneren Wahnsinn nicht hilflos ausgeliefert zu sein.
Wer weiß.
.. ich probiere es einfach. Kann ja nicht schaden .. oder?
Jetzt werde ich auch noch von Warzen heimgesucht .. find ich ja toll!
Da ich nach wie vor überzeugt bin, dass jede Krankheit ihren Ursprung in der Seele hat (flapsig formuliert), hab ich gleich mal geguckt, was Warzen denn mal wieder sind.. und natürlich mal wieder das Altbekannte:
„Alte Gedanken und Gefühle haben Überhand genommen. Ich kann diese alten Maßstäbe nicht mehr verkraften. Da ich aber nicht loslassen kann, halte ich sie fest.
Ich grolle gegen mich und das Leben.„
Ja, ja, blabla .. mal ganz was Neues.. *Augenroll*
Doch eine dieser Affirmationen lässt mich automatisch schmunzeln, wenn ich sie lese:
Das Leben ist schön und vergnügt mich.
.. vergnügt mich! *amüsiertgrins*
Was für ein putziger Ausdruck und .. nun ja .. irgendwie hab ich das Gefühl, das ich mich nicht oft mit „vergnügt“ beschreiben würde in letzter Zeit.
Diese Affirmation werde ich adoptieren
.. kann ja nichts schaden, es mal mit Affirmationen zu probieren.
… ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein,
wo es still ist:
2000 Meilen unterm Meer.
(Quelle: Subway to Sally – 2000 Meilen unterm Meer)
Das Leben ist mir echt zu viel.
Ich fühle mich überfordert .. dabei mach ich eigentlich gar nichts.
Vom nichts tun überfordert!
Sch* Gefühl, dauernd auf Abwehr zu sein und sich trotzdem überlastet zu fühlen.
.. und so bekannt!